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Doch, denn die Flasche Schnaps wird niemals auf 0 sinken (außer niemand will/kann mehr Alkohol trinken). Das ist schon ein Unterschied.
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Deutschland hat es im 20. Jahrhundert gleich mehrmals geschafft, seine Währung mehr oder weniger komplett zu entwerten. Ich halte es für möglich, dass dies im Rahmen des vollkommen fehlgeleiteten Euroexperimentes auch im 21. Jahrhundert gelingen wird.
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@Puppi Danke für die Suchergebnisse und für deine Erklärung.
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Ich habe wahrscheinlich falsch gesucht. Die Suche nach "ex USA" ergab keine Treffer. Was vor 10 Jahren galt, könnte heute anders aussehen, oder? Auf die Schnelle gefunden (sind nur einige von vielen Threads zu dem Thema und das geht wie gesagt nicht erst seit einigen Jahren ab): Kurz nur: Dass die 60% USA, die der Markt (=globaler, breiter Index nach Marktkapitialisierung = z.B. MSCI ACWI IMI) aktuell vorgibt, ein Klumpenrisiko ist, ist korrekt. Der Fehler ist aber, zu denken, man könnte dieses Risiko beseitigen durch einen manuellen Eingriff, ohne woanders neue Risiken zu erzeugen. Man kann kaum bis gar nicht Risiken beseitigen, ohne woanders neue zu erschaffen (30% EM sind z.B. auch ein Risiko oder auch 30% Europa oder auch verstärkt Value, Snall Caps oder Dividenden-Aktien). Man verschiebt also Risiken nur je nach persönlichem Bauchgefühl....und das meist zu höheren laufenden Kosten. Du musst für dich entscheiden, ob du dich traust, der Marktmeinung entgegenzutreten mit eigener Meinung. Ein ACWI IMI bildet ziemlich genau die Summe aller Aktienportfolios der Welt ab. Da sind auch alle Fonds enthalten und auch die "Experten", die wie du USA als Klumpen sehen. Dieses Verständnis ist elementar wichtig.
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Ach sorry, in dem Beitrag von @Puppi stand nur die ausschüttende Variante.
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Die Sache mit den Minijobs, Schwarzarbeit und Bürokratie
Bolanger antwortete auf Thema von Bolanger in: Off-Topic
Naja, so ganz glaube ich das noch nicht. Beschäftigungen unter der Geringfügigkeitsgrenze werden anders abgerechnet, da es z.B. keine individuelle Krankenversicherung gibt. Ein Minijobber ist nicht pflichtversichert in einer GKV, womit es auch keinen GKV-Anteil des AG gibt. Ich habe gerade gesehen, dass es auch online-Dienstleister gibt, die die Lohnabrechnung übernehmen. So schrecklich teuer sind die gar nicht. Allerdings gehen die davon aus, dass die Beschäftigung über der Geringfügigkeitsgrenze liegt, was hier ja nicht der Fall wäre. Es kommt eben zum ausgereizten Minijob noch ein weiterer hinzu, der leider nicht mehr als Minijob angerechnt werden kann. Oha, die Minijobzentrale sagt folgendes: Wer keine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung hat, kann in zwei und mehr Minijobs gleichzeitig für verschiedene Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen tätig sein. Voraussetzung ist, dass der Verdienst insgesamt 603 Euro monatlich nicht übersteigt. Liegt der Verdienst über dieser Grenze, werden alle Jobs versicherungspflichtig und sind damit keine Minijobs mehr. Damit wird es fast unmöglich, den zweiten Minijob oben drauf zu satteln, wenn damit der erste Minijob versicherungspflichtig wird. Ich glaube nicht, dass Arbeitgeber zur anderen Abrechnungsart verpflichtet werden können. -
nope, der flossbach in thesaurierend hält doch genauso viel USA: https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/IE00B3RBWM25,LU0366178969,LU2673417882
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Das Gewichten von Index-Fonds nach Marktkapitalisierung ist zwar ein derzeit dominierender, auch nur einer von mehreren Ansätzen passiven Investierens. Es gibt Indizees, die nach BIP gewichten oder die Gewichtung einzelner Unternehmen begrenzen. Wie die von dir zitierte Passage korrekt aussagt, ist der MSCI World eine Wette darauf, dass sich die amerikanisch Stärke fortsetzt. Gegen eine Wette zu wetten, ist genauso eine Wette, wie die Wette dafür.
