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Commerzbank

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Holgerli
vor 1 Minute von SlowHand7:

Die Summe sagt ja nun nicht viel aus.

Ich glaube wir reden hier gerade etwas aneinander her. Bzw. ich habe es zumindest anders verstanden was Finanz-Szene gesagt hatte:

 

Einerseits hat es das hier gegeben:

vor 2 Minuten von SlowHand7:

Das sind vielleicht 10.000 verblödete Aktionäre mit jeweils 100 Aktien.   :)

 

Andererseits hat es eine, einzige Tranche mit der Größe von (mehr als) 1 Mio. Aktien gegeben die der Unicredit angedient wurde. 

Und und bezüglich dieser Tranche habe ich es so verstanden, dass diese einer Person gehört hat. Also nicht 1 Mio. Aktien von hunderten oder tausenden Aktionären, sondern nur von einem Einzelaktionär.

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SlowHand7
vor 2 Minuten von Holgerli:

Andererseits hat es eine, einzige Tranche mit der Größe von (mehr als) 1 Mio. Aktien gegeben die der Unicredit angedient wurde. 

Und und bezüglich dieser Tranche habe ich es so verstanden, dass diese einer Person gehört hat. Also nicht 1 Mio. Aktien von hunderten oder tausenden Aktionären, sondern nur von einem Einzelaktionär.

Wo steht das?

Da kann doch die beauftragte Bank durchaus Stücke von 10.000 Aktionären eingesammelt haben um sie dann in einer Aktion der Unicredit anzudienen?

Das war doch sicherlich kein Einzelaktionär der so blöd war.

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 1 Minute von SlowHand7:

Wo steht das?

Das steht nirgendwo. Das wurde im Podcast so gesagt.

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Megatron
vor einer Stunde von Holgerli:

So direkt haben sie das nicht gesagt aber wohl gemeint.

Was sie aber weiterhin nicht verstehen ist die 1%-Tranche mit über 1 Mio. Aktien. Das wäre ein Gegenwert von 37 Mio. Euro. Da sollte sich jemand Gedanken gemacht haben und einen guten Grund haben.

Die einfachste Annahme wäre doch, das jemand davon ausgeht mit der Unicredit Aktie in den nächsten Jahren eine höhere Rendite zu erwirtschaften und die Gelegenheit zum steuerneutralen Tausch wahrnimmt.

 

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Handelsblatt:

Zitat

Unicredit erhöht Anteil auf mehr als 34 Prozent

 

Das Mailänder Geldhaus hat mit seiner Beteiligung eine wichtige Hürde übersprungen. Die Commerzbank mahnt bei der Bewertung der Derivatepositionen jedoch zur Vorsicht.

 

Im Rahmen des seit Anfang Mai laufenden Übernahmeangebots haben Anteilseigner 7,58 Prozent der Commerzbank-Aktien angedient, wie das Mailänder Geldhaus am Dienstag mitteilte. Damit steigt der Aktienanteil von Unicredit von 26,77 auf 34,45 Prozent.

 

Offenbar hat hinter dem Umtauschangebot doch mehr gesteckt als:

Zitat

vielleicht 10.000 verblödete Aktionäre mit jeweils 100 Aktien. 

 

Orcel, der alte Fuchs... Es ist genau wie in einem Zeitungsartikel beschrieben. Er schleicht sich unbemerkt von hinten an und schafft Tatsachen.

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SlowHand7

Und was bringt ihm das nun?

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stagflation
vor 1 Minute von SlowHand7:

Und was bringt ihm das nun?

 

Er ist kurz vor dem Ziel.

 

Die FAZ schreibt:

Zitat

Über den direkten Anteil von nun 34,35 Prozent hinaus besitzt Unicredit Finanzinstrumente, die ihr laut Homepage der Commerzbank Zugriff auf weitere 12,1 Prozent der Commerzbank-Aktien erlauben. Außerdem gibt es andere Banken, die womöglich im Auftrag von Unicredit in der Commerzbank engagiert sind: ....

 

Da fehlt nicht mehr viel bis zu 50%. Vielleicht hat er sie sogar schon.

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Someone

Hier lässt sich wöchentlich der Stand mit Aktualisierungen Dienstag Nachmittag nachlesen.

Danach sind bisher 7,58 % der Aktien bisher angedient worden, 26,77% schon in Besitz der Unicredit.

Bei den "Swaps" verstehe ich leider nicht genau was darin steckt, aber über Swaps könnten evtl. noch einmal 3,22 % und 13,19 % an Commerzbankaktien hinzukommen.

 

Wenn also die Swaps alle in Aktien umgewandelt werden können, sind das schon jetzt mehr als 50% der Stimmrechte...

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Megatron
vor 53 Minuten von SlowHand7:

Und was bringt ihm das nun?

Er muss kein Pflichtangebot, bei dem unter Umständen vor Gericht gestritten wird ob es angemessen ist, mehr machen, sondern hat die nächsten Jahre Zeit einfach bei jedem Rücksetzer ein paar nachzukaufen.

 

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SlowHand7
vor 2 Minuten von Megatron:

Er muss kein Pflichtangebot, bei dem unter Umständen vor Gericht gestritten wird ob es angemessen ist, mehr machen, sondern hat die nächsten Jahre Zeit einfach bei jedem Rücksetzer ein paar nachzukaufen.

 

Ich dachte bei Überschreiten von 30% wäre ein Pflichtangebot vorgeschrieben.   :(

Aber egal. Was da bisher angeboten wurde ist ja lächerlich.

Und wenn überhaupt dann möchte ich doch bitte Cash und keine italienische Aktie.     LOL

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Megatron
vor 1 Stunde von SlowHand7:

Ich dachte bei Überschreiten von 30% wäre ein Pflichtangebot vorgeschrieben.   :(

Das Pflichtangebot durch ein freiwilliges Angebot zu ersetzten, mit dem man gerade so über die 30% kommt, war ja gerade der, zugegeben nicht ganz ungeniale, Schachzug.

Das Plfichtangebot hätte er nur machen müssen, wenn so über die 30% gekommen wäre.

 

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SlowHand7

Na ja, das letzte Angebot war jedenfalls vollkommen uninteressant.

Mal sehen was sie noch so bieten werden.

 

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stagflation

Handelsblatt:

Zitat

Woher stammen die Commerzbank-Aktien für Unicredit?

 

Die italienische Bank erhielt trotz eines relativ unattraktiven Angebots überraschend viele Commerzbank-Anteile. Doch die Herkunft der Aktien wirft Fragen auf.

 

Die Commerzbank-Aktien, die Unicredit im Rahmen ihres öffentlichen Angebots erhalten hat, stammen womöglich größtenteils von mit Unicredit verbündeten Investmentbanken – und nicht von langjährigen Commerzbank-Aktionären. Diesen Verdacht teilte die zweitgrößte deutsche Privatbank ihren Beschäftigten am Dienstagabend im Intranet mit.

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SlowHand7
vor 1 Stunde von stagflation:

 

Es ist doch vollkommen belanglos woher die Aktien stammen.

Das ist auch in keinster Weise  nachvollziehbar.

Erst recht wenn da Optionen ausgeübt wurden.

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Megatron
vor 54 Minuten von SlowHand7:

 

Es ist doch vollkommen belanglos woher die Aktien stammen.

 

Eben. Ist vollkommen egal.

 

Da wurde spekuliert das "Friends and Family" (original so gelesen) der Uni die Aktien angedient haben. Und? So geht halt Kapitalismus, wenn deutsche Unternehmen shoppen gehen stört es ja auch keinen.

Der Artikel hatte irgendwie viel #mimimi

 

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
Zitat

Ist vollkommen egal.

 

Ich finde es hochinteressant, was dort passiert.

 

Der Übernahmeversuch läuft wie ein Schachspiel. Man sieht die Züge - aber man weiß oft nicht, warum sie gemacht werden. Am Ende wird die eine oder die andere Seite gewinnen. Vielleicht wird man dann etwas mehr darüber erfahren, warum einzelne Züge gemacht wurden. Vielleicht wird auch die eine oder die andere Seite ihre Strategie erklären.

 

Klar ist, dass auf beiden Seiten Teams von Experten an einem Schlachtplan gearbeitet haben. Man wird Ziele und Zwischenziele definiert haben, Pläne und Alternativpläne erarbeitet, geprüft, und teilweise wieder verworfen haben. Und man wird sich natürlich auch überlegt haben, was die Gegenseite plant und wie sie auf eigene Aktionen reagieren wird. Man wird auch seinen Machiavelli und seinen Clausewitz gelesen haben...

 

Da ist beispielsweise das Übernahmeangebot. Die Commerzbank hat versucht, durch Aktienkäufe die Unicredit über die 30% Schwelle zu treiben und zu einem offiziellen Übernahmeangebot zu zwingen. Unicredit hat den Braten gerochen, und ist dem zuvorgekommen mit einem freiwilligen Angebot. Hier haben einige gesagt: uninteressant, wird keiner annehmen. Auf einmal zeigt sich, dass die Unicredit doch einen nennenswerten Anteil an Aktien hinzugewonnen hat. Hier sagen einige: uninteressant, ist vollkommen egal, woher die Aktien stammen. Nein, das ist nicht egal,  sondern sogar hochinteressant. Weil es zeigt, dass Unicredit im Hintergrund Absprachen getroffen und Bündnisse geschmiedet hat, was bisher nicht sichtbar war. Natürlich wird Unicredit dafür etwas bezahlen müssen. Vielleicht nicht In Geld, aber mit Gefälligkeiten. Und es wirft die Frage auf, warum die Commerzbank nicht in der Lage ist, Großaktionäre so an sich zu binden, dass keine Überträge zur Unicredit stattfinden.

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Megatron
· bearbeitet von Megatron
vor 3 Stunden von stagflation:

Ich finde es hochinteressant, was dort passiert.

Ja auf jeden Fall, ein Wirtschafts-Velociraptor in freier Wildbahn.

Mein "egal" hat sich eher auf das Überscheiten der 30% bezogen. Das freiwillige Angebot wurde hierzulande ja gerne belächelt

 

- nicht fair

- nicht gut

- keine Vorteile

- wer soll das Annehmen

- usw.

 

Dabei ging es ja nur ums Überschreiten der 30% von einem sehr komfortablen Wert knapp drunter. Woher die Aktien kommen, spielt, solange alles im rechtlich erlaubten Rahmen bleibt, dann keine Rolle, Hauptsache man kommt drüber.

Hierzulande wurde ja so getan als müssten die Aktien von deutschen Kleinanlegern kommen.

 

Das Orcel offenbar paar Seilschaften Netzwerke Kumpels hat, und er wohl schon vorher das Ergebnis kannte, unterstreicht ja nur den Klassenunterschied zwischen den römischen Eroberern und den germanischen Verteidigern.

 

 

 

 

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stagflation
vor 3 Minuten von Megatron:

Das Orcel offenbar paar Seilschaften Netzwerke Kumpels hat, und er wohl schon vorher das Ergebnis kannte, unterstreicht ja nur den Klassenunterschied zwischen den römischen Eroberern und den germanischen Verteidigern.

 

Ja, die wackeren Germanen aus Bankfurt bräuchten jetzt einen Arminius... :D

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SlowHand7

Spielt doch alles keine Rolle für uns solange der Kurs nicht steigt.

 

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fgk

https://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/commerzbank-bafin-soll-verkaeufer-an-uncredit-pruefen-accg-200896794.html
 

Wer hat Commerzbank-Aktien an Unicredit verkauft?

Zitat

Der Großteil der 7,2 Prozent „stammt überwiegend von Banken und mit ihnen verbundenen Parteien, von denen einige bekannte Derivate-Gegenparteien der Unicredit sind – wie etwa Nomura mit 2,06 Prozent“.

[…]
Von den 7,2 Prozent an Commerzbank-Aktien, die seit 5. Mai 2026 zum Tausch in Unicredit-Aktien angemeldet wurden, heißt es: Keinen einzigen langfristigen institutionellen Investor habe die Commerzbank identifiziert, und die Summe der Privatanleger, die Unicredits Angebot angenommen hätten, liege bei lediglich 0,05 Prozent. Man könne den Anteil von 7,2 Prozent „nicht als Beleg für eine unabhängige Unterstützung“ für Unicredits Angebot werten. Die Commerzbank warf Unicredit daher vor, am 2. Juni in ihrer Mitteilung den Eindruck erweckt zu haben, sie besitze schon mehr als 50 Prozent an der Commerzbank. Diesen Schluss hatten in der Tat einige Medien gezogen, weil sie zusätzlich zu den 7,2 Prozent an angedienten Aktien und den 3,2 Prozent an Long-Derivaten, die Unicredit auf die Commerzbank hält, auch die mitgeteilten 13 Prozent zum direkten Aktienanteil von 26,77 Prozent hinzuzählten. Doch die 13 Prozent beinhalten keine Lieferpflicht von Commerzbank-Aktien, sondern in diesen Verträgen ist nur ein Barausgleich bei Kurssteigerung der Commerzbank-Aktie vereinbart. Daher heißt es auch außerhalb der Commerzbank, diese 13 Prozent erlaubten keinen Zugriff auf Commerzbank-Aktien.

 

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Megatron
vor 16 Minuten von fgk:

Hört sich für mich nach einer Verzweiflungstat an. Was ist denn bitte schön mit "unabhängige Unterstützung" gemeint? Die Unicredit hat doch selbst immer behauptet, mit dem Angebot keine Mehrheit erlangen zu wollen, sondern lediglich über die 30% kommen zu wollen. "Einige Medien...." ja, schön und gut, aber die Qualität des Journalismus ist ja jetzt kein Kriterium.

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lowcut

Bieterkampf um Monte dei Paschi könnte Gift für Commerzbank-Aktie sein.

Zitat

Die Aktie der Commerzbank könnte wegen des Bieterkampfes um die italienische Bank Banca Monte dei Paschi di Siena unter Verkaufsdruck geraten, falls Unicredit einsteigt, meinen die Analysten von Keefe, Bruyette & Woods.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/Bieterkampf-um-Monte-dei-Paschi-koennte-Gift-fuer-Commerzbank-Aktie-sein-id30942639.html

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Handelsblatt:

Zitat

Unicredit erhöht Anteil im Übernahmekampf auf über 39 Prozent

 

Im Rahmen des aktuellen Übernahmeangebots, das von Anfang Mai bis zum vergangenen Dienstag lief, haben Anteilseigner den Italienern 12,51 Prozent der Commerzbank-Aktien angedient, wie Unicredit am Freitag mitteilte.

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