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Teletrabbi

Volkswagen

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DarkBasti

Also ich glaube ja, dass sich Tesla eher verzehnfacht als dass VW sich verdoppelt. :-*

So bis Ende der 2020er in etwa...

 

Ich glaube bis Tesla Gewinn macht, hat sich der Wert von VW verdoppelt.

 

 

Verschiedenen Ansichten.

 

 

Aber davon lebt eben die Börse.

 

 

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli

@WOVA1: Ich kann Deine Argumentation verstehen nur möchte ich folgende Punkte zu bedenken geben:

 

1.) Es wird wohl gerade ein Gesetz auf den Weg gebracht, dass Dir der Vermieter keine Wallbox mehr verweigern kann. Du musst natürlich bezahlen aber eine generelle Verweigerung muss dann schon gerichtsfest begründet werden.

 

2.) Warum sollten auf einen Schlag 34 Wallboxen installiert werden, wenn es aktuell 0 eMobile bei euch gibt? Weiter: Selbst wenn man annimmt, dass ab 2030 null neue Verbrenner gebaut werden, liegt die Peneration von eMobilen 2030 bei max. 50%. Lang genug für Baumaßnahmen.

 

3.) Bezüglich des Strom- vs. Dieselpreises: Finde mal einen Diesel der in Ampera-Größe wirklich unter 5 Liter im Stadtverkehr verbraucht. Hinzu kommt: Kein Ölwechsel, geringerer Bremsenverschleiss, keine „großen“ Inspektionen mit Kraftstofffilter, DPF etc. mehr.

Ganz nebenbei: Die politische Diskussion den Diesel teurer zu machen beschränkt sich ja aktuell nur auf den Steuervorteil von Diesel vs. Benzin. Das sind 18,4ct je Liter. Oder 16%. Dann wären wir bei ca. 1,30 Euro/Liter. Das habe ich vor 5 Jahren auch bezahlt.

Ach ja: Die Akkupreise fallen aktuell pro Jahr zw. 15 und 21%. Irgendwann ist der Punkt (vermutlich um 2020) erreicht, da brauchst Du nichts mehr zu verteuern um der eMobilität einen preislichen Vorteil zu geben.

 

4.) Beim Diesel an sich: Du brauchst nicht mal über den Preis zu gehen. Geh‘ einfach über die Schadstoffe. Das wird aktuell außerhalb der Politik geregelt. Geh mal auf die Seite der Deutschen Umwelthilfe. Düsseldorf wurde schon erfolgreich verklagt. Stuttgart glaube ich auch. Da werden die Fakten geschaffen. Ob es nun noch 1 oder 5 Jahre dauert, macht m.M.n. keinen Unterschied. Düsseldorf muss bis 2018 liefern: Dann muss ein Konzept stehen, dass die Schadstoffobergrenzen nicht mehr überschritten werden. Sonst wird es teuer für Düsseldorf.

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli

Das beste Auto hinsichtlich Raumangebot scheint mit doch tatsächlich - ich traue es mich kaum zu schreiben - der eGolf zu sein....

 

Beim eGolf ist die größte Limitierung die Reichweite: Wenn Du sagst, dass Dir einen Winterreichweite von knapp über 100km reicht, dann kaufst Du halt einen Golf mit einem anderen Antrieb.

Zu beachten wäre, dass es keine Schnelladung gibt und die Akkuladung wohl mehere Stunden dauert.

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DrFaustus
· bearbeitet von DrFaustus

Da es ein Zweitauto ist und ausschließlich für den Stadtverkehr genutzt wird, ist die Reichweite eigentlich zweitrangig ebenso Schnellladung, denn mehr als 30km pro Tag wird das Auto sicher nicht gefahren. Wichtig ist mir das Raumangebot.

 

 

3.) Bezüglich des Strom- vs. Dieselpreises: Finde mal einen Diesel der in Ampera-Größe wirklich unter 5 Liter im Stadtverkehr verbraucht. Hinzu kommt: Kein Ölwechsel, geringerer Bremsenverschleiss, keine „großen“ Inspektionen mit Kraftstofffilter, DPF etc. mehr.

Ganz nebenbei: Die politische Diskussion den Diesel teurer zu machen beschränkt sich ja aktuell nur auf den Steuervorteil von Diesel vs. Benzin. Das sind 18,4ct je Liter. Oder 16%. Dann wären wir bei ca. 1,30 Euro/Liter. Das habe ich vor 5 Jahren auch bezahlt.

