Carlos

China: quo vadis?

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Der Shanghai A Index hat heute wieder knapp 5 % gut gemacht, also doch nichts mit Crash im internen chinesischen Markt, sondern nur normale Volatilität in einem EM-Markt?

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Solange die massive Liquidität in den A-Aktien sich auf so wenige Werte verteilt, weiterhin ständig wächst und keine ernsthafte Möglichkeit zum ausweichen auf andere Märkte hat, kann der Markt vermutlich auch erstmal gar nicht so richtig crashen, wie es normal wäre.

 

Ich habe aber gelesen das zahlreiche große Börsengänge in dem Index anstehen sollen. Das entspannt die Lage vielleicht auch etwas, wenn sich die Spielwiese vergrößert.

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Ich habe aber gelesen das zahlreiche große Börsengänge in dem Index anstehen sollen. Das entspannt die Lage vielleicht auch etwas, wenn sich die Spielwiese vergrößert.

 

Börsengänge hin oder her - so lange das Volk weiterhin nicht weíß, wohin mit dem vielem Geld, wird der Markt die hohen KGVs her geben. M.M.

 

Spielwiese finde ich in dem Zusammenhang sehr treffend. :thumbsup:

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Die interessantere Frage finde ich viel mehr, in wie weit Shanghai A und Hang Seng China Enterprises überhaupt zusammenhängen. Irgendjemand hier dazu Daten (ich weis um den KGV Unterschied, aber nicht viel mehr)?

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Davon spricht heute keiner..... B)

 

handelsblatt.com - Chinas Börsen erholen sich deutlich

 

Ein Beispiel mehr, dass man heutzutage weltweit gestreut angelegt sein muss...

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Polizei befreit 31 Arbeitssklaven in China

 

Sklaverei im 21. Jahrhundert: 31 Arbeiter wurden in China über ein Jahr in einer Ziegelei festgehalten und mussten schuften bis zum Umfallen. Die Arbeitsbedingungen waren unmenschlich. Viele sind so traumatisiert, dass sie ihren eigenen Namen vergessen haben.

 

Sie wurden unter einem Vorwand in die Fabrik gelockt - und durften dann nicht mehr gehen: Stattdessen mussten die 31 Arbeiter schuften. Bis zu 20 Stunden täglich, wie die "Beijing News" berichtet. Bewaffnete Männer mit Hunden bewachten sie dabei. Einen Mann haben sie dem Bericht zufolge totgeschlagen, weil er nicht hart genug arbeitete. Zu essen gab es nur Wasser und Brot.

 

Der Fabrikbesitzer sei so lange unbehelligt geblieben, weil er der Sohn des örtlichen Bürgermeisters sei. Jetzt aber machte die Polizei dem Horror ein Ende: Die Arbeitssklaven wurden befreit....

 

Ohne Worte. :con:

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Euro Wirtschaftsmagazin:

 

China

Scharfe Korrektur in Shanghai erwartet

Analysten halten die Aktien in Festlandchina für überbewertet. In Singapur oder Hongkong erzielen vergleichbare Unternehmen nur ein Bruchteil der Bewertung. Investoren so viel Kapital aus China-Fonds ab, wie seit mindestens 2002 nicht mehr.

 

Was ist ein chinesischer Fleischproduzent wirklich wert? Diese Frage stellt sich zwangsläufig beim Vergleich der völlig unterschiedlichen Bewertungen von Unternehmen an den Börsen in Shanghai, Hongkong und Singapur. Während Investoren in Festlandchina bereit sind, für Fortune Ng Fung Food (Hebei) ein für Anleger nachteilig hohes Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) von 146 zu schlucken, kommt China Yurun Food Group, ein vergleichbares Unternehmen in Hongkong, auf ein KGV von 26. In Singapur wird People's Food Holdings lediglich mit 11,4 bewertet.

Ein ganzes Volk träumt vom schnellen Reichtum Chinas Börsen geraten ins Schlingern Wo die Chinesen ihr Zockergeld abzweigen Die Gattungen chinesischer Aktien Solch einen Unterschied gibt es zwischen ihren Geschäften nicht, also sollte es auch nicht so einen Unterschied bei den Bewertungen geben, sagt Greg Lesko, Hedgefonds-Manager bei Deltec Asset Management in New York. Der chinesische Leitindex CSI 300 müsste 54 Prozent fallen, um auf ein KGV zu kommen, das mit dem Hang Seng China Enterprises Index in Hongkong vergleichbar ist. Und um 65 Prozent müsste es abwärts gehen, um das Niveau der in Singapur gehandelten chinesischen Aktien zu erreichen.

 

Vor allem ausländischen Investoren sind solche Bewertungen in letzter Zeit zu hoch geworden und wenden sich deshalb konsequent von China ab. Auch Mark Mobius, Vermögensverwalter bei Templeton Asset Management in Singapore, zieht inzwischen die S-Aktien aus Singapur vor. Wir haben S-Aktien gekauft, weil die Bewertungen attraktiver sind, sagt er: Auf längere Sicht wird sich die Bewertungslücke sicher schließen. In vergangenen fünf Wochen zogen internationale Investoren so viel Kapital aus China-Fonds ab, wie seit mindestens 2002 nicht mehr, zeigen Zahlen von Emerging Portfolio Fund Research aus Cambridge in Massachusetts. Insgesamt flossen aus Fonds, die in die in Hongkong gelisteten so genannten H-Aktien und in die in Yuan denominierten chinesischen A-Aktien investieren, netto 2,62 Mrd. Dollar (zwei Mrd. Euro) ab. Damit haben die ausländischen Investoren innerhalb von zwölf Monaten 3,1 Mrd. Dollar aus China-Fonds abgezogen. Mit zu der Abwanderung hatten warnende Worte von dem chinesischen Zentralbankchef Zhou Xiaochuan, von Asiens reichstem Mann Li Ka-shing und vom früheren Chef der US-Notenbank Alan Greenspan beigetragen. In China selbst wurden diese Warnungen allerdings beiseite gefegt. Der CSI 300 benötigte weniger als einen Monat, um die Talfahrt vom 27.Februar wieder auszugleichen. Auch die Ende Mai angekündigte Verdreifachung der Steuer auf Wertpapiergeschäfte führte nur zu einer kurzen Delle. Zwar ging es innerhalb von vier Tagen 16 Prozent abwärts, mittlerweile hat sich der chinesische Leitindex allerdings schon wieder 9,3 Prozent erholt. So märchenhaft schön für die Aktionäre kann das allerdings nicht ewig weiter gehen. Mit der Zeit müssen sich die Bewertungen chinesischer Aktien an allen Märkten angleichen, prognostiziert Jim Rogers, Chairman von Beeland Interests in New York, der seit 1999 in chinesische Aktien investiert. Früher oder später werden die Bewertungen überall gleich sein, so Rogers: Das wird allerdings erst passieren, wenn der Wechselkurs freigegeben wird und die Handelsrestriktionen abgeschafft werden. Einer der Gründe für die unterschiedliche Bewertung ist der eingeschränkte Marktzugang für ausländische Investoren. Lediglich 52 internationale institutionelle Investoren haben von der chinesischen Regierung die Erlaubnis erhalten, Aktien in Festlandchina zu kaufen. Im Gegenzug können auch Chinesen nur eingeschränkt im Ausland investieren. Da aber die Zahl der Privatanleger kräftig steigt, geht es am chinesischen Aktienmarkt weiter aufwärts. Schlagworte

China Börse Shanghai Aktien In diesem Quartal haben im Schnitt täglich 300000 Chinesen ein Brokerkonto eröffnet. Das hat mit dazu beigetragen, dass der CSI 300 seit Jahresbeginn 92 Prozent zugelegt hat, mehr als jeder andere der 90 von Bloomberg verfolgten weltweiten Leitindizes. Bloomberg

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Der chinesische Leitindex CSI 300 müsste 54 Prozent fallen, um auf ein KGV zu kommen, das mit dem Hang Seng China Enterprises Index in Hongkong vergleichbar ist. Und um 65 Prozent müsste es abwärts gehen, um das Niveau der in Singapur gehandelten chinesischen Aktien zu erreichen.

 

Dass der chinesische Binnenmarkt eine Blase gebildet hat, wissen wir seit einiger Zeit schon. Die Frage die ich mir stelle ist jedoch die: was passiert mit dem Hang Seng und den anderen (realistischen) asiatischen Börsen, wenn mal der CSI 300 zweistellig fällt, um gesundzuschrumpfen? Nehmen es die Meisten gelassen hin, nach dem Motto "endlich tritt dort Vernunft ein", oder ensteht Panik überall?

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Klatsche es einfach mal hier rein:

 

China sagt Klimaanlagen den Kampf an

 

Zitat:

Die eigene Bevölkerung ruft Peking zum Energiesparen auf:

 

 

  • "Leichte Kleidung im Büro zu tragen hilft, die Klimaanlagen herunterzudrehen", zitierte die Tageszeitung "China Daily" eine Mitteilung der Regierung. Zukünftig sollten Büroarbeiter auf Anzug und Krawatte verzichten, um den Bedarf an Kühlung und damit den Energieverbrauch zu reduzieren.
  • In der Hauptstadt Peking ist eine Energiepolitik beschlossen worden, die Klimaanlagen generell beschränkt, um Energieverbrauch und Luftverschmutzung zu senken. 22 Inspektoren sollen im behördlichen Auftrag überprüfen, ob Betreiber von Bürogebäuden, Hotels und Einkaufszentren sich an die neue Untergrenze von 26 Grad Celsius halten. Kühler dürfen Klimaanlagen nicht mehr eingestellt werden.
  • Auch in der Großstadt Yangzhou sollen künftig Energiepolizisten patroullieren, um die Einhaltung der Kühlgrenze zu überwachen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Nach behördlichen Angaben entfallen dort während der Sommermonate 30 bis 35 Prozent des gesamten Energieverbrauchs auf Klimaanlagen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/...,488564,00.html

 

Mein lieber Schieber, die Chinesen haben also nicht nur an der Börse eine "Überhitzung" :-

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sollten sich mal die energieverschwenderischen puritaner jenseits des großen teichs mal ein beispiel dran nehmen.

