Holgerli gestern um 09:46 Uhr Seat soll wohl (auch) platt gemacht werden: Spätestens Ende 2029 - Bericht: VW will bei Seat die Produktion einstellen Zitat Seat werde nicht mehr als Bestandteil des Zielbilds 2030 geführt. Das Auslaufen der spanischen Marke reduziere die Komplexität und die Investitionsbelastung in der Markengruppe Core, hieß es zur Begründung. "Eine Fortführung von Seat in der bisherigen Form würde zusätzliche Ressourcen binden, während die strategische Weiterentwicklung innerhalb der Markengruppe Cupra fokussiert werden soll." Ein Volkswagen-Sprecher erklärte, das Unternehmen kommentiere interne Unterlagen nicht. "Diese werden in den zuständigen Gremien besprochen und verabschiedet. Diesem Prozess greifen wir nicht vor." Das wären dann weitere ca. 600.000 Fahrzeuge/Jahr bzw. 10.000 Arbeitsplätze weniger Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r gestern um 10:41 Uhr · bearbeitet gestern um 10:42 Uhr von s1lv3r vor 55 Minuten von Holgerli: Das wären dann weitere ca. 600.000 Fahrzeuge/Jahr bzw. 10.000 Arbeitsplätze weniger Bei SEAT ist es ja aber eh ein schleichender Prozess gewesen, dass man die ursprünglich nur für die sportlichsten Top-Modelle reservierte "Cupra" Modellbezeichnung als eigenständige Marke ausgegliedert und mit teilweise den gleichen Modellen 1-zu-1 als Konkurrenz im eigenen Haus aufgebaut hat. Seltsamerweise hat das auch funktioniert und die Leute haben lieber 5000€ Euro mehr für einen Cupra, als für das gleiche Modell bei SEAT bezahlt (und dafür dann im Prinzip nur gold angemalte Felgen bekommen) ... die Einstellung von SEAT ist im Prinzip dann nur der folgerichtige letzte Schritt zum Abschluss dieser Strategie. (Ein anderes Thema ist, dass das wohl eher ein kurzfristiger Effekt sein dürfte ... wenn der kleinste Cupra jetzt 116 PS hat, hat das mit dem ursprünglichen Margenimage von Sportlichkeit natürlich nichts mehr zu tun und langfristig verliert man diese Wahrnehmung dann wohl zwangsweise auch komplett in der Öffentlichkeit ... im Prinzip "verbraucht" man daher m.M.n. nur für eine kurzzeitige Absatzzahlen-Optimierung dann langsam die über Jahrzehnte aufgebaute Wahrnehmung von Cupra als exklusives sportliches Modell.) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli gestern um 11:07 Uhr vor 22 Minuten von s1lv3r: (Ein anderes Thema ist, dass das wohl eher ein kurzfristiger Effekt sein dürfte ... wenn der kleinste Cupra jetzt 116 PS hat, hat das mit dem ursprünglichen Margenimage von Sportlichkeit natürlich nichts mehr zu tun und langfristig verliert man diese Wahrnehmung dann wohl zwangsweise auch komplett in der Öffentlichkeit ... im Prinzip "verbraucht" man daher m.M.n. nur für eine kurzzeitige Absatzzahlen-Optimierung dann langsam die über Jahrzehnte aufgebaute Wahrnehmung von Cupra als exklusives sportliches Modell.) Guter Punkt. Ich frage mich auch, welche Auswirkungen das Seat-Aus in Spanien auf den Absatz der anderen VW-Marken haben wird. Weil es verschwindet eine spanische Marke auf Geheiss eines deutschen Konzerns. Bezüglich der 10.000 Arbeitsplätze bin ich mir hingegen nicht mehr so sicher, weil der VW-Konzern diverse Kleinwagen unter dem Namen VW, Skoda und halt Cupra aufgrund der geringeren Kosten in Spanien produzieren lässt. Man wird sehr was passiert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli gestern um 11:28 Uhr Lt. den neusten Zahlen des KBA hat die Kernmarke "Volkswagen" im August 14% und YTD fast 6% weniger als im Vorjahreszeitrum in Deutschland verkauft. Und das in einem Gesamtmarkt, der in beiden Zeiträumen um fast 3% bzw. fast 5% gewachsen ist. Interessant ist, dass selbst das zur Disposition stehende "Seat" sich prozentual gesehen besser geschlagen hat als die Kernmarke "Volkswagen". "Cupra" als Marke ist hingegen selber nicht aufgeführt, dass es möglich ist, dass diese Marke beim KBA auch als "Seat" geführt wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
basti_ gestern um 12:20 Uhr Mal eine ernst gemeinte Frage zum Thema Kosten, die drei größten Punkte bzgl Kosten sind afaik: Strom Sozialabgaben Gewerkschaft bzw Sondersituation VW Gesetz dh das Problem von VW ist, dass man ein deutscher Staatskonzern ist!? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
alex08 gestern um 12:48 Uhr vor einer Stunde von Holgerli: Lt. den neusten Zahlen des KBA hat die Kernmarke "Volkswagen" im August 14% und YTD fast 6% weniger als im Vorjahreszeitrum in Deutschland verkauft. Und das in einem Gesamtmarkt, der in beiden Zeiträumen um fast 3% bzw. fast 5% gewachsen ist. Interessant ist, dass selbst das zur Disposition stehende "Seat" sich prozentual gesehen besser geschlagen hat als die Kernmarke "Volkswagen". "Cupra" als Marke ist hingegen selber nicht aufgeführt, dass es möglich ist, dass diese Marke beim KBA auch als "Seat" geführt wird. Laut Handelsblatt: Keine Lösung bei finalem Einigungsversuch – Showdown bei VW-Aufsichtsratssitzung https://hbapp.handelsblatt.com/cmsId/100251685.html?utm_medium=in&utm_source=app&utm_campaign=share sucht man einen "Minimalkonsens". Das wird nicht reichen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 23 Stunden Die Bertelsmann-Presse bringt sich in Stellung: Showdown in Wolfsburg - Wer kann VW-Chef Oliver Blume jetzt noch stoppen? Der Schuldige ist auch schon gefunden: "Wie konnte sich Oliver Blume so in die Sackgasse manövrieren?" Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
howhardgerrard87 vor 20 Stunden Blume opfern ? Dafür einen Gewerkschaft freundlichen CEO einstellen der einfach 2-3 Jahre laufen lässt um dann später festzustellen, dass es doch so nicht weitergehen kann? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 vor 19 Stunden https://www.n-tv.de/newsletter/breakingnews/VW-Aufsichtsrat-stimmt-Sanierungsplan-des-Vorstands-zu-id31267751.html Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
nolske vor 17 Stunden https://www.volkswagen-group.com/de/pressemitteilungen/aufsichtsrat-stimmt-zukunftsplan-2030-zu-starkes-signal-fuer-die-volkswagen-group-20662/download Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
alex08 vor 9 Stunden "starkes Signal" - den Politsprech beherrschen sie schon sehr gut. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r vor 5 Stunden vor 17 Stunden von Holgerli: Der Schuldige ist auch schon gefunden: "Wie konnte sich Oliver Blume so in die Sackgasse manövrieren?" Ich lese in dem Artikel eigentlich nur folgende Sätze: Zitat Die Personalkosten pro Beschäftigtem liegen demnach bei rund 163.000 Euro im Jahr - an ausländischen Standorten, beispielsweise in China, bei etwa 74.000 Euro. [...] Die IG Metall hat deshalb bereits klargemacht, dass sie einen Angriff auf den Haustarif nicht kampflos akzeptieren werde. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 5 Stunden · bearbeitet vor 5 Stunden von satgar vor 14 Minuten von s1lv3r: Ich lese in dem Artikel eigentlich nur folgende Sätze: Oh wunder oh wunder, in China sind die Menschen billiger zu haben als bei uns, was eine Neuigkeit. Da gibts immerhin auch mehr Auswahl über knapp 1,4 Milliarden und bei uns nur 84 Millionen. Angebot und Nachfrage halt :-D Kaufkraftbereinigtes BIP pro Kopf (KKP) China ~25.066 USD ; Deutschland ~67.000 USD Deutschland ist ca. 2,7-mal höher Wirtschaftsstatus insgesamt Zweitgrößte Volkswirtschaft China; Drittgrößte Volkswirtschaft Deutschland China führt beim Gesamt-BIP Da muss ich wieder an den lieben Volker denken. Hier ab: Minute 3:16 Das geht zurück auf Martin Winterkorn 2007: "Als Martin Winterkorn im Januar 2007 den Vorstandsvorsitz von Volkswagen übernahm, stand der Konzern vor massiven Effizienzproblemen an den deutschen Standorten. Damals gaben Winterkorn und der damalige VW-Betriebsrat das Ziel aus, die Produktivität drastisch zu steigern. In dieser Ära wurde die „7-Prozent-Formel“ etabliert: Um die im internationalen Vergleich extrem hohen deutschen Lohn- und Produktionskosten auszugleichen, forderte das Management Jahr für Jahr ein Produktivitätsplus von rund 7 %." -> aus der KI Und bei dem Fazit, wer soll das alles an Autos kaufen, da sind wir heute. Denn bisher haben das die Weltmärkte, allen voran China, eben abgenommen. Und das ist dort jetzt vorbei. Und gleichzeitig drängen die nun auch auf unseren Markt. Das Ziel, welches bei NTV ausgegeben wird ist letztlich klar: "Ziel ist es, die Rendite bis 2030 auf neun Prozent zu steigern, von 3,8 Prozent im ersten Halbjahr 2026." Mitarbeiter raus, Rendite hoch, Aktienkurs los gehts: https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/Der-Boersen-Tag-Freitag-4-September-2026-id31268288.html Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren. Und "zu kleine Gewinne" und zu wenig Rendite ebenso dadurch steigern, dass man das sozialisiert. Quasi die Vorstufe von "Verluste". Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Caveman8 vor 4 Stunden vor 44 Minuten von satgar: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren. Und "zu kleine Gewinne" und zu wenig Rendite ebenso dadurch steigern, dass man das sozialisiert. Quasi die Vorstufe von "Verluste". Ich denke die VW Aktionäre haben schon gut für die mangelnde Rentabilität „bezahlt“. Habe bisher nichts davon gelesen, dass der Staat dort Verluste kompensiert hat Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 4 Stunden · bearbeitet vor 4 Stunden von satgar vor 11 Minuten von Caveman8: Ich denke die VW Aktionäre haben schon gut für die mangelnde Rentabilität „bezahlt“. Habe bisher nichts davon gelesen, dass der Staat dort Verluste kompensiert hat In den Jahren 2020 bis 2025 betrug der Nachsteuergewinn des Volkswagen-Konzerns insgesamt zwischen rund 71,44 und 71,67 Milliarden Euro. Von den erzielten Nachsteuergewinnen hat der Volkswagen-Konzern im Zeitraum von 2020 bis 2025 insgesamt rund 23 bis 24 Milliarden Euro als Dividende an seine Aktionäre ausgeschüttet. Die Ausschüttungsquote lag in diesen Jahren meist bei soliden 25 bis 40 Prozent des auf die Aktionäre entfallenden Gewinns. Der Hauptaktionär der Volkswagen AG ist die Porsche Automobil Holding SE. [Bei der läuft es übrigens auch immer gut. Außer 2024:] Milliardenverlust: Aufgrund der Absatzkrise bei VW musste die Holding eine gigantische, rein bilanzielle Wertberichtigung auf ihre VW-Anteile in Höhe von fast 20 Milliarden Euro vornehmen. Die Dividende der Porsche Automobil Holding SE (kurz Porsche SE, gehandelt als Vorzugsaktie) lag im Zeitraum von 2020 bis 2025 je Aktie bei insgesamt 13,97 Euro. Aufgrund der stabilen Zuflüsse aus den Beteiligungen hielt die Holding ihre Ausschüttungen über weite Strecken auf einem konstant hohen Niveau, bevor sie infolge der Krise beim Hauptinvestment Volkswagen gekürzt werden musste. Die Hauptaktionäre der Porsche Automobil Holding SE sind die Mitglieder der Familien Porsche und Piëch. (KI) Ich kann jetzt wirklich nicht erkennen, dass es ganz schlimm um das Unternehmen stünde. Weder um VW, noch Porsche oder die SE. Da läuft es noch immer letztlich. Autos werden verkauft. Aber die Rendite ist halt nicht mehr so hoch wie früher. Gewünscht wird 9% wie im NTV Artikel genannt wird. Und damit 9% Rendite übrig bleiben, für die Eigentümer, müssen halt Mitarbeiter gehen. So einfach doch letztlich. Kosten runter, Rendite rauf. Ich versteh das doch letztlich auch. Es ist immer eine Interessenabwägung zwischen dem Eigentümer und seinem Invest, was er gerne aus dem Invest als Gewinn raus haben möchte, und den Mitarbeitern und anderer Kostenstellen wie auch Zulieferer (die ja zeitweise auch ausgepresst wurden wie eine Zitrone). Und natürlich ist ein Wirtschaftsunternehmen nicht die Wohlfahrt und nicht die Caritas. Aber man sollte das schon so benennen, wie es ist. Hier werden Leute nicht entlassen, um den Konzern zu retten oder Verluste wieder in Gewinne zu verwandeln. Sondern Leute müssen gehen und Werke werden geschlossen, weil die Rendite nicht hoch genug ausfällt. Und da hat die Gewerkschaft im Sinne der Interessenvertretung für die Arbeitnehmer, schon den Kampf aufzunehmen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu vor 3 Stunden vor einer Stunde von satgar: Aber man sollte das schon so benennen, wie es ist. Hier werden Leute nicht entlassen, um den Konzern zu retten Bist du da sicher? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
alex08 vor 2 Stunden Es gibt keine betriebs. Kündigungen, lt. Statement. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 2 Stunden vor 10 Minuten von alex08: Es gibt keine betriebs. Kündigungen, lt. Statement. Aus eigener Erfahrung (nicht VW): Mit Peitsche und Zuckerbot, also Zwangsversetzung und dann Abfindung, kann man Leute auch zur Kündigung bewegen. Ob das wirklich freiwillig war, kann man dann diskutieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Caveman8 vor 2 Stunden vor 2 Stunden von satgar: Hier werden Leute nicht entlassen, um den Konzern zu retten oder Verluste wieder in Gewinne zu verwandeln. Sondern Leute müssen gehen und Werke werden geschlossen, weil die Rendite nicht hoch genug ausfällt. Und da hat die Gewerkschaft im Sinne der Interessenvertretung für die Arbeitnehmer, schon den Kampf aufzunehmen. Möchtest du deine ETF verkaufen um eine Aktien zu halten die dir 3,54% verspricht? Ohne diese Maßnahmen wird VW kein Geld mehr bekommen um zu investieren oder künftige Nachfragedellen ausgleichen zu können. Die 3,54% müssen auch erstmal gehalten werden. Hier geht es nicht um Profit. Hier geht es ums langfristige überleben, da das ursprüngliche Produkt immer weniger Nachfrage erzielt. Es könnten ja auch alle Europäer kollektiv und freiwillig mehr Geld für ihre Autos bezahlen und die Chinesen boykottieren. Richtig: passiert auch nicht. Klar hat auch das Management versagt. Das Land und die Arbeitnehmerseite hat aber ebenfalls einen großen Anteil an der Misere. Unter Diess hätte man die Veränderungen schon 2018 bis 2022 anschieben können und so nicht wertvolle Jahre verpasst. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 2 Stunden · bearbeitet vor 1 Stunde von satgar vor einer Stunde von chirlu: Bist du da sicher? Wie könnte ich? ;-) vor 32 Minuten von Caveman8: Klar hat auch das Management versagt. Das Land und die Arbeitnehmerseite hat aber ebenfalls einen großen Anteil an der Misere. Unter Diess hätte man die Veränderungen schon 2018 bis 2022 anschieben können und so nicht wertvolle Jahre verpasst. Eigentlich sitzen doch alle im gleichen Boot, sollte man meinen. Das Land möchte seine Steuereinnahmen behalten, die Arbeitnehmer Ihre Arbeitsplätze und die Eigentümer Ihre Rendite. Also müsste eine Kraftanstrengung von allen Seiten aus kommen. Ist dem denn so? Gibts z.B. von den Großaktionären eine Eigenkapitalspritze ins Unternehmen aus den vergangenen Gewinnen? Oder eine Streichung der Dividende von mal 1 oder 2 Jahren? Davon liest man halt nichts. Das ist ein bisschen so wie mit unserer Kurzarbeiterregelung in DE im Vergleich zu Dänemark. Nimmt ein Unternehmen in DE Kurzarbeit in Anspruch, darf es weiter Dividende ausschütten, obwohl ja "Krise" ist. Und man deswegen den Mechanismus einsetzt. Dänemark hat das im Gesetz ausgeschlossen. Wer dort Kurzarbeitergeld nutzen will, darf auch keine Dividende ausschütten. Ich hätte also gar nichts dagegen, das man handelt. Krise und Transformation ist immer hart. Aber das Muster ist am Ende doch irgendwie immer das gleiche. Und mittlerweile stößt mir sowas mehr als sauer auf. Mein Vorschlag wäre vielleicht gewesen: es werden 500.000 Fahrzeugfertigungen je Jahr abgebaut und 50.000 Leute gehen. Gleichzeitig wird die Dividende so lange gestrichen, bis das Renditeziel wieder erreicht ist. Außerdem packt der Großaktionär Porsche SE im Sinne der Familien eine Kapitalspritze von 10 Milliarden ins Unternehmen um den Transformationsprozess mit Forschung und Entwicklung zu unterstützen. Durch die gestrichene (oder auch nur gekürzte Dividende) wird das Volumen an Forschung beibehalten und nicht gekürzt (wie jetzt geplant). (NTV: "Bei den Investitionen setzt Volkswagen den Rotstift an. Von 2027 bis 2031 sind Investitionen von 135 Milliarden Euro geplant, das sind rund 30 Milliarden Euro weniger als in den fünf Jahren bis 2030.") Und dann kommt sowas auch ganz anders bei den Leuten an. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r vor 2 Stunden vor 2 Stunden von satgar: Oh wunder oh wunder, in China sind die Menschen billiger zu haben als bei uns, was eine Neuigkeit. Da gibts immerhin auch mehr Auswahl über knapp 1,4 Milliarden und bei uns nur 84 Millionen. Angebot und Nachfrage halt :-D Unabhängig davon jetzt direkt in eine Klassenkampf-Rhetorik zu verfallen, finde ich 163.000€ Personalkosten pro Beschäftigtem in so einem personal-intensivem Geschäft halt einfach verdammt viel. Da drängt sich mir persönlich halt schon die Frage auf, ob man langfristig mit so einem Kostenblock in einem globalen Markt wird bestehen können ... und Deutschland wäre halt nicht das erste Land, welches einen ehemals starken Automobil-Sektor Stück für Stück verliert. Wenn man sich z.B. die damalige Entwicklung in England anschaut (die waren immerhin bis in die 60er hinein der zweitgrößte Autoproduzent der Welt), hören sich die Probleme schon sehr ähnlich an (sehr starke Gewerkschaften, die einen nötigen Umbau blockieren konnten, politische Einmischung, Management-Fehler und das alles kombiniert mit aufkommender starker ausländischer Konkurrenz). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 1 Stunde · bearbeitet vor 1 Stunde von satgar vor 36 Minuten von s1lv3r: Unabhängig davon jetzt direkt in eine Klassenkampf-Rhetorik zu verfallen, finde ich 163.000€ Personalkosten pro Beschäftigtem in so einem personal-intensivem Geschäft halt einfach verdammt viel. Mich interessiert dann immer am meisten, woher diese Zahl kommt und was sie meint. Und ob die genannte Zahl x auch wirklich mit der anderen Zahl y eines anderen Landes vergleichbar ist. Was wird in den deutschen Wert genau reingerechnet? Ist das das Arbeitnehmerbrutto? Wahrscheinlich nicht. Ist es das Arbeitgeberbrutto? Könnte schon sein. Wird da auch noch etwas umgerechnet, weil es X Tage Urlaub, Wochenenden und Feiertage in DE gibt? Welche Parameter spielen da alle mit rein, immerhin gibt es hier eine starke Sozialversicherung die Geld kostet. Und bei China dann das gleiche. Die Arbeitskraft von Menschen kann man nicht so gut messen wie beim BigMac Index das standardisierte Produkt eines BigMacs über alle Länder hinweg. Sondern mit Arbeitskosten ist das mal so, und mal so. Natürlich kann das stimmen, wahrscheinlich. Aber ich hinterfrage das halt schon. Und reicht es jetzt einfach, oder soll das Ziel sein, unseren Wert auf die 74k der Chinesen zu drücken? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Caveman8 vor 1 Stunde vor 48 Minuten von satgar: Gibts z.B. von den Großaktionären eine Eigenkapitalspritze ins Unternehmen aus den vergangenen Gewinnen? Oder eine Streichung der Dividende von mal 1 oder 2 Jahren? Davon liest man halt nichts Das sagen die Zahlen. Sind denn im abgebildeten Zeitraum auch Gehälter gekürzt worden? Warum sollen Aktionäre auf Dividende verzichten, Arbeitnehmer aber nicht auf ihr Gehalt? Jeder stellt zur Verfügung was er hat und wird dafür entlohnt. Ich sehe nicht, dass die Geldgeber überbevorteilt werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 59 Minuten vor 35 Minuten von satgar: ...Und reicht es jetzt einfach, oder soll das Ziel sein, unseren Wert auf die 74k der Chinesen zu drücken? Du wirst lachen Das Ziel der Arbeitgeber ist, die Gehälter auf Null zu drücken. Das Ziel der Arbeitnehmer ist, die Gehälter zu verzehnfachen. Das Dumme dabei ist, dass der Arbeitgeber den Laden auch zumachen kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag