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MisterCashMachin

SeniVita Sozial gGmbH

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Amateur
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Hallo, kurze Frage.

Wie funktioniert die Kündigung des genusscheines?

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Buxi
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Zitat

 

SeniVita Social Estate AG / Schlagwort(e): Anleiheemission/Absichtserklärung
SeniVita Social Estate AG will Anleihen im Volumen von bis zu 30 Mio. Euro emittieren

18.10.2019 / 14:57 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
 

Die SeniVita Social Estate AG (SSE) erwägt, zwei Anleihen mit einem Gesamtnennbetrag von insgesamt bis zu 30 Mio. Euro zu emittieren. Eine Schuldverschreibung 2019/2023 soll mit 7 Prozent jährlich verzinst werden und eine Laufzeit von vier Jahren haben. Sie soll mit erstrangigen Grundschulden besichert (Sicherheitentreuhandvertrag) werden und ein Gesamtvolumen von bis zu EUR 20.000.000,00 haben. Eine weitere Schuldverschreibung 2019/2024 soll mit 9 Prozent verzinst werden, keine Besicherung aufweisen und fünf Jahre laufen. Hier wird ein Gesamtvolumen von bis zu EUR 10.000.000,00 angestrebt.

Die SSE befindet sich derzeit jedoch noch im Prüfungsprozess, ob diese Emissionen erfolgen sollen.

Etwaige Emissionserlöse sollen zur Refinanzierung der im Mai 2020 fälligen Wandelschuldverschreibung und zur Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit dienen.


 

https://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/senivita-social-estate-will-anleihen-volumen-von-bis-mio-euro-emittieren/?newsID=1209507

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Caro1971
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Soweit, so gut.

Aber was soll dieser schwammige Ton? Entweder begebe ich die Anleihen oder nicht. Natürlich kann eine Emission auch scheitern, wenn sie nicht ausreichend gezeichnet wird. Aber eine Meldung herausgeben, dass es in Erwägung gezogen wird, finde ich nun doch recht seltsam. Dies gilt umso mehr als offensichtlich die Planungen (incl. Volumen, Laufzeit, Kupon, Besicherung usw.) schon ziemlich fortgeschritten sind.

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BF19
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"...Die SSE befindet sich derzeit jedoch noch im Prüfungsprozess, ob diese Emissionen erfolgen sollen...."

Sehe das eher als unglückliche Formulierung. Dies soll bestimmt den ganz normalen Prozeß beschreiben:

Roadshow und Eruierung der Akzeptanz potentieller Instis. Wenn die mehrheitlich Nein sagen, wird abgeblasen, und es wird crashen.

Was mir aber negativ aufstößt:

Die im Vergleich zum Wandler höheren Verzinsungen beider Anleihen. Bei fast allen Emittenten sieht man doch, daß die jetzt begebenen Anleihen auf oder unter dem Niveau der Jahre zuvor begebenen Bonds liegen.

Da dies hier nicht der Fall ist, reflektiert das für mich eindeutig das höhere Risikopotential, was jetzt (im Vergelich zur Erstemission) eingegangen wird.

Und das C-Rating spricht ebenfalls Bände.

Ist also m.E. zu risikoreich. Werde bzgl. Anschlußfinanzierung da die Finger von lassen.

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Amateur
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Welche Auswirkungen wird es für den Genußschein haben? Sollten nicht bald wieder Zinsen gezahlt werden?

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John Silver
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vor 22 Minuten von huberkone:

Welche Auswirkungen wird es für den Genußschein haben? Sollten nicht bald wieder Zinsen gezahlt werden?

Erst einmal müssen die Anleihen platziert werden. Dann können ggf. im nächsten Jahre die Genüsse zurückgezahlt werden.

Steht aber auch alles oben in der AdHoc?!

Aber natürlich lassen sich Anleihen leichter platzieren, wenn offene Forderungen aus anderen Papieren gezahlt werden.