Ach ja: Die Akkupreise fallen aktuell pro Jahr zw. 15 und 21%. Irgendwann ist der Punkt (vermutlich um 2020) erreicht, da brauchst Du nichts mehr zu verteuern um der eMobilität einen preislichen Vorteil zu geben.

 

 

Nunja, das Argument lese ich oft. Ich habe aber im Gegenzug erst Gestern einen Langzeittestbericht zum i3 gelesen, da kostete die erste Inspektion auch mal eben schlappe 400 EUR. Also viel günstiger ist das nicht als bei einem normalen Auto.

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Holgerli

Nunja, das Argument lese ich oft. Ich habe aber im Gegenzug erst Gestern einen Langzeittestbericht zum i3 gelesen, da kostete die erste Inspektion auch mal eben schlappe 400 EUR. Also viel günstiger ist das nicht als bei einem normalen Auto.

 

Ja, genau. Aber wofür? Ölwechsel und andere Betriebsstoffe werden es (abgesehen von Bremsflüssigkeit) wohl nicht sein. Fragt sich bei BMW ob es auswirkungen auf die Garantie hat.

Tesla verkauft Dir für das Model S und die ersten 80.000km auch gerne ein Inspektionspaket für 2.500 Euro um EMPFIEHLT die Einhaltung der Wartungsintervalle. Zwingend erforderlich um die Garantie zu behalten sind diese allerdings nicht.

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DrFaustus

Naja, normalerweise beträgt die Garantie ja sowieso nur 2 Jahre. Wartung hat ja eher etwas damit zu tun, die Lebensdauer des Fahrzeugs zu erhöhen und ist eher auf freiwilliger Basis und um den Widerverkaufswert oben zu halten.

 

Hier der Testbericht: http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/bmw-i3-im-dauertest-nie-wieder-ein-normales-auto-a-1084793.html

 

Gespannt war ich auf die nach zwei Jahren fällige Inspektion. Was sollte schon sein? Der i3 ist ein Auto ohne Verbrennungsmotor, damit ohne Öl, ohne Keilriemen, ohne Kraftstoffleitung, ohne Tank, Getriebe und Auspuff. Er ist rostfrei und seine E-Maschine (170 PS) verschleißfrei. Selbst die Bremsen müssten fast ewig halten, weil man bis auf Notsituationen eigentlich nur mit dem Fahrpedal verzögert. Fuß vom Gas heißt: Der E-Motor bremst im Schubbetrieb das Auto, arbeitet dann wie ein Dynamo am Fahrrad und lädt die Batterie. Beläge und Bremsscheiben werden geschont. Bremsstaub, der die Felgen konventioneller Autos schon nach wenigen Wochen hässlich verschmutzt, kennt der i3 nicht.

 

Die Inspektionsrechnung betrug dennoch fast 400 Euro. Gewechselt wurden turnusmäßig (alle zwei Jahre) die Bremsflüssigkeit und der Innenraumfilter. Der Rest war Sichtkontrolle und ein Software-Update, zu merken an der Batterie und an der Lüftung. Erstere zeigt jetzt etwa fünf Prozent mehr Reichweite an.

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WOVA1

@WOVA1: Ich kann Deine Argumentation verstehen nur möchte ich folgende Punkte zu bedenken geben:

 

1.) Es wird wohl gerade ein Gesetz auf den Weg gebracht, dass Dir der Vermieter keine Wallbox mehr verweigern kann. Du musst natürlich bezahlen aber eine generelle Verweigerung muss dann schon gerichtsfest begründet werden.

 

...

 

 

zu 1. ) Er würde sich nicht weigern - auch ohne Gesetz - der ist ein Pragmatiker vor dem Herren.

 

zu 2.) Die Wallbox ist nicht das Problem - die könnten später kommen, je nach Bedarf. Nur die Verkabelungen und den Anschluss für die Tiefgarage dafür würde man sinnvoll in einer Aktion legen.

 

zu 3. ) Der Ampera ist nicht grösser als mein jetziger 4,50 m Kombi - und der braucht praktisch so um 5 Liter. Geringere Wartungskosten bei einem E-Auto - ja, vermutlich, die Mechanik ist einfacher. Werden gegenwärtig aber durch die höheren Anschaffungskosten aufgefressen.

