Amazon.com Inc. (AMZN)

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413 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von finisher

 

vor 14 Stunden schrieb Freigeist:

2017 - 7.221 + 6.319 = 13.540 (9.028 * 70 %)
(Für 2017 liegt derzeit natürlich noch kein Annual Report vor, nehmen wir an, dass die Zahlen von Morningstar halbwegs stimmen)

Wie man sieht, ist das Cashflow Wachstum in 2017 laut den Morningstardaten nicht viel verbessert, obwohl das Umsatzwachstum doch sehr hoch war.
Ich denke mal, dass die wirklichen 2017 Zahlen doch einiges besser sein müssten?

 

Die 7.221 auf Morningstar sind nicht für 2017 gesamt, sondern TTM, also bis heute. Somit können das nur die Zahlen von Q1-Q3 2017 sein.

EDIT: Falsche Annahme von mir. TTM = Trailings-12 Month, also Q4-2016 - Q3-2017.

 

Den geschätzen Cash-Flow für 2017 inkl. Prognosen bis 2021 kannst Du hier sehen:

https://www.finanzen.net/schaetzungen/Amazon

 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von finisher

Wenn man den Operating Cash Flow pro Aktie von ariva und die Prognosen von hier nimmt, dann sieht das im Vergleich zum Aktienkurs so aus.

 

Amazon.png

 

Ich frage mich woher der riesen Zuwachs des Operating-Cash-Flows 2018-2019 herkommen soll? Vielleicht sollte man den Pfad doch eher flach halten und dann sieht die Amazon-Aktie eher überbewertet aus.

 

In diesem Artikel wird die Bewertung von Amazon nach dem Cash-Flow kritisch gesehen:

http://money.cnn.com/2015/08/28/investing/amazon-cash-flow/index.html

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vor 54 Minuten schrieb finisher:

Wenn man den Operating Cash Flow pro Aktie von ariva und die Prognosen von hier nimmt, dann sieht das im Vergleich zum Aktienkurs so aus.

 

Amazon.png  0   59 kB

 

Ich frage mich woher der riesen Zuwachs des Operating-Cash-Flows 2018-2019 herkommen soll? Vielleicht sollte man den Pfad doch eher flach halten und dann sieht die Amazon-Aktie eher überbewertet aus.

 

In diesem Artikel wird die Bewertung von Amazon nach dem Cash-Flow kritisch gesehen:

http://money.cnn.com/2015/08/28/investing/amazon-cash-flow/index.html

 

Spannend, wie der Cashflow für 2016 -> 2017 stark abflacht, dann aber für 2017 -> 2019 explosionsartig ansteigt.

Amazon hat weiterhin viele Möglichkeiten, den Cashflow zu steigern. AWS wird sich nach meinen Einschätzungen weiterhin gut entwickeln, da mehr und mehr Unternehmen auf AWS umsteigen da sie in ihren internen Rechenzentren die Rechenressourcen längst nicht mehr aufbringen können.

Ebenfalls steigt Amazon nun verstärkt in das Ladengeschäft ein. Auch wenn ich dort noch nicht so optimistisch bin, macht das Ladengeschäft immer noch den größten Umsatz. Wal Mart hat 2017 z.B. 30 Mrd. Dollar (Cash from Operating Activities) umgesetzt, Amazon nur rund 16 Mrd. Dollar (bzw. laut marketwatch.com erzielte Wal Mart rund 20 Mrd. free-cash flow und und Amazon 9,7 Mrd Dollar free-cash flow. Achtung: Kein Gewähr, dass dies gute / repräsentative Zahlen für den free cash flow sind). Auch im Apothekenumfeld mischt Amazon gerade den Markt auf, wo potentiell viel Cash herkommen könnte.

Natürlich stellt sich die Frage, ob Amazon im Ladengeschäft / Apothekengeschäft eine ähnlich starke Positionen wie im Online-Handel beziehen kann. Falls ja, kann ich mir eine Verdoppelung des Cash Flows über die nächsten Jahre vorstellen.

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Geschrieben · bearbeitet von Dividenden-Pirat

https://vrodo.de/ces-2018-erste-smartphone-datenbrille-mit-amazon-alexa-angekuendigt/

 

Amazon versucht sich mit Datenbrille... wir dürfen gespannt sein, ob die Zeit endlich reif dafür ist. 

 

Wann kommt eigentlich die Smartwatch von Amazon raus :-P 

 

Im E-Auto ist Alexa schonmal :-)

 

 

 

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Am 5.1.2018 um 16:06 schrieb Yoko:

Ich frage mich woher der riesen Zuwachs des Operating-Cash-Flows 2018-2019 herkommen soll? Vielleicht sollte man den Pfad doch eher flach halten und dann sieht die Amazon-Aktie eher überbewertet aus.

 

Hier ggf ein Baustein, der kürzlich wieder hochkam: Livestreaming von massentauglichen Sportveranstaltungen, um mehr Leute zu Prime zu ziehen. Wenn es funktioniert: schlecht für Sky und Co.

 

Zitat

Amazon plans to bid for the rights to stream Premier League matches in the upcoming auction, according to a source familiar with the matter, part of a broader strategy to bring more sports content to its global customers. The digital giant sees such sporting events such as America’s NFL, tennis and football matches as a way to get more people to subscribe to Prime memberships, which include video streaming and convert occasional customers into more loyal shoppers.Its interest comes as no surprise to media analyst Richard Broughton, of Ampere Analysis, who said Amazon is “very likely” to bid for one of the smaller packages in the upcoming auction for Premier League live rights for broadcast in the UK.

 

Ggf. Ausdehnung von dem Versicherungsgeschäft, Amazon Protect.

Weiterer Ausbau von Amazon Go.

Weiteres Wachstum in Indien.

Weiteres Wachstum durch AWS.

Neue Healthcare Tech durch 1492.

Weiteres Wachstum durch Alexa, zB als In-Car Lösung.

3D Printing Retail Service...und wohl noch andere Projekte, die ausgerollt werden könnten.

...

 

Amazon hat so viele Bälle in allen Produktlebenszyklusphasen in der Luft, die unabhängig entwickelt, aber letztelich integrierbar sind - wie will man da halbwegs seriös die Entwicklung abschätzen?

Bin überzeugt: Amazon lässt sich allein durch Regulierung bremsen, wie Vorredner schon sagten. (Von einem Abgang Bezos' mal abgesehen.)

Dafür sind sie aufgrund ihrer Organisation, Kultur und Führung eine zu stark skalierende Innovationsmaschine.

 

https://www.fastcompany.com/3067455/why-amazon-is-the-worlds-most-innovative-company-of-2017

https://www.forbes.com/sites/innovatorsdna/2017/08/08/how-does-amazon-stay-at-day-one/#40949097e4da

https://www.forbes.com/sites/robertlenzner/2018/01/04/almost-impossible-to-find-a-bear-on-amazon-stock/#1a9313c917dd

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vor 4 Minuten schrieb Cit:

 

Hier ggf ein Baustein, der kürzlich wieder hochkam: Livestreaming von massentauglichen Sportveranstaltungen, um mehr Leute zu Prime zu ziehen. Wenn es funktioniert: schlecht für Sky und Co.

 

 

Ggf. Ausdehnung von dem Versicherungsgeschäft, Amazon Protect.

Weiterer Ausbau von Amazon Go.

Weiteres Wachstum in Indien.

Weiteres Wachstum durch AWS.

Neue Healthcare Tech durch 1492.

Weiteres Wachstum durch Alexa, zB als In-Car Lösung.

3D Printing Retail Service...und wohl noch andere Projekte, die ausgerollt werden könnten.

...

 

Amazon hat so viele Bälle in allen Produktlebenszyklusphasen in der Luft, die unabhängig entwickelt, aber letztelich integrierbar sind - wie will man da halbwegs seriös die Entwicklung abschätzen?

Bin überzeugt: Amazon lässt sich allein durch Regulierung bremsen, wie Vorredner schon sagten. (Von einem Abgang Bezos' mal abgesehen.)

Dafür sind sie aufgrund ihrer Organisation, Kultur und Führung eine zu stark skalierende Innovationsmaschine.

 

https://www.fastcompany.com/3067455/why-amazon-is-the-worlds-most-innovative-company-of-2017

https://www.forbes.com/sites/innovatorsdna/2017/08/08/how-does-amazon-stay-at-day-one/#40949097e4da

https://www.forbes.com/sites/robertlenzner/2018/01/04/almost-impossible-to-find-a-bear-on-amazon-stock/#1a9313c917dd

 

Ich habe in der Medizinbranche ein Unternehmen jetzt erlebt, was im Materialgeschäft sehr sehr stark ist. Es schien immer über den klassischen Handel zu verkaufen. Verkauft jetzt in der USA ihre Verbrauchsmaterialien via. Amazon direkt und der klassische Handel hat in einem Quartal 10% verloren. Machen wir uns mal nichts vor. Jeder weiß über die Arbeitsbedigungen bei Amazon bescheid. Ob das alles so stimmt und man dem glauben schenken mag, soll jeder für sich selber entscheiden. Ich sehe das so, mich kann niemand zwingen irgendwo zu arbeiten. In Leipzig, streiken die Mitarbeiter mal wieder... Am ende kaufen die meisten da wo es am Komfortabelsten ist.

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Geschrieben · bearbeitet von Yerg
Irgendwie wurde der Beitrag ohne Text gespeichert

Am 4.1.2018 um 23:56 schrieb Freigeist:

Amazon ist damit anhand dem KCV ca. doppelt so hoch bewertet wie Apple, aber mit beträchtlichen Wachstumsprognosen...
Was man aber dagegen halten muss, Apple ist das Unternehmen, was weltweit die höchsten Gewinne und Cashflows erzielt mit Traummargen.


Was man aber pro Amazon im Vergleich zu Apple sagen kann, Amazon hat gerade einmal 7,6 Mrd USD long term debt und Apple dagegen 97,2 Mrd USD long term debt. Also über 12 mal soviel wie Amazon.
Und short term debt hat Amazon NULL und Apple 18,4 Mrd USD.
Also insgesamt hat Apple 115,6 Mrd USD gegenüber bei Amazon 7,6 Mrd USD. (15 mal soviel), somit ist Amazon im Prinzip fast schuldenfrei und das obwohl es ein Expansionsunternehmen ist.
Das verwundert mich jetzt doch schon sehr...

Apple hat Schulden aufgenommen, um eine Dividende zahlen zu können. Das Geld liegt bei den internationalen Niederlassungen, die Apples Produkte aus China importieren und in den jeweiligen Märkten verkaufen, aber nach US-Steuerrecht müsste Apple darauf in den USA erneut Steuern zahlen, wenn sie das Geld in den Mutterkonzern holen. Also haben sie das Geld Offshore gelassen und die niedrigen Zinsen in den USA genutzt, um sich in den USA die Liquidität zu verschaffen. Durch neues Steuerrecht und steigende Zinsen in den USA könnte sich das ändern.

 

Die hohen Margen bei Apple sind natürlich beeindruckend aber behindern Apple auch beim Eintritt in neue Märkte, wo sie mit der niedrigeren Marge von Wettbewerbern konkurrieren müssten. Apple TV vs. Amazon Fire TV z.B. - Amazon dürfte die Marge bei der Hardware egal sein, es geht darum mehr Kunden für Amazon Prime zu gewinnen. Kann Apple da konkurrieren? Die Marge bei der Hardware aufgeben, und dann? Die Kinofilme werden ja nicht besser, wenn man sie beim anderen Anbieter guckt, ich zweifle daher ob Apple bei den Inhalten einen ähnlichen Margenvorsprung gegenüber der Konkurrenz aufrecht erhalten könnte wie sie es bei Hardware können.

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vor 32 Minuten schrieb Yerg:

 

Naja, aber Apple hat auch 250 Mrd. USDollar im Ausland auf der hohen Kante liegen. Man hat die Schulden aufgenommen, damit man Dividenden zahlen und Aktien zurückzahlen kann, ohne dafür die im Ausland lagernden Gelder zurückzuholen, auf die 35% Steuern fällig gewesen wären. Mit der Steuerreform werden sicher die Auslandsbestände zurückgeführt und die "paar" Schulden lösen sich in Luft auf.

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vor 7 Minuten schrieb Heiner Müller:

und die "paar" Schulden lösen sich in Luft auf.

Der Rückkauf der Anleihen wäre IMHO wirtschaftlicher Blödsinn. Künftig wird man kaum so günstig wieder an Geld kommen zumal

die Kurse der Anleihen sinken werden bei steigenden Zinsen.

Im Gegensatz dazu stehen Aktienrückkäufe.

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vor 58 Minuten schrieb monopolyspieler:

Im Gegensatz dazu stehen Aktienrückkäufe.

Ist bei historischen Höchstkursen aber auch nicht sehr wirtschaftlich.

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Weshalb nicht?

Bisher hat sich das für Apple jedenfalls ausgezahlt. Dazu dann noch eingesparte Dividenden -quasi bis in die Unendlichkeit.

Grob über den Daumen müßte bei 10% Erhöhung im Jahr der heutige Kaufpreis nach etwas mehr als 22 Jahren durch eingesparte Dividenden 

wieder reingeholt sein.

Auf den heutigen "nicht sehr wirtschaftlichen" Kurs würde Apple dann 11,5% Dividende pro Aktie ausschütten.

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Ja, aber ein Investment, das sich erst nach 22 Jahren amortisiert, scheint mir für eine Tech-Firma nicht optimal.

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Nach 22 Jahren, wenn die Aktie ab sofort nicht mehr steigt.
Ich vermute mal, das dies nicht der Fall sein wird.

Durch die Rückkäufe steigen ja auch die EPS entsprechend. 

Von sonstigen Einflüssen, wie neue Produkte oder sinnvolle Übernahmen mal ganz zu schweigen.

 

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