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Sapine

Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

Empfohlene Beiträge

satgar
vor 2 Stunden von Donaurenner:

Irgendwo

Das ist halt die alles entscheidende Frage, oder?

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radler2

Es gibt von Finanzfluß einen neuen AVD-Rechner mit Vergleich ETF-Sparplan nebst Erklärvideo auf youtube. Ob der besser ist als andere Rechner, weiß ich nicht. Jedenfall spielt Finanzfluß hier mit offenen Karten und hat die Rechenlogik offengelegt und den Source-Code auf github hinterlegt.

 

https://www.finanzfluss.de/rechner/altersvorsorgedepot/

 

Ich hab es mal für meinen Fall durchgerechnet. Kurz nach Beginn des AVD bin ich 60 und beginne meine Altersteilzeit, die Einkünfte im Ruhestand werden nicht wesentlich geringer ausfallen (Annahme 15%) als in der Altersteilzeit. Selbst bei der 360-Euro-Einzahlung für die 50%-Förderung verliert das AVD gegen einen ETF-Sparplan leicht.

 

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hilflos
· bearbeitet von hilflos
Am 31.7.2026 um 19:32 von mmusterm:

Der Anspruch auf ATZ ist in einem mir bekannten Unternehmen per Tarifvertrag nach oben "gedeckelt". Und es gibt weit mehr Interessenten als die Quote zulässt.

bei uns wird jeder genommen (IG Chemie) ohne zu sagen wie viele Verträge noch möglich wären oder wieviel Geld noch im Topf ist.

Nur bei der Betriebsversammlung werden die Anzahl der aktiven und passiven genannt. Solange es mehr passive gibt, besteht auch keine Gefahr der Einschränkung

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mmusterm
7 hours ago, hilflos said:

bei uns wird jeder genommen (IG Chemie)

So unterschiedlich ist die Welt. Aber die Chemie-Branche hat halt mehr Geld ;-). Das von mir erwähnte Unternehmen ist in der Textil- und Bekleidungsbranche.

 

Was meinst Du mit "aktiv" und "passiv". Blockmodell versus Teilzeitmodell?

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Someone
vor 24 Minuten von mmusterm:

Was meinst Du mit "aktiv" und "passiv". Blockmodell versus Teilzeitmodell?

Ich kenne in der Altersteilzeit zwei Modelle mit dem folgenden wesentlichen Unterschied:

Beim Teilzeitmodell wird über die Laufzeit die Arbeitszeit durchgängig halbiert. Das Gehalt ist reduziert, aber nicht halbiert.

Beim Blockmodell wird die erste Hälfte der Laufzeit voll gearbeitet, bei reduziertem Gehalt (die „Aktiv“-Phase) - und die zweite Hälfte der Laufzeit wird nicht gearbeitet, aber weiterhin ein reduziertes Gehalt bezogen (die „Passiv“-Phase).

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mmusterm
1 hour ago, Someone said:

zwei Modelle

So wie Du es erklärt hast, verstehe ich es auch. Danke.

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Donaurenner

Sowas gibt es bei uns nicht. Auf Anfrage vor einiger Zeit sind Kollegen aus dem Büro geflogen.  Nein , ich arbeite  nicht in einer kleinen Klitsche nur in einer Deutschland Niederlassung eines großen Konzern aus Italien.

Da gibt es nur montl.  30€ in einer Pensionskasse. 

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mmusterm
14 hours ago, Donaurenner said:

montl.  30€ in einer Pensionskasse

Ja, die Arbeitgeber-Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge weisen riesige Unterschiede auf. Diese Vor- oder Nachteile nimmt man als "junger AN" bei der AG-Auswahl aber nicht wahr, es sei denn man wird gleich Beamter - da ist es ein wichtiger Berufsgrund ;-)

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Der Spiegel (Bezahlschranke):

Zitat

Millionen Deutsche betroffen: Diese Rechnung zeigt, wie Sie beim Bausparvertrag abgezockt werden

 

Ein Bausparvertrag gilt vielen Menschen als seriöse Geldanlage. Doch wenn man sich die Zahlen genau anschaut, lohnt sich das Produkt meist nur für einen: den Verkäufer.

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satgar
vor 24 Minuten von stagflation:

Für mich ist das (leider) keine Neuigkeit. In den allermeisten Fällen ist Bausparen wirklich der größte rotz. Man kann nur davor warnen, sowas abzuschließen. Das Produkt ist in seiner Funktionsweise hoch komplex, die Berechnung von realen Kosten und zu zahlenden Effektivzinsen kompliziert. Was die Leute da wirklich haben, wie es funktioniert und was es ihnen bringt, das versteht fast keiner.

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satgar
vor 25 Minuten von timk:

Dann wäre es wohl nix mit einem Vertrauensschutz von 5 Jahren, wenn es so kommt.

Muss aber auch dann nichts heißen. Die immer wieder benannten 5 Jahre stammen ja aus einem ehemaligen Urteil des bverfg.

