Wertpapier Forum: Türkische Börse

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Türkische Börse Thema bewerten: ****- 1 Stimmen

#41 Mitglied ist offline   sponti 

  • Ich kann schon das Wort "Aktie" buchstabieren.
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Geschrieben 19. Januar 2005 - 23:31

Ich bin da auch gespaltener Meinung.
Einerseits sage ich mir, Europa muss (mindestens) ein Gleichgewicht zu Amiland bilden (besser der stärkere Gegenpol) und das ist nur mit einem geeinten Europa möglich - inklusive der Türkei.
Andererseits sehr ich auch die Probleme, die mit dem Beitritt verbunden sind:
1. Die Schwemme der Arbeitssuchenden aus der Türkei.
Ds bringt jedes andre Land der EG in Probleme.
2. Zypern-Konflikt - da muss in den türkischen Köpfen noch einiges bewegt werden.
Sponti alias Inliner
--------------------
Lieber Eingefügtes Bilddran als Eingefügtes Bild ab !

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#42 Mitglied ist offline   JohnnyNash 

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Geschrieben 20. Januar 2005 - 00:17

Ich seh da ein anderes Problem, allerdings hab ich mich mit dem Thema nicht so richtig beschäftigt.
Deswegen nur ein kleines Statement:
Ich glaube einfach, es sind schon zuviele Nationen in der EU drin. Meiner Meinung nach haben wir schon längst ein Gleichgewicht zu den Amerikanern geschaffen.
Wir sind über 450 Mio. Einwohnern in der jetzigen EU. (Quelle: Europäisches Informations-Zentrum) Amerika hat ca. 250 Mio.
Warum sollten jetzt noch mehr Länder eintreten?
Nichts gegen die Türkei, auf ein Land mehr oder weniger kommts mir nicht an.

Aber bei so vielen Mitgliedern wird es doch immer schwieriger werden, bestehende Probleme zu lösen, da einfach zuviele Meinungen,Verbindlichkeiten etc. da sind.
Außerdem hab ich das Gefühl, dass sich bei einer zu hohen Anzahl einige Länder (z.B. Zypern oder Malta) wieder abkapseln werden, da sie weniger Stimmrecht haben (aufgrund weniger Einwohner) und somit vielleicht nichts durchgesetzt, für was sie plädieren.

Das wäre dann für mich der erste Schritt zum Verfall der EU.... :ermm:


#43 Mitglied ist offline   smathek 

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Geschrieben 20. Januar 2005 - 05:28

S-k-o-r-p-i-o-n, 20.01.2005, 00:17:

Aber bei so vielen Mitgliedern wird es doch immer schwieriger werden, bestehende Probleme zu lösen, da einfach zuviele Meinungen,Verbindlichkeiten etc. da sind.

Das wäre dann für mich der erste Schritt zum Verfall der EU....  :ermm:

Das denke ich eben auch! Ein handlungsunfaehiges Europa waere ein zu schwacher Gegenpart zu den USA.
Irgendwo hatte ich mal ein Statement gelesen wie: Ein grosses, von der Mitgliederzahl her aufgeblasenes Europa wird an INNERER LEERE platzen.

Die Tuerkei waere das bevoelkerungsreichste Mitglied der EU. Der oekonomische Beitrag zur EU waere jedoch geradezu jaemmerlich. Mir ist der Nutzen fuer die EU dabei nicht klar (der Nutzen fuer die Tuerkei schon).
Man darf sich nicht immer nur von den Wachstumsraten blenden lassen! Natuerlich wachsen oekonomisch kleine Laender mehr und schneller als grosse. Kinder wachsen, Erwachsene dagegen nicht. Deutschland und Frankreich stagnieren, aber sie sind und bleiben das oekonomische Rueckrat Europas.

#44 Mitglied ist offline   eurofetischist 

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Geschrieben 20. Januar 2005 - 08:45

je grösser die EU wird desto wichtiger wird nun endlich mal eine richtige verfassung. jedes land macht seinen eigenen senf. besonders schlimm finde ich das in der aussen und sicherheitspolitik. die EU muss sich zu einer gewichtigen stimme vereinigen. wir können eine mrd einwohner in der eu haben, solage jeder staad seine eigene aussenpolitik verfolgt werden wir kein gegenpool zu USA.

wir werden auseinander difidiert, neues und altes europa, siegermächte und verlierer der weltkriege, deutsche und östrreicher-die ja aufgrund ihrer geschichte eigenlich ja keine meinung äussern dürfen-es könnte ja antisemitisch sein. unsere stimme wird zerpflückt und wir lassen es zu.

angesichts eine GEORG W BUSH wäre eine mächtige einheitliche stimme der EU sehr wichtig.
"Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu." (Danny Kaye)

