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1.933 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von tyr

Wer so große Angst hat kann ja klassische Indexfonds kaufen, nicht börsengehandelt. Dann darf man dort auf die Jagd gehen und rabattierte Ausgabeaufschläge finden, sich mit Fondsvermittlern herumschlagen, bei Fondsbanken mit Währungsspread kaufen, wenn es kein EUR-Indexfonds ist usw.

 

Oder man bleibt einfach bei ETF und hat eine zu den z. B. nach dem New Economy Crash und der Finanzkrise ab 2007 eingestellten Verlusten passend in riskante und risikoarme Anlagen aufgeteilte Portfoliostruktur. Zusätzlich sollte man in der Lage sein, eben gerade nicht täglich sein Portfolio anzusehen, sondern es in Ruhe zu lassen und wie von Vanguard vorgeschlagen maximal halbjährlich drauf zu schauen und jährlich zu rebalancen. Zwischenzeitliche Kurssprünge bei den riskanten Assets muss man verkraften können. Kann man das nicht ist die Portfoliostruktur zu aggressiv eingestellt.

 

Das bewahrt einen nicht vor der finanziellen Kernschmelze. Die kann aber sowieso jederzeit eintreten. Genau so wie man jederzeit im Straßenverkehr sterben kann, oder beim sprichwörtlichen Leitersturz zu Hause. Alles ganz schlimm! Und ETFs sind sowieso schlimm, vor allem aus der Sicht von Verfechtern von Einzelaktiendepots und Liebhabern teuerster aktiver Fonds.

 

Und nebenbei: diese Angstartikel rund um ETF von einer Seite, die sicherlich in Finanzdingen kompetent, aber eben nicht ausschließlich auf Fonds und Finanzen spezialisiert und fokussiert ist trägt eher nur begrenzt zur Aufklärung bei. Ist das wirklich eine ETF-Nachricht? Wenn, dann müsste man das Thema schon größer aufrollen und auf Faktenbasis die Risiken bewerten und auch Lösungsvorschläge machen, die dann ebenso diskutiert werden sollen. Mit "ETFs: alles ganz schlimm, wir werden alle sterben" hat man nichts gewonnen, bis auf den Verlag, der erfolgreich Werbung schalten konnte. Darum geht es denen.

 

Echte ETF-Nachrichten wären interessanter, als die Wiederholung altbekannter Zweifel an ETFs auf allgemeinen Nachrichtenseiten, selbst wenn diese in Frankfurt der Finanzindustrie nahe stehen.

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vor 11 Stunden schrieb Kapuzenpullimann:

Ich sehe auch kein prinzipielles Problem dabei, wenn der Anteil an Indexing stark zunimmt, egal ob über ETF oder Indexfonds, aktiv oder passiv gehalten. Was sich daraus sicherlich ergibt ist eine abnehmende Markteffizienz, welche wiederum aktives investieren potenziell gewinnversprechender macht. Damodaran hat sich mit dem Thema auch schon ausführlich beschäftigt und ich teile die Meinung, dass der Schwenk zu passivem Investieren in Wellen stattfinden wird. Wenn Investoren feststellen, dass aktives Investieren einen Mehrwert verspricht, dann werden sie wieder von passivem Investieren abrücken, dann wieder zurück und so weiter, bis es sich auf einem gesunden Niveau einpegelt (wo auch immer das liegen mag). Dazwischen bieten sich dem aktiven Investor immer wieder Chancen, insbesondere in weniger liquiden Märkten, die für (effizientes) Indexing eher schlecht geeignet sind.

 

Davon abgesehen halte ich die systemischen Risiken, die von den großen Kapitalesellschaften ausgehen, welche hinter dem Indexing stehen, für unberechenbar. Da überhebt sich ein Kommer etwas zu sehr. Er hat ja schließlich die Finanzkrise auch nicht vorhergesehen. Was die Kapitalgesellschaften hinter der Bühne für einen Schmu treiben und was die Risiken dabei sind, können, wenn überhaupt, ein paar wirkliche Experten und Insider absehen. Die Risiken des eigenen Handelns haben in der Finanzkrise auch absolute Insider und Profis nicht vorhergesehen. Kommer kann das ganz bestimmt nicht einschätzen.

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vor 18 Stunden schrieb Fondsanleger1966:

In einer schweren Krise wie 2007/2009 können Anleihen wie High Yields oder EMD zeitweise illiquide werden bzw. sie können nur noch zu absolut unangemessenen Preise verramscht werden. Es gab 2008 z.B. den Rentenfonds einer Londoner Investmentboutique, der den illiquiden Teil seiner Anleihen abgetrennt hat, um die Anleger vor unangemessenen Bewertungen zu schützen. Den abgetrennten Teil gab es nach einer Marktnormalisierung zurück. Bei einem Investmentfonds ist so etwas grundsätzlich möglich. Bei einem ETF ist dies aus den in der FAZ genannten Gründen (fortlaufender Börsenhandel, Market Maker usw.) schwieriger.

 

Genau das bewegt mich , wenn ich könnte , würde ich es simulieren , so warte ich einfach ab , irgendwann kommt der Knall und dann interessiert mich wirklich , wie sich ETFs verhalten , m.E. müssten sie ungehindert durchrauschen , ob allerdings Fonds dagegenhalten können wage ich immerhin zu bezweifeln .

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Geschrieben · bearbeitet von Schwachzocker

vor 19 Stunden schrieb Fondsanleger1966:

In einer schweren Krise wie 2007/2009 können Anleihen wie High Yields oder EMD zeitweise illiquide werden bzw. sie können nur noch zu absolut unangemessenen Preise verramscht werden....

Es ist etwas problematisch, wenn Du bestimmen möchtest, welcher Preis angemessen ist. Der Markt ist ja gerade dazu da, die Preise zu bestimmen.

Im übrigen ist es doch klar, dass ein ETF nicht liquider sein kann als sein Inhalt. Wie sollte das denn funktionieren? Wenn die High-Yield-Anleihen nicht mehr liquide handelbar sind, kann es ein entsprechender ETF natürlich auch nicht sein.

 

vor 56 Minuten schrieb Günter Paul:

 

Genau das bewegt mich , wenn ich könnte , würde ich es simulieren , so warte ich einfach ab , irgendwann kommt der Knall und dann interessiert mich wirklich , wie sich ETFs verhalten...

Warum schaust Du Dir nicht an, wie es während der Finanzkrise war?

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vor 18 Stunden schrieb Schwachzocker:

Warum schaust Du Dir nicht an, wie es während der Finanzkrise war?

 

Weil es kein feeling ist , so etwas muss man live erleben , möglichst mit eigenen Investments , eijaja hat das reingehauen , wenn man dank Excel auf Knopfdruck sehen konnte ob wieder einmal drei oder vierstelliger Tagesverlust angesagt war :w00t:

 

Im Ernst , könnte man natürlich machen , aber die ETFs , deren Verlauf mich interessiert , waren damals noch nicht dabei .

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vor 9 Minuten schrieb Günter Paul:

...

Im Ernst , könnte man natürlich machen , aber die ETFs , deren Verlauf mich interessiert , waren damals noch nicht dabei .

Und welche ETFs wären das?

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Renten nach 2009

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Geschrieben

Damit das nicht zu mager wird , ich sehe gerade dieser hier steht auch bei mir unter Beobachtung...

http://www.boerse-online.de/etf/Deka-DAX-UCITS-ETF

 

Hat doch damals tatsächlich in knapp einem Jahr eine Halbierung hingelegt , da waren meine Blue Chips mit einer geringeren Fallhöhe ausgestattet..

ETF ist gefallen von Mai 2008 bis März 2009 von 70,49 auf 37,75 , ich sagte ja , auch die rauschen durch .

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vor 8 Minuten schrieb Günter Paul:

Damit das nicht zu mager wird , ich sehe gerade dieser hier steht auch bei mir unter Beobachtung...

http://www.boerse-online.de/etf/Deka-DAX-UCITS-ETF

 

Hat doch damals tatsächlich in knapp einem Jahr eine Halbierung hingelegt , da waren meine Blue Chips mit einer geringeren Fallhöhe ausgestattet..

ETF ist gefallen von Mai 2008 bis März 2009 von 70,49 auf 37,75 , ich sagte ja , auch die rauschen durch .

Was soll der ETF auch anderes machen, wenn der DAX im gleichen Zeitraum exakt gleich performt hat. Ärgerlich wäre ja wohl eher, wenn die ETF-Performance vom DAX abgewichten hätte...

Und Illiquidität kann man im Chart ohnehin nicht sehen.

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Geschrieben · bearbeitet von pillendreher

vor 17 Minuten schrieb Günter Paul:

Damit das nicht zu mager wird , ich sehe gerade dieser hier steht auch bei mir unter Beobachtung...

http://www.boerse-online.de/etf/Deka-DAX-UCITS-ETF

 

Hat doch damals tatsächlich in knapp einem Jahr eine Halbierung hingelegt , da waren meine Blue Chips mit einer geringeren Fallhöhe ausgestattet..

ETF ist gefallen von Mai 2008 bis März 2009 von 70,49 auf 37,75 , ich sagte ja , auch die rauschen durch .

 

Und was hast der DAX in dieser Zeit gemacht? B-) 

Der ETF macht genau das, was er kann und soll, passiv sein Anlageuniversum abbilden,  d.h. also hat er alles richtig gemacht

 

PS

ChrisM war schneller.

@ Günter Paul, Ironie oder hast du das Prinzip eines ETF trotz all deiner Anlage-Erfahrung nicht verstanden?

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Weitere Kritik an High-Yield-ETFs: http://www.dasinvestment.com/david-ennett-und-jack-holmes-kames-capital-rentenindex-etfs-werden-ihren-anspruechen-nicht/?utm_source=newsletter&utm_campaign=daily-13_12_17&utm_medium=email&utm_content=red&UID=44,000,095

 

(@Mod: Das beim Aufräumen bitte stehen lassen. Auch eine kritische Äußerung mit Begründung - hier Chartvgl - kann eine Nachricht sein.)

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Geschrieben · bearbeitet von Ramstein

vor einer Stunde schrieb Fondsanleger1966:

Weitere Kritik an High-Yield-ETFs: http://www.dasinvestment.com/david-ennett-und-jack-holmes-kames-capital-rentenindex-etfs-werden-ihren-anspruechen-nicht/?utm_source=newsletter&utm_campaign=daily-13_12_17&utm_medium=email&utm_content=red&UID=44,000,095

 

(@Mod: Das beim Aufräumen bitte stehen lassen. Auch eine kritische Äußerung mit Begründung - hier Chartvgl - kann eine Nachricht sein.)

 

Das ist aber keine "kritische Äußerung", sondern plumpe eigennützige Propaganda. Sie vergleichen ihren Global Bond Fonds mit einem US$ ETF. Wenn man z.B. mit dem iShares Global High Yield Corp Bond UCITS ETF vergleicht, sieht es je nach Betrachtungszeitraum sehr unterschiedlich aus.

1 Jahr: iShares ETF vorne, 3 Jahre ausgeglichen, 5 Jahre Kames vorne.

 

Was soll man daraus für die Zukunft prognostizieren?

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Ich teile die Skepsis insbesondere bei Renten ETFs , ich werde mehr dazu nicht schreiben , weil ich in der Tat verunsichert bin , ob man es im Rahmen des gestellten Themas erörtern kann . ( darf )

 

vor einer Stunde schrieb Fondsanleger1966:

@Mod: Das beim Aufräumen bitte stehen lassen. Auch eine kritische Äußerung mit Begründung

Und auf so etwas werde ich aus verständlichen Gründen ebenfalls verzichten .

 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von Fondsanleger1966

vor einer Stunde schrieb Ramstein:

Was soll man daraus für die Zukunft prognostizieren?

In Chart 1 vergleichen sie den Marktindex für US High Yields mit einem HY-ETF sowie dessen "niedriger gelegten" Light-Index. Der Unterschied ist massiv. Der ETF verliert über 10 Jahre ca 1/3 der Marktperformance. Ich würde daraus ableiten, dass ETFs für spezielle Anleihensegmente wie High Yield nur sehr eingeschränkt als Buy & Hold geeignet sind.

 

Das war im Übrigen auch mein Ergebnis, als ich mir vor kurzem in Vorfreude auf das InvStRefG die €-HY-ETFs angesehen habe - in der Hoffnung, diese künftig aufgrund der einfachen steuerlichen Handhabung einsetzen zu können. Nach Betrachten dieses Charts lasse ich das wohl besser sein: http://www.fondsweb.de/chartvergleich/IE00B66F4759-LU0616839766-R120-IE00B6YX5M31

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Geschrieben

Die Frage ist halt, ob der aktive Fonds und der ETF wirklich vergleichbar sind. Der aktive Fonds hatte anfang des Jahres Anleihen mit längerer Laufzeit und schlechterer Qualität als der ETF. (B/CCC 43,9% vs. 31,5% und 5,7J vs. 3,4J). Dementsprechend war die Performance höher. Höhere Rendite durch höheres Risiko. Ob das aufgeht hängt davon ab, ob die Manager bei dem nächsten Abschwung rechtzeitig und richtig reagieren. Da der Fonds erst 2012 aufgelegt wurde, fehlen da Erfahrungswerte.

