EZB - Europäische Zentralbank, Euribor

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tja, da bleibt die Frage was die EZB in dieser Woche tun wird

 

meiner Meinung nach wird sie den Leitzins auf 4,25 % erhöhen um die Verknappung der Geldmengen weiter zu erhöhen. Zumals der Euribor eh schon die ganzen letzten Tage so weit oben pendelt und sich die Unternehmen bereits auf höhere Zinsen einstellen (schätz ich jetzt mal).

Bin nur mal gespannt, welche Auswirkungen das auf Wechselkurs und Liquidität der Banken haben wird :-"

 

MfG

Schnitzel

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meiner Meinung nach wird sie den Leitzins auf 4,25 % erhöhen

 

Schnitzel,

 

mit der Meinung gehörst du zu der Minderheit.

 

Auszug Bloomberg

 

Economists say Trichet will wait. Just 11 out of 55 surveyed by Bloomberg News predict a quarter-point increase when the 19- member governing council meets in Frankfurt on Sept. 6.

 

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=206...;refer=currency

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Posted · Edited by nicco

EZB wird Leitzins wohl nicht antasten

 

HANDELSBLATT, Donnerstag, 6. September 2007, 07:00 Uhr

 

Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) wird den Euro-Leitzins bei seiner Sitzung am heutigen Donnerstag aller Wahrscheinlichkeit nach unverändert lassen. Darauf deutet ein vertraulicher Bericht der EZB für ein beratendes Gremium des EU-Finanzministerrates hin, der dem Handelsblatt vorliegt.

 

 

sce FRANKFURT/BRÜSSEL. Der Bericht befasst sich mit den aktuellen Risiken an den Finanzmärkten. Der Wirtschafts- und Finanzausschuss des Rates des Europäischen Union berät die EU-Finanzminister bei ihren Entscheidungen.

 

EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hatte Anfang August wegen anhaltender Inflationsrisiken eine Erhöhung des Leitzinses von derzeit vier Prozent angedeutet, Mitte des Monats aber deutlich gemacht, dass der EZB-Rat die Entscheidung wegen der Unruhen an den Finanzmärkten überdenken werde. Seither ist unklar, ob der Rat die Zinsen anheben wird oder nicht.

 

Die Bedenken, die die EZB in dem Bericht äußert, deuten auf eine abwartende Haltung des Rats hin. Grundsätzlich schätzt die EZB zwar das Finanzsystem des Euro-Raums als „stark und widerstandsfähig“ ein. Es sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber „nicht auszuschließen, dass die Finanzierungsbedingungen und selbst die Realwirtschaft im Euro-Raum beeinträchtigt werden, wenn sich die Schwierigkeiten in der kurzfristigen Kreditgewährung hinziehen und die längerfristige Finanzierung in Mitleidenschaft gezogen wird“. Die Unsicherheit darüber, wie sich die Liquiditätsprobleme entwickeln würden, kompliziere die Einschätzung der mittelfristigen Perspektiven für die Finanzstabilität. Unvorhergesehene Störungen an den globalen Kreditmärkten seien nicht auszuschließen.

 

Die Entscheidung des EZB-Rats wird um 13.45 Uhr bekannt gegeben.

http://www.handelsblatt.com/News/Konjunktu...t-antasten.html

 

****

 

Ergänzung: 14:30 Uhr EZB Presseerklärung zur Ratssitzung

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moin,

 

naja die Spannung steigt ins unerträgliche bis zum 13:45 Uhr :lol:

 

selbst wenn er unverändert bleiben sollte...auf lange Ende hats nich so die Auswirkungen, da die Kurve ja en schon fast ne horizontale is

 

MfG

Schnitzel

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EU EZB Sitzungsergebnis

 

Die Europäische Zentralbank belässt die Zinsen erwartungsgemäß unverändert bei 4,00 %.

http://www.derivatecheck.de/termine/?paget...2&TID=51529

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gin-tonic,

 

danke für die Info aus dem Konjunkturthread. Ich kopiere sie als Ergänzung zu den anderen EZB-News noch einmal in diesen Thread.

 

15:40 06Sep07 RTRS-Zitate aus der EZB-Pressekonferenz mit Trichet vom 6. September

Frankfurt, 06. Sep (Reuters) - Nachfolgend erhalten Sie

Zitate aus der Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank

(EZB) vom 6. September. Wenn nicht anders angegeben, handelt es

sich um Aussagen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet.

 

Zum Originaltext der einleitenden Bemerkungen Doppelklick

auf [iD:nECBTEXT]

Berichterstattung zur Pressekonferenz [iD:nL06609491]

Kommentare von Analysten [iD:nL06803952]

 

 

BEGRÜNDUNG DES ZINSBESCHLUSSES

"Die Informationen, die seit unserem letzten Treffen

verfügbar wurden, haben bestätigt, dass der mittelfristige

Ausblick für die Preisstabilität weiter aufwärts gerichtet ist"

"Die makroökonomischen Daten bekräftigen ebenfalls, dass die

Wirtschaft in der Euro-Zone stark wächst, und unterstützen einen

mittelfristig positiven Ausblick für das Wirtschaftswachstum."

"Gleichzeitig haben die Schwankungen an den Finanzmärkten

und die Risikoneubewertungen zu einer erhöhten Unsicherheit

geführt. Angesichts dieses hohen Niveaus von Unsicherheit ist es

angemessen, weitere Informationen und neue Daten zu würdigen."

 

ZUM FEHLEN DER FORMULIERUNG "STARKE WACHSAMKEIT"

"Erstens möchte ich sagen, dass die Entscheidung einstimmig

war. Zweitens: Ich denke sie haben wahrgenommen, dass ich die

Formulierung 'starke Wachsamkeit' nicht benutzt habe und ich

möchte dies auch nicht weiter kommentieren. Es ist nun an Ihnen

... an den Märkten daraus ihre Schlüsse zu ziehen. ....

Drittens, wie Sie wissen, wiegen wir die Risiken für die

Preisstabilität und die Risiken für die Wirtschaft nicht

gegeneinander auf."

 

ZU PREISSTABILITÄT

"Wir werden sicherstellen, dass die mittelfristigen Risiken

für die Preisstabilität nicht zum Tragen kommen und dass die

mittelfristigen Inflationserwartungen mit unserer Definition von

Preisstabilität konform gehen."

 

ZUR INFLATION

"2008 wird der nachlassende Einfluss von indirekten Steuern

und Energiepreisen von einem höheren Druck durch die Lohnkosten

kompensiert."

 

ZU FINANZMÄRKTEN

"Was die Finanzmärkte betrifft, werden wir auch weiterhin

den Entwicklungen in der nächsten Zeit große Aufmerksamkeit

widmen."

 

ZU GELDMENGENEXPANSION

"Auf Basis der zuletzt bis Ende Juli verfügbaren Daten

bleibt die Geldmengenexpansion weiter hoch."

 

ZU WELTWIRTSCHAFT/WIRTSCHAFT IN DER EURO-ZONE

"Die globale wirtschaftliche Aktivität wird weiter robust

erwartet, da die Abschwächung in den USA vom starken Wachstum in

den Entwicklungsländern weitgehend aufgefangen werden dürfte."

 

 

(Alle Zitate wurden von Reuters übersetzt sind keine

offiziellen Übersetzungen der Europäischen Zentralbank)

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ZUM FEHLEN DER FORMULIERUNG "STARKE WACHSAMKEIT"

"Erstens möchte ich sagen, dass die Entscheidung einstimmig

war. Zweitens: Ich denke sie haben wahrgenommen, dass ich die

Formulierung 'starke Wachsamkeit' nicht benutzt habe und ich

möchte dies auch nicht weiter kommentieren. Es ist nun an Ihnen

... an den Märkten daraus ihre Schlüsse zu ziehen. ....

Drittens, wie Sie wissen, wiegen wir die Risiken für die

Preisstabilität und die Risiken für die Wirtschaft nicht

gegeneinander auf."

 

Das ist ja schlimmer als im Kindergarten. Anstatt direkt zu sagen was ehh jeder aus der Forumlierung rausliest wird rumgesponnen und dann noch auf die Formulierungsweise extra eingegangen. Mann, Mann, Mann da fällt mir echt nichts mehr zu ein... Ich dachte eigentlich es handelt sich um Erwachsene Leute...

 

Doch! Spontan fällt mir Monthy Python zu ein:

 

"Er hat Jehowa gesagt!" :lol:

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Anstatt direkt zu sagen was ehh jeder aus der Forumlierung rausliest wird rumgesponnen

 

Greenspan war wesentlich schlimmer :D

 

Berühmt geworden ist ein Satz aus einer Anhörung vor Abgeordneten: "Wenn Sie mich jetzt verstanden haben, habe ich etwas falsch gemacht." Dazu paßt eine oft erzählte Geschichte aus seinem Privatleben: Angeblich mußte Greenspan seiner späteren Frau drei Heiratsanträge machen, ehe die Angebetete überhaupt verstand, was ihr Alan wollte.

http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BC...n~Scontent.html

 

*****

 

Trichets Introductory Statement im Wortlaut

http://www.ecb.int/press/pressconf/2007/ht...s070906.en.html

 

*****

 

Kommentar

 

HANDELSBLATT, Donnerstag, 6. September 2007, 13:50 Uhr

EZB-Zinsentscheid

 

Kommentar: Eine gute Entscheidung

Von Norbert Häring

 

Der Rat der Europäischen Zentralbank hat beschlossen, den Leitzins unverändert bei vier Prozent zu lassen. Damit geben die Notenbanker fürs Erste ihren Plan auf, mit ihrem geldpolitischen Straffungskurs fortzufahren. Das ist gut so.

 

Wegen der Krise an den Kreditmärkten sind die Refinanzierungskosten der Banken ohnehin schon so, als stünde der Leitzins der EZB bei etwa 4,5 Prozent. Diese erhöhten Kosten werden sie an ihre Kreditkunden weitergeben müssen. Hier noch eins draufzusetzen und mitten in einer Finanzmarktkrise den Leitzins zu erhöhen, wäre grob fahrlässig gewesen.

 

Wenn überhaupt, wäre über eine Zinssenkung nachzudenken gewesen. Dafür könnte es noch zu früh sein. Aber allzu viel gibt es nicht, was die EZB davon abhalten sollte, wenn sich die Kreditkrise länger hinzieht und negative Rückwirkungen auf die Wirtschaft damit immer wahrscheinlicher werden.

 

Es gab schon vor der Krise deutliche Anzeichen, dass die Konjunkturentwicklung im Euroraum sich verlangsamt. Es gibt wenig Grund anzunehmen, dass steigende Zinsen die Immobilienmärkte in Ländern wie Spanien und Frankreich nicht tangieren werden.

 

Die Wahrscheinlichkeit, dass aus der erwünschten Beruhigung der Konjunkturentwicklung ein Abschwung wird, ist nicht gering. Darauf muss die Zentralbank achten.

http://www.handelsblatt.com/News/Journal/K...tscheidung.html

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Das ist doch lächerlich. Gibt es dafür einen Grund? Oder will man sich nur vom "Pöbel" abheben?

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Die Wahrscheinlichkeit, dass aus der erwünschten Beruhigung der Konjunkturentwicklung ein Abschwung wird, ist nicht gering. Darauf muss die Zentralbank achten.

Muss sie das ??? ich dachte es wäre Aufgabe der Staaten.

