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Riestergeförderte Banksparpläne

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Lass Dich nicht zu schnell abschrecken, Daniel. Das Thema ist tatsächlich etwas komplizierter als es scheint, aber es ist nicht so chaotisch-kompliziert, wie hier dargestellt.

Die vorgerechneten "Zinsen" von 0,233% sind falsch und P. sollte es eigentlich besser wissen (zumindest tut er gerne so), die tatsächliche Förderquote muss man wesentlich aufwendiger berechnen. Das beginnt mit der Tatsache, dass die 154 Euro nur im ersten Jahr durch alle Jahre geteilt werden müssen, geht über Zinsen und Zinseszinsen auf die Zulage bis hin zu allen steuerlichen Fragen.

 

Aber keine Panik: Die Förderquote musst Du auch nicht unbedingt ausrechnen können, um abzuwägen zu können, ob sich ein Riester-Banksparplan für Dich lohnen kann. Häufig (wenn auch nicht immer) wird diese Frage schon beim Blick auf das eigene Einkommen und die Kinderanzahl beantwortet.

 

Grundsätzlich solltest Du Dich erstmal ausführlich ins Thema einlesen. Dann sind weitere Daten notwendig, falls Du wirklich unbedingt eine Förderquote ausrechnen möchstest. Schau mal in die Richtlinie zur Themeneröffnung.

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Hallo Zusammen, ich hole den thread mal wieder hervor, weil ich mich gerade mit dem Thema befasse und nach guten Riester-Banksparplänen suche. Nachdem ich Eure letzten Beiträge gelesen habe, bin ich eben auf der Seite von der Sparkasse Paderborn-Detmold gelandet, finde dort aber keinen Riester-Banksparplan.

 

Wisst ihr zufällig, wie das Produkt dort genannt wird ? Irgendwie stehe ich grad auf dem Schlauch...

 

 

 

Danke!

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Wenn schon Banksparplan, dann eher noch das Genossenschaftsbanken-Modell mit direkter Kopplung an die Umlaufrendite und ohne Zinsbonus. Oder man geht das Sparkassen-Bonusmodell ein und rechnet den Bonus aus der Planung heraus. Dann fallen die Sparkassenmodelle aber deutlich hinter die Genossenschaften.

 

Mainzer Volksbank

 

Volksbank Gronau-Ahaus für das Genossenschaftsbankenmodell

 

 

 

Ich habe mir diesen Post von tyr herausgesucht und forste gerade auf den Internetseiten,kann es sein, dass es die Produkteso in der Form gar nicht mehr gibt? Da steht nirgends wo was von Riester Förderung bei den Sparplänen . Oder muss man die Angebote individuell anfordern und explizit sagen, dass man Riester-Förderung mit dazu haben will ? Oder verstehe ich gerade schon wieder etwas völlig falsch?

 

Da ich auch möglichst flexibel bleiben will konzentriere ich mich jetzt man auf das "Genossenschaftsbanken-Modell" ...

 

 

Ich werde weiter berichten ...

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Posted · Edited by tyr

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Danke! ...gut versteckt, teilweise, ...warum nur ;-)

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Posted · Edited by tyr

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Meistens kommt man dann bei der Riester-Rente raus ...

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Posted · Edited by tyr

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Was mir generell an den Riester-Verträgen nicht gefällt ist, dass mir (bei Verwenung für Immowerwerb) der Staat vorschreibt, wie ich meine Immobilie zu nutzen habe (verwendbar für eigengenutzes Wohhneigentum).

 

Ist das bei dem Riester-Banksparplan auch so, d.h. wenn ich jetzt einen Riester-Banksparplan abschließe, und ihn nach 10 Jahren auflöse, weil ich das Geld für einen Immo-Kauf verwenden will, bleibt mir die staalt. Förderung auch nur erhalten, wenn ich das Wohneigentum selbst nutz? Oder gibt es dazu keine Bedingungen?

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Wohnriester bleibt Wohnriester,mit all seinen Förderungen und Restriktionen,und das völlig unabhängig vom gewählten Produkt.

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Was mir generell an den Riester-Verträgen nicht gefällt ist, dass mir (bei Verwenung für Immowerwerb) der Staat vorschreibt, wie ich meine Immobilie zu nutzen habe (verwendbar für eigengenutzes Wohhneigentum).

Es ist doch eigentlich klar, dass der Staat mit der Förderung gewisse Ziele verfolgt. Damit muss er dir wohl zwangsläufig etwas vorschreiben, sonst hätte die Förderung ja überhaupt keinen Sinn. Du darfst die Riester-Förderung bspw. auch nicht in ein schickes Auto oder eine Kreuzfahrt investieren.

 

Ist das bei dem Riester-Banksparplan auch so, d.h. wenn ich jetzt einen Riester-Banksparplan abschließe, und ihn nach 10 Jahren auflöse, weil ich das Geld für einen Immo-Kauf verwenden will, bleibt mir die staalt. Förderung auch nur erhalten, wenn ich das Wohneigentum selbst nutz? Oder gibt es dazu keine Bedingungen?

Ein Riester-Banksparplan ist genauso Riester wie andere Verträge, daher gelten natürlich genau die gleichen Regelungen.

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Es wird so langsam mal wieder ein Sparplan-Test fällig, ich seh den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr ....ist ja auch schon spät :-)

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1406559067[/url]' post='901632']
1406557964[/url]' post='901627']

Ich habe mir diesen Post von tyr herausgesucht und forste gerade auf den Internetseiten,kann es sein, dass es die Produkteso in der Form gar nicht mehr gibt? Da steht nirgends wo was von Riester Förderung bei den Sparplänen . Oder muss man die Angebote individuell anfordern und explizit sagen, dass man Riester-Förderung mit dazu haben will ? Oder verstehe ich gerade schon wieder etwas völlig falsch?

 

Da ich auch möglichst flexibel bleiben will konzentriere ich mich jetzt man auf das "Genossenschaftsbanken-Modell" ...

 

 

Ich werde weiter berichten ...

 

Volksbank Gronau-Ahaus Riester-Banksparplan (höhere Zinsen als der Rest der Genossenschaftsbanken, dafür geringe Kosten): https://www.vbga.de/...nksparplan.html

Mainzer Volksbank Riester-Banksparplan: http://www.mvb.de/riester

... oder auch komplett kostenlos -- Sparda Bank Hamburg Riester Banksparplan: http://www.sparda-ba...spardarenteplus

 

Sparkasse Paderborn Detmold Riester-Banksparplan: https://www.sparkass...s_finanztest%2F

Ich prüfe gerade die 4 von tyr vorgeschlagenen Produkte und lese in den Vertragsbedingungen von der Volksbank Gronau-Ahaus zur Laufzeit :

Ansparphase: flexible Beendigung durch den Kunden unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten,frühestens jedoch zur Vollendung des 62. Lebensjahres

 

Was bedeutet das? Bin ich damit doch nicht flexibel, wenn ich nach 10 Jahren an das Geld ran will weil ich es für einen Immokauf flüssig machen will? Oder wie läuft das?

 

 

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Was haben denn deine eigenen Recherchen zur steuerunschädlichen Entnahme zwecks Immobilienfinanzierung bislang ergeben?

Sonst wirst du dich weiterhin auf die Ratschläge des selbsternannten Forenverbraucherschützers verlassen müssen.

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Ich muss in den nächsten Thread wandern ...nach meinen bisherigen Überlegungen will ich ja sicher für eine Immobilie sparen. Dann würde sich dafür ebenso ein Riester-Bausparer eignen, ....nur wird's mir bei den aktuellen Zinsen auf die Verträge und den hohen Abschlussgebühren (die , die Zinsen quasi auf Null setzen oder sogar noch mehr) fast schon wieder übel.

 

So wie ich es sehe ist es bei einem Bausparer einfach eine Wette darauf, dass in der Zeit der Zuteilung und Aufnahme des Darlehens, der Zinssatz für "normale" Kredite höher ist als der bei Abschluss des BSV zugesicherte Darlehenszins. Doch wer sagt mir dass das stimmt?