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Ohne mich als Experten zu fühlen oder eine unnötige off-topic Diskussion starten zu wollen, sehe ich einen Unterschied zwischen "ausschüttend" (aus deinem Beispiel) und "thesaurierend". Während ich die erste Variante als gut geeignet für eine Dividendenstrategie und aktuellen Cashflow sehe (hier schütten wahrscheinlich größere Firmen mehr aus, hoher USA-Anteil von Vorteil?), halte ich die zweite Kategorie für Langfrist-Anleger möglicherweise für besser geeignet. Nochmals: das ist meine persönliche Meinung und ich kann falsch liegen. Danke für die Unterstützung
- Heute
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Hotzenplotz2 folgt jetzt dem Inhalt: Bitcoin
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Abgesehen davon, dass mich BTC wenig interessieren finde ich das Argument "BTC und Euro können beide auf 0 sinken" eher schwach. Nur, weil es die theoretische Möglichkeit gibt sind das ja nicht zwei gleichgewichtete Positionen. "Wenn ich rausgehe fällt mir Regen auf den Kopf oder ein Asteroid" da ist theoretisch auch beides möglich die Wahrscheinlichkeiten sind aber eben doch sehr unterschiedlich. Hinter Währungen stecken Staaten, diese können Gesetze erlassen, können diese auch Durchsetzen und haben das Gewaltmonopol. Sie haben also in der physischen Welt die Möglichkeit eine Währung zu stabilisieren und als Tauschmittel durchzusetzen. Der Bitcoin hat diese Möglichkeiten eben nicht.
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Wieso halten diese "Experten" dann immer noch 60% USA in ihren Aktienfonds? https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/LU0366178969,IE00B3RBWM25
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Interessantes Interview im AAA Podcast Angenehmer Interviewgast. Klick
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Ich kann das mit dem Klumpen in der Suppe auch nicht mehr lesen! "Die heutige Dominanz der USA ist also kein Zufall, sondern das Resultat disruptiver Innovation, aggressiver Krisenpolitik und eines schier unerschütterlichen Kapitalmarktes. Ihr MSCI-World-ETF ist demnach weniger ein Abbild der Welt, als vielmehr eine Wette auf die Fortsetzung dieser amerikanischen Stärke. Das ist weder gut noch schlecht, es ist schlicht die Realität. Die Aufgabe für Sie als mündige Anlegerin und mündigen Anleger ist es nicht, diese Entwicklung zu beklagen oder blind dagegen zu wetten. Ihre Aufgabe ist es, sie zu verstehen. Der MSCI World spiegelt die Welt nicht, wie sie sein sollte, sondern wie sie ist. Ein Spiegel, in den jeder Anleger blicken sollte - mit offenen Augen und kühlem Kopf. Denn nur wer seine Anlagen versteht, kann souveräne Entscheidungen treffen. Ihr Geld, Ihre Verantwortung." Quelle
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Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)
Der Heini antwortete auf Thema von Sapine in: Alternative Kapitalanlagen
Idee gut, aber wird wieder nicht umgesetzt oder sehr schlecht mit vielen Ausnahmen. Ansonsten kassiert das Verfassungsgericht teile wieder. Das sieht mir nach Ideen zur Verbesserung der Umfragewerte aus, als das es wirklich ernst gemeint ist. Ab welchem Alter sollen denn Beamte, Selbstständige und Co einzahlen? Schon da wirds problematisch. Man müsste das gesamte System auf einen Schlag umstellen und Doppelbesteuerung ist auch noch ein Problem, ausser man lügt mit einem neuen Kassensoli. Die Ideen waren schon mehrfach da und konnten nicht umgesetzt werden, abwarten. -
Also da stimme ich ja zu. Mir war der Theorie Part auch der Wichtige, da liegen einfach zu viele daneben. Dass es Hauptsächlich Zocker sind glaube ich nicht, also nicht von der Anzahl her. Vom Investitionsvolumen hingegen könnte es sein. Ansonsten sehen wir das eigentlich sehr ähnlich.
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Vielen Dank euch allen für euere Beiträge.
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Das kann dir übrigens keiner beantworten, sondern du dir nur selbst. Weil hier fragen würde ja bedeuten, dass es dazu eine wissenschaftliche Meinung geben könnte, wann viel, zu viel ist. Dazu gibt es aber keine. Und nur weil andere 70% zu hoch finden, wieder andere 50% und andere 30% US Anteil, sagt das ja für dich gar nichts aus. Also von daher kannst du nur das Rauschen von Meinungen fremder im Internet studieren. Aber was hilft dir das?
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Hochselektives Revenue/Profit Growth Stock Picking by A Sense of Capital, ehemals "Los geht's! Rebalancing basierend auf dem Cost-Average-Effect."
Ecke908090 antwortete auf Thema von Ecke908090 in: Musterdepots
Hi, massiv viel Portfoliobewegung und ein, zumindest befristetes, Ende für HIMS und mich. Wohlmöglich hatte ich noch ein gutes Händchen bei dem Timing, wobei das die kommenden Tage und die Berichterstattung am 23.02. offenlegen werden. HIMS & HERS, US4330001060 - 2026-02-02, 180 shares each $26,61 --> $4.789,02 SENTINELONE, US81730H1095 - 2026-02-02, 2.565 shares each $14,23 --> $36.499,55 HIMS & HERS, US4330001060 - 2026-02-03, 1.333 shares each $25,08 --> $33.434,73 HIMS & HERS, US4330001060 - 2026-02-05, 725 shares each $21,61 --> $15.667,59 REDDIT, US75734B1008 - 2026-02-02, 7 shares each $177,14 --> $1.239,95 SENTINELONE, US81730H1095 - 2026-02-02, 2.470 shares each $14,35 --> $35.439,40 GRAB, KYG4124C1096 - 2026-02-03, 1.753 shares each $4,25 --> $7.452,42 REDDIT, US75734B1008 - 2026-02-03, 85 shares each $165,72 --> $14.085,83 SENTINELONE, US81730H1095 - 2026-02-03, 266 shares each $13,30 --> $3.536,98 HIMS & HERS, US4330001060 - 2026-02-04, 725 shares each $24,68 --> $17.893,59 REDDIT, US75734B1008 - 2026-02-04, 25 shares each $154,70 --> $3.867,45 REDDIT, US75734B1008 - 2026-02-06, 22 shares each $140,53 --> $3.091,60 Beste Grüße -
MSCI World vs World ex USA + USA
LongtermInvestor antwortete auf Thema von anleger978 in: Fondsprodukte
Da würde ich keine Anpassungen vornehmen. -
Du möchtest also gar nicht passiv mit ETFs investieren sondern aktives Market Timing betreiben?