 

Wie dem auch sei, es ist eine gute Entscheidung für die Wirtschaft und eine schlechte für die Preisstabilität,

hoffentlich lässt die EZB ihr eigentliches Ziel nicht aus den Augen...

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HANDELSBLATT, Dienstag, 11. September 2007, 12:31 Uhr

Trotz Krisen-Auswirkungen

 

Deutsche Währungshüter werben für EZB-Zinserhöhung

 

Auszug

 

Die deutschen EZB-Ratsmitglieder wollen die Europäische Zentralbank wieder auf den alten Zinskurs bringen. Nach Bundesbank-Präsident Axel Weber sprach sich nun auch EZB-Direktoriumsmitglied Jürgen Stark trotz der nervösen Finanzmärkte für eine erneute Anhebung des Leitzinses aus.

....

http://www.handelsblatt.com/News/Konjunktu...serhoehung.html

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Posted · Edited by VistaMax

gelöscht

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DJ EZB/Trichet: Wachstum auf Potenzialrate bleibt Basisszenario

 

PORTO (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) bleibt trotz der aktuellen Finanzmarktturbulenzen optimistisch für die Wachstumsaussichten im Euroraum. Basisszenario der EZB bleibe weiterhin ein Wachstum mit der Potenzialrate, sagte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet am Freitag vor dem Treffen der EU-Finanzminister (Ecofin) in Porto. Trichet verwies im Einklang mit seinen jüngsten geldpolitischen Statements zudem darauf, dass die Risiken für die mittelfristige Preisstabilität aufwärts gerichtet seien.DJG/DJN/hab/apo

 

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

 

September 14, 2007 08:57 ET (12:57 GMT)

 

Copyright © 2007 Dow Jones & Company, Inc.

 

Kann mir einer erklären was die genau mit der Potenzialrate meinen ? Was ist das ? Woran wird die gemessen ?

 

MfG

Schnitzel

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Potenzialrate

 

Schnitzel,

 

da mir der Begriff auch nicht richtig klar ist, habe ich etwas gegoogelt.

 

Bundesverband Deutscher Banken 2007/05

 

Als Potenzialwachstum bezeichnet man den längerfristigen Wachstumstrend einer Volkswirtschaft,

der sich unabhängig von kurzfristigen konjunkturellen Schwankungen erreichen

lässt. Das heißt, unter den vorherrschenden Rahmenbedingungen zum Beispiel dem vorhandenen

Kapitalstock, dem Arbeitskräftepotenzial und dem Stand des technischen Wissens

wird die Wirtschaft eines Landes über einen gesamten Konjunkturzyklus hinweg jährlich im

Umfang der Potenzialrate expandieren. In einer engen Definition spricht man daher auch erst

dann von einem wirtschaftlichen Aufschwung, wenn das Wirtschaftswachstum stärker ausfällt

als die Potenzialrate.

In Deutschland wurde das Potenzialwachstum in verschiedenen Untersuchungen in der ersten

Hälfte dieser Dekade auf 1 bis 1 ½ % geschätzt. Mit dem bereits 2004 begonnenen und gegenwärtig

recht robusten Investitionswachstum sowie dem Beschäftigungsaufbau der zudem

teilweise von einer Arbeitszeitverlängerung begleitet wurde nimmt inzwischen auch das

Potenzialwachstum in Deutschland wieder etwas zu. Vor allem hat es in den letzten Jahren

aber einige Änderungen in den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gegeben, die

tendenziell die Produktivität der eingesetzten Produktionsfaktoren erhöhen beziehungsweise

den Wirtschaftsprozess effizienter machen. Dazu gehören zum Beispiel die umfangreichen

Strukturreformen in den Unternehmen und erste Fortschritte bei der Arbeitsmarktflexibilisierung

etwa durch Öffnungsklauseln in den Tarifverträgen oder bessere Möglichkeiten,

Zeitarbeit zu nutzen. In die gleiche Richtung wirken Arbeitsmarktreformen, mit denen der so

genannte Anspruchslohn von Arbeitslosen also der Lohn, der einem Arbeitslosen

mindestens geboten werden muss, damit er eine Beschäftigung annimmt gesenkt wurde.

