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Drella

Unitedhealth Group, Inc. (UNH)

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Drella
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http://de.wikipedia....i/United_Health

 

Gründung 1977

Unternehmenssitz Minnetonka, Minnesota

Mitarbeiter 55.000

Branche Versicherung

Webadresse http://www.unitedhealthgroup.com/

 

UnitedHealth ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Firmensitz in Minnetonka, Minnesota. Das Unternehmen ist im Aktienindex S&P 500 gelistet.

 

UnitedHealth bietet Versicherungen verschiedener Art an; insbesondere im Bereich der Krankenversicherung in den Vereinigten Staaten ist das Unternehmen sehr stark tätig.

 

Im Unternehmen sind rund 55.000 Mitarbeiter beschäftigt (Stand: 2006). UnitedHealth wurde 1977 unter dem Firmennamen UnitedHealthCare Corporation gegründet.

 

1995 erwarb UnitedHealth das US-amerikanische Unternehmen The MetraHealth Companies.

 

2006 war das Unternehmen in einen Finanzskandal verwickelt, der zum Rücktritt von William W. McGuire führte.

 

post-4961-1183217124_thumb.png

 

ein bomben chart! :thumbsup:

 

die zahlen sind auch nicht schlecht:

 

post-4961-1183217159_thumb.png

 

die ek quote ist für einen versicherer hoch.

 

 

Buffet hat vor kurzem 1,021,400 aktien -- > 71,5 mio gekauft.

 

kgv: 17,26

kbv: 3,3

kuv 1,05

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Drella
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weiß einer warum amerikanische krankenversicherer so ein wachstumspotential haben?

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hai07
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Bin seit 3 Jahren bei UNH dabei.

 

Das Potential erklärt sich daraus, daß die USA hat eines der schlechtesten Versogungsniveaus aber die höchsten pro Kopf Ausgaben mit 6 KEUR. Sehr gutes Umfeld für den Versicherer auf Grund der schlechten Effizienz.

 

Hier die Studie über Versogung und Kosten im Gesundheitswesen.

http://www.igsf.de/Band104-lang.pdf

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Drella
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Bin seit 3 Jahren bei UNH dabei.

 

Das Potential erklärt sich daraus, daß die USA hat eines der schlechtesten Versogungsniveaus aber die höchsten pro Kopf Ausgaben mit 6 KEUR. Sehr gutes Umfeld für den Versicherer auf Grund der schlechten Effizienz.

 

Hier die Studie über Versogung und Kosten im Gesundheitswesen.

http://www.igsf.de/Band104-lang.pdf

 

 

sehr interessante studie. danke.

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Drella
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toller chart! die aktie ist günstig wie selten zuvor.

 

post-4961-1184342768_thumb.png

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Brandscheid
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die us-krankenversicherer sind gründlich geprügelt worden. kaufgelegenheit? leider kenne ich mich in der branche nicht aus.

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Fenris
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Steht jetzt auf der Hälfte.. Kennt sich damit jemand aus *hoff*?

Buffett hat angeblich seinen Anteil erhöht.. Auch Größen wie Seth Klarman und Bruce Burkowitz sind offenbar eingestiegen (laut gurufocus).

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Stairway
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Zu meiner Verwunderung war das erste Quartal sogar recht gut. Ich schau' mir mal den Geschäftsbericht an.

 

Aber ein US Unternehmen ist in diesen Zeiten natürlich immer eher suboptimal.

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Dagobert
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Aber ein US Unternehmen ist in diesen Zeiten natürlich immer eher suboptimal.

 

??? :blink:

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Stairway
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??? :blink:

 

Nicht jedes Wort auf die Goldwage legen...

 

Ich will damit ausdrücken, dass ein Unternehmen, welches US-Bürger mit Versicherungen ausstattet, von einer Rezession stark getroffen werden kann.

Der GB sah eigentlich sehr interessant aus, aber ich kann Versicherungen nicht bewerten.

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Dagobert
Posted
Nicht jedes Wort auf die Goldwage legen...

 

Ich will damit ausdrücken, dass ein Unternehmen, welches US-Bürger mit Versicherungen ausstattet, von einer Rezession stark getroffen werden kann.

Der GB sah eigentlich sehr interessant aus, aber ich kann Versicherungen nicht bewerten.

 

wollte nur zeigen dass ich noch wach bin.... :-

 

Man sollte sich UNH mal genauer anschauen....ist das eine Versicherung?

 

UnitedHealth Group Incorporated provides healthcare services in the United States. The company's Health Care Services segment offers consumer-oriented health benefit plans and services; administrative and other management services to customers that self-insure the medical costs of their employees and their dependents; and non-employer based insurance options for purchase by individuals, which are designed to meet the health coverage needs of consumers and their families. This segment also delivers health care and well-being services to large national employers, individual consumers, and other health care organizations. In addition, it provides health and well-being services for individuals age 50 and older, addressing their needs for preventive and acute health care services, as well as for services dealing with chronic disease and other specialized issues for older individuals; health insurance products and services; and network-based health and well-being services to beneficiaries and other government-sponsored health care programs. Its OptumHealth segment provides health, well-being, and financial services to people and organizations through personalized health advocacy and engagement; and specialized benefits, such as behavioral, dental and vision offerings, and health-based financial services. The company's Ingenix segment offers database and data management services, software products, publications, consulting services, outsourced services, and pharmaceutical development and consulting services. Its Prescription Solutions segment provides a suite of integrated pharmacy benefit management and specialty pharmacy management services to employer groups, union trusts, and seniors through medicare prescription drug plans and commercial health plans. As of December 31, 2007, it offered its services and resources through 560,000 physicians and other care providers, and 4,800 hospitals. The company was founded in 1974 and is based in Minnetonka, Minnesota.

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Fenris
Posted · Edited by Sapine

Ja, ist eine Krankenversicherung. Buffett hat bei UNH und bei Wellpoint (größte KV) nachgekauft.

 

hhttp://blogs.wsj.com/health/2008/05/16/buf...og?mod=yahoo_hs

 

EDIT Sapine: Link verändert wegen der Virenwarnung in Beitrag

Wer es trotzdem ausprobieren will, muss halt das doppelte "h" in der Adresse entfernen.

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klausk
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Ich würde zögern, in US-Krankenversicherungen einzusteigen.

 

Das US-System der Krankenversicherung ist krank in vieler Hinsicht. Ob das so bleibt, ist eine Frage der öffentlichen Wahrnehmung (typische Meinung: Wir haben das beste System der Welt, alles Andere ist sozialistisch) und der Politik (ich traue weder Obama, Clinton und schon gar nicht McCain zu, das System grundlegend zu ändern). Das ist natürlich ein Vorteil für die Versicherer wie z.B. United Health Group (UNH) oder Aetna (AET), die von der Ineffizienz des Systems profitieren.

 

Es gibt Gründe für UNH (und andere), wie z.B. Warren Buffett ist eingestiegen -- obwohl Buffettologie-Jünger in den letzten Jahren viel Glauben mitbringen mussten. Man kann wohl auch einen Boden erkennen.

Chart.

 

Tatsächlich bewertet IBD (Investors Business Daily) die Aktie mit einem C, die Branche mit E (=miserabel), aber Accumulation/Distribution mit B (leicht optimistisch).

 

Alternativen innerhalb der Branche wären Aetna (AET), die aber in derselben Situation sind wie UNH, oder andererseits kleinere Firmen wie Healthspring (HS, WKN A0H1CY) oder Centene (CNC, WKN 766458). Beide bilden derzeit eine klassische Cup-with-handle-Formation mit einer Basis bei $19 (CNC) bzw. $18 (HS). Beide haben bessere IBD-Ratings als UNH und AET. CNC-Chart.

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klausk
Posted · Edited by klausk

Ein bisschen Hintergrund-Info zur (In)Effizienz des US-Krankenversicherungssystems:

 

Vor ein paar Jahren habe ich mal versucht, Zahlen zusammenzutragen über das Verhältnis von Dollars, die in das System hineinfliessen (=Beiträge) und die herausfliessen (=Zahlungen an Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken, Zulieferer, Dienstleister) und bin auf 0,83 gekommen, d.h. dass 17 Prozent der Beiträge in Overhead gehen, also Verwaltungskosten und Gewinn der Versicherer. Dann habe ich von einer ähnlichen Untersuchung von Paul Krugman gelesen, der den Overhead bei 13 Prozent festmacht. Da er ein Ökonomie-Professor ist, der in der New York Times schreibt, und ich nicht, lasse ich ihm den Vortritt.

 

Zum Vergleich: Die meisten europäischen Länder einschliesslich Deutschland kommen mit 6-7 Prozent Overhead aus, Österreich sogar mit nur 3 Prozent. Ein früherer Beitrag zitierte schon die lesenswerte Untersuchung von Prof. Beske, die Deutschland im Spitzenbereich der Effizienz zeigte -- und die USA am untersten Ende.

 

Der Clou von Krugman ist dies: Es gibt in den USA ein Versicherungssystem, das nach hier gängiger Definition sozialistisch genannt werden müsste, das ebenfalls mit nur 3 Prozent Overhead arbeitet. Nicht nur das -- es zahlt mehr an Leistungen aus als alle privaten Versicherer zusammengenommen: Medicare, die vom Staat getragene, allgemeine Versicherung für Senioren, die durch Beiträge der Versicherten finanziert wird.

 

Es geht also, wenn man nur will.

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Dagobert
Posted

Hallo klausK,

 

Danke für Deinen "insight" zum amerikanischen KV-Markt und die Mahnung zur Vorsicht beim Einstieg. Mir war aufgrund der Beschreibung von UNH nicht deutlich dass es sich ausschliesslich um einen Versicher handelt, sondern hatte eher den Eindruck eines breit aufgestellten Health-Serviceprovider (mit 67.000 Mitarbeiter = dann wohl doch heavy overhead). Was sich unser W.B. wohl dabei gedacht hat als er bei UNH zugeschlagen hat?

 

Ein bisschen Hintergrund-Info zur (In)Effizienz des US-Krankenversicherungssystems:

 

Vor ein paar Jahren habe ich mal versucht, Zahlen zusammenzutragen über das Verhältnis von Dollars, die in das System hineinfliessen (=Beiträge) und die herausfliessen (=Zahlungen an Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken, Zulieferer, Dienstleister) und bin auf 0,83 gekommen, d.h. dass 17 Prozent der Beiträge in "Overhead" gehen, also Verwaltungskosten und Gewinn der Versicherer. Dann habe ich von einer ähnlichen Untersuchung von Paul Krugman gelesen, der den Overhead bei 13 Prozent festmacht. Da er ein Ökonomie-Professor ist, der in der New York Times schreibt, und ich nicht, lasse ich ihm den Vortritt.

 

Zum Vergleich: Die meisten europäischen Länder einschliesslich Deutschland kommen mit 6-7 Prozent Overhead aus, Österreich sogar mit nur 3 Prozent. Ein früherer Beitrag zitierte schon die lesenswerte Untersuchung von Prof. Beske, die Deutschland im Spitzenbereich der Effizienz zeigte -- und die USA am untersten Ende.

 

Der Clou von Krugman ist dies: Es gibt in den USA ein Versicherungssystem, das nach hier gängiger Definition "sozialistisch" genannt werden müsste, das ebenfalls mit nur 3 Prozent Overhead arbeitet. Nicht nur das -- es zahlt mehr an Leistungen aus als alle privaten Versicherer zusammengenommen: Medicare, die vom Staat getragene, allgemeine Versicherung für Senioren, die durch Beiträge der Versicherten finanziert wird.

 

Es geht also, wenn man nur will.

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Matze_Le
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Schau dir mal die Gewinnentwicklung an die wunderbar stetig und astrein wachsend;

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klausk
Posted · Edited by klausk
Mir war aufgrund der Beschreibung von UNH nicht deutlich dass es sich ausschliesslich um einen Versicher handelt, sondern hatte eher den Eindruck eines breit aufgestellten Health-Serviceprovider (mit 67.000 Mitarbeiter = dann wohl doch heavy overhead). Was sich unser W.B. wohl dabei gedacht hat als er bei UNH zugeschlagen hat?

Eben weil das System so kompliziert ist, bieten sich viele Möglichkeiten, Serviceleistungen anzubieten, teils für Arbeitgeber (die Versicherung ist oft an den Arbeitsplatz gebunden), teils in dem weiten Bereich der Therapie (ausserhalb von Krankenhaus und Arztpraxis). Es gibt Health Maintenance Organizations (HMOs), die für eine Pauschalprämie alles in eigenen Kliniken anbieten; UNH gehört im strengen Sinne nicht dazu, aber alles im System braucht "Verwaltung". -- Übersetzungshilfe für die Links: Medicaid ist ein von den einzelnen Staaten finanziertes Unterstützungssystem für die ganz Armen, AARP ist eine Lobbygruppe für Über-50Jährige, Plan D ist ein Medicare-Zusatz für die Kosten von Medikamenten.

 

Der ganze Overhead (und damit die Gewinnmöglichkeiten der Versicherer) könnte durch ein vernünftigeres System drastisch verringert werden. Aber das wäre ja "sozialistisch".

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Chris89
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Gibt es besondere Gründe warum die Aktie so tief gefallen ist?

