No.Skill 21. März Deutsche Autohersteller wie BMW und Mercedes-Benz haben ihre Level-3-Ambitionen vorerst aufgegeben. Bei Mercedes liegt der Fokus derzeit auf dem „Level 2++“ und dem MB. Drive Assist Pro. ComputerBase konnte das auf Nvidia-Hard- und Software laufende System im Rahmen der GTC 2026 erleben. Im zweiten Quartal soll die Beta starten. Grüße No.Skill Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 21. März Die Frage wird sein: In welchem Modell wird diese "2++" zeitnah verfügbar sein? Denn aktuell verfügt kein Mercedes über die für das System nötige Hardware... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 21. März vor 1 Minute von No.Skill: Lässt sich doch einfach beantworten: Man weiß es nicht, vermutlich Ende 2026^^ Zusammenfassend: Die Hardware-Lücke wird gerade durch den Wechsel von vielen kleinen Steuergeräten hin zu einem zentralen Hochleistungsrechner (NVIDIA oder Qualcomm) geschlossen. Verfügbarkeit: Wenn Sie heute einen Wagen kaufen, ist er meistens "veraltet". Zeitpunkt: Die "echte" 2++ Hardware wird bei den deutschen Premiumherstellern erst bei Modellen mit Produktionsdatum ab Mitte/Ende 2026 zum Standard in den gehobenen Ausstattungslinien. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 21. März Müssen wir jetzt echt in beiden Threads (und demnächst auch im BMW-Thread?) diskutieren oder reicht es wenn wir das zentral im Nvidia-Thread diskutieren? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
frogger321 1. April Am 21.3.2026 um 14:24 von Holgerli: Die Frage wird sein: In welchem Modell wird diese "2++" zeitnah verfügbar sein? Denn aktuell verfügt kein Mercedes über die für das System nötige Hardware... Im neuen CLA auf jeden Fall, der GLC EQ ist sicherlich auch weit vorne mit dabei. S-Klasse Modellpflege ebenfalls So richtig gut informiert bist du nicht über "deinen" Wettbewerb oder Mr. Tesla? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 4. April Abfindungsprogramm bei Mercedes-Benz beschleunigte Stellenabbau Zitat rund 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Angebot angenommen soll die Unternehmensführung intern mit dem Ergebnis nicht vollständig zufrieden sein "nicht vollständig zufrieden" ist eine nette Umschreibung von 'verdammt, viel zu wenige' Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 9. April · bearbeitet 9. April von Holgerli Konzern trotzdem zuversichtlich - China verhagelt Mercedes-Benz das Geschäft Zahlen für das Q1 2026: China: -27% Gesamt: -6% Gesamt-Verkäufe: 499.700 PKW-Verkäufe: 419.400 Das Q2 2023 war das letzte Jahr mit positiver YoY-Entwicklung über alle Fahrzeugsparten (bei den PKWs schaffte man im Q4 2024 noch einmal ein positives YoY mit +1%) Die Q3 und Q4 2025 waren dabei mit -11 bzw. -12% besonders schwach. Ob -6% eine Trendumkehr ist, lasse ich dahingestellt. Letztmalig war wohl nur das Q2 2020 schlechter, welches mitten in die Corona-Lockdown-Zeit fiel. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen vermute ich mal, dass deutlich mehr als 5.500 Mitarbeiter freiwillig gehen müssen bevor es unfreiwillig wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 23. Juni ups, ist völlig vorbei gegangen, was da drohen könnte Neues US-Gesetz könnte Mercedes-Geschäft gefährden Zitat Eine Bestimmung in einem umfassenderen Gesetzespaket für die Automobilindustrie, das vergangene Woche einen wichtigen Ausschuss im US-Repräsentantenhaus passiert hat, würde den Verkauf oder die Produktion von Fahrzeugen in den USA durch Unternehmen verbieten, die zu mindestens 15 Prozent von Staaten oder Akteuren aus „ausländischen