Wertpapier Forum: Factor Investing mit ETFs

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Factor Investing mit ETFs Thema bewerten: **--- 6 Stimmen

#201 Mitglied ist offline   donkey_63 

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Geschrieben 10. Januar 2017 - 03:03

 otto03, 10. Januar 2017 - 01:47:

 Sucher, 10. Januar 2017 - 01:39:

Das verstehe nun ich nicht.

Die Übergewichtung von Mid Cap im Vergleich zu Large Cap macht gerade den Size-Tilt des MSCI MF-Index au (wenn ich das richtig verstehe). Hier übrigens mit eingezogenen Trennstrichen zur leichteren Bestimmung der Factor Exposures.


iShares Edge MSCI Europe MultiFactor UCITS ETF_edited.fw.png


Wo sind die 10% Large Cap und 10% Small Cap?
Was hat die Übergewichtung MidCap gegenüber LC mit dem "small size factor" von Swedroe zu tun?

Hier geht alles kunterbunt durcheinander.

Man berauscht sich an bunten Bildchen (geliefert nach welchen Kriterien von wem auch immer) und phantasiert sich zukünftige Vereinnahmung von Premiums herbei indem man davon ausgeht man könne mit investierbaren Konstrukten der Finanzindustrie "Klein-Swedroe" spielen.

PS Ich habe mein erstes Buch von Swedroe vor über 15 Jahren gelesen.
https://www.amazon.d...eywords=swedroe


Otto3, die MSCI Multifaktor Indices werden über das Large-Mid-Universum gelegt.
Small findet da leider wirklich nicht statt. Schöner wäre natürlich, das über den IMI zu legen.

Es geht ja auch nicht darum, auf "Klein-Swedroe" zu machen. Das ist schon etwas abschätzig formuliert.
Swedroe erläutert in seinen Beiträgen doch sehr anschaulich, wie man die einzelnen Risiko-Prämien mit investierbaren Produkten durchaus vereinnahmen kann. Ein Beispiel für ein ganzes Portfolio hatte ich gerade Montagmorgen (?) gepostet.
(Diesen schönen Artikel hatte ich glaube ich auch schon drei oder vier Mal in diesem Thread verlinkt: http://www.etf.com/s...html?nopaging=1)
Sag doch mal was dazu.


Die Barra-Faktor-Definitionen sind nicht leicht zu finden. Hier für USE4 statt EMM1.
Dokument "The Barra US Equity Model (USE4)", S. 16.
https://www.aperiogr...d5-3c0cbc8b86a9

"The Size factor represents another strong source of equity return covariance, and captures return
differences between large-cap stocks and small-cap stocks. We measure Size by the log of market
capitalization."

"The Non-Linear Size (NLS) factor captures non-linearities in the payoff to the Size factor across the
market-cap spectrum. This factor is based on a single raw descriptor: the cube of the Size exposure.
However, since this raw descriptor is highly collinear with the Size factor, it is orthogonalized with
respect to Size. This procedure does not affect the fit of the model, but does mitigate the
confounding effects of collinearity, while preserving an intuitive meaning for the Size factor. As
described by Menchero (2010), the NLS factor roughly captures the risk of a “barbell portfolio” that is
long mid-cap stocks and short small-cap and large-cap stocks."

Also genau das, was wir in der Grafik sehen. Starke Gewichtung auf Midcaps, also die "kleinsten" im Large-Mid-Cap-Bereich.


Der Size-Faktor kann sich z. B. so ausdrücken:
- iShares Microcap ETF (IWC) Small: 1.040, Value: 0.258
- iShares S&P SmallCap 600 Value ETF (IJS): Small 0.801, Value 0.493
Das sieht dann in den Tat ganz, ganz anders aus.


Und noch mal zu den Multifaktor-Indices.
Im Beispiel für den Emerging Markets Multifaktor-Index handelt es sich um das Barra Emerging Markets Equity Model (EMM1).
"To better understand what drives the performance of MSCI Emerging Markets Factor Indexes, we use
the Barra Emerging Markets Equity Model (EMM1), a best-in-class risk model that is tailored for this
universe." (Siehe https://www.msci.com...ng-in/023730389, S. 3)

Die anderen MF-Indices werde also auch nach dem Barra-Model abgebildet sein.
https://www.msci.com...ology_Nov13.pdf


Hier noch mehr. Schön. https://www.msci.com...r_Investing.pdf
"For factor researchers, the difference between the Fama-French and Barra approaches is not trivial. Fama-French factors are found through a process of sorting
and bucketing stocks to build factor-mimicking portfolios while Barra factors are found through cross-sectional multivariate regression. Menchero (2010) provides a
good discussion of the differences in factor estimation methodologies." (Fussnote, S. 6)


Und natürlich gibt die "böse" Finanz-Industrie selbst zu, dass man einen Faktor nicht 100% absahnen kann:
Auch von MSCI: https://www.msci.com...44-b2ed70cbfd59

"Moving up the pyramid yields lower investability and greater exposure to the pure factor." (S. 13)

Und was heisst Faktor-Exposure? Mal zum Mitschreiben:

"What do we mean by “factor exposure”? Factor exposure captures the degree to which the index captures the pure non-investable factor. To assess the strength of the factor exposure of a particular
index, one can use a factor model (which can be used to calculate any portfolio or index’s exposure to the factors in that model). Factor exposure is typically expressed as standard deviations away from the
cap-weighted average of the market. 9 Note that for most factor models, which typically employ linear exposures and regressions, the exposure of an index to an underlying factor is just the weighted
exposure of the individual stocks’ exposures to the factor in question. (Factor exposure is also often called signal strength in the language of quantitative equity managers.)" (S. 14)


Wer sich nicht mit der Materie beschäftigt, wird ausgenommen. Völlig klar.
Das gilt insbesondere für Leute, die Lebensversicherungen für "Geldanlage" halten, aber genauso auch für den Autokauf, etc.

Die schlechten Produkte der Finanz-Industrie muss man ja nicht kaufen.
Und wer nicht weiss, was er macht, bleibt am besten bei MarketCap, ohne aufgeschwätztes buntes Fonds-Gemisch von der lokalen Sparkasse/Bank, ohne Faktor-ETFs und vor allem ohne wilde Spekulationen auf den MDAX mit Market-Timing.
Man muss ja nicht Emerging-Markets übergewichten oder gar die hervorragenden DFA-Fonds zu verwenden (wenn man denn weiss, dass es sowas überhaupt gibt).


