Bärenbulle

Zentrale Risiko-Indikatoren für die Krise - Die Krisen-BSC

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Wenn der TED Spread noch ein paar Pünktchen sinkt, ist er wieder auf Normalniveau. Zeit, Bankaktien zu kaufen? :-

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Wenn der TED Spread noch ein paar Pünktchen sinkt, ist er wieder auf Normalniveau. Zeit, Bankaktien zu kaufen? :-

 

Aber ja doch!! Beeile dich, die Kurse laufen heute mal wieder davon.

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Aber ja doch!! Beeile dich, die Kurse laufen heute mal wieder davon.

 

Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen ist, dass sie gerade steigt :thumbsup:

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Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen ist, dass sie gerade steigt :thumbsup:

 

... wie scharfsinnig - bei fallenden Kursen zu kaufen hat schließlich den großen Vorteil, dass man sich nicht mit den lästigen Gewinnen herumärgern muss :'(

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Posted · Edited by Antonia

Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen ist, dass sie gerade steigt :thumbsup:

 

Tut mir leid, habe meine obige Bemerkung nicht als ironisch gekennzeichnet. Mich nervt allmählich diese permanente Frage nach Einstieg in Bankaktien. Man muss nur den heutigen Tag anschauen, und man weiß, dass man nicht einsteigen sollte. Jedenfalls weiß ich das. Wohin diese Talfahrt der Banken noch gehen mag, keine Ahnung. Aber doch bestimmt nicht aufwärts in einem längerfristigen Sinne.

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Hallo, es war ein Spaß, bleibt ruhig...

 

Ist aber in der Tat so, dass der Spread wieder auf dem Niveau von Mitte 2007 ist und nur noch so 50 Basispunkte über Normalniveau scheinbar.

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Wohin diese Talfahrt der Banken noch gehen mag, keine Ahnung. Aber doch bestimmt nicht aufwärts in einem längerfristigen Sinne.

Wenn überhaupt, dann NUR in einem längerfristigen Sinne. Und die die übrigbleiben, werde diese leader of the pack? B)

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Posted · Edited by Jacob F

Hallo, es war ein Spaß, bleibt ruhig...

 

Ist aber in der Tat so, dass der Spread wieder auf dem Niveau von Mitte 2007 ist und nur noch so 50 Basispunkte über Normalniveau scheinbar.

Ja sorry das war ein Zitat von Warren Buffett. Und es stimmt auch. Nur in den Situationen wo eine Aktie fällt, haben die meisten Leute halt angst, einzusteigen.. von wegen Never catch a falling knife usw... aber eigentlich ist ein fallender Kurs nichts schlimmes, sondern was schönes =) ganz so wie beim Ölpreis.

 

Natürlich sollte man fallende Aktien meiden, wenn man von deren innerem Wert nicht überzeugt ist. Es geht ja immer um das verhältnis von dem was man bezahlt zu dem was man dafür bekommt...

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Ja sorry das war ein Zitat von Warren Buffett. Und es stimmt auch. Nur in den Situationen wo eine Aktie fällt, haben die meisten Leute halt angst, einzusteigen.. von wegen Never catch a falling knife usw... aber eigentlich ist ein fallender Kurs nichts schlimmes, sondern was schönes =) ganz so wie beim Ölpreis.

 

Kommt drauf an, ob er vor oder nach dem Kauf fällt... :P

 

Aber ein fallender TED Spread dürfte in jedem Fall gut sein.

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Posted · Edited by Bärenbulle

Die Vola geht wieder durch die Decke. Der Markt dreht echt durch: S&P 4% nach oben wg. IBM-Gewinn? Oder wg. durchkreuzen der 8000er Linie?

post-12435-1232574831_thumb.png http://www.bloomberg.com/apps/cbuilder?ticker1=VIX%3AIND

 

Hatte gehofft wir wären schon bei 5. :(

post-12435-1232574992_thumb.png

Was haltet Ihr von der Theorie bzgl. Trendwende in diesem Chart?

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Die Vola geht wieder durch die Decke. Der Markt dreht echt durch: S&P 4% nach oben wg. IBM-Gewinn? Oder wg. durchkreuzen der 8000er Linie?

 

Hatte gehofft wir wären schon bei 5. :(

Was haltet Ihr von der Theorie bzgl. Trendwende in diesem Chart?

 

Krank, was die Märkte machen...

 

die theorie des Charts halte ich zwar für richtig, aber für eine Rallye fehlt im moment eindeutig die sinkende Vola... also wenn die vola mal wieder richtung 20 geht können wir uns langsam aber sicher wieder ins freie trauen. Vorher ist das russisches Roulette, zumindest bei kurzfristigen Trades... langfristig gesehen kann man sich aber imho schon ganz gut eindecken.. wir haben ja jetzt schon 2 mal tiefststände gesehen und sind rebounded... so langsam bildet sich also ein Boden

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Die Vola geht wieder durch die Decke. ...

Hatte gehofft wir wären schon bei 5. :(

....

Was haltet Ihr von der Theorie bzgl. Trendwende in diesem Chart?

Sehr interessant, dass der VIX die letzten Tage im Aufwärtstrend ist.

Die zweite Graphik scheint schön zu beschreiben, wie es insbesondere um 2003 war und verlockt dazu, Parallelen zu heute zu suchen. Wie du schon sagtest, ist die hohe Volatilität anders. Das sollte bedeuten, die Marktteilnehmer haben hohe, eher negative Erwartungen und sind vielfach bereit die Reisslinie zu ziehen. Die Panik hält also an, was bei den Nachrichten, die so zu lesen sind, ja auch kein Wunder ist.

Die "Charttechniker" hier weisen ja darauf hin, dass die Kursläufe die sog. Dreiecksformation aufweisen - was ich eigentlich ohne viel nachzudenken mit sinkender Volatilität in Verbindung bringen würde (da geringer werdende Volatilität sich im Ausschwingen des Indexverlaufs niederschlagen sollte). Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Wie geht das? Es kann natürlich sein, dass ein Grossteil der Marktteilnehmer ihren Handel mit Hilfe der Charttechnik bewerkstelligt und der run in die Ecke des Dreiecks die Nervösität steigen lässt :unsure:

Vielleicht ist aber den Marktteilnehmern aber auch nur verstohlen klar, dass der Aktienmarkt noch immer überbewertet sein könnte. Trotz der ausserordentlich heftigen Verluste. Daher der Anstieg der Nervösität.

Eine Deflation und Depression wurde von vielen Prominenten an die Wand gemalt. Man kann davon ausgehen, dass "Mr. Market" weiss, dass das äussert schlecht für Aktien ist. Daher kann ein Husten und irrational exuberance die Märkte auf steile Talfahrt schicken. Seien wir pessimistisch und spekulieren mit Dax 2999 Ende des Winters. An diesem Punkt kann ich mir eine gelangweilte Bodenbildung eher vorstellen wie auf diesem Niveau.

...wie auch immer .... Man sollte jetzt nicht nur die Chance der Situation sehen, sondern sich auch der Gefahren vergegenwärtigen. Steigt man jetzt ein, verliert man im wahrscheinlichen Aufschwung später sehr viel! Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

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Die Vola geht wieder durch die Decke. Der Markt dreht echt durch: S&P 4% nach oben wg. IBM-Gewinn? Oder wg. durchkreuzen der 8000er Linie?

Hi Bärenbulle,

es ist meist hilfreich, sich von einer wohlselektierten Auswahl von "Indikatoren" leiten zu lassen.

 

1. der vix bezieht sich auf den S&P-500 Index. Und der hält sich wacker oberhalb von 800 Punkten.

2. die US-Märkte performen bereits seit einiger Zeit deutlich besser, als die europäischen.

3. im Zusammenspiel mit der US-Währungsentwicklung deutet dieses Verhalten auf eine nachhaltige Kapitalbewegung in die USA hin

4. eine Interpretation des vix ist eine aktienmarktspezifische Kennzahl der Risikofreude der Marktteilnehmer. Hierzu trägt man die Vola gegen die Preise auf.

Wenn du das machst, erkennst du eine seit Oktober deutlich angestiegene Risikobereitschaft. Dies ist dann auch im Einklang mit der aktuellen relativen Stärke der "Emerging Countries"

5. Nimm dann die Entwicklungen der Rentenmärkte hinzu. Diese deuten auf eine Sättigung dieser Märkte hin - und wieder ist eine Tendenz zu risikobehafteteren Anlagen feststellbar. (siehe auch meine weiter oben gepostete Graphik der US-High-Yield-Bonds).

