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Sammelthread für Aktiv / Passiv Grundsatzdiskussionen

Empfohlene Beiträge

W.Heisenberg
Zitat

Ich:

mein Depot besteht hauptsächlich aus Hypeaktien, welche ich regelmäßig nach Nachrichtenlage zu 0,25% Gebühren trade. Wie werde ich wahrscheinlich langfristig zum Markt abschneiden?


 

Zitat

Kurz, ehrlich und ohne Beschönigung:

 

Mit einem Depot aus überwiegend Hype-Aktien, die regelmäßig nach Nachrichtenlage getradet werden, wirst du langfristig sehr wahrscheinlich deutlich schlechter als der Markt abschneiden.

 

Und zwar nicht ein bisschen, sondern strukturell.

 

Ich erkläre warum – quantitativ und mechanisch, nicht moralisch.
 

….


jetzt erzählt mir bitte nichts von prompten 

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McScrooge
vor 2 Stunden von Marklam:

Du bist doch ein "Besserwisser". Bist besser als der oder nicht?

Nein, interessiert mich ehrlich gesagt garnicht. Ich schreibe hier seit langem, dass jeder den für sich besten Weg finden sollte. Ich will hier niemanden bekehren.

vor 2 Stunden von Marklam:

da solltest du doch auch die Rendite der 30 jahre haben

Nein, denn vor 30 Jahren gab es die Methoden nicht, bzw. es waren andere. Käufe und Verkäufe, die vor 2005 ca. getätigt wurden, sind positiv/negativ auf dem Konto eingegangen - aber getreckt in der Gesamtschau wurden sie eben nicht.

vor 2 Stunden von Marklam:

worldnetf genommen

Den hätte ich 1995 auch ganz einfach kaufen können, oder :shit:

Nirgendwo habe ich behauptet, irgendwo den Markt zu schlagen, mir ist es in den letzten Jahren sehr viel wichtiger gewesen, ein Portfolio zu haben, was nicht so volatil läuft, wie der gesamte Markt... Darum meinte ich schon öfter: Es muss zur persönlichen Situation passen.

 

Sorry - aber merkt ihr eigentlich noch was? Für mich reicht momentan einzig und allein die Tatsache, dass ich 2027 in meine Entnahmephase starten kann - ob dies mit anderen Anlagen vielleicht 2024 schon hätte sein können, bringt mich jetzt wieviel weiter?

Zudem jeder mittlerweile zu der Erkenntnis gelangen könnte, dass momentan eine ETF-Anlage (die ich selbst ebenso besitze) meist nur aufgrund der Top-Werte die Performance gebracht hat, die sie gebracht hat.

 

Und weil die Diskussion wieder - genau wie immer - gelaufen ist. 

vor 2 Stunden von SirWayne:

Ja danke und bin zu meinen Erkenntnissen gekommen denke ich kann die "Alten-Hasen" nun ganz gut einschätzen.

Dann hoffen wir mal, dass Du noch ein alter Hase selbst werden wirst irgendwann...

vor einer Stunde von Norica:

In diesem Sinne allen einen schönen Abend hier :prost:

:prost:

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SirWayne
vor einer Stunde von Schlumich:

Herzlichen Glückwunsch. Dann hat sich das Jahr 2025 doch gelohnt für Dich.

Hat es durchaus danke für deine Sorge

vor 19 Minuten von McScrooge:

Dann hoffen wir mal, dass Du noch ein alter Hase selbst werden wirst irgendwann...

Auch dir danke der Fürsorge wird schon werden, was auch immer das hier zu dem Thread beiträgt…

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leoluchs
vor 3 Stunden von McScrooge:

Jeder sollte die für ihn passende Anlagestrategie wählen, dabei bleiben und diese dann auch verfolgen. 

Gutes Prinzip, finde ich.

vor 33 Minuten von McScrooge:

Für mich reicht momentan einzig und allein die Tatsache, dass ich 2027 in meine Entnahmephase starten kann

Auf dass nichts dazwischen kommt! Alles Gute!