So, mal wieder ins Bettchen steigen.
Gute Nacht

Dieser Beitrag wurde von donkey_63 bearbeitet: 10. Januar 2017 - 04:33


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#202 Mitglied ist offline   Smartinvestor 

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Geschrieben 10. Januar 2017 - 09:02

 otto03, 10. Januar 2017 - 01:47:


 Sucher, 10. Januar 2017 - 01:39:


Das verstehe nun ich nicht.
Die Übergewichtung von Mid Cap im Vergleich zu Large Cap macht gerade den Size-Tilt des MSCI MF-Index au (wenn ich das richtig verstehe). Hier übrigens mit eingezogenen Trennstrichen zur leichteren Bestimmung der Factor Exposures.

iShares Edge MSCI Europe MultiFactor UCITS ETF_edited.fw.png

Wo sind die 10% Large und 10% Small Cap?
Was hat die Übergewichtung MidCap gegenüber LC mit dem "small size factor" von Swedroe zu tun?
Hier geht alles kunterbunt durcheinander.
Man berauscht sich an bunten Bildchen (geliefert nach welchen Kriterien von wem auch immer) und phantasiert sich zukünftige Vereinnahmung von Premiums herbei indem man davon ausgeht man könne mit investierbaren Konstrukten der Finanzindustrie "Klein-Swedroe" spielen.

Bingo. Noch einer, der es verstanden hat. :thumbsup:
Dein Anstoß zur "präzisen Begriffsdefinition" hat zwar - wie erwartet - bislang nicht zu deinem Ziel geführt., aber sehr schön die ganze Scharlatanerie hier offengelegt, sodass nun jedem seine eigene echt kritische Bewertung möglich sein sollte.
Dazu noch ein Tipp: Lest zuvor das Bogle Standardwerk, s.o., mindestens 2 mal komplett durch und versucht es, so gut es jedem möglich ist, zu verstehen und zu verinnerlichen. Dabei hilft es, sich darüber hinaus noch näher mit der Person Bogle zu beschäftigen über weitere Bücher, Artikel, Interviews, vor allem Youtube Videos. Der Mann ist DIE Autorität des Indexing, um die kein Highway drum herum führt. Bogle's way is the highway of indexing. Punkt. Dann bekommt man auch ohne WiWi-Studium ein klein bischen Gespür für "True North" des Indexing, kann es souverän anwenden und läuft weniger Gefahr, auf allfällige "Marketing-Gags" hereinzufallen.
Erst danach kann man gern weitere Spezialliteratur lesen, wenn man noch den Bedarf dazu verspürt, und hat dann eine realistische Chance, diese auch zu verstehen und im realen Finanzmarkt einigermaßen richtig anzuwenden. Die meisten werden dann aber, wie ich, feststellen, dass dieser Drang dann sehr abebbt und man weitere Literatur sehr gezielt nach persönlichen Interessen und nicht denen der "raffgierigen Finanzindustrie" auswählt, die einem aktuell weißmachen will, dass man mit "selbstgebastelten" marketingmäßig optimierten "MF ETFs" irgend welche "wiss. anerkannten" Faktorprämien durch passives buy-and-hold" Indexing ernten kann.

Jetzt muss ich gleich wieder in meinen Keller gehen. Aber versuche es mal mit ein paar Emoticons abzulachen.

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Scharlatan Smartinvestor

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Dieser Beitrag wurde von Smartinvestor bearbeitet: 10. Januar 2017 - 15:50

Viele Grüße vom
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"Regression zum Durchschnitt, einer der mächtigsten Einflussfaktoren in der Finanzwelt, erklärt die Neigung zur Umkehrung von Erfolg und Misserfolg", Swensen.

Interpretationshilfe zu Diskussionsstil
155 k mit ETF und Absolute Return Fonds...
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Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs. Kommer.
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#203 Mitglied ist offline   ZappBrannigan 

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Geschrieben 10. Januar 2017 - 09:44

Ich verfolge eure Diskussion jetzt schon ne Weile, muss aber zugeben, dass ich mich in die Materie ansonsten noch nicht wirklich eingelesen habe. Zu folgendem Punkt muss ich aber dann doch meinen Senf dazu geben:


 donkey_63, 10. Januar 2017 - 03:03:

Die Barra-Faktor-Definitionen sind nicht leicht zu finden. Hier für USE4 statt EMM1.
Dokument "The Barra US Equity Model (USE4)", S. 16.
https://www.aperiogr...d5-3c0cbc8b86a9

"The Size factor represents another strong source of equity return covariance, and captures return
differences between large-cap stocks and small-cap stocks. We measure Size by the log of market
capitalization."

"The Non-Linear Size (NLS) factor captures non-linearities in the payoff to the Size factor across the
market-cap spectrum. This factor is based on a single raw descriptor: the cube of the Size exposure.
However, since this raw descriptor is highly collinear with the Size factor, it is orthogonalized with
respect to Size. This procedure does not affect the fit of the model, but does mitigate the
confounding effects of collinearity, while preserving an intuitive meaning for the Size factor. As
described by Menchero (2010), the NLS factor roughly captures the risk of a “barbell portfolio” that is
long mid-cap stocks and short small-cap and large-cap stocks."

Also genau das, was wir in der Grafik sehen. Starke Gewichtung auf Midcaps, also die "kleinsten" im Large-Mid-Cap-Bereich.

Eben das sagt insbesondere der letzte Satz des von dir gelieferten Zitates nicht (Long: mid-cap, Short: large UND small cap). Die Small-Caps hast du da irgendwie unterschlagen.

Der "Non-Linear-Size factor" versucht wie der Name schon sagt Nichtlinearitäten im Size-Premium abzubilden. Genauer drückt der NLS hier den quadratischen Anteil des Premiums aus. Im Modell wird der NLS Faktors gegenüber dem Size Faktor orthogonalisiert damit der Size Faktor bei einem Fit des Modells sich gegenüber anderen Modellen nicht allzusehr verändert und interpretierbar bleibt. Und der letzte Satz sagt eben nur aus, dass damit der NLS grob das Risiko eines Portfolios beschreibt welches Long Mid-Caps und Short Large- und Small-Cap ist. Dies ist sicher kein besonders praktikables oder nützliches Portfolio, aber beim NLS geht es so wie ich das verstehe hauptsächlich um einen Modellparameter um eben auch Nichtlinearitäten (quadratisch genähert) abbilden zu können.

 donkey_63, 10. Januar 2017 - 03:03:

Der Size-Faktor kann sich z. B. so ausdrücken:
- iShares Microcap ETF (IWC) Small: 1.040, Value: 0.258
- iShares S&P SmallCap 600 Value ETF (IJS): Small 0.801, Value 0.493
Das sieht dann in den Tat ganz, ganz anders aus.

Auf Basis welchen Modells wurde hier der Size Faktor bestimmt? (wurde das Barra EMM1 überhaupt verwendet oder doch Fama-French mit linearem Fit?) Und aufgrund welcher Datenbasis?


Dieser Beitrag wurde von ZappBrannigan bearbeitet: 10. Januar 2017 - 09:47


#204 Mitglied ist offline   Sucher 

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Geschrieben 10. Januar 2017 - 14:42

 otto03, 10. Januar 2017 - 01:47:

 Sucher, 10. Januar 2017 - 01:39:

Das verstehe nun ich nicht.

Die Übergewichtung von Mid Cap im Vergleich zu Large Cap macht gerade den Size-Tilt des MSCI MF-Index au (wenn ich das richtig verstehe). Hier übrigens mit eingezogenen Trennstrichen zur leichteren Bestimmung der Factor Exposures.


iShares Edge MSCI Europe MultiFactor UCITS ETF_edited.fw.png


Wo sind die 10% Large Cap und 10% Small Cap?
Was hat die Übergewichtung MidCap gegenüber LC mit dem "small size factor" von Swedroe zu tun?

Hier geht alles kunterbunt durcheinander.



Was ist daran unlogisch:
1. Wir haben durch lineare Regression ermittelte Risikoprämie für kleinere Unternehmen, die sowohl im MSCI Europe als auch im MSCI Europe IMI gilt.
2. Mit long(bottom10%=MC,SC) und short(top10%=LC) erhält man somit das Maximum aus dieser linearen Gleichung.
3. Mit long(15-50%)* erhält man eine höhere Faktorgewichtung für Size (und damit Prämie) als mit long(15-100%)*.

Erklärung bitte.


*long(15-100%) ist per Definition einfach nur der MSCI Europe, während long(15-50%) eine mögliche Verteilung im MSCI Europe MF ist.

 otto03, 10. Januar 2017 - 01:47:

Man berauscht sich an bunten Bildchen (geliefert nach welchen Kriterien von wem auch immer) und phantasiert sich zukünftige Vereinnahmung von Premiums herbei indem man davon ausgeht man könne mit investierbaren Konstrukten der Finanzindustrie "Klein-Swedroe" spielen.

PS Ich habe mein erstes Buch von Swedroe vor über 15 Jahren gelesen.
https://www.amazon.d...eywords=swedroe

Übrigens den darunter erwähnten Richard A. Ferri und etliche andere habe ich auch gelesen (und hoffentlich auch halbwegs verstanden).



Swedore empfiehlt Anlegern selbst "Klein-Swedroe" zu spielen, er geht sogar so weit, empfehlenswerte US-Fonds im Anhang zu benennen. Zudem hat er den zur Diskussion stehenden MF-ETF als "well constructed" bezeichnet. Wirklich alles Humbug? Hast du vor 15 Jahren auch so über "Klein-Bogle" und seine investierbaren Konstrukte der Finanzindustrie (Indexfonds) gesprochen?

#205 Mitglied ist offline   Smartinvestor 

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Geschrieben 10. Januar 2017 - 16:26

 Sucher, 10. Januar 2017 - 14:42:

 otto03, 10. Januar 2017 - 01:47:

Wo sind die 10% Large Cap und 10% Small Cap?
Was hat die Übergewichtung MidCap gegenüber LC mit dem "small size factor" von Swedroe zu tun?

Hier geht alles kunterbunt durcheinander.


Was ist daran unlogisch:
1. Wir haben durch lineare Regression ermittelte Risikoprämie für kleinere Unternehmen, die sowohl im MSCI Europe als auch im MSCI Europe IMI gilt.
2. Mit long(bottom10%=MC,SC) und short(top10%=LC) erhält man somit das Maximum aus dieser linearen Gleichung.
3. Mit long(15-50%)* erhält man eine höhere Faktorgewichtung für Size (und damit Prämie) als mit long(15-100%)*.

Erklärung bitte.

*long(15-100%) ist per Definition einfach nur der MSCI Europe, während long(15-50%) eine mögliche Verteilung im MSCI Europe MF ist.

 otto03, 10. Januar 2017 - 01:47:

Man berauscht sich an bunten Bildchen (geliefert nach welchen Kriterien von wem auch immer) und phantasiert sich zukünftige Vereinnahmung von Premiums herbei indem man davon ausgeht man könne mit investierbaren Konstrukten der Finanzindustrie "Klein-Swedroe" spielen.

PS Ich habe mein erstes Buch von Swedroe vor über 15 Jahren gelesen.
https://www.amazon.d...eywords=swedroe

Übrigens den darunter erwähnten Richard A. Ferri und etliche andere habe ich auch gelesen (und hoffentlich auch halbwegs verstanden).


Swedore empfiehlt Anlegern selbst "Klein-Swedroe" zu spielen, er geht sogar so weit, empfehlenswerte US-Fonds im Anhang zu benennen. Zudem hat er den zur Diskussion stehenden MF-ETF als "well constructed" bezeichnet. Wirklich alles Humbug? Hast du vor 15 Jahren auch so über "Klein-Bogle" und seine investierbaren Konstrukte der Finanzindustrie (Indexfonds) gesprochen?


Jetzt beginnt die Diskussion echt wieder ins Bizarre Eingefügtes BildEingefügtes Bild abzugleiten. Ihr seid doch sonst nicht auf den Kopf gefallen. Haltet einfach mal kurz inne zum Nachdenken und zählt als Aufwärmübung fürs Oberstübchen 1 + 1 zusammen. Bei wem was anderes als 2 rauskommt darf sich trollen, denn dann ist eh Hopfen und Malz verloren. Eingefügtes Bild Alle anderen überlegen dann weiter, warum außer mir auch andere weltweit hoch anerkannte echte Größen solche Kommentare über unser Thema abgeben:

Eingefügtes Bild Swensen, Professor an der Elite Uni Yale und weltweit erfolgreichster Fondsmanager des Yale Endowment Fund, in "Erfolgreich investieren", 2. Auflage, 2007, S. 455, "Schlecht strukturierte ETFs":

Zitat

In einer deprimierenden Entwicklung verschmutzen einige schlecht durchdachte, teure ETFs das ansonsten relativ klare ETF-Gewässer. Eingefügtes Bild

Eingefügtes Bild Bill Sharpe (Nobelpreisträger): "Smart beta makes me sick":

Zitat

Sharpe said, “then smart beta is a way to exploit stupidity.” Eingefügtes Bild

Meint ihr, die wollen einen Affen oder einen Eingefügtes Bild aus sich machen und ihren tadellosen Ruf riskieren? Nein, die sind so frei und reden KLARTEXT zum Schutz von, ja genau, uns kleinen Privatanlegern. Damit wenigstens nicht alle, die noch 1 + 1 zusammenzählen können und diese Zitate noch halbwegs verstehen, nicht in die Fänge der am alleräußersten Rand der Legalität agierenden verlogenen eigensüchtigen raffgierigen Drecks-Finanzindustrie zu geraten. Und das Kraft Ihrer hohen "wissenschaftlichen" Berufung. Mehr und deutlichere Warnungen sind schlichtweg nicht möglich!!! !!! !!!

Eingefügtes Bild Wie groß muss der Hammer denn noch sein, um das in die Köpfe reinzukriegen? Eingefügtes Bild

Scharlatan Smartinvestor

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Dieser Beitrag wurde von Smartinvestor bearbeitet: 10. Januar 2017 - 16:47

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#206 Mitglied ist offline   Smartinvestor 

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Geschrieben 10. Januar 2017 - 16:39

 BigDukeSix, 10. Januar 2017 - 01:29:

Dann warte mal ab. Wird nicht lange dauern und der Smartinvestor legt seinen eigenen Fonds auf. Ich würde sogar 5% AA und natürlich eine Erfolgsprämie dafür entrichten. Kann einfach nur gut werden das Teil.

Vielen Dank für deine anerkennenden Worte. Eingefügtes Bild
Die tun echt gut und sind noch ein Lichtblick in dieser Wüste. Aber du wirst lachen. In meinem Kopf liegt schon das Konzept eines Hedgefonds abrufbar bereit. Damit dann von Swensen Geld zu vermehren zu dürfen wäre die Krönung. Die Vorbereitungen dazu laufen ja schon full steam im Handelssoftware-Thread.

Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild Eingefügtes Bild


Scharlatan Smartinvestor

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Dieser Beitrag wurde von Smartinvestor bearbeitet: 10. Januar 2017 - 20:05

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#207 Mitglied ist offline   marky2k 

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Geschrieben 10. Januar 2017 - 18:17

 Smartinvestor, 10. Januar 2017 - 00:01:

 marky2k, 09. Januar 2017 - 11:20:

An der ursprünglichen Aussage ist so einiges falsch. Zum Bleistift, dass eine long-only Variante eines Faktorportfolios mindestens 50% der Faktorprämie verliert. Warum? Vllt kommen ja 99% der Faktorprämie vom long-only part.

Interessant. Habe eigentlich nur deine Aussage verkürzt wiederholt, nur leider ohne vollständige Quelleangabe, sorry. Da ich nicht Guttenberg heiße und weder mein Job noch meinen Dr.-Hut nicht verlieren will, hol ichs gleich nach:

 marky2k, 03. Dezember 2016 - 13:58:

Die angebotenen ETFs sind aber alle long Portfolios und nicht long-short. Also potenziell könnten da schonmal direkt 50% (oder auch mehr) des Premiums weg sein und man hat noch erhebliches Marktrisiko mit drin.

Ich war mal so frei und habe "50% oder auch mehr" mit "mind. 50%" m.E. doch wohl nicht völlig sinnentstellend interpretiert, oder?



Das einzige, was ich ausdrücken wollte und will, ist, dass die Faktoren akademisch long-short sind -- die Faktor-ETFs aber long-only. D.h. logisch gesehen (!!!) muss ein long-only ETF nicht das selbe bieten wie das akademische Faktorportfolio. Da könnten auch mal 50% direkt weg sein -- es könnten aber auch nur 10% weg sein. Wer weiß, ich weiß es nicht. Wenn du aber sagst, dass da "mindestens 50%" weg sind, dann stimmt das einfach nicht.

Dass es keine Faktorprämien ist offen gesagt Quatsch, da kannst du mir zitieren, wen du willst (wie gesagt die Risikoprämie für Aktien gibt es gerade für exposure zum Markt>faktor<). Es mag sein, dass wir sie nicht alle kennen und auf jeden Fall, dass wir in nicht alle investieren können, was aber nicht an ihrer Existenz rüttelt.

Dieser Beitrag wurde von marky2k bearbeitet: 10. Januar 2017 - 18:19


#208 Mitglied ist offline   donkey_63 

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Geschrieben 10. Januar 2017 - 19:45

 ZappBrannigan, 10. Januar 2017 - 09:44:

Ich verfolge eure Diskussion jetzt schon ne Weile, muss aber zugeben, dass ich mich in die Materie ansonsten noch nicht wirklich eingelesen habe. Zu folgendem Punkt muss ich aber dann doch meinen Senf dazu geben:


 donkey_63, 10. Januar 2017 - 03:03:

Die Barra-Faktor-Definitionen sind nicht leicht zu finden. Hier für USE4 statt EMM1.
Dokument "The Barra US Equity Model (USE4)", S. 16.
https://www.aperiogr...d5-3c0cbc8b86a9

"The Size factor represents another strong source of equity return covariance, and captures return
differences between large-cap stocks and small-cap stocks. We measure Size by the log of market
capitalization."

"The Non-Linear Size (NLS) factor captures non-linearities in the payoff to the Size factor across the
market-cap spectrum. This factor is based on a single raw descriptor: the cube of the Size exposure.
However, since this raw descriptor is highly collinear with the Size factor, it is orthogonalized with
respect to Size. This procedure does not affect the fit of the model, but does mitigate the
confounding effects of collinearity, while preserving an intuitive meaning for the Size factor. As
described by Menchero (2010), the NLS factor roughly captures the risk of a “barbell portfolio” that is
long mid-cap stocks and short small-cap and large-cap stocks."

Also genau das, was wir in der Grafik sehen. Starke Gewichtung auf Midcaps, also die "kleinsten" im Large-Mid-Cap-Bereich.

Eben das sagt insbesondere der letzte Satz des von dir gelieferten Zitates nicht (Long: mid-cap, Short: large UND small cap). Die Small-Caps hast du da irgendwie unterschlagen.

Der "Non-Linear-Size factor" versucht wie der Name schon sagt Nichtlinearitäten im Size-Premium abzubilden. Genauer drückt der NLS hier den quadratischen Anteil des Premiums aus. Im Modell wird der NLS Faktors gegenüber dem Size Faktor orthogonalisiert damit der Size Faktor bei einem Fit des Modells sich gegenüber anderen Modellen nicht allzusehr verändert und interpretierbar bleibt. Und der letzte Satz sagt eben nur aus, dass damit der NLS grob das Risiko eines Portfolios beschreibt welches Long Mid-Caps und Short Large- und Small-Cap ist. Dies ist sicher kein besonders praktikables oder nützliches Portfolio, aber beim NLS geht es so wie ich das verstehe hauptsächlich um einen Modellparameter um eben auch Nichtlinearitäten (quadratisch genähert) abbilden zu können.



Nein, genau das sage ich: schau dir doch bitte die Grafik weiter oben an.

Der Size-Faktor ist negativ, das bedeutet, dass der Index kaum/keine SmallCap-Anteile enthält.
Kann er auch nicht, da die Aktienauswahl über das Mid-/Large-Universum gelegt wird (und somit per Definition kein SmallCap enthalten kann).

Der NLS-Faktor ist hingegen positiv. Das sollte auch zu erwarten sein, da innerhalb des Index dann die kleinen Firmen (sprich MidCap!) stärker gewichtet werden.
Somit ergibt sich genau die angesprochene "Barbell"-Verteilung. MidCap ist stark übergewichtet. Small gibt es nicht und Large ist untergewichtet.
Also ganz einfach eigentlich.

Besser wäre es natürlich, wenn der Index über das ganze Aktien-Universum gelegt werden würde mit noch stärkerer Gewichtung des SIze-Faktors.
Die Grafik würde dann anders aussehen: der Size-Faktor wäre positiv.
Grund scheint aber die Risikokontrolle zu sein.



