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Tomita

Ab wann "darf" man Ausschüttungen/Dividenden verkonsumieren?

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Wishmueller

Vor- und Nachteile mentaler Buchführung

 

Fazit: ich kann da nix "Verwerfliches" dran entdecken und mache das teilweise auch selbst in Form von Jahresbudgets. Jedenfalls kein Grund, hier so ein "Fass" aufzumachen. Leider immer von den selben Gestalten dieses Forums....

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Schwachzocker
vor 45 Minuten von Nachdenklich:

Manche fühlen sich vielleicht wohler, wenn sie diese Töpfe nicht als mentale Buchführung bezeichnen, sondern als Liquiditätsplanung verstehen?

Manche fühlen sich auch wohler, wenn sie eine Klapperschlange nicht als solche bezeichnen, sondern als Regenwurm verstehen.

Ob es dann hilft ist eine andere Frage.

 

 

vor 6 Minuten von Wishmueller:

Vor- und Nachteile mentaler Buchführung

 

Fazit: ich kann da nix "Verwerfliches" dran entdecken...

"Verwerfliches" kann ich daran auch nicht entdecken, etwas Verbotenes auch nicht, aber die Risiken und Nachteile sind unter Deiner Verlinkung ja ganz richtig aufgeführt.

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Tomita
vor 27 Minuten von satgar:

In einem anderen Thread hatte ich die Folgen von Dienstunfähigkeit von Beamten schon mal beschrieben.

Natürlich, theoretisch kann im Leben immer viel passieren. Ich kann aber nicht alle theoretischen Szenarien einplanen, denn dann dürfte ich überhaupt kein Geld mehr für "Spaß" im Leben einplanen.

 

Zudem würde ich mich auch eine Dienstunfähigkeit nicht ruinieren. Klar, dann würden die Raten für die Altersvorsorge wahrscheinlich deutlich reduziert werden und auch die Urlaube ein bisschen sparsamer ausfallen, aber selbst dann hätten wir mit unseren bisherigen Ersparnissen immer noch ein solides Fundament.

 

Denn: Mir reichen auch jetzt schon 80 Prozent meiner Besoldung für ein schönes Leben. Vermutlich können das viele Foristen hier aber auch nicht nachvollziehen. ^_^

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Sapine
vor 3 Stunden von Tomita:

Ein gewisses "Mindestmaß" an Urlaub ist ja durch die 800 Euro im Monat ohnehin gewährleistet. Die zusätzliche Dividende wäre dann halt noch mal ein Upgrade bzw. unter Umständen ein anderes Reiseziel oder Ähnliches.

 

Tatsächlich weiß ich aber nicht, was an meinen Töpfen schlecht sein soll, zumal ich davon auch gar nicht viele habe. Wenn Betrag X im Urlaubstopf liegt, dann weiß ich genau, dass ich diese Summe ohne schlechtes Gewissen zum Reisen nutzen kann. Ich würde niemals auf die Idee kommen, dafür ETFs zu verkaufen, denn diese sind ja primär für die Altersvorsorge gedacht (eventuell mit Ausnahme der Dividenden, die hier ja das Thema sind).

Du könntest auf die Idee kommen, zukünftig nur noch Dividendenfonds mit besonders hohen Ausschüttungen zu kaufen und dann gerät Dein Sparziel in Gefahr. Lass diese Spielereien mit linke-rechte Tasche und bleibe transparent Dir selbst gegenüber. Auch eine Reduktion der langfristigen Sparrate um 200 Euro zugunsten des Urlaubs kann man vertreten, aber koppele es nicht an die Ausschüttungen. 

 

Derzeit beträgt Dein Vermögen 110.000 Euro, monatliche Sparrate 550 Euro, aktuell hast Du vielleicht Ausschüttungen von 1800 Euro nach Steuern im Jahr oder 150 Euro pro Monat, die Du entnehmen willst für Extra Urlaub (den ich Dir wahrlich gönne!). Wenn Du weiterhin von einer Sparrate von 550 Euro ausgehst, lügst Du Dir in die eigene Tasche. Tatsächlich sparst Du keine 550 mehr sondern in Wirklichkeit nur noch 400 Euro. Das macht zwar gute Gefühle die Bewertung hat aber mit rationalem Handeln nichts zu tun. 

 

Jetzt wächst Dein Vermögen statt um 6 % p.a. nur noch um knappe 4 % (vor Steuern). In etwa 10 Jahren wird es sich mithilfe der Sparraten verdoppeln. Aber es verdoppeln sich auch Deine Dividendenentnahmen. Du sparst mental 550 Euro (+ evtl. Anteil an Einkommenssteigerungen) entnimmst zugleich aber schon 300 Euro netto aus den Ausschüttungen. 

 

Auf diese Weise landest Du möglicherweise schon vor dem Pensionsalter in einer Nettoentnahme und dann kann es im Alter eng werden, wenn ihr die Ansprüche zurückfahren müsst. Das passiert, sobald Dein theoretischer Sparbetrag niedriger ist als die Ausschüttung aus Dividenden.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 21 Minuten von Tomita:

...

 

Denn: Mir reichen auch jetzt schon 80 Prozent meiner Besoldung für ein schönes Leben. Vermutlich können das viele Foristen hier aber auch nicht nachvollziehen. ^_^

Du musst wissen, Du bist hier in dem Forum gelandet, wo es darum geht, im Pflegeheim möglichst eine mit Silber beschlagene Bettpfanne zu bekommen.

Urlaubsreisen werden hier weniger besprochen.

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Sapine
vor 1 Stunde von Tomita:

Und natürlich werde ich auch weiterhin Altersvorsorge betreiben, das ist doch gar keine Frage. Trotzdem: Wir sind beide Beamte, daher halte ich es nicht für sinnvoll, jeden Cent ins Depot zu kloppen. Für was denn auch? Das darfst du mir aber sehr gerne beantworten. ;)

Vermutlich jeder hier gönnt es Euch, dass ihr mehr ausgeben wollt, weil Ihr es Euch leisten könnt. Ihr müsst auch nicht alles ins Depot kloppen. Aber blind gegen alle Gefahren zu agieren nenn ich Dummheit. 

vor 19 Minuten von Tomita:

Natürlich, theoretisch kann im Leben immer viel passieren. Ich kann aber nicht alle theoretischen Szenarien einplanen, denn dann dürfte ich überhaupt kein Geld mehr für "Spaß" im Leben einplanen.

Du machst Witze? Du schiebst jetzt schon jeden Monat 800 Euro in die Spaßbox und willst das noch aufstocken. "überhaupt kein Geld" sieht in meiner Welt anders aus.

vor 19 Minuten von Tomita:

Zudem würde ich mich auch eine Dienstunfähigkeit nicht ruinieren. Klar, dann würden die Raten für die Altersvorsorge wahrscheinlich deutlich reduziert werden und auch die Urlaube ein bisschen sparsamer ausfallen, aber selbst dann hätten wir mit unseren bisherigen Ersparnissen immer noch ein solides Fundament.

Du hast denke ich immer noch nicht verinnerlicht, dass die Vollkaskoversicherung als Beamter auf dem Prüfstand steht. Eine Dienstunfähigkeit würde Dich ins Schleudern bringen. Die Raten für die Altersvorsorge willst Du ja jetzt schon kürzen. Bei Dienstunfähigkeit wirst Du sie komplett streichen müssen. Das Polster von 110.000 Euro würde in so einem Szenario schnell schmelzen und die Aufgabe "Altersvorsorge" nur noch unzureichend abdecken können. Dann darf wirklich gar nichts mehr dazu kommen an Problemen.

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Schwachzocker
vor 7 Minuten von Sapine:

...Du hast denke ich immer noch nicht verinnerlicht, dass die Vollkaskoversicherung als Beamter auf dem Prüfstand steht. 

Eine solche Vollkaskoversicherung gibt es nicht. Wenn Du vorzeitig infolge Krankheit dienstunfähig wirst, hast Du natürlich entsprechende Abschläge. Was soll da Deiner Meinung nach auf dem Prüfstand stehen?

