AachenMünchener / DVAG - Die Wunschpolice

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Posted · Edited by AnNaWF

Hallo Zusammen,

 

ich informiere mich hier im Auftrag meiner Freundin über Ihre bestehende Wunschpolice der AM. Sie ist zwar damit zufrieden, was

ihr der "Vermögensberater" erzählt hat. Ich habe mir schon gedacht,dass es nichts ist. Deswegen die Überlegung zu kündigen.

Ich hoffe Ihr könnt mir ein paar Tipps geben ;)

 

 

 

Zur Wunschpolice mit BU (oder sogar StarterBU):

 

Versicherungsbeginn: 01.07.2011

frühester Rentenbeginn: 01.07.2057

Beginn der Verfügungsphase (Garantiezeitpunkt) : 01.07.2057

Vereinbarter Rentenbeginn: 01.06.2057

Aktueller tarif. Monatsbeitrag: 72,76€

aktueller zu zahlender Monatsbeitrag 50€

 

Voraussichtliche Kapitalabfindung zum 01.07.2057 45.135€

oder wahlweise eine voraussichtliche Rente in Höhe von 186,40€ (natürlich mit 6% Wertsteigerung gerechnet)

 

Bei Berufsunfähigkeit: Beitragsbefreiung und anfangliche Rente 1.000€

Nach Ablauf des 5. Versicherungsjahres am 01.07.2016 können Sie den versicherten Berunfähigkeitsschutz

dadurch aufrechterhalten, dass Sie den dann zu zahlenden Beitrag um voraussichtlich 36,07€ erhöhen. Wir informieren

Sie rechtzeitig .......

 

DWS Funds Invest ZukunftsStrategie Anteil : 100%

 

Mindestleistung:

garantierte kapitalabfindung 8.685,49€

 

Garantierte monatliche Mindestrente:

zu beginn der Verfügungsphase: 27,56

bei vereinbartem Beginn der Rentenzahlung 41,98€

 

Rentengarantiezeit:

zu Beginn der Verfügungsphase: 35 Jahre

bei vereinbartem Beginn der Rentenzahlung 18 Jahre

 

 

Tariflicher Monatsbeitrag

für Hauptversicherung 15,76€

für die BU-Zusatzversicherung (Beitragsbefreiung) +2,55€

für die BU- Zusatzversicherung (Rente) +54,45€

= 72,76

 

abzüglich der für 2011 garantierten Überschussanteile, die wir anrechnen -22,76€

 

= 50€ monatlich

 

Laut aktuellen Schreiben von AM (Wertmitteilung):

 

Fondsguthaben: 93,18

nicht fondsgebundes kapital aus Zusatzversicherung: 220,20€

Gesamter Vertragswert 313,38€

 

 

1) So wie ich es verstanden habe, besteht zur Zeit keine BUV oder? erst ab 2016 kommt der Beitrag hinzu, SIE bezahlt nur für die

Altersvorsoge sowie dafür dass sie ohne erneute Gesundheitsprüfung in die BU einsteigen darf?

2)Macht sowas überhaupt Sinn? Sie ist 22 und ich denke nicht, dass sich da was in den nächsten 4 Jahren was verändert?

3) Macht eine BU überhaupt mit eine 22 schon Sinn?

4) Wie beurteilt ihr diese Wunschpolice? Kündigen ja nein?

5) Gibt es eine Mindestlaufzeit? Kündigungsfrist die man einhalten muss? Ich habe auch noch was davon gelesen, dass

man Sie still legen kann, macht das Sinn?

6) Was würdet Ihr empfehlen? Produkte?

 

 

 

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen! Viiiiieeelen Dank Euch im Vorraus!rolleyes.gif

 

1)

Nein, es besteht von Anfang an BU Schutz; allerdings wird bei der Starter BU in den ersten 5 Jahren ein um 50% red. Beitrag fällig.

 

2)

Geschmackssache. Je nach Finanzmittel kann der Einstieg mit einem red. Beitrag Sinn machen - sollte sich aber in den n. 4 Jahren an der Finanzkraft nichts ändern (und danach auch nicht) sollte man gleich so abschließen wie man es sich leisten kann. Nur wenn man absehen kann das in x Jahren mehr Geld da ist aber jetzt schon voller BU Schutz gewünscht ist macht das Modell Sinn.

 

3)

Eine BU so früh wie möglich abzuschließen macht (angenommen der anvisierte Beruf steht fest oder die aktuelle Tätigkeit ist ordentlich versicherbar und spätere Wechsel nicht anzugeben usw., die Finanzmittel geben es her, usw.) aus mehreren Gründen Sinn: Niedriges Eintrittsalter senkt die Kosten, idR wesentlich bessere Gesundheitsakte (kommen später kleinste Zipperlein hinzu kanns schnell schwierig werden), frühzeitige Absicherung (passiert ist schnell was, doch dann ist es zu spät - auch mit 22 kann man einen schweren Autounfall haben)

 

4)

Ich bin kein Freund der DVAG und der AM, daher bin ich hier natürlich nicht ganz neutral. Aber eine pauschale Aussage ist schwierig.

Was wollte sie denn abschließen?

Altersvorsorge?

BU?

Beides?

War es ihr Wunsch beides zu "koppeln"? Sind ihr die Vor- und Nachteile dieser Lösung klar?

Welche Leistungsmerkmale waren ihr denn wichtig - bezügl. AV und bezügl. BU?

Wie wurden die Versicherungssummen bestimmt - sowohl die BU Rente als auch die AV Summen?

Reichen ihr 1000 EUR BU-Rente zum Leben?

Wie wurde die Rentenlücke kalkuliert?

Helfen ihr - Inflation nicht vergessen - diese x EUR Rente später wirklich weiter oder war auch nicht mehr Geld da um "mehr" abzuschließen?

Wie wurde die Empfehlung Wunschpolice denn begründet?

Wurde mit anderen Produkten bei anderen Maklern verglichen oder das erstbeste genommen?

Macht Sie noich was anderes? bAV? Riester? etc.

usw.

 

5)

Siehe Bedingungen, oft 1 Jahr.

Beitragsfrei stellen kann Sinn machen um Verluste einzudämmen; kommt drauf an wieviel Geld schon reingeflossen ist etc. pp.

Welche Kosten sind ausgewiesen?

Wieviel wurde bereits eingezahlt?

Rückkaufwert?

usw.

 

Daraus den Schmerz der bei Kdg. entsteht berechnen - versus dessen was man woanders zu zahlen/erwarten hat und dann entscheiden.

 

Da sie noch sehr jung ist und die Restlaufzeiten daher noch sehr lang ist eine Korrektur falls sinnvoll und gewünscht sicher jederzeit noch möglich.

 

6)

Siehe 4 - pauschale Empfehlung nicht möglich.

Hier muss erstmal der Bedarf ermittelt werden.

Was macht sie beruflich?

Welche Pläne hat sie für die nächsten Jahre?

Einkommen/Ausgaben?

Wrelche Leistungsmerkmale wären ihr wichtig?

usw. usf.

 

Empfehlenswert wäre eine anständige individuelle Beratung bei Maklern.

Eine vollumfängliche Beratung ist im Forum schwierig.

 

Aber schlau machen ist def. ratsam; durch anständige Literatur oder querlesen hier um Forum

 

Mit etwas mehr Input kann man hier aber sicher auch "Anregungen" geben.

 

Vlg

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Hallo Kuba11 und willkommen im Forum.

 

Ein absolutes KO Kriterium meiner Meinung nach ist dieses Zitat.

Nach Ablauf des 5. Versicherungsjahres am 01.07.2016 können Sie den versicherten Berunfähigkeitsschutz

dadurch aufrechterhalten, dass Sie den dann zu zahlenden Beitrag um voraussichtlich 36,07 erhöhen. Wir informieren

Sie rechtzeitig .......

Das heißt soviel, wie es hier in dem Beitrag beschrieben ist, dass die Berufsunfähigkeitsrente auf 500 monatlich fällt und um die 1000 Berufsunfähigkeitsrente wieder aufrecht zu erhalten, musst Du einen Aufschlag von 36,07 zahlen. Da kommt, da noch eine Dynamik von 6% gewählt wurde eine ordentliche monatliche Summe zusammen.

 

Wie AnNaWF schon sagte, lies Dich hier quer und mache einen Termin bei einem Makler z.B. In meiner Signatur gibt es auch noch einige Infos.

 

Viele Grüße

Gerald

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@ AnNaWF

 

4. Ihr Gedanke war Geld für später zurücklegen und BU...

Ich denke, nicht dass es ihr Wunsch war beides zukoopeln. War wohl das richtige

für die DVAG ;) . Nein uns sind auch keine Vor und Nachteile klar ?

Die BU Rente kam von Ihr, wie viel Sie mindestens braucht um zu .....

Ihm Endeffekt, ist nicht viel mehr Geld da, max. 20 mehr....

Die Frage ist nur, ob es bessere Produkte gibt für SIE oder nicht?

Verglichen wurde nicht.

Also Riester hat Sie nicht, aber etwas kleines vom AG eine bAV oder ähnliches(müsste ich noch mal nachschuen)

 

 

5.

Es wurde um die 550 bereits eingezahlt. Wie funktioniert das mit dem still legen?

Das heißt, sie müsste bei Kündigung noch ein Jahr weiter einzahlen?

Wo ist Rückkaufwert ersichtlich?

 

6. Kosmetikerin. ca. 21t brutto im jahr.

Ausgaben viele, deshalb auch wenig für AV...

Was fehlt ist eine Rücklage für unvorhersehbares...

 

 

Falls wir die Wunschpolice kündigen wäre vielleicht eine Kombination (keine koopelung) aus nicht schlecht:

Riester / Tagesgeld / BU /

 

Das Ding ist für BU und Riester ist zu viel, sagen wir mal Riester 45 und

volle BU mind. 50. Das ist leider schon zu viel :)

 

7.Andere Frage, was passiert mit dem ganzen Geld bei einer BU, falls man nicht berufsunfähig wird?