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@No.Skill @LongtermInvestor Danke
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MSCI World vs World ex USA + USA
LongtermInvestor antwortete auf Thema von anleger978 in: Fondsprodukte
Der hohe USA-Anteil im MSCI World stellt kein strukturelles Problem dar, impliziert jedoch ein reales Konzentrations- und Bewertungsrisiko, das von vielen Anlegern unterschätzt wird. Dieses Risiko ist insbesondere vor dem Hintergrund des aktuell ausgeprägten Bewertungsspreads zwischen US-Aktien und internationalen Märkten ex-USA relevant. In der Vermögensanlage gilt grundsätzlich, dass Portfolios so konstruiert sein sollten, dass auch unter unerwarteten oder adversen Marktverläufen die Erreichbarkeit der individuellen Anlageziele und finanziellen Notwendigkeiten nicht gefährdet wird. Mit wachsendem Vermögen rückt daher nicht die Maximierung der erwarteten Rendite, sondern die Robustheit der Portfoliostruktur gegenüber Downside-Szenarien in den Vordergrund. Analytisch lässt sich festhalten, dass die aktuelle Bewertungslage darauf hindeutet, dass Aktienmärkte außerhalb der USA derzeit relativ attraktiver bewertet sind, wenngleich der Zeitpunkt und das Ausmaß dieser Anpassung nicht prognostizierbar sind. Vor diesem Hintergrund ist im institutionellen Umfeld zunehmend eine moderate taktische Untergewichtung von US-Aktien zu beobachten, als leichte Tilts und nicht als zyklische Wette. Ein Zielgewicht von etwa 50 % USA-Exposure kann dabei als Ausdruck einer bewussten Risikodiversifikation und Downside-Absicherung interpretiert werden, bei gleichzeitigem Verständnis, dass internationale Märkte ex-USA auch über längere Zeiträume weiterhin unterperformen können. Entscheidend ist, dass diese Allokationsentscheidung nicht primär auf die Jagd nach höherer Rendite abzielt. Sobald ein Portfolio eine kritische Größenordnung erreicht hat, ist der Unterschied zwischen beispielsweise 5 % und 7 % realer Rendite ökonomisch nachrangig gegenüber der Sicherstellung, dass die Portfoliostruktur auch unter ungünstigen Marktbedingungen die langfristigen Ziele nicht gefährdet. Für Anleger in der Vermögensaufbauphase hingegen erscheint m.E. eine Abweichung von einer globalen marktkapitalisierungsgewichteten Allokation (z. B. ACWI) nur begrenzt sinnvoll, da Einfachheit und Disziplin in dieser Phase typischerweise wichtiger sind als bewertungsbasierte taktische Anpassungen. -
Die Sache mit den Minijobs, Schwarzarbeit und Bürokratie
HalloAktie antwortete auf Thema von Bolanger in: Off-Topic
Automatisch passiert da meines Erachtens gar nichts. Du kannst auch normal abrechnen unter der Geringfügigkeits-Grenze. Wie es mit der Gehaltsabrechnung allgemein als Privatperson ist, weiß ich nicht. Man kann auch über einen Dienstleister Reinigung buchen, aber dann bekommt man wechselnde Leute. Bei einem Privathaushalt wohl nicht so gut. -
Ich habe bei Wertpapierabrechnung schon viele seltsame Dinge erlebt. Beim VERKAUF von einigen Standardanleihen aus meinem Maxblue- Depot gab es kürzlich allerdings jeweils den folgenden völlig abstrusen Hinweistext auf der Abrechnung: „Überschreitung Ihrer persönlichen Risikoklasse/Produktgruppen-Risikoklasse. Produkt ist unangemessen, da Sie die Risiken des Finanzinstruments nicht beurteilen können. Der getätigte Wertpapierkauf zieht eine Überschreitung Ihrer Depot-Risikoklasse nach sich.“
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Die Sache mit den Minijobs, Schwarzarbeit und Bürokratie
DarkBasti antwortete auf Thema von Bolanger in: Off-Topic
Scheinbar möchten die Bewerber einfach mehr Netto, als es mit einer angemeldeten Beschäftigung möglich ist. Wenn man einen Arbeitnehmer "richtig" beschäftigen möchte, ist der Arbeitgeber, also die die den AN anstellen, zuständig die Abgaben abzurechnen. Mit allen Nachteilen, die das deutsche Arbeitsrecht beinhaltet.
