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dxbcamper

Hi zusammen,

 

ich bin ein absoluter NOOB in Sachen Altersvorsorge (auch wenn ich schon 49 bin). 

 

Mein Sparkassenberater hat mir nun ein paar Sachen vorgeschlagen (ich bin Selbstständig), darunter auch das Rürup ETF. Macht alles Sinn, vor Allem die Steueroptimierung, nur ist die Sparkasse (wie immer) relativ teuer (1,2% Effektivkosten). Bei Raisin kostet der Spass z.B. nur 0,4%. 

 

Nun ist die Sparkasse die Bank meines Vertrauens, aber ich möchte nicht unnötig Geld von meiner Altersvorsorge abgezwackt bekommen, nur weil ein großes rotes "S" dahinter steht. 

Eure Meinung würde mich nun interessieren. 

 

- Ist das übermässig teuer oder durchschnitt?

- Wo könnte ich das günstiger aber mit ähnlicher Qualität abschliessen?

- Ist Raisin z.B. eine gute Option?

 

Hab heute Nachmittag einen Kennenlerntermin mit einem Honorarberater, hatte aber hier bislang auch keinerlei Erfahrung gemacht.

 

Vielen Dank vorab!

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satgar
vor 22 Minuten von dxbcamper:

Ist das übermässig teuer oder durchschnitt?

Im Bereich von Provisionsprodukten normal. Für dich, trotzdem, viel zu teuer! Finger von sowas lassen. Nimm einen einfachen zinsrechner und rechne dir den gebühren unterschied über die Jahre mit deiner sparleistung und brutto 6% Rendite abzüglich kosten mal aus. Das geht in die tausende und zehntausende unterschied. Willst du das dem netten Verkäufer und Sparkasse bezahlen ?;)

vor 24 Minuten von dxbcamper:

Wo könnte ich das günstiger aber mit ähnlicher Qualität abschliessen?

Es gibt zahlreiche Nettotarife. Sieh dich hier im Forum um, du bist nicht der erste mit dem Thema. Suchfunktion verwenden.

vor 24 Minuten von dxbcamper:

Ist Raisin z.B. eine gute Option?

Ich mag den Anbieter nicht. Das liegt an der Rentenphase mit dem Lebensversicherer mylife LV AG. Auch dazu findest du Infos im Forum. Ich würde andere Anbieter vorziehen. LV1871, Alte Leipziger, sowas…

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dxbcamper
vor 5 Minuten von satgar:

Im Bereich von Provisionsprodukten normal. Für dich, trotzdem, viel zu teuer! Finger von sowas lassen. Nimm einen einfachen zinsrechner und rechne dir den gebühren unterschied über die Jahre mit deiner sparleistung und brutto 6% Rendite abzüglich kosten mal aus. Das geht in die tausende und zehntausende unterschied. Willst du das dem netten Verkäufer und Sparkasse bezahlen ?;)

Es gibt zahlreiche Nettotarife. Sieh dich hier im Forum um, du bist nicht der erste mit dem Thema. Suchfunktion verwenden.

Ich mag den Anbieter nicht. Das liegt an der Rentenphase mit dem Lebensversicherer mylife LV AG. Auch dazu findest du Infos im Forum. Ich würde andere Anbieter vorziehen. LV1871, Alte Leipziger, sowas…

dachte mir schon, dass so eine Antwort kommt. Ich habe nur eine Bestätigung gebraucht. Vielen Dank dafür! 

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Bigwigster
vor einer Stunde von dxbcamper:

ich bin ein absoluter NOOB in Sachen Altersvorsorge (auch wenn ich schon 49 bin). 

Ohne die Angabe wieviel eingezahlt werden soll, kann auch das Altersvorsorgedepot die deutlich bessere Wahl sein (bis 150€ pro Monat sollte das der Fall sein).

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dxbcamper
vor einer Stunde von Bigwigster:

Ohne die Angabe wieviel eingezahlt werden soll, kann auch das Altersvorsorgedepot die deutlich bessere Wahl sein (bis 150€ pro Monat sollte das der Fall sein).

So um die EUR 500. Das würde ich mit einem Altersvorsorgedepot kombinieren. Bzw habe ich noch einen alten Riestervertrag, der auf 0 gesetzt ist und ich es kaum erwarten kann, ab Januar in ein neues Altersvorsorgedepot zu wechseln.

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satgar
vor einer Stunde von dxbcamper:

So um die EUR 500. Das würde ich mit einem Altersvorsorgedepot kombinieren. Bzw habe ich noch einen alten Riestervertrag, der auf 0 gesetzt ist und ich es kaum erwarten kann, ab Januar in ein neues Altersvorsorgedepot zu wechseln.

Das AVD sollte man sowieso immer als erstes mit den 150 EUR nutzen. Wenn du dann noch was über hast, und was für die Altersvorsorge machen willst, das nötige pro Jahr verdienst und Rürup damit für dich attraktiv ist (und man hinter die Nachteile einen Haken machen kann), dann kann man Rürup schon machen. Aber eben als kostengünstige provisionsfreie Netto-/Honorartarife. Bitte keinesfalls mit Provisionsprodukten.

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dxbcamper
vor 20 Minuten von satgar:

Das AVD sollte man sowieso immer als erstes mit den 150 EUR nutzen. Wenn du dann noch was über hast, und was für die Altersvorsorge machen willst, das nötige pro Jahr verdienst und Rürup damit für dich attraktiv ist (und man hinter die Nachteile einen Haken machen kann), dann kann man Rürup schon machen. Aber eben als kostengünstige provisionsfreie Netto-/Honorartarife. Bitte keinesfalls mit Provisionsprodukten.

Ja, das mit den Provisionsprodukten habe ich nun auch verstanden. Hätte nicht gedacht, dass es da solche Unterschiede gibt. Schade, ich kann ganz gut mit meinem Sparkassen Berater.

 

Rürup ist dahingehend für mich attraktiv, weil es steuermindernd ist. Allein das überwiegt fast alle Nachteile. Ich werde es mit der AVD und einer betrieblichen Altersvorsorge (da ich diese als Betriebsausgabe geltend machen kann) kombinieren.  

Nächste Woche habe ich einen Beratungstermin mit der Vebraucherzentrale, die mir schon einmal gut weitergeholfen haben. Nun habe ich auch einen Gesprächstermin mit einem Honorarberater. Letzeres wird wohl mein Weg sein. 

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satgar
vor 4 Minuten von dxbcamper:

Nun habe ich auch einen Gesprächstermin mit einem Honorarberater.

Achte dort darauf, dass auch dieser Weg preiswert bleibt.

 

Für den Abschluss einer solchen Police ohne Beratung kannst du im Internet so 150 EUR einmalig veranschlagen. Mit Beratung kann es auch ein mittlerer dreistelliger Betrag sein, der dich die Nettopolice upfront kostet. Wird es allerdings irgendwann vierstellig beim "Berater", dann macht das keinen Sinn mehr. Da also Obacht, was da aufgerufen wird. Auch dort gibt es leider schon schwarze Schafe, die mehrere tausend EUR für irgendwelchen Quatsch haben wollen.

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dxbcamper
Gerade eben von satgar:

Achte dort darauf, dass auch dieser Weg preiswert bleibt.

 

Für den Abschluss einer solchen Police ohne Beratung kannst du im Internet so 150 EUR einmalig veranschlagen. Mit Beratung kann es auch ein mittlerer dreistelliger Betrag sein, der dich die Nettopolice upfront kostet. Wird es allerdings irgendwann vierstellig beim "Berater", dann macht das keinen Sinn mehr. Da also Obacht, was da aufgerufen wird. Auch dort gibt es leider schon schwarze Schafe, die mehrere tausend EUR für irgendwelchen Quatsch haben wollen.

er kostet mich EUR 149,-....dieser Betrag wird nur dann fällig, wenn ein Vertrag erfolgreich abgeschlossen wird. Ich denke, das ist fair.

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fgk
· bearbeitet von fgk

Betriebliche Altersvorsorge als Selbstständiger? Welche Vorteile soll das ggü. der Basisrente/Rürup bringen? Am effizientesten dürfte maximal förderfähige Einzahlung in Altersvorsorgedepot + alles Weitere in die Basisrente sein (solange der Höchstbetrag von derzeit €30.826 pro Person und Jahr für Altersvorsorgeaufwendungen nicht erreicht ist) . Abgesehen davon, daß bAV oft sowieso recht teuer ist, entstehen ja meist auch noch pauschale Verwaltungskosten pro Vertrag.

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satgar
vor 4 Minuten von fgk:

Betriebliche Altersvorsorge als Selbstständiger? Welche Vorteile soll das ggü. der Basisrente/Rürup bringen? Am effizientesten dürfte maximal förderfähige Einzahlung in Altersvorsorgedepot + alles Weitere in die Basisrente sein (solange der Höchstbetrag von derzeit €30.826 pro Person und Jahr für Altersvorsorgeaufwendungen nicht erreicht ist) . Abgesehen davon, daß bAV oft sowieso recht teuer ist, entstehen ja meist auch noch pauschale Verwaltungskosten pro Vertrag.

Als GGF in einer GmbH kann das attraktiv sein.

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fgk

Wieso?

Er kann doch entsprechend mehr Gehalt auszahlen (Betriebsausgabe) und dann in die Basisrente einzahlen (neutralisiert die Einkommenssteuer).

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dxbcamper
vor 13 Minuten von fgk:

Betriebliche Altersvorsorge als Selbstständiger? Welche Vorteile soll das ggü. der Basisrente/Rürup bringen? Am effizientesten dürfte maximal förderfähige Einzahlung in Altersvorsorgedepot + alles Weitere in die Basisrente sein (solange der Höchstbetrag von derzeit €30.826 pro Person und Jahr für Altersvorsorgeaufwendungen nicht erreicht ist) . Abgesehen davon, daß bAV oft sowieso recht teuer ist, entstehen ja meist auch noch pauschale Verwaltungskosten pro Vertrag.

Hier geht es mir tatsächlich um die Kombination aus Altersvorsorge und (vor Allem) Betriebsausgabe.

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satgar
vor 47 Minuten von fgk:

Wieso?

Er kann doch entsprechend mehr Gehalt auszahlen (Betriebsausgabe) und dann in die Basisrente einzahlen (neutralisiert die Einkommenssteuer).

Könnte ja sein, dass man das lieber auf Betriebsebene will. Und vielleicht hat das Vorteile wegen Elterngeld z.b., also das man es eben einfach nichts als Auszahlung übers Girokonto haben will.

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fgk
· bearbeitet von fgk
vor 28 Minuten von satgar:

Könnte ja sein, dass man das lieber auf Betriebsebene will.

Offensichtlich ist das so. Ich frage mich nur, warum.

vor 28 Minuten von satgar:

Und vielleicht hat das Vorteile wegen Elterngeld z.b., also das man es eben einfach nichts als Auszahlung übers Girokonto haben will.

Ist für die Einkommensgrenze nicht das zu versteuernde Einkommen relevant? Dann würde eine Auszahlung übers Girokonto nichts ändern. Für die Höhe des Elterngeldes könnte sich dagegen ein höheres Einkommen möglicherweise sogar positiv auswirken, wenn der Nettolohn steigt.

 

Gerade fällt mir noch ein, daß ein Vorteil der bAV-Lösung sein könnte, daß die Lohnsteuer ersteinmal nicht einbehalten wird. Final fällt allerdings in beiden Fällen die gleiche Steuer an.

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satgar
vor 2 Minuten von fgk:

Offensichtlich ist das so. Ich frage mich nur, warum.

Ist für die Einkommensgrenze nicht das zu versteuernde Einkommen relevant? Dann würde eine Auszahlung übers Girokonto nichts ändern. Für die Höhe des Elterngeldes könnte sich dagegen ein höheres Einkommen möglicherweise sogar positiv auswirken, wenn der Nettolohn steigt.

Ich stecke da nicht SO mega drin. Vielleicht noch der Hinweis, dass die Betriebsrente keiner Verrentungspflicht unterliegt sondern auch zum Rentenbeginn sofort auszahlbar ist. Sie kann auch an einen Lebenspartner, mit dem ein gemeinsamer Hausstand geführt wird, vererbt werden. Anders Rürup: dort geht nur Ehegatte oder kindergeldberechtigte Kinder.

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Cauchykriterium
vor 3 Stunden von satgar:

[...] Betriebsrente keiner Verrentungspflicht unterliegt [...]

Gemeint ist wohl, in Anlehnung an § 1 Abs. 1 Satz 1 BetrAVG: "Werden einem Arbeitnehmer Leistungen der Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung aus Anlass seines Arbeitsverhältnisses vom Arbeitgeber zugesagt (betriebliche Altersversorgung)", dass die Zusage nicht nur "Renten", sondern auch "Kapitalien" umfassen könnte. Oder auch Deputate wie eine Kiste Bier wöchentlich sind als bAV durchaus möglich!

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