 

zu 4. ) Was de DUH da betreibt, ist politisch und sozial "Benzinkanister und Streichholz". Denn wen treffen Fahrverbote ?

Den Bügermeister mal nicht - der hat eh das Anrecht auf Dienstwagen mit Fahrer ( eine Absonderlichkeit in D - in der Schweiz würde man denen ein Jobticket für den Nahverkehr geben ). Den gut verdienenden Angestellten auch nicht - hat eh einen Dienstwagen, meist mit einer Leasingfrist von max. 3 Jahren. Die Altenpflegerin, die auch Sonntags morgen um 6 Uhr antreten muss, schon eher - die dürfte ihren Oldie verschrotten lassen und dann feststellen, das zu der Zeit leider noch kein Bus fährt.

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli

@WOVA1:

 

zu 4.) Nunja, Altöl und Autobatterien hat man früher auch einfach in die Umwelt gekippt. Heute werden die teuer entsorgt. Wen triffts? Die Altenpflegerin? Komische Argumentation. Tote durch Feinstaub und Stickoxide in Deutschland pro Jahr: > 10.000.

BTW: Die Altenpflegerinnen die ich kenne fahren entweder Benziner oder Gas, weil der Benziner in der Anschaffung zu teuer war und mein kein altes Wrack frahren wollte, wegen der exorbitanten Reperaturkosten.

 

Ist aber eine müssige Diskussion was man von der DUH hält. Da sie scheinbar vor den Gerichten Recht bekommen wäre die Schlussfolgerung das Gesetze bisher nicht eingehalten wurden. Daher finde ich, dass das Altenpfleger-Argument ein Scheinargument ist.

Erinnert mich irgendwie an Uli Hoeneß der neben massiver Steuerhinterziehung (angeblich) soviel für die Obdachlosen getan hat.

 

 

@DrFaustus:

Naja, normalerweise beträgt die Garantie ja sowieso nur 2 Jahre. Wartung hat ja eher etwas damit zu tun, die Lebensdauer des Fahrzeugs zu erhöhen und ist eher auf freiwilliger Basis und um den Widerverkaufswert oben zu halten.

 

Hier der Testbericht: http://www.spiegel.d...-a-1084793.html

 

Gespannt war ich auf die nach zwei Jahren fällige Inspektion. Was sollte schon sein? Der i3 ist ein Auto ohne Verbrennungsmotor, damit ohne Öl, ohne Keilriemen, ohne Kraftstoffleitung, ohne Tank, Getriebe und Auspuff. Er ist rostfrei und seine E-Maschine (170 PS) verschleißfrei. Selbst die Bremsen müssten fast ewig halten, weil man bis auf Notsituationen eigentlich nur mit dem Fahrpedal verzögert. Fuß vom Gas heißt: Der E-Motor bremst im Schubbetrieb das Auto, arbeitet dann wie ein Dynamo am Fahrrad und lädt die Batterie. Beläge und Bremsscheiben werden geschont. Bremsstaub, der die Felgen konventioneller Autos schon nach wenigen Wochen hässlich verschmutzt, kennt der i3 nicht.

 

Die Inspektionsrechnung betrug dennoch fast 400 Euro. Gewechselt wurden turnusmäßig (alle zwei Jahre) die Bremsflüssigkeit und der Innenraumfilter. Der Rest war Sichtkontrolle und ein Software-Update, zu merken an der Batterie und an der Lüftung. Erstere zeigt jetzt etwa fünf Prozent mehr Reichweite an.

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Verdammt teuere Bremsflüssigkeit, Pollenfilter und Software. Meine Freie will für die ersten beiden max. 100 Euro. Und Softwareupdates kosten bei Verbrennern auch max 150 Euro. Macht als fast 50% eMobil-Aufschlag. Wo wir wieder bei der künstlichen Verteuerung durch die Hersteller sind. Wobei eigentlich klar ist warum: Sollte der massive Umbruch kommen werden als erstes die Werkstätten sterben. WEil nur mit Bremsflüssigkeit, Pollenfilter und Reifen kann man sich nicht über Wasser halten.

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DrFaustus

Wohl eher 50% Aufschlag Vertragswerkstatt vs. Freie Werkstatt.

Lass doch einfach mal den Aluhut stecken, das würde der Diskussion gut tuen.

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Holgerli

Wohl eher 50% Aufschlag Vertragswerkstatt vs. Freie Werkstatt.