Und ja, es sollen dieses Jahr noch Zins-Zahlungen erfolgen.

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Caro1971
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vor 12 Stunden von BF19:

"...Die SSE befindet sich derzeit jedoch noch im Prüfungsprozess, ob diese Emissionen erfolgen sollen...."

Sehe das eher als unglückliche Formulierung. Dies soll bestimmt den ganz normalen Prozeß beschreiben:

Roadshow und Eruierung der Akzeptanz potentieller Instis. Wenn die mehrheitlich Nein sagen, wird abgeblasen, und es wird crashen.

Was mir aber negativ aufstößt:

Die im Vergleich zum Wandler höheren Verzinsungen beider Anleihen. Bei fast allen Emittenten sieht man doch, daß die jetzt begebenen Anleihen auf oder unter dem Niveau der Jahre zuvor begebenen Bonds liegen.

Da dies hier nicht der Fall ist, reflektiert das für mich eindeutig das höhere Risikopotential, was jetzt (im Vergelich zur Erstemission) eingegangen wird.

Und das C-Rating spricht ebenfalls Bände.

Ist also m.E. zu risikoreich. Werde bzgl. Anschlußfinanzierung da die Finger von lassen.

Warum C-Rating?

Die aktuelle WA hat gemäß Euler vom April 2019 ein Rating von B-.

 

Gemäß der AdHoc vom Mai 2019 sollten Ende Juni 2019 die Voraussetzungen vorliegen: "Es liegen nun die Voraussetzungen vor, damit Ende Juni 2019 sowohl Rückzahlungen der gekündigten  Genussrechte/Genussscheine erfolgen als auch eine erste Teilzahlung der nachzuholenden Genussscheinvergütung (für 2017) geleistet werden können. Die genauen Termine, die Reihenfolge der Rückzahlungen sowie der Umfang der Nachzahlung werden derzeit mit den Wirtschaftsprüfern abgestimmt und veröffentlicht, sobald sie festgelegt sind."

 

Leider ist das bislang nicht geschehen. Ende Juni wurde dann noch folgendes veröffentlicht: "Die SeniVita Sozial gGmbH kann die bislang aufgeschobenen Zahlungen der Genussschein-Vergütungen wieder aufnehmen, da nun die Voraussetzungen dafür wieder gegeben sind. Bis Ende Juni 2019 (zum 28. Juni) erfolgt eine erste Teilzahlung der nachzuholenden Genussscheinvergütung (für 2017) in Höhe von 2,0 Prozent. Weitere Nachzahlungen sollen bis Ende des Jahres geleistet werden."

 

Ich glaube kaum, dass bis zur beabsichtigten Emission der Anleihen noch Zinsen auf die Genüsse gezahlt werden. Allerdings halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass bei erfolgreicher Emission bis zum Jahresende noch die Zinsen gezahlt werden und ggf. die für Mai 2019 gekündigten Genussscheine zurückgezahlt werden. Letztlich will Senivita immer noch an die Börse - und das ist schwierig, wenn man vertraglich garantierte Rückzahlungen von Genussscheinen nicht leistet.

Ich frage mich ohnehin, ob nicht Anleger schon juristische Schritte eingeleitet haben. M.E. ist es zumindest die AdHoc vom Mai sehr problematisch, da dort der Eindruck erweckt wird, dass dies kurzfristig zu erwarten ist. Mittlerweile ist es Ende Oktober und es wurde weder der erforderliche Jahresabschluss veröffentlicht noch die Zinsen nachgezahlt.

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BF19
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Am 21.10.2019 um 11:44 von Caro1971:

Warum C-Rating?

Die aktuelle WA hat gemäß Euler vom April 2019 ein Rating von B-.

Es gibt immer 2 Ratings, eins vom Bond und eins vom Emittenten.

Ich bezog mich hier auf die SSE und nicht auf den Bond, und die ist von EH am 4.6.19 auf CCC+, also in die C-Klasse, herabgestuft worden.

 

Kann Deinen restl. Ausführungen nur zustimmen, sieht derzeit nicht gerade rosig aus, insbes. m.E. weil immer wieder angekündigte Termine für Aktionen seitens SSE nicht eingehalten werden, unprofessionell.

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John Silver
Posted · Edited by John Silver
Zitat

...
DGAP-Ad-hoc: SeniVita Social Estate AG / Schlagwort(e): Anleiheemission SeniVita Social Estate AG: Öffentliches Angebot zur Zeichnung von Anleihen - Wertpapierprospekt gebilligt - Zeichnungsfrist läuft bis zum 13. November - Umtauschangebot mit Prämie für Inhaber der Wandelschuldverschreibung 2015/2020 23.10.2019 / 18:08 CET/CEST
...

https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2019-10/47981196-dgap-adhoc-senivita-social-estate-ag-oeffentliches-angebot-zur-zeichnung-von-anleihen-wertpapierprospekt-gebilligt-zeichnungsfrist-laeuft-bis-zum-016.htm

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regdwight
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Was tun? Wenn die Emission flopt, wird es mit der Rückzahlung der WA sehr schwierig und die Kurse könnten weiter fallen, weil eine Restrukturierung mit unbekannten Auswirkungen droht. Hold-Out ist also sehr riskant. Wenn man das Angebot annimmt, unterstützt man die Refinanzierung, hängt aber anschließend in der länger laufenden Anleihe fest und muss darauf hoffen, das Wiesent den Karren endlich aus dem Dreck bekommt. Wie realistisch ist eine solche Erwartung? Überhaupt nicht klar ist mir, was passiert, wenn z.B. nur 1 Mio. getauscht und 1 Mio. gezeichnet wird? Gibt es einen Mindestbetrag, der zusammen kommen muss? Spannende Story, aber unverändert sehr intransparent.

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Caro1971
Posted · Edited by Caro1971

Die Risikofaktoren im Wertpapierprospekt lesen sich nicht gerade ermutigend ...

 

Allerdings glaube ich, dass die Emissionen dennoch erfolgreich sein können. Die Besicherung, die sehr attraktiven Zinsen (vor dem Hintergrund des Anlagenotstands) sowie das im ersten Halbjahr wieder positive EBITDA (Turnaround wenn auch noch nicht vollzogen, so doch zumindest eingeleitet) werden voraussichtlich ausreichend Investoren anziehen.

 

Sollte das nicht (vollständig) gelingen, ist aber z.B. eine weitere Stundung durch die Züblin-Gruppe sicherlich machbar (Positiv ist hier anzumerken, dass neben der SeniVita gGmbH nun auch die Züblin-Gruppe ihren Beitrag leistet!). Letztlich hat diese ein Interesse an dem Fortbestehen der Senivita Social Estate. Weiterhin wird auch das IPO weiter verfolgt. Der Verkauf von Weidenberg und Königsberg sollte in H1 2020 auch noch > 20Mio einbringen. Diverse Sale-and-Lease-Back Konstruktionen dürften schließlich die Liquiditätssituation weiter entspannen. Wenn alle Stricke reißen, wird auch eine Prolongation der existierenden WA ins Auge gefasst werden.

 

Insgesamt gibt es also verschiedene Wege, durch die das Fortbestehen von Senivita Social Estate sichergestellt werden dürfte. Die SSE-Gruppe ist in einem Wachstumsmarkt aktiv. Perspektivisch wird es auch weitere politische Unterstützung durch veränderte Rahmenbedingungen geben. Die SSE-Gruppe hat durchaus gezeigt, dass sie mit der Planung und Bau von Immobilien hohe Renditen erzielen kann. Das sollte auch zukünftig möglich sein.  

 

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Bondhopper
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Sicher ist ein "Ausflug" in den Prospekt mit einer Geisterbahnfahrt zu vergleichen, jedoch ist das mesite eh bekannt. Neu sind ein paar Zahlen zur Immobiilenbewertung sowie der Rangrücktritt von Züblin bis Ende 2020.

 

Ich unterstelle den Willen von Doc Wiesent & Co, sein Lebenswerk fortzuführen und die Gläubiger zu bedienen. Bei einer Investorenumfrage scheint Senivita allerdings keine offenen Türen für die etwaigen Aktien, die ja für uns Bondholder zusätzliche Absicherung darstellen würde, eingerannt zu haben.

 

Worst Case ist eine Insolvenz bis Mai 2020; in dem Fall bin ich cashmäßig besser bedient, wenn ich vorher die WAs in neue Anleihen getauscht habe, da ich bei Tausch die WA- Stückzinsen sowie 3 % Umtauschprämie aufs Nominal vereinnahme.

 

Ich rechne mit einer zeitigen Bekanntmachung vom KFM Mittelstandsfonds, der bislang großer Unterstützer war und einiges Volumen in die neue(n) Anleihen bringen würde.

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BF19
Posted · Edited by BF19

Hier die zusammengefaßten Infos zu den Neuemissionen und den Zeichnungsmodalitäten von heute:

https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2019-10/47990550-dgap-news-senivita-social-estate-ag-deutsch-016.htm

 

m.E. nach:
+ KFM wird seinen 5Mio Anteil komplett in die besicherte PAL tauschen.

Die haben selbst im Vormonat ihre Anteile leicht aufgestockt. (weitere Verbesserung des KFM Einstandskurses)

+ es wird etl. Kurzspekulanten geben, die mit einem Anstieg der alten und evtl. ein kurzfristiges Halten auf pari/bzw. leichtem Anbstieg der Neuen Anleihen rechnen.

Erste Spekulanten waren auf Gettex aktiv.

 

Kurzfristig sollte es gehen, weil viele Anleger Dank Niedrigzins und Anlagenotstand rein auf die Kupons 'starren' werden.

 

Ob das nachhaltig sein wird, bezweifele ich, Kursabstürze wieder vorprogrammiert. Weil zu einem lukrativem Marktsegment gehört auch ein fähiges SSE Management; und bis dato haben die sich nicht mit allzuviel Ruhm bekleckert...

 

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Caro1971
Posted · Edited by Caro1971

Der Handel in der WA ist z.Zt. ausgesetzt. Heute Mittag wurde allerdings noch fleißig gehandelt.

Wenn ich an den Erfolg der Emission glaube, sind die aktuellen Kursen <90% definitiv Kaufkurse.

Hat jemand Hintergrundinformationen? 

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Caro1971
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Ich bin etwas überrascht über die Marktreaktion …

 

Die alte Wandelanleihe wurde heute teilweise nahe 100% gehandelt (und notiert auch jetzt noch nahe 90%, vor einer Woche noch <80%). Das deutet darauf hin, dass der Markt an den Erfolg der Emission glaubt. Ich finde das wie oben beschrieben durchaus nachvollziehbar. Darüber hinaus kann es sich auch zu einer selbst erfüllenden Prophezeiung entwickeln. Je näher die alte WA an 100% handelt, desto eher werden Investoren von dem Tauschangebot Gebrauch machen (incl. 3% Prämie).

 

Wenn es aber der Social Estate gelingt, die Anleihen zu platzieren, verbessern sich auch die Aussichten für die Genussscheine. Die Liquidität der Social Estate ist dann zunächst einmal gesichert und die gGmbh kann b.a.W. auf Liquiditätsspritzen und sonstige Maßnahmen verzichten. Damit rücken dann aber die nachzuholenden Zinszahlungen in den Vordergrund. Für 2017 sind noch 5% und für 2018 noch 7% ausstehend. Bereits im Mai 2020 werden dann für 2019 weitere 7% fällig. Selbst wenn diese Zinszahlungen nicht vollständig bis Mai nachgeholt sein werden, ist es bei Genussscheinkursen von aktuell unter 60% ein sehr attraktives Risiko/Chance Verhältnis. Im Gegensatz zu der WA hat der GS nämlich überhaupt nicht auf die jüngsten Entwicklungen reagiert.

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regdwight
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Hat schon jemand von seiner Bank die Unterlagen zum Umtauschangebot erhalten? bei Flatex tut sich bislang nichts.

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Amateur
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Dann gehen wir Mal davon aus, das instis auch zeichnen

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wupi
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Gibt aktuell den Wandler wieder zu 82 in Frankfurt. Nach der Ankündigung der Anleiheplatzierung waren wir kurz bei 95

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stupidgame
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vor 40 Minuten von wupi:

Gibt aktuell den Wandler wieder zu 82 in Frankfurt. Nach der Ankündigung der Anleiheplatzierung waren wir kurz bei 95

Ja, die typische "deutsche Deppenrally".

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BF19
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vor 11 Stunden von Caro1971:

Interview mit Dr. Wiesent :  "Müssen erst wieder Vertrauen aufbauen"

 

https://www.anleihen-finder.de/wp-content/uploads/2019/10/Der-Anleihen-Finder-Oktober-2019-3.pdf

wenn ich's richtig verstanden habe, stehen laut Dr. Wiesent in 2020 2 Fertigstellungen an. Gleichzeitig beschreibt er aber ein Ziel von 4-10 Pflegewohneinheiten pro Jahr.

Und genau da sehe ich den Knackpunkt. Die werden m.E das Ziel nicht so schenll erreichen...

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Jurassic2019
Posted · Edited by Jurassic2019
On 10/16/2019 at 6:35 AM, huberkone said:

Hallo, kurze Frage.

Wie funktioniert die Kündigung des genusscheines?

Wäre es für die Inhaber des Genussscheines aktuell sinnvoll diesen zu Kündigen? Inhaber haben eine zweijährige Kündigungsfrist aufs Jahresende, was aktuell einer Wirksamkeit zum 31.12.2022 entsprechen würde. Basierend auf dem aktuellen Kurs und einer angenommenen Rückzahlung zu pari wäre die attraktiv. Welchen Vorteil hat man den durch ein Kündigung? Grundsätzlich erwarte ich eine positive operative Entwicklung aufgrund der attraktiven Branche. Würde mich dennoch über Input zur Kündigung, mit welcher ich (noch) nicht vertraut bin, freuen.

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Caro1971
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Kündigen ist jederzeit möglich (mit Wirkung zum Mai + 2 Jahre, aktuell also Wirksamkeit Mai 2022). Allerdings hat die Gesellschaft die zum Mai 2019 gekündigten Genussscheine nicht zurückgezahlt, da zunächst noch nachzuholende Zinszahlungen erfolgen müssen (Zinsen für die Jahre 2017 (teilweise) und 2018 (komplett)). Aktuell ist eine Kündigung nicht sinnvoll, da die Frist ohnehin erst im Mai 2020 zulaufen beginnt. 

Die Branche ist grundsätzlich sicherlich attraktiv und auch operativ sollte es bei der Social Estate bzw. der gGmbH zukünftig wieder besser laufen (aktueller Vorstandsvorsitzender ist auch Gründer und Hauptaktionär). Erste Verbesserungen sind schon sichtbar und sollten die aktuellen Anleiheemissionen gelingen, ist auch der Liquiditätsbedarf der Social Estate b.a.W. erst mal gestillt. Das wird sich dann auch in den Kursen für die GS niederschlagen und weitere Zinszahlungen ermöglichen. Glaubt man an die Zukunft der Senivita sind die GS zu aktuellen Kursen unschlagbar bzgl. der Rendite - allerdings bei Insolvenz auch potentieller Totalverlust.

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