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Hedger99

Wie hoch ist Dein passives Einkommen?

  

460 Stimmen

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BondWurzel

Die Idee des passiven Einkommens steht m. E. auf einem wackligen Fundament, bzw. ist mit gewissen Emotionen aufgeladen. "Kapitaleinkünfte" trifft es eigentlich besser, weil es nüchterner ist. Machen wir uns nix vor: Eine Gesellschaft verträgt nur einen gewissen Anteil an Mitgliedern, die ihren Konsum aus "passiven Einkommen" beziehen. Das gilt für umlagefinanzierte Rentner ebenso wie für Rentner mit Kapitalstock. Egal welchen Alters und welcher Herkunft die Mittel sind - die einen müssen für die anderen mitarbeiten, bzw. deren Konsum erarbeiten. solche Systeme werden zwangsläufig instabil.

 

Und wie hier auch schon vielfach und völlig zu Recht ausgeführt worden ist: es ist kaum möglich, für die Unwägbarkeiten eine entsprechende Vorsorge zu treffen - seien es persönliche Schicksale, höhere Kapitalertragssteuern, Inflation, Krieg, ... Für mich persönlich steht im Vordergrund, solange wie möglich so viel aktives Einkommen wie möglich zu erzielen.

 

Ich persönlich halte auch viel von dem Spruch: "Geld macht zwar nicht glücklich, aber es beruhigt ungemein." Außerdem geht es mir um das Haben und Sammeln als solches.

 

Stimmt nicht alles, Leute mit hohem passiven Einkommen leben nicht nur in einem Land - sie gehen in das Land, wo es am günstigsten für sie ist, genau wie Unternehmen auch. Krieg etc. dürften auch den AN voll treffen, wobei der Privatier noch immer schnell einen Standortwechsel vornehmen kann. Es ist klar erwiesen, dass ein hoher Wohlstand auch die Lebenserwartung erhöht, siehe Schweiz. Ein Leben in abhängig zu einem AG bringt halt auch eine Ochsentour mit sich, die die Lebensqualität erheblich schmälert, vor allen Dingen, wenn man älter ist.

 

Ich habe nicht geschrieben, dass ein Arbeitnehmer im Falle eines Krieges besser oder sicherer dasteht als ein Privatier, sondern dass ein Privatier davon auch nicht unberührt bleibt. Selbstverständlich kann er ja das Land wechseln. Aber solche Wechsel sind auch wieder mit Kosten verbunden und manch begehrtes Land ist begrenzt aufnahmewillig. Was genau stimmt daran nicht?

 

Wer sich mit der Frage beschäftigt, wie hoch sein Vermögen sein muss, um genügend passives Einkommen zu generieren, der muss dabei eben auch berücksichtigen, dass die Kosten durch extra-Touren wie Landeswechsel steigen können und das dass Leben z. B. in der Schweiz ggf. auch teurer ist.

 

 

Es gibt auch andere Länder als die Schweiz, z.B. in Asien, wo das Kaufkraftverhältnis entsprechend besser ist. Auch Luxembourg ist interessant.

es ist kaum möglich, für die Unwägbarkeiten eine entsprechende Vorsorge zu treffen - seien es persönliche Schicksale, höhere Kapitalertragssteuern, Inflation, Krieg, ...

 

Diesen Dingen kann der Privatier gut ausweichen, der AN wesentlich schwerer, und, das meinte ich. Kriege sind wohl aktuell weniger zu erwarten.

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Admiral G

Hi Admiral,

 

willkommen hier im Forum.

 

Ich denke den ersten Schritt zur finanziellen Freiheit hast du bereits getan. Du bist hier und bringst hoffentlich auch Motivation mit. Es ist nicht immer alles so schön eingängig wie die meisten Finanzbücher wink.gif. In diesem Forum gibts ne menge Leute, die viel von finanziellen Dingen verstehen. Da kannst du dir einiges anlesen.

 

Ich selbst bin nicht direkt durch "Rich Dad, Poor Dad" wachgerüttelt worden. Aber beim stöbern im Netz sind mir bei den Amis ein paar Seiten in die Finger gefallen die sich mit diesem Thema beschäftigen.

 

Wie du dahin kommst? Mit das Studium der Finanzwirtschaft, Gelvermehrung und das generieren von Einkommen durch Job oder sonstige Kapitalerträge. Ohne Fleiß kein Preis.

 

Danke Scrooge,

 

die Motivation könnte noch besser sein.

Der Plan zur Freiheit den ich mir zurecht gelegt habe läuft über ca. 23 Jahre, ich wünschte es würde irgendwie schneller gehen aber das ist wohl unrealistisch.

Zumindest Geduld und Ausdauer sind meine Stärken.

 

Das Forum gefällt mir sehr gut, es scheint hier mehr Investoren als Trader zu geben wink.gif

 

Ich hoffe es geht auch ein Studium in Wirtschaftsinformatik, das fange ich nämlich gerade an ^^

Davon erhoffe ich mir auch ein höheres Einkommen, klar.

 

Mein Problem bei Investitionen ist die Unsicherheit, ich kann zwar die Zahlen lesen aber ein bisschen Unsicherheit bleibt immer (siehe z.B. BP)

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Scrooge

Mein Problem bei Investitionen ist die Unsicherheit, ich kann zwar die Zahlen lesen aber ein bisschen Unsicherheit bleibt immer (siehe z.B. BP)

 

Kannste dir gleich mal merken: "Die größte Sicherheit ist die Unsicherheit" Das gilt für fast alles im Leben :)

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Emilian
· bearbeitet von Emilian

Das Hartz-4-Szenario ist ein guter Grund, um sich doch mal mit Wohneigentum zu befassen, da dieses (für mich nicht nachvollziehbar) bevorzugt wird und vor Aufzehrung geschützt ist. Es ist zwar i.d.R. keine gute Geldanlagen hinsichtlich Rendite, aber eben Schonvermögen......

 

Es könnte aber durchaus notwendig werden, zum Vermögensschutz auszuwandern. Der Staat wird in Zukunft weit schlechter finanziert sein als heute und er wird sich das Geld wenig zimperlich da holen, wo es abgreifbar ist. Die Abgabenbelastung wird deutlich höher sein als heute.

Wohneigentum ist eigentlich nicht so mein Fall. Ferner reicht der Nachweis, dass man im HartzIV-Fall bereits auf Suche nach Wohneigentum war, dann darfste es wohl auch noch erwerben (das würde ich also erst im allerletzten Moment tun).

Wenn schon eine recht fette Summe angespart ist ließe sich auch mal darüber nachdenken, dass in einen Firmenmantel zu packen - damit muss ich mich aber erst nochmal in Ruhe beschäftigen bzw. Berater hinzuziehen.

 

Gruß Emilian.

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Hedger99

 

Das Lebensalter wie hier einige in den Vordergrund stellen spielt eher meiner Erfahrung nach eine untergeordnete Rolle, in jungen Jahren hat man zwar in der Regel ein geringeres Einkommen, welches natürlich ein ansparen größerer Summen deutlich erschwert hat aber auch weniger kosten bzw. Sollte weniger Ansprüche haben und durch den Zinseszins noch mehr Möglichkeiten als Leute im gesetzteren Alter.

 

Über die höhe des benötigten Vermögens um aus dem Laufrad auszubrechen, ist hier schon zur genüge gestritten worden.

Ich bin weiterhin der Überzeugung dass viele hier einem Trugschluss unterliegen und die Summe als viel zu nieder ansetzen.

Mehrere Faktoren spielen hier eine Rolle, von vergessenen Absicherungen die jetzt vom Gehalt gleich abgezogen werden bis hin zu kosten die sich aus zu viel Freizeit ergeben, auch alters und statuskosten die sich mit eben diesem Alter ergeben werden meist in jungen Jahren heruntergespielt bzw. ausgeklammert aus reinem Mangel an Erfahrung.

 

Ich persönlich kann da ich 4 Jahre lang in recht jungen Jahren im "Ruhestand" war davon berichten das die Lebenshaltungskosten mit der Zeit durch die Decke gingen und sich ohne übertriebenen Luxus in meiner Ruhephase fast verdoppelt haben, mangelte Arbeitsbeschäftigung werden eben durch Hobbies ersetzt etc.

 

Ziele sind hier unerlässlich auch wenn diese vielleicht utopisch sind, aber sie helfen einem ungemein den Antrieb nicht zu verlieren wenn man finanziell unabhängig ist bzw. Diesem Ziel näher zu kommen.

Aber ich möchte hier auch ausdrücklich erwähnen dass die Unabhänigkeit von Arbeitseinkommen zwar schön aber nicht erfüllend ist, und schnell die Frage nach neuen größeren und stressigeren Projekten aufkommt, einerseits aus einer Langeweile des Geistes heraus andererseits um sich selbst zu beweisen das es weder Glück noch Zufall war bis hierher zu gelangen.

 

Dies hat wenigstens bei mir dafür gesorgt dass ich heute mehr arbeite mehr Termine und Programm habe als es früher als ich noch im Laufrad war der Fall war.

 

 

Danke für Deinen Erfahrungsbericht. Es ist sehr interessant zu erfahren, wie es in der "finanziellen Freiheit" so aussehen kann. Vielleicht mag noch jemand von seinen Erfahrungen berichten, der bereits das "Hamsterrad" verlassen hat.

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postguru

 

Wohneigentum ist eigentlich nicht so mein Fall. Ferner reicht der Nachweis, dass man im HartzIV-Fall bereits auf Suche nach Wohneigentum war, dann darfste es wohl auch noch erwerben (das würde ich also erst im allerletzten Moment tun).

Wenn schon eine recht fette Summe angespart ist ließe sich auch mal darüber nachdenken, dass in einen Firmenmantel zu packen - damit muss ich mich aber erst nochmal in Ruhe beschäftigen bzw. Berater hinzuziehen.

 

Gruß Emilian.

 

Der Firmenmantel wäre aber entgegen der selbstgenutzten Immobilie kein priviligiertes Vermögen

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BondWurzel

 

Das Lebensalter wie hier einige in den Vordergrund stellen spielt eher meiner Erfahrung nach eine untergeordnete Rolle, in jungen Jahren hat man zwar in der Regel ein geringeres Einkommen, welches natürlich ein ansparen größerer Summen deutlich erschwert hat aber auch weniger kosten bzw. Sollte weniger Ansprüche haben und durch den Zinseszins noch mehr Möglichkeiten als Leute im gesetzteren Alter.

 

Über die höhe des benötigten Vermögens um aus dem Laufrad auszubrechen, ist hier schon zur genüge gestritten worden.

Ich bin weiterhin der Überzeugung dass viele hier einem Trugschluss unterliegen und die Summe als viel zu nieder ansetzen.

Mehrere Faktoren spielen hier eine Rolle, von vergessenen Absicherungen die jetzt vom Gehalt gleich abgezogen werden bis hin zu kosten die sich aus zu viel Freizeit ergeben, auch alters und statuskosten die sich mit eben diesem Alter ergeben werden meist in jungen Jahren heruntergespielt bzw. ausgeklammert aus reinem Mangel an Erfahrung.

 

Ich persönlich kann da ich 4 Jahre lang in recht jungen Jahren im "Ruhestand" war davon berichten das die Lebenshaltungskosten mit der Zeit durch die Decke gingen und sich ohne übertriebenen Luxus in meiner Ruhephase fast verdoppelt haben, mangelte Arbeitsbeschäftigung werden eben durch Hobbies ersetzt etc.

 

Ziele sind hier unerlässlich auch wenn diese vielleicht utopisch sind, aber sie helfen einem ungemein den Antrieb nicht zu verlieren wenn man finanziell unabhängig ist bzw. Diesem Ziel näher zu kommen.

Aber ich möchte hier auch ausdrücklich erwähnen dass die Unabhänigkeit von Arbeitseinkommen zwar schön aber nicht erfüllend ist, und schnell die Frage nach neuen größeren und stressigeren Projekten aufkommt, einerseits aus einer Langeweile des Geistes heraus andererseits um sich selbst zu beweisen das es weder Glück noch Zufall war bis hierher zu gelangen.

 

Dies hat wenigstens bei mir dafür gesorgt dass ich heute mehr arbeite mehr Termine und Programm habe als es früher als ich noch im Laufrad war der Fall war.

 

 

Danke für Deinen Erfahrungsbericht. Es ist sehr interessant zu erfahren, wie es in der "finanziellen Freiheit" so aussehen kann. Vielleicht mag noch jemand von seinen Erfahrungen berichten, der bereits das "Hamsterrad" verlassen hat.

 

 

Es geht nicht hauptsächlich darum wieviel Zeit ich habe, sondern welche Qualität dieser Faktor Zeit für einen hat.

 

Finanzielle Unabhängigkeit bedeutet ja, dass ich meine Zeit ohne Fremdbestimmung und Druck verwende. Ein Hobbie ist sicherlich was anderes, als wenn ich eine Tankstelle gepachtet habe oder in der mittleren Ebene eines Unternehmens arbeite oder bei Aldi an der Kasse sitze. Ganz schlimme Dinge konnte ich beobachten, wenn man noch Mitte 50 in eine berufliche Qutesche ( Fusionen etc.) kommt, die Kinder sind gerade groß ( hat schon genug Nerven gekostet ) und man freut sich auf den Ruhestand und dann noch berufliche Schicksalsschläge, da haben manche ihre Rente nicht mehr erlebt. Freiräume sind enorm wichtig, wenn man sich um die Familie noch kümmern will. Großeltern brauchen oft zeitmäßig einige Unterstützung und es ist sehr schön, wenn sie diese bekommen können. Auch ist es schön, wenn man sich nicht für jeden Furz abstimmen muss, Arztbesuche, Urlaubsplanung, keine An- und Abreise zur Arbeitsstätte bei Wind und Wetter. Wenn man einmal aus dieser Mühle raus ist, will man nie mehr zurück.

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Emilian

Der Firmenmantel wäre aber entgegen der selbstgenutzten Immobilie kein priviligiertes Vermögen

Nein, aber man könnte mit ner Firma allerlei anstellen. Investieren z.B.

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Admiral G

Es geht nicht hauptsächlich darum wieviel Zeit ich habe, sondern welche Qualität dieser Faktor Zeit für einen hat.

 

Finanzielle Unabhängigkeit bedeutet ja, dass ich meine Zeit ohne Fremdbestimmung und Druck verwende. Ein Hobbie ist sicherlich was anderes, als wenn ich eine Tankstelle gepachtet habe oder in der mittleren Ebene eines Unternehmens arbeite oder bei Aldi an der Kasse sitze. Ganz schlimme Dinge konnte ich beobachten, wenn man noch Mitte 50 in eine berufliche Qutesche ( Fusionen etc.) kommt, die Kinder sind gerade groß ( hat schon genug Nerven gekostet ) und man freut sich auf den Ruhestand und dann noch berufliche Schicksalsschläge, da haben manche ihre Rente nicht mehr erlebt. Freiräume sind enorm wichtig, wenn man sich um die Familie noch kümmern will. Großeltern brauchen oft zeitmäßig einige Unterstützung und es ist sehr schön, wenn sie diese bekommen können. Auch ist es schön, wenn man sich nicht für jeden Furz abstimmen muss, Arztbesuche, Urlaubsplanung, keine An- und Abreise zur Arbeitsstätte bei Wind und Wetter. Wenn man einmal aus dieser Mühle raus ist, will man nie mehr zurück.

thumbsup.gif

 

Kannste dir gleich mal merken: "Die größte Sicherheit ist die Unsicherheit" Das gilt für fast alles im Leben smile.gif

thumbsup.gif

 

Es heißt ja auch "Es kommt immer anders als man denkt".

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Stockinvestor

... Ich verstehe durchaus das einige mit dem davor geschriebenen nicht einer Meinung sind und Argumente kommen werden wie man muss nicht mehr Geld ausgeben, ich brauche keinen Luxus etc.... Darüber zu diskutieren ist mir aber zu mühselig, Sa hier es keinen Konsens geben wird und die Argumente auf beiden Seiten ihre Berechtigung haben, ich diese oben angeführten bsp. Auch nur auf mich ganz persönlich bezogen habe.

 

Fireball schreibt es ja selbst, dass es wohl keinen Konsens gibt. Ich sehe das nämlich anders. Warum soll jemand, der sein ganzes Leben gespart hat, um so zu Vermögen zu kommen, auf einmal seinen Lebensstil ändern, nur weil er jetzt mehr Freizeit hat? Warum muss ein Hobby teuer sein? Ich z.B. lese gerne. Ich gehe in die Stadtbibliothek und das kostet mich keinen Cent, wenn ich da die neuesten Magazine lese.

Ich koch ganz gerne. Das würde also selbst kochen und das ist billiger als das Kantinenessen. Hier wäre also sogar Einsparpotential vorhanden. Das Auto könnte man sparen und mehr Fahrrad fahren.

Man hält sich fit und spart noch dabei. Ich denke, dass es da noch einige Beispiele gibt.

Das Einzige, was vielleicht ein wenig unterschätz wird sind die im Alter wohl höheren Ausgaben für Medizin, obwohl ich auch der Meinung bin, dass jemand der finanziell unabhängig ist, eher weniger mit Krankheiten zu kämpfen haben wird, als jemand, der in seinem Job permanent unter Stress steht.

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michaelschmidt
· bearbeitet von michaelschmidt

Ich habe in meinem Bekanntenkreis einige Frührentner und Frühpensionäre.

Es ist in der Tat so, daß sie mehr Geld brauchen, als in Zeiten als sie noch arbeiten gingen.

Insbesondere ihre Frauen führen zum Aderlass.

Viele werden nämlich im Ruhestand zu Langgeweiltshopperinnen.

Ob es für sie selbst, für den Mann oder die Enkel ist, es findest sich immer ein Grund das Geld auszugeben.

Bei manchen hat das dazu geführt, daß sie nach 10 Jahren im Ruhestand, sich plötzlich wieder Beschäftigungen suchen müssen, weil das Geld nicht mehr reicht...........

 

Nun ja, selbst plane ich trotzdem mit meiner Frau in 6 Jahren aus dem Berufsleben auszuscheiden.

Die Kinder sind inzwischen aus dem Haus und berufsbedingt weit von uns entfernt.

Als Privatier, Rente ist für meine Generation sowieso nicht mehr viel drin, damit sollte man erst gar nicht rechnen.

Darauf haben wir seit ca. 30 Jahre gespart und spekuliert.

Dazu haben wir auch massiv unseren Lebensstandard verringert und ich hoffe, daß wir das auch beibehalten können, wenn wir ausgestiegen sind.

Ich habe meine Frau im Griff. :thumbsup:

Ob es im Endeffekt wirklich reichen wird ?

Wer kann das schon sagen, eine lange, hohe Inflation würde schon alles in Frage stellen.

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michaelschmidt

Nachtrag:

Wir suchen übrigens noch ein Land, in das wir auswandern könnten.

Wo lebt man denn heutzutage billig und sicher ?

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Hedger99

Wer noch nicht abgestimmt hat, der kann dies gerne noch tun. Ich finde das bisherige Ergebnis sehr interessant.

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lander
· bearbeitet von lander

Noch ist mein passives Einkommen nicht hoch genug. Mein Traum ist immernoch irgendwann mal in Asien zu leben. Ich glaube auch dass ich es finanziell schaffen kann. Nur ändern sich interessen im Laufe der Zeit. Ich denke dass ich noch ca. 10 Jahre brauchen werde. Nur was bis dahin alles passiert noch passiert kann man eh nicht planen.

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schwaebele

dazu ein kleiner artikel: MM

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Hedger99

Erstaunlicherweise hat sich trotz zahlreicher weiterer Stimmen die prozentuale Verteilung nicht grundsätzlich verändert. 10% der Teilnehmer haben bereits ein monatliches Einkommen von >1000 Euro. Ein Einkommen, mit dem man bei bescheidener Lebensweise schon auskommen könnte. Wer 2000 Euro und mehr pro Monat aus passivem Einkommen zur Verfügung hat, der ist bei moderater Lebensweise finanziell frei ohne sich groß einschränken zu müssen.

 

 

Immerhin sind etwa 10%, die hier abgestimmt haben bei moderater Lebensweise finanziell frei, d.h. sie müssen nicht mehr unbedingt wegen des Geldes arbeiten gehen. Einige wenige davon haben bereits ein üppiges passives Einkommen. Da kann man nur sagen: Herzlichen Glückwunsch! Da möchten viele von uns noch hinkommen...

 

Allen weiterhin noch viel Erfolg bei der Geldanlage!

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fireball

Und es fängt schon wieder an, wie bitte willst du selbst alleine mit 1000 Euro auskommen, das ist noch unter dem Harz 4 Satz.

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Stairway

Und es fängt schon wieder an, wie bitte willst du selbst alleine mit 1000 Euro auskommen, das ist noch unter dem Harz 4 Satz.

 

Alleine geht das ohne Probleme denke ich, selbst wenn man in der Stadt wohnt. Aber nimmt man sich noch eine Wohnung auf dem Land, dann hat man eine schöne 2-3 Zimmerwohnung für 300 und mit Nutzung des ÖPNV (also ohne Auto) kommt man mit 700 gut aus. Ein aufbrausender Lebensstil lässt sich so natürlich nicht erreichen.

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fireball

Und wo ist die Krankenversicherung ? Zahnersatz Medikamente Praxisgebühr Versicherungen ? Wo ist der kaputte Kühlschrank Waschmaschine etc.

 

Klar wenn ich unter der Brücke in Berlin lebe und bei der Suppenküche anstehe komm ich auch mit 100 Euro im Monat aus.

 

Zwischen davon leben und dahinvegetieren ist ein großer Unterschied, ich wundere mich warum dann um Harz 4 so ein Wind gemacht wird und da hast du in der Regel knapp unter/über 1000 Euro

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Zinsjäger

Jaja das mit der Krankenversicherung. Dafür müsste man dann ein paar Stündchen die

Woche "arbeiten" und man ist im Sozialsystem drin. Das Gefühl dann nicht unbedingt auf die Stelle

angewiesen zu sein ist bestimmt nicht schlecht.

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Emilian

Jaja das mit der Krankenversicherung. Dafür müsste man dann ein paar Stündchen die

Woche "arbeiten" und man ist im Sozialsystem drin. Das Gefühl dann nicht unbedingt auf die Stelle

angewiesen zu sein ist bestimmt nicht schlecht.

 

Und was bitteschön ist daran dann besser als HartzIV?

 

 

Fireball hat recht: 1000 minus Krankenversicherung kann man vielleicht seinem ärgsten Feind wünschen, besonders wenn der jung ist! Die eintausend Euro für einen selbst sind nur zu einem gut: Zu erkennen, welch gewaltige Lücke es noch zu schließen gilt.

 

Gruß Emilian.

 

 

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fireball

Nun 1000 Euro passives Einkommen ist schon eine super Sache und besser als nix auf der Büx.

 

Als Student erscheint das auch auf den ersten Blick viel Geld, da Ansprüche zum Glück noch nieder sind und viele kosten nicht anfallen.

 

Mich würde es wirklich brennend interessieren hier einen Konsens im Forum zu finden was an monatlichen Einkünften als sparsamer Mensch benötigt wird um einigermaßen zu Leben.

 

wer fängt an ?

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Emilian
· bearbeitet von Emilian
wer fängt an ?

 

Gerne ich.

 

In meinen Augen muss ein passives Einkommen mehr abwerfen als ein vergleichbares Leben unter HartzIV (hier wurde irgendwo mal ausgerechnet das HartzIV eine etwaigen Gegenwert von 1200-1500 Euro darstellt). Also sehe ich die untere Grenze bei ca. 2000 Euro sonst wars umsonst (zumindest finanziell gesehen, moralisch gesehen ist jedes ernsthafte Bemühen aus Hartz rauszukommen achtenswert).

 

Gruß Emilian.

 

PS: Übrigens lebt man da (2000 Euro) schon besser als durchschnittliche Rentner!

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armerTor

Alleine geht das ohne Probleme denke ich, selbst wenn man in der Stadt wohnt. Aber nimmt man sich noch eine Wohnung auf dem Land, dann hat man eine schöne 2-3 Zimmerwohnung für 300 und mit Nutzung des ÖPNV (also ohne Auto) kommt man mit 700 gut aus. Ein aufbrausender Lebensstil lässt sich so natürlich nicht erreichen.

 

Sollte man(n) ein Sparbrötchen sein, braucht man in der Tat nicht auswandern. Bei uns in Hesse z.B., biete sich der tiefste Vogelsberg als Altersruhesitz an. Dort gibt es alte, ohne Totalsanierung gut bewohnbare, freistehende Häuser mit Garten ab 30k - vom hiesigen Mietspiegel ganz zu schweigen. Mein Ding wär's aber nicht...da liegt der tote Hund begraben. Übrigens möchte ich gerade unsere alte Hütte in Bruchköbel bei Hanau verkaufen - bei Interesse PN ;o)

 

Grüße!

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