Lass doch einfach mal den Aluhut stecken, das würde der Diskussion gut tuen.

 

Na, wenn Du bei Deiner Vertragswerkstatt solche Aufschläge bezahlst: Bitte. Ist ein freies Land. Solche Leute wie Dich braucht die Automobilindustrie. whistling.gif

BTW: Software-Updates gibt es i.d.R. nur in Vettragswerkstätten. Mit und ohne Aluhut.

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magicw

Da ich bei einem Autozulieferer arbeite und mit e-Fzgen zu tun habe weiß ich, dass die Handhabung eines E-Fahrzeuges deutlich aufwändiger ist, als die eines konventionellen.

Da geht es ja nicht um Akkus mit 12V sondern von mehreren 100 V - dementsprechende elektrotechnische Sicherheits-Vorgaben sind zu berücksichtigen sobald die Motorhaube aufgemacht wird.

Insofern ist der e-Mobil-Zuschlag für mich durchaus nachvollziehbar.

 

Eine ordentliche Freie Werkstatt wird gar kein e-mobil annehmen, da sie (vermutlich) gar nicht dafür ausgerüstet ist, was die Elektrik-Vorgaben angeht.

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Holgerli

Musst Du bitte mal erklären: Welche besonderen Vorgaben sind denn bei Reifenwechsel, Bremsflüssigkeits- bzw. Bremsenwechsel und Pollenfilterwechsel in Bezug auf die Elektrik einzuhalten?

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magicw

Ich bin kein Elektriker - aber hier etwas Lesestoff: DGUV Regel 103-011 -

Arbeiten unter Spannung an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln (bisher: BGR A3)

 

Wir sind hier halt in Deutschland und nicht im Busch. Dementsprechend haben Firmen Verantwortung für Ihre Mitarbeiter und müssen i.d.R. einen Sack vor Auflagen erfüllen - da ist es dann erst mal Wurscht ob Reifen- oder Pollenfilterwechsel oder Akku-Wechsel. Es wird an einer elektrischen Anlage gearbeitet, die im weitesten Sinn noch aktiv unter Spannung steht.

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Musterboo
· bearbeitet von Musterboo

Für mich ist die E-Mobilität derzeit ein No Go.

Ich lebe in einem Mehrfamilienhaus mit Tiefgaragenstellplatz in ländlicher Region.

Familienkombi ist erforderlich sowie 2.Wagen für die Frau.

Mit dem Kombi geht es 2x im Jahr in den Urlaub, auch gerne mal Italien o.Ä und da werden dann locker mal über 1000km gerissen pro Strecke und auch ab und zu mal mit dem Wohnwagen hinten dran.

Das funktioniert dann schon 2 mal nicht. 1. wegen der Strecke, 2. wegen dem Wohnwagen ziehen.

Nun könnte man denken, dass ja der 2. Wagen ein E sein könnte....

Schon wieder sch*****, weil wir für den 2. Wagen keinen festen Stellplatz haben und der auf öffentlichen Parkplätzen oder an der Straße parkt. Und ganz ehrlich, der TG Stellplatz gehört klar dem besseren Auto sowie demjenigen der es auch dort einparken kann.

 

Es ist zwar schön was sich manche in der Politik und Industrie so alles ausdenken. Aber ob das sich auf die Praxis übertragen lässt ist ein ganz anderes Thema.

Desweiteren muss der Politiker erst noch erfunden werden, der es schafft, einem Schwaben (sparsamer Mensch) ein Auto aufzuschwatzen, dass keinen Mehrwert bietet zu herkömmlichen Modellen und dabei noch höhere Kosten mit sich bringt (Anschaffung/Unterhalt).

Es langt ja nicht, dass es das Produkt gibt, es muss auch immer die Käuferschafft dafür da sein.

 

Edit: Ein guter Freund von mir hat eine freie Werkstatt, der darf auf jeden Fall nicht an E-Autos oder Hybriden rumschrauben, weil er diverse Auflagen nicht erfüllt.

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Dandy

Und ganz ehrlich, der TG Stellplatz gehört klar dem besseren Auto sowie demjenigen der es auch dort einparken kann.

:D

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Holgerli
Ich bin kein Elektriker - aber hier etwas Lesestoff: DGUV Regel 103-011 -

 

Wir sind hier halt in Deutschland und nicht im Busch. Dementsprechend haben Firmen Verantwortung für Ihre Mitarbeiter und müssen i.d.R. einen Sack vor Auflagen erfüllen - da ist es dann erst mal Wurscht ob Reifen- oder Pollenfilterwechsel oder Akku-Wechsel. Es wird an einer elektrischen Anlage gearbeitet, die im weitesten Sinn noch aktiv unter Spannung steht.

 

Ja danke. Im Busch hat man wohl gelesen was die DGUV zur Regel 103-011 schreibt: "Die DGUV Regel 103-011 enthält organisatorische Anforderungen für Arbeiten an aktiven Teilen > 120 V.". Bitte mal erklären wo Reifen, Bremsen, Bremsflüssigkeit, Pollenfilter etc. "aktive Teile > 120 Volt" sind.

 

Einschlägig ist dann doch wohl eher in Deutschland und ggf. auch im Busch die "DGUV Information 200-005 (ehemals BGI/GUV-I 8686) „Qualifizierung für Arbeiten an Fahrzeugen mit Hochvoltsystemen“" und da wird recht deutlich zw. Arbeiten an spannungsführenden und nicht-spannungsführenden Teilen unterschieden.

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Dandy

Die ganze E-Mobilitätsthematik ist einer der Gründe warum in meinen Augen viele Automobilwerte momentan so günstig bewertet sind, neben dem Diesel-Skandal. Ich halte das für übertrieben, denn mit den momentanen Einschränkungen bei der Technik wird es sich für die Masse nicht durchsetzen, selbst mit Subventionen nicht. Klar, Fahrverbote könnten es beschleunigen, aber da stellt sich die Politik gegen die große Mehrheit der Bevölkerung, was sie sich nicht trauen wird.

 

Es bleibt einfach dabei, dass reine Elektroautos zuviele Nachteile haben, weshalb sie auch kaum nachgefragt werden. Tesla ist eine separate Geschichte, für gut Betuchte die sich einen Sportwagen ohne großen Praxisnutzen dafür aber Prestige kaufen können und wollen. Das ist überhaupt nicht das Marktsegment von VW (außer vielleicht Porsche, aber da kommt ja was sehr schickes). Deshalb verstehe ich die Zurückhaltung der deutschen Autobauer sehr gut in dem Bereich. Das hat nicht nur was mit Protektionismus zu tun sondern auch mit klaren Fakten, die gegen einen Durchbruch bei Elektroautos sprechen.

 

Plug-In Hybride könnten die Lücke schließen und echt praxistaugliche Autos hervorbringen. Aktuell immer noch zu teuer, aber eine Lösung für die teuren und umweltbelastenden Kurzstrecken die jeden Tag zurückgelegt werden. Das sollte die Politik unterstützen. Dafür braucht es aber weiterhin Verbrennertechnik und ist eher den klassischen Autobauern zuzutrauen.

 

Akkubasierte Elektromobilität ist ohnehin keine Lösung für einen guten Teil des Verkehrs, wie Fernverkehr, Kleintransporter, Flugzeuge, Schiffe Baumaschinen, Busse etc. Wenn sich hierfür sowieso nur eine andere Technik eignet, wie beispielsweise der Wasserstoffantrieb (es wird zum Beispiel an entsprechenden Turbinen für Flugzeuge schon gearbeitet), dann stellt sich die Frage, warum man den Irrweg Akkubetrieb überhaupt noch beschreiten sollte, statt gleich konsequent diesen Weg zu gehen und die benötigte Infrastruktur aufzubauen.

 

Was die Umweltfreundlichkeit von Elektromobilität angeht, so muss man sich auch fragen, was davon wirklich übrig bleibt, so lange wir immer noch Kohlekraftwerke mit 40% Wirkungsgrad betreiben, auf die dann noch die Netzverluste, Wandlungsverluste und Ladeverluste beim Laden des Akkus dazu kommen (inklusive Selbstentladung und Wärmeentwicklung beim Entladen). Deshalb lohnt sich die Technik auch kaum, obwohl keine Mineralölsteuer bezahlt werden muss. Die Technik ist einfach von hinten bis vorne zu teuer, ineffizient und unpraktisch. Da helfen Scheinerfolge von Tesla, so viel Respekt sie einem auch zollen, nicht weiter.

 

Apropos Energieeffizienz: Ich habe mal gelesen, dass für die Herstellung des Aluminiums eines Audis schon mehr CO2 ausgestoßen wird als man damit per Benzinbetrieb die ersten 200.000 km in die Luft pustet. Feinstaub entsteht schließlich nicht nur bei Autos sondern auch durch Kohlekraftwerke etc. Todeszahlen aufgrund von Feinstaub durch den Autoverkehr lassen sich wohl kaum seriös ermitteln (ohne bestreiten zu wollen, dass es welche gibt). Wir sind ständig Umweltbelastungen ausgesetzt, bspw Nitrat, Pestizide etc., die man mit viel geringerem Aufwand bekämpfen könnte und womit man vermutlich viel mehr Menschenleben retten könnte also scheinbar über die Elektromobilität, die bei der Herstellung auch wieder Unmengen an Energie kostet, alleine schon für die Akkus.

 

Aber selbst wenn ein Wechsel zu batteriebetriebenen Fahrzeugen käme, dann sehe ich keine Gefahr für die etablierten Hersteller. Die sind schließlich nicht deshalb erfolgreich, weil sie einen Verbrennungsmotor auf die Reihe kriegen, sondern weil sie enormes Fertigungs-Know-How besitzen, das nötige Vertriebs- und Händlernetz sowie nicht zuletzt über viele Jahre kostspielig ein Markenimage aufgebaut haben, das man nicht einfach kopieren kann. Da rede ich jetzt weniger von VW als eher von Mercedes, BMW oder auch Porsche. Zu gegebener Zeit werden die attraktive Elektroautos bauen, wenn es der Markt hergibt. Danach sieht es aber noch lange nicht aus und die Spielchen dazwischen sind reine Aufmerksamkeitsbringer, sonst nichts. Egal von welchem Hersteller.

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morini
· bearbeitet von morini

Ich finde diese "Einigung" mit den USA absolut unverfroren. Kein bisheriger Fall mit im Vergleich viel mehr Toten hat derart hohe Kosten für einen Automobilbauer verursacht. Die Entschädigungen für die Käufer waren jenseits von Gut und Böse in meinen Augen. Meiner Meinung nach wollte man in den USA ein Exempel statuieren, da die EU an anderer Stelle (Steuern von Apple etc.) auch auf Konfrontationskurs gegangen ist.

Was sind für dich "viel mehr" Tote?

 

Sieh mal hier:

http://www.manager-m...-a-1060335.html

http://www.pfaelzisc...rt10815,5948504

 

Die Strafzahlung für VW konnte gar nicht hoch genug ausfallen, wenn man bedenkt, dass der VW-Konzern durch sein betrügerisches Vorgehen bereis bis Ende 2016 allein in den USA schätzungsweise 60 Menschen auf dem Gewissen hat. Schließlich muss auch VW bekannt gewesen sein, wie hoch Strafzahlungen bzw. Schmerzensgelder in den USA ausfallen.

 

Und ich bin auch froh darüber, dass momentan ein früherer VW-Manager in einem US-Knast einsitzt.

 

Trotz der Höhe der Strafzahlungen und trotz des Imageverlustes hat die VW-Aktie das Ganze relativ gut weggesteckt.

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Dandy
· bearbeitet von Dandy

[Die Strafzahlung für VW konnte gar nicht hoch genug ausfallen, wenn man bedenkt, dass der VW-Konzern durch sein betrügerisches Vorgehen bereis bis Ende 2016 schätzungsweise 60 Menschen auf dem Gewissen hat. Schließlich muss auch VW bekannt gewesen sein, wie hoch Strafzahlungen bzw. Schmerzensgelder in den USA ausfallen.

Wie will man das abschätzen? Denkst Du wirklich, die 60 Leute wären noch am Leben wenn VW die Normen eingehalten hätte? Das ist doch totaler Unsinn, schließlich ist das Problem die langfristige Belastung mit Feinstaub der vom gesamten Verkehrsaufkommen stammt. Was für einen Unterschied machen da die paar VW in den USA, zumal es nur um den Unterschied zur Norm geht. Ich bezweifle ganz stark, dass auf diesen Unterschied alleine auch nur ein einziger Toter zurückzuführen ist.

 

Der Schaden durch die defekten Gaspedale bei Toyota hat angeblich 89 Tote verursacht. Die Strafe in den USA belief sich auf 1,2 Milliarden an die US-Behörden und 1,1 Milliarden als Entschädigung an die Autobesitzer. Das sind ganz andere Zahlen als bei VW und die Folgen des Fehlers viel direkter nachweisbar.

 

GM hat wegen der defekten Zündschlösser, die 124 Menschen das Leben gekostet haben und deren Probleme, genauso wie bei Toyota, auch zuerst vertuscht wurden, mit einer Strafzahlung von 900 Mio das Verfahren beendet.

 

Nee, is klar, vollkommen angemessen und überhaupt nicht politisch motiviert bei VW :blink:

 

Und ich bin auch froh darüber, dass momentan ein früherer VW-Manager in einem US-Knast einsitzt.

Kann man sich drum streiten, aber lebenslänglich? Die haben einen an der Waffel.

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Dauerpendler

Mal zum Einwurf Urlaubsfahrt mit einem E-Auto klappt nicht. In Kroatien, auf der Insel Krk, sahen wir im September einen Tesla mit Cottbuser Kennzeichen. Ladestationen waren zahlreich vorhanden. Leider erwischte ich den Fahrer nicht, da ich gern mal nach der Reise Planung gefragt hätte.

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DrFaustus
· bearbeitet von DrFaustus

Das ist ja schön. Wieviele Tage war er unterwegs?

Sicher gibt es auch Radfahrer, die mit dem Rad nach Kroatien fahren.

Ich sage nicht, dass es nicht klappt. Ich sage, dass es im Vergleich mit einem Verbrenner wesentlich umständlicher ist.

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli

Einfach mal das Netz fragen: Von Deutschland auf die Insel Krk geht wohl recht einfach mit eMobil.

 

Oder in eimem Satz als Fazit:

Wir haben letztlich 14h gebraucht, ca. 3 h mehr als sonst. Statt früher 65 Liter Diesel mit dem Mercedes oder 46 l Super mit dem Hybrid, jetzt 186 kWh CO2 freien Strom für 1008 km .

 

Meiner Tochter haben die vielen Pausen gefallen, trotzdem die Fahrt war lang.

 

 

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DarkBasti

Ich bin mit einem Leihwagen letztes Jahr durch Split und Dubrovnik gefahren. Mir drängt gerade die Frage auf, wie viel Wertverlusst eine Beule bei einem Tesla in Euro zur Folge hat. Im Vergleich dazu die Ersparnis für Benzin/Diesel.

 

Ich fand das fahren in beiden Städten extrem stressig. In Dubrovnik gibt es richtig enge Gassen und Split hat sehr viel Verkehr und ebenfalls wenig (große) Parkplätze. Ein Wunder oder Können happy.gif

 

 

das ich keine Beule reingefahren habe.

 

 

 

Leihwagen war übrigens ein Golf um mal wieder auf VW zu kommen

 

 

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DrFaustus
· bearbeitet von DrFaustus

Naja, ich weiß nicht. Wenn ich die Nacht durchfahre, so wie das hier geschehen ist (Ankunftszeit: 10:00 Uhr), dann brauche ich nicht unbedingt 3 Stunden mehr. Mir haben 8 Stunden letztes Jahr vollkommen gereicht für 820km.

 

Aber alleine das ständige Kalkulieren, würde mich nerven:

 

Durch die fehlenden SUC in Kroatien wird man in Slowenien Richtung Küste geführt und hat damit einen kleinen Umweg.

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Durch München war es ruhig am Abend und auch in Irschenberg waren kaum 15 Minuten Ladung notwendig, da ich nicht wie vorgeschlagen direkt nach Villach wollte sondern in Salzburg nochmal laden wollte.

 

Ich hatte etwas Respekt vor möglichen Staus auf der Tauernautobahn, sodass ich die Entfernung bis Villach + 100 km laden wollte.

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Die Steigungen waren gut am Verbauchsanstieg zu sehen, waren aber so auch kalkuliert.

[/Quote]

 

Wir haben nur bis 50 % geladen, die Ladezeit in Villach beschränkte sich auf den Einkauf, da ich nicht durchfahren wollte nach Kozina, sondern vorher nach Ljubeljana.

[/Quote]

 

Vor jedem Supercharger die Sorge dass dieser vielleicht zugeparkt sein könnte, durch Autofahrer, Wohnmobile, LKWs.

 

Wenn ich das richtig gezählt habe waren das 6 Ladestops, also im Schnitt alle 140km (wenn man von einem voll aufgeladenen Auto ausgeht)

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