 ZappBrannigan, 10. Januar 2017 - 09:44:

 donkey_63, 10. Januar 2017 - 03:03:

Der Size-Faktor kann sich z. B. so ausdrücken:
- iShares Microcap ETF (IWC) Small: 1.040, Value: 0.258
- iShares S&P SmallCap 600 Value ETF (IJS): Small 0.801, Value 0.493
Das sieht dann in den Tat ganz, ganz anders aus.

Auf Basis welchen Modells wurde hier der Size Faktor bestimmt? (wurde das Barra EMM1 überhaupt verwendet oder doch Fama-French mit linearem Fit?) Und aufgrund welcher Datenbasis?




Man muss ganz klar unterscheiden zwischen der Index-Methode und dem Faktor-Modell.
Die Index-Methode sagt, wie ich den Index baue, das Faktor-Modell erklärt, wie sich die Faktoren aus der Menge der im Index enthaltenen Aktien darstellen.
Den Index kann ich dann so gestalten, dass die je nach Modell gewünschten Faktor entsprechend ausgedrückt werden.
Der ETF versucht dann, den Index nachzubauen. Dabei gibt es diverse Probleme, die hier immer wieder angesprochen werden:
- die French-Fama-Fakoren sind Long-Short, die meisten ETF gehen aber nur long. Dort geht also ein Teil der zu erwartenden Rendite verloren.
- Kosten: die Implementation mancher akademischer Faktoren scheitert an den hohen TRansaktionskosten und von der theoretischen Rendite auf dem Papier bleibt in der Praxis wenig bis nichts übrig.
(Ziel dieser Diskussion ist es, ETFs zu finden, mit denen man real diverse Faktoren im Portfolio übergewichten kann. Dazu habe ich schon etliche Beispiele, Links, etc. gepostet.)

Wenn ich nun einen Small-Cap-Index bauen will, kann ich bestimmen, dass ich die Werte des kleinsten 10% des Aktien-Universums erfassen möchte.
Ein Faktor-Modell A (z. B. EMM1 von Barra) kommt dann vielleicht zum Schluss, dass der SmallCap-Faktor sehr deutlich ausgeprägt ist, während ein anderes Modell B (French-Fama) sagt, dass der Index eher MidCap-lastig ist, da in diesem Modell SmallCap die kleinsten 1% der Aktien sind. (Dies ist ein vereinfaches Beispiel. French-Fama Small ist nicht 1%)

Objektiv sind immer die gleichen Aktien enthalten, aber beide Modelle drücken den Faktor unterschiedlich aus.


Wie jetzt also der S&P-Index gebaut ist, kannst du der Webseite von S&P entnehmen.
Die Faktor-Exposure des iShares ETF wurde nach French-Fama berechnet (die von mir angegebenen Werte). Es wäre aber auch möglich, das durch ein Barra-Modell zu schieben.
Dort sähe der Size-Faktor vielleicht etwa anders aus und es gäbe zusätzlich den NLS-Faktor, den Frech-Fama gar nicht kennt.


Im akademischen Bereich wird sich häufig auf French-Fama bezogen.
Wenn wir hier über Faktoren sprechen eigentlich auch.
Für die o. g. Multifaktor-Indices-/ETFs sind aber noch keine aussagekräftigen Daten zu den Faktor Regressions vorhanden, da die ETFs noch sehr jung sind (2 Jahre oder so).
(Und dann gibt es noch den Clown, die gleich mit eigenen Phantasie-Definitionen kommen. Da klappt das mrt einer Diskussion dann eben nicht mehr. Äpfel und Birnen und so.)


Passt das so für's erste?

#209 Mitglied ist offline   donkey_63 

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Geschrieben 10. Januar 2017 - 19:49

 marky2k, 10. Januar 2017 - 18:17:

 Smartinvestor, 10. Januar 2017 - 00:01:

Interessant. Habe eigentlich nur deine Aussage verkürzt wiederholt, nur leider ohne vollständige Quelleangabe, sorry. Da ich nicht Guttenberg heiße und weder mein Job noch meinen Dr.-Hut nicht verlieren will, hol ichs gleich nach:

Ich war mal so frei und habe "50% oder auch mehr" mit "mind. 50%" m.E. doch wohl nicht völlig sinnentstellend interpretiert, oder?



Das einzige, was ich ausdrücken wollte und will, ist, dass die Faktoren akademisch long-short sind -- die Faktor-ETFs aber long-only. D.h. logisch gesehen (!!!) muss ein long-only ETF nicht das selbe bieten wie das akademische Faktorportfolio. Da könnten auch mal 50% direkt weg sein -- es könnten aber auch nur 10% weg sein. Wer weiß, ich weiß es nicht. Wenn du aber sagst, dass da "mindestens 50%" weg sind, dann stimmt das einfach nicht.

Dass es keine Faktorprämien ist offen gesagt Quatsch, da kannst du mir zitieren, wen du willst (wie gesagt die Risikoprämie für Aktien gibt es gerade für exposure zum Markt>faktor<). Es mag sein, dass wir sie nicht alle kennen und auf jeden Fall, dass wir in nicht alle investieren können, was aber nicht an ihrer Existenz rüttelt.



Marky, an genau dieser Stelle waren wir doch schon vor Wochen. Was du sagst ist doch völlig korrekt.
Ich glaube, der macht das extra. So dumm kann man doch nicht sein. Ingenieur! Ist doch ein Witz.

#210 Mitglied ist offline   donkey_63 

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Geschrieben 10. Januar 2017 - 20:20

 Sucher, 10. Januar 2017 - 14:42:

Swedore empfiehlt Anlegern selbst "Klein-Swedroe" zu spielen, er geht sogar so weit, empfehlenswerte US-Fonds im Anhang zu benennen. Zudem hat er den zur Diskussion stehenden MF-ETF als "well constructed" bezeichnet. Wirklich alles Humbug? Hast du vor 15 Jahren auch so über "Klein-Bogle" und seine investierbaren Konstrukte der Finanzindustrie (Indexfonds) gesprochen?


Und nicht nur das: er ist ja nicht nur Akademiker, sondern auch praktizierender Finanzberater.
Die bauen Kunden-Portfolios nach diesen Ansätzen!


Ich habe hier von Swedroe noch "Reducing the Risk of Black Swans". Klein, aber fein. Lohnt sich.


Und, Otto3, danke für den Tipp: "Alternative Investments" habe ich gerade geordert. Soviel zu lernen! Yay!

#211 Mitglied ist offline   ZappBrannigan 

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Geschrieben 10. Januar 2017 - 20:20

 donkey_63, 10. Januar 2017 - 19:45:

Passt das so für's erste?

Ja, passt. Im wesentlichen bin ich über folgende Passage gestolpert:

 donkey_63, 10. Januar 2017 - 03:03:

"As described by Menchero (2010), the NLS factor roughly captures the risk of a “barbell portfolio” that is long mid-cap stocks and short small-cap and large-cap stocks."

Also genau das, was wir in der Grafik sehen. Starke Gewichtung auf Midcaps, also die "kleinsten" im Large-Mid-Cap-Bereich.


Das "Also genau das" passt hier eben nicht auf den vorangehenden Satz, der ja nichts anderes als den NLS Factor beschreibt und eben kein Large-Mid-Cap-Portfolio. Ist wohl etwas mißverständlich ausgedrückt oder du scheinst hier noch einige größere Gedankensprünge vom Leser zu erwarten ;-)

Dieser Beitrag wurde von ZappBrannigan bearbeitet: 10. Januar 2017 - 20:22


#212 Mitglied ist offline   Sucher 

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Geschrieben 10. Januar 2017 - 20:36

 Smartinvestor, 10. Januar 2017 - 16:26:

Jetzt beginnt die Diskussion echt wieder ins Bizarre Eingefügtes BildEingefügtes Bild abzugleiten.


Ich verstehe, dass für dich als Leugner jeglicher Faktorprämien die Diskussion über das Ausmaß von Faktorprämien bizarr vorkommen muss. Deshalb war die Frage auch an otto03 gerichtet.

Falls du dennoch (vielleicht unter Vermeidung von Smilies und Diffamierungen?) konstruktiv darauf eingehen möchtest, könntest du für eine Minute annehmen, dass es diese Prämien doch gibt. Nur so als Gedankenexperiment?

 Smartinvestor, 10. Januar 2017 - 16:26:

Eingefügtes Bild Swensen, Professor an der Elite Uni Yale und weltweit erfolgreichster Fondsmanager des Yale Endowment Fund, in "Erfolgreich investieren", 2. Auflage, 2007, S. 455, "Schlecht strukturierte ETFs":

Zitat

In einer deprimierenden Entwicklung verschmutzen einige schlecht durchdachte, teure ETFs das ansonsten relativ klare ETF-Gewässer. Eingefügtes Bild



Dumm nur, dass ich Swensen auch habe. Er kritisiert:
- einen gleichgewichteten S&P500 mit 0,31% höherer TER als der Standardindex,
- einen weiteren gleichgewichteten teuren Fonds,
- einen ETF, der für viel Geld einer aktiven Strategie folgt und dies versteckt
- sowie generell "aktive ETF", die basierend auf Managemententscheidungen investieren.

=> Nichts zu finden, was auch nur annähernd mit dem Thema zu tun hat.


 Smartinvestor, 10. Januar 2017 - 16:26:


Auf Sharpes Kritik geht Swedroe direkt ein. Lies selbst und bilde dir deine eigene Meinung.

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#213 Mitglied ist offline   donkey_63 

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Geschrieben 10. Januar 2017 - 21:33

 Sucher, 10. Januar 2017 - 20:36:

 Smartinvestor, 10. Januar 2017 - 16:26:

Jetzt beginnt die Diskussion echt wieder ins Bizarre Eingefügtes BildEingefügtes Bild abzugleiten.


Ich verstehe, dass für dich als Leugner jeglicher Faktorprämien die Diskussion über das Ausmaß von Faktorprämien bizarr vorkommen muss. Deshalb war die Frage auch an otto03 gerichtet.

Falls du dennoch (vielleicht unter Vermeidung von Smilies und Diffamierungen?) konstruktiv darauf eingehen möchtest, könntest du für eine Minute annehmen, dass es diese Prämien doch gibt. Nur so als Gedankenexperiment?

 Smartinvestor, 10. Januar 2017 - 16:26:

Eingefügtes Bild Swensen, Professor an der Elite Uni Yale und weltweit erfolgreichster Fondsmanager des Yale Endowment Fund, in "Erfolgreich investieren", 2. Auflage, 2007, S. 455, "Schlecht strukturierte ETFs":




Dumm nur, dass ich Swensen auch habe. Er kritisiert:
- einen gleichgewichteten S&P500 mit 0,31% höherer TER als der Standardindex,
- einen weiteren gleichgewichteten teuren Fonds,
- einen ETF, der für viel Geld einer aktiven Strategie folgt und dies versteckt
- sowie generell "aktive ETF", die basierend auf Managemententscheidungen investieren.

=> Nichts zu finden, was auch nur annähernd mit dem Thema zu tun hat.


 Smartinvestor, 10. Januar 2017 - 16:26:


Auf Sharpes Kritik geht Swedroe direkt ein. Lies selbst und bilde dir deine eigene Meinung.

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Sweet. :-*

#214 Mitglied ist offline   Smartinvestor 

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Geschrieben 10. Januar 2017 - 22:27

 Sucher, 10. Januar 2017 - 20:36:

Falls du dennoch (vielleicht unter Vermeidung von Smilies und Diffamierungen?) konstruktiv darauf eingehen möchtest, könntest du für eine Minute annehmen, dass es diese Prämien doch gibt. Nur so als Gedankenexperiment?


Danke, das war der entscheidende Gedankenanstoß! Eingefügtes Bild Wenn wir also mal davon ausgehen, wie passen dann die klaren Worte von Bogle, Sharpe, Swensen,... dazu? Ein weiterer Gedankenanstoß waren markys unerwartet widersprüchliche Aussagen:

 donkey_63, 10. Januar 2017 - 19:49:

D.h. logisch gesehen (!!!) muss ein long-only ETF nicht das selbe bieten wie das akademische Faktorportfolio. Da könnten auch mal 50% direkt weg sein -- es könnten aber auch nur 10% weg sein. Wer weiß, ich weiß es nicht.


 marky2k, 03. Dezember 2016 - 13:58:

Die angebotenen ETFs sind aber alle long Portfolios und nicht long-short. Also potenziell könnten da schonmal direkt 50% (oder auch mehr) des Premiums weg sein und man hat noch erhebliches Marktrisiko mit drin.