 

Laut http://www.finanzen.net/nachricht/UnitedHe...tsstreit_748825 kommt man in 2008 auf ein EPS von 2,95US $. Bei dem derzeitigen Kurs von 22,96US $ ein KGV von 7,8. Recht günstig wenn man sich die Gewinnentwicklung der letzten Jahre anschaut.

post-8425-1215349608_thumb.jpg

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Matze_Le
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Genau den gleichen Gedanken hatte ich heute auch;

 

Ist wieder auf mein Radar gekommen und ist mittlerweile nach fast allen Maßstäben superinteressant:

 

 

Umsatzwachstum:

USA_UNH.png

 

KBV: 1.4

Gewinnwachstum 10J: 37% p.a.

FreeCashflowwachstum 10J: 14% p.a.

 

Dividende: 1% (hier sind aber die Stockbuybacks interessant)

 

Dividendenrendite inkl. Stock Buybacks: 20% (Was die für Geld für Aktienrückkäufe ausgeben ist wirklich unglaublich)

--> ~13 Mrd. $ in 10 Jahren;

Buchwertwachstum 17% p.a.

 

KGV: 7

KGV3: 7

KCF: 10

 

--> Allerdings wirds dieses Jahr ein wesentlich geringerer Gewinn;

 

Mittel EKR: 20%

 

 

Und natürlich Warren Buffett der die Aktie schon beim fast doppeltem Preis gekauft hat ....

 

Charttechnisch wirklich "tot"

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DAX43
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in dem Tread von Unitedhealth Group, Inc habe ich auf einen Link von dem User Fenris

( Beitrag vom 21.5.2008) geklickt und habe eine Viruswarnung erhalten.

 

In der Datei 'C:\Dokumente und Einstellungen\Blue.HP\Lokale Einstellungen\Temporary Internet Files\Content.IE5\U2708MYZ\commonFunctions[1].js'

wurde ein Virus oder unerwünschtes Programm 'HTML/Rce.Gen' [virus] gefunden.

 

 

DAX43

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Matze_Le
Posted

Der Link ist vom offiziellen Wallstreet Journal - bei mir kommt nichts;

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Chris89
Posted

Kann es sein, dass die Aktionäre Angst haben vor einer Reformation des Gesundheitssystems in den USA? Soweit ich weiß war das ja Wahlkampfthema bei der Clinton und dem Obama. Dadurch könnten ja die Gewinne bei den Krankenversicheren sinken (siehe Posts oberhalb, Stichwort Overhead). Aber das ist nur eine Vermutung von mir. Weiß da jemmand mehr? Wayne viellt?

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klausk
Posted · Edited by klausk
Gibt es besondere Gründe warum die Aktie so tief gefallen ist?

 

Laut http://www.finanzen.net/nachricht/UnitedHe...tsstreit_748825 kommt man in 2008 auf ein EPS von 2,95US $. Bei dem derzeitigen Kurs von 22,96US $ ein KGV von 7,8. Recht günstig wenn man sich die Gewinnentwicklung der letzten Jahre anschaut.

Das ist die Krux mit KGV und allen anderen "KxV"-Betrachtungen: Man sieht den heutigen Kurs und setzt ihn in Beziehung zu historischen Daten, hier dem Gewinn, und interpretiert, dass die Aktie "billig" ist.

 

Dabei wird leicht übersehen, dass das "K" ja nicht zufällig gefallen ist, und der Grund ist in deinem Link zu finden: UNH hat am 2.7.08 eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Analysten sagten "sell".

 

Konkurrenten sind nicht besser dran. Kurz, die Branche ist in Trouble. Ich halte das für das Gegenteil von günstig.

 

Kann es sein, dass die Aktionäre Angst haben vor einer Reformation des Gesundheitssystems in den USA?

Exakt. Die Versicherer haben diese Angst, und die schlägt natürlich auf den Kurs durch.

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Gaspar
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Versicherungen haben immer auch vielen sichere Anleihen im Besitz, die in der Finanzkrise halt in Gefahr waren. Derzeit profititiert die Firma von Obama's Gesundheitsreform (ACA). Die Gesundheitskosten sind kontrollierbarer geworden und mehr Menschen sind bereit, sich zu versichern.

 

Seeking Alpha über UNH

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hund555
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Ich wundere mich, warum dieser Dow Jones Wert hier im Forum so wenig Beachtung findet.

Gewinnentwicklung der letzten 20 Jahre ist spitze, KGVe und Gewinnprognosen auch.

Als Risiko sehe ich hier amerikanische Politik (aber wo ist schon kein Risiko dabei).

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