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DEIKON

426 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Hallo Zusammen,

 

 

Kennt jemand

 

DEIKON GMBH HYPOTHEKEN-ANL. V.05(15)

WKN: A0EPM0

ISIN: DE000A0EPM07

 

:-

 

bis denne . . .

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Geschrieben · bearbeitet von jschoeck

Hi Titanic,

 

mach doch bitte mal die Eröffnung nach Richtlinien-zur-Themeneroeffnung.

 

Danke

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Geschrieben · bearbeitet von jschoeck

Gut ich will mal nicht so sein....(erste Runde Vorstellung geht auf mich... :- )

 

Hypothekenanleihen

 

Erklärung

 

Die DEIKON Hypothekenanleihen sind festverzinsliche Immobilienwertpapiere. Der Anleger leiht sein Kapital für einen bestimmten Zeitraum aus und erhält dafür, während der kompletten Laufzeit der Anleihe einen festen Zinssatz. Diese Zinsen werden durch die Mietzahlungen von einer oder mehreren Immobilien bedient.

 

Gleichzeitig stellen diese Immobilien - zum Beispiel Supermärkte - die Sicherheit für das ausgeliehene Kapital dar. An den Immobilien werden zu Gunsten der Anleihegläubiger nachrangige Grundpfandrechte eingetragen.

 

Das ausgeliehene Kapital wird am Ende der Laufzeit voll zu 100 % zurückgezahlt.

 

Während der Laufzeit der Anleihen können Stücke der Anleihe täglich zum jeweiligen festgestellten Tageskurs an der Börse ge- und verkauft werden.

 

Quelle: Quelle Homepage DEIKON

Stammdaten:

 

Emittent: Boetzelen RheinMainHypo Vermoegensverwaltung GmbH

Zinssatz: 6%

Volumen: 20 Mio.

Anlageform: im Nachrang hypothekarisch besicherte Inhaberteilschuldverschreibung

Stückelung: 1000

Laufzeit: 01.Juli 2005-15.Juli 2015

 

Prospekt & viele weiteren Infos: Klick mich

 

Gehandelt wird das Teil ab und zu mal an der Frankfurter Börse:

Klick

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Geschrieben · bearbeitet von jschoeck

Der Laden macht ordentlich Miese: Zwischenbericht 1.HJ 09

Im Geschäftsjahr 2008 wurde ein Jahresfehlbetrag von 29 Mio. "erwirtschaftet"...

 

Nur um hier keine Verwirrungen zu erzielen:

DEIKON GMBH entsteht aus Boetzelen Real Estate AG

 

d.h.: DEICON = Boetzelen Real Estate AG und umgekehrt... ;)

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Geschrieben

Hi jschoeck,

Der Laden macht ordentlich Miese: Zwischenbericht 1.HJ 09

Im Geschäftsjahr 2008 wurde ein Jahresfehlbetrag von 29 Mio. "erwirtschaftet"...

 

verstehe . . . :news:

 

Meistens wenn es zu gut um wahr zu sein aussieht, ist es auch.

 

 

Danke

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Geschrieben

post-11972-1266401577,8.jpg

 

@Titanic: Nächstes mal aber ohne mich, die paar Infos aus dem Netz zu ziehen war jetzt auch kein Hexenwerk... ;)

Das schaffste auch selber... :thumbsup:

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Geschrieben

Emittent: Boetzelen RheinMainHypo Vermoegensverwaltung GmbH ...

Auf der 7. Seite im Prospekt steht noch: "Eigenkapital Euro 25.000.-"

 

Kein schlechter Hebel (die Anleihe beläuft sich auf 20 Mios.) :w00t:

 

Die Sparkasse Köln-Bonn fungiert hier als Zahlstelle etc. für die Anleihe. Hat die auch das Teil an ihre Kundschaft vertickt?? (bitte hier im Forum melden, wär interessant!!)

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Geschrieben · bearbeitet von jschoeck

Noch mal kurz zu Anlageform, hier handelt es sich ja um "eine im Nachrang hypothekarisch besicherte Inhaberteilschuldverschreibung".

 

Ich interpretiere das so, das mein Kapitaleinsatz bei Anleihenkauf, noch durch meine Eintragung in Grundpfandrecht von Immobilien zusätzlich besichert ist.

