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apeter

WWK Fondensgebundene Lebensversicherung

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apeter
Posted

Hallo Zusammen,

 

meine Frau und ich haben im Oktober 2001 je eine Fondgebundene Lebensversicherung bei der WWK abgeschlossen.

 

Mein Vertrag wird mit 78 mtl. bis Oktober 2027 bespart. Fond:

 

DWS Vermögensbildungsfonds I ISIN: DE0008476524

 

Die zweite wird mit 167 mtl. bespart und läuft noch bis 2019. Fond:

 

WWK Select Top Ten 632034, LU0126856375, 6% Dynamik

 

Nachdem beide Fonds schlecht laufen und die diesjährige Wertbestätigung äußerst enttäuschend ist, wäre die Frage was wir machen können und vor allem sollten ?

 

Lohnt es sich überhaupt in diese beiden Policen einzuzahlen, Fondwechsel aber welcher ?

 

Bei Beitragfreistellung bleibt am Schluss nichts übrig.

 

Vielen Dank vorab für einen ehrlichen und neutralen Tipp.

 

Gruß

 

Peter

 

 

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Weltenbummler298
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Die Fonds sind beide keiner Überflieger-aber das hast du selber schon bemerkt :unsure:

 

Welche weiteren Fonds stehen dir denn zur Auswahl?

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apeter
Posted

Hallo,

danke für die schnelle Info.

 

ich kann wählen:

WWK Select Balance LU0126855641

DWS Top 50 Europa DE0009769729

DWS Techno DE0008474149

DWS Inervest DE0008474016

Dann Fidelity:

LU0048584097, LU0048578792, LU00080751232, LU0029873410

 

Die Fonds sind beide keiner Überflieger-aber das hast du selber schon bemerkt :unsure:

 

Welche weiteren Fonds stehen dir denn zur Auswahl?

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Weltenbummler298
Posted

oh je, jetzt weiß ich auch, wieso manche so scharf auf ETF´s sind, bei dieser Fondsauswahl.

 

Alle Fonds sind nicht wirklich etwas besonders, es ist schwierig zu sagen, wie es sich weiterhin entwickelt. Ein Wechsel wäre eine pure Spekulation, es sind eigentlich alle eher madiges Gemüse.

 

Ich würde zuerst der jährlichen Dynamik unbedingt widersprechen/rausnehmen. Das wird so gezählt, als wären die 6 % ein neuer Vertragsabschluss, auf diese sind dann wieder saftige Gebühren fällig.

 

Ob Beitragsfreistellung/Auflösung/weiterführen-das kommt eher auf die persönliche Lebenstumstände darauf an. Wie weh tun auch die 167 bzw 69 Euro im Monat? Gibt es weiterhin Wege zur Altersvorsorge/Mittelfristigen sparen? Wie alt seid ihr überhaupt? Mit welchen Ziel habt ihr diese Versicherung abgeschlossen etc..

 

Ohne genauere Angaben kann ich wenig dazu sagen-tendenziell (aber das gilt wohl nur für mich) würde ich sie auflösen und dsa Geld/monatliche Beiträge "frei" sparen, über Ebase etc.

 

beste grüße

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apeter
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Hallo Weltenbummler 298,

 

erstmal danke vorab für deine Mühe.

 

Wir sind Jahrgang 1959 und 1970.

 

Das ganze war ursprünglich 2001 zur Altervorsorge gedacht.

 

Wir haben noch eine Gehaltsumwandlung (Allianz) und eine Betriebliche Altersvorsorge (öffentlicher Dienst).

 

Dass sich das so entwickelt wusste natürlich niemand. Unser toller Berater natürlich am wenigsten.

 

Der WWK werfe ich vor dass sich Ihre ganzen Fondsmanager einen Dreck um die Kunden scheren. Weil wenn ein Fonds schon so schlecht läuft dann wäre doch eine Info seitens der Versicherung angebracht, schließlich wäre zahlen wir Beiträge.

 

Den Stand der Versicherung hätte ich so auch hingebracht. Und wie oft ist es dass man sich nicht verlassen darf und ich hätte die Verträge usw. besser studieren sollen.

 

Egal. Lieber jetzt ein Ende mit schrecken als.

 

Möglicherweise werden wir die kleinere FLV auflösen und die größere versuchen zu verkaufen. Stornokosten und Steuer hin oder her.

 

Die oben genannten Beträge werden wir weiter sparen.

 

Vielleicht in Abwechslung mit Fest.- Tagesgeld. Im Moment würde ich mich nicht mehr langfristig binden.

 

Bis dann

 

apeter

 

 

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Weltenbummler298
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Hallo Weltenbummler 298,

 

erstmal danke vorab für deine Mühe.

 

Wir sind Jahrgang 1959 und 1970.

 

Das ganze war ursprünglich 2001 zur Altervorsorge gedacht.

 

Wir haben noch eine Gehaltsumwandlung (Allianz) und eine Betriebliche Altersvorsorge (öffentlicher Dienst).

 

Dass sich das so entwickelt wusste natürlich niemand. Unser toller Berater natürlich am wenigsten.

 

Der WWK werfe ich vor dass sich Ihre ganzen Fondsmanager" einen Dreck um die Kunden scheren. Weil wenn ein Fonds schon so schlecht läuft dann wäre doch eine Info seitens der Versicherung angebracht, schließlich wäre zahlen wir Beiträge.

 

Den Stand der Versicherung hätte ich so auch hingebracht. Und wie oft ist es dass man sich nicht verlassen darf und ich hätte die Verträge usw. besser studieren sollen.

 

Egal. Lieber jetzt ein Ende mit schrecken als.

 

Möglicherweise werden wir die kleinere FLV auflösen und die größere versuchen zu verkaufen. Stornokosten und Steuer hin oder her.

 

Die oben genannten Beträge werden wir weiter sparen.

 

Vielleicht in Abwechslung mit Fest.- Tagesgeld. Im Moment würde ich mich nicht mehr langfristig binden.

 

Bis dann

 

apeter

 

 

 

Hm, ich würde wohl beide bis zum Ende durchziehen. Hat jemand anders sicher eine andere Meinung, aber sie laufen halt schon fast 10 Jahre, die meisten Kosten sind getilgt und dazu ist sie bis dahin auch noch steuerfrei. Selber denke ich, das man in 10 Jahren von nen goldenen Jahrzehnt für Aktien spricht, aber das tut eher weniger zur Sache.

 

Weiß nicht, inwiefern das es möglich ist, aber vielleicht hat die WWK ihre Auswahlmöglichkeit bei den Fonds überarbeitet. Derzeit bieten sie ja (bei neuen Verträgen) über 100 verschiedene an, darunter auch gute und vernünftige Produkte. Ob das bei einen alten Vertrag dann auch geht-entzieht sich meiner Kenntnis, wäre mir aber mal eine Frage wert.

 

wenns nicht geht-würde ich den hauseigenen wwk-dachfonds rein vom gefühl her gegen den LU0048578792 tauschen. Der wwk fonds ist ein mittelmäßiger dachfonds, der auf zwei ebenen Kosten verursacht (erstens der dachfonds selber, zweites der fonds, in den investiert wird).

 

eine optimale Lösung für euch gibt es aber leider nicht-die wäre gewesen, wenn man dieses Produkt schon gar nicht abgeschlossen hätte.

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Fondsanleger1966
Posted

Hallo, herzlich willkommen im Forum!

 

Nachdem beide Fonds schlecht laufen und die diesjährige Wertbestätigung äußerst enttäuschend ist, wäre die Frage was wir machen können und vor allem sollten ?

Erst einmal wäre ein nüchterner Blick hilfreich. Der DWS I ist seit 2001 eigentlich ganz ordentlich gelaufen, siehe http://www.morningst...GBR04CM3&tab=13 (auf 10 Jahre stellen oder den Start der Police) -> Er hat mit seiner Benchmark trotz seiner internen Kosten mitgehalten.

 

Dass Aktien nicht immer gut laufen, dürfte eigentlich bekannt sein. Zum 20-Jahres-Rhythmus siehe: http://www.wertpapie...post__p__732806 und die Postings weiter unten.

 

Wenn Aktien weiterhin in Euer Vorsorgekonzept passen, kann der DWS I meiner Meinung nach bleiben.

 

Der 2. Vertrag läuft nur bis 2019 und der WWK schwächelte in den vergangenen drei Jahren. Wenn es von der Gesamtkonzeption her passt, kann man auch dort weiterhin auf Aktien setzen. Das hängt u.a. vom Finanzbedarf ab 2019 ab. Ggf. solltest Ihr einen Honorarberater konsultieren. Wenn weiterhin Aktien, dann z.B. in den Fidelity European Growth gehen. Oder Ihr wechselt in Hochzinsfonds / Unternehmensanleihenfonds, falls WWK vernünftige Produkte anbietet. Also WWK nach aktueller Fondsauswahl fragen.

 

Vor einer übereilten Kündigung oder Beitragsfreistellung würde ich abraten. Das sind zwei steuerfreie Policen, eine sogar mit einer hohen Dynamik. Außerdem sind zwei klassische Policen vorhanden (Gehaltsumwandlung und bAv), die normalerweise zinslastig sind. Eine Aktien-Fopo ist da ein guter Risikoausgleich (Stichwort Sachwertanlage) - gerade in diesen Krisen- und Niedrigzinszeiten, wo man nicht weiß, wie wertbeständig die Anleihen in den anderen Policen in 10 oder 15 Jahre noch sind. Man muss nur Geduld haben, Zeit und Nerven. Mit Aktien verdienen oft nur diejenigen gutes Geld, die auch dann noch kaufen, wenn andere ihre Papiere entnervt auf den Markt werfen.

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