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Fondsanleger1966
· bearbeitet von Fondsanleger1966
vor 3 Stunden von PKW:

Wenn man so zwischen den Zeilen lesen muss, dann hat der Herr Fondsmanager den Artikel in manipulativer Absicht verfasst ... 

Nein, er setzt allerdings ein minimales Leseverständnis voraus. So ziemlich zu Anfang des Artikels hat er ausdrücklich geschrieben:

Zitat

Heute werden 51% der Marktkapitalisierung des S&P 500 zu mehr als dem Zehnfachen des Umsatzes gehandelt.

(Fettung durch mich), siehe https://themarket.ch/makro-maerkte/thierry-borgeat-zu-big-tech-was-haben-sie-sich-nur-gedacht-ld.16990

 

Das versteht jeder leicht fortgeschrittene Aktien-Anleger. Wer es nicht versteht, sollte die Finger von Aktien oder Aktien-ETFs lassen.

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Lazaros
· bearbeitet von Lazaros
vor 32 Minuten von Fondsanleger1966:

Wer es nicht versteht, sollte die Finger von Aktien oder Aktien-ETFs lassen.

Das ist aus meiner Sicht eine eklatante Fehleinschätzung, weil:

1. Wozu braucht ein Passivanleger solche Kenntnisse?

2. Wozu braucht ein Einzelaktien-Trader solches Wissen?

3. Hat es Auswirkungen auf die zukünftige Kursentwicklung und kann ich als Kleinanleger daraus Nutzen ziehen?

 

Zuviel denken schadet bei der Geldanlage. Dasselbe gilt für zuviel Wissen.

Beides führt zu schlechten Entscheidungen durch Unsicherheit, weil man erkennt, was alles passieren kann.

 

PS Sogar die KI "begreift" das.

Frage: Stimmt das?

Zuviel denken schadet bei der Geldanlage. Dasselbe gilt für zuviel Wissen.

Beides führt zu schlechten Entscheidungen durch Unsicherheit, weil man erkennt, was alles passieren kann.

 

Antwort:

Die Aussage ist psychologisch und wissenschaftlich fundiert. In der Verhaltensökonomie (Behavioral Finance) ist dieses Phänomen gut dokumentiert. Zu viel Denken und ein Übermaß an Informationen führen oft zu schlechteren Entscheidungen. 

Analyse-Paralyse und das Informationsparadoxon
Wenn man sich zu sehr mit Details und möglichen Risiken beschäftigt, erkennt man, wie viele Eventualitäten eintreten können. Das führt zur sogenannten Analyse-Paralyse (analysis paralysis): Die bloße Menge an verfügbaren Informationen und Szenarien erzeugt Handlungsunfähigkeit, Unsicherheit und oft das Aufschieben der Anlage. Der Versuch, den Markt durch zu viel Wissen perfekt zu timen, endet meist in emotionalem Stress. 

Die Illusion des Wissens
Eng damit verbunden ist der Illusions-of-Knowledge-Bias (die Illusion des Wissens): Anleger glauben fälschlicherweise, dass mehr Daten und komplexere Modelle immer zu einer höheren Genauigkeit ihrer Prognosen führen. Die Realität an der Börse ist jedoch stark von unvorhersehbaren Faktoren geprägt. Zu viel scheinbares Wissen führt oft zu Selbstüberschätzung, hektischem Handeln und Klumpenrisiken. 

Besser passiv und regelbasiert investieren
Die Wissenschaft zeigt, dass einfache, regelbasierte und emotionslose Strategien (wie z. B. das Investieren in weltweit gestreute Aktien-ETFs) historische Anlageentscheidungen oft schlagen. Die Finanzpsychologie empfiehlt daher, die Komplexität zu reduzieren: 

Informationen filtern: Rauschen ausblenden.

Automatisieren: Sparpläne einrichten.

Diversifizieren: Das Risiko breit streuen, um sich nicht von Einzelentscheidungen abhängig zu machen.

 

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Cai Shen
vor 13 Minuten von Lazaros:

PS Sogar die KI "begreift" das.

Frage: Stimmt das?

Die KI ist darauf „programmiert“, dem Nutzer mehr oder weniger Recht zu geben und irgendeine satisfaktionsfähige Antwort zu generieren.

Wenn du Gegenwind brauchst, frag eine Frau, am besten die eigene.:P

 

Zitat

Zu wenig denken schadet bei der Geldanlage. Dasselbe gilt für zu wenig Wissen. Beides führt zu schlechten Entscheidungen durch Unsicherheit, weil man erkennt, was alles passieren kann.

