DF Deutsche Forfait AG

  • DE000A1R1CC4
52 Beiträge in diesem Thema

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DF Deutsche Forfait AG

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Stammdaten:

ISIN: DE000A1R1CC4

WKN: A1R1CC

Fälligkeit: 27.05.2020

Ausgabedatum: 27.05.2013

Nominalzinssatz: 7,875%

Stückelung: 1.000 Euro

Anleihevolumen: 30 Mio. Euro

Rating: BB+ (Scope)

Zinszahlung: jährlich

Zinstermin: 27.05.

Nachrangig: Nein

Anleihe kündbar: Ja

Währung: EUR

Zinssatz: fix

 

Link zur Börse Frankfurt: KLICK

 

Link zur Emittentin: KLICK

 

Link zum Geschäftsbericht 2012: KLICK

 

20130501_DFAG_Anleiheinfo.pdf

 

20130501_Wertpapierprospekt.pdf

 

Das Geschäftsmodell

 

Die Geschäftstätigkeit der DF-Gruppe besteht hauptsächlich im regresslosen An- und Verkauf von Forderungen aus Exporten in Emerging Markets. Wir kaufen die Forderungen von Exporteuren durch unser internationales Netzwerk weltweit an, strukturieren sie und verkaufen diese an Investoren wie z.B. Banken weiter. Das verschafft den Exporteuren schnell Liquidität, den Investoren eine attraktive Rendite und wir verdienen an der Marge zwischen An- und Verkauf. Dabei ist das Marktumfeld derzeit günstig, denn der Anteil der Emerging Markets am Welthandel steigt stetig und die Forfaitierung ist hier besonders geeignet. Durch den Einstieg in das Fondsgeschäft verschafft sich die DF – neben der traditionellen Platzierung von Einzelforderungen bei Banken – eine zusätzliche Platzierungsmöglichkeit über die Trade Finance Fonds.

 

Die Aktie der DF Deutsche Forfait AG ist im Segment Prime Standard an der Börse Frankfurt gelistet.

 

(Uralt-)Thread zur Aktie hier im Forum: KLICK

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Geschrieben

Auf den ersten Blick bin ich nicht so ganz begeistert von der Anleihe.

 

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Na, da haben wir aber Glück das das nur für den Propekt gilt. ;)

 

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Hier stelle ich mir die Frage, warum ein Bankhaus das mit über 20% beteiligt ist keine Kreditlinie unterhalb von 7,875% hinkriegt.

 

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Leider ist die Anleihe doch früher Kündbar.

 

Des Weiteren werden für die Anleihe für ein Kreditvolumen von ca. 28,9 Mio. Zinsen von jährlich € 2.362.500,- fällig.

Aus der Konzernbilanz entnehme ich, dass Verbindlichkeiten von ca. 70 Mio bestehen, für die laut GuV nur ca. 2 Mio fällig werden.

Klar nutzt man den Fixkosteneffekt. Aber ob der so gewaltig ist, dass er die wesentlich höheren Zinsen rechtfertigt?

 

Positiv ist die für ein bankähnliches Unternehmen relativ hohe Eigenkapitalbasis von ca. 24%

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Geschrieben

.....................

 

Hier stelle ich mir die Frage, warum ein Bankhaus das mit über 20% beteiligt ist keine Kreditlinie unterhalb von 7,875% hinkriegt.

.....................

 

Wahrscheinlich weil das Unternehmen keine Sicherheiten stellen will oder kann.

 

Ich denke das macht den Reiz der Anleihen für die Unternehmen aus, dass keine Sicherheiten gestellt werden müssen.

Wir Investoren müssen entscheiden, ob wir das Risiko eingehen wollen.

 

Investor93

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Geschrieben

...

Das war eine rhetorische Frage mit Anspielung darauf, dass Banken sich zur Zeit unglaublich günstig refinanzieren können und Warburg sowohl als Bank und insbesondere als größter Anteilseigner die Risikosituation am besten einschätzen können müßte.

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Geschrieben

Auf den ersten Blick bin ich nicht so ganz begeistert von der Anleihe.

 

Und auf den zweiten? wink.gif

 

 

Des Weiteren werden für die Anleihe für ein Kreditvolumen von ca. 28,9 Mio. Zinsen von jährlich € 2.362.500,- fällig.

Aus der Konzernbilanz entnehme ich, dass Verbindlichkeiten von ca. 70 Mio bestehen, für die laut GuV nur ca. 2 Mio fällig werden.

Klar nutzt man den Fixkosteneffekt. Aber ob der so gewaltig ist, dass er die wesentlich höheren Zinsen rechtfertigt?

 

Positiv ist die für ein bankähnliches Unternehmen relativ hohe Eigenkapitalbasis von ca. 24%

 

 

Der Prospekt erläutert ausführlich, dass bestehende Kreditlinien sehr schnell zurückgenommen werden könnten.

Wenn also Probleme auftreten würden, könnte es sehr schnell schlimmer werden. (Hier ist sogar im Prospekt

von "Schneeballeffekt"(!) die Rede.)

Einige der gehandelten Verbindlichkeiten stammen aus "Problemzonen" wie dem Iran und dem Nahen Osten.

Es gibt auch eine Aufstellung laufender Gerichtsverfahren. IMHO Sachen, die man eigentlich nicht am Bein haben möchte.

 

Fazit: Eine kleine Bude, die einen heissen Reifen fährt.

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Geschrieben

Interview auf DAF: Mein Link

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Geschrieben

Die Printausgabe von Börse-Online (Heft 20/13) widmet sich der Aktie der Deutschen Forfait im "Börsengeflüster".

Danach macht der Verein derzeit viel PR-Rummel. Der Einstieg ins Fondsgeschäft soll unmittelbar bevorstehen.

BO fasst zusammen:"Für erhöhte Spannung ist also gesorgt. Spekulative Käufe könnten sich lohnen."

 

IMHO passt das zu meinem oben gezogenen Fazit. Mir ist es trotz der guten Zahlen etwas zu heiss.

 

 

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Geschrieben

DF-Gruppe startet innovatives Trade Finance Fondskonzept noch im 2. Quartal

 

DGAP-News: DF Deutsche Forfait AG /

 

---------------------------------------------------------------------

 

DF-Gruppe startet innovatives Trade Finance Fondskonzept noch im 2. Quartal

 

- DF Deutsche Forfait AG als Vorreiter einer neuen Anlageklasse - Aufsichtsrechtliche Zustimmung der Behörden zur Lizenz erteilt - Bereits im Vorfeld hohes Interesse von Investorenseite bekundet

 

Köln, 14. Mai 2013 - Die DF Deutsche Forfait AG ist auf gutem Wege, ihr Vorhaben zur Etablierung eines Fonds für Außenhandelsforderungen gemäß der gesteckten zeitlichen Ziele umzusetzen. 'Wir werden noch in diesem Quartal mit dem Vertrieb unserer ersten Trade Finance Fonds beginnen und somit eine neue Assetklasse aus der Taufe heben', sagt Marina Attawar, Vorstand der DF-Gruppe. Vergangene Woche ist der hundertprozentigen DF-Tochter Deutsche Kapital Limited, die mit Sitz in Dubai für das Asset Management und den Vertrieb der Trade Finance Fonds verantwortlich zeichnen wird, von den zuständigen Aufsichtsbehörden die letzte noch ausstehende Lizenz erteilt worden. Mit dem Fondskonzept etabliert die DF Deutsche Forfait AG eine zweite Ertragssäule, zusätzlich zu den Erträgen aus dem bestehenden Forfaitierungsgeschäft.

 

Der bereits erwähnte Fonds ist wohl bald am Start. Der Aktie hats gut getan.

(Die Aufnahme ins Nebenwerte-Musterdepot von Börse-Online vielleicht auch.)

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Geschrieben

Stärken:

- DF Deutsche Forfait AG profitiert vom steigenden Welthandel, insbesondere in Emerging Markets.

- hohe Transparenz (Aktie notiert im Prime Standard)

- skalierbares Geschäftsmodell

- Einstieg ins Fondsgeschäft und Anleiheemission ermöglichen höheres Forfaitierungsvolumen.