Gegnerstaaten“ gehalten werden. Zu diesen Staaten zählt auch China. Fast zehn Prozent der Aktien von Mercedes werden von der chinesischen, staatlich kontrollierten BAIC Motor gehalten. Darüber hinaus besitzt Li Shufu, Milliardär und Gründer des chinesischen Autoherstellers Geely , ebenfalls knapp zehn Prozent der Mercedes-Anteile. Zusammengenommen könnte dies Mercedes über die im Gesetz vorgesehene 15-Prozent-Grenze bringen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 20. Juli Mercedes hat die Produktion des elektrischen CLA L in China offenbar gestoppt. Gerüchten zur Folge liegt das an den schlechten Verkaufszahlen. Angeblich soll es nur vorübergehend sein. Dennoch: Auf einem boomenden BEV-Markt die Produktion für ein BEV zu stoppen, hört sich nicht gut an. Ich nehme für mich mit, dass Mercedes auch dies Jahr in China immer weiter in die Krise fährt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 20. Juli @Holgerli aus meiner Beobachtung hier in Süddeutschland wird es für die weltweit konventionellen, etablierten Autobauer sehr, sehr schwer, gegen die chinesischen Autobauer (inklusive Überkapazität) mit E‑Autos zu bestehen. Wollte mir einen Mercedes E‑Klasse (Verbrenner) kaufen, und hab mal ein wenig recherchiert (nach Hinweis eines befreundeten Mercedes-Mitarbeiters). Wird spannend werden, wie sich die deutschen Autobauer aus der Lage wieder herauswinden wollen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
howhardgerrard87 20. Juli Solange Gewerbe und Privatleasing für chinesische Autos teuer hier ist, hat Deutschland noch eigentlich kaum was zu befürchten. Falls die letzte Bastion (Leasing) fällt dann gute Nacht deutsche Autoindustrie. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
frogger321 20. Juli vor einer Stunde von No.Skill: Wollte mir einen Mercedes E‑Klasse (Verbrenner) kaufen, und hab mal ein wenig recherchiert (nach Hinweis eines befreundeten Mercedes-Mitarbeiters). Worauf willst du hinaus bzw. was soll uns das sagen? vor einer Stunde von howhardgerrard87: Solange Gewerbe und Privatleasing für chinesische Autos teuer hier ist, hat Deutschland noch eigentlich kaum was zu befürchten. Falls die letzte Bastion (Leasing) fällt dann gute Nacht deutsche Autoindustrie. Dann schau dir mal die Leasingangebote von BYD an, so schlecht sind die nicht... Wobei BMW und Mercedes sowie Audi und VW aktuell auch sehr attraktive Raten anbieten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 20. Juli vor 5 Stunden von Holgerli: Ich nehme für mich mit, dass Mercedes auch dies Jahr in China immer weiter in die Krise fährt. Ich habe gerade mal kurz gegoogelt: Im 1. Halbjahr 2026 ist der Verkauf um 28% (im Vgl. zum 1. Halbjahr 2025) eingebrochen. Und allein im Juni ging es um 43% (im Vgl. zum Juni 2025) runter. Man hat nur noch ganz knapp über 1 Mio PKW und Vans verkauft. vor einer Stunde von howhardgerrard87: Solange Gewerbe und Privatleasing für chinesische Autos teuer hier ist, hat Deutschland noch eigentlich kaum was zu befürchten. Das Problem dabei: Der Kollaps in China (so würde ich es nennen wollen) lässt sich nicht mit besseren Verkaufszahlen in Nordamerika oder Europa ausgleichen. Im Ganzen ging es im Vgl. zum Vorjahreszeitraum um 8% runter. Quellen: https://jesmb.de/34834/ https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-07/mercedes-benz-absatz-china-automarkt https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/wirtschaft/id_101333700/mercedes-verkauft-weniger-autos-china-geschaeft-bricht-ein.html Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
lowcut 23. Juli Mercedes-Verkaufsverbot in den USA könnte näherrücken. Zitat Die Vereinigten Staaten wollen gegen Autohersteller vorgehen, die chinesische Anteilseigner haben. Unter anderem Mercedes-Benz droht dadurch ein Verkaufsverbot. Unterstützung erhalten die Stuttgarter von zwei Senatoren. https://www.n-tv.de/wirtschaft/Mercedes-Verkaufsverbot-in-den-USA-koennte-naeherruecken-id31115355.html Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
The Statistician 29. Juli Quartalszahlen sind für Q2 bekannt. Mercedes-Benz Cars: Absatz: 417,8k (-7,9% zu Q2/25) Umsatz: 23 Mrd. (-4,9%) EBIT (bereinigt): 0,9 Mrd. (-26%) ROS (bereinigt): 4% (-1,1%-Punkte) Mercdes-Benz Vans Absatz: 94,1k (+0,7%) Umsatz: 4,5 Mrd. (+5,1%) EBIT (bereinigt): 0,45 Mrd. (+2,9%) ROS (bereinigt): 10,2% (-0,2%-Punkte) Mercedes-Benz Financial Services Neugeschäft: 13,8 Mrd. (-0,1%) Umsatz: 6,2 Mrd. (1,1%) EBIT (bereinigt): 0,49 Mrd. (+69,7%) ROE (bereinigt): 15,3% (+6,4%-Punkte) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 1. August Autonomes Fahren schafft nächste Stufe Es wird nicht die Probleme lösen, aber wenn es in die untere Mittelklasse CLA in Deutschland kommt, wäre es schon ein Alleinstellungsmerkmal pro Mercedes. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 2. August Das Problem was ich speziell bei Mercedes und dem autonomen Fahren sehe: Mit viel Bohei wurde das Level4-System als erstes System der Welt angekündigt, dass in einem Serienfahrzeug verfügbar sei. Abgesehen von den Einschränkungen des Systems, welchem immer wieder mit "...aber wenigstens übernimmt Mercedes die versicherungstechnische Verantwortung!" wurde das System dann von Mercedes ganz schnell wieder wegen zu teuer und nicht weiterentwickelbar eingestellt. Im Prinzip war es bei Mercedes nichts als ein riesengroßer PR-Stunt. Und ob deren 2++-System nun wirklich praxistauglich ist, muss man erst mal sehen. Skepsis bleibt. Und zumindest im Westen beruht ja das 2++-System auf Hard- und Software von Nvidia. Viel selbsteintwickelt hat Mercedes da nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
The Statistician vor 11 Stunden Ich frage mich beim Thema L3/L4+ generell, ob es überhaupt ein nennenswertes Interesse daran gibt, welches auch mit entsprechender Zahlungsbereitschaft verbunden ist. Mein Eindruck ist eher, dass viele zwar an dem Thema interessiert sind und es auch gerne haben würden, aber zeitgleich besteht kein großes Interesse dafür auch entsprechend merklich mehr auf den Tisch zu legen. Im oberen und profitablen Segment von Mercedes ohnehin nochmal erheblich weniger relevant. Am 2.8.2026 um 13:41 von Holgerli: wurde das System dann von Mercedes ganz schnell wieder wegen zu teuer und nicht weiterentwickelbar eingestellt. Im Prinzip war es bei Mercedes nichts als ein riesengroßer PR-Stunt. Ändert aber nichts dran, dass man L4 zertifiziert hat? Die Profitabilität ist dann noch einmal eine andere Frage. Selbst L3 hat man nun auch verworfen, einfach weil keine ausreichende Nachfrage vorliegt. Am 2.8.2026 um 13:41 von Holgerli: Und zumindest im Westen beruht ja das 2++-System auf Hard- und Software von Nvidia. Viel selbsteintwickelt hat Mercedes da nicht. Halte ich aber auch für sehr sinnvoll. Ökonomisch ist es nicht sinnvoll, dass jeder Hersteller alles von Scratch neu entwickelt. Eine gute Basistechnologie sollte man nutzen und darauf aufbauen, statt diese selbst für viel Geld eigenständig neu zu entwickeln, ohne dass man dadurch einen zwingend großen Mehrwert hat. Kann man auch mit Open Source Libraries vergleichen, wenn es um Modellarchitekturen in der normalen Praxis geht. Wenn wir von klassischen Machine Learning oder Deep Learning ausgehen, entwickelt man im "normalen industriellen Kontext" diese Architekturen nicht komplett von Scratch neu, wozu auch? Es gibt bewerte Ansätze und auf diesen kann man aufbauen. Da spielen dann andere Aspekte eine Rolle, die die großen Unterschiede bringen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 9 Stunden vor 2 Stunden von The Statistician: Ändert aber nichts dran, dass man L4 zertifiziert hat? Naja, dass was Mercedes zertifiziert hatte, war ein System was praktisch nicht einsetzbar war. Ein System was bis 80km/h auf einer Autobahn hinter anderen Autos hinter fahren kann, aber auch nur, wenn das Wetter gut genug ist, ist praktisch nutzlos. Klar haben sie das zertifiziert / zertifiziert bekommen aber das war jetzt auch kein Risiko. vor 2 Stunden von The Statistician: Die Profitabilität ist dann noch einmal eine andere Frage. Wenn Mercedes ein Forschungsinstitut für Grundlagenforschung wäre, würde ich Dir zustimmen. So nicht. Dass war von Anfang an eine Sackgasse und das wusste Mercedes auch. Ansonsten hätte man nicht auch... vor 2 Stunden von The Statistician: Selbst L3 hat man nun auch verworfen, Die Begründung: vor 2 Stunden von The Statistician: einfach weil keine ausreichende Nachfrage vorliegt. ist klasse. Da wäre dann meine Frage: Warum verwirft man, dass für den Fahrer deutlich angespanntere L3 und L4-System und bastelt, dass für den Fahrer deutlich unkomfortablere L2++-System weiter. Die besseren Systeme will niemand, das schlechtere schon? Kann man glauben, muss man aber nicht. Meine Meinung: Preis-Leistung passte nicht. Zu teuer bei kaum Einsetzbar kauft natürlich keiner. Aber wenn Profitabilität dann eine andere Frage ist, ist das auch egal. Das Gute: Wenn es keiner kauft ist auch das Herstellerrisiko bei L4 kaum gegeben. Also eine sehr praktische technologische Sackgasse. Oder in meinen Worten: ein riesengroßer PR-Stunt. vor 2 Stunden von The Statistician: Halte ich aber auch für sehr sinnvoll. Ökonomisch ist es nicht sinnvoll, dass jeder Hersteller alles von Scratch neu entwickelt. Eine gute Basistechnologie sollte man nutzen und darauf aufbauen, statt diese selbst für viel Geld eigenständig neu zu entwickeln, ohne dass man dadurch einen zwingend großen Mehrwert hat. Okay und was bleibt dann noch Mercedes eigenständiges über? Die Akkus sind Zukaufware aus China. Die Autonome Software kommt aus USA. Bei den Elektromotoren kann man sich nicht in dem Maße wie bei Verbrennermotoren von der Konkurrenz absetzen. Die Bediensofortware können China und USA besser als die deutschen Hersteller. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
The Statistician vor 6 Stunden vor 2 Stunden von Holgerli: Warum verwirft man, dass für den Fahrer deutlich angespanntere L3 und L4-System und bastelt, dass für den Fahrer deutlich unkomfortablere L2++-System weiter. Die besseren Systeme will niemand, das schlechtere schon? Kann man glauben, muss man aber nicht. Meine Meinung: Preis-Leistung passte nicht. Deine Meinung ist zeitgleich die Antwort auf deine Frage. L3 und L4 sind für MB teurer, entsprechend muss auch der Preis höher ausfallen. Dann ist man wieder beim Thema, dass es zu wenig Menschen gibt, die für den Spaß bereit sind mehr zu zahlen. L2 ist strukturell günstiger. vor 2 Stunden von Holgerli: Okay und was bleibt dann noch Mercedes eigenständiges über? Die Akkus sind Zukaufware aus China. Die Autonome Software kommt aus USA. Mercedes entwickelt die Systemaechitektur, in der die Kernlösung integriert wird. Darunter zählt auch die Integration in Lenkung, Bremse und Co. Sensorik und damit verbundene Konfiguration liegt ebenso bei Mercedes. Ebenso Fahrdaten bzw eigene Erhebung der Daten zwecks Optimierung. Es wirkt auf mich so als gehst du von einer Plug and Play Lösung aus. Ob eine komplett eigene entwickelte Lösung sinnvoll ist, hängt maßgeblich davon ab wie groß das Kundenpotential ist. Du hast bei allen OEMs auch keine maximale Fertigungstiefe und das ist nicht pauschal negativ. vor 2 Stunden von Holgerli: Die Akkus sind Zukaufware aus China. Mercedes entwickelt wesentliche Teile des Batteriesystems selbst. Der Kauf von Batteriezellen ist da nur ein Bestandteil. Nimm den GT 4 AMG BEV als Beispiel. Da hat AMG sehr viel selbst entwickelt, auch die Batteriezellen. Generell nimmt Mercedes F&E auch auf Zellebene vor und Mercedes ist da kein Ausnahmefall. Wirkt auf mich oft suspekt, dass viele ernsthaft denken, dass die OEMs stumpf alles aus China einkaufen und beim Thema Batterie nahe 0,0% Eigenleistung haben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 vor 6 Stunden vor 2 Stunden von Holgerli: Naja, dass was Mercedes zertifiziert hatte, war ein System was praktisch nicht einsetzbar war. Ein System was bis 80km/h auf einer Autobahn hinter anderen Autos hinter fahren kann, aber auch nur, wenn das Wetter gut genug ist, ist praktisch nutzlos. wenn mich nicht alles täuscht, ist man während der Schanghai Automesse mit Mercedes Fahrzeugen vollautomatisch durch die Stadt gefahren. Da war nichts mit nur 80km/h auf der Autobahn. Ob das jemals auf Grund der Datenschutzbestimmungen in Deutschland für Otto Normalverbraucher möglich ist, weiß ich nicht. In China funktioniert es. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 6 Stunden · bearbeitet vor 6 Stunden von Holgerli vor 25 Minuten von The Statistician: Deine Meinung ist zeitgleich die Antwort auf deine Frage. L3 und L4 sind für MB teurer, entsprechend muss auch der Preis höher ausfallen. Dann ist man wieder beim Thema, dass es zu wenig Menschen gibt, die für den Spaß bereit sind mehr zu zahlen. L2 ist strukturell günstiger. Und das ist der Unterschied zwischen PR-Stunt und Serienlösung. Ich glaube wir sind hier eigentlich einer Meinung, wir beurteilen das Vorgehen und das Ergebnis von Mercedes nur (komplett) diametral. vor 25 Minuten von The Statistician: Mercedes entwickelt die Systemaechitektur, in der die Kernlösung integriert wird. Darunter zählt auch die Integration in Lenkung, Bremse und Co. Sensorik und damit verbundene Konfiguration liegt ebenso bei Mercedes. Ebenso Fahrdaten bzw eigene Erhebung der Daten zwecks Optimierung. Es wirkt auf mich so als gehst du von einer Plug and Play Lösung aus. Im Gegenteil: Ich gehe von keiner "Plug and Play"-Lösung aus. Und genau darin sehe ich das Problem: Eine P&P-Lösung kann es von Nvidia nie geben. Das beginnt schon mit der Integration in Lenkung, Bremse und Co.-Sensorik in die Nvidia-Lösung und verstärkt sich bei den Fahrdaten bzw eigene Erhebung der Daten zwecks Optimierung. Was ich meine ist: Wenn das System wirklich von dutzenden Herstellern in hunderten Modellen eingesetzt werden sollte, dann gibt es Millionen von Varianten in der Kombination von Lenkung, Bremse und Co.-Sensorik. Wenn ich sehe, dass Tesla z.B. Monate brauchte das bestehende FSD-System im Cybertruck zu integrieren oder es auch schon länger gedauert hat, nachdem das Facelift vom MY rauskam, dann habe ich große Bedenken, dass das bei einem typischen OEM mit dutzenden statt 5 Modellen klappen soll. Das beginnt rein technisch ja schon bei unterschiedlichen Abmessungen der Fahrzeuge, unterschiedlichen Blickwinkeln der Sensoren etc. Dann zur Erhebung von Fahrdaten und Daten zur Optimierung: Wo sollen die überhaupt herkommen? Wenn ich sehe, dass Waymo schon seit Jahren unterwegs ist dabei Millionen von Kilometern abspult und immer noch eklatante *Faceplam*-Aussetzer hat und Tesla seit mindestens 5 Jahre seine Autos im Shaddow-Mode (FSD fährt nicht nicht aktiv, vergleicht aber seine Reaktion mit der realen Reaktions des menschlichen Fahrers) fahren lässt und mittlerweile Milliarden reale FSD Meilen in Nordamerika und fast 100 Mio reale FSD-Kilometer in Europa abgespult hat und immer noch Fehler macht und Edge-Cases findet: Wie wollen Mercedes und die anderen OEMs das ohne halbwegs große Flottenbasis schaffen? vor 25 Minuten von The Statistician: Nimm den GT 4 AMG BEV als Beispiel. Da hat AMG sehr viel selbst entwickelt, auch die Batteriezellen. Das Ding kostet aber auch mindestens 155.000 Euro. AMG ist für mich keine Serienproduktion. Und da wären wir wieder bei "zu teuer" und zu wenig Kunden. vor 5 Minuten von west263: wenn mich nicht alles täuscht, ist man während der Schanghai Automesse mit Mercedes Fahrzeugen vollautomatisch durch die Stadt gefahren. Stimmt, aber soweit ich mich erinnere, waren es nur bestimmte Straßen. Ein solches System (egal ob Level 2++, 3 oder 4) muss aber in der Lage sein überall zu fahren. vor 5 Minuten von west263: Ob das jemals auf Grund der Datenschutzbestimmungen in Deutschland für Otto Normalverbraucher möglich ist, weiß ich nicht. In China funktioniert es. So lange nichts grundlos dauerhaft aufgezeichnet wird, sehe ich keinen Grund warum nicht. In Süddeutschland fahren ja schon angebliche L4-Systeme auf MobilEye-Basis und Moja will dieses oder nächstes Jahr in Hamburg mit Fahrten anfangen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
west263 vor 5 Stunden vor 27 Minuten von Holgerli: Stimmt, aber soweit ich mich erinnere, waren es nur bestimmte Straßen. Ein solches System (egal ob Level 2++, 3 oder 4) muss aber in der Lage sein überall zu fahren. möglich, da es sich um Pressefahrten gehandelt hat.. Aber der Verkehr der daran teilgenommen hat, der war original und nicht gestellt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 5 Stunden vor 20 Minuten von west263: Aber der Verkehr der daran teilgenommen hat, der war original und nicht gestellt. Ja stimmt, aber man kann halt viel besser üben: Bei meiner Führerscheinausbildung hat mich mein Fahrlehrer auch öfters über Hotspots gejagt und irgendwann hatte ich es drin worauf ich achten muss, auch wenn der Verkehr immer anders war. Und das wäre dann wieder der Punkt: Fahrdaten und Daten zur Optimierung. Woher nimmt Mercedes diese Daten flächendeckend, wenn man kaum Fahrzeuge hat, die diese erfassen können? Woher nimmt Nvidia diese Daten, wenn man keine Fahrzeuge hat, die diese Daten erfassen können? Sicher, 80% der Landstraßen innerstädtischen Straßen, Autobahnen und auch Kreuzungen sind im Prinzip gleich und es ist egal ob ich eine Kreuzung in Pusemukel mit Kreuzungsdaten aus Hintertupfingen abfahre. Aber ich glaube hier haben wir ein typisches IT-Problem: 80 bis 90% der Arbeit werden in 10 bis 20% der Zeit/des Aufwands erledigt. Die restlichen 10 bis 20% reißen dann aber die Budgets. Vermutlich werden sich die sehr guten von den guten von den durchschnittlichen von den schlechten System hinterher in der Anzahl der 9en unterschieden: Die schlechten habe gar keine 9 und krebsen bei 70 bis 80% rum. Die durchschnittlichen habe zumindest zumindest eine 9 und sind 90+%, die guten haben zwei (99+%) und die wirklich hervorragenden Systeme haben 3 oder mehr 9en mit 99,9+% Zuverlässigkeit. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
The Statistician vor 4 Stunden vor 36 Minuten von Holgerli: Ich glaube wir sind hier eigentlich einer Meinung, wir beurteilen das Vorgehen und das Ergebnis von Mercedes nur (komplett) diametral. Der Unterschied besteht aus meiner Sicht darin, dass du ein Ausprobieren auf dem Markt als PR Stunt ansiehst. Es ist doch legitim Angebote auf den Markt zu werfen und wenn man feststellt, dass die Nachfrage nicht passt, dass man es dann wieder eintütet. vor 36 Minuten von Holgerli: Wenn ich sehe, dass Tesla z.B. Monate brauchte das bestehende FSD-System im Cybertruck zu integrieren oder es auch schon länger gedauert hat, nachdem das Facelift vom MY rauskam, dann habe ich große Bedenken, dass das bei einem typischen OEM mit dutzenden statt 5 Modellen klappen soll. NVIDIA behauptet zumindest diesem Aspekt bereits adressieren zu können und muss es zwangsläufig auch können, wenn man einen Selling Point haben will und gerade da NVIDIA faktisch dazu gezwungen ist die Variantenvielfalt effizient abdecken zu können, ergibt sich auch ein entsprechender Mehrwert. Andernfalls läge keine Skalierbarkeit vor. In dem Fall, gerade bzgl. Blickwinkel & Abmessungen geht es dann um die Kalibrierung und das hat NVIDIA auf dem Schirm. vor 36 Minuten von Holgerli: Dann zur Erhebung von Fahrdaten und Daten zur Optimierung: Wo sollen die überhaupt herkommen? Seitens Mercedes von Testfahrten, Kundenfahrzeugen sowie Simulationen. Und natürlich hat Tesla und Wayno potentielle Vorteile, wobei gefahrene FSD Kilometer beispielsweise idR eher weniger relevant ausfallen dürften, da primär Autobahn. Bei Waymo sind die gefahrenen Kilometer überwiegend auch unspektakulär. Die Fahrten fallen meist sehr entspannt aus und Probleme sind da eher selten. Hatte zumindest bei meinen bisherigen Fahrten mit Waymo nie Probleme. Da dürften 99%+ sauber ablaufen. Damit optimierst du nichts. Aber klar, so ziemlich alle OEMs sind dennoch quantiatativ unterlegen. Das kann man teilweise kompensieren, aber nicht ansatzweise vollständig. vor 36 Minuten von Holgerli: Wie wollen Mercedes und die anderen OEMs das ohne halbwegs große Flottenbasis schaffen? Die Anzahl der Kilometer ist nicht das wichtigste Kriterium. Entscheidend ist die Qualität bzw. die (noch) problematischen Ereignisse. Dir bringen hunderte Millionen Kilometer wenig, wenn das zu 99% aus langweiligen Autobahnfahrten besteht. vor 36 Minuten von Holgerli: Das Ding kostet aber auch mindestens 155.000 Euro. AMG ist für mich keine Serienproduktion. Und da wären wir wieder bei "zu teuer" und zu wenig Kunden. Es war ein explizites Beispiel für deine Aussage, da die Batterietechnik komplett selbst entwickelt wurde. AMG ist natürlich hochpreisig und entsprechend kann man da viel investieren bzgl. F&E und der generellen finalen Leistung, aber auch bei anderen BEV Modellen (CLA BEV oder auch die C Klasse BEV) fließt sehr viel eigene Entwicklung bei der Batterietechnik ein. Das ist daher nicht nur im oberen Preissegment der Fall. Zumal die Batterietechnik ohnehin modularisiert wird, wodurch die Investitionen für den GT sich auch in anderen zukünftigen Modellen zeigen werden. Bei anderen OEMs hat man ebenso solche Wege eingeschlagen. Die Ansicht, dass Batterien nur in China gekauft werden und die gesamte Wertschöpfung entsprechend in China verortet sei, ist schon längst überholt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag