marti_a Mittwoch um 12:02 vor 28 Minuten von Holgerli: Vor 4 Jahren ist er deswegen abgesägt worden. Unter anderem von den "Aufsichtsräten" des Land Niedersachsens? Wie soll eine Person wie Julia Willie Hamburg eigentlich bei ihrer Bildung und Vorkenntnissen Aufsicht führen? Das Land Niedersachsen hat bis heute doch nur parasitiert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli Mittwoch um 12:06 vor 1 Minute von BlindesHuhn88: Frage nur wie viel man an solchen Autos verdient? Und genau das ist der Punkt: Vor einigen Jahren hat ein VW-Manager gesagt, dass man BEVs mit der gleichen Ausstattung wie einen Diesel-Golf bekommen würde. Jetzt bekommt man ihn für den Preis aber er wird "wegen zu großer Nachfrage" nicht mehr verkauft. Wäre das mit einem Diesel-Golf auch passiert? Ich bin der Überzeugung, wenn VW mit BEVs Gewinn machen würde, würden sie auch entsprechend schnell umstellen und nicht wie in 2026 in einem stark wachsenden Markt stagnieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
alex08 Mittwoch um 12:35 vor 32 Minuten von marti_a: Wie soll eine Person wie Julia Willie Hamburg eigentlich bei ihrer Bildung und Vorkenntnissen Aufsicht führen? Berechtigte Frage. So, wie es für ihre Institution Vorteile bringt, nicht für VW. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
marti_a Mittwoch um 13:58 Für den Fall, dass mein Chef, Herr Lies, hier mitlesen sollte: Meine Lösung für die Misere: Der harten Restrukturierung zustimmen, weniger Besitzstandswahrung, weniger Populismus Aktienkurs geht hoch Anteile des Landes versilbern und raus aus dem Aufsichtsrat, damit jemand Fähiges und Kenntnisreiches ohne Proporz Aufsicht führt die entstandenen Gewinne in einen Zukunftsfonds einzahlen um die freigewordene Arbeitskraft möglichst schnell wieder zu nutzen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
krett Mittwoch um 14:16 · bearbeitet Mittwoch um 14:19 von krett vor 2 Stunden von Holgerli: Ist eine Karikatur aus der taz (also tief durchatmen). Diese trifft es aber IMO verdammt gut. Das schlimme finde ich: Herbert Diess hat vor 5 Jahren schon vorausgesagt, dass massiv abgebaut werden muss. Vor 4 Jahren ist er deswegen abgesägt worden. Das "massiv" von damals ist heute noch "massiver" geworden, weil das neue Management stumpf so weiter gemacht hat wie von Diess angekündigt. Wenn Blume (der den Karren sehenden Auges weiter in den Dreck gefahren hat) als nächstes fliegt, weil nicht geändert werden soll/kann/darf dann sehen wir 2030 die gleiche Karikatur nur halt mit 250.000 VW-Mitarbeiter. Und vermutlich reicht ein Anruf von niedersächsischen Ministerpräsidenten (oder halt auch vom bayrischen), um die Schließung zu stoppen und die Absägearbeiten zu beginnen. Die können das auch ganz ohne Okay von Vorstand und Aufsichtsrat machen. Ja, das trifft es, aber das lässt etwas aus: Die Arbeitnehmer sitzen im Management. Der Aufsichtsrat wird zur Hälfte von Arbeitnehmer bekleidet. Die Betriebsratsvorsitzende, Frau Cavallo, sitzt selbst im Aufsichtsrat. Jahreslange tragen die Arbeitnehmer im Aufsichtsrat also alle Entscheidungen mit, teilweise arbeiten sie gegen die Transformation, aber am Ende will man für nichts mit verantwortlich sein. Genau mein Ding. vor 2 Stunden von stagflation: Mein Eindruck ist allerdings, dass Deutschland tatsächlich ein Problem mit zu hohen Kosten hat. Das ist tatsächlich so. In Spanien(!) liegen die Produktionskosten 60% unter den deutschen. Energie und Bürokratie spielen, zumindest bei VW, eine untergeordnete Rolle. Am Ende sind es zu 90% die hohen Arbeitskosten in Deutschland. In keinem Land der Welt ist die Autoproduktion so teuer wie in Deutschland. 