Allerdings ist man in der Rangordung bei der Grundpfandrechteintragung hinter den finanzierenden Banken...

 

Meiner Meinung nach liegt hier der Hase im Pfeffer vergraben, was meint ihr?...

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Geschrieben

Gleicher Aufbau wie bei Gebhard Real Estate, nur noch ne Nummer dubioser.

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"im Nachrang hypothekarisch besichert" = (fast) reines Marketingargument, das "Immobilien = sicher" vorspiegeln soll.

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Geschrieben

"im Nachrang hypothekarisch besichert" = (fast) reines Marketingargument, das "Immobilien = sicher" vorspiegeln soll.

 

 

und die schornsteinhypotheck keine bank besichern würde

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Geschrieben

Sieht eher nicht so gut :blushing: aus bei der Klitsche:

 

Ad-Hoc-Mitteilung vom 30.06.2010

Anpassung der Anleihebedingungen; Restrukturierungskonzept

Köln, 30.06.2010

 

Die Geschäftsführung der DEIKON GmbH hat mit einem namhaften Fondsinitiator seit mehreren Monaten ein umfangreiches Fondsprojekt erarbeitet. Nachdem dieser Kooperationspartner das Projekt kurzfristig abgesagt hat, muss die Ertrags- und Finanzplanung der DEIKON GmbH angepasst werden.

 

Aktuell geht die Geschäftsführung davon aus, dass keine positive Fortführungsprognose besteht und eine Überschuldung gegeben ist. Daher wird derzeit ein Restrukturierungskonzept erarbeitet, das die Insolvenzreife kurzfristig beseitigen soll.

 

Inhalt des Konzeptes soll vor allem eine Anpassung der Anleihebedingungen der von der DEIKON GmbH bzw. deren Rechtsvorgängern emittierten Inhaber-Teilschuldverschreibungen (ISIN DE000A0EPM07, DE000A0JQAG2, DE000A0KAHL9) sein. Die Anpassung soll nach Maßgabe des Gesetzes über Schuldverschreibungen aus Gesamtemissionen (Schuldverschreibungsgesetz ? SchVG ) vom 31.07.2009 (BGBl. I, 2512) erfolgen.

 

Vor diesem Hintergrund wird die DEIKON GmbH die Zinszahlungen, die zum 01.07.2010 in Bezug auf die Anleihen ISIN DE000A0JQAG2 und ISIN DE000A0EPM07 fällig werden, aussetzen.

 

DEIKON GmbH

Geschäftsführer

 

http://www.deikon.de...g-30062010.html

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Halten die ihre Kurse selber bei 68 G oder sind die Dinger ausgesetzt? :blink:

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Geschrieben

Komische Sache, in Düsseldorf stehen die Teile umsatzlos bei ~ 68% in Frankfurt wurde seit dem 25.06.10 gar nicht mehr vom Praktikant eröffnet.

 

Letzter Handel in Fra waren übrigens satte 1k Nominal (~726), hoffe das war keiner aus dem Forum... :-

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Geschrieben

Komische Sache, in Düsseldorf stehen die Teile umsatzlos bei ~ 68% in Frankfurt wurde seit dem 25.06.10 gar nicht mehr vom Praktikant eröffnet.

 

Letzter Handel in Fra waren übrigens satte 1k Nominal (~726), hoffe das war keiner aus dem Forum... :-

 

 

 

Das ist ne üble Sache. Die wolln in ner Gläubigerversammlung Ende August/Anfang September Nennwert und Kupon drastisch reduzieren. Dabei läuft das, was die Anleihen finanzieren tadellos; nämlich die Vermietung von Märkten an Aldi, Rewe und andere Einzelhändler. Problem ist, dass 14,9 Mio. Einzahlung auf das Stammkapital fehlen. Ferne liegt eine Anzahlung über 6 Mio fest. Außerdem kostet ein Zinsswap jeden Monat schwer Geld und Liquidität, die jetzt fehlt und den Insolvenzrichter anrücken lässt, sofern nicht innerhalb von jetzt noch zwei Wochen ein Rettungskonzept vorgelegt werden kann. Die Gläubiger müssen aber zustimmen oder etwas Anderes beantragen; möglicherweise die Umwandlung der Hypothekenanleihen in Stammkapital. Dafür müssen die Gläubiger sehen, wie sie auf die Versammlung kommen oder wie sie sich vertreten lassen. Ich habe schon mal meinen Anwalt aktiviert, ob auf dem Weg etwas zu machen ist.