 

Geringes Wissen führt oft zu Lähmung durch Analyse oder riskantem Bauchinvestieren. Echtes Anlegerwissen befreit von Unsicherheit, da rationale Strategien die Angst vor dem Unbekannten nehmen.

Die psychologische Forschung (bekannt als Behavioral Finance) zeigt, dass Anleger oft in dieselben Fallen tappen. Typische Fehlentscheidungen lassen sich wie folgt einordnen: [1]

Die Psychologie des Investierens

Zu wenig Wissen (Dunning-Kruger-Effekt): Unerfahrene Anleger überschätzen sich oft. Sobald die Kurse fallen, realisieren sie plötzlich die Risiken und verkaufen in Panik mit Verlust.


 

Wenn KI, dann offene Fragen.

Gute Erfahrungen habe ich mit Formulierungen wie „Liste Argumente für folgenden Sachverhalt“ etc. im Prompt gemacht.

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Fondsanleger1966
vor 22 Minuten von Lazaros:

Das ist aus meiner Sicht eine eklatante Fehleinschätzung, weil:

1. Wozu braucht ein Passivanleger solche Kenntnisse?

2. Wozu braucht ein Einzelaktien-Trader solches Wissen?

3. Hat es Auswirkungen auf die zukünftige Kursentwicklung und kann ich als Kleinanleger daraus Nutzen ziehen.

 

Zuviel denken schadet bei der Geldanlage. Dasselbe gilt für zuviel Wissen.

Beides führt zu schlechten Entscheidungen durch Unsicherheit, weil man erkennt, was alles passieren kann.

Wer nicht versteht, in was er investiert, sollte von Risiko-Anlagen generell die Finger lassen. Das geht sonst aller Erfahrung nach *auf Dauer* ziemlich oft schlimm aus.

 

Wenn einfachste Zusammenhänge nicht verstanden werden, weil minimales Leseverständnis nicht vorhanden ist, - hier z.B. der Unterschied zwischen der Marktkapitalisierung und der Zahl der Unternehmen - und dann noch die Dunning-Kruger-typischen Beschuldigungen erfolgen - "der Autor ist manipulativ!" - sollten eigentlich alle Alarmglocken angehen und statt eines Aktieninvestments erst einmal eine Phase der finanziellen Alphabetisierung erfolgen, damit überhaupt verantwortbare Entscheidungen getroffen werden können.  

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SlowHand7
vor 2 Minuten von Cai Shen:

Die KI ist darauf „programmiert“, dem Nutzer mehr oder weniger Recht zu geben und irgendeine satisfaktionsfähige Antwort zu generieren.

Wenn du Gegenwind brauchst, frag eine Frau, am besten die eigene.:P

 


 

Gerade im Finazbereich generiert die KI doch weitgehend Unsinn, und das in zunehmenden Maße.

Warum?

Weil falsche Informationen gesammelt wurden und bald eine KI diese nur noch von anderen KIs kopiert.  :(

Dann bekommt man diesen Müll nicht mehr aus dem Netz weg.

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Lazaros
· bearbeitet von Lazaros
vor 17 Minuten von SlowHand7:

Gerade im Finanzbereich generiert die KI doch weitgehend Unsinn, und das in zunehmenden Maße.

Warum?

Weil falsche Informationen gesammelt wurden und bald eine KI diese nur noch von anderen KIs kopiert.  :(

Dann bekommt man diesen Müll nicht mehr aus dem Netz weg.

Selbiges gilt noch mehr für Finanzforen.

 

In diesem Sinne: Schönes Wochenende, egal ob mit oder ohne Fußball.

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Rotenstein
· bearbeitet von Rotenstein

Jaja, der S&P500 ist überbewertet und dumm. Kommt alle zur Fondsboutique arvy, denn Thierry Borgeat weiss es besser als alle anderen und sucht für euch globale Qualitätsaktien heraus. Vertraut ihm und seinen Künsten, und folgt nicht der dummen Herde der Marktkapitalisierungsanhänger. Das kostet natürlich ein bisschen an Gebühren (1,42% p.a.) und Rendite (-13% vs +25% im S&P 500 in den letzten 12 Monaten), und ausserdem, kleines Details, ist der Fonds noch konzentrierter als der S&P 500, aber immerhin dürft ihr dann auch das Gefühl haben, einem exklusiven Club anzugehören, mit Sitz in Zürich. 

Zitat

 

Bei arvy gehen wir das anders an. Wie ich in «Die «Good Story» der Softwarebranche – und warum sie nicht gut genug ist» schrieb, haben wir uns von Software verabschiedet, als die strukturelle Unsicherheit permanent wurde. Wir bevorzugen Unternehmen, bei denen die Hürde niedrig ist und die Bewertung Pessimismus statt Perfektion einpreist.

 

Waste Management beispielsweise ist darauf angewiesen, dass das Müllvolumen in den USA weiter wächst – eine niedrige Hürde. Der Triebwerkhersteller Safran ist darauf angewiesen, dass Flugzeuge fliegen – eine niedrige Hürde. Ein Halbleiterunternehmen zum 25-Fachen des Umsatzes braucht ein makelloses Jahrzehnt – eine sehr hohe Hürde.

 

Der Preis, den Sie bezahlen, bestimmt die Hürde, die das Unternehmen überspringen muss. Wir bevorzugen niedrige Hürden. Wir schlafen besser dabei.

 

https://themarket.ch/makro-maerkte/thierry-borgeat-zu-big-tech-was-haben-sie-sich-nur-gedacht-ld.16990

 

Das man dieses Marketingelaber angesichts der unterirdischen Fondsentwicklung  braucht, verwundert nicht, denn die "Qualitätsaktien" hinken dem S&P 500 weit hinterher. Das kann natürlich nur daran liegen, dass der S&P 500 überbewertet ist und arvy in weiser Voraussicht eben nicht dumm in jede Blase hineinläuft und deswegen lieber gar keine Rendite macht. 

 

Avry.thumb.png.ed4687ff68e3d22498d56e164b70a198.png

https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/LI1306144810,IE00B3YCGJ38

 

 

 

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 12 Stunden von Lazaros:

Zuviel denken schadet bei der Geldanlage. Dasselbe gilt für zuviel Wissen.

Beides führt zu schlechten Entscheidungen durch Unsicherheit, weil man erkennt, was alles passieren kann.

:thumbsup:

Lieschen Müller von nebenan, die weniger Wissen hat als 99% der WPFler hier, aber seit zehn Jahren einfach ihren MSCI WORLD Sparplan laufen lässt und sich um andere (wichtigere) Dinge im Leben Gedanken macht, übertrifft mit der risikobereinigten Performance vermutlich den Großteil der Mitglieder hier im Forum.

Sie zerbricht sich auch nicht den Kopf darüber, ob die Tracking Differenz oder TER eines anderen, neueren ETFs wohl besser wäre als bei ihrem alten MSCI WORLD ETF.

 

Für Herrn Huber, der seinen Sparplan in einen teuren Uniglobal der örtlichen Volksbank (=Indexkleber) laufen lässt und auch kaum Ahnung hat, trifft das übrigens ähnlich zu.

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Walter White
vor 2 Minuten von Puppi:

Lieschen Müller von nebenan, die weniger Wissen hat als 99% der WPFler hier, aber seit zehn Jahren einfach ihren MSCI WORLD Sparplan laufen lässt und sich um andere (wichtigere) Dinge im Leben Gedanken macht, übertrifft mit der risikobereinigten Performance vermutlich den Großteil der Mitglieder hier im Forum.

Genau so macht es meine Frau, die hat auch noch nie ins Depot geguggt, null Interesse. Verrechnungskonto ist auch immer gut gefüllt für den Steuer Dingsbums, Rundum Sorglos Paket. :D Ich selbst spinke hin und wieder rein, bin immer wieder beeindruckt wie einfach es ist heute.

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Puppi
vor 1 Minute von Walter White:

Genau so macht es meine Frau, die hat auch noch nie ins Depot geguggt, null Interesse. Verrechnungskonto ist auch immer gut gefüllt für den Steuer Dingsbums, Rundum Sorglos Paket. :D Ich selbst spinke hin und wieder rein, bin immer wieder beeindruckt wie einfach es ist heute.

Ist halt hier für viele schwer erträglich diese Tatsache.

Natürlich muss ein gewisses Vertrauen aufgrund minimalem Basiswissen vorhanden sein, aber alles darüber schadet manchmal wie gesagt sogar.

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Nachdenklich
vor 4 Minuten von Walter White:

bin immer wieder beeindruckt wie einfach es ist heute.

Mit dem UniGlobal wäre das auch schon seit über 60 Jahren gegangen.

https://www.fondsweb.com/de/DE0008491051

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Puppi
· bearbeitet von Puppi

Ich würde das Thema so in einem Satz formulieren:

 

Genug wissen, um faul zu sein!

;)

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 28 Minuten von Nachdenklich:

Mit dem UniGlobal wäre das auch schon seit über 60 Jahren gegangen.

https://www.fondsweb.com/de/DE0008491051

:thumbsup:

Damals gab es nix Günstigeres.

Nur kurz, um aufzuzeigen, dass der Uniglobal zwar ok war/ist, aber man heute diese hohen laufenden Kosten nicht mehr nehmen muss:

 

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Schwachzocker
vor einer Stunde von Nachdenklich:

Mit dem UniGlobal wäre das auch schon seit über 60 Jahren gegangen.

https://www.fondsweb.com/de/DE0008491051

Ich bin immer wieder sehr beeindruckt davon, wie zuverlässig der Rückschaufehler seinen Dienst verrichtet.

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Wie beim MSCI World oder beim S&P 500. :D

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Schwachzocker
vor einer Stunde von Sapine:

Wie beim MSCI World oder beim S&P 500. :D

Nein, da weiß man vorher, dass die die Marktrendite liefern.

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hattifnatt
· bearbeitet von hattifnatt
vor einer Stunde von Sapine:

Wie beim MSCI World oder beim S&P 500. :D

Der älteste in Europa verfügbare MSCI World ETF ist allerdings der iShares MSCI World UCITS ETF (Dist) (ISIN: IE00B0M62Q58), aufgelegt 2005, also vor gut 20 Jahren, nicht 60, und ich habe es so verstanden, dass sich @Nachdenklich vor allem auf diese Zeitspanne bezogen hatte. Für den S&P 500 sind die ältesten laut Gemini:

  • SPDR S&P 500 ETF Trust (SPY) - Januar 1993
  • in Europa: iShares S&P 500 UCITS ETF (ISIN: IE0031442068) - Mai 2002

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Der Heini
vor 14 Stunden von Fondsanleger1966:

Wer nicht versteht, in was er investiert, sollte von Risiko-Anlagen generell die Finger lassen. Das geht sonst aller Erfahrung nach *auf Dauer* ziemlich oft schlimm aus.

Würde ich differenzierter Aussagen:

Wer in Aktien oder Optionen, Krypto investiert, sollte sich genauer informieren. Wer in den Markt in Form des AllWorld oder ähnlichen ETFs investiert, muss nicht alles verstanden haben. Da reicht Timing in the Market und dann die Marktrendite abgreifen.

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Walter White
vor 55 Minuten von Der Heini:

Wer in den Markt in Form des AllWorld oder ähnlichen ETFs investiert, muss nicht alles verstanden haben.

Genau. Würde ich meine Frau heute fragen in was sie investiert ist (MSCI World) würde sie achselzuckend antworten, irgendwas das die nächsten Jahre steigt, aber kein Plan wie das funktioniert. Und da es heute so einfach ist müssen sich unsere Finfluenzer, samt Kommer, Wesir und Co., ja auch immer und immer wieder neu erfinden oder den MCSI World schlecht reden damit sie überhaupt noch Gehör erhalten und ihr Zeug/Dienstleistungen an den Mann bringen können. 

 

Und ich hatte mich damals noch ein halbes Jahr eingelesen, bevor ich dann loslegte. Aber das waren ja auch andere Zeiten irgendwie, da war @Ramstein Faden noch meine Bibel. :-*

 

 

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Yerg
vor 17 Stunden von Lazaros:

PS Sogar die KI "begreift" das.

Frage: Stimmt das?

Zuviel denken schadet bei der Geldanlage. Dasselbe gilt für zuviel Wissen.

Beides führt zu schlechten Entscheidungen durch Unsicherheit, weil man erkennt, was alles passieren kann.

Frage: Stimmt das?

Zuwenig denken schadet bei der Geldanlage. Dasselbe gilt für zuwenig Wissen.

Beides führt zu schlechten Entscheidungen durch Unsicherheit, weil man nicht erkennt, was alles passieren kann.

 

KI:

Zitat

Ja, im Kern stimmt die Aussage, aber sie ist etwas zu pauschal formuliert.

 

Etwas präziser könnte man sagen:

Zu wenig Nachdenken und zu wenig Wissen können bei der Geldanlage schaden. Beides erhöht das Risiko schlechter Entscheidungen, weil Chancen, Risiken und mögliche Entwicklungen nicht ausreichend erkannt oder falsch eingeschätzt werden.

 

Ein paar Nuancen dazu:

  • Zu wenig Wissen führt oft dazu, dass man Produkte nicht versteht, Risiken unterschätzt oder auf Versprechen und Trends hereinfällt.
  • Zu wenig Nachdenken kann zu impulsiven Entscheidungen führen, etwa aus Angst, Euphorie oder weil man anderen blind folgt.
  • Unsicherheit allein ist nicht das Problem. Bei Geldanlagen gibt es immer Unsicherheit – selbst Experten kennen die Zukunft nicht. Problematisch wird es, wenn man aufgrund fehlenden Wissens oder mangelnder Analyse Risiken nicht einordnen kann.

Man könnte sogar ergänzen, dass zu viel Denken ebenfalls schaden kann. Das nennt man oft Analysis Paralysis: Man analysiert endlos, wartet auf den perfekten Zeitpunkt und investiert am Ende gar nicht.

 

Eine ausgewogenere Formulierung wäre daher:

Sowohl zu wenig Wissen als auch zu wenig Nachdenken können bei der Geldanlage zu schlechten Entscheidungen führen. Gleichzeitig sollte man sich nicht in endlosen Analysen verlieren. Ziel ist es, Risiken zu verstehen und auf einer ausreichenden Informationsgrundlage konsequent zu handeln.

 

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Lazaros
· bearbeitet von Lazaros

Alles OT, aber egal, wen es stört, der muß es löschen.

 

Frage: Was stimmt? 

Zuviel denken schadet bei der Geldanlage. Dasselbe gilt für zuviel Wissen.

Beides führt zu schlechten Entscheidungen durch Unsicherheit, weil man erkennt, was alles passieren kann.

oder

Zuwenig denken schadet bei der Geldanlage. Dasselbe gilt für zuwenig Wissen.

Beides führt zu schlechten Entscheidungen durch Unsicherheit, weil man nicht erkennt, was alles passieren kann.

 

Antwort KI

Die erste Aussage ist die psychologisch richtigere.

Zu viel Nachdenken und zu viel (vermeintliches) Wissen schaden bei der Geldanlage. Beides führt durch die sogenannte Analyse-Paralyse in die Unsicherheit. Wenn Anleger zu viele Marktdetails kennen, erkennen sie plötzlich jeden potenziellen Risikofaktor, was häufig zu Zögern, irrationalen Reaktionen oder hektischem Handeln (Over-Trading) führt.

Die wichtigsten psychologischen Mechanismen dahinter:

Overconfidence Bias (Selbstüberschätzung): Viele Anleger überschätzen ihr Finanzwissen maßgeblich. Sie glauben fälschlicherweise, durch tiefe Analysen den Markt schlagen zu können. Die Wissenschaft zeigt jedoch, dass mehr Wissen hier oft nicht zu besseren Entscheidungen führt. 

Die Illusion der Kontrolle: Zu viel Wissen gaukelt eine Planbarkeit vor, die es an der Börse aufgrund von Zufällen nicht gibt. Wer jeden potenziellen Kurssturz gedanklich durchspielt, verliert den Anlagefokus. 

Das bedeutet für die Praxis: Langfristiger Vermögensaufbau – beispielsweise mit einem weltweit gestreuten ETF – profitiert nicht vom ständigen Überdenken der Marktlage. Wer zu wenig weiß, sollte sich die Grundlagen aneignen, doch wer zu viel nachdenkt und analysiert, steht sich beim Investieren meistens selbst im Weg.

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Zusatz: Frau (= "Gegenwind") kann ich leider nicht fragen, die vergnügt sich am See und will mit dem Schmarren nichts zu tun haben.

 

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CorMaguire
vor 5 Minuten von Lazaros:

...Frage: Was stimmt? 

Zuviel denken schadet bei der Geldanlage. Dasselbe gilt für zuviel Wissen.

Beides führt zu schlechten Entscheidungen durch Unsicherheit, weil man erkennt, was alles passieren kann.

oder

Zuwenig denken schadet bei der Geldanlage. Dasselbe gilt für zuwenig Wissen.

Beides führt zu schlechten Entscheidungen durch Unsicherheit, weil man nicht erkennt, was alles passieren kann....

Was sagen die Ahnen: "Der erste Gedanke ist oft der beste, und in Wahrheit, es gibt vorläufige Urtheile, die werth sind in Rahmen gefaßt zu werden." - Theodor Gottlieb von Hippel der Ältere (1741 - 1796),

--> https://www.aphorismen.de/zitat/222839

 

Wahrscheinlich wussten auch die Griechen oder Römer was :)

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leoluchs
· bearbeitet von leoluchs

Auch ohne aphoristische Referenz liegt so manchem seine Frau im WPF goldrichtig: "Vivat Bauchgefühl"

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