35 Stundenwoche Urlaubsregelungen Altersteilzeit Sozialversicherungskosten usw. usw. und jede Gesetzesreform um das zu beheben, wird von den Gewerkschaften und SPD auf Bundesebene verhindert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Mkoll Mittwoch um 14:50 vor 3 Stunden von Holgerli: Und vermutlich reicht ein Anruf von niedersächsischen Ministerpräsidenten (oder halt auch vom bayrischen), um die Schließung zu stoppen Da Neckarsulm nicht in Bayern liegt und auch sonst keine Jobs von VW dort, wird Söder da eher entspannt zuschauen und sich um IN und M kümmern. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli Mittwoch um 15:22 vor 31 Minuten von Mkoll: Da Neckarsulm nicht in Bayern liegt und auch sonst keine Jobs von VW dort, Dann ruft halt der Herr Özdimir dort an. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli Mittwoch um 16:00 Und schon geht es los: "Alles Unsinn, Unfug, Kokolores" - IG Metall: Aus von VW Werken nicht beschlossen Zitat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer appellierte, "die Nerven zu behalten". "Auch am Freitag wird es dazu keine Entscheidung geben", sagte der CDU-Politiker in einem Videostatement auf Facebook. Mit Blick auf die betroffene E-Auto-Fabrik in Zwickau ergänzte er: "Wir haben bei uns in Zwickau-Mosel die Argumente voll auf unserer Seite. Wir sind das effizienteste Werk." Die jüngsten Nachrichten bezeichnete er als "ganz bedrückende Gerüchte". "Es ist noch nicht der Punkt, an dem entschieden wird, wie es wirklich mit Volkswagen weitergeht", versicherte Kretschmer. Er hatte sich vorige Woche zu einem Gespräch mit Konzernchef Oliver Blume und VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch in Dresden getroffen. Der Konzern sagt, dass man in Zwickau ein großes Problem habe. Die Politik sagt, dass man das effizientes Werk habe. Nachtigall, ick hoer dir trapsen. Okay, das war jetzt eher berlinerisch Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Mittwoch um 16:13 · bearbeitet Mittwoch um 16:21 von satgar vor 2 Stunden von krett: Das ist tatsächlich so. In Spanien(!) liegen die Produktionskosten 60% unter den deutschen. Energie und Bürokratie spielen, zumindest bei VW, eine untergeordnete Rolle. Am Ende sind es zu 90% die hohen Arbeitskosten in Deutschland. In keinem Land der Welt ist die Autoproduktion so teuer wie in Deutschland. Wenn „diese Art von Kosten“ immer das ausschlaggebende Moment wären, dann hätte Deutschland gar nichts mehr an Produktion, nicht nur keine Autos. Und dann wäre das auch schon so in den 80er Jahren gewesen, da waren die Spanier und Italiener auch schon billiger als wir. Und die Rumänen sind es sowieso, ganz zu schweigen von den Vietnamesen. Das allein kann gar nicht das Argument für uns als drittgrößte Volkswirtschaft dieses planeten sein. Das wir im Moment nichts mehr gebacken bekommen, hat doch klare Industrie politische Gründe aus China. Dazu reicht dies https://de.linkedin.com/posts/praasch_chinas-automarkt-implodiert-und-genau-das-activity-7500110584705744896-Y3y0 oder die ganze Folge von Markus Lanz zu diesem Thema. Die Probleme chinas, die auch Ulrike Herrmann immer wieder skizziert, lädt es auf dem exportmarkt ab und zerstört damit unseren Markt und die Hersteller hier. Man verkauft unter einstandspreis, was deutsche Hersteller vom Kartellamt sofort verboten bekommen würden, weil solch eine ruinöse Vorgehensweise nur andere Marktteilnehmer rauskegeln soll. Und das macht China mit uns. Das haben sie strategisch auch schon mit der PV Industrie und seltenen Erden gemacht, und wir begeben uns immer wieder in die gleiche Abhängigkeit dabei. Und verkaufen uns das dann selber so, weil das ja nicht anders gehen könne, weil die einfach billiger sind als wir und wir nur zu teuer. Dass das also nen Schicksal ist, dem man nicht entkommen könne. Ist natürlich Schwachsinn. Im Übrigen sind wir da nicht so viel besser mit unserem seit jaaaaaahren geltenden exportüberschuss, bei dem wir unsere Problem der schwachen Binnennachfrage einfach exportieren und anderen Ländern aufs Auge drücken. Aber die usa z.b., machen das nicht mehr mit. Für uns deutsche klingt und klang das immer geil und erhaben „exportweltmeister“. Dass das aber drastische Folgen für andere Länder hat, da guckt man dann geflissentlich weg. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
alex08 Mittwoch um 16:22 vor 8 Minuten von satgar: Die Probleme chinas, die auch Ulrike Herrmann immer wieder skizziert, lädt es auf dem exportmarkt ab und zerstört damit unseren Markt und die Hersteller hier. Man verkauft unter einstandspreis, Wie hat vor kurzem ein Prof. der TH Rosenheim(?) so schön formuliert: es sind immer die anderen schuld. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Mittwoch um 16:24 Gerade eben von alex08: Wie hat vor kurzem ein Prof. der TH Rosenheim(?) so schön formuliert: es sind immer die anderen schuld. Kann man so sehen. Man möge sich die Lage aber auch nicht blind und naiv anschauen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PapaPecunia Mittwoch um 16:29 vor 2 Stunden von krett: Ja, das trifft es, aber das lässt etwas aus: Die Arbeitnehmer sitzen im Management. Der Aufsichtsrat wird zur Hälfte von Arbeitnehmer bekleidet. Die Betriebsratsvorsitzende, Frau Cavallo, sitzt selbst im Aufsichtsrat. Jahreslange tragen die Arbeitnehmer im Aufsichtsrat also alle Entscheidungen mit, teilweise arbeiten sie gegen die Transformation, aber am Ende will man für nichts mit verantwortlich sein. Genau mein Ding. Das ist ein verdammt guter Punkt! Gerade die IG Metall hat sich vor zehn Jahren unfassbar gefeiert, als eigentlicher Macher. Dann hat man den Konzernen als es noch lief schön ein paar Bürokratiemonster reingedrückt. Tariflicher Anspruch auf eine unbefristete Übernahme nach erfolgreicher Abschlussprüfung. T-Zug. Beschäftigte können für ein Studium oder eine Weiterbildung den Arbeitsvertrag bis zu sieben Jahre ruhen lassen. Undundund. Jegliche Optimierungsprojekte werden intern erst einmal aus politischen Gründen abgelehnt, damit man Verhandlungsmasse für eigene Anliegen hat. Man war auch bei allen zeitgeistigen Themen ganz vorne mit dabei. Aber jetzt ist die paritätische Mitbestimmung plötzlich vergessen. Selbstkritik natürlich Fehlanzeige. Kritik von Außen wird sofort abgebügelt ("willst du Turbokapitalismus und überhaupt keinen Schutz für Arbeitnehmer?"). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 Mittwoch um 16:42 vor 5 Minuten von PapaPecunia: Gerade die IG Metall hat sich vor zehn Jahren unfassbar gefeiert, als eigentlicher Macher. Dann hat man den Konzernen als es noch lief schön ein paar Bürokratiemonster reingedrückt. Tariflicher Anspruch auf eine unbefristete Übernahme nach erfolgreicher Abschlussprüfung. T-Zug. Beschäftigte können für ein Studium oder eine Weiterbildung den Arbeitsvertrag bis zu sieben Jahre ruhen lassen. Undundund. nicht nur VW, bei Mercedes genau das gleiche. Als man schon merkte, dass die Stückzahlen beim Verkauf sinken und man entschied weniger zu produzieren, entschied die Firma Alle Leiharbeiter raus. So eine Entscheidung konnte ohne Zustimmung der Gewerkschaft treffen. und was kam dann von der IG Metall, die Firma hat eine Verantwortung gegenüber diesen Mitarbeitern und sie müssen alle Leiharbeiter fest übernehmen. Da konnte ich nur noch den Kopf schütteln, wie realitätsfern die IG Metall da agiert. In so einer Situation geht es nicht mehr darum noch mehr Mitarbeiter sondern zu versuchen, die Jobs die noch da sind zu sichern. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GustavGnöttgen Mittwoch um 17:24 …..die IG Metall hat auch dabei zugeschaut, wie die Zulieferer von VW nach allen Regeln der Kunst ausgepresst wurden…nix da mit Solidarität… Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
krett Mittwoch um 17:39 · bearbeitet Mittwoch um 17:40 von krett vor einer Stunde von satgar: Wenn „diese Art von Kosten“ immer das ausschlaggebende Moment wären, dann hätte Deutschland gar nichts mehr an Produktion, nicht nur keine Autos. Und dann wäre das auch schon so in den 80er Jahren gewesen, da waren die Spanier und Italiener auch schon billiger als wir. Und die Rumänen sind es sowieso, ganz zu schweigen von den Vietnamesen. Das allein kann gar nicht das Argument für uns als drittgrößte Volkswirtschaft dieses planeten sein. Das wir im Moment nichts mehr gebacken bekommen, hat doch klare Industrie politische Ja, du hast schon recht mit deinen Punkten. Ich denke früher konnte man die hohen Arbeitskosten kompensieren durch höhere Produktivität und andere Dinge. Niedrige Zinsen und Gewinne aus China konnten die hohen Arbeitskosten kompensieren (teilweise!), das ist jetzt alles vorbei. Noch dazu wurden die Ost- und Südeuropäer selber Produktiver. Hohe Energiekosten und Bürokratie sind dann noch das i-Tüpfelchen. Kleinwagen werden in Deutschland auch schon länger nicht mehr produziert, noch nur größere Autos die höhere Margen haben und bei denen die hohen Löhne noch gezahlt werden konnten. Als nächstes kommen jetzt die Mittelklasseautos. Die selbe IG Metall, die heute dem Vorstand heute Fehlentscheidungen in der Vergangenheit vorwirft, hat noch vor 2 Jahren die 4 Tage Woche bei vollem Lohnausgleich gefordert übrigens. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Mittwoch um 18:04 · bearbeitet Mittwoch um 18:07 von satgar Dazu.. Erst haben sie die Deutschen aus deren Heimatmarkt gedrängt, auf dem noch gutes Geld verdient werden konnte. Und jetzt greifen sie uns hier an. Darauf muss eine Antwort gefunden werden. Und wenn hier mit unfairen Bandagen gekämpft wird, müssen halt Zölle her. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 Mittwoch um 18:16 vor 9 Minuten von satgar: Erst haben sie die Deutschen aus deren Heimatmarkt gedrängt, auf dem noch gutes Geld verdient werden konnte. Und jetzt greifen sie uns hier an. Darauf muss eine Antwort gefunden werden. Und wenn hier mit unfairen Bandagen gekämpft wird, müssen halt Zölle her. China hat den dt. Herstellern Auflagen vorgegeben, dass in China produziert werden muss, wenn sie dort verkaufen wollen. Wäre vielleicht mal eine Idee, so etwas ähnliches auch den chin. Herstellern vorzugeben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Mittwoch um 18:23 · bearbeitet Mittwoch um 18:40 von satgar vor 23 Minuten von west263: China hat den dt. Herstellern Auflagen vorgegeben, dass in China produziert werden muss, wenn sie dort verkaufen wollen. Wäre vielleicht mal eine Idee, so etwas ähnliches auch den chin. Herstellern vorzugeben. Mehr noch: Es mussten ja sogar Joint venture zwangsweise eingegangen werden, was ganz zu Beginn zu erheblichem Technologie Transfer ins Reich der Mitte geführt hatte. Wir müssen da mal die Augen aufmachen: China ist ein kommunistisches Land mit 5 Jahres Plan. Klarer autoritärer Führung und Weltmachtsanspruch, bei dem Politik und Industrie untrennbar verwoben sind. Bei den Staatskonzerne gepempert werden, und das nicht nur mit direkten Geldzahlungen, sondern mit Rahmenbedingungen, die besonders denen helfen. Fairness gegenüber allen Marktteilnehmer, ist da weder nötig noch gewünscht. wir verstehen unsere Marktwirtschaft und unseren Kapitalismus allerdings anders und wollen hier jedem die gleichen fairen Chancen geben. Und da prallen Vorstellungen aufeinander, nach denen unsere Unternehmen nicht mehr im fairen Wettbewerb stehen. Bei denen die Chinesen bei uns alles aufkaufen dürfen, wenn es diesen gefällt, wir andersherum aber nicht. Und damit muss jetzt endlich Schluss sein. Eigentlich müssten wir mit unserer aus Steuergeld bestehenden E Förderung sagen, dass es die nur für deutsche Autos gibt, oder zumindest aus der EU. Aber das erlauben unsere fairen Regeln halt nicht, weil man dagegen klagen könnte. Wäre ja diskriminierend. Aber in China juckt das halt keinen. Die machen ihre Regeln so, dass sie für die gut sind. Das wäre so, als ob jemand im Brettspiel dauernd bei seinem Spiel manipuliert, und der andere sich erhabenen Kopfes an die Spielregeln hielte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 Mittwoch um 18:44 vor 19 Minuten von satgar: Das wäre so, als ob jemand im Brettspiel dauernd bei seinem Spiel manipuliert, und der andere sich erhabenen Kopfes an die Spielregeln hielte. Das trifft es eigentlich ganz gut und das nicht nur in der Industrie. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
marti_a Mittwoch um 19:39 vor einer Stunde von west263: Wäre vielleicht mal eine Idee, so etwas ähnliches auch den chin. Herstellern vorzugeben. Was immer auch passiert: Man wird in Zukunft durch Automatisierung deutlich(!) weniger Personal benötigen. Auch hier: Die fetten Jahre sind vorbei. Aber in Sachen Infotainment etc. von den Chinesen klauen klingt sehr attraktiv. Aber egal was passiert: Die Lohnstückkosten, die Bürokratie, die Energiekosten hier in Deutschland müssen runter. Das bedeutet auch Wohlstandverlust. Alternative: gar nix mehr. Oder sich beim Staat verbeamten oder anstellen lassen. So wie ich. Mal sehen, wie lange diese hohe Staatsquote bei niedriger Produktivität (zumindest bei Vater Staat) noch funktioniert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
howhardgerrard87 Mittwoch um 22:02 Mir tun schon jetzt die Produktionsmitarbeiter dort leit die ein paar Schrauben setzen für 5k Netto im Monat inklusive Zulagen und gesagt bekommen haben, dass auch noch ihre Enkelkinder dort arbeiten könnten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