 

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Holgerli
vor 7 Stunden von Marklam:

Nochmal zu den knapp 30% p.a. Wenn dies die durchschnittliche performance von reko wäre über sein bisheriges Anlegerleben über 40 Jahre, dann wären aus 1.000€ ca. 35 Millionen euro geworden. Ohne einen cent weiter einzuzahlen. Deswegen ist es lächerlich und irreführend bei der Diskussion sowas anzuführen. 

Das "Problem" ist auch, er beteiligt sich sonst nicht an den Jahres-Performave-Charts. Vor ein paar Jahren hat er ein ähnliches wildes Chart (IMO von einer anderen Bank) mit dem selben Kommentar, nämlich dass er selber nicht Buch führen würde, wegen der tollen Auswertungen seiner Bank.

Fragt man nach konkreten Aktien, die er empfiehlt, kommt meist nur nur die Nennung zwei oder drei  Aktien , die in der Vergangen gut gelaufen sind, da ein aktiver Investor niemals verrät in was er investiert.

Ja, man kann glauben, dass 30% die Rendite über das komplette Depot waren, man kann aber auch sehr wohl Zweifel haben über das was dort abgebildet wurde.

Aber soll jeder selber wissen. Ich kann aber Deine Zweifel sehr wohl verstehen. 

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Marklam
vor 2 Minuten von Holgerli:

Das "Problem" ist auch, er beteiligt sich sonst nicht an den Jahres-Performave-Charts. Vor ein paar Jahren hat er ein ähnliches wildes Chart (IMO von einer anderen Bank) mit dem selben Kommentar, nämlich dass er selber nicht Buch führen würde, wegen der tollen Auswertungen seiner Bank.

Fragt man nach konkreten Aktien, die er empfiehlt, kommt meist nur nur die Nennung zwei oder drei  Aktien , die in der Vergangen gut gelaufen sind, da ein aktiver Investor niemals verrät in was er investiert.

Ja, man kann glauben, dass 30% die Rendite über das komplette Depot waren, man kann aber auch sehr wohl Zweifel haben über das was dort abgebildet wurde.

Aber soll jeder selber wissen. Ich kann aber Deine Zweifel sehr wohl verstehen. 

30% p.a. auf 40 Jahre halte ich für völligen Schmarrn. 30% auf 10 Jahre halte ich für sein Gesamtdepot auch nicht für realistisch (vor allem wenn man sich die anderen Beiträge von ihm anschaut). Ich frag mich immer was man davon hat anonym hier sowas zu verbreiten. Ist aber kein Einzelfall wie ich an anderer Stelle schon mal gesagt hatte 

vor 3 Stunden von W.Heisenberg:

Verstehe nicht ganz was du meinst, hat mir bis jetzt das Wort prompten auch nichts gesagt.

Was ich an KI für Frage gestellt habe, habe ich geschrieben. 
Halluzinationen kann ich nirgendwo erkennen, wenn du welche irgendwo siehst, bitte exakt darauf hinweisen.

Das was deine KI dir da geschrieben hat ist völliger Schmarrn. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.

vor 2 Stunden von McScrooge:

Nein, interessiert mich ehrlich gesagt garnicht. Ich schreibe hier seit langem, dass jeder den für sich besten Weg finden sollte. Ich will hier niemanden bekehren.

Nein, denn vor 30 Jahren gab es die Methoden nicht, bzw. es waren andere. Käufe und Verkäufe, die vor 2005 ca. getätigt wurden, sind positiv/negativ auf dem Konto eingegangen - aber getreckt in der Gesamtschau wurden sie eben nicht.

Den hätte ich 1995 auch ganz einfach kaufen können, oder :shit:

Nirgendwo habe ich behauptet, irgendwo den Markt zu schlagen, mir ist es in den letzten Jahren sehr viel wichtiger gewesen, ein Portfolio zu haben, was nicht so volatil läuft, wie der gesamte Markt... Darum meinte ich schon öfter: Es muss zur persönlichen Situation passen.