 

Bei strategischen Betrachtungen sollte man sich tunlichst seiner Zeitlinie bewußt sein und sich vom Tagesgeschehen aus dem Konzept bringen lassen.

 

Wenn die Volatilität an den Aktienmärkten oberhalb von 50% notiert, ist ein 50%iger Einbruch in den nächsten 90 Tagen mit 66%iger Wahrscheinlichkeit eingepreist.

Was wir seit Anfang des Jahres erlebt haben, ist ein 15%iger Abschlag innerhalb von 20 Tagen. Davon muss man sich aus meiner Sicht nicht aus dem Konzept bringen lassen.

Zum Abschluß die Gegenüberstellung vix/s&p, die auf der einen Seite an Eindeutigkeit kaum zu überbieten ist, in der Rückbetrachtung mit der gleichen Begründung jedoch leider auch im September ein Fehlsignal generiert hat.

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Zum Abschluß die Gegenüberstellung vix/s&p, die auf der einen Seite an Eindeutigkeit kaum zu überbieten ist, in der Rückbetrachtung mit der gleichen Begründung jedoch leider auch im September ein Fehlsignal generiert hat.

 

Mir ist völlig unklar welche zusätzlichen Informationen aus der impliziten Vola abgelesen werden können. Die Vola steigt immer dann, wenn der Markt fällt und umgekehrt. Also reicht eigentlich die Kursentwicklung als Info.

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Mal so eine allgemeine Frage: Der TED-Spread fällt und weist auf einen entspanntere Kreditvergabe zwischen den Banken hin. Sind da auch offshore-Banken bzw. Zweckgesellschaften dabei? Die Frage stellt sich mir, weil mit den Teilverstaatlichungen der Banken dieser Indikator auch an Aussagekraft verloren hat, obschon ich ihn immer noch interessant finde; nur macht es keinen wirklichen Sinn, zwischen teilverstaatlichen und staatlichen Gläubigern zu unterscheiden, da derzeit ja implizit eine Staatsgarantie für jedes größeres Institut existiert und somit nur teilweise eine Entspannung der Märkte anzeigt.

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@Stephan1: Deine Frage kann ich leider nicht beantworten, fände die Antwort aber auch interessant.

 

Update: ... die Spreads stagnieren zur Zeit.

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Mir ist völlig unklar welche zusätzlichen Informationen aus der impliziten Vola abgelesen werden können. Die Vola steigt immer dann, wenn der Markt fällt und umgekehrt. Also reicht eigentlich die Kursentwicklung als Info.

 

Die Volatilitäten werden aus den Optionspreisen abgeleitet.

Je mehr "Versicherungsprämie" Optionskäufer zu zahlen bereit sind, desto höher wird das Risiko für Aktienpositionen und desto größer ist folglich der Preisabschlag.

Wenn sich die Optionsprämien verringern, während auch die Preise sinken, deutet dies auf eine sich verändernde Erwartungshaltung der Optionshändler hin.

 

Und: Die Vola stagniert in Europa trotz stetig fallender Notierungen. Der Stoxx hat diese Woche ein neues Verlaufstief im Abwärtstrend markiert. Die Volatiltiät ist (gemessen am vdax) jedoch seit der Markierung des letzten Verlauftiefs um 30 % gesunken. Das ist erstens relevant und zweitens (aus meiner Sicht) erklärungsbedürftig.

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Posted · Edited by Bärenbulle

Für die meisten Frühindikatoren gibt es derzeit noch kein Update. Aber die drei sehen recht gut aus:

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Die Volatilitäten werden aus den Optionspreisen abgeleitet.

Je mehr "Versicherungsprämie" Optionskäufer zu zahlen bereit sind, desto höher wird das Risiko für Aktienpositionen und desto größer ist folglich der Preisabschlag.

Wenn sich die Optionsprämien verringern, während auch die Preise sinken, deutet dies auf eine sich verändernde Erwartungshaltung der Optionshändler hin.

 

Und: Die Vola stagniert in Europa trotz stetig fallender Notierungen. Der Stoxx hat diese Woche ein neues Verlaufstief im Abwärtstrend markiert. Die Volatiltiät ist (gemessen am vdax) jedoch seit der Markierung des letzten Verlauftiefs um 30 % gesunken. Das ist erstens relevant und zweitens (aus meiner Sicht) erklärungsbedürftig.