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Geschrieben

Hallo,

 

 

 

Deikon hat geschrieben: Die Anpassung soll nach Maßgabe des Gesetzes über Schuldverschreibungen aus Gesamtemissionen (Schuldverschreibungsgesetz - SchVG ) vom 31.07.2009 (BGBl. I, 2512) erfolgen.

 

Da alle Deikon-Anleihen vor dem 31.07.2009 emittiert wurden, würde ich grundsätzlich gerne wissen, ob das neue SchVG rückwirkend auch für früher begebene Anleihen gilt. Was sagt Dein Anwalt dazu? Ich bin zwar in diesem Falle zum Glück nicht betroffen, aber es wäre auch für andere riskante Anleihen gut zu wissen, welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten.

 

Nach meinem laienhaften Verständnis steht im Gesetz jedenfalls etwas Anderes:

 

SchVG §24

 

(1) Dieses Gesetz ist nicht anzuwenden auf Schuldverschreibungen, die vor dem 5. August 2009 ausgegeben wurden.

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Geschrieben

 

SchVG §24

 

(1) Dieses Gesetz ist nicht anzuwenden auf Schuldverschreibungen, die vor dem 5. August 2009 ausgegeben wurden.

Einfach weiterlesen:

 

(2) Gläubiger von Schuldverschreibungen, die vor dem 5. August 2009 ausgegeben wurden, können mit Zustimmung des Schuldners eine Änderung der Anleihebedingungen oder den Austausch der Schuldverschreibungen gegen neue Schuldverschreibungen mit geänderten Anleihebedingungen beschließen, um von den in diesem Gesetz gewährten Wahlmöglichkeiten Gebrauch machen zu können. Für die Beschlussfassung gelten die Vorschriften dieses Gesetzes entsprechend; der Beschluss bedarf der qualifizierten Mehrheit.

 

Mit einem Mehrheitsbeschluss, der für gravierende Änderungen nach dem neuen Gesetz ohnehin notwendig ist, wird mehr oder weniger automatisch das neue Gesetz zur Grundlage. Damit gilt das neue Gesetz faktisch für alle Anleihen, egal wann sie begeben wurden.

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Komische Sache, in Düsseldorf stehen die Teile umsatzlos bei ~ 68% in Frankfurt wurde seit dem 25.06.10 gar nicht mehr vom Praktikant eröffnet.

 

Letzter Handel in Fra waren übrigens satte 1k Nominal (~726), hoffe das war keiner aus dem Forum... whistling.gif

 

 

 

Das ist ne üble Sache. Die wolln in ner Gläubigerversammlung Ende August/Anfang September Nennwert und Kupon drastisch reduzieren. Dabei läuft das, was die Anleihen finanzieren tadellos; nämlich die Vermietung von Märkten an Aldi, Rewe und andere Einzelhändler. Problem ist, dass 14,9 Mio. Einzahlung auf das Stammkapital fehlen. Ferne liegt eine Anzahlung über 6 Mio fest. Außerdem kostet ein Zinsswap jeden Monat schwer Geld und Liquidität, die jetzt fehlt und den Insolvenzrichter anrücken lässt, sofern nicht innerhalb von jetzt noch zwei Wochen ein Rettungskonzept vorgelegt werden kann. Die Gläubiger müssen aber zustimmen oder etwas Anderes beantragen; möglicherweise die Umwandlung der Hypothekenanleihen in Stammkapital. Dafür müssen die Gläubiger sehen, wie sie auf die Versammlung kommen oder wie sie sich vertreten lassen. Ich habe schon mal meinen Anwalt aktiviert, ob auf dem Weg etwas zu machen ist.

 

 

Ist das denn nicht eine Art geplanter Betrug: ?

Einerseits läuft die Finanzierung tadellos, also das, was die Anleger eigentlich beleihen wollten, nämlich die Mieten

- andererseits ist kein Geld da, um die Zinsen zu bezahlen. Wo gehen denn die Mieten hin ? Und woher kommen die Schulden?

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Geschrieben

Ja, das ist wirklich eine üble Sache. Ich bin auch betroffen. Es wäre doch sicherlich sinnvoll, wenn sich die Betroffenen zusammenschließen, abstimmen und gemeinsam vorgehen. Das würde sicherlich die Chancen auf einen Erfolg wesentlich erhöhen. Würde mich freuen, wenn sich weitere Betroffene melden. Übrigens habe ich meine Anleihen auf Anraten der Sparkasse KölnBonn gekauft. Habe leider kein Beratungsprotokoll, es war 2005, da hat man der Sparkasse noch vertraut, dummerweise. Würde mich interessieren, ob noch jemand als Kunde der Sparkasse KölnBonn gekauft hat.

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Geschrieben

Ja, das ist wirklich eine üble Sache. Ich bin auch betroffen. Es wäre doch sicherlich sinnvoll, wenn sich die Betroffenen zusammenschließen, abstimmen und gemeinsam vorgehen. Das würde sicherlich die Chancen auf einen Erfolg wesentlich erhöhen. Würde mich freuen, wenn sich weitere Betroffene melden. Übrigens habe ich meine Anleihen auf Anraten der Sparkasse KölnBonn gekauft. Habe leider kein Beratungsprotokoll, es war 2005, da hat man der Sparkasse noch vertraut, dummerweise. Würde mich interessieren, ob noch jemand als Kunde der Sparkasse KölnBonn gekauft hat.

 

Hallo, ich habe mich gerade angemeldet. Mußte den Schock diese Woche erst verarbeiten. Kam aus dem Urlaub zurück und habe mich auf die Zinsen gefreut, aber diese waren nicht auf dem Konto. Habe mit meiner Hausbank gesprochen die wußten auch nichts. Am 2.7. kam dann das Schreiben der Zinsaussetzung. Mit meiner Versicherung habe ich gesprochen die Überbnehmen die Kosten des Anwalts.( Priv.Haftpflicht) den werde ich am Montag aufsuchen, es muß einer sein für Wirtschaftsrecht.

Aber den Vorschlag den Du gemacht hast ist auch super, nur gemeinsam ist man stark.Man sah sich auf der sicheren Seite, ich habe auch schon 2005 gekauft.Ein Beratungsprotokoll habe ich von der Sparkasse Dssd. nicht, dort habe ich nur das Geld hin überwiesen.

Ich habe 2005 direkt bei Boetzelen gekauft.

Ich hoffe, dass nach den schlaflosen Nächten bald Ruhe einkehrt, auf die Zinsen kann man ja noch verzichten, aber nicht auf das Kapital.

Würde mich freuen wenn wir in Kontakt bleiben, und uns austauschen können.

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Komische Sache, in Düsseldorf stehen die Teile umsatzlos bei ~ 68% in Frankfurt wurde seit dem 25.06.10 gar nicht mehr vom Praktikant eröffnet.

 

Letzter Handel in Fra waren übrigens satte 1k Nominal (~726), hoffe das war keiner aus dem Forum... whistling.gif

 

 

 

Das ist ne üble Sache. Die wolln in ner Gläubigerversammlung Ende August/Anfang September Nennwert und Kupon drastisch reduzieren. Dabei läuft das, was die Anleihen finanzieren tadellos; nämlich die Vermietung von Märkten an Aldi, Rewe und andere Einzelhändler. Problem ist, dass 14,9 Mio. Einzahlung auf das Stammkapital fehlen. Ferne liegt eine Anzahlung über 6 Mio fest. Außerdem kostet ein Zinsswap jeden Monat schwer Geld und Liquidität, die jetzt fehlt und den Insolvenzrichter anrücken lässt, sofern nicht innerhalb von jetzt noch zwei Wochen ein Rettungskonzept vorgelegt werden kann. Die Gläubiger müssen aber zustimmen oder etwas Anderes beantragen; möglicherweise die Umwandlung der Hypothekenanleihen in Stammkapital. Dafür müssen die Gläubiger sehen, wie sie auf die Versammlung kommen oder wie sie sich vertreten lassen. Ich habe schon mal meinen Anwalt aktiviert, ob auf dem Weg etwas zu machen ist.

 

 

Ist das denn nicht eine Art geplanter Betrug: ?

Einerseits läuft die Finanzierung tadellos, also das, was die Anleger eigentlich beleihen wollten, nämlich die Mieten

- andererseits ist kein Geld da, um die Zinsen zu bezahlen. Wo gehen denn die Mieten hin ? Und woher kommen die Schulden?

 

 

Betrug oder nicht; das sollen Richter entscheiden. Fakt ist, dass die UBS auf Boetzelen-Aktien sitzengeblieben ist, die eigentlich an der Börse platziert werden sollten; etwa 65%. 16% hat sie auf den Unternehmensberater Ziems umverteilt, damit die UBS Boetzelen, heute Deikon, nicht konsolidieren musste. Mit 65% kann die UBS aber nichts anfangen. Möglicherweise versucht sie mit Tricks, Mitstreiter auszutrocken und nun die HypothekenAnleihen-Gläubiger zu rasieren, um dann die Grundstücke und die wertvollen Mietverträge verkaufen zu können. Dazu kann ich noch nicht mehr sagen. Wir werden abwarten müssen, was spätestens am 21. Juli in dem Rettungskonzept vorgeschlagen wird. Die Gläubigerversammlung wird wahrscheinlich in der letzten Augustwoche stattfinden. Dafür müssen möglichst alle AnleihenGläubiger sich vertreten lassen. dann können die gar nichts machen und wir wandeln - zumindest einen Teil unserer Forderungen - in GmbHAnteile um. Das geht nach dem neuen Schuldverschreibungsgesetz zügiger als mit dem alten.

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Geschrieben

Hallo, ich bin auch betroffen.

 

Ich würde als erstes gerne die wirtschaftliche Situation von DEIKON richtig verstehen. Im Zwischenbericht für das erste Halbjahr 2009 gibt es ziemlich viele Posten, die nicht ohne weiteres verständlich sind. Ich habe den Eindruck, die reden sich noch schlechter als sie sind.

Bei Immobilen ist die Differenz zwischen Buchwert (= Anschaffung - Abschreibung) zum Zeitwert (Realer Marktwert zu einem bestimmten Zeitpunkt) ja tendenziell groß und die Bestimmung des Zeitwertes schwierig. Wenn sich herausstellt, dass auch bei optimistischer Bewertung der Immobilien nach Abzug der vorrangigen Bankverbindlichkeiten nichts mehr da ist, kann ich mich selber einen naiven Dummkopf nennen, muß mich aber nicht mehr lange streiten.

 

Eine andere Methode der Bewertung wäre nach den Einnahmen und Ausgaben. Ohne die Ausgaben im Detail zu verstehen, kommt man da aber nicht recht weiter. Ohne einen Fachmann geht es nicht.

 

Im Forum wurde schon mehrfach die Bildung einer Interessengemeinschaft angesprochen. Wie kommen wir da weiter ? Sollen wir alle Email Adressen austauschen ? Ist diese Forum dafür die richtige Plattform ? In welchen Foren wird das Thema noch diskutiert ?

Würde es helfen auf XING oder Facebook eine Gruppe zu bilden ?

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Ja, das ist wirklich eine üble Sache. Ich bin auch betroffen. Es wäre doch sicherlich sinnvoll, wenn sich die Betroffenen zusammenschließen, abstimmen und gemeinsam vorgehen. Das würde sicherlich die Chancen auf einen Erfolg wesentlich erhöhen. Würde mich freuen, wenn sich weitere Betroffene melden. Übrigens habe ich meine Anleihen auf Anraten der Sparkasse KölnBonn gekauft. Habe leider kein Beratungsprotokoll, es war 2005, da hat man der Sparkasse noch vertraut, dummerweise. Würde mich interessieren, ob noch jemand als Kunde der Sparkasse KölnBonn gekauft hat.

 

Hallo, ich habe mich gerade angemeldet. Mußte den Schock diese Woche erst verarbeiten. Kam aus dem Urlaub zurück und habe mich auf die Zinsen gefreut, aber diese waren nicht auf dem Konto. Habe mit meiner Hausbank gesprochen die wußten auch nichts. Am 2.7. kam dann das Schreiben der Zinsaussetzung. Mit meiner Versicherung habe ich gesprochen die Überbnehmen die Kosten des Anwalts.( Priv.Haftpflicht) den werde ich am Montag aufsuchen, es muß einer sein für Wirtschaftsrecht.

Aber den Vorschlag den Du gemacht hast ist auch super, nur gemeinsam ist man stark.Man sah sich auf der sicheren Seite, ich habe auch schon 2005 gekauft.Ein Beratungsprotokoll habe ich von der Sparkasse Dssd. nicht, dort habe ich nur das Geld hin überwiesen.

Ich habe 2005 direkt bei Boetzelen gekauft.

Ich hoffe, dass nach den schlaflosen Nächten bald Ruhe einkehrt, auf die Zinsen kann man ja noch verzichten, aber nicht auf das Kapital.

Würde mich freuen wenn wir in Kontakt bleiben, und uns austauschen können.

 

 

Aus fehlerhafter Anlageberatung wird man da nix machen können: drei Jahre Verjährungsfrist sind abgelaufen. Ohne Kapital- und Zinsschnitt wird es auch kaum abegehen. die haben die Firma u.a. über abenteuerliche Vorstandsbezüge abgezockt. Möglicherweise hat auch der "Unternehmensretter" Ziems dicke Honorare abgerechnet. Jedenfalls ist die Kasse jetzt leer und wir müssen sehen, dass wir nicht ohne Gegenwert rasiert werden. Gegenwert heißt: Besserungsscheine oder GmbH-Anteile mit der Maßgabe, dass die Firma früher oder später wieder in eine AG umgewandelt wird. Dafür brauchen wir die volle Präsenz aller Gläubiger auf der Versammlung, die wahrscheinlich in der letzten Augustwoche stattfinden wird. Mal sehen, was die Abzocker in ihrem Rettungskonzept am 21. Juli vorschlagen. Einseitige Maßnahmen lassen wir uns nicht gefallen von den Herren, für die im Falle einer Insolvenz auch nichts übrig bleiben wird. Bei Insolvenz ist damit zu rechnen, dass die Banken wg erstrangiger Absicherungen voll bedient werden können. Für Eigentümer v.a. für die übel agierende UBSBank und ihren Vasallen Ziems sowie für die HypoAnleihenGläubiger wird dann kaum etwas übrig bleiben. Diese beiden Parteien müssen sich also verständigen. Das wird spannend. Und wir wir müssen hier und an allen anderen möglichen Stellen schon mal aktiv werden. Das wird auch ein Fall für die Deutsche Schutzvereinigung DSW sein. Die kann die Vertretung in der Versammlung übernehmen oder andere Fachanwälte.

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Geschrieben

Nach der Adhoc Meldung vom 30.02.2010 hat die Firma ein Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 15,4 Mio. Euro. Zinsen sind hier noch nicht abgezogen. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 6,9 Mio. Also 8,5 Mio Abschreibungen.

 

Das Finanzergebnis beträgt -14,1 Mio, also Zinseinnamen minus Zinszahlungen. Würde ich keinerlei Abschreibungen machen, hätte ich sogar einen kleinen Gewinn. Die Abschreibungen auf die Immobilien werden pauschal nach steuerlichen Regeln gemacht. Sie sind notwendig, weil die Gebäude ja auch Reparaturbedarf entwickeln. Langfristig sollte aber der Wert eher steigen. Nach Bilanzregeln gehts der Firma offensichtlich schlecht. Rein betriebswirtschaftlich mujß es aber nicht ganz so schlimm aussehen.

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Geschrieben

Hallo,

zähle mich auch zu den Betroffenen und habe diese badnews kurz vor meinem Urlaub erfahren. Möchte nun auch gerne wissen, wie man sich zusammen tuen kann, um erfolgreich zu sein. Es gibt in Düsseldorf wohl einen Fachanwalt, der sich auch über Google schon zu Wort gemeldet hat.

 

Übernimmt jede Privathaftpflicht diese Anwaltskosten? Ich habe nämlich keine Rechtschutzversicherung...

 

Bin ab Mittwoch wieder zuhause und kann mich dann vehementer einsetzen.

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