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Cartman999

Wann kommen die Elektroautos?

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Malvolio
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Ich finde diesen Elektro-Auto Hype mehr als ärgerlich. Auf absehbare Zeit sind reine Elektroautos unpraktisch, teuer und ökologisch schädlich, so lange nur ein kleiner Teil unseres Stroms aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Hier werden nur wieder massiv Steuergelder vergeudet. "Gut gemeint" ist leider häufig nicht "gut". Wenn man sich darauf konzentrieren würde, energiesparende Verbrennungsmotoren und Fahrzeugkonzepte zu fördern, könnte man in kürzer Zeit, wesentlich mehr erreichen.

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Gol43r
Posted · Edited by Gol43r

Wenn ich die Vorschläge aus der Politik höre, dass es pro Elektroauto eine Kaufprämie von 5000 geben soll, dann ärgere ich mich ungemein. Es sollten Subventionen abgebaut werden und nicht neue Fässer aufgemacht werden. Die Autohersteller verdienen sich momentan eine goldene Nase und rufen wieder nach dem Staat und die Politik lässt sich wahrscheinlich“ wieder mal erweichen.

 

Meiner Meinung nach sollte man ganz anders vorgehen. Elektroautos werden auf kurzen Strecken genutzt werden d.h. für Wege von max. 100 km (Weg zur Arbeit und zurück) und die Nutzung ist also begrenzt auf die Städte.

 

Kleine Dinge können hier großes bewirken:

-Fahrstreifen nur für Elektroautos oder Elektroautos dürfen Busfahrstreifen nutzen ->Besitzer von Elektroautos sind im Stau deutlich schneller

-kostenlose Parklätze für Elektroautos in Städten ->kostenloses Park and Ride

-kostenloses Laden der Elektroautos an zentralen Knotenpunkten

 

Ein solcher Ansatz bietet wirklich einen Mehrwert bei überschaubaren Kosten...

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webber
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Wenn ich die Vorschläge aus der Politik höre, dass es pro Elektroauto eine Kaufprämie von 5000 geben soll, dann ärgere ich mich ungemein. Es sollten Subventionen abgebaut werden und nicht neue Fässer aufgemacht werden. Die Autohersteller verdienen sich momentan eine goldene Nase und rufen wieder nach dem Staat und die Politik lässt sich wahrscheinlich wieder mal erweichen.

 

Meiner Meinung nach sollte man ganz anders vorgehen. Elektroautos werden auf kurzen Strecken genutzt werden d.h. für Wege von max. 100 km (Weg zur Arbeit und zurück) und die Nutzung ist also begrenzt auf die Städte.

 

Kleine Dinge können hier großes bewirken:

-Fahrstreifen nur für Elektroautos oder Elektroautos dürfen Busfahrstreifen nutzen ->Besitzer von Elektroautos sind im Stau deutlich schneller

-kostenlose Parklätze für Elektroautos in Städten ->kostenloses Park and Ride

-kostenloses Laden der Elektroautos an zentralen Knotenpunkten

 

Ein solcher Ansatz bietet wirklich einen Mehrwert bei überschaubaren Kosten...

scheint das du nicht im thema drin bist ...

 

die ganze bevorzugung und subventionierung der e-autos ist einfach schrott, da gibt es kein schön gerede

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Ökoinvestor
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Gleiches gilt übrigens auch für die Subventionierung von WAsserstoffautos und -Tankstellen.

Es gibt eine extrem eindeutige Studie vom Umweltbundesamt, aus denen Erdgasautos als eindeutige ökologische Sieger

hervor gehen.

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pater-martinez
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Noch sind die E-Autos nur eine hippe Träumerei. Vielzuviel ungelöste Probleme:

 

Wie soll ich nachts Strom tanken, wenn ich im 4. Stock in der Grossstadt wohne. Damit brauche ich ein Ladekabel und eine Säule (ist ja wohl RWE auch dran die zu bauen).

Kabel an Autos nachts in Grossstädten - klingt nach einem neuen Spielfeld für Randalierer und Vandalen.

Wieviel dieser Säulen brauche ich dann für ein 8-Parteien-Mietshaus, wenn ich davon ausgeh, dass die Hälfte einmal E-mobil ist?

