HalloAktie gestern um 19:49 Uhr Ich denke auch, es ist ganz klug, die Veranstaltungssparte zu pflegen. Wer schon einmal mit Eventim-Inhouse (Ticketing-Software) gearbeitet hat, weiß über die Probleme hinsichtlich Usability/UI Bescheid (habe weiter oben etwas geschrieben dazu). Die Hürde zur Umstellung des Systems ist da, aber es gibt andere günstigere Anbieter für kleinere Veranstalter. Für größere Buden muss nur mal einer eine nutzerfreundlichere Oberfläche programmieren und die Sache etwas günstiger in den Markt drücken. Die Anbindung an die Karten-Kioske wird unwichtiger, Live Nation hat in Europa auch noch etwas vor. Eventim ist trotzdem sehr solide natürlich, aber man muss, denke ich, sehr wachsam bleiben, wenn man die Aktie hält. Wer sich für den Bereich interessiert, sollte sich mal das schwedische Startup Abundo anschauen. Ich denke, bei solchen Modellen liegt das Potential und mit größerem Marktanteil ziehen die das Ticketing gleich mit zu sich rüber... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
morini vor 17 Stunden · bearbeitet vor 17 Stunden von morini Am 27.3.2026 um 17:38 von brügge: Heute hat die KPS Stiftung für gute 10 Mio EUR Aktien gekauft (zum Preis von 54,37 EUR). Dann hat die KPS Stiftung an einem einzigen Tag mal locker gute 1 Mio EUR versemmelt, was für solch eine Stiftung möglicherweise nur Peanuts sind. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Jeremy Siegel vor 11 Stunden Meine Einschätzung gründet auf den Umstand, dass CTS Eventim in Deutschland beim Ticketverkauf eine marktbeherrschende Stellung einnimmt. Und nach Angaben der Kartellwächter auf etwa 60-70% aller Ticketverkäufe in Deutschland kommt. Diese Dominanz eines einzelnen Marktteilnehmers ist aus der Logik des Marktes heraus begründet. Denn es ist für Künstler und auch für Konsumenten eben viel besser und einfacher, wenn sie nur bei einem Anbieter nach Veranstaltungskarten suchen müssen. Hieraus begründet sich die monopolartige Stellung von Eventim auf dem Erstmarkt für Veranstaltungskarten. Weltweit ist Live Nation dominierend. Daneben gibt es noch einige Nischenplayer. Etwa im Bereich Klassik. Im normalen Veranstaltungsgeschäft aber ist Eventim in Deutschland dominierend. Und daraus leitet sich meine Forderung ab, diese Stärke für die Aktionäre und den Kapitalmarkt sichtbar zu machen. Und sich auf den Bereich Ticketing zu konzentrieren. Und das margenarme Geschäft mit Veranstaltungen abzuspalten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Yerg vor 9 Stunden vor einer Stunde von Jeremy Siegel: Diese Dominanz eines einzelnen Marktteilnehmers ist aus der Logik des Marktes heraus begründet. Denn es ist für Künstler und auch für Konsumenten eben viel besser und einfacher, wenn sie nur bei einem Anbieter nach Veranstaltungskarten suchen müssen. Das halte ich für eine falsche Annahme. Wenn ich auf ein Konzert einer bestimmten Band gehen will oder ein bestimmtes Festival, dann mache ich das nicht vom Ticketverkäufer abhängig. Im Ticketverkauf sehe ich zwar Vorteile (Gewohnheit, Nutzung als Suchfunktion) durch die führende Stellung, aber keinen echten Burggraben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
wurstwasser vor 7 Stunden vor 2 Stunden von Yerg: Das halte ich für eine falsche Annahme. Wenn ich auf ein Konzert einer bestimmten Band gehen will oder ein bestimmtes Festival, dann mache ich das nicht vom Ticketverkäufer abhängig. Im Ticketverkauf sehe ich zwar Vorteile (Gewohnheit, Nutzung als Suchfunktion) durch die führende Stellung, aber keinen echten Burggraben. Hallo Yerg, gibt auch die gegenläufige Position (mein häufigster Ticketkauf): ich suche für die ganze Familie eine Veranstaltung ohne vorher auf Künstler/Thema final festgelegt zu sein. Da landet man auf Plattformen, die große Menge abdecken "im Umkreis von". Grüße ww Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Yerg vor 5 Stunden vor 2 Stunden von wurstwasser: gibt auch die gegenläufige Position (mein häufigster Ticketkauf): ich suche für die ganze Familie eine Veranstaltung ohne vorher auf Künstler/Thema final festgelegt zu sein. Da landet man auf Plattformen, die große Menge abdecken "im Umkreis von". Ich sehe darin keinen Widerspruch zu meiner Position. Ich hatte auch die "Nutzung als Suchfunktion" als Vorteil genannt. Das funktioniert aber nur solange, wie Eventim eben auch die Plattform bleibt, die eine große Menge abdeckt. Meine Meinung ist, dass das eigene Veranstaltungsgeschäft dazu beiträgt, diesen Wettbewerbsvorteil im Ticketing zu verteidigen. Die Meinung von @Jeremy Siegel ist, dass dieser Vorteil vom eigenen Veranstaltungsgeschäft unabhängig sei. Wir müssen das nicht ausdiskutieren – es sind eben unterschiedliche Meinungen, objektiv werden wir nicht feststellen können, wer richtig liegt, und aufgrund der Aktionärsstruktur ist es unwahrscheinlich, dass Eventim tatsächlich zerschlagen würde. Wer von der Strategie nicht überzeugt ist, sollte natürlich nicht investieren. (Hinweis: ich bin seit Freitag investiert.) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag