Wertpapier Forum: Genussscheine - Grundlagen

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Genussscheine - Grundlagen Basiswissen, Links Thema bewerten: -----

#21 Mitglied ist offline   otto03 

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Geschrieben 11. Februar 2010 - 17:36

Für Genüsse kein Altbestandsprivileg mehr

http://www.capital.d.../100028183.html
Zielrendite p.a. 0% bis x,xx% nach Kosten, Steuern, Inflation

 Weiterführende Informationen:

#22 Mitglied ist offline   vanity 

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Geschrieben 13. September 2010 - 23:46

Übersicht über die einigermaßen gängige Bank-Genusstiere ohne Ausfallerscheinungen sowie COBA/EH:

Angehängte Datei  vanitys_genussrechner.xls (15,5K)
Anzahl der Downloads: 661

Rosa unterlegte Felder änderbar:
Zeile 8: Kurse aktualisieren (Stand 10.09./13.09.10)
Zeile 25: Wertstellung aktualiseren
Zeile 26: persönliche Transaktionskosten

Rendite strahlendgelb unterlegt: zzt. liquide
Rendite schmutziggelb unterlegt: Kurse zzt. Zufall

#23 Mitglied ist offline   Zinsen 

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Geschrieben 14. September 2010 - 00:09

Vielen Dank für die Übersicht, aber bei die Eurohypo als unbedingt einzustufen?! Da bedarf es wohl einiger Gerichtsverfahren...

#24 Mitglied ist offline   rocman 

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Geschrieben 14. September 2010 - 09:23

Beitrag anzeigenvanity, 13. September 2010 - 23:46:

Übersicht über die einigermaßen gängige Bank-Genusstiere ohne Ausfallerscheinungen sowie COBA/EH:

Anhang vanitys_genussrechner.xls

Rosa unterlegte Felder änderbar:
Zeile 8: Kurse aktualisieren (Stand 10.09./13.09.10)
Zeile 25: Wertstellung aktualiseren
Zeile 26: persönliche Transaktionskosten

Rendite strahlendgelb unterlegt: zzt. liquide
Rendite schmutziggelb unterlegt: Kurse zzt. Zufall

Danke für die Übersicht und das Excel-Dokument, vanity. :thumbsup:
Allerdings spinnt Excel bei einigen der Renditeberechnungen, da steht dann immer nur "#WERT!". Wenn man dann aber die leeren Felder, bei den Zahlungen, mit Nullen befüllt, funktioniert es. :)

Dieser Beitrag wurde von rocman bearbeitet: 14. September 2010 - 09:24


#25 Mitglied ist offline   Fleisch 

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Geschrieben 17. November 2010 - 20:49

Fragen, die bisher nicht beantwortet wurden
Wem etwas nicht einfällst und nicht weiter weiß, dem bleibt noch die letzte Möglichkeit: Der Anfängerthread
Fond - Flüssigkeit zum Braten, Dünsten, Kochen
Fonds - Geldanlage

Eine Investition ist dann nachhaltig, wenn sie aus finanzieller, gesellschaftlicher, ethischer und ökologischer Sicht sinnvoll ist.

#26 Mitglied ist offline   Nixda 

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Geschrieben 08. April 2011 - 10:05

Weiß jemand genau, an welchem Tag man die Genussscheine verkaufen kann, aber dennoch den Kupon bezahlt zu bekommen bzw. umgekehrt?

In der Regel ist in den Bedingungen ja so etwas ähnliches formuliert wie "Kuponzahlungen sind fällig am Tag nach der Aufsichtsratssitzung, an dem das Jahresergebnis zur Kenntnis genommen wird".

Angenommen, AR-Sitzung ist am 1ten des Monats.

Wenn ich am 2ten morgens um 9:01 Uhr den Schein an der Börse kaufe, wer bekommt den Kupon gezahlt, der Altbesitzer, oder ich als Käufer? Da es ja keine "Ex-" Notierungen wie bei Aktien und keine Stückzinsverrechnungen gibt, ist die Sache etwas intransparent.
"Die Handelnden auf dem Gebiet der Finanzspekulation leben völlig außerhalb der Hörweite der analytischen Intelligenz"
Peter Sloterdijk

#27 Mitglied ist offline   vanity 

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Geschrieben 08. April 2011 - 10:50

Es gibt schon ex-Notierungen bei GS. Die Ausschüttung bekommst du, wenn du das Papier einen Tag vor dem exA-Termin (noch/schon) im Depot hast (und zwar am Tagesende). In deinem Beispiel bekommst du den Kupon nicht, sondern der Verkäufer. Bei Kauf am 01. hättest du den Kupon bekommen.

Es gibt zwei Arten der Terminfestlegung

- festes Datum (Bsp. pbb 804294, mit dem hab ich's mal ausprobiert, es funktioniert)
- HV (o. dgl.) +1d (Bsp. pbb 804290)

Also immer in die Bedingungen schauen!

Und hier noch der Genussrechner mit aktuellen Daten (Briefkurse von heute) ausgewählter Papiere:

Angehängte Datei  vanitys_genussrechner.xls (20K)
Anzahl der Downloads: 394

(OpenOffice im XLS-Format, bei Problemen siehe #24)

Dieser Beitrag wurde von vanity bearbeitet: 08. April 2011 - 11:36


#28 Mitglied ist offline   John Silver 

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Geschrieben 09. April 2011 - 00:32

Danke für den Update Deines Rechners. :)

Beitrag anzeigenvanity, 07. April 2011 - 22:16:

Tja, die vanity! Rechnen kann sie (und charmant ist sie obendrein, manchmal) :P

(hättest ja wenigstens mal das Sheet downloaden können, zumindest pro forma)

http://www.wertpapie...764#entry669764

Aber der wichtigste Schein auf Deiner Auswertung, 556838, zeigt einen Fehler an. Dabei würde mich die Meinung der (des!) Experten bezüglich der Rendite in diesem Schein ganz besonders interessieren.
Nebenbei vermisse ich noch ein paar andere alte Bekannte, nur als Beispiel 136588, aber ich will hier nicht meckern wenn hier was frei Haus geliefert wird, deshalb danke und :thumbsup:
Sure, I could have stayed in the past. I could have even been king. But in my own way, I am king. - Hail to the king, baby.

Börsen-Regel Nummer 6b: Immer den Einstandskurs verteuern!

Aussagen meinerseits stellen keinesfalls Beratungs- oder Anlageempfehlungen dar. To say it another way - don't try this at home or at your stock deposit.

#29 Mitglied ist offline   vanity 

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Geschrieben 09. April 2011 - 01:11

Beitrag anzeigenJohn Silver, 09. April 2011 - 00:32:

Aber der wichtigste Schein auf Deiner Auswertung, 556838, zeigt einen Fehler an ...

Vermutlich siehe Beitrag #24. Schaff' dir mal OpenOffice an (kost' nix!) und gib dich nicht mit so Plunder wie MS-Excel zufrieden. Die Rendite beträgt ca. 15% bei Wiederhochschreibung auf 100% und Zahlung sämtlicher Kupons zum letztmöglichen Termin. Im Feld Y10 kannst du Rückzahlung mit reduziertem Nennwert simulieren :'( , dann aber auch den Multiplikator in Y15 (letzte Ziffer) auf 0 setzen (bei NW zum Laufzeitende 84% kommt eine Nullrendite raus, da ist also noch Luft). Nachtrag @Zinsen: Das unbedingt bei diesem Schein bezieht sich auf die Zahlung für 2014, nicht die Kupons vorher. Wir kennen doch unsere COBA. :angry:

Zitat

Nebenbei vermisse ich noch ein paar andere alte Bekannte, nur als Beispiel 136588,

Falscher Thread! Solche Ferkeleien, bei denen nicht mal der Rückzahlungstermin feststeht, haben bei den Genüssen nichts zu suchen. <_< Selbst die UT2A kann froh sein, hier überhaupt Aufnahme gefunden zu haben.

PS: Ich sehe, dass mit den Downloads klappt jetzt alles in allem schon viel besser! :thumbsup:

Dieser Beitrag wurde von vanity bearbeitet: 09. April 2011 - 01:13


#30 Mitglied ist offline   sl66 

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Geschrieben 09. April 2011 - 21:40

Beitrag anzeigenvanity, 08. April 2011 - 10:50:

Die Ausschüttung bekommst du, wenn du das Papier einen Tag vor dem exA-Termin (noch/schon) im Depot hast (und zwar am Tagesende).
Muss ich es somit 3 Tage vor ExA-Termin kaufen (da meist 2 Tage bis zur Einbuchung ins Depot vergehen)?
Oder meintest Du 1 Tag vor ExA-Termin kaufen?

