Seball vor 11 Stunden Moin, ich würde gerne mal unsere finanzielle Situation schildern und eure Einschätzung hören. Ich bin jemand, der immer überlegt, ob man noch etwas optimieren kann oder ob man vielleicht doch irgendwo ein (offensichtliches) Risiko übersieht. Zu uns Ich: 34, Beamter auf Lebenszeit, A11, ca. 4.500 € netto (Stkl 3), erstmal keine weitere Beförderung zu erwarten Frau: 33, öffentlicher Dienst, 75 %, ca. 1.500 € netto (Stkl 5), erstmal kein Aufstocken auf 100% zu erwarten Verheiratet, zwei Kinder (5 und 3 Jahre) Haushaltsnetto inkl. Kindergeld: ca. 6.500 €/Monat Eigenheim EFH, Baujahr 2019 Ursprünglicher Kredit: 350.000 € zu 1,86 % Rate: 1.125 €/Monat Zinsbindung bis 2033 Restschuld aktuell: ca. 261.000 € Restschuld in 2033 bei Beibehaltung ca. bish. SoTi-Quote: 150.000 € Monatlich sparen wir Geld für mögliche Sondertilgungen auf dem Tagesgeldkonto. Ob und wie viel wir tatsächlich 1x/Jahr sondertilgen, entscheiden wir abhängig von den Zinsen. Bei aktuell 3,75 % Aktionszins auf Tagesgeld werden wir natürlich keine SoTi machen. Ziel: möglichst früh, vllt sogar U50, schuldenfrei sein, ohne dabei unnötig Renditepotenzial zu verschenken. Frau ist Einzelkind, ihre Großeltern haben ein abbezahltes Haus, ihre Eltern haben ein abbezahltes Haus. Stichwort Erbe (als Sicherheit für den Hinterkopf) Vermögen und Sparen Tagesgeld: 40.000 € zu aktuell 3,75 % ETF-Depot: ca. 23.000 €, A1JX52 Depot bei Ablauf Zinsbindung in 2033 mit Annahme 4-5% Rendite p.a.: 60.000 € ETF-Sparplan: monatlich 700 € mtl. Sparrate (inkl. ETF) zusätzlich zur Hausrate: durchschnittlich ca. 1.300 €/Monat ETF-Ausschüttungen werden seit kurzem automatisch reinvestiert Geplante größere Ausgaben PV-Anlage: ca. 17.000 € in 2027 Multisplit-Klimaanlage fürs ganze Haus: ca. 15.000 € in 2027 Eventuell bald E-Auto-Leasing für ca. 250 €/Monat Mir geht es nicht um die letzten paar Euro Rendite, sondern darum, ob unsere Strategie langfristig sinnvoll und robust ist bzw. vor allem, ob ihr irgendwo Risiko/Ungleichgewicht etc. seht... Erster Knackpunkt wird ja für uns 2033 sein mit der Entscheidung Anschlussfinanzierung (wie hoch? Depot dafür anfassen, wie hoch neue Rate/Zins...?) Danke für eure Einschätzungen! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 10 Stunden vor 52 Minuten von Seball: Geplante größere Ausgaben PV-Anlage: ca. 17.000 € in 2027 Multisplit-Klimaanlage fürs ganze Haus: ca. 15.000 € in 2027 Eventuell bald E-Auto-Leasing für ca. 250 €/Monat Hier wäre ich auf jeden Fall voll auf deiner Linie. Aber lass es gut planen und dir nichts von solchen Geschichten wie Enpal und Konsorten andrehen. Aber an sich ist diese Strategie hier, schon mal exzellent. PV ausreichend groß gestalten. Im Winter ist man über jede kwh froh, die vom Dach kommt, und mit der man seine LLWPs betreiben kann. Und je größer die Anlage, um so geringer der kwp-Preis. Es gibt natürlich eine Art Grenznutzen, und insbesondere nächstes Jahr soll sich ja auch einiges neues gesetzlich tun. Also da sehr genau hinschauen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cepha vor 10 Stunden · bearbeitet vor 10 Stunden von Cepha Kredit kostet 1,87%. Nettorendite auf Anleihen & Co ist deutlich höher. Anschlussfinanzierung in noch ferner Zukunft. Was willste da jetzt groß "planen"? Sondertilgen nur dann, wenn ihr mental anders nicht in der Lage seid, Geld zu sparen und zu investieren. PV Anlage für 17k und Klimaanlagen "fürs ganze Haus" für 15k klingt für mich nach Luxuskonsum. "Nötig" / finanziell sinnvoll ist das in der Größenordnung eher nicht, vermutlich ist es halt "haben wollen". Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Seball vor 10 Stunden vor 17 Minuten von satgar: Aber lass es gut planen Das war die letzten Jahre das Problem. Hatte zig Firmen hier und zig Angebote im Postfach. Bisher hat mich (vor allem preislich) nichts überzeugt. Jetzt kommen auch noch die Änderungen zur Einspeisevergütung 2027. Werde dieses Jahr keine Firma mehr finden die das Ding noch in 2026 fertig kriegt. Also vielleicht eher nicht mehr "Dach voll", sondern mehr Richtung Eigenbedarf gucken. Der wird natürlich steigen angesichts evtl. E-Auto, Klimaanlage, evtl langfristig Wärmepumpe..." vor 16 Minuten von Cepha: PV Anlage für 17k und Klimaanlagen "fürs ganze Haus" für 15k klingt für mich nach Luxuskonsum PV Anlage sehe ich nicht als Luxuskonsum an sondern auch als einen Baustein der Geldanlage. Über die sinnvolle Größe etc. muss man sich natürlich Gedanken machen, siehe oben. Klimaanlage lässt sich drüber streiten. In einem 1,5geschossigen Haus mit 5 Wohn-/Schlafräumen kommt man halt mit einem mobilen Block für 800€ oder so nicht hin. Wenn man es wirklich im ganzen Haus kühl haben will, kommt man in die Größen-/Preisrichtung. Die letzten Sommer haben gezeigt, wo die Reise hingeht. Aber klar, das ist eine Ausgabe, die wie du sagst (noch) nicht zwingend notwendig wäre. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 9 Stunden · bearbeitet vor 9 Stunden von Bolanger 17K für eine PV scheint mir auch recht teuer, wenn man nicht gerade eine Fabrikhalle mit Panels belegen lässt. Hinzu kommt, dass 2027 die Einspeisvergütung wegfallen soll. Es geht dann quasi nur noch darum, den eigenen Strombezug zu verringern. Dafür sind die heute möglichen 2KW-Balkonanlagen bestens geeignet..... @Seball war schneller.... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
alex08 vor 9 Stunden Wie kommst du auf 17.000€? Wenn es nicht gerade bauliche Sonderbedingungen bei dir gibt, ist das viel zu hoch. Wir haben die PV für ein ganzes Büro- und Lagergebäude für 40.000€ all in bekommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 9 Stunden · bearbeitet vor 9 Stunden von satgar vor einer Stunde von Cepha: PV Anlage für 17k und Klimaanlagen "fürs ganze Haus" für 15k klingt für mich nach Luxuskonsum. Vielleicht hast du nur noch nicht verstanden, dass es nicht günstigeres und effizienteres gibt, als damit zu heißen. Und im Sommer kostet dich die Kühlung auch nichts mehr. PV und Klima ist die perfekte Kombi. Du hast leider noch die typisch deutsche alte Denke, dass Klima Luxus sei. Es ist absoluter quatsch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hilflos vor 7 Stunden vor 2 Stunden von Cepha: PV Anlage für 17k und Klimaanlagen "fürs ganze Haus" für 15k klingt für mich nach Luxuskonsum. "Nötig" / finanziell sinnvoll ist das in der Größenordnung eher nicht, vermutlich ist es halt "haben wollen". auch meiner Meinung nach ist beides deutlich zu teuer. PV kommt unter 1000.--€/kW und Speicher lohnt sich nicht, außer er wird gefördert. Single Split Klima gibt´s für 500.-- und ab 700.--€ Markengeräte vor einer Stunde von satgar: . Du hast leider noch die typisch deutsche alte Denke, dass Klima Luxus sei. Es ist absoluter quatsch. weltweit werden aber single Split Geräte verbaut ab 200.--$ in Asien Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 7 Stunden vor 4 Minuten von hilflos: weltweit werden aber single Split Geräte verbaut ab 200.--$ in Asien Andere länder haben andere Preise, klar. Ich deutschland kostet der bmw auch was anderes als in china. Meine aussage bezog sich auf die grundaussage, dass das Luxus sei. Und das ist es keinesfalls. Ob in diesem fall zu teuer, mag sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 7 Stunden @satgar hast Du schonmal länger in einem haus gewohnt, dass mit einer älteren Split-Klima beheizt wird? Das ist nicht nur günstig, sondern auch billig. Solche Geräte haben keine Lebensdauer von einigen Jahrzehnten, wie es für wassergeführte Zentralheizungen üblich ist. Nach wenigen Jahren fangen sie an zu klappern, die Lüfter werden lauter. Man tauscht sie aber noch nicht aus, weil sie ja noch laufen und findet sich nicht nur mit dem Luftstrom ab, sondern auch mit dem Geräuschpegel. Dennoch hätte ich gerne so ein Dingen, um z.B. in der Übergangszeit mal eben schnell das Wohnzimmer etwas zu erwärmen. Aber als vollwertiger Ersatz für eine Heizung? Nein danke. Für den TE: Warum Klimaanlagen für das ganze Haus? Ihr habt ein gut gedämmtes Haus, das eine entsprechend geringe Heiz- und damit wahrscheinlich auch Kühllast hat. da könnte/sollte ein gerät ausreichen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 7 Stunden · bearbeitet vor 7 Stunden von satgar vor 6 Minuten von Bolanger: hast Du schonmal länger in einem haus gewohnt, dass mit einer älteren Split-Klima beheizt wird? Das ist nicht nur günstig, sondern auch billig. Solche Geräte haben keine Lebensdauer von einigen Jahrzehnten, wie es für wassergeführte Zentralheizungen üblich ist. Nach wenigen Jahren fangen sie an zu klappern, die Lüfter werden lauter. Man tauscht sie aber noch nicht aus, weil sie ja noch laufen und findet sich nicht nur mit dem Luftstrom ab, sondern auch mit dem Geräuschpegel. Dennoch hätte ich gerne so ein Dingen, um z.B. in der Übergangszeit mal eben schnell das Wohnzimmer etwas zu erwärmen. Aber als vollwertiger Ersatz für eine Heizung? Nein danke Ich hab diese Argumentation schon oft gehört. Und frag mich aber trotzdem immer, warum das international so gut klappt und anerkannt ist, und da keiner mit Probleme hat, aber wir Deutschen unsere wassergeführte Heizung haben, die total die Sonderform ist weltweit. Aber wir immer meinen, dass wäre ja das Nonplusultra. Woher kommt denn das? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger vor 7 Stunden Nun, weltweit überwiegen die Regionen mit weniger Heizbedarf als bei uns. Wie hat Dir Dein letzter USA-Aufenthalt mit einer Kompaktklimaanlage in der Fassade des Hotels gefallen? Oder allgemein ein dauerhafter Aufenthalt in einem Haus mit einer "forced air"-Heizung? Kann man alles machen, ebenso wie einen Propanofen ins Wohnzimmer zu stellen für die wenigen Tage, an denen geheizt werden muss. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
FranzFerdinand vor 6 Stunden Solide Aufstellung. Sparpotential haben Deine Vorhaben. 17k für PV erscheint mir sehr teuer, es sei denn das wäre inkl. großem Speicher. Dürfte sich bei dem Plan Klima, LLWP und e-Auto aber grundsätzlich in fast jedem Fall wirtschaftlich ohnen. Grad wenn man mit kleinen Kindern noch mehr Zeit zuhause verbringt oder Homeoffice macht. Zur Klima: Ich heize und kühle mit EFH mit einer 3-1 Mulitsplit-Anlage. Tagsüber die Türen der Zimmer offenlassen, dann reichen 3 Anlagen auch fürs ganze Haus. Man betreibt ja keinen Kühlschrank. Spart mir im Sommer Nerven (auch bei 40 Grad hab ich unterm Dach 24 Grad) und im Frühjahr, Herbst und Winter Geld. Ca. 30% weniger Heizkosten bei der Ölheizung, dank Heizen per Klima. JAZ liegt da bei 1,5-3, also immer noch besser als Öl. Sondertilgen würde ich in eurer Lage nicht. die ~2,5% die ihr Brutto erwirtschaften müsst, sind ja wirklich gut machbar derzeit. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 6 Stunden · bearbeitet vor 6 Stunden von satgar vor 40 Minuten von Bolanger: Nun, weltweit überwiegen die Regionen mit weniger Heizbedarf als bei uns. Wir haben also ganz grundsätzlich ein ganz anderes Klima als anderswo und Bauweise auch? Das ist doch Quatsch. Ich glaub manchmal, wir haben als Deutsche so ne ganz komische Brille auf. Das wir immer alles am besten machen, am besten können, nur wir hart arbeiten, nur wir wegen eigenem Fleiß erfolgreich sind. Und anderswo wär das halt irgendwie nicht so. Und das man unsere Situation auch nie mit anderen vergleichen könne, wir seien irgendwie was besonderes von Mensch. Wir sind aber irgendwie auch total falsch abgebogen. Der TO möchte ja was zu seiner finanziellen Situation wissen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Hotzenplotz2 vor 5 Stunden Wie sieht denn das Thema Risikoabsicherung aus. Also ich weiß, böse Versicherungen und so, aber fürs Gesamtbild gehört es für mich dazu. Wie wird der Hauskredit und der Unterhalt getragen wenn einer berufsunfähig wird oder stirbt? Sofern man das Haus als RK1 zählen will (im Sinne von geringer Miete im Rentenalter) ist die Aktienquote verhälnismäßig klein und braucht da nicht über andere Dinge nachzudenken. Insbesondere bei dem TG was noch vorhanden ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Seball vor 3 Stunden Danke schonmal für den ganzen Input. Ist ja erstmal sehr in die Anschaffungsseite abgedriftet vor 5 Stunden von alex08: Wie kommst du auf 17.000€? In der Range waren die ganzen Angebote die ich die letzten Monate bekommen habe. Immer volle Dachbelegung, also Richtung 11kWp mit 10kW Speicher. Laut Finanztip liegt man mit einem Preis von ~1.700€/kWp nicht so schlecht (inkl. Speicher natürlich). vor 3 Stunden von Bolanger: Warum Klimaanlagen für das ganze Haus? Ihr habt ein gut gedämmtes Haus, das eine entsprechend geringe Heiz- und damit wahrscheinlich auch Kühllast hat. da könnte/sollte ein gerät ausreichen. Wir haben uns beraten lassen und auch bei Freunden live angeschaut, wie es mit nur einem Gerät, zB zentral im Flur oben, wäre. Manchen war es genug, den meisten aber nicht. Viele haben dann auch auf mehrere Geräte nachgerüstet. Ich will nicht den Flur auf Kühlschrankniveau abkühlen, nur damit sich alles ausreichend in die Wohnräume verteilt, wo man es braucht. Die gute Dämmung ist im Winter ein Segen, im Sommer ein Fluch. Wir kriegen die Hitze einfach nicht raus und schlafen teilw. bei 29-30 Grad im Zimmer. Und die erreichen wir auch nur, dank der Außenjalousien. Haben eben viele bodentiefe Fenster und südwestl. Ausrichtung. vor 2 Stunden von Hotzenplotz2: Wie wird der Hauskredit und der Unterhalt getragen wenn einer berufsunfähig wird oder stirbt? Wir haben bei Hausbau eine gegenseitige Risiko-LV über 300.000€ abgeschlossen und wir haben beide eine Unfallversicherung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 3 Stunden · bearbeitet vor 3 Stunden von satgar vor 6 Minuten von Seball: haben beide eine Unfallversicherung. Nur als Einwurf: es war ja von Berufsunfähigkeit die Rede. Eine Unfallversicherung ist eine andere Art der Versicherung. Zum Vergleich: von 100% aller Gründe, warum Leute nicht mehr arbeiten können (gesundheitlicher Art), sind unter 10% Unfälle die Ursache. Alle anderen Gründe, die eine BU-Versicherung versichert, fehlen in einer UV also. Deswegen ist die UV auch so viel billiger als eine BU. Sie leistet in viel viel weniger Fällen. Ein adäquater Ersatz zur Absicherung des Humankapitals ist das nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Seball vor 3 Stunden vor 3 Minuten von satgar: Alle anderen Gründe, die eine BU-Versicherung versichert, fehlen in einer UV also. Ja, das wabert bei mir auch schon länger im Hinterkopf. Habe mich irgendwann mal auf den Gedanken versteift, dass für mich als Beamter eine BU unnötig wäre. Zumindest kam die These zu Beginn der Karriere mal auf und seitdem habe ich sie nie wirklich hinterfragt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 3 Stunden · bearbeitet vor 3 Stunden von satgar vor 13 Minuten von Seball: Ja, das wabert bei mir auch schon länger im Hinterkopf. Habe mich irgendwann mal auf den Gedanken versteift, dass für mich als Beamter eine BU unnötig wäre. Zumindest kam die These zu Beginn der Karriere mal auf und seitdem habe ich sie nie wirklich hinterfragt. Für Beamte ist natürlich von der Begrifflichkeit die Dienstunfähigkeit das Thema. Da hol dir einfach mal die Infos aus deinem Bundesland ein, was passiert, wenn du aus dem Dienst in den vorzeitigen Ruhestand versetzt wirst. Es gibt ja auch eine Mindestpension. Relevant ist, welchen Status du hast (Beamter auf Probe, Widerruf, Lebenszeit), aber auch, ob man im Dienst dienstgeschädigt (Dienstunfall) wird oder normal durch eine Krankheit z.b. Die Leistungen stiegen bei dir mit jedem Dienstjahr ja auch an. Kosten wie die PKV bleiben. Und dann setzt du dein aktuelles netto-Gehalt abzüglich PKV gegen die Version bei DU Nettoleistung abzgl. PKV. Und wenn du dann sagst, das würde euer familienbudget verkraften, brauchst du keine DU Versicherung quasi. Mal so über den Daumen gepeilt. P.S.: was ich gerade nicht weiß ist, ob der Beihilfe Prozentsatz bei Eintritt einer DU gleich bleibt, oder steigt. Sofern das so ist, kann man den PKV Anteil per Dreisatz aber umrechnen und auch weiterhin rechnen. Frag einfach mal die KI, wie sich mit deinen Daten, und wichtig auch deinem Bundesland (falls du Landesbeamter bist), eine DU durch eine generelle Krankheit auswirken würde, und was brutto/Netto noch übrig bliebe. Beamte sind schon gut versorgt, weit besser als normale Angestellte. Aber trotzdem schluckt man gerne mal, was man für einen Einbruch im Netto verkraften muss, und wie sich das auf die Ausgabensituation auswirkt. Wenn ich deine Ausgangslage mit der KI füttere, ohne Angabe des Bundeslandes mit Durchschnittswerten letztlich, sagt diese: “Aktuelles Netto:ca. 4.500 € Netto im DU-Fall: ca. 2.000 € bis 2.150 € (nach Steuern und abzüglich PKV) Monatliche Lücke: ca. 2.350 € bis 2.500 € weniger als jetzt. Da deine Frau in Teilzeit arbeitet und euer Lebensstandard vermutlich auf die 6.000 € Haushaltsnetto ausgelegt ist, würde dich eine Dienstunfähigkeit ohne private Vorsorge finanziell massiv einschränken.“ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cauchykriterium vor 2 Stunden Grundsätzlich verstehe ich nicht, warum Klimaanlage und Wärmepumpe gleichzeitig in Betracht kommen. Unsere Wärmepumpe kann auch kühlen, was im Sommer ganz praktisch ist und zusammen mit dem im Sommer üppig verfügbaren Strom vom Dach auch in gewisser Art und Weise ein "Nobrainer" ist. Wenn jetzt noch im Winter mehr die Sonne scheinen würde ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cepha vor 1 Stunde vor 7 Stunden von satgar: Vielleicht hast du nur noch nicht verstanden, dass es nicht günstigeres und effizienteres gibt, als damit zu heißen. Und im Sommer kostet dich die Kühlung auch nichts mehr. PV und Klima ist die perfekte Kombi. Du hast leider noch die typisch deutsche alte Denke, dass Klima Luxus sei. Es ist absoluter quatsch. Ich halte PV Anlagen für absolut sinnvoll, die auf dem Dach meines Elternhauses läuft demnächst aus der knapp 21-jährigen EEG Vergütung aus. Hat eine tolle Rendite eingefahren und hat sich in der Leistung seitdem praktisch nicht verschlechtert. (Sanyo HIT Module, SMA Wechselrichter, immer noch der erste) Ich selbst hätte auch eine trotz meinem Mini-Stromverbrauch, wenn es die Gegebenheiten zulassen würden. (bei mir reicht Steckersolar von der Dimensionierung völlig aus) Was ich aber nicht tun würde wäre 17k für eine PV Anlage auszugeben, das halte ich für ein EFH im Jahr 2026 für unnötig teuer. Auch beim Batteriespeicher (sofern man einen haben will, zwingend ist das keineswegs) ist die richtige Dimensionierung der sommerliche Nachtbedarf. So schafft man grob 250 Vollzyklen im Jahr oder 4000 Vollzyklen in 16 Jahren. Danach ist das Ding durch. Macht man den Speicher 3x so groß und 3x so teuer ist er halt in 20 Jahren durch, hatte aber eine wesentlich schlechtere Rendite. Ich wohne seit diesem Jahr im Dachgeschoss eines MFH aus dem Jahr 1900 und haben Fenster in alle Himmelsrichtungen. Ende Juni hatte es hier über den Dächern um Mitternacht noch weit über 30°C. Ich halte eine Klimaanlage absolut nicht für Luxus. Ich würde die aber erstmal in 2-4 wichtigen Räumen dezentral einbauen lassen und das kostet dann bei weitem keine 15k€. Die Vorstellung, dass in der Hitzewelle auch noch das Gästeklo auf 19°C gekühlt werden muss halte ich persönlich schon für Luxusdenken. Darf ja trotzdem jeder machen, ist dann eben lifestyle Konsum. vor 24 Minuten von Cauchykriterium: Grundsätzlich verstehe ich nicht, warum Klimaanlage und Wärmepumpe gleichzeitig in Betracht kommen. Unsere Wärmepumpe kann auch kühlen, was im Sommer ganz praktisch ist und zusammen mit dem im Sommer üppig verfügbaren Strom vom Dach auch in gewisser Art und Weise ein "Nobrainer" ist. Wenn jetzt noch im Winter mehr die Sonne scheinen würde ... So bedingt. Du bekommst halt die Luftfeuchte nicht raus, wenn Du nicht unter den Taupunkt kühlen darfst. Aber für bestimmte Gebäude reicht das trotzdem aus. Für andere braucht es für ein wohnliches Klima im Hitzesommer ohne nächtliche Abkühlung dann halt eine Kälteanlage, die auch die Luftfeuchte aus der Raumluft heraus kondensiert und mit dem Temperaturen auch tiefer runter kommt. Das Problem bei uns in diesem Sommer waren weniger die 40°C tagsüber. Es waren die 31°C bei hoher Luftfeuchte um Mitternacht, die dann weiter oben eher 33°C waren. Irgendwann musst Du nun mal lüften und da holst Du dir dann eben die Tropenschwüle ins Zimmer. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 1 Stunde vor 32 Minuten von Cauchykriterium: Unsere Wärmepumpe kann auch kühlen, was im Sommer ganz praktisch Der reale kühleffekt von normalen Wärmepumpen, oftmals LWWP verbaut, ist eher bescheiden. Solewasserwärmepumpen mit Brunnenbohrung, die Können das schon besser. Aber ein richtiger kühleffekt wird nur durch LLWPs erreicht. Andere Geräte schaffen das nicht. Das liegt einfach in der Technik und Funktionsweise begründet. vor 19 Minuten von Cepha: Ich halte PV Anlagen für absolut sinnvoll, vor 19 Minuten von Cepha: Ich würde die aber erstmal in 2-4 wichtigen Räumen dezentral einbauen lassen und das kostet dann bei weitem keine 15k€ Mea culpa, falls ich dann zu forsch geantwortet habe Es kam mir zu sehr ablehnend vor, in der Sache an sich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian vor 56 Minuten vor 30 Minuten von satgar: Aber ein richtiger kühleffekt wird nur durch LLWPs erreicht. Andere Geräte schaffen das nicht. Das liegt einfach in der Technik und Funktionsweise begründet. Taupunkt kann auch ein Problem sein bei Leitungen in der Wand. So niedrig darf man da gar nicht gehen mit dem delta T. Zum Thema: würde AvD ab 2027 starten. Ansonsten sehe ich da keine konkreten Fragen und keine konkreten Probleme. Mehr Risiko also Aktien wäre möglich, muss aber nicht sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hattifnatt vor 54 Minuten vor 45 Minuten von Cepha: Ich würde die aber erstmal in 2-4 wichtigen Räumen dezentral einbauen lassen und das kostet dann bei weitem keine 15k€. Die Vorstellung, dass in der Hitzewelle auch noch das Gästeklo auf 19°C gekühlt werden muss halte ich persönlich schon für Luxusdenken. Darf ja trotzdem jeder machen, ist dann eben lifestyle Konsum. Blöde Frage: Wenn einige Räume kälter sind als andere, bekommt man dann nicht wieder Probleme mit Kondensationsfeuchtigkeit? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Seball vor 26 Minuten vor 28 Minuten von oktavian: würde AvD ab 2027 starten. Jo, definitiv ein Thema womit ich mich die nächsten Wochen mal beschäftigen muss. Ebenso ggf. Frühstartrente für unsere Tochter die bald 6 wird, aber das ist ja eher eine "Kleinigkeit". Dann noch die Überlegung ob wir nicht doch wieder auf Steuerklassen 4/4 gehen. Seit meine Frau raus ist aus Elternzeit und wieder fast voll arbeitet, knallt die Steuernachzahlung 1x im Jahr natürlich rein. Könnte man mit 4/4 vllt. einfach gleichmäßiger verteilen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag