Wertpapier Forum: Rohöl - Brent

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Rohöl - Brent Thema bewerten: ****- 5 Stimmen

#21 Mitglied ist offline   Aktiencrash 

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Geschrieben 27. September 2004 - 19:06

Da gehts ab, wie bei Schmidts Katze :thumbsup: !


Zitat

Update: Ölpreis nähert sich langsamn der 50 Dollar-Marke


Am Montagmittag New Yorker Ortszeit melden die Öl-Futures weiter ansteigende Kurse.

Derzeit nähert sich der Preis für ein Barrel Light Crude der 50 Dollar-Marke. Light Crude kostete zuletzt 49,30 Dollar und damit rund 30 Cents als am Freitag. Brent Crude war für 45,04 Dollar pro Barrel zu haben und damit 0,54 Dollar teurer als am letzten Handelstag.

Der Preis für eine Unze Feingold ist am Montag ebenfalls um 1,30 Dollar auf 411 Dollar gestiegen.

Ursache für den Ölpreisanstieg bleiben die Schäden, die der Wirbelsturm "Ivan" anrichtete und damit neue Versorgungslücken auslöste. Zwar hatte sich "Ivan" bei Erreichen des Festlandes abgeschwächt und die Anlagen können wieder in Betrieb genommen werden, dennoch wird es voraussichtlich noch etwas dauern, bis die Raffinerien wieder ihre volle Leistung bringen, da der Schaden größer ist als erwartet. So fehlen täglich 2,5 Mio. Barrel aus dem Golf von Mexiko. Nach "Ivan" brach in der Nacht zum Sonntag mit "Jeanne" der nächste Hurrikan über Florida ein.

Quelle: FINANZEN.NET


http://news.onvista....ID_NEWS=6236462

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#22 Mitglied ist offline   Thomas 

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Geschrieben 27. September 2004 - 19:19

Da waren wir doch schon mal, langweilig. :lol: Wir wollen mehr!
Trozdem war der Benzinpreis Super heute mit 1,109 doch recht günstig. B) Warum habe ich keinen Tanklastzug? :'(
Gruß, Thomas

#23 Mitglied ist offline   tron21 

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Geschrieben 27. September 2004 - 20:18

also ich finde das ganze nicht so prickelnd......wenn ich sehe was der sprit woanders kostet.... aber egal....

ich glaube das der ölpreis über die wintermonate über 55$ je barrel steigen wird, logische begründung ist natürlich die gesteigerte nachfrage.

was sich auch noch sehr stark auf den ölpreis auswirken würde ist ein terroranschlag.....auch wenns nur ein kleiner ist. die angst wird dann sehr teuer bezahlt.

ich wünsche mir da lieber das serien 1-liter auto oder so

#24 Mitglied ist offline   Thomas 

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Geschrieben 27. September 2004 - 20:32

War ja nur ironisch gemeint :D
Klar ist das nicht gut. :rolleyes:
Wenn sich die Lage in den Ölexportländern entspannt, kann der Preis auch schnell die Wende hin bekommen. :)
Gruß, Thomas

#25 Mitglied ist offline   Aktiencrash 

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Geschrieben 27. September 2004 - 20:55

Zitat

ich wünsche mir da lieber das serien 1-liter auto oder so


Gibt es schon längst ! Mußt halt auf den ganzen Luxus verzichten, damit das Auto noch in die Gänge kommt.

Letzte Woche bei Stern TV hat G. Jauch einen vorgestellt (ich glaube es war ein Taxifahrer) der mit alten Pommesöl fährt. Der Verbrauch liegt wie bei Diesel 1:1.
Er hat einen zweiten Tank in sein Auto eingebaut (Pommesöltank und Dieseltank).
Zum starten und anfahren wird Diesel benutzt. Der Pommestank wird dabei auf 80 Grad erhitzt (wichtig im Winter bei Kälte). Der Bordcomputer überwacht das ganze und schaltet im Anschluß von Diesel auf Pommesöl um. Kurz bevor der Taxifahrer nach Hause fährt schaltet er per Hand kurz vor erreichen des Parkplatz wieder auf Diesel um. Der Grund, er reinigt so die Leitungen vom Pommesöl, damit sie nach dem abkühlen nicht mit Pommesöl verkleben. Das Taxi hat so schon 150.000 km auf dem Buckel ohne einen Motorschaden davonzutragen. Der Taxifahrer hat sich zu hause eine Zentrifuge gebaut (4000 €) um damit das Pommesöl von Rückständen zu reinigen. Es würde aber auch ein normaler Filter ausreichen sagte er. Schäden sind nicht am Motor zu erwarten, da Pommesöl kein Methanol wie Biodiesel enthält. Alte Dieselmotoren die Biodiesel tanken wollen, müssen erst den Motor umrüsten lassen. Eine schlaue Idee der Kfz-Industrie.

Der Verbrauch zum normalen Auto liegt bei sage und schreibe 5 Liter Diesel. Der Rest ist Pommesöl (Verbrauch zum Diesel 1:1). Besonderer Vorteil, der Taxifahrer spart sich bis auf die 5 Liter Diesel die gesamte Mineralölsteuer+Ökosteuer.

Selbst ist der Mann/Frau !

Edit: Hier der Link zur Sendung: http://www.stern.de/tv/sterntv/index.html?...026&nv=cp_L2_rt
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#26 Mitglied ist offline   PateH 

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Geschrieben 29. September 2004 - 13:30

Konsolidierung kurzfristig nicht die Nerven verlieren



Zu beachten ist der mittlerweile große Abstand zwischen dem Ölpreis und dem steigenden gleitenden Durchschnitt der letzten 200 Handelstage. Dieser beträgt derzeit rund 30%. Historisch betrachtet folgte stets eine mitunter heftige Bewegung sowohl nach oben als auch nach unten, wenn der Abstand zwischen Ölpreis und Durchschnitt zu groß wurde. Die kurzfristige Konsolidierung nach unten könnte im Bereich 39 / 39,5 USD je Barrel enden. Dort befindet sich eine Unterstützungslinie. Mittelfristig dürfte der Ölpreis jedoch auf hohem Niveau verharren. Bis Jahresultimo sind Rohölpreisnotierungen von 40 USD je Barrel möglich.

ich hätte gerne noch einen chart eingefügt aber........ :D


gruß

pateh
:w00t:

#27 Mitglied ist offline   Thomas 

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Geschrieben 11. Oktober 2004 - 17:23

Schick. :blink: Seit Q2 2003 gibt es nur eine Richtung. :'(

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Gruß, Thomas

#28 Mitglied ist offline   Thomas 

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Geschrieben 12. Oktober 2004 - 11:23

Der Goldpreis ist gestern zurückgegangen. Dagegen stieg der Kurs der Futures für Öl der Sorten Light Crude (leichtes US-Öl), für Heating Oil und der führenden Nordseesorte Brent Crude im New Yorker Terminhandel (Nymex) an.

Diese Preisentwicklung geht auf das Verhalten kaufkräftiger Fonds zurück, die auf steigende Preise setzen. Während die Fundamentaldaten weiter bullisch sind, bleibt der Aufwärtstrend in der Charttechnik dominant.

Ursache für den Ölpreisanstieg in den vergangenen Tagen waren die Schäden, welche die Wirbelstürme \"Ivan\" \"Jeanne\" und anrichteten und damit neue Versorgungslücken auslösten. Da die Raffinerien noch immer nicht ihre volle Leistung bringen können fehlt rund ein Drittel der Ölförderung aus dem Golf von Mexiko. Hinzu kommt die Gefahr von Lieferausfällen infolge des Steuerstreits bei Yukos sowie der Streiks in Nigeria und Norwegen. Dagegen erhöhte das DOE seine Nachfrageprognose für das vierte Quartal auf 84,4 Millionen Barrel pro Tag.

In Nigeria kündigten Gewerkschaftsvertreter landesweite Streiks der Ölarbeiter an, die voraussichtlich die Ölproduktion mindern. Zuvor scheiterten die Verhandlungen mit der Regierung über die staatlich festgelegten Benzinpreise. Das größte afrikanische Ölförderland fördert täglich rund 2,5 Millionen Barrel Öl.

Das OPEC-Kartell hielt am 15. September in Wien seine reguläre Ministersitzung ab, um über eine Fördermengenausweitung sowie eine Erhöhungen des Preisbands zu beraten. Hierbei beschlossen sie, die Förderung ab November um 1 Million Barrel pro Tag zu erhöhen. Bedeutende Marktauswirken wird dies aber nicht haben, da die tatsächliche Fördermenge rund 2 Mio. Barrel pro Tag über der offiziellen Förderquote liegt. Die Diskussion über ein neues Preisband wurde ergebnislos abgebrochen. Inzwischen ist das Kartell mit über 30 Millionen Barrel an der Grenze seiner Förderkapazitäten angelangt.

Das Umfeld für hohe Preise besteht weiterhin. Die Aussichten auf deutlich sinkende Preise sind somit gering. Ursache ist auch die anhaltende Terrorangst. US-Heimatschutzminister Tom Ridge hatte gewarnt, El Kaida bereite im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen am 2. November neue Anschläge in den USA vor. Auch die anhaltenden Terroranschläge auf Öleinrichtungen sprechen in der langfristigen Betrachtung für einen fortgesetzten Aufwärtstrend. Der Unsicherheitsaufschlag kann sich nur langsam auflösen, wenn sich die geopolitischen Umstände entspannen.

In der kurz- und mittelfristigen Betrachtung verhindert jedoch die angespannte Lage um die US-Heizölversorgung einen deutlichen Preisrückgang. So mehren sich die Sorgen über eine Heizölverknappung zum Winter. Die weltweiten Raffineriekapazitäten für die Verarbeitung des Rohöls sind zu gering, um den steigenden Bedarf zu decken. Infolge der häufigen Raffinerieausfälle in den USA gerät das Land zunehmend in die Abhängigkeit von Öl- und nun auch von Heizölproduzenten im Ausland. Der Bau neuer Raffinerien wird sehr viel Zeit und Geld kosten.

Längerfristig besteht die Möglichkeit steigender Preise, da der Ölbedarf in den kommenden Jahren rasant wachsen wird. Neue Märkte wie China verursachen eine zusätzliche Verknappung des Ölangebots. China benötigt für sein beeindruckendes Wirtschaftswachstum viel Öl. Zudem wächst im Reich der Mitte der Autoabsatz beträchtlich und dementsprechend auch der Benzinbedarf. Durch seine Verschwendung ist das Reich der Mitte, die mittlerweile sechstgrößte Wirtschaft der Erde, zum zweitgrößten Ölverbraucher aufgestiegen. Allein in den ersten acht Monaten 2004 importierte China rund 70,63 Millionen Tonnen Rohöl, was einem Zuwachs von 39,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprach.

Der Kurs des Euro sank von 1,2386 Dollar am letzten Handelstag auf nun 1,2312 Dollar. Mitte Februar erreichte der Euro ein Rekordhoch von 1,2927 Dollar, und liegt heute über seinem Kurs bei der Einführung der Gemeinschaftswährung am 04. Januar 1999 von 1,1886 Dollar. Ein schwächerer Dollar macht das in US-Dollar angeschriebene Gold und Öl für Anleger aus anderen Währungsräumen billiger und damit attraktiver. Allerdings führt er auch dazu, dass die OPEC nichts gegen die hohen Preise unternimmt, da die Einnahmen des Kartells an Wert verlieren.

Feinunze Gold: 423,40 Dollar (-1,10 Dolllar)

Feinunze Silber: 7,252 Dollar (-0,043 Dollar)

Light Crude: 53,34 Dollar (+0,40 Dollar)

Brent Crude: 50,20 Dollar (+0,57 Dollar)

Heating Oil: 1,4707 Dollar (+0,0167 Dollar)

Die unterschiedlichen Preise werden durch die Qualität des Öls gerechtfertigt. Je höherwertiger das Öl ist, um so kostengünstiger ist seine Weiterverarbeitung.

Autor: SmartHouseMedia (© wallstreet:online AG / SmartHouse Media GmbH),12:04 12.10.2004
Gruß, Thomas

#29 Mitglied ist offline   Aktiencrash 

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Geschrieben 14. November 2004 - 20:02

Wer denkt das die Rohölhausse schon beendet ist der irrt.
Der jetztige kurze Aufwärtstrend (hellblau) ist voll intakt. Sollte dieser brechen, dann dürfte kurzfrisitg der Rohölpreis bis auf 33,53 $ (Brent) fallen (schwarze Linie). Dies wäre noch kein Beinbruch. Da die Indikatoren neue Höchststände generiert haben (rote Kreise), ist nach der jetzigen Abwärtsbewegung mit einem neuen Höchststand zu rechnen, auf Monatsbasis gesehen, war der Höchststand 48,82 $. Der alte Höchststand wird mit großer Sicherheit angetestet.

