als erstes: ich glaub Du hast das Thema im falschen Forum eröffnet - aber das werden die fleißigen Admins hier schon richten und unsere Beiträge wohl bald ins DAX-Unterforum verschieben
Aber nun zu RWE.. fundamental scheint der Kurs meiner Ansicht nach schon in gewisser Weise gerechtfertigt, zur Zeit halte ich das Papier aber eher für stark überkauft und würde von einem jetzigen Einstieg absehen, da mir die Gefahr eines baldigen (wohl relativ starken) Kursrückschlages zu hoch erscheint..
Also langfristig könnte ich mir schon eine weitere Wertsteigerung vorstellen - aber ich würde bei einem anderen (günstigeren) Einstiegszeitpunkt als derzeit einsteigen!
Dieser Beitrag wurde von Fussel bearbeitet: 29. Mai 2005 - 20:22
Irgendwie hab ich das Gefühl es geht weiter aufwärts. Gestern ein deutliches Minus von c. 2%, das man auf Gewinnmitnahmen und Frankreich schieben kann. Heut hat sich das Minus aber schon wieder ausgeglichen und es ist wieder fast derselbe Wert von Gestern erreicht.
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von E.ON und RWE haben am Dienstag erneut von positiven Analystenkommentaren profitiert. Nachdem es für beide Werte bereits am Vortag wegen einer Hochstufung durch die WestLB nach oben gegangen war, legten die Titel wegen einer Erhöhung des Kursziels durch die UBS weiter zu. Für E.ON ging es bis 11.13 Uhr um 1,47 Prozent auf 71,88 Euro nach oben. RWE stiegen um 2,02 Prozent auf 51,57 Euro (Aktuell: 51,92). Der deutsche Leitindex DAX gewann 0,66 Prozent auf 4.526,80 Punkte. Händler begründeten die Gewinne beider Unternehmen mit der zuversichtlichen UBS-Studie. Die Analysten hatten das Kursziel für E.ON von 77 auf 81 Euro erhöht. Für RWE schraubten sie ihre Kursprognosen von 52,80 auf 58 Euro hoch. Als Grund für die verbesserte Prognose nannten die Experten steigende Preise für die CO2-Emissionszertifikate, die wiederum zu höheren Energiepreisen führen dürften. Hiervon würden sowohl E.ON als auch RWE profitieren. Ihre Einstufung mit 'Buy' behielten die UBS-Analysten für beide Titel bei. Bereits am Vortag hatten die Experten der WestLB sich ebenfalls positiv geäußert. Die WestLB hatte sowohl RWE als auch E.ON von 'Outperform' auf 'Buy' hochgestuft. Nach den vorgezogenen Neuwahlen in Deutschland dürften die Betriebslaufzeiten von Atomkraftwerken voraussichtlich verlängert werden, hieß es in einer Studie. Hiervon würden beide Konzerne als Betreiber profitieren./mw/jb
Quelle: dpa-AFX
außerdem
Zitat
FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 06.06.2005 E.ON DÜSSELDORF - Die WestLB hat sowohl RWE als auch E.ON von 'Outperform' auf 'Buy' hochgestuft. Nach den vorgezogenen Neuwahlen in Deutschland dürften die Betriebslaufzeiten von Atomkraftwerken voraussichtlich verlängert werden, hieß es in einer Studie am Montag.
Schaut also im Moment nicht schlecht aus für die Energieriesen.
Verlust bei Tochter Harpen 13.07.2005 - 10:29:47
(dpa-AFX) Die RWE-Tochter Harpen rechnet für das Geschäftsjahr 2005 überraschend mit einem massiven Verlust von 30 Mio. Euro. Wie die Harpen AG am Dienstag mitteilte, sind dafür unter anderem massive Verzögerungen bei Großprojekten im Energie- und Immobilienbereich verantwortlich. 'Aus heutiger Sicht wird für 2005 keine Dividende gezahlt werden', hieß es weiter. Harpen hatte nach Angaben von Unternehmenssprecher Heinz Vinkenflügel zu Beginn des Geschäftsjahres zunächst ein Ergebnis in Vorjahreshöhe (32,3 Mio. Euro Überschuss) angestrebt. Dann schlug im Frühjahr die Kündigung einer Unternehmensanleihe im Zuge des Squeeze-Out-Verfahrens mit rund 21 Mio. Euro als Sondereffekt negativ zu Buche.
Was haltet ihr von der jüngsten Verlustmeldung? Im großen und ganzen hat der Kurs ja eher bisher bescheidenen Schaden genommen, oder glaubt ihr, dass es in den nächsten Tagen noch steiler abwärts gehen wird?
Also ich halte eine Übernahme von RWE für wenig wahrscheinlich. Ich meine, wer soll die denn bitte schön übernehmen ?? Die größten Versorger der Welt kommen doch aus Europa und sepziell schon aus Deutschland und Spanien. Das würde kartellrechtlich niemals gebilligt werden. Außerdem ist RWE momentan für eine Übernahme wohl recht teuer, wenn man einmal einen möglichen Kaufpreis zum erwarteten zukünftigen Cash Flow des Unternehmens in Beziehung setzt.
RWE will sich nun ja auch wieder von Themse Water trennen und die dadurch freiwerdenden Mittel, Verkauf steht ja schon fest, sollen dann in Akquisitionen fließen, die dem Kerngeschäft entsprechen. Außerdem ist die Aktionärsstruktur bei RWE nicht gerade "übernahmefreundlich" oder "übernahmegünstig".
Die Serviererin zu Yogi Berra: "Soll ich Ihre Pizza in 4 oder in 8 Stücke schneiden ?"
Yogi Berra: "Schneiden Sie sie lieber in 4 Stücke, ich weiss nämlich nicht, ob ich 8 schaffe."
(Lieblingswitz von Prof. Merton Miller der 1990 den Wirtschaftsnobelpreis bekam und 1958 zusammen mit Franco Modigliani das Modigliani-Miller Theorem aufstellte)
noch ist der aufwärtstrend intakt und es dürfte weiter gehen. was meint ihr ?
ich hoffe ich nerv hier keinen mit den beiträgen. noch würde ich etwas warten und dann nochmal einsteigen. werde mir dann wahrscheinlich ein turbozertifikat kaufen.
edit: sorry für das miese bild aber ich weiß nicht wie man hier in dem forum bilder einfügen kann
Dieser Beitrag wurde von parti bearbeitet: 11. März 2006 - 12:45
also ich hab mich mal heute ebenfalls an der technischen chartanalyse gemacht und 4 indikatoren haben einen knick nach oben aufgewiesen. einmal der MOM, der CCI, der ROC und der RSI. Wenn der MOM und der RSI nach oben knicken könnte das ja auf einen bevorstehenden TRendwechsel hindeuten. Ein genaues Kaufsignal gibt es momentan aber noch nicht. Hoffe das stimmt so alles wie ich das geschrieben habe
also ich hab mich mal heute ebenfalls an der technischen chartanalyse gemacht und 4 indikatoren haben einen knick nach oben aufgewiesen. einmal der MOM, der CCI, der ROC und der RSI. Wenn der MOM und der RSI nach oben knicken könnte das ja auf einen bevorstehenden TRendwechsel hindeuten. Ein genaues Kaufsignal gibt es momentan aber noch nicht. Hoffe das stimmt so alles wie ich das geschrieben habe
viele grüße, Alex
Auf Wochenbasis sieht es sehr gut aus.
Das charttechnische Signal kam für Langfristanleger nach überschreiten des horiz. Widerstandes von 46,90 €.
Der CCI dreht seit dem immer schön über der neutralen Linie (lila). Bleibt die intakt, sieht es mittelfristig Top aus. Bei unterschreiten, kann es zu einer längeren Konsolidierung kommen.
Der -Di (rot) steht allerdings um die 10 (Kreis rot), das spricht für eine überkaufte Lage zur Zeit.
Daher auch der sekundäre Trendbruch im Tageschart (Chart am Ende des Beitrages).
Das letzte Mal gab es dieses Szenario im Juni 2005 (Halbkreis lila). Die Aktie tendierte in dieser Phase seitwärts, um diese Übertreibung abzubauen (Rechteck lila).
Wochenchart:
Auf Monatsbasis steht der CCI sehr hoch über +100. Ein Zeichen das die Hausse sehr stabil ist und es auch nach größeren Konsolidierungen weiter nach Norden geht.
Der -DI steht zwar unter 10 hat aber im Monatschart erst eine Bedeutung, wenn der +DI neg. Divergenzen aufbaut. Der +DI steigt von daher sehe ich langfristig für die Aktie positiv.
Monatschart:
Charttechnisch hat sich die Aktie sehr weit von der primären horiz. Unterstützung (51,38 €) entfernt.
Der sekundäre Aufwärtstrend (schwarz) wurde gerade nach unten durchbrochen. Das hat mit der oben angesprochenen überkauften Lage zu tun.
Die nächste Unterstützungszone von 67,60 € sollte dabei nicht signifikant unterschritten werden, damit die sekundäre Aufwärtsbewegung weiterhin intakt bleibt.
Als Kurzfristanleger würde ich mein SL zur Zeit unterhalb von 67,60 € legen.
Langfristanleger haben weniger zu befürchten.
Tageschart:
Aktiencrash = Биржевой крах = 股災 = انهيار سوق الأوراق المالية = התרסקות שוק המניות = 株式市場の暴落= Stock market crash = Χρηματιστήριο συντριβή της αγοράς
Geld ist zum Ausgeben da, denn es macht wenig Sinn, später mal der Reichste auf dem Friedhof zu sein.
Charttechnisch sieht es meiner Meinung nach nicht so gut aus für RWE - zumindest im Moment.
Der lange Aufwärtstrend seit Oktober 2005 wurde Ende März gebrochen (grüne Linie). Woraufhin es zu einer Ausbildung eines Keiles kam.
Der Ausbruch aus dem Keil nach unten deutet auf einen sich zunehmenden Verkaufsdruck hin und könnte als Verkaufssignal gewertet werden. Eine Woche zuvor, am 20.04.06, gab es einen Ausbruch nach oben in Richtung des Trends, der sich aber als Fehlausbruch auszubilden zu scheint.
Der CCI60 auf Tagesbasis ist in den Keller gegangen, auf Wochenbasis kurz vor dem Durchbruch der 100er Linie nach unten.
Es bleibt abzuwarten, wie sich der Kurs an den beiden Widerstandslinien verhalten wird (schwarz gepunktet).
Immerhin befindet sich der Kurs immer noch knapp überhalb der äußeren Linie des langfristigen Aufwärtstrends seit Oktober 2003. Also meckern auf hohem Niveau? "
Ein Rückgang bis in den Trendkanal halte ich aber für wahrscheinlich, deswegen suche ich zur Zeit ein nettes Zerti zum shorten. Mind. Ziel ist der untere Trendkanal.
Andere Meinungen?
Grüße
Adrian
AdrianHG schrieb am 02.05.2006, 18:01:
Ein Rückgang bis in den Trendkanal halte ich aber für wahrscheinlich, deswegen suche ich zur Zeit ein nettes Zerti zum shorten. Mind. Ziel ist der untere Trendkanal.
HANDELSBLATT, Freitag, 28. April 2006, 12:45 Uhr
Energiemärkte
Preisverfall am Markt für CO2-Emissionsrechte
Von Udo Rettberg
An den Energiebörsen ECX in Amsterdam und EEX in Leipzig sackte der Preis für die Kohlendioxid-Zertifikate für das Jahr 2006 von einem Rekordniveau bei rund 31 Euro je Tonne innerhalb von nur einer Woche auf zeitweise 14 Euro je Tonne ab. Am Donnerstag erholten sich die Notierungen dann wieder und pendelten sich auf 17 Euro je Tonne ein.
FRANKFURT. Am Markt für Kohlendioxid(CO2)-Emissionszertifikate ist es in den vergangenen Tagen zu einem regelrechten Kollaps gekommen, nachdem die Preise zuvor stark gestiegen waren. An den Energiebörsen ECX in Amsterdam und EEX in Leipzig sackte der Preis für die Kohlendioxid-Zertifikate für das Jahr 2006 von einem Rekordniveau bei rund 31 Euro je Tonne innerhalb von nur einer Woche auf zeitweise 14 Euro je Tonne ab. Gestern erholten sich die Notierungen dann wieder und pendelten sich auf 17 Euro je Tonne ein.
„Wir verfügen über einen starken Überhang an Emissionsrechten“, hieß es in Marktkreisen. Grund: Einige europäische Länder wie Estland, Belgien, Spanien, Frankreich, Tschechien und die Niederlande hatten die Marktteilnehmer im Rahmen ihrer laufenden Informationsverpflichtungen wissen lassen, dass sie beim Ausstoß von Kohlendioxid im Jahr 2005 deutlich unter den Grenzen geblieben sind, die ihnen im Rahmen des Kyoto-Protokolls zugestanden worden waren. Im Rahmen dieser völkerrechtlich verbindlichen Regelung ist es Unternehmen aus bestimmten energieintensiven Branchen erlaubt, nicht genutzte Emissionsrechte am Markt zu verkaufen. Von dieser Regelung haben die Unternehmen in den genannten Ländern Gebrauch gemacht und ihre Emissionsrechte an den bislang noch weitgehend illiquiden Märkten verkauft. Auf diese Art und Weise bildete sich sehr rasch ein Überschuss an Emissionsrechten heraus, was zum Einbruch der Preise führte. Hinzu kam, dass diese Nachrichten für den Markt vollkommen überraschend waren. Erwartet worden war, dass tendenziell eher eine Unterdeckung mit CO2-Emissionsrechten besteht. „Wir wurden von diesen Meldungen vollkommen überrascht“, hieß es in London.
Beobachter wiesen in diesem Zusammenhang auf den Mangel an verlässlichen Informationen hin und kritisierten dafür nicht zuletzt die Regierungsstellen in den einzelnen Ländern. Diese hätten diesen politisch gewollten Markt aufgesetzt, sich dann in der Folgezeit jedoch zu wenig um einen verlässlichen Informationsfluss gekümmert.
„Der noch junge und unreife Markt muss jetzt seine erste Bewährungsprobe bestehen“, sagte Kirsten Migowski von Energy & Commodity Services – einer Tochter der Bayerischen Landesbank. Am Markt sei derzeit die Rede von einem Überschuss an CO2-Emissionsrechten von fast 40 Mill. Tonnen. Beobachter warten jetzt mit Spannung darauf, welche Zahlen andere EU-Saaten wie Deutschland, Großbritannien, Italien, Portugal und Polen vorlegen werden. Die Länder sind verpflichtet, bis zum 15. Mai konkrete Zahlen über ihren Ausstoß von Kohlendioxid im Jahr 2005 zu veröffentlichen. Sollte sich EU-weit eine Überdeckung mit Verschmutzungsrechten herauskristallisieren, sei ein weiterer Preisverfall auf das bisherige Tief von 6 Euro je Tonne oder weniger möglich. „Unter Marktaspekten sind das schlechte Nachrichten“, sagte James Emanuel vom Broker CO2e.com.
Das Debakel am CO2-Markt hatte einen anderen wichtigen Nebenaspekt: An den Börsen gerieten die Kurse der Energieversorger unter Druck. Begründet wurde dies mit rückläufigen Strompreisen als Folge des Einbruchs der Preise für CO2-Verschmutzungsrechte. Analysten des Finanzhauses Morgan Stanley wiesen auf den engen Zusammenhang zwischen Strom- und CO2-Emissionspreisen hin. Andere suchten eine Erklärung darin, dass sich einige Versorger, die bei der Stromerzeugung vor allem auf traditionelle fossile Energieträger setzen, in jüngster Zeit zu hohen Preisen am Markt mit Verschmutzungsrechten eingedeckt haben.
ich denke eher, dass der grüne trend einfach nur etwas abflachen wird. immerhin hat sich bei ca 67,8€ ein boden gebildet, der 2 mal bestätigt wurde. der cci 60 auf wochenbasis ist immer noch stets über 0. ich denke es geht erstmal seitwärts, bevor es dann wieder hoch geht.
meine persönliche meinung ist, dass das unternehmen immer stärker unter druck gerät. die russen wollen nach europa und müssen jemanden schlucken. rwe und eon sind super kandidaten. wer weiß wenn die sache mit eon und endesa nicht hinhaut könnte es ein übernahme angebot seitens der gasprom geben. wenn es doch klappt vielleicht sogar für RWE. das ist natürlich nur wilde thesen aber was gasprom anstrebt kann man sich schon denken.
Klarer Fall von "buy on bad news". Ich habe gekauft, da gerade Liquidität realisert ...
Was ist denn tatsächlich passiert ? Der Preis für Kyoto-Emissionen ist gefallen, so what ...
Obwohl die Versorger-Rallye so nicht weitergehen kann, bin ich bei 68 rein, als die Panik-Verkäufer den Markt geschwemmt haben ... in 4 Wochen redet niemand mehr davon.
Mittelfristig bleiben die Strompreise hoch, der Markt ein Kartell und sprechen die Fundamentals für sich: KGV 14,5, Dividendenrendite 4,3%, EBITA-Marge 13,5%.
Übernahmephantasien wären natürlich ein Sahnehäubchen, obwohl ich daran nicht glaube ... Gazprom will halt an den Endverbraucher-Markt und an den Gewinnen teilhaben, Schröder hilft dabei ja kräftig ...
Bin offenbar nicht der Einzige, der das so sieht:
Zitat
2. Mai 2006: Der Analyst der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz, Per-Ola Hellgren, stuft die Aktie von RWE von "Marketperformer" auf "Outperformer" herauf.
Der RWE-Kurs sei in der vergangenen Woche um knapp 5% gesunken. Grund für den Kursverfall sei die unerwartete Preisentwicklung bei den Kohlendioxid-Zertifikaten, die innerhalb weniger Tage von rund 30 auf ca. 14 Euro je Einheit (EUA) eingebrochen seien. Die EUA hätten kräftig an Wert verloren, da mehrere EU-Staaten mit ihren Abgasberechtigungen im abgelaufenen Jahr deutlich besser ausgestattet seien, als bisher erwartet. Fundamental würden die Analysten der LRP den Kursverfall der RWE-Aktie aus mehreren Gründen nicht für gerechtfertigt halten.
Erstens würden die CO2-Zertifikate Grenzkosten für die künftige Stromproduktion darstellen. Auf längere Sicht sollten die EUA-Preise steigen, denn die Unterausstattung mit Abgasberechtigungen sei der ganze Sinn und Zweck des Emissionshandels. Die Versorger seien aufgrund ihrer Monopolstellung meist in der Lage, diese Kosten an die Kunden weiterzugeben. Sollten die CO2-Preise dennoch weiterhin sinken, würden sich die Strompreise, aber auch der Rohstoffaufwand der Versorger, entsprechend verringern.
Was das Jahr 2006 betreffe, könnte man sich vorstellen, RWE habe die Zertifikate umsonst bekommen, die infolge der gesunkenen CO2-Preise an Wert verloren hätten. Selbst wenn man aber für RWE eine günstige Ausstattung mit Zertifikaten unterstelle, würde dies für das Unternehmen aus fundamentaler Sicht kaum von Bedeutung sein: Der RWE-Konzern habe bereits nahezu seine gesamte Stromproduktion für 2006 am Terminmarkt verkauft.
Dementsprechend halten die Analysten der LRP den Kursverfall für übertrieben und stufen die RWE-Aktie von "Marketperformer" auf "Outperformer" hoch. Ihr Kursziel laute unverändert 75,00 Euro je Aktie.
"Wer sie nicht hat wenn sie fallen, hat sie auch nicht wenn sie steigen". A. Kostolany
Ein Rückgang bis in den Trendkanal halte ich aber für wahrscheinlich, deswegen suche ich zur Zeit ein nettes Zerti zum shorten. Mind. Ziel ist der untere Trendkanal.
@AdrianHG
"Short ist Mord"
Ganz besonders bei solch einem intakten Aufwärtstrend! Ich würds mir nochmal überlegen.....