Wann kommen die Elektroautos?

375 Beiträge in diesem Thema

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Weiss man schon wann die Autohersteller ihre Elektroautos auf den Markt bringen und welche Akkus sie benutzen? Mich interessieren dabei vor allem die Akkus. Wenn der Akku nichts taugt kann man das Auto ja gleich abschreiben.

Erstens möchte ich in diese Branche investieren und zweitens möchte ich mir in den nächsten 1-2 Jahren ein Elektroauto kaufen falls diese bis dahin schon weit genug entwickelt sind. Ich fahre pro Tag nur 50km, brauche also keinen Super-Akku.

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Geschrieben · bearbeitet von Emilian

Um es kurz zu machen - die Akkus sind noch nicht so toll. (Suchfunktion: Tesla - dort haben wirs schonmal andiskutiert / und auch Suche: "Rohstoffe - Lithium")

 

Gruß Emilian.

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Geschrieben

Da nicht abzusehen wann und wie sich die Elektroautos durchsetzen und wie rentabel die ganze Sache ist würde ich erstmal eher defensiv an die Sache rangehen.

 

Auf jeden Fall wird Siemens mit von der Partie sein, ich meine nach Hauseigener Schätzung sollen etwa bis 2020 2Mio. Elekrtoautos in Deutschland auf den Straßen fahren. Die RWE bspw. schätzt sogar 5 Mio. Einheiten. Da das aufladen wohl über die Steckdose gehen wird ist von steigenden Umsätzen bei den Versorgern auszugehen.

 

Das sind auf jeden Fall Investments die man unbedenktlich machen kann und auch rentabel sein sollten wenn sich Elektroautos erstmal nicht durchsetzen.

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Geschrieben · bearbeitet von Raccoon

Den Tesla Roadster kann man schon jetzt kaufen, ueber 100 fahren schon auf deutschen Strassen. Nissan Leaf soll im Oktober in den Verkauf gehen. Bei beiden dient ein Lithium-Ionen-Akkupack als Energie-Quelle.

 

Nachtrag: Den Mitsubishi i-MiEV kann man auch schon kaufen. Faehrt auch mit Li-Ionen Akku. Den verwandten Peugeot Ion gibt's voerst nur durch Leasing.

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Geschrieben

hoffentlich kommen die nie, ist nur ein subventionswettlauf ...

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Habe gehört, dass VW spätestens in zwei Jahren mindestens ein Elektromodell in Serie auf den Markt bringen will.

Wurde neulich von VW angerufen und gefragt, ob ich diesbezüglich an einer Studie teilnehmen möchte.

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Geschrieben · bearbeitet von obx

Den Tesla Roadster kann man schon jetzt kaufen, ueber 100 fahren schon auf deutschen Strassen. Nissan Leaf soll im Oktober in den Verkauf gehen. Bei beiden dient ein Lithium-Ionen-Akkupack als Energie-Quelle.

 

Nachtrag: Den Mitsubishi i-MiEV kann man auch schon kaufen. Faehrt auch mit Li-Ionen Akku. Den verwandten Peugeot Ion gibt's voerst nur durch Leasing.

Ich glaub ebenso gibt es schon von Citroen einen Elektroflitzer namens C-Zero und Lexus darf man als Edelmarke nicht vergessen. Vollhybrid RX450h ist auch schon verfügbar

 

P.S.: Ich halte von Elektroautos mit der derzeitigen Akku-Technik auch nichts. Alles reine Subvention, allein der Akku-Pack erreicht die Kosten eines normalen Mittelklassewagens. Die Leistung der Akkus lassen auch irgendwann nach, nix für Alltagsgebrauch

 

Die neueste Studie in dem Bereich stammt übrigens von Deloitte, danach sind E-Autos zu teuer, haben zu wenig Reichweite und einen zu langen Aufladeprozess

* TU Wien: Hauptproblem ist laut dieser Studie die geringe Reichweite von nur rund 170 km. Im Stadtverkehr kein Problem, ist die geringe Reichweite für längere Strecken lästig.

* PWC: Der hohe Preis ist derzeit aus Käufersicht nicht vertretbar.

* Instituts für Automobilwirtschaft der Hochschule Nürtingen: Der Staat sollte den Kauf von Elektroautos subventionieren, da diese bislang zu teuer sind.

* VDE: Forschungsbedarf besteht in den Bereichen Batterietechnologien, in der Leistungs- und Energiedichte, in der Lebensdauer und bei der Sicherheit. Batterien sind zu teuer.

Mein Link

Insofern dürften sich zumindest Marktforscher einig sein. Das die E-Autos reine Pseudo-Problemlöser sind und von Subventionen leben ist klar, und das die Industrie ohne den politischen Willen in Deutschland gar nicht existieren würde auch. Wir Deutschen sind ja klassische Subventions- und Steuersparforscher und -produzenten. Warum aber die Japaner in dem Markt so mitmischen habe ich auch noch nicht kapiert

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Geschrieben · bearbeitet von Gromit

Ich könnte mir gut vorstellen, dass durch hohe Subventionen etc. die nächsten 2-3 Jahre eine Art Elektroauto-Bubble aufkommt mit sehr hohen Bewertungen für Hersteller von entsprechenden Automobilen und Akkumulatoren. Und das obwohl die Technik bis dann noch nicht rentabel einsetzbar ist, da man ohne die Subventionen niemals den extrem hohen Anschaffungspreis wieder "reinfahren" könnte. Nach dem Platzen der E-Auto-Blase in 3-4 Jahren wird die Elektroautomobilität dann erstmal für tot erklärt, bevor so gegen 2020 effiziente und billige Autos auf den Markt kommen und sich final durchsetzen.

 

Ist natürlich reine Spekulation... dass sie sich letztendlich durchsetzen, da bin ich mir jedoch ziemlich sicher. Besonders in Verbindung mit Smart-Grids ist die Technik überzeugend.

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Ach, dieser Hype der momentan um E-Autos gemacht wird wird früher oder später auch sterben. Angetrieben worden ist er durch den, zugegeben, guten Toyota Prius. Aufgesprungen sind dann die Deutschen mit ihrem Anspruch auf eine Vorreiterrolle in grünen Technologien. Durch Deutsche/ Japaner durften andere nicht den Anschluss verpassen.

 

Was ist mit anderen Technologien, die durch diese Subventionsverblendung in den Hintergrund getreten sind? Ich denke da an die Brennstoffzelle, an Solartechnologie, Wasserstoff etc... Darum ist es komischerweise sehr sehr still geworden.

 

Hier dürfte ein Ansatzpunkt für Invests liegen. Gezielt in Unternehmen investieren, die nicht auf Hybrid sondern die Brennstoffzelle oder Wasserstoff setzen (sofern hierin überhaupt eine Alternative zu Benzin liegt).

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Geschrieben · bearbeitet von Raccoon

Ich glaub ebenso gibt es schon von Citroen einen Elektroflitzer namens C-Zero und Lexus darf man als Edelmarke nicht vergessen. Vollhybrid RX450h ist auch schon verfügbar

Der Citroen basiert wie der Peugeot Ion auf dem i-MiEV, gibts meines Wissens nach auch nur im Leasing. Hybride zaehlen nicht.

 

P.S.: Ich halte von Elektroautos mit der derzeitigen Akku-Technik auch nichts. Alles reine Subvention, allein der Akku-Pack erreicht die Kosten eines normalen Mittelklassewagens. Die Leistung der Akkus lassen auch irgendwann nach, nix für Alltagsgebrauch

 

Die neueste Studie in dem Bereich stammt übrigens von Deloitte, danach sind E-Autos zu teuer, haben zu wenig Reichweite und einen zu langen Aufladeprozess

* TU Wien: Hauptproblem ist laut dieser Studie die geringe Reichweite von nur rund 170 km. Im Stadtverkehr kein Problem, ist die geringe Reichweite für längere Strecken lästig.

* PWC: Der hohe Preis ist derzeit aus Käufersicht nicht vertretbar.

* Instituts für Automobilwirtschaft der Hochschule Nürtingen: Der Staat sollte den Kauf von Elektroautos subventionieren, da diese bislang zu teuer sind.

* VDE: Forschungsbedarf besteht in den Bereichen Batterietechnologien, in der Leistungs- und Energiedichte, in der Lebensdauer und bei der Sicherheit. Batterien sind zu teuer.

Mein Link

Ich denke, da wird sich noch so einiges tun was die Batterie-Technik angeht, aber zumindest kommt jetzt mal Bewegung in die Sache (Elektro-Autos gibt es ja schon seit mehr als 100 Jahren).

Siehe auch: Rekord E-Audi A2: DEKRA bestätigt 700 km Batterieleistung

 

Insofern dürften sich zumindest Marktforscher einig sein. Das die E-Autos reine Pseudo-Problemlöser sind und von Subventionen leben ist klar, und das die Industrie ohne den politischen Willen in Deutschland gar nicht existieren würde auch. Wir Deutschen sind ja klassische Subventions- und Steuersparforscher und -produzenten. Warum aber die Japaner in dem Markt so mitmischen habe ich auch noch nicht kapiert

Stimme dir soweit zu, aber die Zukunft gehoert den Elektro-Autos (meine Meinung, kein wissenschaftlicher Fakt ;) ).

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Geschrieben · bearbeitet von Raccoon

Ach, dieser Hype der momentan um E-Autos gemacht wird wird früher oder später auch sterben. Angetrieben worden ist er durch den, zugegeben, guten Toyota Prius. Aufgesprungen sind dann die Deutschen mit ihrem Anspruch auf eine Vorreiterrolle in grünen Technologien. Durch Deutsche/ Japaner durften andere nicht den Anschluss verpassen.

Irgendwann kommen Null-Emissionsgesetze fuer Fahrzeuge (Kalifornen hatte das schonmal geplant), dann mag die Hype vorbei sein aber Elektro-Autos u.ae. werden dann "normal" sein.

 

Was ist mit anderen Technologien, die durch diese Subventionsverblendung in den Hintergrund getreten sind? Ich denke da an die Brennstoffzelle, an Solartechnologie, Wasserstoff etc... Darum ist es komischerweise sehr sehr still geworden.

Brennstoffzellen nutzen Wasserstoff, faellt demnach zusammen (Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle). Solartechnologie ist wohl eher als Stromlieferant zum Laden im Gespraech, weniger im Sinne von einem solarangetriebenen Auto. Die Brennstoffzelle haette auch Zukunft, aber es fehlt an der Infrastruktur zum Nachtanken von Wasserstoff.

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Geschrieben

Bislang wurde der Chevy Volt bzw. in Deutschland Opel Ampera noch nicht genannt.

Die ersten 50km fährt man nur mit der Batterie, danach versorgt ein 1,4l Benzinmotor das Fahrzeug mit Strom.

Demnach reicht die Batterie in der Regel für die tägliche Fahrt zur Arbeit und dennoch ist das Fahrzeug mit dieser Lösung

zu längeren Fahrten bis zu 500km ohne Tankstop fähig.

Bis es leistungsfähigere Batterien oder hierzulande automatische Batterietauschstationen wie in Israel

gibt (Better Place Project Renault/Nisan) ist das so denke ich die beste Lösung.

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Geschrieben

Das E-Auto steht und fällt mit den Batterien, darüber sollte auch hier Konsens herrschen, berichtigt mich wenn jemand das different betrachtet. Sie sind der größte Kostenblock in einem E Auto.

 

Nun schauen wir uns doch mal das ganze etwas näher an.

 

In Deutschland haben wir derzeit 5 Lehrstühle für Elektro Chemie in Amerika ein paar Hundert in China wesentlich mehr. Die Führerschaft in diesem Sektor hält derzeit Südkorea inne resultierend aus Ihrem Know How der Unterhaltungselektronik.

Deutschland hat das nötige Potenzial, Entwicklungs und Verarbeitungswissen,bei den komplexen elektronischen Regelungen ist Deutschland derzeit sogar führend, einzig bei den elektrochemischen Speicherheit also der Zelle selber klafft in Deutschland eine riesige Lücke.

 

Was will eigentlich mit Subventionen erreicht werden ? - Durch kluge Forschungsförderung einem Land eine technologische Führungsposition zu verschaffen.

 

Nur wie wird das ganze bisher umgesetzt ?

 

USA:

A123 Systems hat vom US Energieministerium 249 Mio $ für den Aufbau einer Lithium Ionen Fabrik erhalten.

Gedanke dahinter: wer als erstes die großen Batterieeinheiten in Massenproduktion die für E-Autos benötigt werden produzieren kann, kann als erster die Produkte verbilligen und somit den Markt erobern.

 

Frankreich:

siehe USA, 125 Mio an Renault zum Aufbau einer 600Mio teuren Batteriefabrik.

 

China:

Nun auf direkte Hilfen, kommen unzählige indirekte Hilfen obendrauf, verbilligte Immobilien, Rohstoffe Energie usw.

 

Deutschland:

Keine Förderung an Bosch-Samsung bzw. Daimler-Evonik

 

Desweiteren gibt es in Japan, Frankreich Italien Spanien England und China eine Käuferprämie, die die Autos so verbilligen das sie einigermaßen Konkurrenzfähig zu bisherigen Motoren sind.

In London z.b. zahlt man keine Innenstadtmaut mit den E Autos etc.

 

ABER !

 

Wie man aus dem Bsp. USA sehr gut ableiten kann:

Die subventionierte Produktion von Gütern hat einen Startvorteil, wie man aber aus der amerikanischen Automobilindustrie gelernt hat kommen dabei keine guten Autos hervor. Es ist unwahrscheinlich das dieses bei den Batterien different laufen wird.

 

m.M nach bessere Lösung wäre:

 

Eine klügere "Subvention" wäre die Spritpreise jährlich so weit langsam zu erhöhen das sowohl die Effizienz als auch der bisherige übermächtige Gegner auf einer Stufe steht.

 

Wieso fördern dann Staaten wie China und die USA trotzdem mit solch gigantischen Summen ?

 

China hofft auf diesem neuen Gebiet eine Technologieführerschaft zu erringen, da sie einsehen mussten das sie den Rückstand bei Verbrennungsmotoren nicht aufholen können. Theoretisch ist es möglich in einer Technologie führend zu werden ohne eine alte voll zu beherrschen. Außerdem muss China Öl importieren, mit Strom aus Kohle die sie in großen Mengen als Bodenschätze besitzen könnten sie sich unabhängiger von Importen machen.

 

In abgeschwächter Form gilt dies auch für die USA.

 

Das Thema woher kommt der zusätzliche Strom für die E Autos spare ich mir hier, dieses Thema birgt zu viel Spamgefahr.

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Geschrieben

Das E-Auto steht und fällt mit den Batterien, darüber sollte auch hier Konsens herrschen, berichtigt mich wenn jemand das different betrachtet. Sie sind der größte Kostenblock in einem E Auto.

 

Nun schauen wir uns doch mal das ganze etwas näher an.

 

In Deutschland haben wir derzeit 5 Lehrstühle für Elektro Chemie in Amerika ein paar Hundert in China wesentlich mehr. Die Führerschaft in diesem Sektor hält derzeit Südkorea inne resultierend aus Ihrem Know How der Unterhaltungselektronik.

Deutschland hat das nötige Potenzial, Entwicklungs und Verarbeitungswissen,bei den komplexen elektronischen Regelungen ist Deutschland derzeit sogar führend, einzig bei den elektrochemischen Speicherheit also der Zelle selber klafft in Deutschland eine riesige Lücke.

Und trotzdem hat eine deutsche Firma einen Weltrekord mit ihrer Batterie aufgestellt, siehe Link in meinem Beitrag weiter oben. Die Batterie basiert uebrigens auf Lithium-Metall-Polymer-Technik.

 

Ich stimme dir aber grundsaetzlich zu, es sollte in dem Bereich mehr Foerderung in Deutschland geben.

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Geschrieben · bearbeitet von fireball

Raccoon, dieses Startup ist mir durchaus ein Begriff, auch das die Batterie selbst von 3M gebaut wurde, und nur Steuerung Verarbeitung und Umbau des Autos selbst von DBM Energy durchgeführt wurde. Dieser Batterietyp hat die Eigenart das er extreme thermische Belastungen durchmacht bei laden-entladen. Trotz alle dem :thumbsup: Samsung hat ja auch ein paar Euros geboten für den Laden :o

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Die nächsten 10 Jahre gehören den Elektrohybriden, das sind Elektroautos mit einem Hilfsmotor. Der Verbrauch lässt sich so auf 2 Liter pro hundert Kilometer senken ( ohne Klimaanlage, Heizung, schnelle Autobahnfahrt ).

Audi hat dabei zur Zeit das psychologisch beste Konzept, den Wankelmotor.

Dieser läuft außerhalb der Konkurenz der Zylinder und Hubraum Angeberei.

Denn kein A6 Fahrer würde 50.000 für einem 3 Zylinder mit 1 Liter Hubraum bezahlen,

ein 1 Kreislauf Wankelmotor hört sich dagegen nach High-Tech an.

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Geschrieben

Also ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass reine Elektroautos in den nächsten 10 Jahren einen nennenswerten Anteil am Individualverkehr erreichen können, jedenfalls nicht ohne massive Subventionen. Zunächst müsste sich mal ein allgemein gebräuchliches System der Energiespeicherung und Energieversorgung etablieren, d.h. in der bezahlbaren Großserie der Automobilhersteller und in einer flächendeckenden Infrastruktur der "Tankstellen". So lange jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht, wird das sehr schwierig sein. Für bestimmte Anwendungen sind reine Elektroautos sicher auch heute schon denkbar, z.B. in Fuhrparks. Aber für den normalen Autofahrer sind hier doch noch viele Probleme, die es noch zu lösen gilt. Wo kann ich unterwegs "tanken"?, wie lange dauert das?, wie flexibel bin ich?, gibt es überall freie Lademöglichkeiten in ausreichender Zahl? Bis diese Fragen zufriedenstellend beantwortet werden können, werden reine Elektroautos nur ein Nischenprodukt bleiben. Von Fragen der ökonomischen und ökologischen Sinnhaftigkeit mal ganz abgesehen.

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Also ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass reine Elektroautos in den nächsten 10 Jahren einen nennenswerten Anteil am Individualverkehr erreichen können, jedenfalls nicht ohne massive Subventionen.

Das sowieso nicht. E-Autos werden in 10 Jahren nicht die Individualität mehr besitzen, wie wir sie kennen, sondern werden nur in einem vernetzten System eine nennenswerte Rolle spielen. Der Trend für die E-Autos wird zum CarSharing in der City gehen, vernetzt mit E-Tankstellen in der City, die parallel auch als Parkplatz dienen, kombiniert mit extra Angeboten (also E-Tankstellen und Parkplätzen) an Bahnhöfen. Dann nimmt man sein E-Mobil, fährt an den Bahnhof, setzt sich in den ICE und ein gleiches E-Mobil wartet dort am Bahnhof auf einen. Dann gehts in die City zur Arbeit, dass E-Mobil wird dort wieder an ne E-Tanke geschlossen und steht dann für andere wieder zur Verfügung.

 

Ich denke, dass die Bahn hier als Mobilitätsdienstleister diese Lücke schließen würde. Die Bahn verfügt über die Infrastruktur Bahnhöfe...

 

Aber das E-Auto in dem klassischen Sinne, wie wir ein Auto kennen, also als Inbegriff der Mobilität, was vor unserem Häuschen steht und nur durch uns alleine benutzt wird, wird das E-Auto nicht ersetzen können. Es sei denn man ist als Pizzabote tätig, legt viele kleine Strecken in der City zurück, und hat vor seinem Pizzaladen eine E-Tanke. Dann wird es sich rechnen, ansonsten weniger. Da hat es nur eine Zukunft, wenn das Konzept E-Auto in ein ganz neues System gebracht wird. Und dieser vernetzte Mobilitätsverkehr wird kommen, die Dienstleister stehen auch schon in den Startlöchern.

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Hallo,

 

ich habe mich vor einiger Zeit mit dem Thema beschäftigt, ich hänge mal zwei interessante Studien zu dem Thema ran. Meiner Meinung nach ist es zu früh für den Kauf eines E-Fahrzeugs.

 

Grüße

releeze

 

elektromobilitaet.pdf

BCG_Batteries_for_Electric_Cars_Dec_09.pdf

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Aus eigener Erfahrung, ich bin eine Woche mit einem Elektroauto im Stadtverkehr herumgefahren. Das war jedoch ein Einsitzer, sehr leicht gebaut und sehr niedrig.

Dieses Auto hat eine normale Straßenzulassung gehabt, konnte Spitze ~65 fahren mit einer ungefähren Reichweite von 150 Kilometern bei optimalen Bediungen.

Knackpunkte gab es einige- zuvorderst der Preis. Die Akkus sind dermaßen teuer, die schlagen extrem zu Buche.

Das Auto hätte ca 10000 Euro gekostet, davon wären aber ca 8000 für die Akkus draufgegangen. So eine kleine "Schüssel" darf in meinen Augen nicht mehr als 2500 Euro kosten.

Man hat kaum eine Knautschzone, wird sehr leicht bei Ausfahrten übersehen und kann nur alleine fahren. Ich würde mir so etwas als Drittauto, "vielleicht" zulegen- sozusagen für die

Innenstadtausfahrt zum Arzt oder zum Einkaufen falls ich ggf. nicht mehr so gut zu Fuß bin und der ÖPNV in meiner Kleinstadt nicht so gut ausgebaut ist.

 

In der Kultur und Technik gab es vor kurzem einen interessanten Artikel über diverse Antriebssysteme. Fazit, wenn ich mich richtig erinnere war, reine Elektroautos wird es auf längere Sicht nicht geben, Hybride schon eher.

Nur mit Subventionen oder viel Geld in der Entwicklung könnte es vorwärts gehen- der Preis ist einfach noch nicht konkurrenzfähig.

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Hallo,

 

ich habe mich vor einiger Zeit mit dem Thema beschäftigt, ich hänge mal zwei interessante Studien zu dem Thema ran. Meiner Meinung nach ist es zu früh für den Kauf eines E-Fahrzeugs.

 

Grüße

releeze

 

elektromobilitaet.pdf

BCG_Batteries_for_Electric_Cars_Dec_09.pdf

 

Sehe das so ähnlich. In den Großstädten evtl. brauchbar.

Für die Landbevölkerung zu unwirtschaftlich.

Akku-Rasenmäher dagegen können sich schon lohnen.

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Wie sieht es mit Elektro-Mopeds für die City in den nächsten Jahren aus? Falls diese viel weniger Strom als Autos verbrauchen könnte man ja billigere Akkus einbauen und so wären die Geräte wahrscheinlich auch nicht viel teurer als normale Motorräder? Was meint ihr?

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Wie sieht es mit Elektro-Mopeds für die City in den nächsten Jahren aus? Falls diese viel weniger Strom als Autos verbrauchen könnte man ja billigere Akkus einbauen und so wären die Geräte wahrscheinlich auch nicht viel teurer als normale Motorräder? Was meint ihr?

 

Einfach im google Elektro-Moped eingeben - und man findet schon ein Angebot ab 1.500 EUR.

Ist auch wesentlich einfacher, die Batterien für so 30 - 50 Km Reichweite auszulegen -

schliesslich fallen solche Dinge wie Heizung, Lüftung, Klimatisierung (was man ja bei einem E-Auto bräucht,

oder wie soll die Sache sonst im Winter funktionieren ?) bauart-bedingt weg.

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Weiss man schon wann die Autohersteller ihre Elektroautos auf den Markt bringen und welche Akkus sie benutzen? Mich interessieren dabei vor allem die Akkus. Wenn der Akku nichts taugt kann man das Auto ja gleich abschreiben.

Erstens möchte ich in diese Branche investieren und zweitens möchte ich mir in den nächsten 1-2 Jahren ein Elektroauto kaufen falls diese bis dahin schon weit genug entwickelt sind. Ich fahre pro Tag nur 50km, brauche also keinen Super-Akku.

 

Im Sommer, in der Stadt, macht dieser Elektro-Renault bestimmt Laune.

Preis: 6990

Reichweite: 100 km

Geschwindigkeit: 80 km/h

Gewicht: 450 kg

Leistungs: 20 PS

 

 

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http://www.spiegel.d...,755401,00.html

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