Schlumich Mittwoch um 16:54 vor 23 Minuten von voxk: Weil ein gewisser Harry Browne das schwarz auf weiß geschrieben hat, und zufällig heißt der Thread Harry Browne's Permanent Portfolio. Und Paul deutet an, dass er ein Permanent Portfolio aufbauen möchte. Leider schafft er das nicht ganz. Natürlich kann er das anders sehen und machen was er will, wäre aber sein Portfolio kein Permanent Portfolio. Leider hat sich hier kaum jemand die Mühe gemacht, Harry Browne bis zum Ende zu verstehen. Das heißt aber nicht, dass ich hier der Vertreter von Harry Browne bin und recht habe. Nur tut ein bisschen weh, so viele Kommentare zu sehen, die überhaupt nichts mit einem Permanent Portfolio zu tun haben. Fairer Punkt, wenn Du das auf das Permanent Portfolio bezogen hast. Ich habe Deine Aussage eher "generell" gedeutet und da gibt es mMn schon Gründe, warum man eine Anleihe bis zur Endfälligkeit hält. WIe @Paul Pantherdas sieht, weiß ich leider nicht. Vielleicht kann er hierzu mal was schreiben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PaulPanther Mittwoch um 17:46 · bearbeitet Mittwoch um 17:48 von PaulPanther In dem Buch von Craig Rowland steht - glaube ich - dass man die 30-jährige halten soll bis sie zu einer 20-jährigen wird, um sie dann wieder in die aktuell 30-jährige zu tauschen. Ich weiß auch nicht ob ich die Endfälligkeit erleben würde. Insgesamt ist es bzw. wird es auch eher ein Golden Butterfly Portfolio als ein HBPP. Frage; wann ist es denn ein 'Permanent' Portfolio? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
voxk Mittwoch um 18:47 · bearbeitet Mittwoch um 18:49 von voxk Genau, ich beziehe mich auf ein Permanent Portfolio. In einem Permanent Portfolio sollte man die 30-jährigen Anleihen verkaufen, sobald sie 20 sind. Aber Harry Browne war kein Papst und hatte nicht dagegen eine 25-jährige Anleihe zu kaufen, warum nicht? Man muss sie aber immer bei 20 verkaufen. vor einer Stunde von PaulPanther: Frage; wann ist es denn ein 'Permanent' Portfolio? Wenn dein Portfolio (post #592) ein PP wäre, würdest du jetzt zwei Fehler begehen. Meiner Meinung nach sind 40% in Aktien zu viel, und ich kann mich nicht erinnern, eine solche Empfehlung irgendwo gelesen zu haben. Die Standardempfehlung ist, in einem Bereich zwischen 15% und 35% zu bewegen (egal welche Assetklasse). Und ich habe es dir schon gesagt: Deine Aktien haben bzw. hätten jetzt keine Symmetrie zu deinen Staatsanleihen. Es gibt keine internationale PP. Du müsstest den Anteil deiner Aktien aus der Eurozone auf mindestens 10% erhöhen (Gesamtportfolio), ich weiß nicht mehr wer (Rowland?) hat 15% empfohlen. Das ist logisch. Zum Beispiel ist die Zeit neue Anleihen zu kaufen und die Europäische Zentralbank senkt die Zinsen auf Null oder sogar negativ, und gleichzeitig der US-Aktienmarkt abstürzt. Dann hätte der Anleger in dem Moment einen schönen Salat, weil weder der Anleihe- noch der Aktienanteil ihre Funktion, sich gegenseitig abzusichern, erfüllen. Natürlich kann auch bombastisch klappen, wenn die europäische Anleihen und die US-Aktien auf die Decke gehen, wäre das aber kein Permanent Portfolio. Es gibt Anleger, die zwei PPs bauen, eins US-PP und eins EU-PP. Ich würde sagen, das ist etwas exotisch, aber es ist machbar und sinnvoll, wenn man viele US-Aktien möchte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PaulPanther Donnerstag um 04:20 @voxk: Beim Golden Butterfly Portfolio sind es 40% Aktien. Ein 'Permanent' Portfolio ist doch ein Portfolio wenn es permanent so behalten kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
geeman Donnerstag um 12:01 Na ich weiß nicht. Macht es wirklich Sinn, bei Aktien auf die internationale Diversifikation zu verzichten? Die Anleihen als Euro-Investor in USD zu halten, macht keinen Sinn, sagen mein Quellen. Das leuchtet auch ein. Aktien auf Europa zu beschränken, macht bei internationalen Märkten wenig Sinn. Vielleicht war das so, als Harry sein Portfolio entworfen hat. Die Welt hat sich ja seitdem ein bisschen weitergedreht. Was mich an diesem Konstrukt stört, sind die langlaufenden Anleihen. Das macht für einen Normalsterblichen wenig Sinn. Zinserhöhungen wie in 2022 können niemals zu normalen Lebenszyklen ausgeglichen werden. Zinssenkungen erfolgen immer langsam. Zinssteigerungen abrupt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi Donnerstag um 12:12 · bearbeitet Donnerstag um 12:15 von Puppi vor 13 Minuten von geeman: Na ich weiß nicht. Macht es wirklich Sinn, bei Aktien auf die internationale Diversifikation zu verzichten? Ich glaube nein. Die Korrelation der Aktienmärkte ist eh sehr hoch. Wieso sollte man auf Diversifikation verzichten und hier aktiv ein (zusätzliches) Risiko eingehen? Sofern ich ein HB PP manuell basteln würde, würde ich für den Aktienpart einfach einen weltweiten Aktien-ETF nutzen (z.B. Vanguard All World oder Invesco RAFI3000). vor 13 Minuten von geeman: Was mich an diesem Konstrukt stört, sind die langlaufenden Anleihen. Das macht für einen Normalsterblichen wenig Sinn. Sie erfüllen aber einen wichtigen Part im PP. Es ist gewollt, immer auch eine Assetklasse im Portfolio zu haben, die schlecht läuft oder sich gerade "falsch" anfühlt. So funktioniert Diversifikation nun einmal. Ein "Bauchgefühl-Abweichen" ist pures, aktives Market Timing und Prognostizieren. Gerade das will das PP eben nicht. Kein Schwein kann sagen, ob Langläufer die nächsten 20 Jahre "sinnvoll" sind oder nicht. Zumindest ist die Ausgangslage aktuell deutlich "besser" als vor fünf Jahren. vor 13 Minuten von geeman: Zinserhöhungen wie in 2022 können niemals zu normalen Lebenszyklen ausgeglichen werden. Zinssenkungen erfolgen immer langsam. Zinssteigerungen abrupt. Mit diesen Aussagen wäre ich vorsichtig. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
voxk Donnerstag um 16:18 · bearbeitet Donnerstag um 16:28 von voxk @PuppiDein Beitrag ist ein Widerspruch. Deine Meinung über ein Welt-ETF ist Bauchgefühl, aktives Market Timing und Prognostiziere. Gerade das will das PP eben nicht, wie du sofort unten geschrieben hast. Ein Weltweiten-ETF für Harry Browne wäre nicht erlaubt gewesen. Für ein Rowland und Co. geht, aber mit Vorsicht. Nicht vergessen die Symmetrie mit den Staatsanleihen, damit alles funktioniert. Unten eine Tabelle von einem Blog. Viel mehr kann ich nicht sagen. Zitat Alle Portfolios werden am Ende jedes Jahres neu gewichtet, damit ihre Bestandteile wieder jeweils 25 % des Portfolios ausmachen; solange jedoch keiner der Bestandteile ein Gewicht von mehr als 35 % oder weniger als 15 % des Portfolios hat, ist diese Neugewichtung nicht erforderlich. Bei der Berechnung der Rendite berücksichtige ich weder die möglichen Kosten der Neugewichtung noch die vom Anleger zu zahlenden Steuern, die je nach Fall stark variieren können und schwer zu schätzen sind. Es gibt Varianten des Permanent Portfolios, die wir im Blog analysieren werden, aber wir beginnen mit den ursprünglichen Empfehlungen von Harry Browne, die wir als Basis-Permanent-Portfolio oder HBPP (Harry Browne Permanent Portfolio) bezeichnen werden. Zur Berechnung der Renditen der einzelnen Vermögenswerte habe ich als Referenz den MSCI EMU-Index, die historischen Zinssätze deutscher Anleihen... Quelle. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag