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Finanztransaktionssteuer

241 Beiträge in diesem Thema

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Zitat

Zahlen müssen Unternehmen, deren Börsenwert bei mehr als einer Milliarde Euro liegt.

Wo ist das Problem, wenn nur große Firmen zahlen müssen?

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vor 17 Minuten schrieb dev:

Zahlen müssen Unternehmen, deren Börsenwert bei mehr als einer Milliarde Euro liegt.

 

Was für ein Blödsinn, vermutlich aus Unverständnis. 

Ich halte es für unmöglich, die Unternehmen zahlen zu lassen. Zahlen wird der Anleger.

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Geschrieben · bearbeitet von dev

vor 17 Minuten schrieb Ramstein:

Was für ein Blödsinn, vermutlich aus Unverständnis. 

Ich halte es für unmöglich, die Unternehmen zahlen zu lassen. Zahlen wird der Anleger.

Warum sollte es unmöglich sein? Alle Unternehmen zahlen Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, ... - warum dann nicht Transaktionssteuer, wenn sie eine bestimmte Größe haben und ständig an der Börse handeln?

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Franz. Modell
 

Zitat


Seit dem 1. August 2012 besteht in Frankreich für den Erwerb sogenannter Kapitalwertpapiere die Pflicht eine Finanztransaktionssteuer zu entrichten:[29]

  • Besteuert wird der Erwerb von Wertpapieren von börsennotierten Unternehmen, die ihren Hauptsitz in Frankreich haben und die über eine Marktkapitalisierung von mehr als einer Milliarde Euro verfügen (etwa 100 Aktiengesellschaften). Ob eine Aktiengesellschaft dieses Kriterium erfüllt, wird jeweils zum 1. Dezember des Vorjahres festgestellt.[30]
  • Die Besteuerung erfolgt unabhängig vom Ort der Transaktion, erfasst werden somit auch Transaktionen französischer Wertpapiere an ausländischen Börsenplätzen.
  • Der Steuersatz beträgt 0,3 % (seit 1. Januar 2017) des Kaufpreises der Wertpapiere bei Erwerb.
  • Als Erwerb gelten sowohl der direkte Wertpapierkauf als auch die Wertpapierlieferung bei Ausübung von Derivaten. Erfasst werden jedoch nur Aktien am regulierten Markt.
  • Käufe und Verkäufe innerhalb eines Tages können genettet werden, sodass dieser Steuersatz nicht Day-Trader und den Hochfrequenzhandel trifft.

Frankreich erhebt alternativ eine weitere neue Steuer in Höhe von 0,01 % auf bestimmte Transaktionen im Hochfrequenzhandel und bestimmte Credit Default Swaps. Im Gegensatz zur Abgabe auf Kapitalwertpapiere betrifft diese allerdings nur Unternehmen und Personen, die in Frankreich steuerpflichtig sind. Die Steuer ist nicht darauf angelegt, diesen Handel zu unterbinden.[11]

 

 

Schade das der Hochfrequenzhandel  nicht besteuert wird.

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vor 10 Minuten schrieb dev:

Warum sollte es unmöglich sein? Alle Unternehmen zahlen Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, ... - warum dann nicht Transaktionssteuer, wenn sie eine bestimmte Größe haben und ständig an der Börse handeln?

Also ich habe das so verstanden, dass die gehandelten und nicht die handelnden Unternehmen zahlen müssen. Aber das macht irgendwie wenig Sinn.

 

1. Wenn die gehandelten Unternehmen zahlen müssen, dann zahlt auf jeden Fall der Anleger und dummerweise nicht der, der handelt, sondern auch der der buyed und holded.

2. Wenn die handelden Unternehmen zahlen müssen, dann ist das vermutlich auch ein Problem für den Anleger. Welche Unternehmen handeln denn Wertpapiere? Eigentlich nur Banken, Fondsgesellschaften und Stiftungen. Zumindest die ersten zwei leiten die Verluste zum Anleger durch.

 

Um ehrlich zu sein sehe ich aber auch überhaupt kein Problem damit, dass der Anleger das durchgereicht bekommt. Und im Augenblick trage ich ja auch schon die Transaktionskosten, die die Börse erhebt. Und die dürften eigentlich höher als die Steuer sein (und werden trotzdem in fast allen Berechnungen vernachlässigt).

vor 14 Minuten schrieb dev:

Schade das der Hochfrequenzhandel  nicht besteuert wird.

Irgendwie scheint mir das auch ein Eigentor. Wenn überhaupt etwas Regulierung erfahren muss, sind es doch autonom handelnde Computer, die durch Fehlentscheidungen eventuell ganz Märkte crashen lassen, aber den Schaden nachher auf die Haftungssumme der Bank beschränken können.

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vor 44 Minuten schrieb dev:

Warum sollte es unmöglich sein? Alle Unternehmen zahlen Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, ... - ...

Weil nicht "die Unternehmen" das zahlen, sondern deren Eigentümer, also Du!

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Gerade eben schrieb Schwachzocker:

Weil nicht "die Unternehmen" das zahlen, sondern deren Eigentümer, also Du!

Ich besitze keine Firma die mit Aktien handelt.

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Wenn also Apple-Aktien in Frankfurt gehandelt werden, muss Apple dafür eine Transaktionssteuer zahlen? Ehrlich?

 

Die Frage ’Haben Sie ein Hirn?‘ kann einwandfrei nur der Metzger beantworten. Herbert Achternbusch

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vor 22 Minuten schrieb Ramstein:

Wenn also Apple-Aktien in Frankfurt gehandelt werden, muss Apple dafür eine Transaktionssteuer zahlen? Ehrlich?

Hää, nein.

Wenn eine Französische oder Deutsche AG über eine Marktkapitalisierung von mehr als einer Milliarde Euro verfügen, dann wird eine Transaktionssteuer erhoben.

 

siehe #10

 

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In dem Zeit-Artikel steht m.E. teilw. Murks - pardon, "journalistische Verkürzung" muß das heutzutage wohl heißen … Will man die französische Regelung (siehe Link von dev) als Vorbild nehmen, dann wird der Erwerb von Aktien besteuert, und die Steuer zahlt der Erwerber, nicht das Unternehmen, daß die Aktien emittiert hat (wäre ja auch Blödsinn; siehe Beispiel von Ramstein). Welche Aktien steuerpflichtig sind richtet sich nach der Marktkapitalisierung.

 

 

Gruß,

PG

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Einige sind glaube ein bisschen verwirrt. 

 

Ich stelle mir eher die Frage ob vor oder nach der Wahl sich was in der Richtung tut. 

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Geschrieben · bearbeitet von Ramstein

Es gibt ein offensichtliches Problem: Außer dem verschwubelten Zeit-Artikel gibt es keine Information. Davon schreiben jetzt alle Medien ab und versülzen das Thema noch mehr, ohne auch nur rudimentäre Fakten zu liefern.

 

Hätten wir offene und ehrliche Politiker, würden sie das Papier auf den Tisch legen.

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Bis Ende des Jahres kommt die Börsensteuer - vielleicht

Zitat

Zwar sollen nach dem Vorschlag der EU-Kommission ausschließlich Banken, Versicherungen, sowie Fonds oder Hedgefonds die Steuer zahlen. Auch der automatisierte Hochfrequenzhandel würde erfasst. Doch es wird befürchtet, dass die professionellen Investoren die neu entstehende Steuerlast zumindest teilweise an ihre Endkunden weitergeben würden.

Heißt, dass Privatanleger in Einzelaktien wäre davon nicht betroffen.

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Geschrieben · bearbeitet von Ramstein

Zitat

Die Minister hatten im Dezember vorgeschlagen, die Steuer am französischen Vorbild auszurichten. In Frankreich werden Transaktionen von im Inland emittierten Aktien, Fonds und Anleihen besteuert, wenn die Marktkapitalisierung der dahinter stehenden Unternehmen über eine Milliarde Euro beträgt.

 

Kaufen wir halt irische und luxemburger ETFs. Die geschätzten Steuereinnahmen werden dann natürlich nicht erreicht werden.

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vor 2 Stunden schrieb hund555:

Bis Ende des Jahres kommt die Börsensteuer - vielleicht

Heißt, dass Privatanleger in Einzelaktien wäre davon nicht betroffen.

 

Wenn die Bank bei einer Handelstransaktion über Einzelaktien die Steuer abführen muss, wird sie diesen Betrag selbstverständlich dem Kunden in Rechnung stellen. Das ist auch jetzt schon der Fall, wenn Du französische Einzelaktien kaufst oder verkaufst.

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