 

Was mach ich wenn ich auf der Autobahn mal liegenbleibe? Miniersatzakku? Irgendwie Solardings im Autodach? und bei Regen?

 

Wo soll der ganze Strom denn herkommen? Kann man gleichzeitig von Wind-, Solarenergie und E-Mobilität in Deutschland träumen?

 

Die Kosten wurden hier schon gut angesprochen. Das E-Auto wird wohl eher das Trend-Auto für gutbetuchte Grossstadt-Yuppies, was für ökologische Angeber. Ein Show-Ding wie ein I-Phone/ I-Pad: einsetzbar aber völlig überteuert. Aber das Geld will ja auch ausgegeben werden. Deshalb glaube ich, dass es genügend "Trendies" geben wird, die auch auf dem Land ein E-Auto als Drittfahrzeug, quasi als Statussymbol ("Wir sind Öko"), anschaffen.

 

Aber - wenn er sich dann abzeichnet - der neue Volkswagen, erschwinglich und mit Reichweiten von echten 400 km und mehr, dann hab ich die Aktie. Es ist noch zu früh.

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Farrol
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Ich denke auch, dass es noch etwas früh ist, aber ich glaube, dass das E-Auto in der Zukunft mal die tragende Säule sein wird. Die Stromerzeugung wird nicht mehr so problematisch sein, weil es irgendwann sicherlich möglich ist, einen Großteil des stroms aus ökologischen Energiequellen zu erhalten. Das Tankprtoblem ist schon schwieriger, aber sollen nicht irgendwelche Akuus erfunden worden sein, die man in Minuten auflädt?

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Wutzi
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Wie sieht das denn mit dem Ausbau des Stromnetzes für Elektroautos aus? Wenn ich den Akku in vertretbarer Zeit aufladen möchte, brauche ich leistungsfähige Steckdosen in jeder Garage, in der ein Elektroauto steht.

 

Ist so ein Ausbau des Kabelnetzes, bei dem alle Straßen aufgerissen werden müssen denn überhaupt durchsetzbar?

 

Und was ist mit den Laternenparkern? Spannen die die Kabel kreuz und quer über den Gehweg?

 

Wutzi

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webber
Posted · Edited by webber

wieso müssen für Starkstrom alle Straßen aufgerissen werden? wenn das so wäre, hätte RWE sicherlich seine Ladestationen, die keinen Gewinn abwerfen, eh nicht gebaut. Wechselstrom bekommste ja ohne Probleme auf ne fast beliebige Spannung ... Die Leute, die am Gehweg parken, müssen Akkus schleppen ...

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Wutzi
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Wenn alle Leute gleichzeitig ihr Elektroauto aufladen wollen, dürfte das vorhandene Stromnetz überlastet sein.

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webber
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warum sollte es?? so viele E-Autos wird es in den nächsten 10-15 Jahren nicht geben ...

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Farrol
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Ich denke auch, dass der Ausbau des Stromnetzes und die Erhöhung der gentuzten Elektroautos langsam angepasst werden, so dass es nicht unbedingt zu Problemen kommen muss.

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zocker
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Ich denke auch, dass es noch etwas früh ist, aber ich glaube, dass das E-Auto in der Zukunft mal die tragende Säule sein wird. Die Stromerzeugung wird nicht mehr so problematisch sein, weil es irgendwann sicherlich möglich ist, einen Großteil des stroms aus ökologischen Energiequellen zu erhalten. Das Tankprtoblem ist schon schwieriger, aber sollen nicht irgendwelche Akuus erfunden worden sein, die man in Minuten auflädt?

 

 

- heilige Einfalt - deshalb importiert die BRD jetzt auch seit dem Abschaltmanöver der Fr.Merkel 5 mal so viel Strom aus Tschechien, dreimal soviel Strom aus Frankreich?

- Strom aus erneuerbaren Energieträgern ist für max.20% gut - wer mehr auf Dauer, Tag und Nacht, mit und ohne Wind verspricht ist ein großer Lügner - so wie alle Grünen :'(

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maush
Posted · Edited by maush

seit dem Abschaltmanöver der Fr.Merkel 5 mal so viel Strom aus Tschechien, dreimal soviel Strom aus Frankreich?

kannst du das belegen?

 

Zu den Elektroautos:

Solange sich mit klassischen Verbrennungsmotoren ordentliche Gewinne erwirtschaften lassen, wird von den inländischen sattgefressenen Herstellern kaum mehr kommen als einige kaum gebrauchsfähige und total überteuerte alibi Produkte.

 

Der Druck wird aber von noch nicht ganz so satten ausländischen Konkurenten kommen:

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Draak
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Ich finde diesen Elektro-Auto Hype mehr als ärgerlich. Auf absehbare Zeit sind reine Elektroautos unpraktisch, teuer und ökologisch schädlich, so lange nur ein kleiner Teil unseres Stroms aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Hier werden nur wieder massiv Steuergelder vergeudet. "Gut gemeint" ist leider häufig nicht "gut". Wenn man sich darauf konzentrieren würde, energiesparende Verbrennungsmotoren und Fahrzeugkonzepte zu fördern, könnte man in kürzer Zeit, wesentlich mehr erreichen.

Gerade aus Anwendersicht würde ich da nicht alles so schwarz malen.

Elektromotoren sind robuste Arbeitstiere. Der ganze "Schweinkram" des Verbrennungsmotors inklusive seiner Nebenwirkungen entfällt.

Zylinderkopfdichtungen, pfeifende Turbolader und verstopfte Partikelfilter werden uns keine Schauer mehr über den Rücken jagen.

 

Die Alterung der im Motorraum verwendeten Materialien wird neben Verschleiß in erster Linie von den Heiß/Kalt-Temperaturwechseln verursacht. Schläuche und Kunststoffe werden spröde, Spannungen an Leiterkarten lassen auf Dauer Bauteile und Lötverbindungen brechen etc.

Man kann also beim Material diverser Komponenten sparen. Die heute verwendeten wären völlig überdimensioniert für kleinere Temperaturbereiche. Die Autos würden ja ewig halten. Welcher Hersteller will denn sowas? ;-)

Auch die Vibrationsbeanspruchung wird abgeschwächter sein.

 

Außerdem gefällt mir, dass mal sinnvoll über Energierückgewinnungskonzepte nachgedacht werden kann. Seltsamerweise kommen erst jetzt im Zuge der E-Mobilität alte Ideen, wie Schwungrad und Federn zum Speichern kinetischer Energie (Bremsenergie), wieder in den Fokus. Die direkte Umwandlung in Strom scheint aber beliebter/einfacher zu sein.

 

Da die Autoindustrie recht schnelle Modell-Zyklen hat und vernünftige Speichermedien absolut erforderlich sind, wird das der Batterieentwicklung nochmal einen kräftigen Schub geben.

Diese Speichermedien werden wahrscheinlich später als "Abfallprodukt" in abgewandelter Form auch in unseren Häusern stehen und eine autarke Energieversorgung ermöglichen. <-- Ist vielleicht ziemlich weit in die Zukunft geschaut, aber wenn unsere Fotovoltaikanlage den eigenen Haushalt theoretisch komplett versorgen kann, hält uns im Moment doch nur das fehlende Speichermedium davon ab, das Versorgerkabel zu kappen.

 

An den geringeren Lärmpegel und die fehlenden Abgasgerüche wird man sich schnell gewöhnen, wenn nur noch E-Autos rumfahren.

 

Die neue Spielwiese, die sich den Ingenieuren eröffnet, wird Deutschland nicht gerade schaden. Was technische Innovationen angeht, habe ich aus meiner Froschperspektive mit Ausnahme von Japan bisher weder in ausländischen Entwicklungsstandorten noch in Joint Ventures ernstzunehmende Konkurrenz gesehen.

Solange wir diesen Vorsprung halten können, wird jede technische Neuerung zu einem Wettbewerbsvorteil für deutsche Unternehmen.

 

Aus diesen Gründen und weil bei E-Mobilen mehr "Abfallprodukte" zu erwarten sind als bei weiter hochgezüchteten Verbrennungsmotoren, bin ich eher Pro-Innovation eingestellt.

Ohne den Apfel würde heute keiner mit einem Smartphone rumlaufen.

Vielleicht sagt man in einigen Jahren, ohne den E-Hype würden wir noch immer mit lauten Stinkern rumfahren und ohne Fukushima würden erneuerbare Energien noch immer ein Schattendasein führen.

Manchmal sind Wellen viel schneller und stärker als geahnt, wenn sie erst mal in Bewegung sind.

 

Batteriemanagement boomt schon seit Jahren im Zulieferermarkt. Ich bin recht optimistisch, dass sich die Fahrzeughersteller schon etwas länger Gedanken über Elektroautos gemacht haben als es der aktuelle E-Hype vermuten lässt.

Zumindest hoffe ich darauf, dass wir von der Geschwindigkeit der Entwicklung in diesem Bereich noch positiv überrascht werden.

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fgordonz
Posted · Edited by fgordonz

Dieses ganze "Elektroautogedöns" wird sich doch eh nicht in Deutschland entscheiden sondern in Asien - wenn in den MegaCitys das Elektroauto notwendig wird, dann kommt es weltweit - und wenn nicht dann nicht.

 

Deutschland wird da doch gar nicht gefragt das ist doch vom Marktvolumen her viel zu unwichtig, Deutschland baut ja im Prinzip nur noch die Autos, die die Asiaten/Amerikaner usw wollen.

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la plata
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Warum will alle Welt, dass die Akkumulatoren während des Aufladens im Auto verbleiben? Einfach das Akkupack mit einer Elektromechanik tauschen (Kuka wird sich über den Auftrag freuen ;)). Einzig die Akkus müssen leichter und kompakter werden, so dass man diese nicht mehr in den Boden des PKW einbauen muss. Die Kapazität währe dann bereits ausreichend. Des Weiteren haben dann auch die Tankstellen immer noch eine Daseinsberechtigung, was sozialpolitisch ebenfalls Gefallen findet.

 

Die eigentliche Frage ist jedoch, ob die Mobilität wie wir sie kenn überhaupt bestehen bleibt? Das Auto wird für die Jugend immer unwichtiger, da Prestige durch die neuen Kommunikationsgeräte ausgedrückt wird. Dann steigt kontinuierlich die Anzahl an Geringverdiener und die Konzentration in den Ballungsgebieten nimmt zu. Somit wird sich wahrscheinlich ein Wandel vollziehen, wo nicht mehr jeder ein Automobil besitzt und auch nicht besitzen möchte! Car Sharing und öffentliche Verkehrsmittel werden zunehmen.

 

 

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Sisyphos
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Die E-Autos haben noch einen langen Weg vor sich. thumbsup.gif

 

Na hoffentlich gibt es auf dem Weg genügend Ladestationen...:P

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Raccoon
Posted · Edited by Raccoon

Warum will alle Welt, dass die Akkumulatoren während des Aufladens im Auto verbleiben? Einfach das Akkupack mit einer Elektromechanik tauschen (Kuka wird sich über den Auftrag freuen ;)). Einzig die Akkus müssen leichter und kompakter werden, so dass man diese nicht mehr in den Boden des PKW einbauen muss. Die Kapazität währe dann bereits ausreichend. Des Weiteren haben dann auch die Tankstellen immer noch eine Daseinsberechtigung, was sozialpolitisch ebenfalls Gefallen findet.

Das Tauschen ist technisch moeglich und auch schon gezeigt worden, allerdings kann es meiner Meinung nach nur funktionieren, wenn

a ) alle Hersteller sich auf ein Akku-System einigen wuerden, d.h. Anschluesse, Spannung usw. muessten kompatibel zu verschiedenen Fahrzeugen sein, und

b ) die Akkus werden gemietet oder geleast statt mit dem Auto verkauft.

 

Die Firma 'Better Place' hatte mal so was vor, ging aber schnell bankrupt.

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Malvolio
Posted · Edited by Malvolio

Tauschakkus wären eine Möglichkeit ... Aber wie schon gesagt müsste sich da eine Standardisierung auf ein oder zumindest wenige Modelle durchsetzen. Ich weiß nicht ob das auf absehbare Zeit realistisch ist. Die notwendigen logistischen Probleme mal beiseite gelassen. Wasserstoff wäre vielleicht eine Möglichkeit. Oder eben hybride Antriebe oder ähnliche Konzepte.

 

Wenn Elektroautos preislich eine ernsthafte Alternative werden, dann werden sie bestimmt einen Markt finden. Der kleine Stadtflitzer, der Zweitwagen ... Tesla hat ja auch schon interessante Modelle am Start. Aber bevor die entscheidenden Probleme nicht gelöst werden, wird der Verbrennungsmotor erste Wahl im Individualverkehr bleiben.

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Draak
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Ich denke auch, dass es noch etwas früh ist, aber ich glaube, dass das E-Auto in der Zukunft mal die tragende Säule sein wird. Die Stromerzeugung wird nicht mehr so problematisch sein, weil es irgendwann sicherlich möglich ist, einen Großteil des stroms aus ökologischen Energiequellen zu erhalten. Das Tankprtoblem ist schon schwieriger, aber sollen nicht irgendwelche Akuus erfunden worden sein, die man in Minuten auflädt?

 

 

- heilige Einfalt - deshalb importiert die BRD jetzt auch seit dem Abschaltmanöver der Fr.Merkel 5 mal so viel Strom aus Tschechien, dreimal soviel Strom aus Frankreich?

- Strom aus erneuerbaren Energieträgern ist für max.20% gut - wer mehr auf Dauer, Tag und Nacht, mit und ohne Wind verspricht ist ein großer Lügner - so wie alle Grünen crying.gif

Guck an. Und heute zetern unsere Nachbarländer, weil wir unsere Stromüberschüsse zu Dumping- bzw. negativen Preisen exportieren. Ach hätten wir doch eine Flotte Elektroautos als Megapuffer am Netz. Dann wäre der Stromexport nicht so teuer. ;-)

Selbstverständlich sieht der Verbraucher nichts von diesem Preisverfall. Da wird jede Erhöhung mit der EEG-Umlage begründet. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Saubere Lobbyarbeit.

Das eigentliche Problem der großen Versorger ist der Monopolverlust bei schleichender Erhöhung der EEG durch kleine Betreiber von Photovoltaik- und Biogasanlagen.

Besser wäre doch ein schlagartiges Umschalten auf große Offshore-Kraftwerke, die nach Möglichkeit durch den Steuerzahler finanziert werden.

Wenn die EWE es schafft, sich ihren Ertragsausfall für die verspätete Anbindung ihrer Offshore-Anlage ans Netz über eine Umlage von allen Stromkunden bezahlen zu lassen, dann wird sich doch sicher auch ein Weg finden, die Speichertechnologien über Umlagen oder Steuern finanzieren zu lassen. ;-)

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edan
Posted · Edited by edan

Sieg der Auto-Lobby: Bundesregierung verhindert strengere Abgasnormen

 

Luxemburg/Hamburg - Aller guten Dinge sind drei - zumindest für die Autolobby und ihre verlässliche Freundin, Bundeskanzlerin Angela Merkel. Denn am Montag wurde die Abstimmung über einen bereits gefundenen EU-Kompromiss zu strengeren Abgasvorschriften zum dritten Mal verschoben: Nachdem Deutschland schon im Juli und Anfang Oktober eine Entscheidung scheitern ließ, wurde auch beim Treffen der EU-Umweltminister keine Lösung gefunden. Dort hatte sich Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) für eine Aufweichung der Grenzwerte stark gemacht und damit den Kompromiss ein weiteres Mal scheitern lassen.

 

Mehrere Amtskollegen unterstützten Altmaier, andere Länder wollten den Kompromiss dagegen annehmen. Der litauische Ratsvorsitz wolle in Kürze mit dem Europäischen Parlament Änderungen der bisherigen Einigung ausloten, sagte Litauens Umweltminister Valentinas Mazuronis zum Ende der Verhandlungen am Montag in Luxemburg.

 

Jetzt droht eine lange Verzögerung in der Gesetzgebung. EU-Diplomaten hatten vor dem Treffen erklärt, falls innerhalb der nächsten vier Wochen kein Kompromiss gefunden werde, könne eine Einigung wohl erst nach den Europawahlen im kommenden Jahr erzielt werden. Deutschland setzt die anderen Mitgliedsstaaten damit unter Druck - stimmen sie den Änderungswünschen der Bundesregierung nicht zu, wird eine Entscheidung weiter verschleppt.

 

SPON: Sieg der Auto-Lobby

 

Bislang habe ich wohl die Aufgaben eines Umweltministers falsch eingeschätzt? :wacko:

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