Alles in allem kann man daher davon ausgehen, dass das Wachstumspotenzial in Deutschland

gegenwärtig steigt, und inzwischen wohl im Bereich 1 ½ bis 1 ¾ % anzusiedeln ist.

 

http://www.bdb.de/pic/artikelpic/052007/07...kturbericht.pdf

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tja jetzt müsste man nur noch wissen, wie die in Zukunft nach deren Prognosen und Berechnungen aussieht. Daraus dürfte man sicherlich einige, der Öffentlichkeit sicher nicht zugängliche, Informationen gewinnen.

 

Bin mir sicher, dass die mehr wissen als die bisher zugeben...Salamitaktik :angry:

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EZB zu weiteren Finanzspritzen bereit

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre Bereitschaft erklärt, den Geldmarkt erneut mit zusätzlichen Mitteln zu stützen. Die EZB werde die Liquiditätslage jedenfalls genau beobachten.

 

Ziel sei es, das Niveau der kurzfristigen Zinsen nahe dem Leitzins von derzeit vier Prozent zu halten, teile die EZB am Montag weiter mit. Sie erklärte sich deshalb bereit, in ihren regulären Refinanzierungsgeschäften mehr Geld an die Geschäftsbanken zu verleihen als üblich. "Die EZB wird diese Politik fortsetzen, solange dies notwendig ist", hieß es weiter.

 

http://www.ftd.de/boersen_maerkte/marktber...zen/262955.html

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Inflationsgefahr ist größer geworden

 

Die Inflationsgefahr im Euro-Raum hat sich in den vergangenen Wochen erhöht. Trotz des dämpfenden Effekts der Turbulenzen an den Finanzmärkten und des starken Wechselkurses des Euro auf das Wachstum sind die Risiken für die Preisstabilität im gemeinsamen Währungsraum größer geworden. Allerdings ist die Unsicherheit angesichts der Unruhe an den Märkten derzeit so hoch, dass die Europäische Zentralbank (EZB) für ihre geldpolitische Analyse noch weitere Informationen sammeln möchte, um sich ein klares Bild von den Preisaussichten zu machen, ehe sie womöglich den Leitzins weiter anhebt. Das hat der Chefvolkswirt der EZB, Jürgen Stark, im Gespräch mit der F.A.Z. gesagt. Stark äußerte sich auch zu den Ursachen der Hypothekenkrise in Amerika und zum politischen Druck, der auf die Währungshüter angesichts des starken Euro ausgeübt wird....

 

http://www.faz.net/s/Rub050436A85B3A4C6481...n~Scontent.html

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Wieso ist die Inflationsgefahr größer geworden, das würde ja bedeutet wir hatten die letzten Jahre keine oder sogar ne Deflation.

 

Wozu brauche ich Aussagen der EZB ich merke es doch an meinen eigenen Lebenshaltungskosten. :(

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Ökonomen rechnen mit Zinspause

 

Angesichts der großen Unsicherheit über die wirtschaftlichen Folgen der Kreditkrise und steigender Inflationsraten wird die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins vorerst konstant halten.

 

http://www.ftd.de/boersen_maerkte/geldanla...use/274656.html

 

post-5399-1194258826_thumb.gif

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Quelle Reuters :

 

EZB lässt Leitzins wie erwartet bei vier Prozent

 

Frankfurt, 08. Nov (Reuters) - Die Europäische Zentralbank

(EZB) hat den Leitzins für die Euro-Zone wie erwartet zum

fünften Mal in Folge bei vier Prozent belassen. Das teilte die

Notenbank am Donnerstag in Frankfurt im Anschluss an eine

Sitzung des EZB-Rates mit. Alle 77 von Reuters befragten

Volkswirte hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. Der für die

Refinanzierung der Banken maßgebliche Schlüsselzins ist seit

Juni dieses Jahres stabil.

Die EZB hat seit Ende 2005 ihre Kredite an die

Geschäftsbanken schrittweise verteuert, indem sie den Zinssatz

von zwei auf vier Prozent verdoppelte. Damit dämmte sie den

Preisauftrieb während des Aufschwungs ein. Wegen der jüngsten

Turbulenzen an den Finanzmärkten hatte die Notenbank im

September auf ihre eigentlich geplante Zinserhöhung verzichtet

und das Zinsniveau auch im Oktober nicht angetastet.

Die amerikanische Notenbank Fed hat das Zinsniveau für die

USA zuletzt zwei Mal in Folge gesenkt. Die Bank von England

hielt die Zinsen dagegen am Donnerstag stabil bei 5,75 Prozent.

EZB-Präsident Jean-Claude Trichet wird die Entscheidung des

EZB-Rates auf einer Pressekonferenz um 14.30 Uhr in Frankfurt

erläutern. Mit Spannung wird erwartet, ob Trichet in seinen

Ausführungen auch auf den starken Anstieg des Euro<EUR=> Bezug

nimmt. Die meisten Ökonomen rechnen nicht damit, dass die EZB

versuchen wird, den Euro verbal auf Talfahrt zu schicken. Die

Gemeinschaftswährung war zuletzt auf Werte von mehr als 1,47

Dollar geklettert - ein Niveau unter dem Exporte aus der

Euro-Zone in den Dollarraum leiden, weil sich europäische Waren

dort deutlich verteuern.

afr/kla

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Aufgrund der aktuellen Ereignisse (US Immokrise, US Rezession??, Aktienmarkt):

 

Die FED senkt den Leitzins. Was denkt Ihr? Wird die EZB nachziehen und ebenfalls die Leitzinsen senken?

 

Ich überlege gerade ob ich mein Cash auf dem Tagesgeldkonto reduziere und als Festgeld anlege... :-

 

Gruß

mäx

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Wenn es nicht so traurig wäre, wär es fast zum Lachen.

 

Trichet weißt bei jeder PK deutlich auf den Auftrag der EZB hin und erwähnt nicht mit einer Phrase eine Zinssenkung. Wie auch? Man würde sich komplett zur Witzfigur machen, wenn man bei einer Inflation von über 3% die Zinsen senkt. Dann kann man gleich die Bankvorstände und Politiker Zinspolitik machen lassen. Der Auftrag bder EZB ist nunmal Inflationsbekämpfung, dann kommt lange nichts und dann irgendwann kommt die Unterstützung der Wirtschaft. Im auftrag steht nichts von einer Sanierungsaufgabe von Banken.

 

Aber was machen die Banken? Ich bekomme regelmäßig von 3 Banken Research Berichte zu lesen: LBBW, HVB bzw. Uni Credito und BLB

 

Und alle schreiben, ohne auch nur ein fundamental begründetes Argument, dass die EZB noch in diesem Jahr die Zinsen senken und einknicken wird?

Ist das Wunschdenken? Hoffnung? Durck ausüben? Manchmal frage ich mich echt warum ich den Quatsch Woche für Woche lese...

 

Das beste ist das Freitagspapier der HVB. Mal abgesehen davon, dass nur Italiener das Ding schreiben, sorgt es dennoch jeden Freitag für wunderbare Wochenend-Laune. Da ist keine Kinokomödie besser. Ehrlich :lol:

 

 

Beim letzten Papier wurde geschrieben, dass bei der nächsten Sitzungs PK Trichet die Tür für eine Zinssenkung öffnen wird. Ich lach mich tod.

Erstens: Woher wollen die das einen Monat vorher wissen?

