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W.Heisenberg

Immobilienvermietung als Diversifikation oder doch alles in Aktienmarkt?

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W.Heisenberg

Hallo,

man nehme an, man hat eine Immobilie, kauft aber eine größere - will die Alte verkaufen, findet aber für den Preis keinen Käufer.

Lohnt sich zu diversifizieren und alte Immobilie zu vermieten? Für das was man verkaufen könnte (wofür Angebot gibt), wäre nämlich eine Miete brutto Rendite 5,25% (Rücklagen, Instanzhaltung, etc. nicht rausgerechnet)

Wenn man noch Wertsteigerung von 2% nimmt, ist man nicht so weit vom Aktienmarktrendite entfernt und hat eine gute Diversifikation - aber dann kommen ca. 20% laufende Immobilienkosten und man versteuern es zu seinen persönen Grenzsteuersatz von 42%.

Vermögen inkl. Immobilien im unteren 7 Stelligen Bereich. Die des Partners knapp unter 7 Stelligen Bereich (ist aber auch Urlaubsvilla dabei, was wenig Rendite bringt)

 

Für den Preis für den man verkaufen will, wäre eine Mietrendite nur von 4,67% - und da würde man verkaufen, bei 5,25% hat man Bauchschmerzen. Verkauft wird 4. Monat, bald kommen schlechte Verkaufsmonate wie Nov, Dez und Jan - wo man vermutet, dass man so schnell keinen Käufer für den Wunschpreis findet.

Was würdet ihr machen?

 

 

 

 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 11 Minuten von W.Heisenberg:

findet aber für den Preis keinen Käufer.

Eine Immo ist halt das wert, was andere dafür bereit sind zu bezahlen. Und nicht der Wert-Anker, den man von den Preisen vor Monaten oder Jahren im Kopf hat.

 

Bei 4,5% Kreditzinsen zzgl. Tilgung müssen sich die Verkäufer eben auch anpassen, sonst wirds nichts mit einem Verkauf. Daher vielleicht, als alternative Anregung, auch nochmal die eigenen Preisvorstellungen überdenken.

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Joker_19

Für mich wäre die rein rechnerische Rendite gar nicht das Ausschlaggebende. Im Gegensatz zu Wertpapieren an der Börse, die im Hintergrund für uns arbeiten, bedeutet Vermieten echte Arbeit: Reparaturen, Ansprechbarkeit, Abrechnungen, sonstiger Ärver mit dem Mietern. Ich habe mich daher immer gegen vermietete Immobilien entschieden. Mir reicht mein selbst bewohntes Haus als Immobilieninvestment.

 

Eine Diversifizierung sehe ich durch Vermieten nicht, solange man selbst schon in einer Immobilie wohnt. Das ist eher Klumpenbildung.

 

Gruß,

 

Hardy   B-)

 

 

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hattifnatt
· bearbeitet von hattifnatt

Eine Immobilie wird durch Mieter, die man legal kaum mehr los wird, auch noch immobiler. ;) Ich würde nichts mehr im Einzel- oder Mehrfamilienhaus-Bereich (also selbstverwaltet) machen wollen und habe die "once-in-a-lifetime"-Gelegenheit, wo gerade 2 Parteien aus einem Zweifamilienhaus ausziehen, ergriffen und verkaufe - ungeachtet gesunkener Verkaufspreise. Es mag Leute geben, denen es nichts ausmacht, wenn Mieter sie im Urlaub wegen Überflutung eines verstopften Klos anrufen (reales Beispiel!), ich gehöre nicht dazu.

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geldvermehrer

Bin bald bei einem RMH raus aus der Spekulationsfrist, dachte mir ab Februar 2027 stelle ich die Immob. online und für den Erlös gibts weiteres Nießbrauchdepot für Tochter (hat mit Frau-Tochter-Nießbrauchdepot tadellos funktioniert).

Einer der größten Bauträger für Wohnungsbau in meiner Stadt meinte, derzeit kaum Nachfrage, Grund, die Leute kaufen lieber ETF:'(

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