Da fragt man sich doch, warum muss sich ein so seriöser Diskutant in solche Widersprüche verwickeln? Es ist ja beides nicht direkt falsch, aber eben irreführend suggestiver Umgang mit der Wahrheit, der jeweils den Teil der eigentlich sehr einfachen ganzen Wahrheit bewusst weglässt, der gerade nicht zu den eigenen Interessen passt. Dumm nur, wenn es bemerkt wird und erschwert die eh schon sehr schwierige Diskussion noch viel mehr. Eingefügtes Bild

Aber nichts für ungut, es hilft uns trotzdem sehr bei der Wahrheitsfindung. Denn wenn wir beide widersprüchliche Aussagen zusammenzählen, kommt die einfache ganze Wahrheit heraus, dass denkbare Prämien sehr beliebig auf Faktoren und jeweilige Anti Faktoren verteilt sein können, von -100 bis +100%. Wenn nun diese ganze Wahrheit zutrifft (marky bitte Feedback) und gleichzeitig Bogles Aussage, dass long only Segment/Faktoranlagen keine Prämie abwerfen, gilt, so müssen diese Faktor Prämien eben einfach seit Bogles Untersuchungen hauptsächlich auf der Seite der Anti Faktoren zu finden sein. Wie kann das aber dazu kommen? Auch ganz einfach deswegen, weil seit Bekanntwerden der Faktor Prämien diese offensichtlich viel mehr long only weggetradet werden als long-short. Kommen wir damit jetzt nicht endlich alle zusammen? Eingefügtes Bild

Und was wären die Konsequenzen aus dieser gemeinsamen Wahrheit für long only Factor ETF Investoren? Eingefügtes Bild

Viele Grüße vom


Scharlatan Smartinvestor

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Dipl.-Ing, Germanistik-Student

Dieser Beitrag wurde von Smartinvestor bearbeitet: 10. Januar 2017 - 23:09

Viele Grüße vom
Scharlatan Smartinvestor
- Dipl.-Ing - Germanistik-Student -

"Regression zum Durchschnitt, einer der mächtigsten Einflussfaktoren in der Finanzwelt, erklärt die Neigung zur Umkehrung von Erfolg und Misserfolg", Swensen.

Interpretationshilfe zu Diskussionsstil
155 k mit ETF und Absolute Return Fonds...
Eigene Handelssoftware...
Factor Investing...
Deutsche Bundesanleihen...


Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs. Kommer.
Erfolgreich ivestieren. Swensen.
COMMON SENSE INVESTING. Bogle.
Pioneering Portfolio Management. Swensen.
MANAGING INVESTMENT PORTFOLIOS. Maginn...

#215 Mitglied ist offline   moneybunny 

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Geschrieben 10. Januar 2017 - 23:23

 Smartinvestor, 10. Januar 2017 - 16:26:

warum außer mir auch andere weltweit hoch anerkannte echte Größen

eigensüchtigen raffgierigen Drecks-Finanzindustrie

Ich verfolge die Diskussion und den hier vorherrschenden Diskussions"stil" schon eine Weile und muss jetzt auch mal meinen Senf dazugeben bzw. von der Seite reingrätschen (sprich: etwas persönlich werden).

Außer "Bogle & Reversion-to-the-Mean hui, Faktor-ETF pfui" kommt von dir nicht viel Substanzielles, außer natürlich der Dauerschwafelei und kontinuierlicher Selbstbeweihräucherungen deiner eigenen Großartigkeit!!!

Niemand behauptet hier ernsthaft, dass die besprochenen Einzel- und Multifaktor-ETF die vorherrschenden Faktorprämien so ernten, wie sie in der finanzwissenschaftlichen Literatur vorgestellt und diskutiert wurden. Es geht lediglich darum, einen gewissen leichten Tilt des Marktportfolios zu erreichen, um eben passend zu den eigenen Anlagezielen, Risikoneigung (und am besten auch Zeithorizont) gewisse Bereiche des Gesamtmarktes leicht überzugewichten. Und wenn man sich die Gebühren der iShares-Edge-Faktor-ETF ansieht (TER gerade mal bei 0,30% - der MSCI Core von iShares liegt übrigens bei 0,20%, die Transaktionskosten kann man gerne in den Rechenschaftsberichten nachlesen), so sieht das nicht gerade nach Abzocke aus.

Wer gezielt stärkere Tils möchte, muss sich eben andere Wege/Produkte suchen - die aber übrigens auch nicht gebührenfrei daherkommen...


Und jetzt noch, extra für dich, im "Smartinvestor-Scharlatan-Stil" formatiert:

Du verweist ja auch so gerne und immer wieder ungefragt auf deine ach so geniale, innovative und einzigartige "ich shorte den MDAX, wenn er weit über dem durchschnittlichen Bewertungsniveau steht bzw. gehe dann long auf den DAX (oder in xx Jahren wieder vice versa)"-RTM-Strategie und die enormen Gewinne, auf die du dich schon wieder freust... Daraus und aus deinem selbstherrlichen und selbstgerechten Auftreten hier kann ich nur ableiten, dass du wohl selbst eher den zitierten "eigensüchtigen" und "raffgierigen" Individuen zugeordnet werden kannst statt der Zielgruppe der Anleger, die sich gerne möglichst passiv und marktbreit aufstellen - und das ganze losgelöst von Markettiming, Stockpicking und anderen aktiven Herangehensweisen.

Übrigens: Wenn wir schon von passivem Anlegen und Marktportfolios sprechen... Wie marktbreit sind denn, sagen wir mal (so ganz aus der Luft gegriffen), DAX und MDAX aufgebaut? Und dann kommst ausgerechnet DU mit Bogle und "Dumb Money"???

Du bist schon ein echt merkwürdiger Geselle... (ach nee, Ingenieur - bin ich übrigens auch, bilde mir darauf aber nicht annähernd so viel ein!!)

Gruß und gute Nacht,
moneybunny

 Smartinvestor, 10. Januar 2017 - 16:39:

Vielen Dank für deine anerkennenden Worte. Eingefügtes Bild
Die tun echt gut und sind noch ein Lichtblick in dieser Wüste. Aber du wirst lachen. In meinem Kopf liegt schon das Konzept eines Hedgefonds abrufbar bereit. Damit dann von Swensen Geld zu vermehren zu dürfen wäre die Krönung. Die Vorbereitungen dazu laufen ja schon full steam im Handelssoftware-Thread.


NO COMMENT!!! (is also a comment...)
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Dieser Beitrag wurde von moneybunny bearbeitet: 10. Januar 2017 - 23:33

Das Geld ist nicht weg - es hat nur ein anderer...nämlich ich!

#216 Mitglied ist offline   marky2k 

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Geschrieben 10. Januar 2017 - 23:24

Wenn du die deutsche Sprache beherrschst und den Konjunktiv verstehst, bin ich mir sicher du kannst den Widerspruch auflösen.

Da ich es jetzt doch nochmal ein bisschen genauer wissen wollte:

http://faculty.chica..._onecomment.pdf

"We find that long positions make up almost all of size, 60%of value, and half of momentum profits.[...] We find little evidence that size, value, and momentum returnsare significantly affected by changes in trading costs or institutional and hedge fundownership over time."







#217 Mitglied ist offline   Smartinvestor 

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 00:15

 moneybunny, 10. Januar 2017 - 23:23:

 Smartinvestor, 10. Januar 2017 - 16:26:

warum außer mir auch andere weltweit hoch anerkannte echte Größen

eigensüchtigen raffgierigen Drecks-Finanzindustrie

Ich verfolge die Diskussion und den hier vorherrschenden Diskussions"stil" schon eine Weile und muss jetzt auch mal meinen Senf dazugeben bzw. von der Seite reingrätschen (sprich: etwas persönlich werden).

Außer "Bogle & Reversion-to-the-Mean hui, Faktor-ETF pfui" kommt von dir nicht viel Substanzielles, außer natürlich der Dauerschwafelei und kontinuierlicher Selbstbeweihräucherungen deiner eigenen Großartigkeit!!!

Niemand behauptet hier ernsthaft, dass die besprochenen Einzel- und Multifaktor-ETF die vorherrschenden Faktorprämien so ernten, wie sie in der finanzwissenschaftlichen Literatur vorgestellt und diskutiert wurden. Es geht lediglich darum, einen gewissen leichten Tilt des Marktportfolios zu erreichen, um eben passend zu den eigenen Anlagezielen, Risikoneigung (und am besten auch Zeithorizont) gewisse Bereiche des Gesamtmarktes leicht überzugewichten. Und wenn man sich die Gebühren der iShares-Edge-Faktor-ETF ansieht (TER gerade mal bei 0,30% - der MSCI Core von iShares liegt übrigens bei 0,20%, die Transaktionskosten kann man gerne in den Rechenschaftsberichten nachlesen), so sieht das nicht gerade nach Abzocke aus.

Wer gezielt stärkere Tils möchte, muss sich eben andere Wege/Produkte suchen - die aber übrigens auch nicht gebührenfrei daherkommen...


Und jetzt noch, extra für dich, im "Smartinvestor-Scharlatan-Stil" formatiert:

Du verweist ja auch so gerne und immer wieder ungefragt auf deine ach so geniale, innovative und einzigartige "ich shorte den MDAX, wenn er weit über dem durchschnittlichen Bewertungsniveau steht bzw. gehe dann long auf den DAX (oder in xx Jahren wieder vice versa)"-RTM-Strategie und die enormen Gewinne, auf die du dich schon wieder freust... Daraus und aus deinem selbstherrlichen und selbstgerechten Auftreten hier kann ich nur ableiten, dass du wohl selbst eher den zitierten "eigensüchtigen" und "raffgierigen" Individuen zugeordnet werden kannst statt der Zielgruppe der Anleger, die sich gerne möglichst passiv und marktbreit aufstellen - und das ganze losgelöst von Markettiming, Stockpicking und anderen aktiven Herangehensweisen.

Übrigens: Wenn wir schon von passivem Anlegen und Marktportfolios sprechen... Wie marktbreit sind denn, sagen wir mal (so ganz aus der Luft gegriffen), DAX und MDAX aufgebaut? Und dann kommst ausgerechnet DU mit Bogle und "Dumb Money"???

Du bist schon ein echt merkwürdiger Geselle... (ach nee, Ingenieur - bin ich übrigens auch, bilde mir darauf aber nicht annähernd so viel ein!!)

Gruß und gute Nacht,
moneybunny

 Smartinvestor, 10. Januar 2017 - 16:39:

Vielen Dank für deine anerkennenden Worte. Eingefügtes Bild
Die tun echt gut und sind noch ein Lichtblick in dieser Wüste. Aber du wirst lachen. In meinem Kopf liegt schon das Konzept eines Hedgefonds abrufbar bereit. Damit dann von Swensen Geld zu vermehren zu dürfen wäre die Krönung. Die Vorbereitungen dazu laufen ja schon full steam im Handelssoftware-Thread.


NO COMMENT!!! (is also a comment...)
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Tja, das ist die nackte Kehrseite des Erfolgs: Neid, den man sich hart erarbeiten muss. Aber auf das Mitleid, das man geschenkt bekommt, verzichte ich liebend gern. Da stecke ich mir deinen bohrenden Neid doch glatt ans Revers, selber merkwürdiger Geselle, der mit 27 Beiträgen seit über einem Jahr Mitgliedschaft wohl hauptsächlich abstaubt, und dann persönlich werden muss, um überhaupt mal was beizutragen, auch wenn das sonst niemand interessiert.
Wünsch dir weiterhin viele starke "Tils" ...
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Dieser Beitrag wurde von Smartinvestor bearbeitet: 11. Januar 2017 - 00:23

Viele Grüße vom
Scharlatan Smartinvestor
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"Regression zum Durchschnitt, einer der mächtigsten Einflussfaktoren in der Finanzwelt, erklärt die Neigung zur Umkehrung von Erfolg und Misserfolg", Swensen.

Interpretationshilfe zu Diskussionsstil
155 k mit ETF und Absolute Return Fonds...
Eigene Handelssoftware...
Factor Investing...
Deutsche Bundesanleihen...


Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs. Kommer.
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#218 Mitglied ist offline   Fondsanleger1966 

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 01:03

Ein m.M.n. vglsweise leicht verständlicher Artikel aus dem aktuellen InstiMoney zur Kombination von Faktorinvestments (speziell der "gegensätzlichen" Value und Momentum): http://www.starcapit..._Keimling_0.pdf

Dieser Beitrag wurde von Fondsanleger1966 bearbeitet: 11. Januar 2017 - 01:04


#219 Mitglied ist offline   Sucher 

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 18:08

MSCI hat übrigens geantwortet. Support nur für B2B-Kunden/"registered clients".

#220 Mitglied ist offline   moneybunny 

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 21:34

 Smartinvestor, 11. Januar 2017 - 00:15:

Tja, das ist die nackte Kehrseite des Erfolgs: Neid, den man sich hart erarbeiten muss. Aber auf das Mitleid, das man geschenkt bekommt, verzichte ich liebend gern. Da stecke ich mir deinen bohrenden Neid doch glatt ans Revers

Glaubst du das WIRKLICH???

 Smartinvestor, 11. Januar 2017 - 00:15:

selber merkwürdiger Geselle, der mit 27 Beiträgen seit über einem Jahr Mitgliedschaft wohl hauptsächlich abstaubt, und dann persönlich werden muss, um überhaupt mal was beizutragen, auch wenn das sonst niemand interessiert.

Interessieren mag es niemanden, aber ich spreche damit einigen der Mitstreiter hier vermutlich aus der Seele, auch wenn sie das nicht so wörtlich ausdrücken - es musste also mal "raus". Die Anzahl der verfassten Beiträge oder der geschriebenen Worte ist dabei wohl zweitrangig - wie man an deinem Beispiel ja klar erkennen kann.
Dein Auftreten hier verstößt zwar nicht gegen die Foren-Etikette, zeugt aber von einer absolut übersteigerten Selbstüberschätzung nicht nur im Hinblick auf die Finanzmärkte (in der Behavioral Finance spricht man da übrigens von Overconfidence Bias), sondern auch vor allem auf deine selbstdarstellerischen Ergüsse, die von Eigenlob und Überschätzung nur so triefen. Extrem peinlich und reif für's Fremdschämen!

Wie jemand anders hier zuvor auch schon geschrieben hat: Ich habe bisher in vielen verschiedenen Internetforen noch niemanden jemals auf die Ignore-Liste gesetzt, aber du bist echt kurz davor (was dir aber reichlich Wurscht sein wird).
Das Geld ist nicht weg - es hat nur ein anderer...nämlich ich!

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