Zweitens: Hat Trichet in der aktuellen Sitzungs PK die Tür ja dermaßen zugeknallt, dass es schon bis nach New York geknallt hat.

z.B. Inflation wird über einen längeren Zeitraum hoch bleiben

 

 

Klar ist, dass bei geschönten EURIBOR-Sätzen von fast 5% die Banken die sich über den Geldmarkt refinanzieren müssen, langsam das Wasser bis zum Hals steht. Aber müssen dafür die Bürger über eine Hyperinflation büßen? Wohl nicht. Das sagt auch Trichet. Auf eine Frage, ob die Bürger der EU nicht langsam eine Zinssenkung erwarten hat er gesagt, dass der überwältigende Anteile der Bürger mit dem Kurs der EZB mehr als zufrieden sind. Und das stimmt! Die einzigen die eine Zinssenkung wollen sind die Banken um ihre Passivseite zu cleanen...

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Klar ist, dass bei geschönten EURIBOR-Sätzen von fast 5% die Banken

Was sind denn geschönte Euribor-Sätze? Euribor ist doch derzeit bei 4-4,5%.

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Posted · Edited by DrFaustus

Was sind denn geschönte Euribor-Sätze? Euribor ist doch derzeit bei 4-4,5%.

 

Der 12 Monats Euribor war Gestern bei 4,98%

 

http://datacenter.treasury.erstebank.com/i...;SELECTED=3_0_0

 

Es gab mal nen Artikel im Handelsblatt vor 3-4 Wochen, woraus hervorging, dass die Sätze eigentlich noch höher sein müssten. Den die Banken die zur Ermittlung heran gezogen werden geben dort keine "handelbaren" Sätze an. Denn damit würden sie sich ja in eigene Fleisch schneiden, weil ihre Refi immer teurer und teuerer wird. Ich hab Vorletzte Woche mit nem Treasurer unterhalten. Er meint realistisch müsste der 6M Euribor so bei 5,25 - 5,50 liegen :w00t:

 

 

Übrigens hat letzte Woche der Grichische Zentralbankchef sinngemäß gesagt:

 

Zwickmühle? Es kann für die EZB gar keine Zwickmühle geben, da sie nur ein Ziel hat das sie verfolgt und das ist Preisstabilität!

 

Yes! Strike! Das hat gesessen! :P Und schon wurden sofort die Renditen nach oben gehandelt...

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Posted · Edited by Torman

Es gab mal nen Artikel im Handelsblatt vor 3-4 Wochen, woraus hervorging, dass die Sätze eigentlich noch höher sein müssten. Den die Banken die zur Ermittlung heran gezogen werden geben dort keine "handelbaren" Sätze an. Denn damit würden sie sich ja in eigene Fleisch schneiden, weil ihre Refi immer teurer und teuerer wird. Ich hab Vorletzte Woche mit nem Treasurer unterhalten. Er meint realistisch müsste der 6M Euribor so bei 5,25 - 5,50 liegen :w00t:

 

Diese Geschichte betrifft wahrscheinlich nur die LIBOR-Sätze für US-Dollar. Der EURIBOR scheint davon nicht betroffen.

 

Die Schwäche dieser Interbankenbenchmarks ist tatsächlich, dass hier nur indikative Kurse für die Statistik gemeldet werden, zu den aber kein einziges Geschäfts gemacht wurde/gemacht werden muss. Wie kann man nun erkennen, ob die Sätze realistisch sind? Der Geldmarkt ist wenig transparent, wer mit wem zu welchen Sätzen handelt ist häufig nicht öffentlich verfügbar. Die beste Orientierung sind deshalb die Auktionen der Zentralbanken. Wenn die Banken hier höhere Sätze bieten als den LIBOR/EURIBOR dann ist das ein recht klares Zeichen, dass etwas nicht stimmt. Beim Dollar-LIBOR ist genau das passiert.

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