Mittelfristig dürfte es sogar bis auf 23,11 € (violette Linie) abwärts gehen, was ebenfalls kein Beinbruch ist. Dazu sollte es aber bis auf weiteres nicht kommen ;) .

Alle Indikatoren besitzen außer ihrer langfristigen pos. Konvergenz (grün). noch intakte Sekundärkonvergenzen (schwarz), die ebenfalls alle Intakt sind.

Fazit:

Bleibt der Rohölpreis über 33,53 $ ist die Hausse am Rohölmarkt weiter intakt.

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#30 Mitglied ist offline   desesperado 

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Geschrieben 20. November 2004 - 20:02

FOKUS 1-G-20 - Spekulation nicht Hauptgrund für hohe Ölpreise
[20 Nov 2004 - 19:43]

- von Guido Bohsem -

Berlin, 20. Nov (Reuters) - Der hohe Ölpreis ist nach Einschätzung der zwanzig weltweit führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) weniger das Werk von Spekulanten als die Folge grundlegender Marktprozesse. Höhere Investitionen zum Ausbau der Förderkapazitäten sowie einen sparsameren Umgang mit dem wichtigsten Rohstoff der Weltwirtschaft hält die G-20 deshalb für den Schlüssel zu niedrigeren Ölpreisen.

"Es gibt keine eindeutigen Hinweise, dass der Anstieg der Ölpreise das Resultat gestiegener Spekulation ist", heißt es in dem Reuters am Samstag vorliegenden Entwurf eines Anhangs zum Kommunique der G-20-Konferenz in Berlin. Für eine nachhaltige Steigerung des Öl-Angebots seien mehr Investitionen in die Ölförderung notwendig. Die Nachfrage könne zudem durch eine effizientere Nutzung von Energie gedämpft werden. Auch genauere Daten über das Ölangebot sowie eine bessere Kooperation von Konsumenten und Produzenten könne bei der Stabilisierung des Ölmarktes helfen.

Die Einschätzung zur Spekulation steht im Gegensatz zu den seit Monaten geäußerten Darstellungen von Bundeskanzler Gerhard Schröder, Wirtschaftsminister Wolfgang Clement und Finanzminister Hans Eichel. Diese hatten immer wieder der Spekulation an den Ömärkten den zeitweise drastischen Preisanstieg zur Last gelegt und Maßnahmen zu deren Eindämmung gefordert. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Öl der Nordsee-Sorte Brent hatte im Oktober einen historischen Höchststand von 52 Dollar erreicht, ging seither aber auf rund 45 Dollar zurück.

Die G-20-Gruppe trat dem Eindruck entgegen, dass die jüngste Ölpreiserhöhung historisch einmalig sei. Real betrachtet sei der Preis vielmehr noch deutlich unter seinem historischen Höchststand geblieben. Der jüngste Anstieg sei auch verhältnismäßig gering verglichen mit den Ölpreis-Schocks in den 70er Jahren. Mit Saudi-Arabien und Russland gehören die größten Ölproduzenten der Welt zur G-20-Gruppe.



STARKER ÖLPREISRÜCKGANG FRAGLICH

Die derzeitige Knappheit am Ölmarkt sei vor allem mit dem Zusammenspiel hoher Öl-Nachfrage aufgrund des kräftigen Weltwirtschaftswachstums mit historisch niedrigen frei verfügbaren Ölförderkapazitäten zu erklären. Sie könne behoben werden, wenn die Preise über längere Zeit attraktiv genug für Investitionen blieben. In den 90er Jahren seien die Kapazitäten wegen des mit 19 Dollar zu geringen Ölpreises nicht genug erweitert worden. Die G-20-Länder führten Analystenschätzungen an, wonach heute eine Spanne von 30 bis 35 Dollar aus Sicht der Produzentenländer für rentable Investitionen notwendig sei.