#45 Mitglied ist offline   ada 

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Geschrieben 20. Januar 2005 - 20:37

Die türkische Wirtschaft ist im 3. Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal nur um 4,7% (BSP) bzw. 4,5% gestiegen. Somit ergibt sich ein Neunmonatswachstum von 9,7% (BSP) bzw. 8,7% (BIP). Bei den Sektoren hat vor allem die Landwirtschaft für eine Verlangsamung geführt. In diesem Sektor nahm die Wirtschaftsleistung um 1,6% ab. Die Agrarwirtschaft hat in der Sektorenrechnung einen Anteil von 20,7% an der gesamten Wirtschaftsleistung, so dass die Entwicklung in diesem Sektor von Bedeutung ist. Rückläufig waren vor allem Obstanbau und Blumenzucht, wobei Getreideanbau zulegen konnte.
Auch die Leistung in der Bauindustrie war rückläufig. In der sonst so starken Industrie betrug der Wachstumswert diesmal nur 6,6%, was sich jedoch angekündigt hatte (siehe Beiträge hier auf TurkishEconomist).
Der private Konsum und die privaten Investitionen waren auch im 3. Quartal wieder Garant für die gute Konjunktur. Im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Quartalen fielen jedoch die Ausgaben für Nahrungs- und Genussmittel – ein wichtiger Posten innerhalb des Privatkonsums – im Jahresvergleich. Auch die Investitionen der privaten Industrie legten nicht mehr so stark zu wie in den ersten beiden Quartalen 2004.
Für das gesamte Jahr dürfte ein 10%-Wachstum verfehlt werden. Dennoch dürfte es bei einem 5%-Quartalswachstum immerhin ein Jahreswachstum von ca. 8,5% geben. Positiv an der ganzen Entwicklung ist, dass sich die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums entlastend auf die Leistungsbilanz wirkt. Für 2004 wird ein Anteil des LB-Defizits von 5% am BSP erwartet.

Nächster Bericht erst wieder am 28. Januar. Börse ist wegen des Opferfestes von Mittwoch, den 19.01 (ab mittag) bis zum Ende der Woche geschlossen. Erster Handelstag wieder am Montag, den 24. Januar.




Letzte Änderungen: 19.1.2005


Quelle: TurkishEconomist

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Dieser Beitrag wurde von ada bearbeitet: 20. Januar 2005 - 20:39


#46 Mitglied ist offline   Das Greenhorn 

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Geschrieben 20. Januar 2005 - 21:21

Hallo zusammen,

auch wenn meine Fonds-Frage hier vielleicht etwas deplaziert ist, aber ich sehe sie in diesem Kreis gut aufgehoben:
Kann jemand einen guten Türkei-Aktienfonds empfehlen?
Ich habe da nur die gefunden:
930469, TUERKISFUND - EUROBONDS REGISTERED SHARES A
988237, JPMORGAN FLEMING FUNDS - MIDDLE EAST EQUITY FUND A

Oder ist diese hier zu primitiv. Über eine Antwort würde ich mich freuen.
Bis dahin
Das Greenhorn

#47 Mitglied ist offline   eurofetischist 

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Beitragssymbol  Geschrieben 22. Januar 2005 - 17:23

hey greenhorn, :D

ich bin in der türkei mit

ESPA STOCK ISTAMBUL T
AT0000704341

vertreten. gute pervormance aber sehr volatil.
ABN AMBRO bietet ein TÜRKEI-ZERTIFIKAT an. ist leider aber von den gebühren her nicht günstiger als die fonds

mfg
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#48 Mitglied ist offline   Das Greenhorn 

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Geschrieben 22. Januar 2005 - 18:11

Hallo Eurofetischist,
besten Dank für Deine Antwort. Ich werde dies prüfen und dann in Erwägung ziehen.
Besten Dank
Das Greenhorn

#49 Mitglied ist offline   eurofetischist 

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Beitragssymbol  Geschrieben 26. Januar 2005 - 12:06

24.01.2005
Kirsch (Griffin East.European): Ab sofort auch Türkei-Investments

London (fondsweb) - "Globale Aktienmärkte konnten das Jahr 2004 mit einer positiven Note beenden. Insgesamt war das Jahr 2004 auch ein positives Jahr für Osteuropa. Ungarn, Polen und Tschechien beendeten das Jahr auf neuen historischen Höchstständen. Russland dagegen wurde im vergangenen Jahr durch die Yukos-Krise stark belastet, weshalb der Markt trotz starker makro-ökonomischer Fundamentals wesentlich schwächer abgeschnitten hat", schreibt Jürgen Kirsch, Manager des Griffin Eastern European Fund (ISIN IE0002787442), in seinem jüngsten Osteuropa-Marktkommentar.

Weiter heißt es: "Wir möchten unsere Investoren an dieser Stelle davon informieren, dass die Investmentmanager in Übereinstimmung mit den Vorschriften des Verkaufsprospekts entschieden haben, ab sofort die Türkei in die Anlageregion des Fonds mit aufzunehmen. Wir sind der Meinung, dass es auf Grund der Aussichten eines bevorstehenden EU-Beitritts der Türkei zu interessanten Anlagemöglichkeiten kommen könnte. Auf Grund dessen möchten wir bekannt geben, dass wir unser Team um einen Türkeiexperten vergrößern. Weitere Informationen zu seiner Person werden wir im nächsten Monatsbericht veröffentlichen."

Anmerkung von Teletrabbi: Einmal den Text zu posten hätte gereicht ;)
Darauf kann man dann ja verlinken.

Dieser Beitrag wurde von Teletrabbi bearbeitet: 26. Januar 2005 - 13:47

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#50 Mitglied ist offline   ada 

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Geschrieben 26. Januar 2005 - 18:11

Türkei:Minarett-Spitze erreicht

Die Istanbuler Börse notiert auf Allzeithoch - erste Anzeichen einer Blase, schätzen Experten. Langfristige Investitionen bleiben aber interessant.

von Samuel Gerber am 25.01.2005

Der Bosporus lockt: Kurz vor Jahreswechsel hat sich die Europäische Union bereit erklärt, Beitrittsverhandlungen mit der Türkei aufzunehmen. Zu früh, so die Meinung einiger EU-Mitgliedstaaten.

Im Vergleich zu Brüssel haben die Anleger schon längst gehandelt: Seit der Jahrtausendwende fliessen ausländische Investitionen in Strömen in Richtung Osten. Diese Zuwendung ist nicht ohne Wirkung geblieben; der ISE-100 Index an der Istanbul Stock Exchange (ISE) jagt seither von Allzeithoch zu Allzeithoch und notiert gegenwärtig bei gegen 27 000 Punkten.


*Bond-Rendite schmilzt dahin*


Das Interesse der Investoren kommt nicht von ungefähr: Die türkische Inflationsrate, die jeden Börsengewinn schmälert, bewegte sich 2004 bei 9,3%. Das ist ein Rekord, waren doch noch vor zehn Jahren Raten über 100% gang und gäbe. Mit der abflauenden Teuerung wurde auch ein Währungsschnitt möglich; der türkischen Lira wurden sechs Nullen gestrichen. Im gleichen Zug konnte mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) ein Abkommen ausgehandelt werden, das der Türkei bis 2007 Kredite über 11 Mrd Fr. in Aussicht stellt. Diese Finanzspritze vorausgesetzt, darf in den nächsten Jahren mit einem Wirtschaftswachstum von durchschnittlich 5,7% gerechnet werden. Demnach ist alles eitel Sonnenschein - oder doch nicht?


Experten sehen mittlerweile dunkle Wolken über dem boomenden Kapitalmarkt am Bosporus aufziehen: «Das Allzeithoch an der Börse weist darauf hin, dass sich eine Blase entwickelt», sagt Salvatore Chiappinelli, CEO der im Export von Kapitalgütern tätigen SFC Swiss Forfaiting Company. Besonders stark betroffen ist dabei der Anleihenmarkt: Die Bonds verzeichneten in den letzten Jahren einen rasanten Zuwachs. Mit einer Rendite von etwa 5,5% bieten sie heute jedoch nicht mehr den erhofften Aufschlag und sind deshalb anfällig auf eine Korrektur. Ähnliches gilt für den Aktienmarkt: Die meisten Titel haben mittlerweile Spitzenwerte erreicht und sind gegenüber der einheimischen Lira überteuert.


Bleibt also das Warten auf den Schock, den diese Korrektur auslösen wird. Und der könnte gleich aus verschiedenen Richtungen kommen. Zuvorderst ist hier das Zinsniveau zu nennen: Erhöht die amerikanische Notenbank den Dollarzinssatz schneller als erwartet, wird es für die hoch verschuldete Türkei eng. Die Schuldenlast drückt noch von einer anderen Seite. So sind die neuen IWF-Kredite an harte Bedingungen geknüpft. Insbesondere muss die türkische Regierung das Bankensystem reformieren, die Steuerpolitik überholen sowie grundlegende Neuerungen bei der sozialen Sicherheit durchsetzen.


Reformen fordert auch die EU - und dürfte sie als Pfand für die rasche Abwicklung der Beitrittsverhandlungen zum Einsatz bringen. Ziehen sich die Verhandlungen allerdings zu sehr in die Länge, wäre dies der EU-Begeisterung der Türken sicher nicht zuträglich. Eine Aussicht, die Christian Mayr, Head of Treasury der türkischen Denizbank in Wien, bereits weiter denken lässt: «Letztendlich könnte es sein, dass der asiatische Raum für die Türkei zunehmend wichtiger wird als die EU.» Schon jetzt ist die türkische Textil- und Elektronikbranche namhaft in Asien investiert.


*Grossanleger bestimmen Kurs*
Kurzfristig müssen Anleger also mit Rückschlägen rechnen, schon nur deshalb, weil der türkische Aktienmarkt sehr volatil ist. Oft Spielball einiger Grossinvestoren, schwankte der ISE 100-Index 2004 um rund 9700 Punkte. Getrieben wird der Gesamtmarkt vorab durch den Bankensektor, der noch einiges an Restrukturierungsbedarf aufweisen dürfte. Schwergewichte wie die IsBank stehen dabei im Vordergrund, Werte wie die Finansbank erzielten 2004 Kursgewinne über 20%.


Die Banken sind ihrerseits meist Teil grosser Unternehmenskonglomerate, zusammengefasst in Holdinggesellschaften - zum Beispiel die Dogus-Holding oder die Zorlu-Holding. Weil diese Konglomerate auch die Sektoren Industrie, Telekommunikation und Energie umfassen, rücken solche Titel ebenfalls ins Rampenlicht, und damit in die Reichweite langfristig planender Investoren. Finanzprodukte erweisen sich dabei als ein geeignetes Mittel, um das Risiko breit zu streuen.


Eine Möglichkeit zum Investieren bietet hierzu der «Middle East Equity A Fund» von JPMorgan Fleming. Der auf Dollar lautende Fonds ist gegenwärtig zu 26,9% in türkische Aktien investiert und konnte 2004 eine Performance von stolzen 25,8% ausweisen. Die Gesamtkosten (Total Expense Ratio) liegen bei jährlich 1,9%. Kostengünstiger ist hier der «Dow Jones Istanbul 20 ETF». Dieser Exchange Traded Fund folgt seit dem 10. Januar dem «Dow Jones Turkey Titan 20-Index».

Quelle: Handelszeitung vom 26.1.2005

#51 Mitglied ist offline   pinkpanther 

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Geschrieben 30. Januar 2005 - 16:08

hi

dank der googl habe ich hier ein nettes forum gefunden wo sich auch europear für die türkische wertpapiere interessieren .
ich lebe inder türkei/antalya /alanya und bin ein day trader sogar minuten trader :D wir haben niemlich ein sehr volatilives börsenmarkt .
taeglich folge ich über einen profotionellen börsen program matriks die kursen mit .
ich bin auch gerne bereit informationen mit euch aus zu tauschen .

#52 Mitglied ist offline   Aktiencrash 

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Geschrieben 30. Januar 2005 - 17:02

pinkpanther, 30.01.2005, 16:08:

hi

dank der googl habe ich hier ein nettes forum gefunden wo sich auch europear für die türkische wertpapiere interessieren .
ich lebe inder türkei/antalya /alanya und bin ein day trader sogar minuten trader :D wir haben niemlich ein sehr volatilives börsenmarkt .
taeglich folge ich über einen profotionellen börsen program matriks die kursen mit .
ich bin auch gerne bereit informationen mit euch aus zu tauschen .

:welcome: im Forum pinkpanther :thumbsup: !

War im letzten Sommer in Side und bin daher mit dem Jet in Antalya eingeflogen.
Wie ist das Wetter bei euch am Mittelmeer ?
Unbekannt:
Deutschland ohne Ausländer ist wie ein Klavier ohne schwarze Tasten.

Elmar Brähler:
Ausländerfeindlichkeit ist die Einstiegsdroge zum Rechtsextremismus.

Isaak Asimow:
Gewalt ist die letzte Zuflucht der Unfähigen.

Thomas Gottschalk: Ausländerfeindlichkeit ist ein Zeichen von Dummheit.

Refugees welcome

#53 Mitglied ist offline   pinkpanther 

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Geschrieben 30. Januar 2005 - 21:57

Aktiencrash herzlichen dank für deinen willkommensgruss

hier ist das wetter zur zeit wechsellhaft der temperatur trend seitlich und schwachdown durchschnittstemperatur liegt um 13c
falls der weg nach alanya gelangt, ich war früher ein statlichgeprüfter fremdenführer hatte sogar die ehre im jahre 1994 die meklemburgvorpommern in antalya zu führen.
falls jemand unter uns skype tlf.program hat kann man mich auch telefonısch erreichen mein nickname ist pinkpanthersmemo.

#54 Mitglied ist offline   pinkpanther 

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Geschrieben 30. Januar 2005 - 22:03

http://www.turkishbulls.com/StockList.asp?...ker=UlusalPazar

bei dieser web adresse könnt ihr alle türkische werte und dessen tagliche kommentare lesen

#55 Mitglied ist offline   Aktiencrash 

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Geschrieben 30. Januar 2005 - 22:11

Sehr gute Seite, werde ich mal hier eintragen :thumbsup: :

http://www.wertpapier-forum.de/index.php?s...pic=2030&st=0&#
Unbekannt:
Deutschland ohne Ausländer ist wie ein Klavier ohne schwarze Tasten.

Elmar Brähler:
Ausländerfeindlichkeit ist die Einstiegsdroge zum Rechtsextremismus.

Isaak Asimow:
Gewalt ist die letzte Zuflucht der Unfähigen.

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#56 Mitglied ist offline   ada 

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Geschrieben 01. Februar 2005 - 16:17

Koc und Unicredito kaufen Yapi Kredi Bankasi (YKB)
Das Interesse von Koc Finansal Hizmetler, ein Joint Venture zu gleichen Teilen von Koc Holding und der italienischen Unicredito, war schon seit Wochen bekannt. Nach dem die Cukurova Holding ihre Verbindlichkeiten an die YKB nicht fristgerecht zum 31. Januar zahlen konnte, verfiel auch die Wiederinbesitznahme der YKB, die sich seit längerem in der Zwangsverwaltung des Staatlichen Einlagensicherungsfonds (TMSF) befindet.
Gekauft werden sollen 57% der Aktien für etwa 1,5 – 2 Mrd. USD. Eine Fusion mit der mittelgroßen Kocbank vorausgesetzt, würde das neue Institut als drittgrößte Bank der Türkei nach der staatlichen Ziraat Bankasi und der belegschaftseigenen Is Bankasi (Miteigentümer auch die Republikanische Volkspartei CHP) aufsteigen. Mit diesem Coup würde die Koc Familie auch die Sabanci Familie mit ihrer äußerst profitablen Akbank überholen.
Der YKB-Deal ist damit aber nicht zu Ende. Im YKB-Portfolio befinden sich noch 13% der Aktien an der Turkcell. Auch darauf hat die Koc Holding ein Auge darauf geworfen. Sollte es dem Industriekonglomerat gelingen auch diese Aktien zu ergattern, dann könnte eventuell das Mitbieten bei der Türk Telekom-Privatisierung von der Wettbewerbsbehörde untersagt werden. Diesbezüglich hatte sich die Behörde jüngst besorgt gezeigt, dass auch Unternehmen an der Privatisierung der nationalen Telekommunikationsgesellschaft beteiligen wollen, die bereits im Mobilfunkgeschäft engagiert sind. Darunter fällt die Dogan Holding, die ein Anteil an Avea hält, die auch im Besitz der Türk Telekom ist. Auch eine Tochtergesellschaft der Turkcell will ein Gebot für die Türk Telekom abgegeben. Daher könnte es auch Konflikte mit der Koc Holding geben, die zusammen mit der Sabanci Holding ihr Interesse am ehemaligen Monopolisten bekundet hatten. In den nächsten Wochen dürfte es dazu bestimmt einige interessante Entwicklungen geben.


Quelle: TurkishEconomist vom 1.2.2005

#57 Mitglied ist offline   ada 

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Geschrieben 04. Februar 2005 - 23:23

Daimler Chrysler Omnibusse erhält aus Istanbul Großauftrag 450
Mercedes-Benz Stadtbusse

Lieferung von 350 Solo- und 100 Gelenkbussen vom Typ Mercedes-Benz Citaro an Istanbuler Verkehrsbetriebe

Stuttgart/Istanbul, 31. Januar, 2005

DaimlerChrysler Omnibusse und die Istanbuler Verkehrsbetriebe IETT (Istanbul Elektrik Tramvay ve Tünel) unterzeichneten heute in Istanbul einen Vertrag über die Lieferung von 450 Stadtbussen. Der Großauftrag besteht aus 350 Solo-Fahrzeugen und 100 Gelenkbussen vom Typ Mercedes-Benz Citaro aus Mannheimer Produktion, die im Laufe des Jahres 2005 ausgeliefert werden sollen.
Wolfgang Diez, Leiter des Geschäftsbereichs DaimlerChrysler Omnibusse: „Der Großauftrag von IETT unterstreicht die erfolgreiche Kooperation zwischen der Türkei und Deutschland innerhalb unseres europäischen Produktions- und Lieferverbunds. Mit den modernen Niederflurbussen setzt IETT einen neuen Standard im öffentlichen Personennahverkehr in dieser Region.“


Der Mercedes-Benz Citaro Omnibus wird künftig auch in Istanbul Passagiere befördern.

Erstmals in der Türkei werden mit den Citaro Stadtbussen niederflurige Busse für den Einsatz im Istanbuler Linienverkehr geordert. Sie lösen die bisherigen Hochbodenbusse ab und setzen durch ihre Niederflurigkeit neue Standards im türkischen Stadtlinienverkehr. Der Mercedes-Benz Citaro ist die erfolgreichste Niederflurlinienbus-Familie in Europa. Im Herbst 2004 rollte bereits der 10 000ste Citaro vom Band. Allein im Jahr 2004 verkaufte sich der Mercedes-Benz Citaro über 2 500 Mal. Der Citaro setzt durch seine Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit Maßstäbe in seinem Segment.
Passagiere schätzen die fahrgastfreundliche Niederflur-Technik und den hell und freundlich gestalteten Innenraum mit großzügiger Stehhöhe sowie einer leistungsstarken Klimatisierung. Der Citaro verfügt zudem über das Elektronische Brems-System (EBS) mit Scheibenbremsen rundum und ABS. Die Betreiber profitieren mit dem Citaro von gleichermaßen leistungsstarken wie wirtschaftlichen Motoren, der wartungs- und reinigungsfreundlichen Bauweise und der hohen Fahrgast-Beförderungs-Kapazität.
Die Istanbuler Verkehrsbetriebe IETT befördern mit einer Flotte von mehr als 2 500 Bussen rund 1,5 Millionen Fahrgäste pro Tag auf 475 Linien. Jeder Bus wird täglich von durchschnittlich 600 Passagieren genutzt. Seit Anfang 1997 hat IETT ausschließlich Busse von Mercedes-Benz gekauft. Jedes fünfte Fahrzeug von IETT trägt bereits heute den Mercedes-Stern.



Quelle: DaimlerChrysler vom 4.2.2005
:thumbsup:

#58 Mitglied ist offline   ada 

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Geschrieben 04. Februar 2005 - 23:27

ISE 100 Index


Zeitraum der Graphik: 01/2003 bis heute; Wochenschlusskurse
Und wieder verzeichnete der Leitindex der Istanbul Stock Exchange (ISE) einen Wochenanstieg von knapp 3% auf 27.813 Punkte. Die geplante Übernahme der Yapi Kredi Bankasi (YKB) durch die Koc Finanz Hizmetler (Koc Holding und Unicredito) hat den gesamten Markt beflügelt. Die Marktkapitalisierung beläuft sich mittlerweile auf 111 Mrd. USD. Die Aussichten bleiben weiterhin gut, wobei die Anleger stets Gründe für etwaige Gewinnmitnahmen suchen dürften.
Die Devisenkurse befinden sich weiterhin im freien Fall. Diesmal verlor der Euro mehr an Wert als der USD. Der Euro kostet nunmehr offiziell 1,7087 YTL. Das sind 1,8% weniger als in der Vorwoche.
Die positiven Inflationszahlen haben für eine kleine Erleichterung gesorgt. Denn aufgrund der Währungsumstellung waren versteckte Preiserhöhungen erwartet worden. Die Umlaufrendite für die Referenzanleihe mit Fälligkeit 9. August 2006 fiel im Wochenvergleich um 119 Basispunkte auf 17,93%. Eine mögliche Zinssenkung am 8. Februar – der so genannte Geldmarktrat der TCMB tagt – könnte zu einer weiteren Senkung führen.


Letzte Änderungen: 4.2.2005

Quelle:TurkishEkonomist

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#59 Mitglied ist offline   cyansky 

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Geschrieben 05. Februar 2005 - 17:58

Hi Eurofetischist,

Zitat

je grösser die EU wird desto wichtiger wird nun endlich mal eine richtige verfassung. jedes land macht seinen eigenen senf.


Richtig. Aber vertraust du wirklich darauf, das die EU, je größer sie anwächst, desto einheitlicher auch wird?

Wir stoßen hier ganz schnell auf den größten Irrtum der Menschheit, der sich z.B. auch im römischen Reich und in der Sowjetunion widerspiegelt hat: je mehr Nationen/Nationalitäten/Glaubensgemeinschaften/eigene autoritäre Staaten zu einem großen "Über-Ich" gebündelt werden soll(t)en, desto eher ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, das der ganze Brocken in sich zusammen fällt.

Die "Zwinglichkeit" der Ost-Erweiterung der EU habe ich, ehrlich gesagt, nicht ganz verstanden. Einen EU-Beitritt seitens der Türkei verbinde ich, vor allem geographisch gesehen, mit einer Annektion Mexicos an die Vereinigten Staaten.

Warum kein Zusammenschluß der osteuropäischen Staaten bzw westasiatischen Staaten unter sich? Das würde wenigstens einen Sinn ergeben.
Warum dieser große unbewegliche Klotz, dem die CIA laut einer aktuellen Studie eh das Scheitern innerhalb von 15 Jahren voraussagt, z.T. aus den gleichen Gründen wie ich.
(http://news.scotsman...cfm?id=56762005)


Ein schönes Wochenende:thumbsup: wünscht
CyanSky
---
Liebe Grüße,
CyanSky

"Ich denke, ich weiß, wie Chicago gegründet wurde. Ein paar Leute in
New York sagten: 'Nun, ich genieße die Verbrechen und die Armut hier,
soweit so gut, aber es ist einfach nicht kalt genug. Lasst uns nach
Westen ziehen." - Richard Jeni

#60 Mitglied ist offline   ada 

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Geschrieben 23. Februar 2005 - 21:03

19.02.2005

Türkei lock internationales Kapital an

Während die Politiker noch darüber diskutieren, ob der Beitritt der Türkei zur Europäischen Union (EU) sinnvoll ist, spekulieren die Anleger auf die Macht des Faktischen. Der rasante Kursanstieg an den türkischen Finanzmärkten in den vergangenen Jahren lässt viele Akteure nicht mehr daran zweifeln, dass das Land zwischen Europa und Asien in absehbarer Zeit EU-Mitglied wird.

Das schürt Kursphantasie, wie es im Börsianer-Jargon heißt. So setzen viele Fachleute auf weiter, wenn auch nicht mehr so stark steigende Notierungen und sehen als Garanten dafür Reformen und politische Stabilität. Gleichwohl stehen großen Renditechancen auch Risiken gegenüber.
Bis vor kurzem noch hatten sich Ökonomen, Analysten und Anleger über die Wertentwicklung türkischer Finanzmärkte verwundert die Augen gerieben. Immer wieder war die Frage nach den Ursachen der Höherbewertung zu hören, die türkische Vermögenswerte während der vergangenen vier Jahre verzeichnet haben. Oft wurde der Aufschwung der weltweit üppigen Liquidität in Verbindung mit fehlenden Anlage-Alternativen zugeschrieben. Dadurch schrumpften die Risikoprämien von Geldanlagen in den Schwellenländern (Emerging Markets) deutlich. Doch an den türkischen Finanzmärkten fiel der Aufschwung überdurchschnittlich aus. Daher sind die meisten Analysten inzwischen überzeugt, dass die Ursachen für die zunehmende Anziehungskraft der Türkei als Anlageland in günstigen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen des Landes selbst zu suchen sind.
Der einst auf der Intensivstation liegende Patient Türkei hat sich inzwischen so gut erholt, das ihm bereits nach kurzer Regenerationsphase eine gute Konstitution bescheinigt wird. Dies kommt auch in der verbesserten Bonitätseinstufung der großen Ratingagenturen zum Ausdruck. Bei Fitch und S&P erhält die Türkei ein Rating von „BB-“ und bei Moody’s von „B1“ – allerdings sind das bei allen Fortschritten immer noch Noten für ein spekulatives Investment.
Ein Spiegelbild des politischen und wirtschaftlichen Aufwärtstrends in der Türkei ist die Börse in Istanbul. Die Aktienkurse sind – gemessen am ISE-100-Aktienindex – seit Anfang 2003 um rund 200 Prozent gestiegen.
Das für die Bevölkerung und die Wirtschaft gleichermaßen schmerzhafte Anti-Inflationsprogramm der Regierung hat dazu geführt, dass die Zinsen in der Türkei in den vergangenen Jahren kräftig gesunken sind. Ein Beispiel: Der Kurs der 2030 fälligen 11,875-prozentigen türkischen Dollar-Benchmark-Anleihe hat sich von 70 Prozent im September 2001 auf 145 Prozent mehr als verdoppelt, so dass die Rendite von 17 auf knapp acht Prozent gefallen ist.
Was viele Anleger an Türkei-Investments reizt, ist die Erwartung, dass die Renditen von in Lira ausgegebenen Inlandsanleihen im Hinblick auf den EU-Beitritt weiter fallen und sich dem Euro-Niveau annähern. Diese Konvergenzspekulation hatte Anlegern bei Anleihen anderer EU-Beitrittsländer hohe Renditen beschert. Die jüngste Auktion fünfjähriger Lira-Staatsanleihen brachte am Donnerstag eine Rendite von 15,15 Prozent – und damit immerhin zwölf Prozentpunkte mehr als vergleichbare Euro-Bundesanleihen. Auch der Devisenmarkt reflektiert das höhere Anlegervertrauen. Noch im Februar 2003 mussten Türken für einen Dollar 1,80 Lira zahlen – derzeit kostet ein Dollar noch 1,35 Lira .Analysten der DZ Bank halten die jüngste Aufwertung indes für übertrieben und erwarten eine Korrektur.

Finanzmarkt-Analysten sind sich einig: Die Attraktivität von Kapitalanlagen in türkischen Finanzwerten hängt maßgeblich von der politischen Zukunft des Landes ab. Giancarlo Persasso von der WestLB ist sich nach seinem jüngsten Treffen mit Regierungsvertretern in Ankara sicher, dass die positive wirtschaftliche Entwicklung des Landes anhalten wird und die Beitrittsverhandlungen des Landes letztlich wie geplant am 3. Oktober beginnen werden.
Persasso zeigt sich „beeindruckt von der Entschlossenheit der Akteure, die kluge Politik der Vergangenheit fortzusetzen“. So sei davon auszugehen, dass die Fiskalpolitik weiter vorsichtig bleiben und man im Zypern- Konflikt eine Lösung finden werde. Auch in der nicht zuletzt auf die weitere Reduzierung der Inflation ausgerichteten Notenbankpolitik sehen Fachleute die Türkei auf dem richtigen Weg. Bemerkenswert sei, so heißt es bei Analysten in London und in Istanbul, das das Zentralbankgesetz der Türkei von der Europäischen Zentralbank mit lediglich kleinen Abweichungen akzeptiert worden sei.
Nach der für viele Marktteilnehmer überraschend positiven Entwicklung der türkischen Finanzmärkte ist die Frage zu stellen, ob für die nächste Zukunft auf eine Fortsetzung dieses Trends gesetzt werden kann. „Wir glauben, dass die Türkei eine zwingende Möglichkeit für weiteres Wachstum bietet“, sagt Dimitris Spanodimos von UBS. „Bei allen positiven Vorzeichen sollte der Anleger vor allem das Wahljahr 2007 sorgsam beobachten, wenn sowohl der EU-Annäherungskurs als auch auch der Wirtschaftskurs der Regierung auf den Prüfstand gestellt werden“, ergänzt Persasso. Dietmar Hornung von der DekaBank äußert leichte Zweifel: „Ob die türkische Politik die Geduld hat, den Prozess bis zur EU-Reife über die nächsten anderthalb Jahre hinweg zu forcieren und die große Chance nutzt, bleibt abzuwarten.“

Favoriten an der Aktienbörse in Istanbul
Holdings: Wer in Aktien bekannter türkischer Holdinggesellschaften investiert, reduziert nach Meinung von Wertpapier-Fachleuten das Risiko seiner Kapitalanlage, da er auf diese Weise in verschiedenen Branchen vertreten ist. Klopft man die einzelnen Wirtschaftszweige ab, betrachten Analysten Bank- und Bauaktien als interessant. Auf den Kauflisten der Banken stehen derzeit unter anderem folgende Aktien, die auch an der Berliner Börse gehandelt werden:
Turkiye IS Bankasi: Die Bank verfügt in der Türkei über den größten Marktanteil bei Spareinlagen. Die Aktie hat nach Ansicht von UBS-Analyst Feysa Sensoy ein Kurspotenzial von 40 Prozent. Sabanci Holding: Die nach Branchen (Banken, Textil, Reifen, Zement, Nahrungsmittel) am breitesten aufgestellte Holding der Türkei weist eine im Vergleich zum Gesamtmarkt unterdurchschnittliche Kursentwicklung auf. Analysten von Garanti Securities raten zum Kauf. Das Kurspotenzial wird auf zwölf Prozent veranschlagt. Alarko Holding: Auch die Aktie der in den Bereichen Bau, Energie, Immobilien und Tourismus aufgestellten Holding hat sich zuletzt unterdurchschnittlich entwickelt. Bei Garanti Securities wird dem Titel ein Kurspotenzial von mehr als 15 Prozent zugeschrieben,
Aksa: Der Textilhersteller plant den Bau einer Produktionsanlage in China. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von knapp acht gilt die Aktie als niedrig bewertet. Das Kurspotenzial wird mit rund 20 Prozent veranschlagt.
Cimsa: Kemal Ozmen von Garanti Securities erwartet, dass die positive Entwicklung der Zementindustrie in der Türkei anhält. Der Zementhersteller Cimsa werde hiervon überdurchschnittlich profitieren. Der mit einem KGV von knapp elf bewerteten Aktie traut er einen Kursanstieg um zwölf Prozent zu.

Quelle: Udo Rettberg, Handelsblatt vom 19.2.2005

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