sagt mal, ist die letzte "teil-hausse" nicht schon ein bissl lang seit juni/juli ? sind ja nun auch schon wieder 6 Monate steil nach oben. Hab mal die "beulen und dellen" seit märz 2003 untersucht, meist war nach 6-7 monaten schluß. Leider war ja anfang dezember so keine ernste korrektur, oder wollen wir die mal zählen?
andererseits sind die 6795 zu verlockend, um noch vorher zu schwächeln.
euer pater
pater, Vergangenheitsdaten haben diesbezüglich für mich keine Relevanz. Es gibt kein Schema, um die Dauer der Phasen zu berechnen. Abwarten ist momentan angesagt.
Gruß
€-man
P.S. Spätestens wenn mein Börsenindikator dreht, mußt Du aufpassen.
An der Börse lauern zwei schwarze Hunde auf Dich - der eine heißt Gier und der andere Angst.
Wie suchst Du Dir dabei genau die Hochs und vor allem die Tiefs aus? Warum ist Punkt 1 2003 ein Tief, aber nicht 2004? Geht es um die Anzahl höherer bars vor- und nachher? Oder müssen es einfach drei Punkte sein die verbunden werden können, dann wären es zwei in 2006 und einer in 2003?
Je nachdem wo man die Tiefs ansetzt entsteht unter Umständen ein ganz anderes Bild.
"He who sells what isn't his'n, must buy back or go to pris'n"
Also um nochmal auf die Frage mit den 6200 Punkten einzugehen hab ich mal die letzten 12 Monate hier...
Die 6200 Punkte ist in etwa die Marke, wo wir Anfang Dezember nach oben drehten. Dies ist auch für mich mittlerweile auch die letzt signifikante Unterstützung, bevor wir richtig abschmieren in Richtung 5700 oder gar 5200, den Supports aus der Mitte von 2006
Davor haben sich allerdigs eine Reihe mehr oder weniger solider Supports ausgebildet:
Zu allererst die Marke von 6500. Die kennzeichnet den Ausbruch nach dem Hoch vom 23.11.06 und dem mustergültigen Pullback im Dezember.
Knapp darunter bei 6450 finden wir das Gap (Doppellinie), welches i.d.R. auch eine, wenn auch schwächere Unterstützung darstellt.
Beide Supports werden durch die ansteigende Trendlinie, die seit Juli 2006 Bestand hat, verstärkt. Wewiterhin dürfte demnächst das untere Bollinger Band (grün) stark ansteigen, welches ebenfalls eine kurzfristige Unterstützung darstellt.
Mein Fazit: Wir streben mit Macht auf 6800. Danach sollten wir konsolidieren. Nachdem meine gedachte Seitwärtskonsolidierung im Dezember wegen der Steilheit dieser ausgefallen ist, denke ich, dass wir um 6800 herum zu einer längeren Seitwärtsbewegung übergehen werden, die eine Trading-Range zwischen 6800 und 6500 eröffnet.
Erst nach Verlassen dieser Range kann man mittelfristig genaueres sagen, wobei ich persönlich dann die 7500 sehe....die allerdings erst frühestens Ende 2007...
Es ist leicht, an der Börse Millionär zu werden - ...wenn man vorher Milliardär war.
Ist doch schön zu sehen, dass ein Nicht-Charti endlich mal Bewegung in diesen Fred gebracht hat.... weiter so! Da ich auch nicht mehr kommentiere, ist das der Kreativität hoffentlich auch weiterhin förderlich....
Das Geld ist nicht weg! Es hat nur ein anderer ... ^^
Ein Trendbruch liegt bei mir jedoch erst vor wenn sich die Wochencandle vollkommen außerhalb der Trendlinie befindet. Dies war während der ganzen Phase nicht der Fall.
Deshalb sehe ich das ganze als finale Übertreibungsphase am Ende eines langen Trends. Von daher habe ich aufgrund dieser Übertreibung die Trendlinie unverändert gelassen.
euro, naaa, noch bin ich nicht so weit. ich bemühe mich nur endlich mal, aus dem chartie-knowhow hier nutzen zu ziehen und das thema besser zu durchschauen - und hoffe damit auch besser zu verstehen, wieso hier die fronten zwischen charties und fundies teilweise so verhärtet sind.
eine wichtige lektion habe ich heute schon gelernt: in ein und denselben chart würde offenbar so ziemlich jeder die linien anders einzeichnen, sozusagen "ein stuhl, viele meinungen" - und diesen "wilden" interpretationsspielraum sehe ich bei fundamentaldaten eher nicht.
eternity, wiederum vielen dank für die erläuterung. aufgrund deiner formulierung schließe ich daraus aber auch, daß du an dieser stelle von individuellem interpretationsspielraum gebrauch machst, es also sozusagen keine festgeschriebene regel gibt, richtig?
aufgrund deiner formulierung schließe ich daraus aber auch, daß du an dieser stelle von individuellem interpretationsspielraum gebrauch machst, es also sozusagen keine festgeschriebene regel gibt, richtig?
Genau.
In Sachen TA habe ich mich nicht belesen.
Ich vertraue auf mein System. Und wie du bereits sagtest, scheint es mit ebenfalls so, dass jeder einen Chart anders interpretiert.
und diesen "wilden" interpretationsspielraum sehe ich bei fundamentaldaten eher nicht
Keine Sorge; den gibt's da auch.Die einen sehen die Rezession euphorisch als die Chance zu niedrigeren Zinsen und damit als Treibsatz für die nächste Hausse, die anderen vermuten hinter ihr die Baisse, weil die Gewinnerwartungen zusammenbrechen.Die einen sehen einen schwächelnden Dollar eher als günstig für die Börse, die anderen sehen es genau anders herum.
Bei Chartanalysen sieht man wenigstens noch, ob es rauf oder runter geht
...wobei deine Beispiele eher eine Intermarket-Analyse darstellt, als eine klassische Fundamentalanalyse. Ich glaube schon, dass bei der klassischen Fundamentalanalyse, also den "fairen" Wert eines Unternehmens oder Marktes zu ermitteln, tatsächlich weniger Spielraum gibt. Dafür sind aber die ihr zugrunde liegenden Daten auch viel älter bzw. die Prognosen auf die Entwicklung viel vager.
In der Intermarket-Analyse hingegen treffen wir auf die von dir benannten Szenarien. Schon deswegen verbietet es sich m.E. zu behaupten, dass eine bestimmte Meldung über einen Sachverhalt einen gewissen Kursverlauf nach sich zieht. Viel mehr ist es so, dass die Reaktion der Gesamtheit der Marktteilnehmer auf diese Meldung den Kurs treibt. Und der Markt kann schliesslich auch anderer Meinung sein, als der Leser der Meldung. Im übrigen gibt es jeden Tag soviele Meldungen, dass ein einzelner mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die tatsächliche Auswirkung auf den gesamtmarkt im Einzelfall nicht sogleich diskontieren kann.
Zu den Trendlinien: Die obere Begrenzung im Aufwärtstrend stellt in diesem keine Trendlinie dar. Das besagt zumindest die klassische Lehre. Mit ihr kann lediglich entweder ein virtueller "Trendkanal" erzeugt werden, der anzeigt, in welcher Bandbreite sich der Trend vollzieht, oder aber ein psychologischer Widerstand, an dem die Gesamtheit der Marktteilnehmer das flattern bekommt und Gewinne realisiert. Insofern ist die benannte Linie schon interessant, weil sie genau dieses Phänomen sehr gut aufzeigt. Im übrigen ist es mit allen Trendlinien, Widerständen und Unterstützungen so, dass die Zukunft zeigt, wie stabil diese sind. Eins ist jedoch immer wieder deutlich. In der Nähe dieser gibt es komischerweise immer Unsicherheit im Markt, die sich entweder als Konsolidierungen oder Trendwechseln oder Trendwenden entpupen.
Es ist leicht, an der Börse Millionär zu werden - ...wenn man vorher Milliardär war.
Da die meisten wohl nicht viel mit meinem Intraday-Geschwätz anfangen können, gibts nun mal wieder was Anständiges . Irgendwo hier hatte ich ja mal eine mittelfristige Analyse meinerseits gepostet, diese kann ich nur nicht finden gerade, naja, darin ging es jedenfalls auch sowie in meinem Musterdepot um den 6476er Bereich und wie ich gedenke diesen zu traden. Läuft gut derzeit, bin bereits mit 15% ca. mit meiner Position im Plus, also bei mir und in meinen Musterdepots soweit alles in Butter. Kursziel wie verändert mittelfristig 6800.
Zugegeben, Papertrading ist mit Real-Trading kaum zu vergleichen. Immer wieder die Zweifel und die Fragen: Sind die supports richtig gelegt, stimmen die drags und überhaupt, könnte ich im schlimmsten Fall die 5% von meinem Gesamtkapital verkraften?
Okok, das sind meine Probleme und die müssen euch eigentlich auch nicht waynen, ich wollte es einfach mal gesagt haben. Gut, kommen wir mal zum Punkt.
Technisch habe ich derzeit das Problem, dass mir einfach alles zu gut aussieht. Fundamental schaue ich mir parallel oft an, welche Meldungen anstehen. Derzeit ist es egal, ob Arbeitsmarktdaten kommen, Managerindexe, Ifo - what ever! Es ist immer alles positiv, wenn es um Europa - good old Germany geht. Und so schaut das mal indikatorenneutral für mich aus:
Wir haben supports im 6500er, sowie im 6600er Bereich, die für mich tradbar sind. Gleichzeitig haben wir eine upwardly triangle. Die bei erfolgreichem Ausbruch noch mal auf 2,8% Kursziel schließen lässt. Ziemlich gute Sache. Würde derzeit in den Bereich 6800-900 führen, sowie ständig hier "prophezeit". Damit könnte also die breite Charty-Front hier Recht behalten.
Hier kommt aber meine Menschlichkeit mir rein, ist wirklich noch so viel Luft im Dax, dass er es in den nächsten Tagen schafft problemlos in diesen Bereich zu performen? Ich brauche mehr Infos, Signale, ich brauche das Bauchgefühl. (aber nicht vergessen, dass ich immer noch im Markt bin , mit festen Stop!)
Die Volatilität zeigt sich auch langsam. Es ist ja auch eine ganz natürliche Marktbewegung, es kann ja nicht immer in eine Richtung steigen. Cubanpete erklärte das irgendwie so: Wenn die Vola schön niedrig is, springen viele Anleger mit rein, die noch ihr Geld verzocken wollen. So ähnlich sehe ich das derzeit auch, dass viele sich fragen, soll ich noch rein oder soll ich noch warten? Die Vola zeigt für mich das erste Warnsignal.
Kommen wir nun zu den Indikatoren, hierbei benutze ich den VHF(Vertical Horizontal Filter). Dieser dient letztendlich der Ermittlung der Trendstärke und aus der Trendstärke kann man ableiten, was für ein Trend derzeit vorherrscht. Im Dax ist der blaue Kanal entscheidend. Bewegt sich der VHF in diesem Bereich, sind Ozillis anzuwenden, bewegt sich der VHF über diesem, sollte man Trendfolger heranziehen, ein einfacher GD38 etc. tut es auch, ich habe den CCI60 genommen.(Actiencrashs geliebter Indikator )
Im CCI60 geht es wohl mittelfristig um den 100-Bereich, sollte der CCI60 diesen wieder erkämpfen und gleichzeitig der VHF nicht in den blauen Kanal rutschen, sehe ich Kurse jenseits der 6800 für möglich. Ansonsten werden wir dann wohl oder übel unsere Konsolidierung mit einem Anstieg der Volatilität zu dem roten drag kommen.
Das wäre dann mal mein Sempf fürs Erste. Allen Technikern und Fundis viel Spass beim Traden. Den Fundis auch viel Spass beim Totlachen
Regards
Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Worauf der Teufel den Sonnenbrand schuf. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel schlug zurück und schuf die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Ökonomem. Was für eine Herausforderung für den Teufel. Er dachte lange nach, und schließlich schuf er....einen zweiten Ökonomen
Ich bin kein Profi - Ich bin nur mindestens so verwirrt wie einer!
Puh Ich dachte schon, es antwortet gar kein Charty mehr. Richtig Facey, deswegen sehe ich es auch "nur" als Warnsignal - noch lange kein Umkehrsignal für mich.
Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Worauf der Teufel den Sonnenbrand schuf. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel schlug zurück und schuf die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Ökonomem. Was für eine Herausforderung für den Teufel. Er dachte lange nach, und schließlich schuf er....einen zweiten Ökonomen
Ich bin kein Profi - Ich bin nur mindestens so verwirrt wie einer!
Der tertiäre Aufwärtstrend im Tageschart (schwarz) ist hierbei leicht nach unten durchbrochen worden.
Nach dem Ausbruch aus dem aufsteigen Dreieck nach oben, hat sich der tertiäre Aufwärtstrend abgeflacht.
Die tertiäre horiz. Unterstützung wandert hierdurch von 6427 auf 6476 Punkte nach oben.
Wie man am Chart vom S&P sieht, sind die Tiefstkurse von gestern abend identisch mit dem höchsten Volumen.
(kleine grauen Streifen am unteren Rand)
Das war in den entsprechenden 5 Minuten dann der Ausverkauf,
wo alle ihr letztes Pulver verschossen haben.
Der Markt hat mit diesem Umsatz die Zittrigen auf einen Schlag rausgeschüttelt.
Danach gingen die Umsätze zurück, und der S&P und ebenfalls der DAX
stiegen in einer fast schon rasanten Bewegung an.
Ich fasse zusammen:
Sind große Kursrückgänge / Kursspitzen erfolgt und der Umsatz ist außergewöhnlich hoch
(ca. doppelt so hoch wie der Durchschnitt der letzten 10 Umsätze),
dann ist eine Trend-Umkehr stark zu erwarten.
Onassis
full-time daytrader ab 01.01.2016 Sei bescheiden, sonst macht dich der Markt bescheiden! Disziplin ... Disziplin ... Disziplin ... Disziplin ... Disziplin _________________
in memoriam Aristoteles Sokrates Homer Onassis (Αριστοτέλης Ωνάσης)
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Außer einer White Marubozu (drittletzte Kerze) und einem Hanging Man (letzte Kerze) habe ich keine andere Konstellation entdecken können.
Während auf die Marubozu eine bullische Aussage zutrifft, wird dem Hanging Man eine negative zugesprochen. Allerdings ist hier noch eine Bestätigung des nächsten Handelstages nötig, um eine mögliche Trendwende zu bestätigen. Mehr weiß ich auch nicht.
Gruß
€-man
An der Börse lauern zwei schwarze Hunde auf Dich - der eine heißt Gier und der andere Angst.