Auch an anderer Stelle werden Zweifel an einer Rückkehr zu deutlich niedrigeren Preisen geäußert. An den Derivatemärkten werde zwar mittelfristig ein Rückgang des Preises auf eine Spanne von 35 bis 40 Dollar erwartet. Da aber mindestens noch bis 2010 eine Knappheit an freien Kapazitäten zu erwarten sei, bleibe der Ölpreis anfällig für starke Schwankungen.

gwb/iws/hel

unter Reuters News
http://www.tradesignal.com/
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#31 Mitglied ist offline   Aktiencrash 

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Geschrieben 22. November 2004 - 23:46

Laut Wochenchart dürfte Rohöl der Sorte Brent in dieser oder nächster Woche, den kurzfristigen Aufwärtstrend (blau) erreichen (roter Kreis). Letzte Woche Donnerstag hat es hier schon eine Berührung gegeben, allerdings stieg Rohöl am letzten Freitag wieder an.
Dies könnte ein Zeichen für wieder ansteigende Preise sein !!!

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#32 Mitglied ist offline   Aktiencrash 

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Geschrieben 12. Dezember 2004 - 16:28

Zitat

Opec-Staaten sollen Förderung drosseln


Die elf Mitgliedstaaten der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) haben sich am Freitag in Kairo nach inoffiziellen Angaben darauf geeinigt, ihre Ölproduktion um insgesamt eine Million Barrel pro Tag zu drosseln.

HB KAIRO. Ein Opec-Sprecher sagte in Kairo, dies bedeute, dass alle Mitgliedstaaten außer Venezuela, Indonesien und Iran ihre Ölförderung leicht senken müssten. Auch der Irak, dessen Ölindustrie durch Sabotageakte beeinträchtigt wird, ist von dieser Entscheidung nicht betroffen.

Die Opec will mit dem Abbau der Überproduktion zu ihrer offiziellen Förderquote von 27 Millionen Barrel pro Tag zurückkehren. Vor allem Saudi-Arabien hatte seine Quote in diesem Herbst deutlich überschritten. Nach der Ankündigung aus Kairo stiegen die Ölpreise am Freitag. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am frühen Nachmittag 40,50 Dollar und damit 69 Cent mehr als bei Handelsschluss am Vortag. US-Öl der Sorte WTI verteuerte sich um 52 Cent auf 43,05 Dollar.


http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi...ot/0/index.html


Ist schon sehr interessant der Bericht. Als der Rohölpreis bei ca. 52 $ stand wurden Hausbesitzer aufgerufen Heizöl zu kaufen um ihre Tanks zu füllen. Die Begründung: "Rohöl wird noch teurer.". Wie es der böse Zufall will, brach kurz darauf der Rohölpreis ein B) . Jetzt wo der kurzfristige Aufwärtstrend im Wochenchart (hellblau) durchbrochen wurde, kommt man mit dieser oben genannten Meldung. Immer nach dem Motto, der Rohölpreis würde morgen schon explodieren. Ein Schelm der böses dabei denkt ! Ich dagegen bin der Auffassung, das der Trend in Richtung Aufwärtstrend (grün) bewegt. Die Tendenz sollte bis dahin leicht abwärts bis seitwärts gerichtet sein.

Die letzte horiz. Unterstützung (blau) liegt im Augenblick bei ca. 25,30 $ (Brent). Ich persönlich gehe davon aus, das der Aufwärtstrend (grün) einen weiteren Anlauf aushalten sollte, denn der RSI bewegt sich selber schon sehr nah am überverkauften Bereich.

Fazit:
Der jetzige Aufwärtstrend (grün) sollte einen erneuten Kontakt standhalten.

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#33 Mitglied ist offline   chartprofi 

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Geschrieben 18. Dezember 2004 - 00:20

rohöl brent doch garnich... nur die gase ;)
Dein Geld ist nicht weg, ich hab es.
Reicher Mann und armer Mann, standen da und sah'n sich an.
Und der Arme sagte bleich: "Wär' ich nicht arm, wärst du nicht reich".
Meine Musterdepots: ASSETMIX SELECT +++ DAX-& MDAX-DEPOT +++ ROHSTOFF-DEPOT +++ HEBEL-DEPOT +++ CountryPicking

#34 Mitglied ist offline   Aktiencrash 

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Geschrieben 11. Januar 2005 - 17:54

Die Rohölsorte Brent scheint wieder einen Boden auszubilden um die alte Höchstmarke von 52,18 $ anzugreifen. Nach meiner Berechnung vom 23.09.2004,
steht das Kursziel von 58 $ immer noch aus. Eventuell sollte man damit rechnen das es noch zu einer Doppelbodenausbildung (W-Formation) im Bereich von 37-40 $ kommen könnte. Dies könnte schnell passieren, wenn der jetzige Aufwärtstrend (hellblau) nach unten bricht. Bis dahin steht einen Höhenflug des Rohöl´s nichts im Wege.