 

Mein Vorhaben jetzt mit einem (Riester-geförderten) Banksparplan für genügend Eigenkapital zu sorgen, und dann in 5 - 10 Jahren ggf. eine Immobilie zu erwerben, zielt ja darauf ab, in 5-10 Jahren einen vergleichbar guten Kredit durch das vorhandene Eigenkapital zu bekommen. Vorteil Riester-Banksparplan, weniger Kosten da keine hohe Abschlussgebühr + wenn keine Bau- oder Kaufabsicht, dann verwendbar als Rente / Altersvorsorge möglich. Zudem "passt" sich ein Banksparplan , der gekoppelt an die Umlaufrendite ist schneller an einen steigenden Zinssatz an, allerding smüssen dafr die Zinsen erstmal wieder steigen ...was bei der aktuellen Lage wohl in den nächsten Jahren auch nicht unbedingt der Fall sein muss...(PS: wo wird das eigentlich diskutiert :-) ? ))

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Posted · Edited by tyr

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Ich muss mir angewöhnen, Verträge bis zum Ende zu lesen. Auch wenn ich mir mit dem Vertragsdeutsch echt schwer tue, und es machnchmal einfach nicht verstehe. In diesem Fall steht weiter unten:

 

"Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Quartalsende.

 

Mit der gleichen Frist ist eine Übertragung auf einen Altersvorsorgevertrag eines anderen Anbieters bzw. die Ent- nahme zur Eigenheimfinanzierung möglich. "

 

Auch die Kontoführung ist hier kostenlos, allerdings entstehen Kosten in höhe von 50 € wenn ich den Vertrag wechsele:

 

Zitat aus Kommentar zu Vertrags (das find ich auch witzig, die müssen ihre eigenen Verträge erklären, naja, wenigsten machen sie`s):

 

"50 EUR einmalige Gebühr fallen an, wenn Sie das Guthaben Ihrer VR-RentePlus zu einem dem genossenschaftlichen Finanzverbund fremden Anbieter übertragen lassen."

 

 

Dann habe ich noch eine blöde Frage:

 

Wie berechne ich denn die Gesamt-Rendite, unter Berücksichtigung der staatl. Zulage und Steuervergünstigung? Ich habe hier bei dem Vertrag ja derzeit 1,0 % Zinsen, man könnte jetzt behaupten, auf einem Tagesgeld Konto bekomme ich genau so viel, warum dann den Banksparplan? Was passiert, wenn der Zinssatz nicht ansteigt? Dann habe ich 1% plus die staatl. Förderung, plus ich kann bei der Steuererklärung die 2100 Euro von der Steuer absetzen , oder?

 

Bei der Sparda-Bank Hamburg sind es derzeit ja nur 0,64 % ....ist ja noch weniger, wird der BSP also nur durch die staatl. Förderung so attraktiv, oder wie?

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Bei der Sparda-Bank Hamburg sind es derzeit ja nur 0,64 % ....ist ja noch weniger, wird der BSP also nur durch die staatl. Förderung so attraktiv, oder wie?

 

Weiterer Vorteil. Es fällt, im Gegensatz zum Tagesgeldkonto keine Abgeltungssteuer an. (sofern Freibeträge überschritten)

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Bei der Sparda-Bank Hamburg sind es derzeit ja nur 0,64 % ....ist ja noch weniger, wird der BSP also nur durch die staatl. Förderung so attraktiv, oder wie?

Ja natürlich. Wieso sollte ich ohne Förderung einen Riester-BSP abschliessen? :lol: Da gibt es sicher bessere Angebote.

 

Der Riester-BSP ist die kostengünstigste Möglichkeit die Riester-Förderung abzugreifen (wenn auch auf lange Sicht gesehen nicht unbedingt die renditeträchtigste). Im Vergleich zu einem klassischen Banksparplan ohne Riester hat man folgende Vorteile durch die Förderung:

 

1) Förderung + Steuerersparnis. Diese müssen bei förderschädlicher Kündigung zurückgezahlt werden. Da Riester in der Rentenphase besteuert wird, ist die Steuerersparnis auch eher als Steueraufschub zu verstehen (wobei ein gewisser Grund zur Annahme besteht, dass der Verdienst und damit der persönlich Steuersatz in der Rentenphase niedriger liegt als im Arbeitsleben). Da in der Rentenphase Steuern gezahlt werden, werden bis dahin keine Kapitalertragssteuern fällig, d.h. man gewinnt hier auch wieder etwas durch die nachverlagerte Besteuerung.

 

2) Zinsen auf geförderten Anteil. Diese müssen bei förderschädlicher Kündigung nicht zurückgezahlt werden. Dadurch lässt sich die Renditelücke zum klassischen BSP selbst bei förderschädlicher Kündigung wieder etwas schließen.

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