Morbo

Tesla Motors Inc. (TSLA)

689 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von Marfir

Danke für eure Einschätzungen. Das klingt so, als ob sich die anderen Hersteller keine all zu großen Sorgen machen müssten? Die Qualitätsmängel/-unterschiede ergeben sich vermutlich daraus, dass Musk von Anfang an alles anders machen wollte? Anstatt eine Fabrik von der Stange zu kaufen. Der VW Up ist ja nun nicht gerade der Hit und den gibts auch als Stromer, wenn man das unbedingt "braucht".

Ich staune auch sonst wie lange die Fan-Gemeinde der Marke und der Aktie die Treue hält.

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So sehe ich es tatsächlich, ja.

 

Es ist eben schwierig, eine neue Antriebstechnik zu entwickeln wenn auch das konventionelle Know-How zum Fahrzeugbau in der Firma nicht vorhanden ist.

Da reicht es auch nicht, ein paar hohe Manager von der Konkurrenz abzuwerben.

 

Musk hat sich meiner Meinung nach übernommen und lebt gerade von dem Hype um ihn.

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vor 31 Minuten schrieb JS_01:

eine neue Antriebstechnik zu entwickeln

Wobei der Antrieb nicht neu ist... er verkauft es nur gut ;-) 

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vor einer Stunde schrieb JS_01:

Es ist eben schwierig, eine neue Antriebstechnik zu entwickeln wenn auch das konventionelle Know-How zum Fahrzeugbau in der Firma nicht vorhanden ist.

Er hat es mit dem Model S und X ja eigentlich ganz gut gemacht. Ich denke aber, das es ein Fehler war, sich in dem Massenmarkt zu versuchen. 

 

Mit sehr guter Qualität, bei 2 Fahrzeugen in machbares Stückzahl, wäre genügend vom Kuchen übergeblieben, für Tesla.

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Am 6/15/2018 um 08:47 schrieb JS_01:

Musk hat sich meiner Meinung nach übernommen und lebt gerade von dem Hype um ihn.

Da ist etwas dran. Ich habe die Biographie über ihn gelesen und fand es auch beeindruckend, was er in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt hat.

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Am 15.6.2018 um 08:47 schrieb JS_01:

Es ist eben schwierig, eine neue Antriebstechnik zu entwickeln wenn auch das konventionelle Know-How zum Fahrzeugbau in der Firma nicht vorhanden ist.

Da reicht es auch nicht, ein paar hohe Manager von der Konkurrenz abzuwerben.

 

Musk hat sich meiner Meinung nach übernommen und lebt gerade von dem Hype um ihn.

Musk hatte seinen Erfolg mit einen leicht skalierbaren Geschäftsmodell. Die Massenfertigung von Autos ist das nicht. Ich denke es steht ihn auch etwas sein Führungsstil und sein Ego im Weg.

 

Am 15.6.2018 um 09:19 schrieb 3mg4:

Wobei der Antrieb nicht neu ist... er verkauft es nur gut ;-) 

Richtig  - Elektroautos gab es bereits vor 1900. Ein Elektroantrieb ist trivial. Die klassischen Autobauer hatten bereits ab 1990 Elektroantriebe mit NiMH Akkus im Programm. Auch Teslas Akkutechnik ist nicht neu. Aber Musk hat sehr viel Geld in die Hand genommen, sehr stark auf Software gesetzt und gutes Marketing betrieben.

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Am 14.6.2018 um 22:04 schrieb Marfir:

Danke für eure Einschätzungen. Das klingt so, als ob sich die anderen Hersteller keine all zu großen Sorgen machen müssten? Die Qualitätsmängel/-unterschiede ergeben sich vermutlich daraus, dass Musk von Anfang an alles anders machen wollte? Anstatt eine Fabrik von der Stange zu kaufen. Der VW Up ist ja nun nicht gerade der Hit und den gibts auch als Stromer, wenn man das unbedingt "braucht".

Ich staune auch sonst wie lange die Fan-Gemeinde der Marke und der Aktie die Treue hält.

Und hier widerspreche ich: Wenn Du die Möglichkeit hast in einer sehr gut verarbeiteten Pferde-Kutsche zu fahren oder in einem mittelmäßig verarbeiteten Auto (wobei man hier fragen müsste aus welchem Jahr das Model S stammt, über das gewertet wurde).

Und nichts anderes ist der Sprung vom Verbrenner um Elektromobil. Wer schon einmal ein eMobil gefahren ist, der mag i.d.R. nicht mehr zurück. Man könnte sich auch fragen, warum 90% der Tesla-Fahrer wieder einen Tesla kaufen würden obwohl der angeblich so schlecht verarbeitet ist.

Und hier kommen wir zum Punkt: Tesla hat beim letzten Shareholder-Meeting bekanntgeben, dass man die kWh Akkukapazität für weniger als 100 USD bis Ende des Jahres herstellen kann (abhängig vom Materialpreis). Binnen zwei Jahren wird man den gesamten Akku wohl für weniger als 100 USD je kWh herstellen können.

 

 

Am 16.6.2018 um 13:27 schrieb reko:

Richtig  - Elektroautos gab es bereits vor 1900. Ein Elektroantrieb ist trivial. Die klassischen Autobauer hatten bereits ab 1990 Elektroantriebe mit NiMH Akkus im Programm. Auch Teslas Akkutechnik ist nicht neu. Aber Musk hat sehr viel Geld in die Hand genommen, sehr stark auf Software gesetzt und gutes Marketing betrieben.

Und hier wird der Schuh draus: Das Know-How von Tesla liegt in der Akkufertigung. Autos gibt es auch schon seit 100 Jahren. Anders als Autos wurden Akkus aber wirklich Großserientechnisch über Jahrzehnte nicht mehr hergestellt. Die Frage ist nun: Warum sollten die anderen Auto-Hersteller es besser hinbekommen als Tesla Akkus zu fertigen? Oder anders gefragt: Warum eiert ein i3, ein eGolf mit Micker-Reichweite seit Jahren rum und wo ist überhaupt ein ernst zunehmendes Mercedes eMobil?

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vor 9 Minuten schrieb Holgerli:

Und hier widerspreche ich: Wenn Du die Möglichkeit hast in einer sehr gut verarbeiteten Pferde-Kutsche zu fahren oder in einem mittelmäßig verarbeiteten Auto (wobei man hier fragen müsste aus welchem Jahr das Model S stammt, über das gewertet wurde).

Und nichts anderes ist der Sprung vom Verbrenner um Elektromobil. Wer schon einmal ein eMobil gefahren ist, der mag i.d.R. nicht mehr zurück. Man könnte sich auch fragen, warum 90% der Tesla-Fahrer wieder einen Tesla kaufen würden obwohl der angeblich so schlecht verarbeitet ist.

Und hier kommen wir zum Punkt: Tesla hat beim letzten Shareholder-Meeting bekanntgeben, dass man die kWh Akkukapazität für weniger als 100 USD bis Ende des Jahres herstellen kann (abhängig vom Materialpreis). Binnen zwei Jahren wird man den gesamten Akku wohl für weniger als 100 USD je kWh herstellen können.

Verarbeitung, Motor-Reaktionszeit und Kaufpreis ist das eine. Die Lademöglichkeiten eine andere. Selbst wenn Tesla es hinbekommt ein günstiges eMobil für den Massenmarkt anzubieten, ich würds immer noch nicht kaufen. Es ist aktuell noch zu umständlich. Die nächste Ladesäule ist ca. 2,5 km von mir entfernt und ich müsste längere Stops zum tanken einlegen.

 

Den Ankündigungen müssen auch Taten folgen.

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vor 3 Minuten schrieb Marfir:

Verarbeitung, Motor-Reaktionszeit und Kaufpreis ist das eine. Die Lademöglichkeiten eine andere. Selbst wenn Tesla es hinbekommt ein günstiges eMobil für den Massenmarkt anzubieten, ich würds immer noch nicht kaufen. Es ist aktuell noch zu umständlich. Die nächste Ladesäule ist ca. 2,5 km von mir entfernt und ich müsste längere Stops zum tanken einlegen.

 

Den Ankündigungen müssen auch Taten folgen.

 

Tesla hat mittlerweile über 10.000 SuperCharger Ladestellen am Start. Dazu kommen unzählige Desitination-Charger.

Also wenn jemand Ankündigungen Taten folgen läst, dann wohl Tesla.

Ankündigungsweltmeister (und dann damit auch staatl. Subventionen abzocken zu wollen) sind die deutschen Hersteller.

 

Um es mal etas provokant zu sagen: Gründe zufinden etwas nicht zu machen findet man schnell und viele.

500.000 Vorbestellungen (trotz Stornierungen) zeigen aber, dass es auch viele gibt, die Lösungen finden um etwas zu machen (in diesem Fale ein eMobil zu fahren).

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vor 3 Minuten schrieb Holgerli:

 

Tesla hat mittlerweile über 10.000 SuperCharger Ladestellen am Start. Dazu kommen unzählige Desitination-Charger.

Also wenn jemand Ankündigungen Taten folgen läst, dann wohl Tesla.

Ankündigungsweltmeister (und dann damit auch staatl. Subventionen abzocken zu wollen) sind die deutschen Hersteller.

 

Um es mal etas provokant zu sagen: Gründe zufinden etwas nicht zu machen findet man schnell und viele.

500.000 Vorbestellungen (trotz Stornierungen) zeigen aber, dass es auch viele gibt, die Lösungen finden um etwas zu machen (in diesem Fale ein eMobil zu fahren).

Ich behaupte ja nicht dass niemand neben einem Supercharger wohnt. Ich behaupte auch nicht das die wenigen Stellflächen immer voll sind. Ich kann von meiner Mietswohnung auch kein Kabel über den Fußweg auf die Straße spannen. Nicht ich muss die Lösung finden, sondern die Industrie die mir etwas verkaufen will.

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Geschrieben · bearbeitet von Holgerli

vor 5 Minuten schrieb Marfir:

Ich behaupte ja nicht dass niemand neben einem Supercharger wohnt. Ich behaupte auch nicht das die wenigen Stellflächen immer voll sind. Ich kann von meiner Mietswohnung auch kein Kabel über den Fußweg auf die Straße spannen. Nicht ich muss die Lösung finden, sondern die Industrie die mir etwas verkaufen will.

Ja, da stimme ich Dir zu. Und was ih sagte war dass Tesla im Gegensatz zu den deutschen Ankünigungsweltmeistern Lösungen findet. (Be)Scheuer(t) hat ja nicht umsonst erklärt, dass er die deutsche Automobilindustrie in einer Existenzkrise sieht.

 

BTW: eMobil-Verkäufe in den USA im Mai 2018

 

Update #USA - #BEV Verkäufe Mai 2018:

1. Tesla Model 3: 6.250

2. Nissan Leaf: 1.576

3. Tesla Model S: 1.520

4. Tesla Model X: 1.450

5. Chevrolet Bolt EV: 1.125

6. BMW i3: 424

7. Kia Soul EV: 133

8. smart EQ: 110

9. Ford Focus electric: 88

10. VW e-Golf: 76

 

Oder zusamnengefasst:

Tesla: 9220 Stück oder 72%

Rest: 3532 Stück oder 28%

 

Und so sieht das dann im Vgl. zu den "Kernmarken" der deutschen "Premiunhersteller" aus:

tesla-model-3-market-share.jpeg

 

 

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Und die deutschen Hersteller haben über 100.000 ihrer veralteten Karren verkauft....

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Noch...

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vor 3 Stunden schrieb Holgerli:

Wer schon einmal ein eMobil gefahren ist, der mag i.d.R. nicht mehr zurück.

Das stimmt schon, bin schon diverse E Autos gefahren und sie sind super, aber sie sind auch alle besser verbaut als der Tesla den ich probierte, und wenn man sich dann anschaut was man für 100k bekommt greife ich zum Verbrenner (derzeit noch) weil einfach mehr Qualität, aber ich würde eh nie so viel für ein Auto ausgeben;-)

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