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Geschrieben · bearbeitet von tyr

Entweder hier werden nur echte Nachrichten gepostet und Meinungen, Kommentare o.ä. weggelöscht oder man lässt alle Diskussion zu. So funktioniert es nicht, wenn sich hier die Anti-ETF-Fraktion selber feiert.

 

Zudem hat der Artikel gar keinen echten Nachrichtenwert. Nachrichten: https://de.wikipedia.org/wiki/Nachrichten Das Thema Kritik, Sorgen und Ängste rund um die wachsende ETF-Verbreitung wurde bereits oft diskutiert, ein Nachrichtenwert für das Forum ist an dieser Stelle für mich neben dem Wasser auf die Mühlen der ETF-Zweifler nicht gegeben. Zudem ist der FAZ-Artikel handwerklich schwach geschrieben, wenn Indexfonds und Index-ETF wild vermischt werden und dann als Krönung auch noch Bogle zitiert wird, der bekanntermaßen kritisch gegenüber Index-ETF eingestellt ist, aber (klassischen) Indexfonds wohl kaum.

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vor 8 Stunden schrieb tyr:

Zudem hat der Artikel gar keinen echten Nachrichtenwert.

 

Du hast Recht. Ich habe den Rest auch noch verschoben.

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Geschrieben

Consorsbank erweitert Angebot kostenfreier ETF-Sparpläne und ETFs

"Ab 1. Januar 2018 baut die Consorsbank ihr Angebot an ETFs ohne Kaufgebühr aus.
Erstmals können Kunden auch bei der Einmalanlage 73 börsengehandelte Indexfonds der Emittenten BNP Paribas Easy, Lyxor und iShares
ohne Ordergebühr erwerben. Die Kondition von 0,- Euro gilt beim Kauf über den Börsenplatz Tradegate."

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Geschrieben

Gibt es da irgendwo eine Liste mit den betreffenden ETFs?

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Geschrieben · bearbeitet von PopOff

Hallo zusammen,

 

da Comstage das kommende Jahr alle ETF auf ausschüttend umstellen wird stellt sich mir die Frage ob ich mein gesamtes Weltportfolio auf thesaurierende ETF umstellen soll. Ich habe dazu mal eine Excel rechnung durchgeführt. Nur bin ich mir nicht sicher ob meine Berechnung korrekt ist. Ich bin kein Excel Profi. Ich habe in Tabelle 1 angenommen dass die Dividende bei dem ausschüttenen ETF wieder reinvestiert wird. Auf Tabelle 2 habe ich angenommen dass die Dividende nicht wieder reinvestiert wird. Die Dividende wird sozusagen nur dazu addiert. Kann mir mal jmd die Excel Datei ansehen ob ich die Berechnungen richtig durchgeführt habe? (sofern jmd Zeit und Lust hat)

 

Danke & Gruß,

popff

Acc-vs-distrb.xlsx

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Sehe ich es richtig, dass die Comstage-ETFs mittlerweile bei Flatex kostenlos bespart werden können? Ist das neu?

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vor 3 Minuten schrieb madpat:

Sehe ich es richtig, dass die Comstage-ETFs mittlerweile bei Flatex kostenlos bespart werden können? Ist das neu?

Ist schon länger so. Lyxor ist soweit ich weiß seit einiger Zeit dazugekommen. Spannend wird eher wann wieder was wegkommt. ;)

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FAZ v. 17.01.2018, S. 25, Artikel "Aerger mit der neuen Fondsbesteuerung":

 

Es geht um die 30 %ige Teilfreistellung (TFS) fuer Aktienfonds (Anteil >51 %). Die wird lt. eines Schreibens des BFM vom Dez. 2017 nur gewaehrt wenn der Fonds jederzeit sowohl zivilrechtlich (!) als auch wirtschaftlich Eigentuemer der mindestens 51 %igen Aktienanteile des Fonds sind. Faellt z.B. wg. Wertpapierleihe (zivilrechtlich nicht mehr Eigentuemer) auch an nur einem Tag im Jahr der Anteil der Aktien unter 51 %, entfaellt die TFS. Die FAZ meint (wohl zu recht), dass grosse amerikanische ETF KAGs fuer die "paar deutschen Sparer" wohl keine derartige Bestaetigung herausgeben :-(

 

Weiss jemand genaueres? Ggf. einen Link auf das angezogene BFM-Schreiben?

 

Michael

 

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