alex08 gestern um 04:32 Uhr vor 8 Stunden von marti_a: . Aber egal was passiert: Die Lohnstückkosten, die Bürokratie, die Energiekosten hier in Deutschland müssen runter. Das bedeutet auch Wohlstandverlust. Alternative: gar nix mehr. Das sagt man seit 20 Jahren. Passiert ist nichts - bis auf den massiven Abbau der Industrie hierzulande, natürlich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Caveman8 gestern um 04:50 Uhr vor 12 Stunden von satgar: Wenn „diese Art von Kosten“ immer das ausschlaggebende Moment wären, dann hätte Deutschland gar nichts mehr an Produktion, nicht nur keine Autos. Und dann wäre das auch schon so in den 80er Jahren gewesen, da waren die Spanier und Italiener auch schon billiger als wir. Wir hatten früher in der Autoindustrie keinen echten Wettbewerb. Der Verbrenner war und ist ein hoch komplexes Produkt. Getriebe, Fahrwerk, Abgasreinigung, Aufladung etc. da hatten wir einfach einen Wissensvorsprung und konnten damit die Preise setzen. Nun zählt das nicht mehr bzw. die Chinesen haben den Vorsprung unwiederbringlich aufgeholt. Nun kommt es auf die Kosten an und da können wir in DE nicht gewinnen. Italien hat vorgemacht, was Deutschland nun Bevorsteht. Die Autoproduktion in DE (so wie wir sie kennen) ist am Ende. Wir können ggf. noch die Entwicklung und hoch spezialisierte Einzelanfertigungen halten. Das Massengeschäft lässt sich in DE aber nicht halten. Daher ist die Diskussion über deutsche VW Werke geradezu lächerlich. Es stellt sich nicht die Frage welches Werk geschlossen wird, sondern wann es welches Werk trifft und welches überhaupt bestehen bleiben kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
howhardgerrard87 gestern um 05:14 Uhr · bearbeitet gestern um 05:14 Uhr von howhardgerrard87 vor 24 Minuten von Caveman8: Wir hatten früher in der Autoindustrie keinen echten Wettbewerb. Der Verbrenner war und ist ein hoch komplexes Produkt. Getriebe, Fahrwerk, Abgasreinigung, Aufladung etc. da hatten wir einfach einen Wissensvorsprung und konnten damit die Preise setzen. Nun zählt das nicht mehr bzw. die Chinesen haben den Vorsprung unwiederbringlich aufgeholt. Nun kommt es auf die Kosten an und da können wir in DE nicht gewinnen. Italien hat vorgemacht, was Deutschland nun Bevorsteht. Die Autoproduktion in DE (so wie wir sie kennen) ist am Ende. Wir können ggf. noch die Entwicklung und hoch spezialisierte Einzelanfertigungen halten. Das Massengeschäft lässt sich in DE aber nicht halten. Daher ist die Diskussion über deutsche VW Werke geradezu lächerlich. Es stellt sich nicht die Frage welches Werk geschlossen wird, sondern wann es welches Werk trifft und welches überhaupt bestehen bleiben kann. Der deutsche Standort wurde Quer-subventioniert durch die Gewinne aus China. Keine Gewinne mehr aus China = Ende für Standorte in Deutschland. Denke das ist unumkehrbar. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
alex08 gestern um 05:31 Uhr vor 40 Minuten von Caveman8: Wir hatten früher in der Autoindustrie keinen echten Wettbewerb. Der Verbrenner war und ist ein hoch komplexes Produkt. Getriebe, Fahrwerk, Abgasreinigung, Aufladung etc. da hatten wir einfach einen Wissensvorsprung und konnten damit die Preise setzen. Nun zählt das nicht mehr bzw. die Chinesen haben den Vorsprung unwiederbringlich aufgeholt. Nun kommt es auf die Kosten an und da können wir in DE nicht gewinnen. Italien hat vorgemacht, was Deutschland nun Bevorsteht. Die Autoproduktion in DE (so wie wir sie kennen) ist am Ende. Wir können ggf. noch die Entwicklung und hoch spezialisierte Einzelanfertigungen halten. Das Massengeschäft lässt sich in DE aber nicht halten. Daher ist die Diskussion über deutsche VW Werke geradezu lächerlich. Es stellt sich nicht die Frage welches Werk geschlossen wird, sondern wann es welches Werk trifft und welches überhaupt bestehen bleiben kann. Exakt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag