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kanki

Türkische Börse

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AndyMcTwist
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wachstum allein kann nicht die eintrittskarte in die eu sein.

bedingung für einen beitritt müsste erst mal der subventionsabbau in der eu sein, denn ansonsten würde ein erhelbicher teil dieser subventionen nur noch in die türkei fließen und die eu stark belasten.

 

meiner meinung nach (ich weiß ja auch net wirklich viel drüber) sind regionen wie istanbul, ankara sehr wohl bereit für die eu, aber nicht die vielen agrarisch geprägte regionen in der türkei.

 

und dann noch meine ganz subjektive meinung: Europa endet am bosporus.

 

@ada: wäre interessant zu hören, was du davon hältst. :thumbsup:

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andy
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@McTwist: Dem kann ich nichts hinzufügen..genau meine Meinung! :thumbsup:

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ada
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Erwachende Riesen ( 9 )

 

Türkisches Wirtschaftswunder

 

Von Rainer Hermann (FAZ.net)

 

06. Januar 2005 Die Koç-Holding ist die größte Unternehmensgruppe der Türkei. Nun will sie parallel zum EU-Beitrittsprozeß der Türkei zu den umsatzstärksten Unternehmen Europas vorstoßen. Dazu hat sie sich als Ziel gesetzt, ihren Umsatz in den nächsten sieben bis zehn Jahren zu verdreifachen.

 

 

Motoren des Wachstums sollen der Export und der Auslandsumsatz sein. Zum konsolidierten Umsatz der Holding von umgerechnet 14 Milliarden Dollar trugen sie 2004 ein Drittel bei. Ihr Anteil soll in den kommenden Jahren aber auf die Hälfte steigen, sagt Hasan Bengü, der Sprecher der Holding. Den Gewinn vor Steuern gibt er für 2004 mit 900 Millionen Dollar an.

 

80 Prozent der Anteile gehören der Familie Koç

 

Im nächsten Jahrzehnt peilt die Holding ein jährliches Wachstum von 14 Prozent an und eine Eigenkapitalrendite von mindestens 12 Prozent. In den zurückliegenden drei Jahren hat Koç beide Zielgrößen übertroffen. 2004 lag die Eigenkapitalrendite bei 15 Prozent. Das Umsatzziel von 14 Milliarden Dollar wurde zudem vier Jahre früher als geplant erreicht.

 

Ein Grund war das bemerkenswerte Wachstum der türkischen Wirtschaft. Als Daumenregel gelte, daß Koç mindestens doppelt so schnell wachse wie die türkische Wirtschaft, sagt Bengü, ein in Berlin ausgebildeter Wirtschaftsingenieur. 80 Prozent der Anteile gehören der Familie Koç, der Rest wird an der Börse Istanbul gehandelt.

 

Der Kfz-Export hat sich versiebenfacht

 

Ihr Wachstumsziel kann die Holding aber nur mit Erfolgen im Ausland erreichen. Der Export hatte bis Ende der neunziger Jahre gerade ein Zehntel zum Holdingumsatz beigesteuert. Als Folge der Zollunion zwischen der EU und der Türkei, die 1996 in Kraft trat, verbesserte sich die Wettbewerbsfähigkeit rasch. Allen Unkenrufen zum Trotz büßte Koç als Folge des schärferen Wettbewerbs kaum Marktanteile auf dem türkischen Markt ein. Die Unternehmen der Gruppe investierten vielmehr in die Steigerung von Produktivität und Effizienz. Außerdem entwickelten sie eigene Technologien und ein leistungsbezogenes Gehaltssystem. Allein das Flaggschiff Arcelik hat in den vergangenen fünf Jahren 150 Patente angemeldet.

 

Mit der Zollunion ist die Türkei in vielen Branchen ein Produktionsstandort internationaler Unternehmen geworden, unter anderem in der Automobilindustrie. Die Gemeinschaftsunternehmen von Koç mit Fiat und Ford sind damit Teil des globalen Netzwerks der Muttergesellschaften geworden. Allein in den letzten fünf Jahren versiebenfachte sich der Kfz- und Kfz-Teile-Export der Koç-Gesellschaften auf 2,6 Milliarden Dollar. Die in der Türkei hergestellten Modelle Fiat Doblo und Ford Transit Connect halten in der EU in ihren Marktsegmenten Marktanteile von 12 Prozent.

 

Beko fertigt Elektronik, Arcelik Haushaltsgeräte

 

Das zweite wichtige Standbein der Holding sind die Haushaltsgeräte. Arcelik, das Flaggschiff der Holding, stieg 2004 zum fünftgrößten Hersteller Europas von dauerhaften Konsumgütern auf. Zudem verdiente der Fernsehhersteller Beko mit dem Export von 6 Millionen Geräten 1,2 Milliarden Dollar Devisen. In Europa ist der Marktanteil von Beko bei Fernsehgeräten auf 19 Prozent gewachsen.

 

Juristisch sind Arcelik und Beko verschiedene Unternehmen mit verschiedenen Markennamen. Beko produziert Verbraucherelektronik, Arcelik stellt indessen in fünf verschiedenen Einheiten Kühlschränke, Geschirrspülmaschinen, Waschmaschinen, Herde und kleine Haushaltsgeräte her. Kühlschränke werden jedoch auch unter dem Markennamen Beko verkauft.

 

120 Millionen Dollar im Jahr für neue Supermärkte

 

Mit dem türkischen Marktführer Migros ist der Einzelhandel das dritte Standbein. Die Gespräche, die gegenwärtig zwischen Migros und Wal-Mart stattfinden, seien "normal", heißt es bei Koç. Einzelheiten werden nicht genannt. Ein Grund für das amerikanische Interesse könnte der Erfolg der Koç-Tochtergesellschaft Ramstore in Rußland sein. Sie betreibt im Ausland 49 Einzelhandelsgeschäfte, davon sieben Einkaufszentren.

 

Allein in Moskau unterhält Koç 25 Einzelhandelsgeschäfte, sechs davon als große Supermärkte. Ziel ist, den Auslandsumsatz in Rußland in fünf Jahren von 400 Millionen Dollar auf 1 Milliarde Dollar zu erhöhen. Dazu und um die Zahl der Geschäfte auf 100 zu vervierfachen, will Koç jedes Jahr in Rußland 120 Millionen Dollar in die Eröffnung neuer Supermärkte investieren.

 

157 Unternehmen und 63.000 Arbeitnehmer

 

Stärker werden soll das vierte Standbein. Während der türkischen Wirtschaftskrise von 2001 hatte die Koçbank als Partner die italienische Bank Unicredito gewonnen. Ziel ist nun, die Koçbank mit einer "aggressiven Expansion", die organisches Wachstum und Akquisitionen beinhaltet, unter die drei größten türkischen Banken zu führen.

 

Noch ist Koç in elf Geschäftsfeldern tätig, mit 157 Unternehmen und 63.000 Arbeitnehmern. Im Ausland sind 55 der Unternehmen angesiedelt und 10 Prozent der Beschäftigten. In den kommenden fünf Jahren wolle sich Koç auf nur noch fünf oder sechs Geschäftsfelder konzentrieren, sagt Bengü. Dazu werden Haushaltsgeräte und Automobile gehören, Einzelhandel und Finanzdienstleistungen sowie die Energie.

 

850.000 Waschmaschinen im Jahr

 

Stärker will Koç künftig unter eigenen Markennamen auftreten. In der Vergangenheit hatten Arcelik und Beko ihre Produkte häufig an andere Unternehmen verkauft, die darauf ihre Markennamen klebten. Den Wechsel hat Beko eingeleitet, das in der EU Fernseh- und Küchengeräte unter seinem Markennamen verkauft. Auf dem heimischen türkischen Markt ist Arcelik der bekannteste Markenname, gefolgt von Beko auf Platz zwei. Ein Grund für den Kauf von Grundig war, daß Koç nun auch im Ausland stärker auf Markennamen setzt. Vor Grundig hat Koç in England Blomberg und Leisure übernommen und in Österreich Elektra Bregenz.

 

Der größte Teil des Exports der beiden wichtigsten Geschäftsfelder Automobile und Haushaltsgeräte geht in die EU. Bei Automobilen erreicht der Export 2,8 Milliarden Dollar, bei den Haushaltsgeräten 2,2 Milliarden Dollar. In Rußland baut Koç für 65 Millionen Dollar eine Fabrik, um 850.000 Waschmaschinen im Jahr zu produzieren. Koç ist seit den frühen achtziger Jahren in Rußland aktiv, als Moskau und Ankara vereinbarten, daß die Türkei die Lieferung von russischem Gas mit türkischen Produkten zahlt.

 

Flüssiggas und Kraftstoff für den Irak

 

Im Fokus der Strategen von Koç liegen zudem Nordafrika, vor allem Ägypten und Algerien, sowie der Nahe Osten, wo sich die Holding in Syrien einen Markt verspricht und mit dem Irak einen umfangreichen Handel betreibt. Aygaz und Opet, zwei Unternehmen der Holding, tragen ein Drittel zum türkischen Export in den Irak bei. Sie liefern Flüssiggas und Kraftstoff.

 

In Zentralasien betreibt Koç Einzelhandelsgeschäfte, in Kasachstan und in Usbekistan ein Montagewerk für leichte Nutzfahrzeuge. In Bulgarien und Mazedonien steht der Einzelhandel im Vordergrund, in Rumänien hat Arcelik vor zwei Jahren eine Waschmaschinenfabrik übernommen mit einem eigenen Markennamen. Damit will sich Koç auch dem Handel mit den unmittelbaren Nachbarstaaten der Türkei zuwenden, nachdem deren Anteil am türkischen Außenhandel in den letzten zwei Jahrzehnten von einem Drittel auf unter ein Zehntel gefallen ist.

 

Quelle: FAZ.net vom 9.1.2005

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ada
Posted · Edited by ada

Börse Istanbul ( IMKB 100 ): 26813 Punkte

Seit Anfang diesem Jahres (2005) ist die türkische Börse mit +11,54% im Plus.

 

:thumbsup:

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AndyMcTwist
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@ada: wäre interessant zu hören, was du davon hältst. :thumbsup:

hätte jetzt eigentlich gerne deine meinung dazu gehört... :huh:

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smathek
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Mein Senf:

 

Politisch mag ja vielleicht die Integration der Tuerkei gewuenscht sein, schliesslich bildet sie eine Bruecke zwischen Morgen- und Abendland.

 

Aber oekonomisch (und auch kulturell) bereitet mir der Gedanke Bauchschmerzen.

Wenn man die Tuerkei in die EU voll(!) integriert, dann gibt es weitere Interpretations-Moeglichkeiten fuer andere Laender, die ausserhalb Europas liegen. Dann verliert man den europaeischen Gedanken immer mehr aus den Augen und die EU wuerde niemals eine sinnvolle Handlungsfaehigkeit erlangen - und wer freut sich darueber am meisten? Natuerlich die USA!

Die USA haben sich immer fuer eine Aufnahme der Tuerkei stark gemacht und werden das auch in Zukunft tun - sie moechten (natuerlich) nicht, dass ein ebenbuertiger Konkurrent im Westen erwaechst.

 

Die Reformen, welche die Tuerkei jetzt bestreitet, kommen ihr auch zugute, wenn sie nicht Vollmitglied wird. Daher sind diese Reformen nicht umsonst!

 

Kuenftig wird eine besonders enge bilaterale Zusammenarbeit zwischen der EU und der Tuerkei wuenschenswert sein.

 

Die aktuell regierenden Politiker in den europaeischen Laendern sollten sich hueten, derzeit zu viele Versprechungen zu machen. Zeichnet sich naemlich in 10 Jahren ab, dass die Tuerkei doch nicht aufgenommen werden wuerde (und dann regieren die jetzigen Politiker gar nicht mehr), waere das Oel auf die Muehlen fundamentalistischer Kraefte in der Tuerkei a la "Seht Ihr, der Westen will Euch doch nicht" usw.

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smathek
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Ich schrieb:

Die USA haben sich immer fuer eine Aufnahme der Tuerkei stark gemacht und werden das auch in Zukunft tun - sie moechten (natuerlich) nicht, dass ein ebenbuertiger Konkurrent im Westen erwaechst.

Ich meine natuerlich im Osten!. Ich selber lebe westlich der USA, d.h. in Japan. Da kann man schon mal den Ueberblick verlieren... :D

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ada
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13 Investoren an Türk Telekom interessiert

Die geplante Privatisierung der nationalen Telekommunikationsgesellschaft Türk Telekom 55% der Aktien sollen an einen strategischen Investor veräußerst werden kommt langsam in Schwung. Bis zum 31. Mai 2005 müssen 13 Investoren ein Angebot abgeben. Unter den Firmen bzw. Konsortien befinden sich ausländische Konzerne wie Belgacom, Telecom Italia und die spanische Telefonica. Auch inländische Konglomerate wollen wie erwartet für die Türk Telekom mit bieten. So die Mediengruppe Dogan (Hürriyet u.a.), auch der Automobil- und Zementproduzent OYAK (Pensionsstiftung der militärischen Streitkräfte) sowie auch die größten Gruppen des Landes, Koc und Sabanci Holding, die sich jedoch zusammen an der Auktion beteiligen wollen. Hinzu kommt auch ein Konsortium unter der Führung von Turktell, einer Tochtergesellschaft von Turkcell, dem größten Mobilfunkanbieter der Türkei. Die Deutsche Telekom hat zuvor mitgeteilt, dass sie nicht für die Türk Telekom mit bieten wird.

 

 

Quelle: TurkishEconomist vom 19.1.2005

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ada
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Wachsender Außenhandel Thüringens mit der Türkei

 

In den ersten neun Monaten des Jahres 2004 exportierte Thüringen nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 51,7 Millionen Euro in die Türkei. Das entsprach einem Zuwachs um wertmäßig 47,1 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum 2003.

 

Dabei nahm der Export von Kraftfahrzeugen mit einem Anteil von 32,5 Prozent den Spitzenplatz unter den ausgeführten Waren ein. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum erhöhten diese Lieferungen wertmäßig um 42,2 Prozent.

Weitere nennenswerte Exporte betrafen Büro- und Datenverarbeitungsmaschinen (Anteil von 9,5 Prozent) und Fahrgestelle, Karosserieteile und Motoren (9,2 Prozent).

In der Rangliste der Thüringer Exportpartnerländer stand die Türkei mit einem Anteil von knapp 1 Prozent auf Platz 21 (Vorjahr: 25).

 

Der Wert der Einfuhr von Waren aus der Türkei erhöhte sich in den ersten drei Quartalen des Jahres 2004 wertmäßig um 32,8 Prozent auf 59,9 Millionen Euro.

Besonders gefragt, mit einem Anteil von 40,9 Prozent am Gesamtimport aus der Türkei, waren Bekleidung (ohne Schuhe) und andere Textilerzeugnisse. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum stieg die Einfuhr dieser Waren um 22,4 Prozent.

Sehr begehrt waren außerdem Schalen- und Trockenfrüchte. Während sie im vergangenen Jahr unter den eingeführten Waren keine erwähnenswerte Rolle spielten, betrug ihr Anteil am Gesamtimport aus der Türkei im betrachteten Zeitraum 15,3 Prozent.

Unter allen Importländern Thüringens hält das Land einen Importanteil von 1,6 Prozent und belegte damit in der Rangliste den Platz 17 (Vorjahr: 19).

 

 

 

Quelle: Regioweb.de vom 19.1.2005

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JohnnyNash
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ada, du bist echt wie so ne kleine maschine :D

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eurofetischist
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hallo erstmal,

 

die türkei wird irgendwann in der EU sein. vieleicht schon in 10 oder 15 jahren. ü´berlegt mal wieweit sich die türkei in dieser zeit entwickeln kann! oder der gedanke mal in die andere richting, wie weit kann deutschland und frankreich die EU in dieser zeit runterwirtschaften. politisch wie auch wirtschaftlich.

 

vieles spricht für den beitritt der türkei. natürlich muss sich die EU zuerst noch sein supfensionsunwesen abgewöhnen. das müssen wir mit und ohne türkei. der geldbeutel ist leer.

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ada
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Ich bin deiner Meinung Eurofetischist

 

Mit den Kulturen ist das so eine Sache denn wie ist das mit den EU Ländern

Passt denn Deutschland mit Frankreich oder England mit Deutschland wie ist es mit Spanien ? Alle haben eine andere Kultur und deswegen gibt es ja die EU . EU ist eine multikulturelle Vereinigung und warum nicht auch Türkei ?

Einige Parteien nutzen diese Sache halt für ihren Wahlkampf .

Meine Meinung nach gehört Türkei zu Europa. Außerdem wirtschaftlich ist Türkei deutlich besser entwickelt als die Balkanländer.Ich kenne und war in diese Länder und ich kenne Türkei.

Wir sind nur kleine Bürger die Politiker entscheiden diese Sache selber.Die verhandlungen beginnen am 3.10.2005 das ist schon entschieden.

 

Gruß ada :w00t:

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andy
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Wenn ich manchmal denke, die Türkei gehört in die EU, mache ich mir dann immer wieder klar, wie es außerhalb Ankara oder Istanbul aussieht....dann ändert sich meine Meinung wieder ganz schnell... <_<

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Aktiencrash
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Wenn ich manchmal denke, die Türkei gehört in die EU, mache ich mir dann immer wieder klar, wie es außerhalb Ankara oder Istanbul aussieht....dann ändert sich meine Meinung wieder ganz schnell... <_<

Das sieht in Bulgarien und Rumänien außerhalb der Großstädte noch viel schlimmer aus, als in der Türkei auf dem Lande.

 

Warum haben den alle so Angst vor der Türkei. Die sind seit Jahren in der NATO und haben Europa in keinen Krieg verstrickt. In den Urlaub fahren viele hin, da ist es egal ob die foltern, oder gar einen anderen Glauben als die Europäer haben.

 

In Bulgarien sind sie vom Glauben ortodox, genauso wie die Serben. Muß man deshalb Angst haben, das sie auch einen Krieg wie im Jugoslavien anzetteln. Keinen hat es gejuckt, das die Bulgaren oder Rumänen aufgenommen werden, wo sie doch richtig arm dran sind in der Zivilbevölkerung.

 

Seit dem sie das WTC umgebeutelt haben, ist so eine richtige Antihasswelle gegen alles was mit Moslime zu tun hat ausgebrochen und die Medien kosten das aus, in dem sie Schwachsinn verbreiten und Unruhe im Volke schüren.

 

Wer hätte am 1. Mai 1945 gedacht, das deutsche jemals friedlich sein können ?

Hätte es damals die EU gegeben, dann hätten uns alle ausgelacht und sich an die Stirn getippt, wenn es um Beitritt gehen würde.

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AndyMcTwist
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Rumänien ist kein mitglied der eu, hat aber aspirationen für beitrittsverhandlungen.

 

der unterschied der türkei zu diesen ländern liegt wohl auch in der größe, bevölkerungstechnisch wie auch wirtschaftlich.da liegt der haken...

 

zur kultur: ja ich bin der meinung, dass spanien, england, frankreich deutschland und einige osteuropäische länder kulturell(werde hier jetzt nicht europäische geschichte der letzen 2000jahre wiederholen) zusammen passen und die türkei nur bedingt.

 

aber: ich finde das sollte für die eu kein problem sein, eher eine bereicherung.

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sponti
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Ich bin da auch gespaltener Meinung.

Einerseits sage ich mir, Europa muss (mindestens) ein Gleichgewicht zu Amiland bilden (besser der stärkere Gegenpol) und das ist nur mit einem geeinten Europa möglich - inklusive der Türkei.

Andererseits sehr ich auch die Probleme, die mit dem Beitritt verbunden sind:

1. Die Schwemme der Arbeitssuchenden aus der Türkei.

Ds bringt jedes andre Land der EG in Probleme.

2. Zypern-Konflikt - da muss in den türkischen Köpfen noch einiges bewegt werden.

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JohnnyNash
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Ich seh da ein anderes Problem, allerdings hab ich mich mit dem Thema nicht so richtig beschäftigt.

Deswegen nur ein kleines Statement:

Ich glaube einfach, es sind schon zuviele Nationen in der EU drin. Meiner Meinung nach haben wir schon längst ein Gleichgewicht zu den Amerikanern geschaffen.

Wir sind über 450 Mio. Einwohnern in der jetzigen EU. (Quelle: Europäisches Informations-Zentrum) Amerika hat ca. 250 Mio.

Warum sollten jetzt noch mehr Länder eintreten?

Nichts gegen die Türkei, auf ein Land mehr oder weniger kommts mir nicht an.

 

Aber bei so vielen Mitgliedern wird es doch immer schwieriger werden, bestehende Probleme zu lösen, da einfach zuviele Meinungen,Verbindlichkeiten etc. da sind.

Außerdem hab ich das Gefühl, dass sich bei einer zu hohen Anzahl einige Länder (z.B. Zypern oder Malta) wieder abkapseln werden, da sie weniger Stimmrecht haben (aufgrund weniger Einwohner) und somit vielleicht nichts durchgesetzt, für was sie plädieren.

 

Das wäre dann für mich der erste Schritt zum Verfall der EU.... :ermm:

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smathek
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Aber bei so vielen Mitgliedern wird es doch immer schwieriger werden, bestehende Probleme zu lösen, da einfach zuviele Meinungen,Verbindlichkeiten etc. da sind.

 

Das wäre dann für mich der erste Schritt zum Verfall der EU....  :ermm:

Das denke ich eben auch! Ein handlungsunfaehiges Europa waere ein zu schwacher Gegenpart zu den USA.

Irgendwo hatte ich mal ein Statement gelesen wie: Ein grosses, von der Mitgliederzahl her aufgeblasenes Europa wird an INNERER LEERE platzen.

 

Die Tuerkei waere das bevoelkerungsreichste Mitglied der EU. Der oekonomische Beitrag zur EU waere jedoch geradezu jaemmerlich. Mir ist der Nutzen fuer die EU dabei nicht klar (der Nutzen fuer die Tuerkei schon).

Man darf sich nicht immer nur von den Wachstumsraten blenden lassen! Natuerlich wachsen oekonomisch kleine Laender mehr und schneller als grosse. Kinder wachsen, Erwachsene dagegen nicht. Deutschland und Frankreich stagnieren, aber sie sind und bleiben das oekonomische Rueckrat Europas.

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eurofetischist
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je grösser die EU wird desto wichtiger wird nun endlich mal eine richtige verfassung. jedes land macht seinen eigenen senf. besonders schlimm finde ich das in der aussen und sicherheitspolitik. die EU muss sich zu einer gewichtigen stimme vereinigen. wir können eine mrd einwohner in der eu haben, solage jeder staad seine eigene aussenpolitik verfolgt werden wir kein gegenpool zu USA.

 

wir werden auseinander difidiert, neues und altes europa, siegermächte und verlierer der weltkriege, deutsche und östrreicher-die ja aufgrund ihrer geschichte eigenlich ja keine meinung äussern dürfen-es könnte ja antisemitisch sein. unsere stimme wird zerpflückt und wir lassen es zu.

 

angesichts eine GEORG W BUSH wäre eine mächtige einheitliche stimme der EU sehr wichtig.

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ada
Posted · Edited by ada

Die türkische Wirtschaft ist im 3. Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal nur um 4,7% (BSP) bzw. 4,5% gestiegen. Somit ergibt sich ein Neunmonatswachstum von 9,7% (BSP) bzw. 8,7% (BIP). Bei den Sektoren hat vor allem die Landwirtschaft für eine Verlangsamung geführt. In diesem Sektor nahm die Wirtschaftsleistung um 1,6% ab. Die Agrarwirtschaft hat in der Sektorenrechnung einen Anteil von 20,7% an der gesamten Wirtschaftsleistung, so dass die Entwicklung in diesem Sektor von Bedeutung ist. Rückläufig waren vor allem Obstanbau und Blumenzucht, wobei Getreideanbau zulegen konnte.

Auch die Leistung in der Bauindustrie war rückläufig. In der sonst so starken Industrie betrug der Wachstumswert diesmal nur 6,6%, was sich jedoch angekündigt hatte (siehe Beiträge hier auf TurkishEconomist).

Der private Konsum und die privaten Investitionen waren auch im 3. Quartal wieder Garant für die gute Konjunktur. Im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Quartalen fielen jedoch die Ausgaben für Nahrungs- und Genussmittel ein wichtiger Posten innerhalb des Privatkonsums im Jahresvergleich. Auch die Investitionen der privaten Industrie legten nicht mehr so stark zu wie in den ersten beiden Quartalen 2004.

Für das gesamte Jahr dürfte ein 10%-Wachstum verfehlt werden. Dennoch dürfte es bei einem 5%-Quartalswachstum immerhin ein Jahreswachstum von ca. 8,5% geben. Positiv an der ganzen Entwicklung ist, dass sich die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums entlastend auf die Leistungsbilanz wirkt. Für 2004 wird ein Anteil des LB-Defizits von 5% am BSP erwartet.

 

Nächster Bericht erst wieder am 28. Januar. Börse ist wegen des Opferfestes von Mittwoch, den 19.01 (ab mittag) bis zum Ende der Woche geschlossen. Erster Handelstag wieder am Montag, den 24. Januar.

 

 

 

 

Letzte Änderungen: 19.1.2005

 

 

Quelle: TurkishEconomist

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Das Greenhorn
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Hallo zusammen,

 

auch wenn meine Fonds-Frage hier vielleicht etwas deplaziert ist, aber ich sehe sie in diesem Kreis gut aufgehoben:

Kann jemand einen guten Türkei-Aktienfonds empfehlen?