 

 

Danke euch. Ich hoffe man könnte zusammen eine Empfehlung ausarbeiten, da wir eigentlich im Moment

keine Zeit für Marklerbesuche haben. Diese sind dann wahrscheinlich kaum unabhängiger als dvag..

 

Danke im Vorraus!

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Posted · Edited by AnNaWF

@ AnNaWF

 

4. Ihr Gedanke war Geld für später zurücklegen und BU...

Ich denke, nicht dass es ihr Wunsch war beides zukoopeln. War wohl das richtige

für die DVAG ;) . Nein uns sind auch keine Vor und Nachteile klar ?

Die BU Rente kam von Ihr, wie viel Sie mindestens braucht um zu .....

Ihm Endeffekt, ist nicht viel mehr Geld da, max. 20 € mehr....

Die Frage ist nur, ob es bessere Produkte gibt für SIE oder nicht?

Verglichen wurde nicht.

Also Riester hat Sie nicht, aber etwas kleines vom AG eine bAV oder ähnliches(müsste ich noch mal nachschuen)

 

Wenn sie das wollte kann man der DVAG zumindest nicht "völlig am Ziel vorbei" vorwerfen.

Die Wunschpolice erfüllt zumindest die Grundanforderung AV plus BU Schutz - wie gut sie das tut ist eine andere Sache.

 

Es klingt aber für mich als sei die Sache finanziell auf Kante genäht.

Gerade dann sollte man sicherstellen dass man problemlos die wichtige BU halten kann auch wenn man eine AV vllt stilllegen oder kündigen muss.

Das sollte man gem. den Bedingungen prüfen und spricht idR gegen eine Kopplung.

 

Vllt kommt ja auch in der Zukunft mehr rein?

Vllt kann die AV also auch noch etwas warten?

Prinzipiell halte ich die BU für zeitkritischer da immer was passieren kann.

 

Eine Entkopplung bietet auch mehr Flexibilität.

Das BU Produkt das am ehesten zu einem passt und das AV Produkt das ebenfalls am ehesten passt muss es nicht unbedingt bei einem Anbieter in Kombi geben.

 

Vorteile können steuerlicher Natur sein, gleichzeitig hats aber auch wieder Nachteile im BU Fall :-)

Die Besteuerung läuft dann nämlich anders.

Vorteil also bei der Prämienzahlung, aber auch nur dann wenn mehr als 50 % der Prämie auf den Altersversorgungsteil entfallen.

Nachteil im Leistungsfall da dann langfristig voll versteuert werden muss (bei einer ungekoppelten Berufsunfähigkeitsversicherung nur mit dem Ertragsanteil).

Wurde das nicht alles erklärt?

Das sind ja schon essentielle Aspekte.

 

5.

Es wurde um die 550€ bereits eingezahlt. Wie funktioniert das mit dem still legen?

Das heißt, sie müsste bei Kündigung noch ein Jahr weiter einzahlen?

Wo ist Rückkaufwert ersichtlich?

 

Das musst Du den Bedingungen/jährlichen Abrechnungen etc. entnehmen.

Ich befasse mich bewusst wenig mit DVAG/AM Produkten, daher weiß ich es nicht auswendig.

Oder einfach den DVAG Berater um Auskunft bitten; dafür wird er ja bezahlt.

 

6. Kosmetikerin. ca. 21t brutto im jahr.

Ausgaben viele, deshalb auch wenig für AV...

Was fehlt ist eine Rücklage für unvorhersehbares...

 

Gerade wenn unvorhersehbares nichtmal abgefangen werden kann würde ich überlegen vllt erstmal nur BU zu machen und anderes Geld flexiler abzulegen.

Dh ja nicht dass es nicht doch in eine AV fließen kann, aber woieso muss das eine Versicherung sein?

Allgmein halte ich Versicherungen nicht unbedingt für das beste Vehikel für Geldanlage da man auch die Kosten zu tragen hat; seidenn man will diese Kosten zugunsten der Garantien in Kauf nehmen - dann ist das eine bewusste Entscheidung.

 

Falls wir die Wunschpolice kündigen wäre vielleicht eine Kombination (keine koopelung) aus nicht schlecht:

Riester / Tagesgeld / BU /

 

Das Ding ist für BU und Riester ist zu viel, sagen wir mal Riester 45€ und

volle BU mind. 50€. Das ist leider schon zu viel :)

 

Vllt auch erstmal nur Tagesgeld + BU :)

Das komtm einfach auf ihre Finanzmittel an; ich würde mich nicht überversichern, sie ist noch jung.

 

7.Andere Frage, was passiert mit dem ganzen Geld bei einer BU, falls man nicht berufsunfähig wird?

 

Das ist idR als reine Risikoversicherung ausgelegt.

Dh das Geld ist idR weg :)

 

Danke euch. Ich hoffe man könnte zusammen eine Empfehlung ausarbeiten, da wir eigentlich im Moment

keine Zeit für Marklerbesuche haben. Diese sind dann wahrscheinlich kaum unabhängiger als dvag..

 

Makler stehen auf Kundenseite und sollten immer auf die ganze Platte des Marktes zugreifen können und dies auch tun.

Sie sollten damit unabhängig sein - im Gegensatz zu Vertretern zB.

Viele sind das auch, schwarze Schafe gibt es immer, wie in jeder Branche und in jedem Berufsstand.

 

Danke im Vorraus!

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Wunschpolice hatten wir schon oft hier im Forum. Das Ergebnis war immer: kündigen. Gerade wenn der Vertrag so kurz erst besteht.

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Wunschpolice hatten wir schon oft hier im Forum. Das Ergebnis war immer: kündigen. Gerade wenn der Vertrag so kurz erst besteht.

Mag sein,aber das ist zu kurz gedacht.In diesem Fall haben wir die Absicherung der Arbeitskraft als wesentliche Vertragskomponente.Wenn einem Neuabschluss gesundheitliche Gründe entgegensprechen,würde ich von einer Kündigung die Finger lassen,zumal die BU,die durch die DVAG vermittelt wird,nicht zu den Schlechtesten am markt gehört.Sprechen wir von der "Wunschpolice" als reine fondsgebundene Versicherung,bin ich absolut bei Dir.

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1.Ist hier zufällig einer der sich mit dieser Wunschpolice auskennt dabei?

Mich würde doch interessieren wie man da rauskommen kann? Mindestvertragslaufzeit? Kündigungsfrist?

 

2.Jetzt habe ich irgendwo gelesen, man könnte einfach still legen....? Wo ist da der Unterschied zur Kündigung?

Bei einer Kündigung bekommt man den Rückkaufswert wieder, was passiert bei einer Stilllegung?

 

3. Wie sieht den der aktuelle der BU-Markt aus? Gibt es da was für max. 50, besser noch weniger?

Was sind gute Anbieter?

 

4. Ich habe gesehen es gibt da welche mit einer Unfallversicherung gekoopelt... Macht das Sinn?

 

 

Dankeeeeeee Euch

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Mich würde doch interessieren wie man da rauskommen kann? Mindestvertragslaufzeit? Kündigungsfrist?

Eine Kündigung ist in Ihrem Fall zur nächsten Beitragsfälligkeit möglich.Da sie die Beiträge monatlich bezahlt,voraussichtlich zum 01.07.,das heisst die letzte Beitragszahlung wäre am 01.06. fällig.

2.Jetzt habe ich irgendwo gelesen, man könnte einfach still legen....? Wo ist da der Unterschied zur Kündigung?

Bei einer Kündigung bekommt man den Rückkaufswert wieder, was passiert bei einer Stilllegung?

 

"Still legen" meint in dem Fall eine Beitragsfreistellung.Die Police läuft weiter,man zahlt nur nicht mehr ein.Laufende Kosten werden trotzdem fällig.Wie hoch diese ausfallen,teilt die Aachen Münchener auf Anfrage mit.Aus den bereits gezahlten Beiträgen wird eine beitragsfreie Rente,auch für die BU, gebildet.Diese fällt bei einer derart kurzen Laufzeit entsprechend gering aus.Ein Rückkaufswert wird bei einer Freistellung nicht gezahlt,die Police kann theoretisch bis zum vereinbarten Ablauf vor sich hin dümpeln.Zweckmäßig ist das aus meiner Sicht nicht,da

-der Sparanteil mit den für die Wunschpolice typischen hohen laufenden Kosten weiterläuft,eine auskömmliche Rendite rückt damit in noch weitere Ferne und

-die beitragsfreie Rente bei Berufsunfähigkeit dürfte sich im sehr überschaubaren Bereich bewegen,der dem Prinzip einer bedarfsgerechten Risikoabsicherung widerspricht.

3. Wie sieht den der aktuelle der BU-Markt aus? Gibt es da was für max. 50, besser noch weniger?

Was sind gute Anbieter?

 

Eine gute Absicherung darf man nicht am Preis festmachen.Das einzige,das zählt,sind die Bedingungen.Und die unterscheiden sich nun einmal stark.Ein Bürokaufmann hat andere Anforderungen an einen passenden Versicherungsschutz als eine Kosmetikerin.Wenn man sich den passenden Versicherungsschutz nicht leisten kann oder möchte,sollte man sich nach alternativen Absicherungsmöglichkeiten umsehen.Es wurde geschrieben,dass eine betriebliche Altersvorsorge besteht.Gibt es da Details über den Umfang?Eine BU-Absicherung ist auch unter Umständen in Form einer Entgeltumwandlung über den Betrieb möglich und sinnvoll.Und ja,theoretisch kann man sich als 22-jährige Kosmetikerin unter 50 monatlich eine bedingungsseitig gute BU bis Endalter 67 und einer Rente von 1000 "erkaufen".

4. Ich habe gesehen es gibt da welche mit einer Unfallversicherung gekoopelt... Macht das Sinn?

Nein.Für Unfallversichrungen gibt es bedeutend bessere Anbieter,die aber keine eigenständige BU anbieten.Vice versa.

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Und ja,theoretisch kann man sich als 22-jährige Kosmetikerin unter 50 monatlich eine bedingungsseitig gute BU bis Endalter 67 und einer Rente von 1000 "erkaufen".

 

Hm....

 

Hierbei musst du mir ein wneig auf die Sprünge helfen. Das "günstigste" Angebot was mein Vergleichsrechner gerade ausgeworfen hat liegt bei etwa 64 Zahlbeitrag bei annehmbaren BU Bedingungen. (Gerne auch per PN)

 

Wobei man sagen kann, dass die Spanne der Zahlbeiträge der unterschiedlichen Anbieter hier auch wieder zwischen 64 und 134 liegt.

 

Hierbei sollte allerdings beachtet werden, dass eine 1000 BU Absicherung in aller Regel keine adäquate Risikoabsicherung zum Erhalt des jetzigen Lebensstandards darstellt.

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Hallo Nils,der Beitrag ist möglich,wenn die BU als Direktversicherung abgeschlossen wird.Als möglichen Anbieter habe ich die Alte Leipziger gewählt.Der Zusatz "theoretisch" deshalb,da die Nachteile der BUV natürlich auch eine Rolle spielen müssen bei der Betrachtung.

Und ja,1000 sind wenig,da hast Du recht.Aber bei der Einkommenssituation ist viel mehr unter Umständen gar nicht versicherbar.

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Hallo Nils,der Beitrag ist möglich,wenn die BU als Direktversicherung abgeschlossen wird.Als möglichen Anbieter habe ich die Alte Leipziger gewählt.Der Zusatz "theoretisch" deshalb,da die Nachteile der BUV natürlich auch eine Rolle spielen müssen bei der Betrachtung.

Und ja,1000 sind wenig,da hast Du recht.Aber bei der Einkommenssituation ist viel mehr unter Umständen gar nicht versicherbar.

 

Dann kannst du aber doch bitte nicht sagen, dass du von einer 1000 BU Rente redest..... Da steht zwar 1000 auf dem Verischerungsschein, aber real ist das ganze jawohl absolut nicht mit einer 1000 SBU oder BUZ der dritten Schicht (privaten Vorsorge) zu vergleichen.... Da darfst du erstmal 25-30% auf die versicherte Rente aufschlagen um einen vergleichbaren Wert zu bekommen.

 

(Außer du hast das im Geiste schon bedacht und entsprechend mit einer 1300, oder eher mehr, berechnet.)

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(Außer du hast das im Geiste schon bedacht und entsprechend mit einer 1300, oder eher mehr, berechnet.)

Das darfst Du mir schon zutrauen... Die Rente ist mit einer Höhe von 1400 kalkuliert.Der Nettoaufwand beträgt 45 im Monat.Ob es Sinn macht,steht doch auf einem anderen Blatt.Eine vernünftige Absicherung muss Frau sich auch leisten können und vor allem wollen,da halte ich eine BU über den Arbeitgeber zumindest für eine überlegenswerte Alternative.Zumal auch noch Geld für Rücklagen,Hobbies,Altersvorsorge etc. pp. da sein sollte.Ob da 5 oder mehr % für die BU abgezwackt werden können,muss die Dame dann selber entscheiden.Den wenigsten ist die Möglichkeit der Entgeltumwandlung für eine BU überhaupt bekannt,daher gehört die Nennung einer derartigen Option für mich zwingend dazu.

 

 

 

 

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Posted · Edited by Konfuzius

Na dann ist ja alles gut^^ Hab von dir eigtl auch nichts anderes erwartet.

Leider begegne ich viel zu häufig Flitzpiepen, die bei einer BU (selbstständig/in Basisrente/in BAV) meinen 1000€ =1000€....

 

Leider war aus deiner ersten Aussage für mich nicht vollkommen klar, ob du eine BAV Lösung mit Netto oder Brutto ca. 1000€ BU-Rente angedacht hattest.

 

Eine SBU Variante um 1000€ ist eben erst ab ~65€ zu bekommen.

 

Ansonsten wäre wohl (laut meinem Vergleichsrechner) noch eine SBU bei der C****r bis 65 Jahren 55 Jahre für 30€ zu haben.

 

--> Edith sagt: Absicherung bis 55 ist quatsch... Man sollte schon addieren können.... (Rechner sagte 33 Jahre Laufzeit->ergo: 55. Lebensjahr)

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Leider war aus deiner ersten Aussage für mich nicht vollkommen klar, ob du eine BAV Lösung mit Netto oder Brutto ca. 1000 BU-Rente angedacht hattest.

Und aus dem Grund war Dein Einwand ja auch völlig berechtigt thumbsup.gif.

Ansonsten wäre wohl (laut meinem Vergleichsrechner) noch eine SBU bei der C****r bis 65 Jahren für Mitte 30 zu haben.

2. oder 3. Schicht?

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Leider war aus deiner ersten Aussage für mich nicht vollkommen klar, ob du eine BAV Lösung mit Netto oder Brutto ca. 1000 BU-Rente angedacht hattest.

Und aus dem Grund war Dein Einwand ja auch völlig berechtigt thumbsup.gif.

Ansonsten wäre wohl (laut meinem Vergleichsrechner) noch eine SBU bei der C****r bis 65 Jahren für Mitte 30 zu haben.

2. oder 3. Schicht?

 

Argh.... Sry. hab mich verrechnet und ruder zurück (werde die vorherigen Infos anpassen/löschen....)

 

33 Jahre Laufzeit machen bei 22 Jahren nicht wirklich das 65. Lebensjahr aus. Sry mein Fehler...

 

Und eine Absicherung bis 55 ist ja nunmal gar nicht zu empfehlen...

 

Leider war aus deiner ersten Aussage für mich nicht vollkommen klar, ob du eine BAV Lösung mit Netto oder Brutto ca. 1000 BU-Rente angedacht hattest.

Und aus dem Grund war Dein Einwand ja auch völlig berechtigt thumbsup.gif.

Ansonsten wäre wohl (laut meinem Vergleichsrechner) noch eine SBU bei der C****r bis 65 Jahren für Mitte 30 zu haben.

2. oder 3. Schicht?

 

Argh.... Sry. hab mich verrechnet und ruder zurück (werde die vorherigen Infos anpassen/löschen....)

 

33 Jahre Laufzeit machen bei 22 Jahren nicht wirklich das 65. Lebensjahr aus. Sry mein Fehler...

 

Und eine Absicherung bis 55 ist ja nunmal gar nicht zu empfehlen...

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Danke auch schon Mal!

1.Muss man was bei der Kündigung beachten? Abbuchung erfolgt immer am 03 oder 04 des Monats

2. Gibt es vielleicht Vorlagen bei euch im Forum?

3.Wie schließt man eine solche BU über den Arbeitgeber ab?

4. Welche Vor und Nachteile hat eine solche BU über AG? Ausser Netto/brutto Umwandlung?

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Hallo kuba,

 

zu 1.:

Ich würde per Fax mit Bestätigung oder per Einschreiben kündigen, und auf der Kündigung vermerken, dass die Kündigung zum nächstmöglichen Zeitpunkt durchgeführt werden soll und, so eine Einzugsermächtigung vorliegt, diese mit sofortiger Wirkung widerrufen wird. Wie gesagt, ich gehe davon aus, dass eine Kündigung zum Ende des Monats möglich ist. Weiteres wird die Aachen Münchener mitteilen. Du kannst bei Unklarheiten den Wortlaut der Antwort auch gerne hier einstellen.

 

zu 2.:

Eventuell. Nutze die Suchfunktion, ansonsten kann das formlos erfolgen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich die Police mit der Nr. xxxxxxx zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

Ich bitte um Überweisung des vorhandenen Vertragsguthabens auf das Ihnen bekannte Beitragszahlungskonto.

Die bestehende Einzugsermächtigung widerrufe ich mit sofortiger Wirkung,

von weiterem Schriftwechsel bitte ich abzusehen.

Über eventuelle nachteile einer Kündigung bin ich bereits umfassend informiert worden.

Bitte bestätigen Sie mir den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Kündigung umgehend.

 

MfG usw.....

 

zu 3.:

Es wird eine Vereinbarung mit dem Arbeitgeber getroffen, eine so genannte Entgeltumwandlungsvereinbarung. Darin verpflichtet sich der Arbeitgeber, jeden Monat einen Teil des Gehaltes des Arbeitnehmers in eine betriebliche Altersvorsorge einzuzahlen. Das Geld wird dann vom Bruttolohn abgezogen und an den Versicherer überwiesen.

 

zu 4.:

Vorteile:

-niedrigere Kosten als bei einer BU der 3. Schicht, eine höhere Absicherung ist möglich bzw. ein geringerer Zahlbeitrag.

 

Nachteile:

-diese höhere Absicherung ist auch nötig, da bei einer Rentenzahlung die Rente voll zu versteuern ist und Beiträge zur Krankenkasse fällig werden.

-durch die Entgeltumwandlung werden auch weniger Ansprüche an die Rentenversicherungsträger erworben. Heißt: Weniger gesetzliche rente, geringerer Anspruch auf Krankengeld...

 

Ist keine einfache Materie, da solltest Du der die Dame sich noch einlesen und vor allem den Arbeitgeber mit in das Boot nehmen.

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Posted · Edited by Kapodar

Hallo Zusammen,

 

ich habe meinen Beitrag mal hier rausgenommen und einen eigenen Thread dafür angelegt, da bisher noch niemand geantwortet hat. Ich hoffe, das ist so ok.

 

Viele Grüße

Kapo

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Hallo Zusammen,

 

ich habe vor einiger Zeit eine Wunschpolice bei der Aachen Münchener abgeschlossen und habe mittlerweile Zweifel, ob das wirklich eine gute Rentenversicherung ist. Nach kurzer Recherche bin ich auf dieses Forum gestoßen und fand meine Vermutung bestätigt. :(

 

Hier zunächst einige Eckdaten zu der Versicherung:

Laufzeit seit: 11 / 2005

monatlicher Beitrag: 31,65

frühester Rentenbeginn: 11 / 2035

vereinbarter Rentenbeginn: 11 / 2040

Fondsguthaben: 1.275,41

Anteileinheiten: 16,295 (DWS Vermögensbildungsfonds I)

Todesfall-Kapital: 2.310,45

Rückkaufsleistung (Stand 11 / 2011): 1.147,87

ohne BU

 

Nun stelle ich mir die Frage, ob ich gleich die Versicherung kündigen oder lieber nur beitragsfrei stellen sollte.

Ich meine da komme ich doch sicherlich besser, wenn ich das beitragsfrei laufen lasse und dann am Tag X meine monatliche Rente von ... keine Ahnung 50 beziehe. Oder ist das an der Stelle zu kurz gedacht?

Oder wäre ich besser beraten die Versicherung zu kündigen, mir den Rückkaufswert auszahlen zu lassen und dann besser anzulegen?

 

Momentan habe ich auf jeden Fall kein gutes Gefühl dabei, wenn ich daran denke, dass ich der AM bis Vertragsende 13.293 eingezahlt haben werde und mir dann eine Kapitalabfindung von 12.653 (bei einer jährlichen Wertsteigerung der Fondsanteile von 1%) bekomme.

Und ob sich der Fond überhaupt zum Positiven entwickelt kann ja eh keiner sagen. Nur wenn ich danach recherchiere und dieser Fonds mit einer 4 bewertet wird, habe ich nicht unbedingt ein besseres Gefühl.

 

Was denkt ihr: Kündigen oder beitragsfrei laufen lassen?

Ist der Fond wirklich so mies wie sich aus der Benotung schließen lässt?

 

Ich ärgere mich wirklich, dass ich nicht schon viel eher mal auf die Idee gekommen bin, nach der Wunschpolice zu recherchieren. Aber kurz nach Beginn der Ausbildung hat man manche Dinge eben noch anders gesehn und war naiv.

 

Viele Grüße

Kapo

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Hallo Kapodar und willkommen im Forum.

 

Ich habe Dein Thema hier eingefügt. Die Entscheidung, was Du mit dieser Police machst liegt bei Dir. Ich denke, dass wenn Du Dich hier einige Zeit eingelesen und Alternativen, die vielleicht besser als die Wunschpolice sind, gefunden hast, fällt Deine Entscheidung ganz bestimmt sehr schnell.

 

Du kannst ja mal bei der AachenMünchener nachfragen, wie der aktuelle Stand Deiner Wunschpolice ist und diesen dann hier für uns mitteilen.

 

Allgemein brauchst Du hier im Forum nur einmal nach "fondsgebundenen Rentenversicherungen" suchen. Viele sind immer noch im Minus.....

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Hallo Gerald,

 

vielen Dank für Deine Antwort. Nach dem was ich hier im Forum so gelesen habe, werde ich die Wunschpolice wahrscheinlich kündigen.

Denn wenn der Fonds wirklich so ein schlechtes Ranking hat, wird er wahrscheinlich auch in den kommenden Jahren nicht viel abwerfen, wenn ich den Vertrag beitragsfrei weiterlaufen lasse...

 

Viele Grüße

Kapo

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Dass man eine FRV abschließt, kann ja mal vorkommen ^_^.

 

DWS Vermögensbildungsfonds I hat wahrscheinlich die besten Zeiten hinter sich, das stimmt. Ihn aber als pauschal "schlecht" einzustufen, ist ja relativ. Da gibt es meiner Meinung wohl noch deutlich schlechtere Gurken. Wenn du dich für Kündigung entscheidest, kannst du als Rückkaufswert alternativ auch Fondsanteile statt Geld nehmen. Wenn dir der DWS Vermögensbildungsfonds I nun gar nicht schmeckt, kannst du VOR Kündigung auch einen Fondswechsel machen. AM Fondsportfolio findest du hier., Kapo.

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Danke auch für deine Antwort, crazytv.

 

Ich kenne mich nur leider absolut nicht mit Fonds aus. Welche von diesen Fonds der AM sind denn empfehlenswert und woran erkenne ich das?

Sollte man die Anteile dann auch besser auf unterschiedliche Fonds verteilen?

 

Ich habe die Police bisher noch nicht gekündigt und erfrage erst einmal den Rückkaufswert bei der AM. Bin bisher leider nicht mehr dazu gekommen mich darum zu kümmern und möchte das jetzt endlich mal angehen.

 

Viele Grüße

Kapo

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Hallo Zusammen,

 

die AM hat geantwortet und mir die Hochrechnungen und den aktuellen Rückkaufswert zukommen lassen.

 

Hier die Fakten:

 

angenommene jähr- | einmalige Kapitalabfindung | monatliche Rente

liche Fondsrendite

1% | 2.001,00 | 7,60

4% | 4.710,00 | 17,90

6% | 8.130,80 | 30,90

8% | 13.866,00 | 52,70

 

Bei der Beispielrechnung ist folgendes berücksichtigt:

- Beitragsfreistellung ab 01.08.2012

- derzeitige Überschussanteilssätze bleiben bis zum Ablauf gültig (was auch immer das bedeutet)

 

aktueller Rückkaufswert: 1.509,36

=> Bei der Beitragsfreistellung wird "eine beitragsfreie Anwartschaft auf eine Rente gebildet". Das sind aktuell die oben genannten 1.509,36

 

Was hat es mit dieser Anwartschaft auf sich? Und was heißt, dass diese auf eine Rente gebildet wird?

 

Viele Grüße,

Kapo

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Hallo zusammen,

 

kurz zu meiner Person: Ich bin 22, Student und leider (noch) nicht mit entsprechendem Fachwissen über private Altersvorsorge ausgestattet. Ich denke es braucht auch etwas Zeit um den Durchblick zu bekommen. Allerdings stecke ich schon in einem Vertrag und muss nun eine Entscheidung fällen, da ich leider etwas zu spät misstrauisch geworden bin. Die Wunschpolice dürfte wahrscheinlich bekannt sein. Ich habe mir schon ein paar Beiträge hier durchgelesen und weiß über die generelle Meinung der Wunschpolice bescheid und teile diese auch. Jedoch muss ich auf meine besondere Ausgangssituation hinweisen und suche vor allem nach fundierten Einschätzungen und nicht nach persönlichen Aggressionen gegenüber Strukkis oder der Wunschpolice wink.gif.

 

Das Wichtigste in Kürze

 

Zur Wunschpolice: Es handelt sich um eine Fondsgebundene Rentenversicherung mit aufgeschobener Rentenzahlung, Recht auf vorgezogene Teilrenten und Kapitalwahlrecht, mit Kapitalleistung bei Tod vor Ablauf der Aufschubzeit, flexiblem Rentenbeginn und garantierter Mindestlaufzeit der Renten mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer und 6 % jährliche Dynamik Erhöhung. Beginn der Beitragszahlung 01.11.2006 und Ende 31.10.2041. Höhe der Ersten Beiträge 50 Euro. Ich nehme an die restlichen Infos aus dem Versicherungsschein sind mehr oder weniger Standard.

 

Wichtig: Die Wunschpolice hat meine Mutti 01.11.2006 abgeschlossen und ziemlich genau ein Jahr später auf mich übertragen. D.h. ich habe ab 02.10.2007 die Beiträge weiter gezahlt. Ohne auf konkrete Zahlen einzugehen: Die Abschlusskosten betragen 30 % der bis heute getätigten Beiträge und sind bereits bezahlt. Diese zwei Punkte sind sehr wichtig und die Grundlage meiner Entscheidung, ob ich den Vertrag bis zum bitteren Ende durchziehe, oder ihn kündigen soll. Denn erstens habe ich nur die Hälfte der Vertragskosten bezahlt (den Rest meine Mutti) und zweitens sind sie eben schon bezahlt. Ich kann mir auf dieser Grundlage kaum vorstellen, dass es klug wäre, den Vertrag zu kündigen (vorher bestimmt). Immerhin läuft die Rente später bis zum Tod und den Preis habe ich nun schon bezahlt.. warum also nicht die Leistung in Anspruch nehmen?

 

 

Ein Grund der dagegen spricht: Die weiteren Beiträge gehen nicht zu 100 % in den Fonds. Ich habe mir da mal was zuschicken lassen, nur leider verlegt. Ich meine aber, dass ca. nur 80 % der Beiträge in den Fonds gezahlt werden (Rest Versicherungskosten etc. und Gebühren für die Dynamik Erhöhung). Hat jemand eine Zahl parat? Dafür sind das soweit ich weiß auch alle Kosten.

Lasse ich mir nun den Rückkaufswert auszahlen, der knapp unter 50 % der Beitragszahlungen liegt, könnte ich natürlich auch selbstständig in den Flexpension oder auch einen anderen Fonds einzahlen. Höchstandgarantie gibts ja trotzdem. Jedoch kommen da ja auch Kosten auf mich zu. Steuern (iwann zumindest) und Verwaltungsgebühren.

 

Ich sehe mich leider nicht in der Lage, um das eiskalt durchzurechnen. Dafür fehlt mir noch das entsprechende Wissen. Ich suche nur nach Jemandem, der vielleicht Erfahrungen in einer ähnlichen Situation hat und mir seine Einschätzung abgeben kann. Weitere Fragen beantworte ich gerne.

 

Ich danke im Voraus!

 

Viele Grüße, alleskäse

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