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Posted · Edited by Carlos G.

"Threadneedle" setzt auf chinesische Nebenwerte:

 

http://www.faz.net/s/Rub04800A2BAF024C88B7...n~Scontent.html

 

Eine mögliche Erklärung warum die Fonds der chinesischen Small & Midcaps so gut laufen.

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Chinas Industrieproduktion läuft heiß...

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,488489,00.html

 

... und ein Ende ist nicht in Sicht (aus dem Titeltext).

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Der Hang-Seng hat heute ganze 565,84 Punkte (---> 2,69%) zugelegt! Ist damit nicht mal 3 Punkte vom ATH entfernt.

 

[Auch der Nikkei 225 erholt sich langsam seit der Baisse von Mitte 2006 (15.000 Punkte und jetzt wieder die 18.000 überschritten).]

 

Man sollte hier im forum nicht nur den DAX im Auge behalten, Fernost geht auch nach oben und zwar kontinuierlich.

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Posted · Edited by Chris1975_bayern

Der Hang-Seng hat heute ganze 565,84 Punkte (---> 2,69%) zugelegt! Ist damit nicht mal 3 Punkte vom ATH entfernt.

 

[Auch der Nikkei 225 erholt sich langsam seit der Baisse von Mitte 2006 (15.000 Punkte und jetzt wieder die 18.000 überschritten).]

 

Man sollte hier im forum nicht nur den DAX im Auge behalten, Fernost geht auch nach oben und zwar kontinuierlich.

 

EM Stocks Review: China schleift Asiens Börsen nach oben

 

http://de.biz.yahoo.com/18062007/390/em-st...oersen-nac.html

 

Edit:

 

Barings Asien Newsletter (Stand: Mai 2007)

 

http://www.baring-asset.de/document/de/ldnprd_005396

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Interessant wie hier plötzlich China's Börsen aus dem Rampenlicht geraten sind... Blase? Wo? Was für 'ne Blase?......................

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Posted · Edited by BullenBaer

Blase? Wo? Was für 'ne Blase?......................

Carlos, sag bloß, du hast keine Blase :-" :D wie willst du dann pinkeln? :P;)

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Carlos, sag bloß, du hast keine Blase :-" :D wie willst du dann pinkeln? :P;)

 

Hehe... Manchmal frag' ich mich wirklich ob ich nicht 'ne "aufgeblasene Einstellung" zum ganzen Börsengeschehen habe...

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China erhöht die Mindestlöhne

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,491376,00.html

mit 78 Euro im Monat ist man in China Spitzenverdiener, mit 26 Euro im Monat Geringverdiener. Wow, da sollten sich einige bei uns überlegen, ob das ständige Jammern auf hohem Niveau wirklich notrwendig ist :thumbsup:

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Hang Seng will A-Shares frei handelbar machen

 

Hong Kong / Shanghai 28.06.2007 (www.emfis.com) Die Deregularisierung des chinesischen Inlandsmarktes scheint immer schneller vorangetrieben zu werden. Während noch vor kurzer Zeit die chinesischen A-Aktien ausschließlich für Inlandschinesen handelbar waren, erhielten ausgewählte ausländische Institutionelle Investoren erst vor Kurzem die Handelserlaubnis. Nun will der Hong Konger Indexanbieter Hang Seng den A-Share Markt aus Shanghai in Hong Kong als freien Index launcieren. Dadurch erhielten die Anleger weltweit erstmals den direkten Zugang zum chinesischen Inlandsmarkt.

 

Momentan ist der Abitragehandel niergendwo anders derart groß wie zwischen chinesischen Hong Kong Aktien (H-Shares) und chinesischen Inlandsaktien (A-Shares). Man geht aufgrund der hohen Bewertungsdiskrepanz davon aus, dass sich die Bewertungen entsprechend angleichen werden.

 

Eine Angleichung der beiden Märkte würde weiterhin enormes Aufwertungspotenzial für den Hong Konger H-Shares Markt bedeuten. Dagegen eine Abwertung des A-Shares Marktes.

 

http://www.emfis.de/asien/asien/nachrichte...en_ID55059.html

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