Ich habe da nur die gefunden:

930469, TUERKISFUND - EUROBONDS REGISTERED SHARES A

988237, JPMORGAN FLEMING FUNDS - MIDDLE EAST EQUITY FUND A

 

Oder ist diese hier zu primitiv. Über eine Antwort würde ich mich freuen.

Bis dahin

Das Greenhorn

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eurofetischist
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hey greenhorn, :D

 

ich bin in der türkei mit

 

ESPA STOCK ISTAMBUL T

AT0000704341

 

vertreten. gute pervormance aber sehr volatil.

ABN AMBRO bietet ein TÜRKEI-ZERTIFIKAT an. ist leider aber von den gebühren her nicht günstiger als die fonds

 

mfg

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Das Greenhorn
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Hallo Eurofetischist,

besten Dank für Deine Antwort. Ich werde dies prüfen und dann in Erwägung ziehen.

Besten Dank

Das Greenhorn

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eurofetischist
Posted · Edited by Teletrabbi

24.01.2005

Kirsch (Griffin East.European): Ab sofort auch Türkei-Investments

 

London (fondsweb) - "Globale Aktienmärkte konnten das Jahr 2004 mit einer positiven Note beenden. Insgesamt war das Jahr 2004 auch ein positives Jahr für Osteuropa. Ungarn, Polen und Tschechien beendeten das Jahr auf neuen historischen Höchstständen. Russland dagegen wurde im vergangenen Jahr durch die Yukos-Krise stark belastet, weshalb der Markt trotz starker makro-ökonomischer Fundamentals wesentlich schwächer abgeschnitten hat", schreibt Jürgen Kirsch, Manager des Griffin Eastern European Fund (ISIN IE0002787442), in seinem jüngsten Osteuropa-Marktkommentar.

 

Weiter heißt es: "Wir möchten unsere Investoren an dieser Stelle davon informieren, dass die Investmentmanager in Übereinstimmung mit den Vorschriften des Verkaufsprospekts entschieden haben, ab sofort die Türkei in die Anlageregion des Fonds mit aufzunehmen. Wir sind der Meinung, dass es auf Grund der Aussichten eines bevorstehenden EU-Beitritts der Türkei zu interessanten Anlagemöglichkeiten kommen könnte. Auf Grund dessen möchten wir bekannt geben, dass wir unser Team um einen Türkeiexperten vergrößern. Weitere Informationen zu seiner Person werden wir im nächsten Monatsbericht veröffentlichen."

 

Anmerkung von Teletrabbi: Einmal den Text zu posten hätte gereicht ;)

Darauf kann man dann ja verlinken.

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ada
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Türkei:Minarett-Spitze erreicht

 

Die Istanbuler Börse notiert auf Allzeithoch - erste Anzeichen einer Blase, schätzen Experten. Langfristige Investitionen bleiben aber interessant.

 

von Samuel Gerber am 25.01.2005

 

Der Bosporus lockt: Kurz vor Jahreswechsel hat sich die Europäische Union bereit erklärt, Beitrittsverhandlungen mit der Türkei aufzunehmen. Zu früh, so die Meinung einiger EU-Mitgliedstaaten.

 

Im Vergleich zu Brüssel haben die Anleger schon längst gehandelt: Seit der Jahrtausendwende fliessen ausländische Investitionen in Strömen in Richtung Osten. Diese Zuwendung ist nicht ohne Wirkung geblieben; der ISE-100 Index an der Istanbul Stock Exchange (ISE) jagt seither von Allzeithoch zu Allzeithoch und notiert gegenwärtig bei gegen 27 000 Punkten.

 

 

*Bond-Rendite schmilzt dahin*

 

 

Das Interesse der Investoren kommt nicht von ungefähr: Die türkische Inflationsrate, die jeden Börsengewinn schmälert, bewegte sich 2004 bei 9,3%. Das ist ein Rekord, waren doch noch vor zehn Jahren Raten über 100% gang und gäbe. Mit der abflauenden Teuerung wurde auch ein Währungsschnitt möglich; der türkischen Lira wurden sechs Nullen gestrichen. Im gleichen Zug konnte mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) ein Abkommen ausgehandelt werden, das der Türkei bis 2007 Kredite über 11 Mrd Fr. in Aussicht stellt. Diese Finanzspritze vorausgesetzt, darf in den nächsten Jahren mit einem Wirtschaftswachstum von durchschnittlich 5,7% gerechnet werden. Demnach ist alles eitel Sonnenschein - oder doch nicht?

 

 

Experten sehen mittlerweile dunkle Wolken über dem boomenden Kapitalmarkt am Bosporus aufziehen: «Das Allzeithoch an der Börse weist darauf hin, dass sich eine Blase entwickelt», sagt Salvatore Chiappinelli, CEO der im Export von Kapitalgütern tätigen SFC Swiss Forfaiting Company. Besonders stark betroffen ist dabei der Anleihenmarkt: Die Bonds verzeichneten in den letzten Jahren einen rasanten Zuwachs. Mit einer Rendite von etwa 5,5% bieten sie heute jedoch nicht mehr den erhofften Aufschlag und sind deshalb anfällig auf eine Korrektur. Ähnliches gilt für den Aktienmarkt: Die meisten Titel haben mittlerweile Spitzenwerte erreicht und sind gegenüber der einheimischen Lira überteuert.

 

 

Bleibt also das Warten auf den Schock, den diese Korrektur auslösen wird. Und der könnte gleich aus verschiedenen Richtungen kommen. Zuvorderst ist hier das Zinsniveau zu nennen: Erhöht die amerikanische Notenbank den Dollarzinssatz schneller als erwartet, wird es für die hoch verschuldete Türkei eng. Die Schuldenlast drückt noch von einer anderen Seite. So sind die neuen IWF-Kredite an harte Bedingungen geknüpft. Insbesondere muss die türkische Regierung das Bankensystem reformieren, die Steuerpolitik überholen sowie grundlegende Neuerungen bei der sozialen Sicherheit durchsetzen.

 

 

Reformen fordert auch die EU - und dürfte sie als Pfand für die rasche Abwicklung der Beitrittsverhandlungen zum Einsatz bringen. Ziehen sich die Verhandlungen allerdings zu sehr in die Länge, wäre dies der EU-Begeisterung der Türken sicher nicht zuträglich. Eine Aussicht, die Christian Mayr, Head of Treasury der türkischen Denizbank in Wien, bereits weiter denken lässt: «Letztendlich könnte es sein, dass der asiatische Raum für die Türkei zunehmend wichtiger wird als die EU.» Schon jetzt ist die türkische Textil- und Elektronikbranche namhaft in Asien investiert.

 

 

*Grossanleger bestimmen Kurs*

Kurzfristig müssen Anleger also mit Rückschlägen rechnen, schon nur deshalb, weil der türkische Aktienmarkt sehr volatil ist. Oft Spielball einiger Grossinvestoren, schwankte der ISE 100-Index 2004 um rund 9700 Punkte. Getrieben wird der Gesamtmarkt vorab durch den Bankensektor, der noch einiges an Restrukturierungsbedarf aufweisen dürfte. Schwergewichte wie die IsBank stehen dabei im Vordergrund, Werte wie die Finansbank erzielten 2004 Kursgewinne über 20%.

 

 

Die Banken sind ihrerseits meist Teil grosser Unternehmenskonglomerate, zusammengefasst in Holdinggesellschaften - zum Beispiel die Dogus-Holding oder die Zorlu-Holding. Weil diese Konglomerate auch die Sektoren Industrie, Telekommunikation und Energie umfassen, rücken solche Titel ebenfalls ins Rampenlicht, und damit in die Reichweite langfristig planender Investoren. Finanzprodukte erweisen sich dabei als ein geeignetes Mittel, um das Risiko breit zu streuen.

 

 

Eine Möglichkeit zum Investieren bietet hierzu der «Middle East Equity A Fund» von JPMorgan Fleming. Der auf Dollar lautende Fonds ist gegenwärtig zu 26,9% in türkische Aktien investiert und konnte 2004 eine Performance von stolzen 25,8% ausweisen. Die Gesamtkosten (Total Expense Ratio) liegen bei jährlich 1,9%. Kostengünstiger ist hier der «Dow Jones Istanbul 20 ETF». Dieser Exchange Traded Fund folgt seit dem 10. Januar dem «Dow Jones Turkey Titan 20-Index».

 

Quelle: Handelszeitung vom 26.1.2005

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