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Reigning Lorelai

Marktausblick

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Geldmachine
· bearbeitet von Geldmachine

Frage ist, mit welchen Auswirkungen... denn das was Du schreibst, habe ich auch als Bauchgefühl seit einiger Zeit. Es passen einfach immer mehr Sachen nicht zusammen (bloss fehlen mir die Argumentationsgrundlagen das hier zu belegen).

 

Die Globalisierung und die Gier Vieler die an der (angeblichen) Macht sitzen bringen unsere Welt aus den Fugen. Ich kann schon verstehen dass Viele sich beizeiten mit Gold eindecken, denn nach Island und Dubai werden - wie Andere es schon erwähnten - weitere Staatsbankrotte eklatieren (u.A. in dem Land wo ich mich befinde, aber generell im gesamten "olive belt").

 

Aber mit Gold kann man nur kleinere Beträge absichern, da wenn es mal soweit ist, das man wirklcih an das Gold ran muß, dann wird das Papier-Gold an der Börse nix mehr wert sein und zu große Goldmengen zuhause werden geraubt oder sind nicht umtauschbar gegen Waren, da keiner wechseln kann oder will, da dann kleine Goldmünzen beliebter sein werden wie große Barren von 1 kg.

Bis 20.000 EUR kann man sich noch so zuhause Goldmünzen lagern, das wäre mir persönlich zu gefährlich wegen Einbrechern, aber mehr wäre dann wirklich eine Einladung für jeden Einbrecher, weil irgendwer bekommt soetwas immer mit.

 

Die beste Anlage ist ein Haus mit Garten etwas außerhalb einer größeren Stadt, da kann man sich immerhin noch etwas im Garten anbauen, muß keine Miete zahlen und ein Haus mit Grundstück wird zu jeder Zeit etwas wert sein, also auch Vermögensschutz. Weiter sollte man sich alles nötige an Werkzeug usw. gekauft haben, weil man in der Zeit, wo es kein richtiges Geld mehr gibt, sich alles mehr oder weniger selber machen bzw. bauen muß und da ist Werkzeugs eine sehr gute Anlage.

 

Ein Keller wo für 1 Jahr Dosenfutter gelagert ist, ist in einer solchen Zeit auch sehr wertvoll, aber da ich an eine solche Zeit nicht glaube, noch nicht, mach ich das auch nicht. ^^

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Antonia

...

Weiter sollte man sich alles nötige an Werkzeug usw. gekauft haben, weil man in der Zeit, wo es kein richtiges Geld mehr gibt, sich alles mehr oder weniger selber machen bzw. bauen muß und da ist Werkzeugs eine sehr gute Anlage.

 

Ein Keller wo für 1 Jahr Dosenfutter gelagert ist, ist in einer solchen Zeit auch sehr wertvoll, aber da ich an eine solche Zeit nicht glaube, noch nicht, mach ich das auch nicht. ^^

 

Ich bin nicht optimistisch für die nächste Zeit, aber auch nicht so pessimistisch, dass ich mir Dosenfutter anschaffe.

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Reigning Lorelai

der dann Oktober-Dezember eine Jahresendrally folgt.

ein Viertel Jahr Jahresendrally? Du beliebst zu scherzen oder? Jahresendrally ist für mich wenn im Dezember die Post abgeht und dort aufs Jahr betrachtet der höchste Zuwachs erzielt wurde gegenüber den anderen Perioden. Davon kann nicht wirklich häufig die Rede sein. Alles andere ist dann keine Rally.

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H.B.

Da scheint mir gut der im China-Thread eingelinkte Bericht reinzupassen:

http://online.barrons.com/article/SB125899155552660625.html

Hierzu hätte mich Deine Meinung interessiert, ficoach.

 

 

Ich hab meine AUD in USD getauscht.

Das sagt doch bereits alles, oder?

 

Ich finde viele meiner Standpunkte in dem Bericht wieder.

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Carlos

Dem stimme ich absolut zu, auch ich bin beunruhigt, es ist etwas nicht richtig ...

Vielleicht können wir das ja mal etwas konkretisieren, benennen.

 

Ich bin bestimmt nicht Derjenige der hier mit Kompetenz in der Materie dies durchdiskutieren kann, aber ich habe es im Gefühl dass das was derzeit nicht stimmt die Geldmenge ist welche sich im Umlauf befindet. Und dazu natürlich psychologische Aspekte.

 

Zum ersten Punkt: Es wird immer mehr Geld angeblich in den Umlauf gebracht, es kommt jedoch nicht am Markt an. Und wir wissen dass Geld nur Ertrag bringt wenn es zirkuliert, also im Finanzsystem für wirtschaftlichen Wachstum sorgt. Und da die "kleinen Waben" im grossen "Bienenkorb" zu sind, und nicht zur Gesamtproduktion beitragen, stockt der gesamte Verkehr (mit "kleinen Waben" meine ich die einzelnen Verbraucher, deren Gesamtverbrauch die Weltwirtschaft am Leben erhält).

 

Diese ernormen Geldsummen sind in erster Linie dazu da, den grossen run auf die Banken zu verhindern, diesen also eine künstliche Kapitaldecke zu gewähren, damit der einzelne Kunde ruhig Blut bewahrt, damit also das Finanzsystem nicht kollabiert. Da sie aber nicht - oder relativ wenig - in den Umlauf gebracht werden, steigt die Inflation auch nicht so an wie befürchtet, wie auch? Was ansteigt, und rasant, ist die Armut, im gleichen Rythmus wie die Kaufkraft der einzelnen Bürger sinkt. Wie dieses endet brauche ich wohl nicht zu beschreiben. Was ich bloss nicht ersehen kann ist wie dann wieder aufgebaut wird, wahrscheinlich mit einem neuen Bretton Woods, eine andere Möglichkeit sehe ich nicht. Bloss: damals waren es wenige Mächte die da einen Konsens geschaffen haben, eine neue finanzielle Runde wird diesmal weit mehr Teilnehmer haben, und Jeder wird die grösste Schnitte des Kuchens für sich haben wollen...

 

Hinter diesem Aspekt verstehe ich auch die Analyse vom Chefökonomen der Societé Génerale.

 

Der zweite Punkt betrifft die menschliche Seite der Katastrophe: "subprime"-Darlehen in den USA mit allem was dem gefolgt ist, wahnwitzige Bankgeschäfte isländischer Banken, noch wahnwitzigere Luftschlösser in künstlichen Inseln vor Dubai's Küste, usw., usf.. Sprich: Geld in den Sand gesetzt, im wahrsten Sinne des Wortes...

 

Wenn man all dieses Aspekte in einen Sack wirft (plus andere noch die nicht erwähnt wurden, wie Spekulationen, carry-trades, usw.) entsteht ein Tornado ungeahnten Ausmasses. Und irgendwann Mal hält der Sack es nicht mehr aus und platzt. Mehr möchte ich nicht weitertippen.

 

Würde aber gerne lesen, wo ich in diesem Szenario falsch liege, wo ich da zu pessimistisch denke.

 

Ich hab meine AUD in USD getauscht.

Das sagt doch bereits alles, oder?

 

Ja.

Ich finde viele meiner Standpunkte in dem Bericht wieder.

 

Dachte ich mir... und danke für Deine offene Meinung hierzu.

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Antonia

...

Ergo: Ein freundlicher Dezember hierzulande und in den USA könnte sich als Sargnagel eines Relaunches von 2008 entpuppen.

 

Ich hab meine AUD in USD getauscht.

Das sagt doch bereits alles, oder?

 

Ficoach, du sprichst wieder in Bildern .... Sage es doch direkt und deutlich. Dann kann ich es auch verstehen. Also, was meinst du, was sorgt dich.

Du gehst also von einem USD-Anstieg aus - mich interessiert, warum. Was sollte dazu führen, dass das Kapital dahin fließt?

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H.B.

Ficoach, du sprichst wieder in Bildern .... Sage es doch direkt und deutlich. Dann kann ich es auch verstehen. Also, was meinst du, was sorgt dich.

Du gehst also von einem USD-Anstieg aus - mich interessiert, warum. Was sollte dazu führen, dass das Kapital dahin fließt?

 

Sorry, aber klarer kann ich es nicht ausdrücken.

Die Standpunkte der Meldung im "Barrons" teile ich zu einem guten Teil.

Ich habe meine AUD-Position in eine USD-Position getauscht.

Das ist zunächst einmal ein Fakt.

 

Was führt dazu, dass Kapital in den USD-Raum fließt?

Z.b. die Handelsentscheidungen vieler, die den Move des AUD mitgemacht haben und diesen im Vorfeld der nächsten Zinserhöhung dort (am 1.12.) für überbewertet halten.

Das ist meines Erachtes aber völlig nebensächlich. Nicht das "Warum" ist interessant, sondern das "Das".

 

Vermutlich stört es dich, dass ich nicht kausal argumentiere, sondern schlicht eine Systembetrachtung mache und nach dem nächsten stabilen Zustand fahnde.

Randnotiz: Das ins in der Regel nicht der Gleichgewichtszustand weil wir sehr fern des Gleichgewichts operieren.

So ist nunmal meine Marktsicht - ein Relikt meiner naturwissenschaftlichen Wurzeln.

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€-man

Du gehst also von einem USD-Anstieg aus - mich interessiert, warum. Was sollte dazu führen, dass das Kapital dahin fließt?

 

Antonia, ich kleines Licht traue mich einfach mal zu antworten.

 

Der USD wird schon seit Jahren, immer wieder mal, zu Grabe getragen. Wenn aber die Lage wieder brenzlig wird, dann erlebt der $ eine Wiedergeburt und alle flüchten in den "sicheren Hafen".

 

Gruß

-man

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Elvis77

Genügt nicht die Erkenntnis, das auch diese Carry Trade Welle irgendwann aufgelöst werden muss und dann den Dollar hochtreibt.

Vielleicht sehe ich es zu simpel, aber mit diesem simplen Gedanken hatte ich auch vor der Krise auf den Yen gewettet und es hat funktioniert. Und das obwohl es ja jeder eigentlich wusste, das es so kommen muss.

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Carlos
· bearbeitet von Carlos

Was führt dazu, dass Kapital in den USD-Raum fließt?

Z.b. die Handelsentscheidungen vieler, die den Move des AUD mitgemacht haben und diesen im Vorfeld der nächsten Zinserhöhung dort (am 1.12.) für überbewertet halten.

Das ist meines Erachtes aber völlig nebensächlich. Nicht das "Warum" ist interessant, sondern das "Das".

 

Das "Warum" ist schon interessant für die, die nicht mitten im Geschehen stehen. Dass Kapital in den USD-Raum fliesst ist derzeit schon aussergewöhnlich, wo es heisst dass es dort rausfliesst (schon wegen der carry-trades), nicht rein.

 

Man muss ja heutzutage schon wisenschaftlichen background mitbringen, um da mitzukommen...

 

Edit: Sorry, Elvis hat es ja erklärt... obwohl es ja nur dann passiert, wenn die FED die Zinsen anfängt zu erhöhen, richtig?

 

Antonia, ich kleines Licht traue mich einfach mal zu antworten.

 

Der USD wird schon seit Jahren, immer wieder mal, zu Grabe getragen. Wenn aber die Lage wieder brenzlig wird, dann erlebt der $ eine Wiedergeburt und alle flüchten in den "sicheren Hafen".

 

Gruß

€-man

 

Das, genau das, ist es was wir - noch kleinere Lichterchen - nicht kapieren... wieso ist der USD "ein sicherer Hafen" wenn es brenzlig wird? Wir dachten, Gold sei das...

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XYZ99

Nur das "Wann" ist hier wichtig. Und die Nebeneffekte. Die könnten durchaus überraschend sein und unerwünscht. So einfach sich Währungsverhältnisse auch geben mögen, sie sind furchtbar komplex und vielleicht weniger Ursache als Effekt. Wie war das mit dem griechischen Tyrannen, dem das Orakel weissagte er würde vom Pferd fallen und damit wäre seine Herrschaft beendet? Er mied jedes Pferd, was ihm allerdings nichts half. Denn Aufständische schmissen ihn eine Klippe runter, die zufällig "Pferd" hiess. Also: 1.) es kommt immer anders und 2.) als man denkt.

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€-man

Das, genau das, ist es was wir - noch kleinere Lichterchen - nicht kapieren... wieso ist der USD "ein sicherer Hafen" wenn es brenzlig wird? Wir dachten, Gold sei das...

 

Carlos, ich habe das etwas schlampig formuliert. Du hast es präzisiert, denn es ist nicht der, sondern ein sicherer Hafen.

 

Warum auch immer, man reiht einfach den USD in die Reihe der "sicheren Häfen" ein. Zumindest solange die USA als Wirtschaftsmacht Nr. 1 angesehen wird, und es nach wie vor die Leitwährung ist.

 

Gruß

-man

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Carlos
· bearbeitet von Carlos

OK, €-man, kapiert. Wollen wir nur sehen ob es weiterhin so sein wird... Denn gerade die Rolle der USA als "Wirtschaftsmacht" wird ja immer mehr angezweifelt (ob zu Recht, kann ich nicht beurteilen).

 

Aber zu dem was ich in #155 geschrieben habe, ein Nachsatz, mit Fokus zur derzeitigen Dubai-Insolvenz:

 

In a worst-case contagion, Bank of America analysts wrote Friday, “One cannot rule out — as a tail-risk — a case where this would escalate into a major sovereign default problem, which would then resonate across global emerging markets in the same way that Argentina did in the early 2000s or Russia in the late 1990s.”

 

And not just emerging markets. “Dubai shows us that what we are now facing is a solvency issue, not a liquidity issue,” said Jonathan Tepper, a partner at Variant Perception, a research house in London that has been outspoken on the debt problems facing European economies.

 

http://www.nytimes.com/2009/11/28/business/global/28dubai.html?_r=3&ref=business

 

Wie ich sagte, es ist nicht ein Problem der Liquidität sondern der finanziellen Gesundheit der Unternehmen, der Staaten (die erwähnte "solvency issue"). Dieses "worst-case contagion" ist der von mir erwähnte "Sack" der irgendwann mal platzen wird. Denn die Bausteine, die immer weiter in Schieflage geraten, werden ja immer offensichtlicher.

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Reigning Lorelai
· bearbeitet von Reigning Lorelai

Genügt nicht die Erkenntnis, das auch diese Carry Trade Welle irgendwann aufgelöst werden muss und dann den Dollar hochtreibt.

Vielleicht sehe ich es zu simpel, aber mit diesem simplen Gedanken hatte ich auch vor der Krise auf den Yen gewettet und es hat funktioniert. Und das obwohl es ja jeder eigentlich wusste, das es so kommen muss.

Herzlichen Glückwunsch. Ich hoffe nur, dass da kein Glück dabei war.... bzw. zu viel Glück. Denn der Währungsmarkt ist sehr sehr groß und es gibt leider keine aussagekräftige Statistik darüber wie viel wirklich von diesem Volumen "gezockt" wird und wie viel wirklich auf den normalen Handel entfällt. Ich persönlich glaube, dass der Anteil der Volumina des normalen Tagesgeschäfts im Währungshandel den Anlagebereich weit übersteigt. Ist aber nur eine Vermutung meinerseits. Wenn ich eins in meinen über 15 Jahren gelernt habe an denen ich quasi täglich die Börse beobachte, dann ist es das, dass der Währungsmarkt weder vorhersehbar noch abschätzbar ist.

post-2022-125943999358.gif

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Emilian
· bearbeitet von Emilian

@xy99: Die Sprüche aus Delphi fand ich immer Spitze. Deinen kannte ich noch nicht - Super!

 

Kennste den? König Krösus von Lydien befragte das Orakel von Delphi, ob er gegen die Perser marschieren sollte. „Wenn du das tust“, sagte das Orakel, „wirst du ein mächtiges Reich zerstören.“...

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XYZ99
· bearbeitet von XYZ99

Warum auch immer, man reiht einfach den USD in die Reihe der "sicheren Häfen" ein. ...

Man könnte auch einfach das "sicher" streichen. In US$ werden einfach erdrückend viele deals abgewickelt und wenn es da zu einem "unwind", zu einem Enttüddeln,wird $-Liquidität nachgefragt. Das wertet den US$ gegenüber anderen Währungen natürlich auf. Noch nebenbei: Im Falle von Dubai wird spekuliert, ob nicht vielleicht $-Liquidierungen stattfinden werden, die eine Spirale oder Kettenreaktion oder sowas der US$-Aufwertung nach sich ziehen könnten. Glaub ich aber nicht, da Dubai die ausstehenden Kredite ja als Art geschlossene oder offene (oder was auch immer) Fonds betrachtet und demensprechend den Gläubigern noch einiges abverlangen könnte.

 

Erg: @Emil.: Klar, der Vorfall ist berühmt. Steht er nicht sogar beim Herodot? Der treibt ja eh seinen Spass mit dem Krösus. Es soll ja so goldgierig gewesen sein, dass er es am Ende sogar flüssig goutieren durfte.

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Elvis77
· bearbeitet von Elvis77

Herzlichen Glückwunsch. Ich hoffe nur, dass da kein Glück dabei war.... bzw. zu viel Glück. Denn der Währungsmarkt ist sehr sehr groß und es gibt leider keine aussagekräftige Statistik darüber wie viel wirklich von diesem Volumen "gezockt" wird und wie viel wirklich auf den normalen Handel entfällt.

 

Natürlich war da Glück bei. Deswegen wars ja auch ne Wette. Ich hab einfach auf die Gier gewettet das bei der Zinsdifferenz das Zockervolumen schon groß genug sein wird.

Allerdings viel es beim Yen auch wirklich leicht. Ich hab bei mir alteingesessene Finanzberater gesehen, die normalen Häuslebauern eine teilweise Yenfinanzierung angedreht haben. Deswegen bin ich überhaupt erst drauf gekommen. Auch hatte der Löwenanteil der geschlossenen Immobilienfonds einen deutlichen Yenanteil in der Finanzierung. Da musste man nicht viel raten, das hier das Carry Trading signifikant ist, wenn Privatleute bereits Yenkredite aufnehmen und es wie die Großen machen wollen.

Was vergleichbares hatte ich noch nicht erlebt. Das konnte sich allerdings auch über sehr lange Zeit aufbauen und war an wirklich vielen Stellen ersichtlich, wo der Yen normalerweise nichts verloren hat.

 

Beim Dollar fehlen solche "weichen" Infos. Ich selber würde deswegen nicht drauf setzen. Aber würde mich schon wundern, wenn sich hier nicht auch genügend Spieler eingefunden haben. Allerdings fehlt hier die signifikante Zinsdifferenz zum Dollar ums wirklich krachen zu lassen.

Da im Falle des Yen die Carrytrades recht schnell aufgelöst wurden, würde ich denken das dies auch beim Dollar der Fall wäre. Dann brauchts auch nicht das große Zockervolumen. Es reicht das sie in einem kurzem Zeitfenster alle das Gleiche machen.

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BondWurzel

Wenn ich eines in meiner 37 jährigen Laufbahn in der Finanzbranche weiß, ist, dass der US-Dollar per Saldo immer gegenüber der/dem DM/Euro gefallen ist, während der Bush-Katastrophenphase sogar 60%...Gegenläufige Tendenzen seitens des Zimbabwe-Dollars sollte man nicht überbewerten....einige behaupten, er eigne sich nur noch als Wandbehang, sowas ist natürlich noch untertrieben... :w00t:

 

pup_noten.jpg

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€-man

In US$ werden einfach erdrückend viele deals abgewickelt

 

Das ist der Hintergrund meiner Bezeichnung "Leitwährung".

 

Gruß

-man

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€-man

Wenn ich eines in meiner 37 jährigen Laufbahn in der Finanzbranche weiß, ist, dass der US-Dollar per Saldo immer gegenüber der/dem DM/Euro gefallen ist,

 

Mein Gott Bondi, gehst Du denn schon auf die 40 zu?

 

Das mag schon alles sein, aber noch ist der $ nicht wirklich über den Jordan gegangen.

 

Gruß

-man

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BondWurzel
· bearbeitet von BondWurzel

Mein Gott Bondi, gehst Du denn schon auf die 40 zu?

 

Das mag schon alles sein, aber noch ist der $ nicht wirklich über den Jordan gegangen.

 

Gruß

€-man

 

weit über 30.... :thumbsup: war schon als Baby im Business

DXVeryLongTerm.png

 

goldlongterm.PNG

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XYZ99

Das ist der Hintergrund meiner Bezeichnung "Leitwährung".

So passt dieses Wort besonders gut!

Oben hat Elvis aber einen sehr guten Punkt gemacht: die begründete Vermutung, dass nicht x-beliebige Kredite in Dollar von Privatpersonen aufgenommen werden wie zur Blütezeit des Yen carry trade. Die Zeit war einfach auch zu kurz war, dass der US$ ähnlich populär hätte werden können. Aber die Banken/Zentralbanken könnten das durch Eigengeschäft/Swaps auch allein bewerkstelligt haben. Der ganze Anstieg der Aktienmärkte seit April könnte ein Nebeneffekt davon sein.

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BondWurzel
· bearbeitet von BondWurzel

Where Will the US dollar Go Next?

 

===China, Japan, and India may stop holding large US Dollar Reserves===

Japan($349B) and China($643B) are two of the largest purchasers of US debt. China in particular has exhibited a voracious appetite for US debt. Its rapidly growing economy is heavily dependent on exports, and the US is one of its largest trading partners. In any given year, the US imports much more from China than it exports to China. As a result there is a net flow of dollars to China. Normally, one might expect China to sell these dollars on the global market, causing the dollar to weaken. Instead China reinvests its dollars in US debt. In doing so, China strengthens the US dollar and [[Revaluing the Yuan|limits the appreciation of its own currency]]. Chinese exports remain cheap to American consumers.

 

However, due to large deficits many countries, China and India in particular, have begun to reconsider diversifying their reserves to protect themselves from a devaluation of the US Dollar. In November 2009, the Indian Central Bank announced that it would purchase $6.7B worth of Gold to diversify its reserves. China, which is the single largest purchaser of US Securities, has similarly increased its reserves of gold by 76% since 2003 and has hinted at further purchases. The decision of these large countries to shift increasingly towards Gold as a reserve currency greatly decreases the demand for US Dollars and weakens the USD.<ref>[http://www.theglobeandmail.com/globe-investor/golden-sale-heralds-economic-force/article1350515/ Globe Investor "Golden sale heralds economic force" 4 Nov 2009]

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Dagobert

Mein Gott Bondi, gehst Du denn schon auf die 40 zu?

 

Das mag schon alles sein, aber noch ist der $ nicht wirklich über den Jordan gegangen.

 

Gruß

-man

 

also in den über 40 Jahren seit dem ich die Börse so beobachte habe ich immer wieder feststellen können daß es a) immer anders und b] als man denkt kommt - auch wenn Euch Jungbullen das jetzt total überrascht

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XYZ99

.... auch wenn Euch Jungbullen das jetzt total überrascht

Erst findet man es freilich schade, dann gewöhnt man sich dran. Alles gleitet.

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