In der Regel sind das Äußerungen von Politikern, von denen sie wissen, dass es der Wähler gern hört, und der Wähler fällt zuverlässig darauf herein.

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W.Heisenberg
· bearbeitet von W.Heisenberg

Ich finde nicht, dass ihr so leichtsinnig einen Gang runterschalten könnt. Viel habt ihr nicht gespart (in Vergleich zum Median vielleicht schon, aber sonst sind 110k schnell aufgebraucht). Ihr wohnt zu sehr günstigen Miete, was bei einer Eigenbedarfskündigung bzw. neuen Investor welcher mit den Jahren kräftig Miete erhöht, locker 600-800 Euro pM. aktuell mehr sein könnte. Ihr seid noch ziemlich jung, wer weiß wie Gehaltsentwicklung (bzw. später Pensionsentwicklung) in Vergleich zu Inflation die nächsten 40-50 Jahre sich entwickelt. Da sollte Puffer groß genug sein.

Wenn eure Kinder mal studieren gehen, werden die sicherlich Unterstützung brauchen, 1-2k pro Monat über viele Jahre. 

 

Bei uns ist z.B. einiges mehr, aber meine Frau sagt, wir sollen nicht in Teilzeit gehen - Für Kinder soll neben Auslandsstudium (falls sie es wollen würden) auch für Immobilienkauf genug Unterstützung geben.

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Tomita
vor 32 Minuten von W.Heisenberg:

Ich finde nicht, dass ihr so leichtsinnig einen Gang runterschalten könnt. Viel habt ihr nicht gespart (in Vergleich zum Median vielleicht schon, aber sonst sind 110k schnell aufgebraucht). Ihr wohnt zu sehr günstigen Miete, was bei einer Eigenbedarfskündigung bzw. neuen Investor welcher mit den Jahren kräftig Miete erhöht, locker 600-800 Euro pM. aktuell mehr sein könnte. Ihr seid noch ziemlich jung, wer weiß wie Gehaltsentwicklung (bzw. später Pensionsentwicklung) in Vergleich zu Inflation die nächsten 40-50 Jahre sich entwickelt. Da sollte Puffer groß genug sein.

Wenn eure Kinder mal studieren gehen, werden die sicherlich Unterstützung brauchen, 1-2k pro Monat über viele Jahre. 

 

Bei uns ist z.B. einiges mehr, aber meine Frau sagt, wir sollen nicht in Teilzeit gehen - Für Kinder soll neben Auslandsstudium (falls sie es wollen würden) auch für Immobilienkauf genug Unterstützung geben.

Tatsächlich haben wir erst eine Mieterhöhung bekommen, ab November müssen wir 50 Euro mehr zahlen (die sind in den 850 Euro aber bereits enthalten). Viel mehr gibt der Mietspiegel unserer Stadt aber gar nicht her und auch eine Eigenbedarfskündigung ist hier ausgeschlossen.

 

Um die Entwicklung unserer Besoldung mache ich mir tatsächlich überhaupt keine Gedanken. Im Gegenteil: Durch die Urteile des Bundesverfassungsgerichtes sollte diese in den nächsten Jahren eher spürbar ansteigen anstatt zu stagnieren.

 

Sollten unsere Kinder mal studieren (aktuell sehe ich das tatsächlich noch nicht), würden wir sie natürlich auch unterstützen - allerdings auch nur bis zu einem gewissen Grad. Tatsächlich soll es ja auch Ausbildungen und BA-Studiengänge geben, bei denen man etwas verdient. ;) 

 

Tatsächlich wird mir hier viel zu sehr an der Realität vorbei gelebt. Wenn ich in meinem engsten Kreis erwähne, dass wir knapp 150.000 Euro für die Altersvorsorge gespart haben, dann steht den meisten eher der Mund offen, als das jemand sagt, es wäre zu wenig.

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LongtermInvestor

Kannst du mal bitte sauber deine Einnahmen und Ausgaben zusammenstellen - ist hier ziemlich verteilt. Außerdem verstehe ich die Frage nicht? Wieso dürfen? Die Frage ist vielmehr was Dein Ziel ist.

 

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