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Geschrieben 13. Februar 2005 - 15:13

passt ;)

ftd.de, Sa, 12.2.2005, 9:00
Russen sperren Bodenschätze für Ausländer
Von Arkady Ostrovsky, Moskau, und Olaf Preuß, Hamburg

Russland schließt ausländische Unternehmen von Bieterverfahren zur Erschließung wichtiger Bodenschätze aus. Firmen, die sich an der Ausbeutung strategischer Öl- und Erzvorkommen beteiligen wollen, müssen künftig mehrheitlich in russischer Hand sein.


Das gab das zuständige Ministerium in Moskau bekannt. Die neue Regelung betrifft nicht nur internationale Konzerne wie Exxon Mobil oder Chevron Texaco sondern auch das Öl-Joint-Venture TNK-BP, das zu 50 Prozent von russischem Kapital getragen wird. Mit der Einschränkung für ausländische Unternehmen erreicht der Trend zu einer nationalistischen Wirtschaftspolitik in Russland einen neuen Höhepunkt.

Seit dem Amtsantritt von Präsident Wladimir Putin vor fünf Jahren festigt der Kreml den Zugriff auf die strategisch wichtigen Öl- und Gasvorkommen. An der Spitze der wichtigsten russischen Konzerne hat Putin enge Gefolgsleute platziert. Zugleich sind in einer Liste zahlreiche Unternehmen festgelegt, bei deren Privatisierung der Staat ein Wort mitzureden hat. Nach der für dieses Jahr geplanten Fusion des weltgrößten Erdgaskonzerns Gasprom mit dem staatlichen Ölunternehmen Rosneft will der Staat seinen Gasprom-Anteil von 38 auf mehr als 50 Prozent aufstocken. Auch ein Verkauf des russischen Maschinenbauunternehmens Power Machines (Silowyje Maschiny) an Siemens wird in Frage gestellt.


Am deutlichsten aber zeigt sich die Gangart des Staates bei der Zerschlagung des Ölkonzerns Yukos. Dessen größtes Förderunternehmen Yuganskneftegas wurde Ende 2004 in einer Zwangsversteigerung Rosneft zugeschlagen und damit de facto verstaatlicht.


Die Liste der für Ausländer nunmehr unerreichbaren Vorkommen für dieses Jahr umfasst Sachalin 3, ein Offshore-Ölfeld im Fernen Osten, an dem Exxon Interesse gezeigt hatte. Zudem sind Ölfelder in Nordrussland betroffen, aber auch gewaltige Gold- und Kupfervorkommen.



Investoren könnten abgeschreckt werden


Analysten in Moskau gehen davon aus, dass der Schritt der russischen Führung Investoren abschrecken wird. "Das erinnert an die 90er Jahre, als Ausländer von der Privatisierung ausgeschlossen wurden", sagt Steven O’Sullivan von der Moskauer Investmentbank United Financial Group. In russischen Regierungskreisen hingegen wird die verschärfte Strategie als Schutz nationaler Interessen verteidigt. "Ausländische Unternehmen investieren oft nur deshalb in natürliche Vorkommen, um ihre Marktkapitalisierung zu vergrößern, statt sie zu entwickeln", heißt es im Umfeld des russischen Ministeriums für natürliche Ressourcen.


Für ausländische Beobachter ist der Trend zur Verstaatlichung umso unverständlicher, als die russische Rohstoffförderung an einem Wendepunkt angekommen zu sein scheint. Die Internationale Energieagentur IEA gab am Donnerstag bekannt, dass die Ölproduktion Russlands im Januar den vierten Monat in Folge zurückgegangen ist. Die Entwicklung wird vor allem auf die politisch motivierte Zerschlagung des Yukos-Konzerns und die sinkenden Investitionen zurückgeführt.


Russland hatte in den vergangenen Jahren den größten Anteil zum Produktionswachstum außerhalb der Opec beigetragen. Nach Saudi-Arabien ist das Land zweitgrößter Ölexporteur und zudem weltweit größter Erdgasexporteur. In den letzten Jahren hatten seine Kapazitäten stetig zugenommen. Nach Ansicht der IEA ist dieses Wachstum jetzt jedoch offenbar vorüber.


"Man braucht sehr viel Kapital, um ein solches Wachstum zu halten", sagt Al Breach von der Moskauer Investmentbank Brunswick UBS. "Aber in diesem Klima sind nur wenige Unternehmen zu derartigen Investitionen bereit."


http://www.ftd.de/ub...70.html?nv=lnen
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#36 Mitglied ist offline   Aktiencrash 

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Geschrieben 05. April 2005 - 16:51

Aktiencrash, 23.09.2004, 18:56:

Ich habe einmal die Analyse für Rohöl der Sorte "Brent" verfeinert und komme zu dem Schluß, das es charttechnisch bis auf min. 58 $ gehen sollte für´s erste.

Stück für Stück kommen die 58 $ näher für das Rohöl der Marke Brent :thumbsup: !

Die horiz. Unterstützung für den mittelfristigen Aufwärtstrend (grün) liegt bei 36,91 $. Da sich der Rohölpreis schon sehr weit entfernt hat vom horiz. Widerstand (grün), ist wohl bei 58-61 $ mit einer Konsolidierung in Richtung Aufwärtstrend (grün) zu rechnen.

Im weiteren existiert noch ein langfristiger Aufwärtstrend (blau) mit horiz. Unterstützung bei 24,43 $.

Fazit:
Ich rechne weiterhin mit dem Kursziel von 58 $ für das Brent :thumbsup: .

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Geschrieben 10. April 2005 - 17:45

merci vielmals für Deine Analyse :thumbsup:
schau´n mer mal wann und wo die 58$ erreicht werden :-"

Letztmalig Ölpreise auf Zuruf


London (AFP) - Nach einem Vierteljahrhundert sind an der Londoner Rohstoffbörse IPE am Donnerstag Ölpreise zum letzten Mal im Parketthandel festgestellt worden. Der schon seit eineinhalb Jahren stark eingeschränkte Handel auf Zuruf hatte dem schwer durchschaubaren Geschäft mit dem schwarzen Gold ein Gesicht gegeben: Regelmäßig spielten sich in den "Pits" (wörtlich: "Gruben", im Börsenjargon: "Handelsplatz") tumultartige Szenen ab. Dort tummelten sich Dutzende Händler, die je nach Zugehörigkeit andersfarbige Jacken trugen. Sie erhielten von Kunden per Telefon Order und schrien sie dann meist wild gestikulierend anderen Händlern zu.
http://de.news.yahoo.../286/4hhpd.html
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#38 Mitglied ist offline   Padina 

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Beitragssymbol  Geschrieben 20. April 2005 - 22:47

Der Ölpreis wird in den nächsten Jahren exponetiell steigen, wenn die Studie für den Deutschen Bundestag Technikfolgenabschätzung für den Bundestag (2001) einigermaßen zutreffend ist.

Ich schätze ohne lineare Regression, dass der Ölpreis im Januar 2006 bei ungefähr 70$ liegen wird.

Da auch in den nächsten Jahren Ölpreissteigerungen zu erwarten sind, werden einige Unternehmensführer in diesem Frühjahr die Produktionslinien auf Ihre Zukunftsfähigkeit überprüfen lassen, um ihre Produktion nach den Sommerferien auf die sich ändernde Resourcenlage anzupassen.
Die Konsequenzen der Produktionsgrenze für Öl sind weitreichend.

Es wird interessant werden, welche Unternehmen noch genügend Techniker in der Führungsriege haben, um ihre Produktion neu auszurichten. Der Ölpreis im Winter 2004/05 war erst der Anfang des großen Strukturwandels.

Mit besten Grüßen
Padina

#39 Mitglied ist offline   JohnnyNash 

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Geschrieben 20. April 2005 - 22:55

Zitat

Ich schätze ohne lineare Regression, dass der Ölpreis im Januar 2006 bei ungefähr 70$ liegen wird.


Puh, na dann Gute Nacht für alle Autofahrer. :angry:
Bei Spritpreisen um die 1,50 werde wohl auch ich meine Fahrweise ändern müssen <_<


Übrigens,
Willkommen im Forum, Padina :)


#40 Mitglied ist offline   PeterS 

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Geschrieben 12. Mai 2005 - 21:26

es scheint doch wieder etwas runter-zu-gehen. heute ist der ölpreis (brent) wieder unter 50$ gefallen.

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