 

Sorry - aber merkt ihr eigentlich noch was? Für mich reicht momentan einzig und allein die Tatsache, dass ich 2027 in meine Entnahmephase starten kann - ob dies mit anderen Anlagen vielleicht 2024 schon hätte sein können, bringt mich jetzt wieviel weiter?

Zudem jeder mittlerweile zu der Erkenntnis gelangen könnte, dass momentan eine ETF-Anlage (die ich selbst ebenso besitze) meist nur aufgrund der Top-Werte die Performance gebracht hat, die sie gebracht hat.

 

Und weil die Diskussion wieder - genau wie immer - gelaufen ist. 

Dann hoffen wir mal, dass Du noch ein alter Hase selbst werden wirst irgendwann...

:prost:

Es geht ja auch immer darum risikoadjustiert den Markt zu schlagen oder eben nicht. Wenn ich nicht bereit bin all in in Aktien zu gehen (was verständlich ist), kann ich eben risikoadjustiert rotzdem besser/schlechter/gleich dem Markt sein. Ich bin auch nicht 100% all in Aktien, nehme aber mit meinem risikoreichen teil die Marktrendite mit.

 

Aber dann ist doch alles gut, wie gesagt, viele sehen Geldanlage ja auch als Hobby, und Hobbys kosten geld, etc.

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Barqu
6 hours ago, McScrooge said:

Für mich reicht momentan einzig und allein die Tatsache, dass ich 2027 in meine Entnahmephase starten kann - ob dies mit anderen Anlagen vielleicht 2024 schon hätte sein können, bringt mich jetzt wieviel weiter?

Es bringt andere weiter, die dann 3 Jahre früher in die Entnahmephase hätten starten können, wenn sie deine Fehler nicht wiederholen. 

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CorMaguire
· bearbeitet von CorMaguire
vor 10 Stunden von Norica:

....Auch ich habe zu einer Zeit, zu der "Telebanking" noch eine Art BTX-Anwendung war und man sich über Modems ein-ding-dong-pfeif-kratz-wählte mit Fonds und all dem Quatsch angefangen.

Und natürlich hab ich mal gewonnen und dann wieder verloren. Aber es hat sich entwickelt, jetzt bin ich bei einem stabilen System und mach einfach.

Ohne diese ersten Jahre wäre ich nicht dorthin gekommen. Sie, die eigenen ersten Jahre, halte ich für mich extrem wichtig, für andere nicht.....

Das war dann (wie bei mir) wohl Anfang/Mitte der 80er. Damals war passive Anlage: Machen was der Bankbeamte sagt ;)

ETF waren noch nicht erfunden und bis zu den heute bekannten ETF gings auch noch eine ganze Weile.

Internet war damals Usenet und PCs noch Exoten (auch in Banken). Die mussten sich erst noch mit Telefax statt Fernschreiber anfreunden.

Es gab noch Kuponschnippler die Talons aus ihrem Schließfach holten und an der Kasse einlösten und Banklehrlinge wurden mit "Hol mal die Kuponschere" verarscht.

Geheimnisvolle Tafelgeschäfte wurden hinter verschlossenen Türen abgewickelt .... Hach die gute alte Zeit :wub:

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W.Heisenberg
vor 12 Stunden von Marklam:

Das was deine KI dir da geschrieben hat ist völliger Schmarrn. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.

Dass du es als ‚Schmarrn‘ bezeichnest, ist eine bequeme Art, sich nicht mit den Fakten auseinandersetzen zu müssen. Du hast hier die Möglichkeit richtig zu stellen.

Wenn du keine Gegenargumente liefern kannst, bleiben die Punkte so stehen.

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SirWayne
vor 2 Stunden von W.Heisenberg:

Dass du es als ‚Schmarrn‘ bezeichnest, ist eine bequeme Art, sich nicht mit den Fakten auseinandersetzen zu müssen. Du hast hier die Möglichkeit richtig zu stellen.

Wenn du keine Gegenargumente liefern kannst, bleiben die Punkte so stehen.

Zitat

Kann eine KI Schmarrn erzählen?

Zitat

Ja – absolut
Eine KI kann Schmarrn erzählen.

Kurz warum:

KI versteht nicht wirklich, sondern berechnet Wahrscheinlichkeiten. Sie erzeugt Antworten, die plausibel klingen, nicht zwingend wahr sind.

Dabei kann sie falsche Fakten erfinden, Dinge vermischen oder logisch stolpern – das nennt man oft Halluzinationen.

Wenn Informationen fehlen oder uneindeutig sind, rät sie im Grunde.

Selbstbewusster Ton ≠ richtige Aussage.

Typische Arten von „Schmarrn“:

erfundene Quellen oder Studien

falsche Jahreszahlen oder Namen

scheinbar logische, aber inhaltlich falsche Erklärungen

veraltete Informationen

Darum gilt:

KI ist gut im Formulieren, nicht im Wahrheitsgarantieren.

Am zuverlässigsten ist sie bei:

Zusammenfassen

Erklären von bekannten Konzepten

Strukturieren von Gedanken

Programmieren (mit Tests!)

Und am gefährlichsten, wenn:

es um Fakten mit Konsequenzen geht (Medizin, Recht, Geld)

niemand gegenprüft

Wenn du willst, sag ich dir gern:

woran man KI-Schmarrn erkennt

wie man bessere Antworten aus ihr rauslockt

oder wir testen’s gemeinsam an einem Beispiel

Diese total beeindruckenden Unterhaltung hier folgen

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CorMaguire
vor 1 Minute von SirWayne:

Diese total beeindruckenden Unterhaltung hier folgen

Zitat

KI ist gut im Formulieren, nicht im Wahrheitsgarantieren.

Wie viele Foristen hier :lol:

Natürlich nicht die die überzeugt sind dass nur sie die Wahrheit schreiben ... aka Fanatiker :narr:

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SirWayne
vor 3 Minuten von CorMaguire:

Wie viele Foristen hier

:lol::lol::lol:

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
Am 30.12.2025 um 16:41 von Sapine:
Am 30.12.2025 um 15:02 von Rotenstein:

Dies schliesst natürlich nicht nur Einzelaktienanleger sondern auch ETF-Anleger ein, da letztere auch häufig versuchen, den Markt zu schlagen, etwa über Themen-ETFs, Faktor-ETFs oder Market-Timing. 

Oder Passiv-Anleger, die gerne mal das komplette Depot umkrempeln. 

Da hat Sapine Recht (und Rotenstein auch). Das muss sogar ich als "Passiv-Verfechter" zugeben.

 

Beispiele für diese Fälle findet man fast täglich hier im Forum (war ja lange auch einer davon und nun, wo ich es nicht mehr mache, schaffe ich das eben nur durchzuhalten durch massive Senkung des Aktienteils wie es scheint).

 

@reko

Gratulation zu dieser Performance-Leistung.

Ob es Zufall oder Können war, ist eigentlich egal. Ich hatte auch nie ein Problem, dir zu glauben dass du sehr gute Renditen erzielst.

Mein Problem war immer eher nur, dass du sozusagen so tust, dass es jeder könnte und dann sind wir eben wieder bei diesen Wahrscheinlichkeitsdingen die manche ja versuchen zu erklären => "Was ist statistisch für Kleinanleger der Weg, der am ehesten empfehlenswert ist und mit welcher Variante werden sie rein wahrscheinlichkeitstechnisch eher schlecht(er) abschneiden oder ihre finanziellen Ziele nicht erreichen aufgrund z.B. zu hioher Kosten oder Fehler?".

 

Den Satz "Jeder muss seinen eigenen Weg finden und seine eigene Strategie!" unterschreibe ich.

Es ist alles nicht so einfach. Geldanlage ist nicht eine Frage der Produktwahl, sondern es ist und bleibt großteils Psychologie/eine Erforschung von sich selbst und damit die Frage, mit welcher Variante man eher durchhält. 

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Beginner81
· bearbeitet von Beginner81
Am 30.12.2025 um 17:52 von W.Heisenberg:

Das was du schreibst, ist richtig.

ABER:

Ein ETF MSCI World Anleger schlägt den Markt nach Kosten und Quellensteuer auf Fondsebene kurz-, mittel- und langfristig zu 0%

 

Sehr viele Einzelaktien Anleger machen viele Fehler, das heißt aber nicht, wenn man richtig agiert, man zu den oben genannten sehr wahrscheinlich gehören wird.

Jetzt habe ich KI gefragt "wenn man hauptsächlich Buy&Hold betreibt und über 50 Aktien breit gestreut hält, dazu Handelsgebühren bei unter 0,025 % liegen und man keine Steuern auf Kursgewinne zahlt?"

-> das was z.b. ich mache

 

 

-> nicht bei jedem Anleger ist Prio 1 den Markt zu schlagen. Es zählt u.a. Sequence of Return Risk wo es wichtiger ist niedrigere Vola zu haben um so mehr Cashflow zu haben, risikoärmere Geschäftsmodelle bzw. konjukturunabhängige Sektoren mehr zu gewichten, keine Hypeaktien wie zu Dotcom Zeiten - wie jetzt zum Teil KI, etc.

 

"

Kurzfassung: Dann ist ein ähnliches Ergebnis wie der Markt realistisch – aber den Markt zu schlagen bleibt auch unter diesen Idealbedingungen unwahrscheinlich.
Der große Unterschied: Du entfernst fast alle typischen Gründe für Unterperformance.

 

Du beschreibst ein nahezu optimales Setup:

Buy & Hold, kaum Umschichtungen

~50 Aktien → breite Diversifikation

sehr niedrige Handelskosten (< 0,025 %)

keine Steuern auf Kursgewinne

keine emotionalen Verkäufe

->Damit bist du deutlich besser aufgestellt als 90 % aller Privatanleger

 

 

"


Das ist sooo lustig, quasi die moderne Form der Selbstbeweihräucherung, sich von ChatGPT und Konsorten loben zu lassen.

Ok, ich gebs zu, mein Portfolio ist auch eines der Besten was gibt, auf Höhe der besten institutionellen Vermögensverwalter. :narr:

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W.Heisenberg
vor 31 Minuten von Beginner81:


Das ist sooo lustig, quasi die moderne Form der Selbstbeweihräucherung, sich von ChatGPT und Konsorten loben zu lassen.

Ok, ich gebs zu, mein Portfolio ist auch eines der besten was gibt, auf Höher der besten institutionellen Vermögensverwalter. :narr:

Ich weiß nicht was da so lustig ist, es sollte zeigen, dass mit richtiger Herangehensweise man nicht so schlecht abscheiden muss, wie es bei den meisten Anlegern der Fall ist.

Hier herrscht bei Einigen die Meinung, dass man als privater Anleger nur schlecht abschneiden kann. Was nicht der Fall ist, wenn man richtig agiert. 

Auf Gegenargumente warte ich bis jetzt vergeblich, da es wohl keine gibt und die jenigen sich mit der Materie nicht tief genug beschäftig haben, statt dessen wird einfach ohne sich damit

auseinander zu setzen alles bequem als "Schmarrn" bezeichnet. 

Hier ist Artikel mit 21 Studien von 1,2 Mio Anlegern. Es ist deutlich zu erkennen woran private Anleger scheitern. Genau diese Erkenntnisse vermeide ich. Auf u.a. diese Studien greift auch KI zu.

Was soll daran lustig sein? 

Wenn du weiter diskutieren willst, dann bitte sachlich, ich lerne auch nach vielen Jahren gerne weiter dazu, aber bis jetzt kommen hier keine sachliche Argumente.

 

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SirWayne
vor einer Stunde von W.Heisenberg:

Was soll daran lustig sein?

Das du nicht verstehst für was KI gut ist und für was nicht. Teile - wie ich - deinen Chatverlauf mit der KI, dann kann ich ja mal ein paar „Fragen“ stellen dann wirst deine Gegenargumente schon alleine finden

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W.Heisenberg
vor 15 Stunden von SirWayne:

Das du nicht verstehst für was KI gut ist und für was nicht. Teile - wie ich - deinen Chatverlauf mit der KI, dann kann ich ja mal ein paar „Fragen“ stellen dann wirst deine Gegenargumente schon alleine finden

Können wir gerne machen, aber an Anlagestrategie darf sich nichts ändern und KI muss es immer bewusst sein.

wenn man hauptsächlich Buy&Hold betreibt und über 50 Aktien breit gestreut hält, dazu Handelsgebühren bei unter 0,025 % liegen und man keine Steuern auf Kursgewinne zahlt

 

https://chatgpt.com/share/69564638-2920-800d-90e9-3f20a3682fb5

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SirWayne
vor 21 Stunden von W.Heisenberg:

Können wir gerne machen, aber an Anlagestrategie darf sich nichts ändern und KI muss es immer bewusst sein.

Genau so funktioniert das mit KI damit wäre doch alles geklärt oder?
https://chatgpt.com/s/t_69577d9932648191bc9cc7a29a44d9d6

https://chatgpt.com/s/t_69577f037ca481919f384faeede66fc2
 

Zitat

 

Beste Strategie (objektiv / empirisch)

→ Globaler, günstiger Indexfonds (MSCI World / ACWI / FTSE All-World)

Warum:

Maximale Diversifikation

Automatische Anpassung

Keine Selektionsfehler

Höchste Wahrscheinlichkeit, nahe an der maximal möglichen Marktrendite zu liegen

Das ist keine Meinung – das ist Statistik.

 

:-) 

Zitat

 

Schlechteste Strategie (statistisch)

→ 100 % Einzeltitel, auch mit 50 Aktien

Nicht weil sie immer schlecht ist –
sondern weil:

Risiko asymmetrisch ist

Fehler irreversibel sind

Glück stärker wirkt als Können

 

 

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W.Heisenberg
vor 2 Stunden von SirWayne:

Ich habe bei meiner Anfrage neutral gefragt, deine Anfrage ist nicht neutral formuliert. Natürlich gibt es überall schwächen.

 

Erstmal zu deinen Fragen:

Wer sagt, dass 50 Aktien „breit gestreut“ sind?

- Na, dass kann KI nicht sagen, da sie deine Aktien nicht kennt. Wenn sie es kennt, könnte sie die Fragen beantworten. Ich mache es natürlich nicht mit KI, und kann sagen, dass mein Portfolio besser gestreut ist als MSCI World - weniger USA, weniger Tech - in allen Crashs ist der Einruch deutlich weniger als bei World.

 

Wo liegen die Fehler / Schwächen der Strategie?

- Wo Stärken gibt, gibt es auch Schwächen, ist fast überall so. Hier habe ich gefragt nach Schwächen in MSCI World ETF, natürlich ist er auch nicht ohne Schwächen:

https://chatgpt.com/share/6957a430-b7ac-800d-8880-aaac5f3a83e3

 

Wer garantiert dir, dass du die „richtigen“ Titel auswählst?

- Ich würde auch keinem nicht interessierten Anleger raten in Einzelaktien zu gehen, meiner ganzen Familie und auch im nahen Bekanntenkreis habe ich ETFs empfohlen, welche jetzt alle ETFs halten. Wenn aber einer wie ich fast täglich seit fast 15 Jahren mit der Börse sich beschäftigt, müsste er in der Lage sein "richtige" Titel für seine Ziele zu finden. U.a. hier habe ich eine der Gründe genannt warum ich Einzelaktien in Vergleich zu ETFs vorziehe. Dazu habe ich nicht weit Privatier zu werden, und da möchte ich hohes Cashflow haben, dafür gibt es keine gute ETFs, da sie Aktien falsch selektieren und man zu viel Steuern zahlt (Quellensteuer auf Fondsebene) was die Ausschüttung sinken lässt. Mit einem MSCI World ETF wäre Ausschüttungsrendite zu klein, Anteilsverkäufe brigen langfristig höhere Risiken (Sequence of Return Risk)  als nur von Dividenden zu leben.

 

 

 

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Sapine

Kleines Zusatzargument: Mit weiter steigendem Basiszins steigen die Steuern im Fondsbereich mehr als im Aktienbereich.

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SirWayne
· bearbeitet von SirWayne

@W.Heisenbergdu hast es leider nicht kapiert auf was es hinausläuft (oder willst nicht das weiß man bei den allwissenden alten Hasen nie so richtig :-) ) aber dann glaube du eben an die Aussagen deiner KI oder befasse dich tiefgründiger mit LLMs.

 

Ich diskutiere doch jetzt keine 100 verschiedene Aussagen der KI, aber ja vermutlich liegt es an meinen schlechten nicht “neutralen” Fragen, dass du nicht die Antworten bekommst, die du gerne hören möchtest ;)

vor 1 Stunde von W.Heisenberg:

U.a. hier habe ich eine der Gründe genannt warum ich Einzelaktien in Vergleich zu ETFs vorziehe.

Sicher hast du die. Habe ich jemals was anderes behauptet? Jeder hat seine Gründe, aber ob es klappt ist in diesem Thread bisher nur sehr subjektiv (weil jeder ist der beste da muss man nix “nachweisen” die reine These und Glauben muss reichen) und darum hat der Faden hier auch keinerlei Mehrwert (dafür aber ganz amüsant) 

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etherial
· bearbeitet von etherial
Am 31.12.2025 um 16:32 von Puppi:

Den Satz "Jeder muss seinen eigenen Weg finden und seine eigene Strategie!" unterschreibe ich.

Eine Aussage taugt nur dann als Prinzip, wenn das Gegenteil auch als Prinzip taugen wird (von "Prof. Lars Vollmer").

"Investiere Passiv" ist ein Prinzip, weil das Gegenteil auch eines ist.
"Investiere Low-Cost" ist ein Prinzip, weil die Gegenmenge auch valide Prinzipien ("Investiere Value") enthält.

"Jeder muss seinen eigenen Weg finden" ? Taugt "Jeder muss nicht seinen eigenen Weg finden" irgendwie als Prinzip? Sicher nicht. Damit ist diese Aussage ziemlich wertlos. Man darf es selbstverständlich trotzdem äußern.
"Ich möchte gut schlagen können?" ? Tja, "Ich möchte schlecht schlafen" taugt irgendwie auch sehr schlecht als Prinzip. Also auch hier wertlos.

Und Empirie als gleichwertig neben bloßen, unbewiesenen Behauptungen zu betrachten, ist auch nicht Dogmatismus, sondern der Wissenschaftliche Diskurs. Keiner derjenigen, der den passiven Ansatz kritisiert kommt selbst mal mit konstruktiven Gegenvorschlägen vorbei. Muss man ja auch nicht, womöglich ist es ja tatsächlich "Geheimwissen". Das steht aber im Widerspruch dazu, dass es "jedem" möglich sein soll den Markt systematisch zu schlagen.

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CorMaguire
· bearbeitet von CorMaguire
vor 2 Stunden von etherial:

...Und Empirie als gleichwertig neben bloßen, unbewiesenen Behauptungen zu betrachten ist auch nicht Dogmatismus, sondern der Wissenschaftliche Diskurs. ...

Ich habe den Eindruck der Satz ist auf grammatikalischen Abwegen, jedenfalls verstehe ich ihn nicht.

 

Meine Wahrnehmung ist, dass manche Verfechter der EMH diese zum Dogma erheben. Und ja: Für Anleger die sich nicht mit Finanzmärkten und -produkten beschäftigen wollen, ist es die einfachste Art im Schnitt mehr als den "risikolosen Zins" einzustreichen.

 

vor 2 Stunden von etherial:

...Keiner derjenigen, der den passiven Ansatz kritisiert kommt selbst mal mit konstruktiven Gegenvorschlägen vorbei. Muss man ja auch nicht, womöglich ist es ja tatsächlich "Geheimwissen".....

Her habe ich einen anderen Eindruck, siehe z. B. #2508

 

vor 2 Stunden von etherial:

... Das steht aber im Widerspruch dazu, dass es "jedem" möglich sein soll den Markt systematisch zu schlagen....

Hier ist "jedem möglich" vermutlich so gemeint, wie in " Es ist jedem möglich Millionär/Milliardär" zu werden.

 

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Marklam
vor 1 Stunde von CorMaguire:

Ich habe den Eindruck der Satz ist auf grammatikalischen Abwegen, jedenfalls verstehe ich ihn nicht.

 

Meine Wahrnehmung ist, dass manche Verfechter der EMH diese zum Dogma erheben. Und ja: Ffür Anleger die sich nicht mit Finanzmärkten und -produkten beschäftigen wollen, ist es die einfachste Art im Schnitt mehr als den "risikolosen Zins" einzustreichen.

 

Her habe ich einen anderen Eindruck, siehe z. B. #2508

 

Hier ist "jedem möglich" vermutlich so gemeint, wie in " Es ist jedem möglich Millionär/Milliardär" zu werden.

 

Naja, es ist schon ein eklatanter Unterschied zwischen Millionär und Milliardär. 300 € monatlich 40 Jahre lang die Marktrendite und man ist sehr sicher Millionär. Das ist nicht für "jeden" möglich, aber für sehr viele. Milliardär ist nahezu unmöglich.

Man Frage sich auch wie viele sehr reiche Menschen es in DE gibt, sagen wie mal mindestens 20 Mio Euro+, die dies ihren tollen Anlagefähigkeiten zu verdanken haben. Ich habe es ja mal sehr konservstiv vorverechnet mit den 30% Rendite. Und wie viele von diesen sehr reichen Leuten noch das bedürfnis haben hier tausende Beiträge im WPF zu schreiben wie toll sie/ihre strategie ist etc. Aber freue mich schon auf die Forbes listen wo dann demnächst steht: Ist so reich weil 40% Rendite pro Jahr am Kapitalmarkt.

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etherial
vor 5 Stunden von CorMaguire:

Her habe ich einen anderen Eindruck, siehe z. B. #2508

Darum ging es nicht. Es gibt haufenweise Erklärungsmodelle für den Markt und welche nun gut oder besser ist ... da darf jeder seine Meinung haben. Mir geht es um die praktischen Ableitungen. Aus meiner Sicht gibt es nicht den geringsten Ansatz zu glauben, dass man mit einfacher Methodik den Markt schlagen kann. Sonst würde hier jemand der regelmäßigen Aufforderung folgend und ex Ante seine Strategien preisgeben.

Das tut aber niemand. Warum?
- weil es keine Strategie gibt?
- oder, weil man sich doch nicht mehr so sicher ist, einfach nur Glück gehabt zu haben?

- oder weil man denkt, dass die Strategie nicht mehr funktioniert, wenn mehr als 20 Leute sie einsetzen?

Ich weil einfach mal unterstellen, dass wir es hier mit wirklich systematischen Overperformern zu tun haben, die nur ihr geheimes Wissen nicht preisgeben möchten. Nun ist aber die Tatsache dass man nur mit geheimem Wissen den Markt systematisch schlagen kann auch ein Beweis dafür, dass es nicht jeder (x-beliebige) Anleger kann, auch nicht jeder der sich einfach nur anstrengt.


Und die EMH ist ziemlich konsistent mit dieser Aussage. Sicherlich auch einige andere Theorien. Aber hier geht es um Aktiv-vs-Passiv, nicht um EMH vs (was auch immer). 

 

vor 6 Stunden von CorMaguire:

Hier ist "jedem möglich" vermutlich so gemeint, wie in " Es ist jedem möglich Millionär/Milliardär" zu werden.

Ich verstehe nicht ganz? Welche sonstige Semantik soll es sonst geben? So lasch wie du es formulierst ist es richtig. So lasch habe ich es aber nicht formuliert - "systematisch" heißt, dass es ein System (eine Methodik) geben muss mit der man das Ziel erreicht. Ich würde sagen, dass das sowohl für das Schlagen des Markts als auch für das Werdens eines Millionärs nicht zutrifft. Aber wenn du ein System hast, dann stell es doch vor.

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