Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen

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220 Beiträge in diesem Thema

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vor 7 Minuten schrieb Nachdenklich:

 

Wie hoch sollen Verluste dann auflaufen, damit Du einen Verkauf für lohnenswert hältst?

Ich halte den Fonds ja schon ziemlich lange (seit 2012), bisher war ich mit der Performance meistens zufrieden, der Fonds hat gutes Geld gebracht. Dieses Jahr sieht das anders aus. Bei einer speziellen Strategie muss man auch mal kurzfristig Verluste in Kauf nehmen können. Nur zweifel ich halt auch ein wenig an der Strategie, die meiner Meinung nach zunehmend aufgeweicht wird. Wenn ich in diesen Fondsmanagerkommentaren von Käufen von Alibaba, Facebook, Tencent, Alphabet etc. lese, dann ist das nicht mehr das, wofür ich den Fonds eigentlich gekauft habe (ursprüngliche Ausrichtung auf Deutschland/Europa, Nebenwerte, Value). Da mich das erweiterte aufgeweichte Konzept nicht mehr wirklich überzeugt, gebe ich dem Fonds maximal noch einen Spielraum bis -8% seit Jahresbeginn. Ich halte es aber schon noch für denkbar, dass sich der Fonds bis Ende des Jahres etwas berappelt.

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vor 13 Minuten schrieb Mato:

Da mich das erweiterte aufgeweichte Konzept nicht mehr wirklich überzeugt, gebe ich dem Fonds maximal noch einen Spielraum bis -8% seit Jahresbeginn.

Das verstehe ich eben nicht!

Wenn Dich das Konzept nicht mehr überzeugt, dann verkaufe doch jetzt. Ein Verkauf zu noch 8 Prozent weniger ist doch nachteiliger als jetzt zu verkaufen.

Ich zumindest will doch nicht dann verkaufen, wenn der Verlust noch höher angelaufen ist.

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vor einer Stunde schrieb Nachdenklich:

Das verstehe ich eben nicht!

Wenn Dich das Konzept nicht mehr überzeugt, dann verkaufe doch jetzt. Ein Verkauf zu noch 8 Prozent weniger ist doch nachteiliger als jetzt zu verkaufen.

Ich zumindest will doch nicht dann verkaufen, wenn der Verlust noch höher angelaufen ist.

Wie gesagt war ich mit dem Fonds in den letzten Jahren bisher ganz zufrieden. Dieses Jahr gibt es Probleme, die der Fonds bei Schwächen bei Nebenwerten, Value-Werten, Europa-Werten sieht. Das mag sich auch schnell wieder ändern. Ein Verlust von bisher gut 4 Prozent in diesem Jahr gefällt keinem, aber halte ich aus und das muss man einem aktiven Fonds auch zugestehen. Das kann sich selbstverständlich auch wieder zum guten ändern. Persönlich habe ich mir halt die genannte Grenze gesetzt, ab der ich auf jeden Fall verkaufen würde, schließe aber auch nicht aus, dass das schon vorher passiert.

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Geschrieben · bearbeitet von timk

Bin gespannt was der Fischer demnächst in seinen Interviews als Erklärung liefert (falls er sich überhaupt traut). Seit ca. 2 Wochen hat sich der Absturz dramatisch beschleunigt. Mittlerweile der worst performer in meinem Portfolio.

 

Edit:

Fischer hat sich sogar vor ein paar Tagen geäußert:

http://at.e-fundresearch.com/newscenter/175-shareholder-value-management-ag/artikel/34259-frank-fischer-kommentiert-schere-zwischen-value-und-growth-laeuft-weiter-auseinander

 

Schon peinlich:

"Alles in allem gehen wir zuversichtlich in das vierte Quartal, auch wenn sich erste Wolken am Horizont zeigen. Ob eine Baisse in einem oder erst in zwei Jahren kommt, lässt sich so kurzfristig nicht sagen."

 

Die Baisse für den Fonds läuft schon seit einiger Zeit ...

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Zitat

 

FRANK FISCHER: IN DEN MEISTEN VALUE-TITELN IST DIE NÄCHSTE KRISE SCHON EINGEPREIST

Schon John Maynard Keynes sagte einst: „Markets can remain irrational longer than you can remain solvent.“ Frei nach diesem Motto gibt es Phasen, wo Value-Aktien besser laufen, und es gibt Phasen, wo Momentum oder Growth sich besser entwickeln. Zuletzt erfreuten sich Unternehmen mit hohen Wachstumsraten einer zunehmenden Beliebtheit. Nicht nur FANG & Co, auch Wirecard oder Cannabis-Aktien eilen von einem Allzeithoch zum nächsten. Der MSCI World Value dagegen durchläuft nun seit mehr als fünf Jahren eine Underperformance, die es so in dieser Länge historisch noch nicht gegeben hat. Bei Betrachtung der KGVs der einzelnen Stilrichtungen fällt auf, dass auch hier die Schere zwischen Value und Growth weiter auseinanderläuft, d.h. günstig wird noch günstiger, während für Wachstum immer mehr gezahlt wird. Das Momentum findet sich bei den Growth-Titeln, die durch Intermarket- und Makrofaktoren wie Inflations- und Zinsniveaus getrieben werden. Anleger suchen Sicherheit und springen irrtümlicherweise auf den Wachstumszug auf in der Hoffnung, dass dieser ewig weiterfährt. Umso anfälliger sind sie dann für die nächste Krise. Ein wenig erinnert das schon an die Techblase Ende der 90er, auch damals wurden die klassischen Bewertungsmodelle außer Kraft gesetzt.

Schwäche in den Nebenwerten vor allem in Europa

Obwohl Value-Titel eher zyklischer Natur sind und historisch höhere Verschuldungsgrade aufweisen, nicht zuletzt in der Telekommunikation und bei den Banken, so weisen viele doch so niedrige Bewertungskennzahlen auf, dass die nächste Krise schon eingepreist sein sollte. Eine solche Phase der Übertreibung zeigt sich oft in der Endphase einer Hausse, und die aktuelle dauert bereits schon 10 Jahre an. In solchen Phasen tendieren Value-Strategien temporär zur Underperformance, auch wenn uns das alles andere als glücklich macht. So konnten im September die internationalen Aktienmärkte entgegen aller saisonaler Bedenken mit einem Zugewinn von knapp einem Prozent im MSCI World (in Euro) überzeugen. Allerdings setzte sich die Schwäche in den Nebenwerten insbesondere in Europa fort. Dabei waren vor allem Value-Aktien stärker betroffen. So weist der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen insgesamt einen Rückgang im Monatsverlauf von 3% auf. Zum Monatsende betrug die Nettoaktienquote 70%. Nach deutlichen Kursrückgängen wurden die chinesischen Titel Alibaba, JD.com und Tencent gekauft. Hinzugekauft wurden außerdem Plus500 und Kapsch. Gruppo Mutuionline lieferte den höchsten Wertbeitrag, währenddessen Plus500, Software AG, Daqo New Energy, Solaredge, und Telecom Italia, die Fondspreisentwicklung am stärksten belasteten.

Der Frankfurter Stiftungsfonds weist insgesamt einen Rückgang im Monatsverlauf von gut 1% auf. Säule 1 entwickelte sich im September aufgrund der Underperformance der Value-Nebenwerte schwach, währenddessen Säule 3 von der Long-Position in Japan und dem relative Value Trade zwischen Russell 2000 und S&P 500 profitierte. Zudem verblieb zum Monatsende eine Longposition im MSCI Emerging Markets. Ferner lag die Nettoaktienquote für den Gesamtfonds Ende September bei gut 15%.

Metro mit spannenden Optionen

Unter unseren Positionen befindet sich weiterhin der Großhandelskonzern Metro AG (WKN: BFB001), der sich jüngst durch eine Reihe von positiven Nachrichten erfreulich entwickelte. Das von signifikantem Immobilienvermögen geprägte Unternehmen sendete zunächst mit der Q3 Berichterstattung im August erste positive Signale der Ergebnisverbesserung, insbesondere in Bezug auf die Herausforderung im Russlandgeschäft. Dies haben wir im Hinblick auf die Position in unserem Portfolio begrüßt. Ebenso zeigt sich in der Berichterstattung, dass die Ertragshomogenität der Standorte je Land zunimmt und damit der Erfolg auf breiteren Schultern steht.

Durch den Rückzug von Haniel im Aktionariat der Metro AG und dem so ermöglichten Einstieg eines tschechischen Finanzinvestors, wurde der Kurs erneut befeuert. Wenngleich die Intention des neuen Investors nicht eindeutig erkennbar bleibt, so ist doch in der Öffentlichkeit und laut Medien die Hoffnung damit verbunden, einen neuen konstruktiven Eigentümer bei der Metro vorzufinden. Ebenso könne nicht ausgeschlossen werden, dass der neue Aktionär sogar das Überschreiten der magischen Schwelle von 30% im Visier haben könnte, was sodann ein Pflichtangebot auslösen würde. Dass der Finanzinvestor sich jüngst auch mit der Ceconomy über eine einschlägige Optionsstruktur geeinigt hat, unterstreiche das Interesse des neuen Finanzinvestors.

In der Öffentlichkeit wurde zudem die Mitteilung der Metro AG das REAL Geschäft zu verkaufen positiv aufgenommen. Dies kann für die Metro AG ein wichtiger Schritt zu einem „Pure Play“ mit dem Fokus auf die attraktive HoReCa – Kundengruppe (Gastronomie, Hotellerie und Catering). Im konkreten Kontext der von uns betreuten Portfolien halten wir die Metro AG für einen spannenden Investment Case, der mit dem neuen Großaktionär an Dynamik gewinnt.

Alles in allem gehen wir zuversichtlich in das vierte Quartal, auch wenn sich erste Wolken am Horizont zeigen. Ob eine Baisse in einem oder erst in zwei Jahren kommt, lässt sich so kurzfristig nicht sagen. Wir jedenfalls schauen weiterhin auf attraktive Bewertungen, bevorzugen eigentümergeführte Unternehmen und achten auf strukturelle Wettbewerbsvorteile. Das sind die Faktoren, die nachhaltig immer zu positiver Performance geführt haben.

 

https://shareholdervalue.de/2018/10/05/frank-fischer_value-titeln/

 

https://shareholdervalue.de/2018/10/05/einstiger_geheimtipp-2/

 

https://shareholdervalue.de/2018/09/27/buffett_und_die_goldene_nase-2/

 

Ghost_69 :-*

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Danke für die weiteren Links.

 

Das nimmt ja schon trumpeske Züge an. Einfach Müll raushauen, es finden sich genügend Dumme, die den Blödsinn glauben:

 

"...Mit dem steigenden Volumen ist er nun mehr und mehr gezwungen, bei seiner Suche nach unter­bewerteten Aktien auch größere Titel ins ­Visier zu nehmen – offensichtlich mit Erfolg. Hinzu kommt, dass Fischer ein glückliches Händchen bei der Steuerung der Aktienquote beweist, was seinen Anlegern bislang größere Rücksetzer ersparte..."

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Am 10.10.2018 um 13:47 schrieb timk:

Danke für die weiteren Links.

 

Das nimmt ja schon trumpeske Züge an. Einfach Müll raushauen, es finden sich genügend Dumme, die den Blödsinn glauben:

 

"...Mit dem steigenden Volumen ist er nun mehr und mehr gezwungen, bei seiner Suche nach unter­bewerteten Aktien auch größere Titel ins ­Visier zu nehmen – offensichtlich mit Erfolg. Hinzu kommt, dass Fischer ein glückliches Händchen bei der Steuerung der Aktienquote beweist, was seinen Anlegern bislang größere Rücksetzer ersparte..."

Die Performance des Fonds in der aktuellen Phase eher enttäuschend. Vielleicht wieder ein typisches Phänomen davon, dass der Fonds nicht mehr klein ist und wie ursprünglich auf Small Caps mit Risikomanagement setzt.

 

Seit Jahresbeginn: -6,16%

Seit dem Hoch: -9,03%

 

Merke: Im Juli-Kommentar teilte Fischer mit, dass er zum August sämtliche Absicherungen aufgelöst hat und die Aktienquote auf 85% erhöht hat....

 

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Geschrieben · bearbeitet von Mato

vor 4 Stunden schrieb Stoiker:

Merke: Im Juli-Kommentar teilte Fischer mit, dass er zum August sämtliche Absicherungen aufgelöst hat und die Aktienquote auf 85% erhöht hat....

 

Der Monatskommentar für Ende September sagt 70% Aktienquote. Es gibt Hinweise aus aktuellen anderen Quellen (einfach mal Google News Suche nutzen oder ähnliches), dass diese in den letzten Tagen weiter gesenkt wurde, hier werden 50% oder gar 25% Nettoaktienquote genannt. Was davon stimmt, weiß ich nicht, da auf der Homepage vom Fonds nichts entsprechend aktuelles zu finden ist.

 

Ich finde das alles nicht mehr lustig, wenn man keine aktuellen News vom Fondsmanangement selber bekommt. Man weiß nie so richtig, wie das aktuelle Portfolio aussieht und muss sich Stückchen für Stückchen die Sachen zusammensuchen. Ich habe das oben schon mehrfach angesprochen, man bekommt nur Top-5-Holdings vorgerotzt. Ich habe deshalb meine T Tranche verkauft und halte noch die A Tranche. Insgesamt habe ich mein Investment in dem Fonds nun mehr als halbiert. Die Verkaufserlöse gingen mangels direkter Aktienalternativen in einen Aller-Welt-ETF und in einen Nasdaq100 ETF. Ob ich die ausschüttende Tranche noch lange halte, wird man sehen :)

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Ausschüttung am 7.11.2018 in Höhe von 2,11€ pro Stück.

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Am 16.11.2018 um 13:33 schrieb timk:

 

Danke für die Lektüre!

 

Also, durch seine geniale Absicherungsstrategie kommt Fischer auf eine Aktienquote von nur 25%. Warum ist der Fonds dann in letzter Zeit so richtig abgestürzt?

Unglückliches Timing bei der Absicherung (Auflösung dieser) und der Titelauswahl (Metro, Freenet etc.).

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Porträt in der Apotheken-Umschau für Fonds. Starmanager Fischer: Hobby zum Beruf gemacht Link

 

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Am 12.12.2018 um 15:33 schrieb ghost_69:

" ….. überschaubare Nettoaktienquote, …... bei 28,4 Prozent …."

 

Gab es nicht mal eine Partei, die "mehr Netto vom Brutto" als Slogan hatte?

 

Frank Fischer gelingt es jedenfalls mit 1/4 Netto auf 100 % Bruttoaktienperformance zu kommen. Seit Monaten die gleiche Performance wie der DAX. Bin am Freitag ausgestiegen

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Wer ein bisschen mehr über die Hintergründe von Frank Fischer erfahren will, wird hier fündig:

 

Es war echt spannend mit ihm zu sprechen und mehr über seinen Weg ins Value Investing zu erfahren. Im zweiten Interview, das am Freitag veröffentlicht wird, erfahren wir mehr über die Methodik im Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen und auch über Qualitätskriterien von Unternehmen.

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Und hier Teil 2. Dabei geht es mehr oder weniger um die Strategien im Fonds und den Einsatz von Behavioral Finance und Charttechnik. War sehr lehrreich, um den Ansatz noch besser zu verstehen:

 

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