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fireball

Solaranlagen wie ist eure Meining dazu

  

62 Stimmen

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fireball

Hallo liebe User,

 

Ich beschäftige mich derzeit mit der Möglichkeit in Solaranlagen zu investieren, Grund ist eine Streuung in Sachwerte die nicht direkt makroökonomischen Strömungen - Börse unterlegen ist. Außerdem hat sich die Situation durch den Rückgang der Förderhöhe und den Konsolidierungsphase der Modulhersteller m.M nach so zum positiven entwickelt Das die Rentablität höher ist als bei vielen alten Anlagen.

 

Eine eigene Anlage auf dem Hausdach ist "nicht möglich" da mein Dach einfach nicht groß genug ist für die beabsichtigte Investitionssumme.

Eine Freilandanlage ist mir nicht möglich da ich nicht so viel Kapital investieren möchte um dies rentabel betreiben zu können.

Ein geschlossener Fonds ist mir zwar nicht zu suspekt, habe da genügend Know How um das einschätzen zu können, aber die Weichkosten für Vertrieb etc. sind mir einfach zu hoch.

 

Habt ihr ähnliche Probleme ? Oder euch aufgrund mangelnder Alternativen nicht näher mit dem Thema beschäftigt ?

Was haltet ihr von Bürgersolaranlagen ?

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teffi
· bearbeitet von teffi

Hallo Fireball,

 

 

ich hatte mir das mal überlegt, aber dann nicht den Eindruck, dass es sich lohnt. Ein Freund von mir vertreibt die Dinger und hats mir damals vorgerechnet (in ner Kneipe, zugegeben;) für ein normales Einfamilienhaus.

 

Details habe ich nicht mehr im Kopf, aber die Anlage sollte sich innerhalb von zehn Jahren amortisieren, und selbst das war noch abhängig von der Förderungshöhe.

 

D.h. man hat ein Einkommen von 10% der Investition pro Jahr. Angenommen, das Ding läuft 20 Jahre, wenn das Ding 20 Jahre, dann habe ich mein Kapital verdoppelt, das ist nah an der Inflationsrate.

 

Meine Überlegung war, dass zehn Jahre einfach zu lang sind, weil die Dinger ja auch nicht ewig halten bzw. irgendwann nicht mehr zeitgemäß sind. Die normale DAX-Aktie hat ja momentan locker eine Gewinnrendite von 10% auf den aktuellen Kurs, und das Plus Kursveränderungen (die fallen bei Solaranlagen weg, weil die abgeschrieben werden).

 

Und wenn die Dinger sich nur lohnen, wenn die Förderung stimmt, dann ist mir das eh riskant. Garantiert ist sicher viel, aber nicht unbedingt die Quote mit der Solarstrom gefördert wird. Ich kenne zwar die genaue Gesetzeslage nicht, aber die spielt oft genug keine Rolle, wenn man mal anguckt, wie eine "konservative" Regierung in Sachen Atomausstieg verfährt.

 

Du siehst, meine Entscheidung dagegen basiert nicht auf knallharter Kalkulation, sondern dem Gefühl, dass es nicht gerade ein Goldesel wäre plus mangelndem Vertrauen in diejenigen, die für die Förderung zuständig sind.

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WOVA1

Was unterscheidet denn eine 'Bürgersolaranlage' von einem geschlossenen Fonds ?

 

Selbst mal in die Richtung geguckt - und eigentlich drei Varianten gefunden:

 

a.) nette Sparbriefe der örtlichen Spasskassen oder Volksbanken - miserabel verzinst, aber mit gutem Ökogewissen.

b.) geschlossene Fonds - nur halt via örtliche Spasskasse / Volksbank vertrieben

c.) geschlossene Fonds in Form von Genossenschaften

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polydeikes

Meinst du Solar (Heizung) oder PV (Strom)? In eine eigene (kleine) PV Anlage würde ich jederzeit investieren. Ob sich das nun rechnet oder nicht, mein Strom bleibt mein Strom - da kann kommen was will (und selbst das ist zT versichert) In eine Solaranlage würde ich investieren, wenn Platz für einen Speicher wäre. Je nach Beschaffenheit der Immobilie sind aber Wärmepumpen und bei Neubau evtl. auch andere Möglichkeiten gegeben.

 

Ob sich Solar aber empfiehlt wenn man ohnehin eine halbwegs moderne Gasbrennwert hat ... naja, wohl eher nicht.

 

...

 

Aus anlagetechnischen Gesichtspunkten würde ich weder in das Eine noch in das Andere investieren. Hab es einmal in Form eines geschlossenen Fonds getan, muss ich nicht wieder haben. Wenn man nicht selbst das ideale Dach für eine größere Anlage hat oder billig eines mieten kann, würde ich die Hände davon lassen.

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fireball

Teffi, Modulhersteller geben derzeit 25 Jahre Gaantie auf 80 % der Nennleistung.

Der Vergleich einer Aktie mit einer Solaranlagen hinkt gewaltig, das Risiko einer Aktie ist bei weitem höher als bei einer Solaranlagen. Zumal der Sinn dahinter ist einen Teil der Vermögensanlage in börsenunabhängige Assets zu investieren.

Auch solltest du den Ek/FK Hebel mit berücksichtigen.

 

WoVa, wie du selbst darstellst sind Bürgerbeteiligungen meist Genossenschaften, hier gibt es doch diverse Vorteile gegenüber geschlossenen Fonds. Ein Austreten ist meist erheblich einfacher als bei geschlossenen Fonds, alleine die für jeden einsehbare Mitgleiderliste ist hier ein enormer Vorteil, die Kosten sind meist bei weitem geringer, eine Veränderung der bestimmenden "Macher" ist erheblich einfacher. Etc.

 

Polydeikes, es geht mir eher um Freianlagen zur Stromgewinnung, wie gesagt auf meinem Hausdach wäre das für den angedachten Zweck der Mühe nicht wert.

Was war denn das Problem mit dem geschlossenen Fonds in den du investiert hast ?

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Ramstein

Teffi, Modulhersteller geben derzeit 25 Jahre Gaantie auf 80 % der Nennleistung.

Natürlich nur, sofern der Modulhersteller 25 Jahre existiert. Und im Zweifelsfalle klagt man in China?

 

Ich habe meine Zweifel, ob das für den Einzelinvestor wirklich so gut ist, genau wie beim Wald oder Ackerland kaufen.

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checker-finance

In unseren Breiten bzw. Klimaten ist die Sonneneinstrahlung zu schwach, um ohne Subventionen Renditen mit Solaranlagen zu erzielen. Da die garantierten Einspeisevergütungen ab nächstem jahr sinken, dürfte das Thema sich schnell erledigen - jedenfalls für Investments in Solaranlagen auf deutschem Boden.

 

Wenn wir Griechenland genügend die Luft abdrücken, müssen sie vielleicht bald große Flächen mit starker Sonneneinstrahlung verkaufen.

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fireball

Ramstein, Schott Solar bietet dieses als Versicherung an, die über die Allianz läuft, hier mache ich mir weniger sorgen.

Eben genau darum geht es mir ja wie ich im Enganspost erwähnt habe, ich bin einerseits zu groß anderer seits zu klein um dies als Einzelinvestment zu verwirklichen. Ich hoffte das es Leute gibt hier die eine ähnliche Problemstellung gefunden hangen als sie sich mit diesem Thema auseinandergesetzt haben, deshalb auch der Punkt geschlossener Fonds/Bürgerbeteiligung.

 

Checker, gerade durch das sinken der Förderungen und den dadurch entstehenden Druck auf die Hersteller, die große Konkurenz und die Branchenkonsolidierung ist es ab nächstes Jahr lohnender als es zuvor die letzten Jahre war. Die Modulpreise pro kwhp sind um über 20 % zum Jahresanfang gesunken die Förderung wird am 01.01.12 um einiges weniger sinken.

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RichyRich
· bearbeitet von RichyRich

Passend zum Thema, falls Ihr die Verleihung des Zukunftpreises durch den Bundespräsidenten verpasst habt:

 

Da die organischen Materialien auch auf flexible Substrate aufgebracht werden können, bieten sie ganz neuartige Anwendungsmöglichkeiten. Denkbar sind neuartige Lichtquellen, die flächig ein besonders weiches und qualitativ hochwertiges Licht aussenden, neuartige Solarzellen, die aufgerollt werden können und außerordentlich preisgünstig die zu ihrer Herstellung verwendete Energie nach kurzer Zeit wieder einspielen. Weitere Möglichkeiten sind in Kleidung, Etiketten oder Pflaster integrierte elektronische Schaltungen, die in vielen Anwendungen Lebensqualität und Sicherheit verbessern können.

 

Quelle: http://www.deutscher...ftspreis-2011-0

 

Ganz interessant sind die Vorführungsfilme der Nominierten: Mediathek

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Morbo

muss es unbedingt Solar sein?

 

Bei Wind duerfte es zu aehnlichen Konstellationen gekommen sein, denn der Energieertrag moderner Anlagen ist technisch bedingt angestiegen waehrend bei den Herstellern Produktionsueberkapazitaeten herrschen. Ausserdem gibt es zunehmend Projekte bei denen alte Anlagen gegen Neue getauscht werden, ohne den kompletten Windpark neu zu erschliessen. Finanziert wird sowas oft projektbezogen ueber Stufenzinsanleihen, die teilweise auch boersenzugelassen sind. Man kann auch irgendwie Einzelanlagen innerhalb eines Parks kaufen.

 

(ich habe mich allerdings nicht naeher damit beschaeftigt... zu wenig Kapital frei... )

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Ramstein

Hast du mal die Definition der Garantieleistungen angeschaut? Im Worst Case würde ich es so deuten:

 

Du musst auf deine Kosten die Module ausbauen und zu Schott schicken. Die machen unter speziellen Bedingungen einen Test. Falls der zuungunsten der Module ausgeht, also z.B. 5% Minderleistung nach 20 Jahren, so bekommst du - natürlich nur auf den Modulpreis - für 20% der Nutzungszeit 5% erstattet, also 1%. Aber das kann natürlich eine paranoid-pessimistische Vermutung sein

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polydeikes
Was war denn das Problem mit dem geschlossenen Fonds in den du investiert hast ?

 

Nichts tragisches, liegt subventionsbedingt im Plan, aber auch nicht drüber. Der wesentliche "Renditekick" würde aber erst bei Veräußerung der Projekte entstehen und ob das mit den Italienern wie prognostiziert funktionieren wird ... kA. Deswegen: Muss ich nicht noch mal haben.

 

---

 

Wenn du nicht in einem sehr sonnigen, gut betuchten Teil Süddeutschlands wohnst, dürfte sich das Investment in Freianlagen nicht rentieren / realisieren lassen.

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T.Mälzer
· bearbeitet von T.Mälzer

In diesem Jahr habe ich zweimal in Photovoltaik investiert: Im November ist meine eigene Anlage (ca. 5 kWh/P, Südwestlage, leicht verschattet) ans Netz gegangen. Bei der Entscheidung habe ich noch ein gutes Bauchgefühl. Einzelheiten kann ich gerne mittteilen, wenn Interesse besteht.

 

Im Sommer habe ich (nach Fokushima) die Payom Solar Anleihe (ISIN DE000A1H3M96) gezeichnet. Das war ein Griff ins Klo! Der Kurs liegt im Moment bei ca. 50%. Wer an das Überleben der Fa. glaubt (bis 016), kann eine dicke Rendite einfahren. Das sind übrigens keine Modulhersteller, sondern sie projektieren vorwiegend eigene PV-Anlagen.

 

Sehr kompetente Antworten rund um Solaranlagen gibt es hier: Photovoltaikforum

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€-man

In diesem Jahr habe ich zweimal in Photovoltaik investiert: Im November ist meine eigene Anlage (ca. 5 kWh/P, Südwestlage, leicht verschattet) ans Netz gegangen.

 

Was heißt leicht verschattet? Und wo (Süd-D, Nord-D) steht die Anlage?

 

Gruß

-man

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T.Mälzer
· bearbeitet von T.Mälzer

Die Anlage steht im Raum Hamburg, die Verschattung bewirkt schätzungsweise 10% Leistungsverlust. Hier kann man den möglichen Ertrag seiner Region errechnen. Einspeisevergütung dieses Jahr ca. 0,31 €/kWh. für 20 Jahre (10% Zusatzbonus von meinem regionalen Stromanbieter wegen rein deutscher Module). Kosten pro kWh/P ca. 2.300 € . Geschätzter Jahresertrag: gute 800 kWh/kW. Dazu die Eigenverbrauchsvergütung.

 

Wenn nichts dazwischenkommt :- müsste sich die Anlage nach gut zehn Jahren amortisiert haben.

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€-man
· bearbeitet von �-man

Die Verschattungsfrage ist schon sehr relevant. Es ist ein Unterschied, ob es sich um eine Dachgaube handelt, deren Verschattung sich tagsüber auflöst, oder die eines Baumes, der mit/ohne Blätter nur vage Schätzungen zulässt.

 

Gruß

€-man

 

Edit: Während die Preise für Module, im Zeitraum von 7 Jahren, um 42,5% gesunken sind, fielen die Vergütungen um 46%. Ich gehe hier von meinen und Deinen Zahlen aus.

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Jose Mourinho

Edit: Während die Preise für Module, im Zeitraum von 7 Jahren, um 42,5% gesunken sind, fielen die Vergütungen um 46%. Ich gehe hier von meinen und Deinen Zahlen aus.

 

Mit welchen Systemkosten rechnest du?

 

 

 

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€-man
· bearbeitet von �-man

Ah, Du lebst ja auch noch. ;)

 

Die Zählermiete von 10,-- bis 20,-- € p.a. sind zu vernachlässigen. Die Schwachstelle könnte bei den Wechselrichtern liegen. Ich hatte schon einen Ausfall, der aber auf Kulanzbasis mit 300,-- € geregelt wurde. Kann Zufall sein, kann an der älteren Technik liegen, oder es ist halt mal im Bereich des Möglichen.

Die Versicherungen für die Anlagen sind mittlerweile auch gesunken, die genauen Zahlen müsste man sich im Vergleich einholen. Reißerisch werden sie ab 45,-- € p.a. angeboten.

 

Gruß

€-man

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fireball

Danke, schön das die Diskussion in Schwung kommt.

 

Gibt es hier jemand der in eine Bürgersolaranlage investiert hat ?

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WOVA1

WoVa, wie du selbst darstellst sind Bürgerbeteiligungen meist Genossenschaften, hier gibt es doch diverse Vorteile gegenüber geschlossenen Fonds. Ein Austreten ist meist erheblich einfacher als bei geschlossenen Fonds, alleine die für jeden einsehbare Mitgleiderliste ist hier ein enormer Vorteil, die Kosten sind meist bei weitem geringer, eine Veränderung der bestimmenden "Macher" ist erheblich einfacher. Etc.

 

Also Genossenschaft ? Hier ist mal so ein recht typisches Beispiel verlinkt.

 

Urstrom E.G,

 

Kurz: max. 80 Anteile a 250 EUR zu zeichnen - Stimmrecht unabhängig von der Anzahl der Anteile. Zusätzlich 20 EUR Eintrittsgeld. Angestrebt für eine Ausschüttung von 3 %.

Kündigungsfrist 2 Jahre (+ max. 2 Jahre bis zur Zahlung des Auseinandersetzungs-Guthabens).

Positiv: Keine Nachschusspflicht.

Negativ: ein konkretes Projekt haben sie - der Rest ist letztlich ein Blindpool-Konzept.

 

Meine Meinung dazu: wer sich für alternative Energien begeistert, kann dies tun - nur ob das eine Kapitalanlage ist,

bezweifele ich. Ich würde es eher sehen wie ein Aktie oder Anleihe eines Fussballvereins -

wenn's schief geht, war es eine nette Spende.

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Ramstein

In Darmstadt hat sich eine Genossenschaft gegründet, die Parkplätze zu einem autofreien Quartier versolaren will.

Zeitungsbericht, Website noch ohne Inhalt.

 

Meine persönliche, durch keinerlei Fakten oder Erfahrungen untermauerte Ansicht: Im besten Fall ein buntes Völkchen von Ökos und Opas, die in langen Diskussionen über die Selbstorganisation, böse Genossen und edle Ziele am Ende 4-6% Rendite ausschütten. Wenn ich das als Unterhaltung betrachte, lohnt sich die Investition möglicherweise. Wenn ich es unter reinem Kosten/Nutzen sehe, eher nicht.

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fireball

In Darmstadt hat sich eine Genossenschaft gegründet, die Parkplätze zu einem autofreien Quartier versolaren will.

Zeitungsbericht, Website noch ohne Inhalt.

 

Meine persönliche, durch keinerlei Fakten oder Erfahrungen untermauerte Ansicht: Im besten Fall ein buntes Völkchen von Ökos und Opas, die in langen Diskussionen über die Selbstorganisation, böse Genossen und edle Ziele am Ende 4-6% Rendite ausschütten. Wenn ich das als Unterhaltung betrachte, lohnt sich die Investition möglicherweise. Wenn ich es unter reinem Kosten/Nutzen sehe, eher nicht.

6% Rendite, mhmm nicht jeder investiert in HY Anleihen und vergisst das Risiko. Ich finde diese Rendite als Streuung losgelöst von der Börse sozusagen Korrelation nicht vorhanden schon als überlegenswert. Wobei natürlich auch die Solaranlagen ein gewisses Risiko aufweist.

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zocker

Photovoltaik ist in der BRD klimatisch Unfug, das sieht in Spanien und Griechenland anders aus.

 

Aus politischer Verblendung werden Milliarden Subventionen trotzdem darein gesteckt obwohl sich alle Fachleute - außer die grünen Profiteure - einig sind, das es Unfug ist.

 

Meine persönliche Vorhersage: In ein paar Jahren werden die Politiker feststellen, daß nur "reiche" Immobilienbesitzer davon profitieren und die Förderung allen Gesetzen zum Trotz absenken.

 

Nicht möglich? :w00t:

 

Na dann schaut nach Spanien - da sind die hoch und heilig versprochenen Förderungen auch gekappt worden - übrigens von der linken Zapatero-Regierung. <_<

 

Wer in den Kram investiert investiert in die Glaubwürdigkeit von Politikern - und das ist reichlich waghalsig. :lol:

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Perdox

In Darmstadt hat sich eine Genossenschaft gegründet, die Parkplätze zu einem autofreien Quartier versolaren will.

Zeitungsbericht, Website noch ohne Inhalt.

 

Meine persönliche, durch keinerlei Fakten oder Erfahrungen untermauerte Ansicht: Im besten Fall ein buntes Völkchen von Ökos und Opas, die in langen Diskussionen über die Selbstorganisation, böse Genossen und edle Ziele am Ende 4-6% Rendite ausschütten. Wenn ich das als Unterhaltung betrachte, lohnt sich die Investition möglicherweise. Wenn ich es unter reinem Kosten/Nutzen sehe, eher nicht.

 

Das entscheidene sind aber die 4-6% die ohne jegliche Börsenvolatilität anfallen und im Zweifel auch in Abschwungphasen anfallen, und ich so reinvestieren kann und immer einen festen Cashflow raushole. Wird das dann noch gehebelt wird es eventuell interessant. Ich mache mir eine eigene Anlage aufs Dach, dass ist aber eher um meine eigene Versorgung sicherzustellen, zusätzlich rechnet es sich wahrscheinlich sogar.

 

Nur geschlossene Fonds sind einfach zu teuer, daher ist so eine Genossenschaft schon nicht uninteressant, wenn sie kaufmännisch fähig geleitet wird. Es wäre halt nur etwas für sagen wir 5-10% vom Gesamtvermögen um etwas unabhängiger von den Börsenschwankungen zu sein und einen dauerhaften Cashflow auch in schlechten Zeiten zu haben. Wenn ich dann 6% "gesicherte" Rendite erhalte ist das schon nicht verkehrt.

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teffi

6% Rendite, mhmm nicht jeder investiert in HY Anleihen und vergisst das Risiko. Ich finde diese Rendite als Streuung losgelöst von der Börse sozusagen Korrelation nicht vorhanden schon als überlegenswert. Wobei natürlich auch die Solaranlagen ein gewisses Risiko aufweist.

 

Naja, die Frage ist doch, ob man Solarstromzuschuss, Herstellergarantien und Stromverbrauch als unkorreliert zu "der Börse" auffassen sollte. Imho nein.

 

Grundsätzlich finde ich die Streuung der Investitionen und sowas, bei dem man ohne wesentliche Arbeitskraft ein Gut herstellt, durchaus eine gute Idee. Mittelmäßige Renditeerwartungen, hohe Abhängigkeit von der Politik, und hohes Klumprisiko (einer eigenen Anlage für den durchschnittlichen "Kleinanleger") haben mich bisher abgeschreckt.

 

Aber lass mal die Zellen besser werden, alle AKWs abgeschaltet und CO2-Zertifikate mit sinnvollem Preis etabliert sein, dann sieht die Sache ganz anders aus.

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