 

Und was folgerst du daraus? Optionshändler sind positiver eingestellt als wer? Kannst du das noch einmal genauer erläutern?

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Und was folgerst du daraus? Optionshändler sind positiver eingestellt als wer? Kannst du das noch einmal genauer erläutern?

du hast den Kern erkannt: Es handelt sich quasi um ein Sentiment-Indikator.

Die Optionskäufer (und verkäufer) sind aktuell gelassener, als noch vor drei Monaten.

Sie meinen, dass die Risiken bei ihren Termingeschäften heute signifikant geringer sind.

 

Wenn du dich zurück erinnerst, ging im Oktober förmlich die Welt unter.

Diese Divergenz zwischen Kursentwicklung und Volatilität trat auch 2003 auf und signalisierte ein bevorstehendes Ende der Korrektur.

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... Dein Wort in Gottes Gehörgang ;) .

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Und: Die Vola stagniert in Europa trotz stetig fallender Notierungen. Der Stoxx hat diese Woche ein neues Verlaufstief im Abwärtstrend markiert. Die Volatiltiät ist (gemessen am vdax) jedoch seit der Markierung des letzten Verlauftiefs um 30 % gesunken. Das ist erstens relevant und zweitens (aus meiner Sicht) erklärungsbedürftig.

 

... ich könnte mir das so erklären, dass fundamental wirklich ein starker Boden erreicht ist, aber die derzeitigen Negativmeldungen gepaart mit der Hysterie der Marktteilnehmer gelegentlich verständlicherweise negativ-Impulse generieren. Das die Kuse dann trotzdem leicht sinken finde ich nicht so verwunderlich. Bis jetzt hält sich der Boden ja eigentlich gemessen an den Negativmeldungen recht gut. Also ich sehe keine wirkliche Absturzgefahr, wenn sich nicht noch eine größere Kettenreaktion ergibt. Sobald positive Überraschungen oder sich eine innovative Lösung zur Kreditklemme abzeichnet kann sich das Blatt rasant wenden. Bin nach wie vor eher bullish.

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Posted · Edited by Bärenbulle

EZB-Einlagenfazilität weniger stark genutzt

DJ EZB-Einlagenfazilität weniger stark genutzt

 

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Banken der Eurozone haben per Dienstag in der mit 2,00% verzinsten Einlagenfazilität der Europäischen Zentralbank (EZB) 184,129 (Vortag: 282,902) Mrd EUR deponiert. Wie die EZB am Mittwoch mitteilte, liehen sich die Banken aus der Spitzenrefinanzierungsfazilität 6,590 (7,186) Mrd EUR zu einem Zinssatz von 3,00%.

 

Ab dem heutigen Mittwoch wird die EZB den früheren Zinsabstand von 200 Basispunkten zwischen Einlagen- und Spitzenrefinanzierungsfazilität wiederherstellen. Zudem gilt ab diesem Tag der neue Leitzins von 2,00%. Für Einlagen erhalten die Banken dann einen Zinssatz, der 100 Basispunkte unter dem Leitzins liegt. Um sich mit zusätzlichen Mitteln auszustatten, müssen sie 100 Basispunkte über dem Leitzins zahlen.

 

Der Geldmarkt des gemeinsamen Währungsgebiets funktioniert derzeit nur eingeschränkt. Dies führt dazu, dass sie überschüssige Mittel lieber bei der EZB anlegen, obwohl sie dort eine niedrigere Verzinsung erhalten. Zugleich hat die EZB ihre Liquiditätsversorgung über verschiedene Tendergeschäfte stark erhöht. Seit Dezember hat sich die Situation am Geldmarkt allerdings entspannt, die Geldmarktspreads sind dabei deutlich gefallen.

 

Webseite: http://www.ecb.int

http://www.boerse-online.de/tools/dowjones...21LL001224.html

 

22.01.2009, 11:11

 

 

UPDATE: Nutzung der EZB-Einlagenfazilität nur temporär niedriger

===

(NEU: Hintergrund)

 

===

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Einlagen- und Spitzenrefinanzierungsfazilitäten der Europäischen Zentralbank (EZB) sind am Mittwoch im Zuge der Ausweitung des Leitzinskorridors deutlich weniger von den Geschäftsbanken genutzt worden. Wie die EZB am Donnerstag mitteilte, deponierten Banken in der mit nur noch 1,00% verzinsten Einlagenfazilität 111,424 Mrd Euro. Am Dienstag, als der Einlagensatz doppelt so hoch war, waren es 184,129 Mrd Euro gewesen und am Montag 282,902 Mrd Euro.

 

...

Geldmarktbeobachter hatten schon im Vorfeld erwartet, dass vor allem die Nutzung der Einlagenfazilität am Mittwoch zurückgehen würde. Allerdings wurde dies nicht mit der Ausweitung des EZB-Zinskorridors begründet, sondern damit, dass man gegenwärtig am Beginn der Mindestreserveperiode stehe, wo überschüssige Liquidität zur Erfüllung der Mindestreservepflichten genutzt wird. Schon in den kommenden Tagen sollte die Einlagenfazilität trotz der deutlich niedrigeren Verzinsung wieder stärker genutzt werden, hieß es.

....

Geldmarktexperten hatten im Vorfeld der Korridoranpassung die Einschätzung geäußert, dass der Schritt vorerst nicht dazu führen dürfte, den Interbankenmarkt stärker zu beleben. Sicherheitserwägungen würden trotz der niedrigeren Einlagenverzinsung überwiegen, da sich die Institute untereinander weiterhin nicht trauten, hieß es dazu. Die jüngste Verschärfung der Finanzkrise werde die Vorsicht der Banken eher noch verstärkten, sagten einige Beobachter.

 

Hintergrund der Zinskorridor-Ausweitung durch die EZB ist, dass die Banken seit seiner Einengung im vergangenen Herbst täglich viel überschüssige Liquidität bei der EZB hinterlegt haben, anstatt sie zu höheren Zinsen an andere Institute zu verleihen. Die Banken nehmen dabei die niedrigeren EZB-Zinsen in Kauf, weil sie bei der EZB sicher sein können, ihre Mittel zurückzuerhalten. Die EZB erhofft sich hingegen von der Korridorausweitung, dass über die nunmehr wieder deutlich weniger attraktive Einlagenverzinsung nicht nur das Interbankengeschäft, sondern darüber hinaus auch die gesamtwirtschaftliche Kreditvergabe angeregt wird.

http://www.manager-magazin.de/geld/marktbe...8177610,00.html

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du hast den Kern erkannt: Es handelt sich quasi um ein Sentiment-Indikator.

Die Optionskäufer (und verkäufer) sind aktuell gelassener, als noch vor drei Monaten.

Sie meinen, dass die Risiken bei ihren Termingeschäften heute signifikant geringer sind.

 

Wenn du dich zurück erinnerst, ging im Oktober förmlich die Welt unter.

Diese Divergenz zwischen Kursentwicklung und Volatilität trat auch 2003 auf und signalisierte ein bevorstehendes Ende der Korrektur.

 

O.k., aber wer verkauft denn jetzt, die Kurse fallen schließlich - Institutionelle werden doch diesen Zusammenhang auch sehen, also einfache Anleger, die sich von den aktuellen Nachrichten verunsichern lassen oder Zwangsverkäufe von Hedgefonds?

Und wer genau sind die "gelasseneren" Optionkäufer - ich habe keine Ahnung, wer überhäupt Optionen kauft.

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Posted · Edited by Bärenbulle

Dow Jones Industrials Price to Book Value:

 

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http://www.investmenttools.com/equities/fu...ice_to_book.htm

 

 

 

 

Interessant auch die Fundamentalbewertung hier:

http://www.investmenttools.com/equities/fundamentals/

 

 

 

 

 

Außerdem ...

 

Vix, what is it? 1x1.gifThe VIX takes the weighted average of implied volatility for the Standard and Poor's 100 Index (OEX calls and puts) and measures the volatility of the market. A low VIX indicates trader confidence. A high Vix the opposite. Dividing the S&P 500 by the Vix (ratio) gives the confidence level in relation to the market. The higher the ratio the higher the confidence. As always, when sentiments go to extremes, it could be time to pay attention.

 

Hier der von ficoach erläuterte Indicator immer aktuell. Link ganz unten:

http://www.investmenttools.com/equities/vi...ility_index.htm

 

(Sehr nette Site.)

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