Weiß jemand von dem Futurehandel der Banken genaubescheid?
Ab 2000 wurde der Einfluss der Börsenaufsicht angeblich gelindert.
Das heißt jetzt, nur die Banken wissen wieviel ÖlFutures im Umlauf sind? Somit weiß keiner ob Trend oder nicht
und die Banken können manipulieren. Läuft das Spiel wirklich so warum kriegt man keinen Einblick ins Volumen?
Habs grad in dem Video erfahren und mich würds interessieren was da eigentlich abgeht
Weiß jemand von dem Futurehandel der Banken genaubescheid?
Ab 2000 wurde der Einfluss der Börsenaufsicht angeblich gelindert.
Das heißt jetzt, nur die Banken wissen wieviel ÖlFutures im Umlauf sind? Somit weiß keiner ob Trend oder nicht
und die Banken können manipulieren. Läuft das Spiel wirklich so warum kriegt man keinen Einblick ins Volumen?
Habs grad in dem Video erfahren und mich würds interessieren was da eigentlich abgeht
Außerdem was haltet ihr von der Theorie ewiges Erdöl welchses im weiteren verlauf des Videos genannt wird?
Youtube ist keine ernstzunehmende Infoquelle, vielleicht solltest Du die Threads über Futurehandel lesen, insbesondere die die Beiträge von chemstudent.
Ich nehme die Preise an den Tankstellen ernst.
Auf die ist auch kein Verlass mehr. Bis vor kurzem konnte man montags nachmittag am günstigsten tanken.
Vergangenheit. Letzte Woche habe ich Freitag morgen günstig getankt.
Warum der Ölpreis innerhalb einer Woche oder eines Tages um 7 oder 8 cent fällt oder steigt, kann wohl auch keiner richtig beantworten oder?
Ich nehme die Preise an den Tankstellen ernst.
Auf die ist auch kein Verlass mehr. Bis vor kurzem konnte man montags nachmittag am günstigsten tanken.
Vergangenheit. Letzte Woche habe ich Freitag morgen günstig getankt.
Warum der Ölpreis innerhalb einer Woche oder eines Tages um 7 oder 8 cent fällt oder steigt, kann wohl auch keiner richtig beantworten oder?
Der Golf von Mexiko kann es nicht sein.
Der zu zahlende Preis an der Tankstelle hat bekanntlich wenig mit den Preisen der Investitionsvehikel zu tun.
Radioaktiver Abfall
Im Dezember 2009 wurde der Öffentlichkeit bekannt, dass bei der Erdöl- und Erdgasförderung jährlich Millionen Tonnen radioaktiv verseuchter Rückstände anfallen, für dessen Entsorgung größtenteils der Nachweis fehlt.[8] Im Rahmen der Förderung an die Erdoberfläche gepumpte Schlämme und Abwässer enthalten NORM-Stoffe (Naturally occurring radioactive material), u. a. das hochgiftige und extrem langlebige Radium 226 sowie Polonium 210. Die spezifische Aktivität der Abfälle beträgt zwischen 0,1 und 15.000 Becquerel (Bq) pro Gramm. In Deutschland, wo etwa 1.000 bis 2.000 Tonnen Trockenmasse im Jahr anfallen, ist das Material laut der Strahlenschutzverordnung von 2001 bereits ab einem Bq pro Gramm überwachungsbedürftig und müsste gesondert entsorgt werden. Die Umsetzung dieser Verordnung wurde der Eigenverantwortung der Industrie überlassen, wodurch die Abfälle letztlich über Jahrzehnte hinweg sorglos und unsachgemäß beseitigt wurden. Es sind Fälle dokumentiert, in welchen Abfälle mit durchschnittlich 40 Bq/g ohne jede Kennzeichnung auf einem Betriebsgelände gelagert wurden und auch nicht für den Transport besonders gekennzeichnet werden sollten.[9]
In Ländern mit größeren geförderten Mengen von Öl oder Gas entstehen deutlich mehr Abfälle als in Deutschland, jedoch existiert in keinem Land eine unabhängige, kontinuierliche und lückenlose Erfassung und Überwachung der kontaminierten Rückstände aus der Öl- und Gasproduktion. Die Industrie geht mit dem Material unterschiedlich um: In Kasachstan sind weite Landstriche durch diese Abfälle verseucht, in Großbritannien werden die radioaktiven Rückstände in die Nordsee geleitet.[8][9] In den Vereinigten Staaten gibt es in fast allen Bundesstaaten aufgrund der radioaktiven Altlasten aus der Erdölförderung zunehmend Probleme. In Martha, einer Gemeinde in Kentucky, hat das Unternehmen Ashland Inc. tausende kontaminierte Förderrohre an Farmer, Kindergärten und Schulen verkauft, ohne diese über die Kontamination zu informieren. Es wurden bis zu 1.100 Mikroröntgen pro Stunde gemessen, so dass die Grundschule und einige Wohnhäuser nach Entdeckung der Strahlung sofort geräumt werden mussten.[10]
Der zu zahlende Preis an der Tankstelle hat bekanntlich wenig mit den Preisen der Investitionsvehikel zu tun.
Wenn du es anscheinend so gut weißt, dann erklär es einem Dummen.
Oder weiß bekanntlich jeder, was ein Investionsvehikel ist.
Übrigens, andere Preisgestaltungen und Preisfeststellungen verstehe ich, nur nicht die, dass innerhalb einer Minute alle Tankstellen den Benzinpreis um 7 oder 8 cent erhöhen oder senken, ohne dass sich Wesentlichesgetan hat.
Der zu zahlende Preis an der Tankstelle hat bekanntlich wenig mit den Preisen der Investitionsvehikel zu tun.
Wenn du es anscheinend so gut weißt, dann erklär es einem Dummen.
Oder weiß bekanntlich jeder, was ein Investionsvehikel ist.
Übrigens, andere Preisgestaltungen und Preisfeststellungen verstehe ich, nur nicht die, dass innerhalb einer Minute alle Tankstellen den Benzinpreis um 7 oder 8 cent erhöhen oder senken, ohne dass sich Wesentlichesgetan hat.
Das nennt man Gewinnmitnahmen !
Aktiencrash = Биржевой крах = 股災 = انهيار سوق الأوراق المالية = התרסקות שוק המניות = 株式市場の暴落= Stock market crash = Χρηματιστήριο συντριβή της αγοράς
Geld ist zum Ausgeben da, denn es macht wenig Sinn, später mal der Reichste auf dem Friedhof zu sein.
Hmm ja sieht aus als ob der Wikipediartikel genau das Problem beschreibt.
Aber könnte jetzt einer dass kurz zusammenfasen nicht das ich nicht Englisch könnte aber
mich interessiert ja nur ob der Einblick noch gegeben ist.
Youtube ist meiner Meinung nach äußerst ernst zu nehmen wenn man Beiträge von 3sat phoenix oder ähnlichen Sendern sieht
wie es ja einer ist. Nur werden diese Videos leider oder zum Glück nur von wenigen angesehen.
Ja das mit dem radioaktiven Abfall bei der Förderung war mir schon bewusst.
Die radioaltive Strahlung die bei der Öl- und Gasförderung entsteht wird in der Presse viel zu hoch aufgehängt und ist bei genauerer Betrachtung nicht wirklich gefährlich.
Das in dem Wiki-Artikel erwähnte Radium 226 hat in der Tat eine sehr lange Halbwertzeit von 1602 Jahren, aber es emmitiert nur die vergleichsweise harmlose Alpha-Strahlung. Diese hat nur eine Reichweite von wenigen Zentimetern hat und lässt sich bereits durch ein einfaches Blatt Papier abschirmen.
Das Zerfallsprodukt aus Radium 226 ist Radon 222. Dieses emmitiert ebenfalls "nur" Alpha-Strahlung und hat eine Halbwertzeit von 3,8 Tagen.
Radon 222 zerfällt wiederum in Polonium 218 mit einer Halbwertzeit von gut 3 min, welches auch hauptsächlich Alpha-Strahlung aussendet und ein wenig Beta-Strahlung. Die Zerfallsprodukte hieraus sind Blei 214 (Halbwertzeit 26 min, Beta-Strahlung) und Astat 218 (Halbwertzeit 1,5 Sekunden, Alpha- und Beta-Strahlung). Da es zu letztgenannten keine genaueren Angaben bei Wiki gibt sind diese wohl zu vernachlässigen.
Bei Polonium 210 verhält es sich ähnlich. Ebenfalls Alpha-Strahlung und nur eine Halbwertzeit von 138 Tagen.
Das Zerfallsprodukt ist hier gleich das stabile Blei 206, welches nicht weiter zerfällt und auch keine Strahlung mehr aussendet.
15.000 Becquerel pro Gramm ist auch erstmal eine große Zahl, aber die Einheit Bequerel sagt nur etwas über die Stärke der Strahlung aus, nicht über die Art.
(...)
Average U.S. benchmark oil prices will rise to $133 a barrel in 2035 from $79 a barrel, hitting $108 in 2020, in a reference case scenario, the EIA said.
(...) Quelle über Dow Jones Newswires
Die EIA ist immerhin die US Energie Informations Agentur... Aber wie die auf einen Ölpreis von 133 USD in 2035 kommen ist und bleibt mir ein Rätsel.
Kann es sein das die Eröffnung der iranischen Ölbörse am 4. Feb 2008 bereits Auswirkungen auf den Brent-Preis haben ?
Zitat
Der Dollar ist ein Weltgeld, in dem so gut wie sämtliche Rohstoffe der Welt gehandelt werden müssen. Auf dieser Ausnahmestellung des US-Dollars beruht die amerikanische Vormacht - und dem Dollar geht es schlecht. Richtig übel wird es dem Dollar gehen, wenn die Konvention durchbrochen wird, die Rohstoffe der Welt, voran Erdöl und Erdgas, nur gegen US-Dollar zu verkaufen. Genau das hat der Iran vor - mit der Gründung einer eigenen internationalen Ölbörse, die den beiden Ölbörsen, die heute den Erdölmarkt beherrschen, der International Petroleum Exchange (IPE) in London und der New York Mercantile Exchange (Nymex) Konkurrenz machen soll. Der Iran beabsichtigt nicht länger abhängig zu sein von westlichen Ölhändlern wie Cargill, Taurus oder Philip Brothers, einer Tochter der Citicorp, und Ölproduzenten, die zugleich den Ölhandel dominieren wie Total und Exxon.
Die Ursachen des explodierenden Ölpreises sind umstritten. Unbestritten ist, dass die Organisation der Erdöl exportierenden Länder (Opec) die Preise nicht allein bestimmen kann - sie kontrolliert mehr schlecht als recht weniger als vierzig Prozent des Angebots an Rohöl. Ein erheblicher Teil der Preismacht geht auf das Konto der Handels- und Spekulationsunternehmen, die vor allem in Europa und in den USA sitzen. An der seit langem auf der Insel Kish im Persischen Golf geplanten iranischen Ölbörse IOB soll Öl nicht mehr gegen Dollar, sondern gegen Euro und andere Währungen gehandelt werden. Eigentlich sollte die IOB schon im März 2006 eröffnet werden. Erst im Februar 2008 war es so weit. Ausser dem US-Dollar sind dort alle Währungen willkommen, gehandelt wird mit Hilfe eines Währungskorbs, in dem neben dem Euro und dem Yen auch die regionalen Währungen der Golfstaaten vertreten sind.
In Japan, China, Indien und anderen asiatischen Staaten - alles bedeutende Abnehmer iranischen Erdöls - stösst das Projekt auf offene Ohren. Auch die arabischen Petromonarchien und die zentralasiatischen Ölproduzenten rund um das Kaspische Meer haben ein starkes Interesse an einer internationalen Ölbörse ohne westliche Mittelsleute und ohne den Zwang, in Dollar zahlen zu müssen. In der Opec propagieren der Iran und Venezuela, mit Unterstützung Ecuadors, ein neues Ölpreisregime - mit einem Währungskorb anstelle des US-Dollars. Etliche grosse Exporteure im Nahen Osten haben bekundet, dass sie bereit sind, vom Petrodollar Abschied zu nehmen. Wenn der Dollar seine Monopolstellung im internationalen Öl- und Erdgasgeschäft verliert, kommt er auch auf den übrigen Rohstoffmärkten unter Druck und verliert als Weltreservewährung weiter an Boden. Kein Wunder also, dass die USA die iranische Ölbörse zu behindern suchen. Dabei ist schon mal Sabotage im Spiel. Zeitgleich zur Eröffnung der IOB im Februar wurden innert weniger Tage gleich vier Unterseekabel im Persischen Golf schwer beschädigt. Jede internationale Börse braucht funktionierende Internetverbindungen - und die wurden der IOB durch die merkwürdigen Unfälle für einige Zeit gekappt. Aber auch das vermochte die neue Ölbörse nicht aufzuhalten.
Kein Öl mehr gegen US-Dollar
Um den Finanzsanktionen der USA und der EU auszuweichen, hat der Iran vorsorglich seine Guthaben von den europäischen Banken abgezogen. Ein Grossteil der Devisenreserven, mehr als 75 Milliarden Dollar, wurde auf asiatische Banken transferiert oder dazu benutzt, die iranischen Reserven an Gold und ausländischen Staatspapieren aufzustocken. Banken in Russland, in China und in den Golfstaaten sind eingesprungen. Die Geschäfte laufen weiter, nur eben nicht mehr wie bisher über britische, deutsche oder schweizerische Banken. Seit Dezember 2007 hat der Iran kein Fass Öl mehr gegen Dollar verkauft, er liefert bereits seit Mitte 2007 nach Japan gegen Yen. Immerhin ist Japan das wichtigste Importland für iranisches Öl, und der Iran ist Japans drittgrösster Öllieferant.
Derweil bezahlt Europa, die Bundesrepublik Deutschland voran, den Preis für seine Treue gegenüber den USA. Die deutschen Exporte in den Iran gingen von 4,3 Milliarden Euro im Jahre 2005 auf 3,2 Milliarden im Jahre 2007 zurück, in diesem Jahr kommen weitere drastische Einbrüche hinzu. Die asiatischen Konkurrenten wird das freuen. China hat bereits 2007 Deutschland als wichtigster Handelspartner des Iran abgelöst - allein nach den offiziellen Zahlen ist der chinesische Export nach dem Iran um siebzig Prozent gestiegen. Internationale Geldtransaktionen zwischen dem Iran und seinen Handelspartnern werden nun über Banken in Singapur und Dubai abgewickelt.
Pipeline nach Indien
Souverän spielen die iranischen Machthaber ihre Trümpfe aus - die Ölkarte und die Erdgaskarte. Im Mai fand in Teheran eine internationale Ölmesse statt - und alle kamen ausser den amerikanischen Ölkonzernen. Wegen ihres Energiehungers sind die Schwellenländer kaum geneigt, Boykottaufrufen gegen den Iran zu folgen. Pakistan, Indien und China haben sich faktisch bereits über den amerikanischen Druck hinweggesetzt. Ebenfalls im Mai wurde in Islamabad und in Neu-Delhi über den Bau der Iran - Pakistan - Indien-Gaspipeline IPI verhandelt. Rund 7,3 Milliarden Dollar wird die 2100 Kilometer lange Pipeline kosten und bis zu 45 Millionen Kubikmeter iranisches Erdgas pro Jahr nach Pakistan und Indien transportieren. Über eine Verlängerung nach China wird bereits nachgedacht.
Parallel haben die National Iranian Oil Company (NIOC) und die russische Gazprom eine erweiterte Förderzusammenarbeit vereinbart. Damit spannen die staatlichen Energiegesellschaften der beiden Länder mit den grössten Erdgasvorkommen weltweit zusammen. Gleichzeitig verhandeln der Iran und Russland mit Algerien, Ägypten und Indonesien über die Bildung eines internationalen Gaskartells nach dem Vorbild der Opec. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das bisherige internationale Energieregime auseinanderfällt. Nicht zum Schaden der Schwellenländer.
Unsere tollen Besatzerfreunde scheinen nicht alles zu kontrollieren - bin mal gespannt wann die Kannonen donnern und ob die russische Luftabwehr ausreicht, um den Iran vor "Demokratisierung" zu schützen!
Nur tote Fische schwimmen mit den Strom!
Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf darüber abstimmen, was es zu essen gibt!
"Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft"
-Aristoteles-
Der neue Faschismus wird nicht sagen:"Ich bin der Faschismus"
Er wird sagen: "Ich bin der Antifaschismus"
-Ignazio Silone-
US-Ölmarkt
Das DOE weist die neuen wöchentlichen US-Öllagerdaten wie folgt aus:
[ Stand 28.07.2010 ; Erhebung EIA / DOE ; Bestände in Mio. Barrel ]
. Rohöl 360,8 (+7,3 ) 3,7 % über Vorjahr
. Heizöl+Diesel 167,5 (+0,9 ) 3,0 % über Vorjahr
. Benzin 222,2 (+0,1 ) 4,3 % über Vorjahr
In Summe erfolgte ein Bestandsaufbau von bemerkenswerten 8,1 mio Barrel, mit extremem Zuwachs beim Rohölbestand.
Selten hab ich einen so starken Anstieg bei den Lagerbeständen gesehen.
Solange können die Schiffe garnicht vor Rotterdam ankern... das wird zu teuer.
Ich rechne ganz klar mit einer zumindest kurzfistigen "Abwärtsspirale" beim Öl.
US-Ölmarkt
Das DOE weist die neuen wöchentlichen US-Öllagerdaten wie folgt aus:
[ Stand 04.08.2010 ; Erhebung EIA / DOE ; Bestände in Mio. Barrel ]
. Rohöl 358,0 (-2,8 ) 2,4 % über Vorjahr
. Heizöl+Diesel 169,7 (+0,7 ) 4,8 % über Vorjahr
. Benzin 223,0 (+2,2 ) 4,3 % über Vorjahr
In Summe waren die Bestandsveränderungen neutral. Die Rohölseite erfuhr Abbau während die Produktbestände anwuchsen.
Die Rohölbestände der letzten Woche wurden in der Summe lediglich in Heizöl/Diesel und Benzin raffiniert. Der erste Blick täuscht also wenn man nur die Rohölbestände betrachtet.
Dieser Beitrag wurde von dulli bearbeitet: 04. August 2010 - 17:46