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nicco3

Rentenmarkt allgemein - Analysen

Empfohlene Beiträge

stagflation
· bearbeitet von stagflation

Danke für den Post, @Ramstein. Das ist eine schöne und praktische Übersicht!

 

Aswath Damodaran ist einfach klasse! Er stellt viele interessante Daten zur Verfügung!

 

Wer lieber das klassische Web mag als Twitter, findet die Daten auch auf seiner Homepage: https://pages.stern.nyu.edu/~adamodar

 

PS: die Tabelle mit den Daten ist hier: https://pages.stern.nyu.edu/~adamodar/pc/datasets/ctrypremJuly25.xlsx . Ich habe aber noch nicht herausgefunden, wie er die Weltkarte gezeichnet hat? Weiß das jemand?

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Ramstein

Bei Morningstar gibt es eine Auswertung über die Performance von Aktiv vs. Passiv bei Fonds und zwar für Aktien- und auch für Anleihenfonds.

https://global.morningstar.com/de/fonds/aktive-fondsmanager-hinken-passiven-fonds-trotz-volatiler-mrkte-hinterher

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Das sieht zwar besser aus als bei Aktien, aber in keiner Weise überzeugend.

 

 

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supertobs
Am 15.3.2025 um 10:16 von Ramstein:

Ich bin auch eher in den kurzen und mittleren Laufzeiten.

Das liegt doch aber auch an dem Schweinkram, sprich Unternehmensanleihen die meist nur als 5-jährige emittiert werden?

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Ich verstehe das Diagramm nicht. Hat schon jemand herausgefunden, was "Success Rate" bedeutet? Wie hoch muss sie sein, damit man sagen könnte, dass aktive Anleger besser sind als der Index? Und warum sieht die 3-Jahres-Linie so anders aus als die 1-Jahres Linie? Müsste es nicht Gemeinsamkeiten geben? Und die 10-Jahres-Linie ist deutlich niedriger? Wegen der Kosten?

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Sapine

Die genaue Definition habe ich auch nicht gefunden (vielleicht im englischen Dokument, wollte mich aber nicht registrieren). 

 

Dass die Linien sehr unterschiedlich laufen, liegt unter anderem daran, dass unterschiedliche Zeiträume betrachtet werden, jedenfalls so wie ich es verstanden habe. Wenn Du beispielsweise auf das Jahr 2020 schaust, hast Du einmal die Performance 2010-2020, 2015-2020, 2017-2020 und 2019-2020. Das sind ganz unterschiedliche Umstände, die hier "übereinander" liegen. Ein weiterer Effekt kommt hinzu, dass die Volatilität umso höher ist, je kürzer die Zeiträume. Bei längeren Zeiträumen glättet sich die Performance. Auch nicht unterschätzen sollte man das Survivorship Problem. D.h. für zehn Jahre wirst Du deutlich weniger Fonds drin haben als bei drei Jahren. 

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Yerg

Wenn man nach "EMEA Active/Passive Barometer Midyear Update 2025" googelt, findet man die Originalquelle auf Drittseiten auch ohne Registrierung ;). Interessiert mich aber nicht genug, um es jetzt zu lesen und zu analysieren.

 

Aber die Frage nach der Definition von Success Rate lässt sich schnell beantworten, die Definition steht im Anhang:

Zitat

The success rate indicates what percentage of funds that started the sample period went on to
survive and generate a return in excess of the asset-weighted average passive fund return over the
period. This approach differs from the convention of using a single, representative index to gauge
success. We do not consider magnitude of outperformance in defining success: A fund that just
barely beat the passive alternative counts as much as a fund that significantly outperformed.

As in the equal-weighted return calculation, we calculate the asset-weighted average of all the fund’s
share classes to come up with a single return figure for funds with multiple share classes. We then
rank the funds by their composite returns, count the number that rank higher than the equal-
weighted average return for the passive funds in the category, and divide that number by the number
of funds at the beginning of the period (using the same number from the denominator of the
survivorship calculations).

 

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Rubberduck

Niederländische Rentenreform stellt Anleihemärkte auf die Probe

 

Zitat

Die europäischen Anleihemärkte stehen vor einer Zerreißprobe: Die Umstellung des niederländischen Rentensystems, des größten in der Eurozone, könnte Transaktionen im Wert von fast zwei Billionen Euro auslösen – mit gravierenden Folgen für Renditen, Swaps und die Emission neuer Staatsanleihen.

Obwohl die Niederlande nur rund sieben Prozent der Wirtschaftsleistung des Euroraums ausmachen, sind ihre Pensionsfonds Schwergewichte an den Kapitalmärkten. Laut Europäischer Zentralbank liegt mehr als die Hälfte aller Altersvorsorgegelder der Eurozone in niederländischen Händen.

