RWE

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985 Beiträge in diesem Thema

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vor 48 Minuten schrieb pecunia magna:

 

Gar keine Frage , hier liegt der Schwerpunkt wohl auf Diversifikation bei der Energieversorgung und zwar der eigenen .

Einfach CNG Terminals in Hamburg bauen. Dann kann jede Erdgas-fördernde Nation uns ihren Überschuss verkaufen, ohne dass man Pipelines durch umstrittene Gebiete bauen oder (Braun)kohle verfeuern müsste. Zumal Erdgas günstig und noch lange verfügbar ist. Diversifikation ist dann zusammen mit Atomstrom, Solar- und Windenergie genug gegeben.

 

@dev

Zustimmung.

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Am 12.10.2018 um 18:14 schrieb Marfir:

Einfach CNG Terminals in Hamburg bauen. Dann kann jede Erdgas-fördernde Nation uns ihren Überschuss verkaufen, ohne dass man Pipelines durch umstrittene Gebiete bauen oder (Braun)kohle verfeuern müsste. Zumal Erdgas günstig und noch lange verfügbar ist. Diversifikation ist dann zusammen mit Atomstrom, Solar- und Windenergie genug gegeben.

 

@dev

Zustimmung.

Ich wette mit dir im nächsten Frühling geht dann die Diskussion um Fraking los und ob man das Gas überhaupt einführen darf.

 

Der ökologisch-ethisch korrekte Schritt ist vollständig aus der fossilen Energie auszusteigen und atomar natürlich gleich mit - und natürlich weniger Energie zu verbrauchen.

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vor 15 Minuten schrieb Warlock:

Der ökologisch-ethisch korrekte Schritt ist vollständig aus der fossilen Energie auszusteigen und atomar natürlich gleich mit - und natürlich weniger Energie zu verbrauchen.

Und das ist gut so!

Wenn schadstoff- & müllfreie Alternativen da sind, sollte man diese auch nutzen.

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Am 12.10.2018 um 18:14 schrieb Marfir:

Einfach CNG Terminals in Hamburg bauen. Dann kann jede Erdgas-fördernde Nation uns ihren Überschuss verkaufen, ohne dass man Pipelines durch umstrittene Gebiete bauen oder (Braun)kohle verfeuern müsste. Zumal Erdgas günstig und noch lange verfügbar ist. Diversifikation ist dann zusammen mit Atomstrom, Solar- und Windenergie genug gegeben.

 

@dev

Zustimmung.

Braunkohle ist offenbar günstiger und auch noch lange verfügbar. 

Was ich nicht verstehe, warum Erdgaskraftwerke so massiv gefördert werden. Am Ende ist es auch nur Verbrennung. 

Übrigens wird in der Lausitz ein Kohlekraftwerk teilweise stillgelegt und gleichzeitig ein Mio teures Gaskraftwerk gebaut(mit Subventionen) . Ich sehe da eher weniger Sinn. 

Zumal wirklich noch viel Kohle in der Erde schlummert. 

 

Mal eine Frage in die Runde: wie sieht es bei den RWE Kohle Kraftwerken konkret aus? 

Ich höre immer nur vom Tagebau. Werden die Kraftwerke ebenfalls bereits stillgelegt? 

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Geschrieben · bearbeitet von reko

vor 1 Stunde schrieb DarkBasti:

Was ich nicht verstehe, warum Erdgaskraftwerke so massiv gefördert werden. Am Ende ist es auch nur Verbrennung. 

 

Ich habe bisher nichts von einer Förderung (Subvention) gehört.

Erdgas ist deutlich CO2 ärmer (höherer Brennwert, höherer Kraftwerkswirkungsgrad, geringerer CO2 Anteil). Früher wurde das Erdgas der Ölfelder wegen fehlender Transportmöglichkeit oft abgefackelt. Wenn man das Öl schon hochholt, dann sollte man das dabei frei werdende Gas auch nutzen.

Der Kohlenstoff ist im Erdgas weniger sicher gebunden. Das Methan in Erdgas- und Methanhydrat-Lagerstätten kann auch natürlich in die Atmosphäre diffundieren. Methan ist bezüglich Treibhauseffekt 25-mal so wirksam wie CO2


Brennwert ; emittiertes CO2 pro verbrannter Masse

Rohbraunkohle 10 MJ/kg ;  44 kg CO2 / 12 kg Kohlenstoff

Steinkohle 29–32,7 MJ/kg ;   44 kg CO2 / 12 kg Kohlenstoff

Erdgas 36…50 MJ/kg ;  44 kg CO2 / 16 kg Methan

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vor 2 Stunden schrieb DarkBasti:

Braunkohle ist offenbar günstiger und auch noch lange verfügbar. 

Was ich nicht verstehe, warum Erdgaskraftwerke so massiv gefördert werden. Am Ende ist es auch nur Verbrennung.

Neben der von @reko erwähnten geringeren CO2 Menge je erzeugter MWh Strom, sind Gaskraftwerke klassischerweise auch deutlich flexibler. Gas-Motorenkraftwerke können innerhalb von 5 Minuten netzsynchron sein, Gas-und-Dampfkraftwerken sind da etwas langsamer, aber immer noch schneller als Steinkohlekraftwerke. Braunkohlekraftwerke sind i.A. nochmals träger.

vor 2 Stunden schrieb DarkBasti:

Mal eine Frage in die Runde: wie sieht es bei den RWE Kohle Kraftwerken konkret aus? 

Ich höre immer nur vom Tagebau. Werden die Kraftwerke ebenfalls bereits stillgelegt? 

Das Problem bei Braunkohle ist u.A. dass man sie nicht weit transportieren kann. D.h. wenn man ein Kraftwerk still legt, kann es sein dass der Tagebau unrentabel wird und somit die ganzen von diesem Tagebau versorgten Kraftwerke still gelegt werden. Zu konkret schon geplanten Stilllegungen, auch hier hilft die BNetzA https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/Versorgungssicherheit/Erzeugungskapazitaeten/KWSAL/KWSAL_node.html

Das gleiche gibts übrigens für Neubauten ebenfalls, da ist aber kein Kraftwerk aufgeführt dass ich der Lausitz zu ordnen würde. Das kann allersdings auch heißen dass die Planung zwar steht, aber von der BNetzA aber noch nicht als sicher genug erachtet wird.

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Geschrieben · bearbeitet von Holgerli

vor 2 Stunden schrieb reko:

Erdgas ist deutlich CO2 ärmer (höherer Brennwert, höherer Kraftwerkswirkungsgrad, geringerer CO2 Anteil). Früher wurde das Erdgas der Ölfelder wegen fehlender Transportmöglichkeit oft abgefackelt. Wenn man das Öl schon hochholt, dann sollte man das dabei frei werdende Gas auch nutzen.

Bist Du Dir wirklich sicher, dass Gazprom das Erdgas wirklich (primär) als Abfallprodukt der Ölförderung fördert? Den Infos nach die ich gefunden haben habe gibt es viele reine Gasfelder.

Und wenn dem so ist muss man sich fragen ob Gas wirklicheine soviel bessere Co2-Bilanz hat, weil je nach Untersuchung ein guter Teil des Gases auf dem Transport von Russlan nach Deutschland verlohren geht (ich las was von 10 bis 25%).

 

vor 1 Stunde schrieb adzZzyYy:

Das gleiche gibts übrigens für Neubauten ebenfalls, da ist aber kein Kraftwerk aufgeführt dass ich der Lausitz zu ordnen würde

Ich lehne mich jetzt mal etwas aus dem Fenster und behaupte, dass Datteln 4 das letzte je in Dtld gebaut Kohlekraftwerk sein wird. Das kraftwerk von Dow in Stade wird von einem in den nächsten Gerichtsprozess gerissen. Ich halte es für recht wahrscheinlich, dass das Kraftwerk nie gebaut wird.

 

vor 1 Stunde schrieb adzZzyYy:

Gas-Motorenkraftwerke können innerhalb von 5 Minuten netzsynchron sein, Gas-und-Dampfkraftwerken sind da etwas langsamer, aber immer noch schneller als Steinkohlekraftwerke. Braunkohlekraftwerke sind i.A. nochmals träger.

Die Aussage ist grundsätzlich korrekt, nutzt aber nicht, wenn nicht eine gewisse Volllaststundenzahl erreicht wird, damit so ein Kraftwerk rentabel werden kann.

Als Alternative würde ich mal die Großakkus anschauen die aktuell von Tesla aber auch zunehmend anderen Anbietern (u.a. auch sonnen) erstellt werden. Die sind im Unterhalt deutlich preisgünstiger und binnen Sekunden netzsynchron.

Das ist kein Hexenwerk und gerade vor einem Zeithorizont von 25+ Jahren für ein Gaskraftwerk würde ich das auf dem Schirm haben.

 

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Geschrieben · bearbeitet von reko

vor 1 Stunde schrieb Holgerli:
vor 4 Stunden schrieb reko:

Erdgas ist deutlich CO2 ärmer (höherer Brennwert, höherer Kraftwerkswirkungsgrad, geringerer CO2 Anteil). Früher wurde das Erdgas der Ölfelder wegen fehlender Transportmöglichkeit oft abgefackelt. Wenn man das Öl schon hochholt, dann sollte man das dabei frei werdende Gas auch nutzen.

Bist Du Dir wirklich sicher, dass Gazprom das Erdgas wirklich (primär) als Abfallprodukt der Ölförderung fördert? Den Infos nach die ich gefunden haben habe gibt es viele reine Gasfelder.

Und wenn dem so ist muss man sich fragen ob Gas wirklicheine soviel bessere Co2-Bilanz hat, weil je nach Untersuchung ein guter Teil des Gases auf dem Transport von Russlan nach Deutschland verlohren geht (ich las was von 10 bis 25%).

 

Es gibt auch reine oder überwiegend Gasfelder. Der Klimaeinfluß hängt dann davon ab wie "sicher" das Gas eingeschlossen ist (Überdruck?, tecktonische Brüche?). Der "Gasverlust" entsteht nicht durch Lecks, sondern durch das Gas das für den Antrieb der Pumpen benötigt wird.

 

Insbesondere Methan-Hydrat könnte durch den Klimawandel freigesetzt werden.

Methanhydrat – eine neue Energiequelle?

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Nunja 75 mio kostet das Gaskraftwerk und die Kilowattstunde wird mit 3,5 cent gefördert. Hier der Artikel dazu:

https://m.lr-online.de/lausitz/cottbus/cottbus-will-neues-gasheizkraftwerk-bauen_aid-6777846

 

Praktisch zeitgleich wird das Kraftwerk nahe Cottbus teil abgeschalten. 

https://m.lr-online.de/lausitz/cottbus/erster-block-im-kraftwerk-jaenschwalde-geht-in-reserve_aid-33361923

 

Um wieder auf Rwe zu kommen. Wird das auch bei deren Kraftwerken gemacht? 

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Geschrieben · bearbeitet von reko

vor einer Stunde schrieb DarkBasti:

Nunja 75 mio kostet das Gaskraftwerk und die Kilowattstunde wird mit 3,5 cent gefördert. Hier der Artikel dazu:

https://m.lr-online.de/lausitz/cottbus/cottbus-will-neues-gasheizkraftwerk-bauen_aid-6777846

Gefördert wird hier nicht die Verwendung von Gas als Brennstoff sondern die Kraft-Wärme-Kopplung (Gasheizkraftwerk).

Kraft-Wärme-Kopplung ist sinnvoll, generell finde ich aber die Förderungspraxis sehr ineffizient.

 

Die Förderung (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz) kann auch RWE beantragen. Grosskraftwerke werden nicht gefördert und es gibt idR auch nicht genügend Abnehmer für die Wärme. Da Strom und Wärme immer gleichzeitig anfallen gibt es bei der Wohnungsheizung auch ein jahreszeitliches Bedarfsproblem.

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