Ersteres kann ich mir kaum vorstellen.

VG Stefan

#31 Mitglied ist offline   vanity 

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Geschrieben 09. April 2011 - 21:44

Am Tag vor exA reicht!

(bei mir erscheint ein gekauftes Papier sofort in der Online-Depotaufstellung, deshalb die Formulierung im Depot. Wertstellung ist natürlich erst +2 oder +3 (bei GS +2))

Dieser Beitrag wurde von vanity bearbeitet: 09. April 2011 - 21:46


#32 Mitglied ist offline   Trend 

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Geschrieben 10. Juni 2011 - 13:46

Hallo,

beim durchlesen der Basisinformationen kamen bei mir folgenden Fragen auf:

Im Basiswissen der Börse Stuttgart steht folgender Text:
"Genussscheine werden flat gehandelt; d.h. es erfolgt keine Stückzinsberechnung wie bei Anleihen. Vielmehr sind die Ausschüttungsansprüche zeitanteilig in der Notierung des Genussscheins enthalten. Am Tag der Ausschüttung erfolgt ein rechnerischer Kursabschlag in Höhe der Ausschüttung."

Ich habe mir daraufhin den folgenden Chart angesehen: WKN 804294
https://www.boerse-s...Symbol=DPFH.STU

1. Warum kann ich den Abschlag in dem Chart nicht erkennen? (Ist die Grafik zu grob?)

Des Weiteren heißt es:
"Verluste beim Emittenten können bei entsprechender Gestaltung des Genussscheins auch zu einer Aussetzung oder Reduzierung der Rückzahlung führen."

2. Heißt für mich: Der Emittent gibt eine Meldung heraus, dass z.B. das eingesetzte Kapital nur zu 80 Prozent des Nominalwertes zurückgezahlt wird. Ist das richtig?

3. Wird der Kurs auch von den aktuellen Marktzinssätzen beeinflusst, so wie es bei Anleihen der Fall ist?

Vielen Dank schonmal!
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#33 Mitglied ist offline   Stairway 

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Geschrieben 10. Juni 2011 - 14:07

Beitrag anzeigenTrend, 10. Juni 2011 - 13:46:

Hallo,

beim durchlesen der Basisinformationen kamen bei mir folgenden Fragen auf:

Im Basiswissen der Börse Stuttgart steht folgender Text:
"Genussscheine werden flat gehandelt; d.h. es erfolgt keine Stückzinsberechnung wie bei Anleihen. Vielmehr sind die Ausschüttungsansprüche zeitanteilig in der Notierung des Genussscheins enthalten. Am Tag der Ausschüttung erfolgt ein rechnerischer Kursabschlag in Höhe der Ausschüttung."

Ich habe mir daraufhin den folgenden Chart angesehen: WKN 804294
https://www.boerse-s...Symbol=DPFH.STU

1. Warum kann ich den Abschlag in dem Chart nicht erkennen? (Ist die Grafik zu grob?)


Hier z.B. im Juni/Juli 2010 (ganz am Anfang des Charts), der nächste folgt in ein paar Tagen.

Zitat

"Verluste beim Emittenten können bei entsprechender Gestaltung des Genussscheins auch zu einer Aussetzung oder Reduzierung der Rückzahlung führen."


Der Nennbetrag verringert sich in dem Maße, wie das EK durch den Bilanzverlust gemindert wird. Steht dann immernoch ausführlich in den Genusscheinbedingungen. Manchmal hängt es auch am Jahresüberschuss. Im Fall des Bilanzverlusts hat man den Vorteil, dass die Bank freiwillig ihre Rücklagen einsetzen kann, um einen Bilanzverlust zu verringern. Willkürlich kann die Bank den Nennwert aber nicht verringern (außer die CoBa, die darf alles).

Zitat

2. Heißt für mich: Der Emittent gibt eine Meldung heraus, dass z.B. das eingesetzte Kapital nur zu 80 Prozent des Nominalwertes zurückgezahlt wird. Ist das richtig?


Wird per ad-hoc Meldung dann mitgeteilt.

Zitat

3. Wird der Kurs auch von den aktuellen Marktzinssätzen beeinflusst, so wie es bei Anleihen der Fall ist?


Es ist prinzipiell eine Anleihe. Wenn der aktuelle Marktzins von aktuell 3% auf 10% steigt, fändest du den DEPFA GS dann noch genauso spannend? - Nein! - Ergo: Klar, Zinssteigerungen haben einen negativen Effekt. (Viele GS laufen aber nichtmehr lange, da macht es nicht sehr viel aus).

Zitat

Vielen Dank schonmal!


Bitteschön.
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#34 Mitglied ist offline   reckoner 

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Geschrieben 10. Juni 2011 - 14:47

Hallo,

Zitat

2. Heißt für mich: Der Emittent gibt eine Meldung heraus, dass z.B. das eingesetzte Kapital nur zu 80 Prozent des Nominalwertes zurückgezahlt wird. Ist das richtig?
Um das noch mal aufzugreifen: Ja es wird herabgeschrieben, aber - genügend Restlaufzeit vorausgesetzt - auch wieder aufgefüllt, und zwar in der Regel vor Zins*- und Dividendenzahlungen.
Bevor also die Aktionäre wieder bedient werden, muss der Genusschein auch wieder bei nominal 100% stehen.

* mit Zinszahlungen sind hier natürlich nicht die Zinsen auf normale Anleihen und/oder Kredite gemeint, sondern nur solche aus Hybridanleihen, Genusscheinen und ähnlichem Schweinkram.

MfG Stefan

#35 Mitglied ist offline   Atros 

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Geschrieben 10. Juni 2011 - 15:07

Beitrag anzeigenreckoner, 10. Juni 2011 - 14:47:

Um das noch mal aufzugreifen: Ja es wird herabgeschrieben, aber - genügend Restlaufzeit vorausgesetzt - auch wieder aufgefüllt, und zwar in der Regel vor Zins*- und Dividendenzahlungen.
Bevor also die Aktionäre wieder bedient werden, muss der Genusschein auch wieder bei nominal 100% stehen.

* mit Zinszahlungen sind hier natürlich nicht die Zinsen auf normale Anleihen und/oder Kredite gemeint, sondern nur solche aus Hybridanleihen, Genusscheinen und ähnlichem Schweinkram.

MfG Stefan


Nachtrag zu reckoner:
für eine "Hochschreibung" müssen vorallem die gemäß GS-Bedingungen vorgegebenen Voraussetzungen (Bsp.:Jahresüberschuss,Bilanzgewinn etc.) erfüllt werden.
Eine lange Restlaufzeit nutzt nichts wenn die Firma nicht verpflichtet ist die GS hochzuschreiben,da beispielsweise keine "Gewinne" anfallen.

#36 Mitglied ist offline   Trend 

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Geschrieben 10. Juni 2011 - 19:05

Erstmal ganz herzlichen Dank für die schnellen und ausführlichen Antworten.

Laut Text:
"Genussscheine konnten nach deutschem Recht zum Eigenkapital gezählt werden und boten so eine Methode der Verschuldung, die nicht zu Lasten der Bilanz ging. Da sie jedoch von den internationalen Rating-Agenturen nicht als Eigenkapital anerkannt werden, haben sie gegenüber anderen Anleiheformen (Tier-1-Anleihen, Hybridanleihen) an Bedeutung eingebüßt."

Werden Genußscheine immer noch zum Eigenkapital gezählt? (Oder hat sich das nach der Finanzkrise geändert) - Öfters habe ich gelsen, dass Genusscheine aussterben werden. Was ist da dran?

Und weiterhin steht bei wiki:
"Genussrechte sind eine Beteiligungsform, die ausschließlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz (hier genannt Partizipationskapital) möglich ist."

Ist der Auszug auch noch aktuell, dass Emittenten nur dieser 3 Länder Genusscheine anbieten?

Dieser Beitrag wurde von Trend bearbeitet: 10. Juni 2011 - 19:05

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#37 Mitglied ist offline   bb_florian 

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Geschrieben 10. Juni 2011 - 20:53

Beitrag anzeigenStairway, 10. Juni 2011 - 14:07:

Der Nennbetrag verringert sich in dem Maße, wie das EK durch den Bilanzverlust gemindert wird. Steht dann immernoch ausführlich in den Genusscheinbedingungen. Manchmal hängt es auch am Jahresüberschuss. Im Fall des Bilanzverlusts hat man den Vorteil, dass die Bank freiwillig ihre Rücklagen einsetzen kann, um einen Bilanzverlust zu verringern.


... und den Nachteil, dass man an einem Jahresfehlbetrag mehrfach teilnehmen kann (außer das ist explizit ausgeschlossen). Und außerdem, dass der gesamte Bilanzverlust erst wieder aufgeholt werden muss, bevor es Ausschüttungen gibt. Also mir ist "Jahresüberschuss/-fehlbetrag" immer viel lieber als "Bilanzgewinn/-Verlust".


Zu der neueren Frage: Ja, Genussscheine scheinen auszusterben. Die letzten paar Jahre gab es keine Neuemissionen meines Wissens, und viele der GS, die noch existieren, sind bald fällig.

#38 Mitglied ist offline   Al Bondy 

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Geschrieben 11. Juni 2011 - 10:05

Zitat

Ja, Genussscheine scheinen auszusterben. Die letzten paar Jahre gab es keine Neuemissionen meines Wissens, und viele der GS, die noch existieren, sind bald fällig.


... die Hälfte des langjährig handelbaren Gesamtbestands ist in den letzten Jahren laufzeitmäßig dahingegangen,
vom verbliebenen Rest läuft rund die Hälfte in einem Jahr aus, dann bleibt nicht mehr sehr viel, drei Dutzend vielleicht.

Hin und wieder gibt es (großteils eher zweifelhafte, da nicht börsennotierte) Neuemissionen,
in größeren Mengen zB aus der Öko-Ecke, ausserdem Private Placements von allerlei dubiosen Anbietern, die via Internet verkauft werden.

#39 Mitglied ist offline   Stairway 

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Geschrieben 11. Juni 2011 - 16:33

Beitrag anzeigenTrend, 10. Juni 2011 - 19:05:

Und weiterhin steht bei wiki:
"Genussrechte sind eine Beteiligungsform, die ausschließlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz (hier genannt Partizipationskapital) möglich ist."

Ist der Auszug auch noch aktuell, dass Emittenten nur dieser 3 Länder Genusscheine anbieten?


Ja. In der Schweiz meint das Wort Genussschein oder Genussrecht oft auch soetwas wie eine Aktie. Sieht z.B. Roche.
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#40 Mitglied ist offline   vanity 

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Geschrieben 04. Juli 2011 - 22:12

Der Großteil der gängigen GS hat mittlerweile gekalbt, Zeit für ein Update des Genussrechners (Kupons gibt es dieses Jahr nur noch für die beiden Aareal DBB4 (01.08.) und DBB9 (01.10.))

Die Aufstellung ist durch den Entfall der diesjährig ausgelaufenen GS nochmal übersichtlicher geworden. Neu eingeführt wurde die (blau unterlegte) Zeile 9 für den Geldkurs und die zugehörige Rendite (Zeile 20, falls mal jemand was verkaufen möchte). Zur manuellen Aktualisierung Valutadatum und individuelle Transaktionskosten in C27/28, rosa unterlegt - genau wie der Briefkurs (Zeile 8).

Die Aufstellung umfasst die gängigen Bank-GS, die nicht notleidend sind (+ ein paar hoffnungsfrohe der COBA-Gruppe). Von den bekannteren fehlen LBBW und WestLB. Ganz rechts befinden sich ein paar 50k-Brocken. Wie oft, sind die Renditen im Anschluss an die Ausschüttungssaison gefallen. Wo die Auschüttung erst kürzlich war, müssen sich die Kurse erst wieder einpendeln. Einige Kandidaten sind ziemlich illquide oder weisen hohe Spreads auf.

Standard ist eine 6 vor dem Komma. Ausreißer nach unten bilden die DZ-Bank, angeführt vom 804125 und die VW-Bank. Deutlich mehr als den Schnitt bieten die Dexia-GS sowie längerlaufende Exemplare (um 10%)

Angehängte Datei  vanitys_genussrechner_2011.xls (19,5K)
Anzahl der Downloads: 387

(Kurse vom 04.07.11, i. d. R. bester Kurs mit Volumen, wo verfügbar)

Dieser Beitrag wurde von vanity bearbeitet: 04. Juli 2011 - 22:13


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