 

Der Artikel ist etwas älter. Ich hatte zu dem Thema bislang nichts gelesen. Kommt aber offensichtlich alle paar Wochen hoch. 

 

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geeman

Gerade bei Tradegate in den News gesehen:

Zitat

PENSIONSFONDS

Nach der Umstellung mehrerer niederländischer Pensionsfonds auf ein neues System befürchten Zinsstrategen erratische Marktbewegungen. Die Reform könnte die langfristigen Zinsen in die Höhe treiben und die Renditen europäischer Staatsanleihen mit langen Laufzeiten weiter steigen lassen. Das Pensionssystem ist das größte der Euro-Zone. Christian Kopf, Leiter des Anleihefondsmanagements von Union Investment, warnt: "Der Markt für lang laufende Zinsen ist aktuell ein Hexenkessel, und jetzt kommt die vorgezogene Walpurgisnacht." (Handelsblatt)

 

Gemini sagt:

Zitat

Die Meldung bezieht sich auf eine der historisch größten Umstellungen im europäischen Finanzsystem: Die Niederlande reformieren aktuell ihr Rentensystem grundlegend. Da das niederländische Pensionssystem mit einem verwalteten Vermögen von rund 1,5 Billionen Euro das größte der Eurozone ist, haben bereits kleine Umschichtungen in den Portfolios massive Auswirkungen auf die globalen Finanzmärkte.

Hier sind die Hintergründe und Details zur Reform:

1. Der Kern der Reform: Von DB zu DC

Das bisherige System basierte auf Defined Benefit (DB) – also festen Leistungszusagen. Die Pensionskassen versprachen den Arbeitnehmern eine garantierte Rentenhöhe, unabhängig von der Marktlage.

Mit dem neuen Gesetz („Wet toekomst pensioenen“ – Wtp), das seit Juli 2023 in Kraft ist und dessen operative Umsetzung für viele große Fonds am 1. Januar 2026 begonnen hat, wechselt das System zu Defined Contribution (DC):

Beitrag statt Zusage: Nicht mehr die Rentenhöhe ist garantiert, sondern nur noch die Höhe der eingezahlten Beiträge.

Marktpreisabhängigkeit: Die spätere Rente hängt direkt vom Anlageerfolg ab. Damit entfallen für die Fonds die strikten Verpflichtungen, enorme Kapitalpuffer für garantierte Auszahlungen vorzuhalten.

2. Warum das die Zinsen in die Höhe treibt

Um die alten Garantien (DB) abzusichern, mussten die niederländischen Fonds bisher extrem langfristige Zinsrisiken absichern. Das taten sie auf zwei Wegen:

Kauf von Staatsanleihen mit sehr langen Laufzeiten (30 bis 50 Jahre).

Abschluss von Zinsswaps, bei denen sie feste Zinsen empfingen („Receiver Swaps“).

Durch den Wechsel zum DC-System fällt dieser immense „Absicherungszwang“ weg. Analysten schätzen, dass die Fonds in dieser Phase Bestände an langlaufenden Staatsanleihen und Swaps im Wert von 100 bis 150 Milliarden Euro reduzieren oder nicht mehr erneuern.

Die Folge: Wenn der größte Käufer am Markt als Nachfrager wegfällt oder sogar als Verkäufer auftritt, sinken die Kurse dieser Anleihen und die Renditen (Zinsen) steigen. Da niederländische Fonds auch massiv in deutsche und französische Anleihen investieren, zieht dies das gesamte europäische Zinsniveau am „langen Ende“ nach oben.

3. Warum befürchten Strategen „erratische Bewegungen“?

Die Nervosität am Markt rührt daher, dass die Umstellung ein logistischer und finanzieller Kraftakt ist:

Konzentration der Flows: Da viele große Flaggschiff-Fonds (wie ABP oder PFZW) den Januar 2026 als Startpunkt für ihre Umschichtung gewählt haben, treffen enorme Verkaufssummen in einem relativ kurzen Zeitfenster auf den Markt.

Liquiditätsengpässe: Der Markt für 30- oder 50-jährige Anleihen ist weit weniger liquide als der für 10-jährige Papiere. Wenn dort plötzlich Milliarden bewegt werden, kann es zu Preissprüngen und hoher Volatilität kommen.

Herdenverhalten: Andere Investoren könnten versuchen, den Verkäufen der Pensionsfonds zuvorzukommen („Front-Running“), was die Marktbewegungen zusätzlich verstärkt.

 

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Rubberduck
· bearbeitet von Rubberduck

Das ist ja nun seit nahezu ewigen Zeiten bekannt. Die Langläüfer gehen seit ewigen Zeiten auch runter. Zusammenhang?

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