 

Es kann und wird auch gegen diese Reform wahrscheinlich Klagen geben, könnte ich mir vorstellen. Ob das dann durchgeht, wird man auch dort sehen müssen. Aber kann natürlich dauern…

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timk
vor 42 Minuten von satgar:

Muss aber auch dann nichts heißen. Die immer wieder benannten 5 Jahre stammen ja aus einem ehemaligen Urteil des bverfg.

 

Es kann und wird auch gegen diese Reform wahrscheinlich Klagen geben, könnte ich mir vorstellen. Ob das dann durchgeht, wird man auch dort sehen müssen. Aber kann natürlich dauern…

Es wäre reichlich ungeschickt, um nicht zu sagen dämlich, wenn andere Fristen genommen werden als solche die schon mal gerichtlich bestätigt wurden. Da sind doch automatisch Klagen vorprogrammiert

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satgar
vor 45 Minuten von timk:

Es wäre reichlich ungeschickt, um nicht zu sagen dämlich, wenn andere Fristen genommen werden als solche die schon mal gerichtlich bestätigt wurden. Da sind doch automatisch Klagen vorprogrammiert

Da bin ich absolut bei dir. Nur kommt das bei Gesetzen ja dann doch immer mal wieder vor, dass es „einfach mal“ probiert wird und es dann gerichtlich keinen Bestand hat. Es ist ja auch nicht immer exakt das selbe Thema.

 

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, benannte das Gericht die 5 Jahre, als es um die Abschaffung der Rentenform „Rente für Frauen“ ging und diese komplett entfiel.

 

Die Verschiebung von 63 auf 64 stellt damit einen viel kleineren Eingriff dar. Das muss also nicht exakt das gleiche bedeuten und auch diese 5 Jahre bedürfen. Das weiß man halt erst, wenn es dazu kommt.

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satgar
vor einer Stunde von Fondsanleger1966:

Bald jeder zweite Euro für die Rente – Bundesrechnungshof schlägt in Brief Alarm: https://www.welt.de/wirtschaft/article6abf3d7a85d64113fb06c5a2/rente-bundesrechnungshof-schlaegt-alarm-wegen-steigender-kosten.html

Wir geben doch seit Jahrzehnten ca 9-10% der jährlichen Wertschöpfung für Rente aus. Das ist erstaunlich stabil. Ich kann da nichts besonderes erkennen.

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CorMaguire

Springer-Presse halt ... die Welt aka Bild für Abiturienten: "Der Bundesrechnungshof empfiehlt laut „Bild“

 

Gibts einen Link zu dem was der Bundesrechnungshof empfiehlt? ... mein Browser wird wegen angeblichem Adblocker angemeckert ... dabei gibts 17 Tracker und weiß der Geier was auf der Seite.

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s1lv3r
vor 10 Minuten von CorMaguire:

Gibts einen Link zu dem was der Bundesrechnungshof empfiehlt? ... mein Browser wird wegen angeblichem Adblocker angemeckert ... dabei gibts 17 Tracker und weiß der Geier was auf der Seite.

 

Ne, die Welt verlinkt direkt auf den Bild-Artikel in dem nur steht "Der Bundesrechnungshof warnt in einem Brief (liegt BILD vor) [...]". :narr:

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TWP17
vor 2 Stunden von satgar:

Wir geben doch seit Jahrzehnten ca 9-10% der jährlichen Wertschöpfung für Rente aus. Das ist erstaunlich stabil. Ich kann da nichts besonderes erkennen.

Für die letzten Jahre mag das stimmen, es geht aber um die Stabilität der Rente in der Zukunft in dem verlinkten Artikel. Das die meisten Experten eine Steigerung wegen der Babyboomer-Renteneintritte und damit eine künftig steigende Belastungen für Beitragszahler und Bundeshaushalt sehen, sollte allgemein bekannt sein. Diese Erkenntnis hat der Springer-Verlag übrigens nicht exklusiv, da helfen auch keine Ablenkungen fern des Sachverhaltes  :narr:.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 3 Stunden von satgar:

Wir geben doch seit Jahrzehnten ca 9-10% der jährlichen Wertschöpfung für Rente aus. Das ist erstaunlich stabil. Ich kann da nichts besonderes erkennen.

Das Besondere, was Du nicht erkennst, ist, dass:

 

1.) ...wir davon immer mehr durch Steuermittel finanzieren

und

2.) ...es in Zukunft immer mehr Empfänger und immer weniger Zahler geben wird.

und

3.) ...die Höhe der Rente garantiert nicht stabil ist.

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satgar
vor einer Stunde von TWP17:

Für die letzten Jahre mag das stimmen

Das sind ein paar mehr als "die letzten" Jahre: 

 

vor 11 Minuten von Schwachzocker:

wir davon immer mehr durch Steuermittel finanzieren

wenn wir immer mehr versicherungsfremde Leistungen einbauen, ist das auch genau das Mittel der Wahl.

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Schwachzocker
vor 1 Minute von satgar:

wenn wir immer mehr versicherungsfremde Leistungen einbauen, ist das auch genau das Mittel der Wahl.

Richtig! Ich bin sicher, da hat der Rechnungshof auch nichts dagegen. Hast Du den Sinngehalt des Artikels verstanden?

Oder anders gefragt: Was ist das Mittel der Wahl, wenn man für diese Leistungen kein Geld mehr hat?

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