Seball vor 6 Stunden Moin, ich würde gerne mal unsere finanzielle Situation schildern und eure Einschätzung hören. Ich bin jemand, der immer überlegt, ob man noch etwas optimieren kann oder ob man vielleicht doch irgendwo ein (offensichtliches) Risiko übersieht. Zu uns Ich: 34, Beamter auf Lebenszeit, A11, ca. 4.500 € netto (Stkl 3), erstmal keine weitere Beförderung zu erwarten Frau: 33, öffentlicher Dienst, 75 %, ca. 1.500 € netto (Stkl 5), erstmal kein Aufstocken auf 100% zu erwarten Verheiratet, zwei Kinder (5 und 3 Jahre) Haushaltsnetto inkl. Kindergeld: ca. 6.500 €/Monat Eigenheim EFH, Baujahr 2019 Ursprünglicher Kredit: 350.000 € zu 1,86 % Rate: 1.125 €/Monat Zinsbindung bis 2033 Restschuld aktuell: ca. 261.000 € Restschuld in 2033 bei Beibehaltung ca. bish. SoTi-Quote: 150.000 € Monatlich sparen wir Geld für mögliche Sondertilgungen auf dem Tagesgeldkonto. Ob und wie viel wir tatsächlich 1x/Jahr sondertilgen, entscheiden wir abhängig von den Zinsen. Bei aktuell 3,75 % Aktionszins auf Tagesgeld werden wir natürlich keine SoTi machen. Ziel: möglichst früh, vllt sogar U50, schuldenfrei sein, ohne dabei unnötig Renditepotenzial zu verschenken. Frau ist Einzelkind, ihre Großeltern haben ein abbezahltes Haus, ihre Eltern haben ein abbezahltes Haus. Stichwort Erbe (als Sicherheit für den Hinterkopf) Vermögen und Sparen Tagesgeld: 40.000 € zu aktuell 3,75 % ETF-Depot: ca. 23.000 €, A1JX52 Depot bei Ablauf Zinsbindung in 2033 mit Annahme 4-5% Rendite p.a.: 60.000 € ETF-Sparplan: monatlich 700 € mtl. Sparrate (inkl. ETF) zusätzlich zur Hausrate: durchschnittlich ca. 1.300 €/Monat ETF-Ausschüttungen werden seit kurzem automatisch reinvestiert Geplante größere Ausgaben PV-Anlage: ca. 17.000 € in 2027 Multisplit-Klimaanlage fürs ganze Haus: ca. 15.000 € in 2027 Eventuell bald E-Auto-Leasing für ca. 250 €/Monat Mir geht es nicht um die letzten paar Euro Rendite, sondern darum, ob unsere Strategie langfristig sinnvoll und robust ist bzw. vor allem, ob ihr irgendwo Risiko/Ungleichgewicht etc. seht... Erster Knackpunkt wird ja für uns 2033 sein mit der Entscheidung Anschlussfinanzierung (wie hoch? Depot dafür anfassen, wie hoch neue Rate/Zins...?) Danke für eure Einschätzungen! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 6 Stunden vor 52 Minuten von Seball: Geplante größere Ausgaben PV-Anlage: ca. 17.000 € in 2027 Multisplit-Klimaanlage fürs ganze Haus: ca. 15.000 € in 2027 Eventuell bald E-Auto-Leasing für ca. 250 €/Monat Hier wäre ich auf jeden Fall voll auf deiner Linie. Aber lass es gut planen und dir nichts von solchen Geschichten wie Enpal und Konsorten andrehen. Aber an sich ist diese Strategie hier, schon mal exzellent. PV ausreichend groß gestalten. Im Winter ist man über jede kwh froh, die vom Dach kommt, und mit der man seine LLWPs betreiben kann. Und je größer die Anlage, um so geringer der kwp-Preis. Es gibt natürlich eine Art Grenznutzen, und insbesondere nächstes Jahr soll sich ja auch einiges neues gesetzlich tun. Also da sehr genau hinschauen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cepha vor 6 Stunden · bearbeitet vor 5 Stunden von Cepha Kredit kostet 1,87%. Nettorendite auf Anleihen & Co ist deutlich höher. Anschlussfinanzierung in noch ferner Zukunft. Was willste da jetzt groß "planen"? Sondertilgen nur dann, wenn ihr mental anders nicht in der Lage seid, Geld zu sparen und zu investieren. PV Anlage für 17k und Klimaanlagen "fürs ganze Haus" für 15k klingt für mich nach Luxuskonsum. "Nötig" / finanziell sinnvoll ist das in der Größenordnung eher nicht, vermutlich ist es halt "haben wollen". Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Seball vor 5 Stunden vor 17 Minuten von satgar: Aber lass es gut planen Das war die letzten Jahre das Problem. Hatte zig Firmen hier und zig Angebote im Postfach. Bisher hat mich (vor allem preislich) nichts überzeugt. Jetzt kommen auch noch die Änderungen zur Einspeisevergütung 2027. Werde dieses Jahr keine Firma mehr finden die das Ding noch in 2026 fertig kriegt. Also vielleicht eher nicht mehr "Dach voll", sondern mehr Richtung Eigenbedarf gucken. Der wird natürlich steigen angesichts evtl. E-Auto, Klimaanlage, evtl langfristig Wärmepumpe..." vor 16 Minuten von Cepha: PV Anlage für 17k und Klimaanlagen "fürs ganze Haus" für 15k klingt für mich nach Luxuskonsum PV Anlage sehe ich nicht als Luxuskonsum an sondern auch als einen Baustein der Geldanlage. Über die sinnvolle Größe etc. muss man sich natürlich Gedanken machen, siehe oben. Klimaanlage lässt sich drüber streiten. In einem 1,5geschossigen Haus mit 5 Wohn-/Schlafräumen kommt man halt mit einem mobilen Block für 800€ oder so nicht hin. Wenn man es wirklich im ganzen Haus kühl haben will, kommt man in die Größen-/Preisrichtung. Die letzten Sommer haben gezeigt, wo die Reise hingeht. Aber klar, das ist eine Ausgabe, die wie du sagst (noch) nicht zwingend notwendig wäre. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 5 Stunden · bearbeitet vor 5 Stunden von Bolanger 17K für eine PV scheint mir auch recht teuer, wenn man nicht gerade eine Fabrikhalle mit Panels belegen lässt. Hinzu kommt, dass 2027 die Einspeisvergütung wegfallen soll. Es geht dann quasi nur noch darum, den eigenen Strombezug zu verringern. Dafür sind die heute möglichen 2KW-Balkonanlagen bestens geeignet..... @Seball war schneller.... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
alex08 vor 4 Stunden Wie kommst du auf 17.000€? Wenn es nicht gerade bauliche Sonderbedingungen bei dir gibt, ist das viel zu hoch. Wir haben die PV für ein ganzes Büro- und Lagergebäude für 40.000€ all in bekommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 4 Stunden · bearbeitet vor 4 Stunden von satgar vor einer Stunde von Cepha: PV Anlage für 17k und Klimaanlagen "fürs ganze Haus" für 15k klingt für mich nach Luxuskonsum. Vielleicht hast du nur noch nicht verstanden, dass es nicht günstigeres und effizienteres gibt, als damit zu heißen. Und im Sommer kostet dich die Kühlung auch nichts mehr. PV und Klima ist die perfekte Kombi. Du hast leider noch die typisch deutsche alte Denke, dass Klima Luxus sei. Es ist absoluter quatsch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hilflos vor 3 Stunden vor 2 Stunden von Cepha: PV Anlage für 17k und Klimaanlagen "fürs ganze Haus" für 15k klingt für mich nach Luxuskonsum. "Nötig" / finanziell sinnvoll ist das in der Größenordnung eher nicht, vermutlich ist es halt "haben wollen". auch meiner Meinung nach ist beides deutlich zu teuer. PV kommt unter 1000.--€/kW und Speicher lohnt sich nicht, außer er wird gefördert. Single Split Klima gibt´s für 500.-- und ab 700.--€ Markengeräte vor einer Stunde von satgar: . Du hast leider noch die typisch deutsche alte Denke, dass Klima Luxus sei. Es ist absoluter quatsch. weltweit werden aber single Split Geräte verbaut ab 200.--$ in Asien Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 3 Stunden vor 4 Minuten von hilflos: weltweit werden aber single Split Geräte verbaut ab 200.--$ in Asien Andere länder haben andere Preise, klar. Ich deutschland kostet der bmw auch was anderes als in china. Meine aussage bezog sich auf die grundaussage, dass das Luxus sei. Und das ist es keinesfalls. Ob in diesem fall zu teuer, mag sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 2 Stunden @satgar hast Du schonmal länger in einem haus gewohnt, dass mit einer älteren Split-Klima beheizt wird? Das ist nicht nur günstig, sondern auch billig. Solche Geräte haben keine Lebensdauer von einigen Jahrzehnten, wie es für wassergeführte Zentralheizungen üblich ist. Nach wenigen Jahren fangen sie an zu klappern, die Lüfter werden lauter. Man tauscht sie aber noch nicht aus, weil sie ja noch laufen und findet sich nicht nur mit dem Luftstrom ab, sondern auch mit dem Geräuschpegel. Dennoch hätte ich gerne so ein Dingen, um z.B. in der Übergangszeit mal eben schnell das Wohnzimmer etwas zu erwärmen. Aber als vollwertiger Ersatz für eine Heizung? Nein danke. Für den TE: Warum Klimaanlagen für das ganze Haus? Ihr habt ein gut gedämmtes Haus, das eine entsprechend geringe Heiz- und damit wahrscheinlich auch Kühllast hat. da könnte/sollte ein gerät ausreichen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 2 Stunden · bearbeitet vor 2 Stunden von satgar vor 6 Minuten von Bolanger: hast Du schonmal länger in einem haus gewohnt, dass mit einer älteren Split-Klima beheizt wird? Das ist nicht nur günstig, sondern auch billig. Solche Geräte haben keine Lebensdauer von einigen Jahrzehnten, wie es für wassergeführte Zentralheizungen üblich ist. Nach wenigen Jahren fangen sie an zu klappern, die Lüfter werden lauter. Man tauscht sie aber noch nicht aus, weil sie ja noch laufen und findet sich nicht nur mit dem Luftstrom ab, sondern auch mit dem Geräuschpegel. Dennoch hätte ich gerne so ein Dingen, um z.B. in der Übergangszeit mal eben schnell das Wohnzimmer etwas zu erwärmen. Aber als vollwertiger Ersatz für eine Heizung? Nein danke Ich hab diese Argumentation schon oft gehört. Und frag mich aber trotzdem immer, warum das international so gut klappt und anerkannt ist, und da keiner mit Probleme hat, aber wir Deutschen unsere wassergeführte Heizung haben, die total die Sonderform ist weltweit. Aber wir immer meinen, dass wäre ja das Nonplusultra. Woher kommt denn das? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 2 Stunden Nun, weltweit überwiegen die Regionen mit weniger Heizbedarf als bei uns. Wie hat Dir Dein letzter USA-Aufenthalt mit einer Kompaktklimaanlage in der Fassade des Hotels gefallen? Oder allgemein ein dauerhafter Aufenthalt in einem Haus mit einer "forced air"-Heizung? Kann man alles machen, ebenso wie einen Propanofen ins Wohnzimmer zu stellen für die wenigen Tage, an denen geheizt werden muss. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
FranzFerdinand vor 2 Stunden Solide Aufstellung. Sparpotential haben Deine Vorhaben. 17k für PV erscheint mir sehr teuer, es sei denn das wäre inkl. großem Speicher. Dürfte sich bei dem Plan Klima, LLWP und e-Auto aber grundsätzlich in fast jedem Fall wirtschaftlich ohnen. Grad wenn man mit kleinen Kindern noch mehr Zeit zuhause verbringt oder Homeoffice macht. Zur Klima: Ich heize und kühle mit EFH mit einer 3-1 Mulitsplit-Anlage. Tagsüber die Türen der Zimmer offenlassen, dann reichen 3 Anlagen auch fürs ganze Haus. Man betreibt ja keinen Kühlschrank. Spart mir im Sommer Nerven (auch bei 40 Grad hab ich unterm Dach 24 Grad) und im Frühjahr, Herbst und Winter Geld. Ca. 30% weniger Heizkosten bei der Ölheizung, dank Heizen per Klima. JAZ liegt da bei 1,5-3, also immer noch besser als Öl. Sondertilgen würde ich in eurer Lage nicht. die ~2,5% die ihr Brutto erwirtschaften müsst, sind ja wirklich gut machbar derzeit. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 2 Stunden · bearbeitet vor 1 Stunde von satgar vor 40 Minuten von Bolanger: Nun, weltweit überwiegen die Regionen mit weniger Heizbedarf als bei uns. Wir haben also ganz grundsätzlich ein ganz anderes Klima als anderswo und Bauweise auch? Das ist doch Quatsch. Ich glaub manchmal, wir haben als Deutsche so ne ganz komische Brille auf. Das wir immer alles am besten machen, am besten können, nur wir hart arbeiten, nur wir wegen eigenem Fleiß erfolgreich sind. Und anderswo wär das halt irgendwie nicht so. Und das man unsere Situation auch nie mit anderen vergleichen könne, wir seien irgendwie was besonderes von Mensch. Wir sind aber irgendwie auch total falsch abgebogen. Der TO möchte ja was zu seiner finanziellen Situation wissen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hotzenplotz2 vor 1 Stunde Wie sieht denn das Thema Risikoabsicherung aus. Also ich weiß, böse Versicherungen und so, aber fürs Gesamtbild gehört es für mich dazu. Wie wird der Hauskredit und der Unterhalt getragen wenn einer berufsunfähig wird oder stirbt? Sofern man das Haus als RK1 zählen will (im Sinne von geringer Miete im Rentenalter) ist die Aktienquote verhälnismäßig klein und braucht da nicht über andere Dinge nachzudenken. Insbesondere bei dem TG was noch vorhanden ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag