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Teletrabbi

M.STEWART LIVING OMNIMEDIA INC (MSO)

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Teletrabbi
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Hier mal ein spektakulärer Intradaychart: Zuerst spekulierten die Anleger auf einen Freispruch der Firmenchefin. Dann kam das Urteil: schuldig in allen Punkten. Der Handel wurde ausgesetzt. Bei Wiederaufnahme am selben Tag ein deftiges Minus.

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AndyMcTwist
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damit wir auch alle wissen, worum es überhaupt geht:

 

ROUNDUP 2: Lifestyle-Unternehmerin Martha Stewart schuldig gesprochen

 

NEW YORK (dpa-AFX) - Die bei Millionen Fernsehzuschauern bekannte amerikanische Lifestyle-Unternehmerin Martha Stewart ist im Prozess um den dubiosen Verkauf eines Aktienpakets schuldig gesprochen worden. Stewart will gegen das vorgehen. Die Geschworenen gaben der Staatsanwaltschaft in allen vier Anklagepunkten recht: Stewart soll nach dem Verkauf des Aktienpakets über ihre Beweggründe gelogen, mit ihrem Börsenmakler eine unwahre Geschichte ausgeheckt und bei der Untersuchung des Falls falsche Aussagen gemacht haben. Der Makler Peter Bacanovic wurde ebenfalls schuldig gesprochen.

 

In allen Anklagepunkten drohen je fünf Jahre Haft und eine Geldstrafe von 250.000 Dollar. Das Strafmaß soll am 17. Juni verkündet werden. Stewart nahm das Urteil nach Angaben von Prozessbeobachtern reglos entgegen. Sie verließ das Gericht durch einen Seiteneingang und beantwortete keine Reporterfragen.

 

ACHTERBAHNFAHRT DER MATHA STEWART-AKTIE

 

Eine heftige Achterbahnfahrt legten die Martha Stewart-Aktien  hin. Nach der Verurteilung der gleichnamigen Gründerin und früheren Chefin wegen Behinderung der Justiz fielen sie um mehr als 24 Prozent auf 10,65 Dollar. Zuvor waren sie vom Handel ausgesetzt. Vor der Unterbrechung waren die Papiere um mehr als 19 Prozent auf 16,76 Dollar geklettert. Kmart Holding, die einige Stewart-Produkte verkaufen, verloren 1,19 Prozent auf 32,51 Dollar.

 

Stewart kündigte unmittelbar nach dem Urteil Berufung an. "Natürlich bin ich erschüttert über das Urteil der Geschworenen", hieß es in einer Stellungnahme, die Stewart auf ihrer Internetseite veröffentlichte. "Ich werde dagegen Berufung einlegen und weiter kämpfen... Ich glaube an die Fairness des Rechtssystems und bleibe überzeugt davon, dass ich am Ende die Oberhand behalten werde."

 

STEWART BETEUERTE STETS UNSCHULD

 

Bei dem Verfahren ging es um Stewarts Verkauf eines Aktienpaketes im Dezember 2001. Stewart stieß Anteile an dem Pharmaunternehmen ImClone  im Umfang von 228.000 Dollar ab. Das Unternehmen leitete ein Bekannter von ihr, der an dem Tag selbst versuchte, Aktien zu verkaufen. Er hatte vor erfahren, dass einem Medikament seiner Firma überraschend die Zulassung verweigert werden würde.

 

Stewart hatte stets ihre Unschuld beteuert. Sie habe mit ihrem Makler ausgemacht, die Aktien zu verkaufen, wenn der Preis unter einen bestimmten Wert fällt. Ein Assistent des Brokers sagte aber vor Gericht, er habe Stewart an dem Tag angerufen und über Waksals Aktienverkäufe informiert. In der anschließenden Untersuchung des Handels mit ImClone-Aktien hatte Stewart Fehlverhalten zurückgewiesen.

 

Eine Anklage wegen Wertpapierbetrugs hatte die Richterin vergangene Woche abgewiesen. Die Anklage wollte beweisen, dass Stewart Investoren in ihrem eigenen Unternehmen täuschte, indem sie ihre Unschuld beteuerte./oe/DP/zb

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