- niedrige Ausfallquote von 0,18% seit Firmengründung

 

Schwächen:

- Abhängigkeit von wenigen Kunden, sowohl auf der Ankaufs- als auch auf der Verkaufsseite

- Schlüsselpersonenrisiko

 

Fazit:

Die DF Deutsche Forfait AG ist in einer interessanten Nische tätig und profitiert vom steigenden Handelsvolumen in Emerging Markets. Da die Forderungen nach dem Ankauf umstrukturiert und dann weiterverkauft werden, erscheint das Risiko überschaubar. Durch die Notierung der Aktie im Prime Standard ist das Transparenzniveau überdurchschnittlich hoch. Mit dem Einstieg ins Fondsgeschäft und die Anleiheemission sollte sich das Forfaitierungsvolumen in den kommenden Jahren deutlich steigern lassen. Der Kupon erscheint attraktiv, eine positive Entwicklung der Anleihe ist daher wahrscheinlich.

 

=2919&cHash=ed58780c85e709693cbe7c2505a63543"]immer wieder sonntags ...fixed income

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Geschrieben

Der Bondguide sieht hingegen Licht und Schatten.

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Geschrieben · bearbeitet von Squirrel

Der Hype um die Deutsche Forfait geht weiter. Die Printausgabe des Aktionär Heft 24/13

meldet, dass die Anleihe einen Konsortialkredit von 100 Mio Euro möglich macht.

Die Kohle soll ebenfalls ins Wachstum fliessen: "Ein weiterer kräftiger Expansionsschritt."

Eins, zwei, drei im Sauseschritt...

 

Das dürfte dem Kurspotential der Anleihe erstmal einen Dämpfer verpassen?

Bin jetzt doch eher froh, dass ich die Zeichnungsgewinne mitgenommen habe.

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Geschrieben

Kennt jemand die Gründe für den Knick im Chart Anfang Oktober (102 auf 98)?

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Geschrieben

DF Deutsche Forfait AG- Geschäftsvolumen und Konzernergebnis unter Vorjahresniveau

 

Die Geschäftszahlen der ersten neun Monate spiegeln den erweiterten Handlungsspielraum entgegen den ursprünglichen Erwartungen noch nicht wider. Ursachen waren die temporär schwache Nachfrage nach Finanzierungslösungen im Juli und August sowie die Verzögerungen bei der Platzierung des ersten Trade Finance Fonds. Das Konzernergebnis in den ersten neun Monaten blieb mit EUR 1,3 Mio. klar unter dem Vorjahreswert von EUR 2,1 Mio. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von EUR 0,19 (Vorjahr: EUR 0,31). Das Geschäftsvolumen belief sich auf EUR 438 Mio. nach EUR 519 Mio. in den ersten neun Monaten des Vorjahres. Das Rohergebnis einschließlich Finanzergebnis, die wichtigste Steuerungsgröße für den Erfolg im Forfaitierungsgeschäft, lag mit EUR 9,4 Mio. um 6 % unter dem Niveau des Vorjahres. Daraus resultiert eine Marge von 2,1 % bezogen auf die ersten neun Monate. Die weiterhin hohe Marge unterstreicht die Attraktivität des Geschäftsmodells. Die Verwaltungskosten lagen aufgrund der Investitionen in den Aufbau des neuen Geschäftsbereichs Asset Management, sowie Kosten für die Erschließung des afrikanischen Marktes mit EUR 7,6 Mio. um 12 % über dem Vorjahreswert.

 

Der vollständige Bericht über die ersten neun Monate 2013 steht auf der Website des Unternehmens im Investor Relations-Bereich zur Verfügung.

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Geschrieben

Kennt jemand die Gründe für den Knick im Chart Anfang Oktober (102 auf 98)?

 

In Frankfurt jetzt für 93. Aktuelle Nachrichten gibts keine, oder?

Ein Emerging Markets Kollateralschaden?

 

 

Disclaimer: Nicht investiert.

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Geschrieben

Ein Emerging Markets Kollateralschaden?

Vermutlich das hier:

 

German firm DF Deutsche Forfait AGDE6.XE -8.67%, its U.S. subsidiary and board member Ulrich Wipperman were placed under sanctions for allegedly facilitating oil deals for the National Iranian Oil Co.,

Quelle

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Geschrieben

 

DGAP-Adhoc: DF Deutsche Forfait AG erwartet Konzernverlust für das Geschäftsjahr 2013

12. Februar 2014 DF Deutsche Forfait AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis

 

12.02.2014 14:29

 

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch

die DGAP – ein Unternehmen der EQS Group AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

 

—————————————————————————

 

DF Deutsche Forfait AG erwartet Konzernverlust für das Geschäftsjahr 2013

 

- Sonderaufwendungen durch Umsatzsteuer-Nachzahlungen und wegen Aufnahme

der DF Deutsche Forfait AG in die US-amerikanische OFAC Sanktionsliste

 

Köln, 12. Februar 2014 – Die DF Deutsche Forfait AG (Prime Standard, ISIN:

DE0005488795) hat im Zuge der Erstellung des Konzernabschlusses am 12.

Februar entschieden, aus besonderem Anlass eine Rückstellung für

Steuernachzahlungen für vergangene Jahre in Höhe von rund EUR 2,2 Mio. zu

bilden. Aufgrund dieser und weiterer Sondereffekte sowie einem deutlich

schwächer als erwarteten Geschäftsverlauf im vierten Quartal 2013 rechnet

das Unternehmen nunmehr mit einem Konzernverlust nach Steuern in einer

Spanne von EUR 3,0 Mio. bis EUR 3,3 Mio.

 

Ursächlich für die Rückstellung für Steuernachzahlungen sind im

Wesentlichen neue Erkenntnisse der Gesellschaft über die Entstehung von

Umsatzsteuern, deren Verrechnung oder Weiterbelastung noch nicht

abschließend geklärt ist. Ohne die Möglichkeiten der Verrechnung oder

Weiterbelastung dieser Umsatzsteuern werden die Nachzahlungen in oben

genanntem Umfang voll ergebniswirksam. Neben den Rückstellungen für

Umsatzsteuernachzahlungen erforderte der höhere Forderungsbestand zum

Jahresende die Bildung einer höheren Risikovorsorge. Ursächlich für den

erhöhten Forderungsbestand und die schwächere Ergebnisentwicklung waren

Verzögerungen bei der Weiterplatzierung. Infolgedessen lagen im vierten

Quartal das Forfaitierungsvolumen mit EUR 85 Mio. und die Marge klar unter

den Erwartungen der Gesellschaft. Nachträglich wurde das Ergebnis 2013

durch die Aufnahme der Gesellschaft auf die Sanktionsliste des

US-amerikanischen Office of Foreign Assets Control (OFAC) belastet. Als

Folge dessen hat sich gestern herausgestellt, dass Forderungen in Höhe von

EUR 1,6 Mio. auszubuchen sind. Die OFAC wirft der DF Deutsche Forfait AG

vor, gegen die Handelssanktionen gegen den Iran verstoßen zu haben. Die

Gesellschaft weist die Vorwürfe als nicht zutreffend zurück und bemüht sich

derzeit diese auszuräumen. Insgesamt belaufen sich die Sonderaufwendungen

auf rund EUR 3,8 Mio. Mit einer Eigenkapitalposition zum 31. Dezember 2013

von etwa EUR 23 Mio. (nach EUR 26,5 Mio. zum 30. September 2013) ist die

Gesellschaft trotz des erwarteten Verlusts weiterhin ausreichend und solide

finanziert.

 

Die vorläufigen Konzernzahlen zum Geschäftsjahr 2013 werden wie geplant am

7. März 2014 veröffentlicht.

 

DF Deutsche Forfait AG

Christoph Charpentier

Kattenbug 18 – 24

50667 Cologne

T +49 221 97376-37

F +49 221 97376-60

E investor.relations@dfag.de

 

 

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Geschrieben

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Dead cat bounce in Sicht???

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Geschrieben

Steht das Unternehmen wirtschaftlich tatsächlich so schlecht da, wie der starke Einbruch der Anleihe und der Aktie befürchten lässt?

 

Hm, sehe gerade die hatten 2011 ein Verlustjahr, aber zur Zeiten der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise haben sie Gewinn gemacht:

 

http://www.finanzen.net/bilanz_guv/DF_Deutsche_Forfait

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Geschrieben

Wir wissen aber, dass sich die Zahl der Insolvenzen nicht direkt im Krisenjahr zeigt, sondern die Zahlungsausfälle zumeist zwei bis drei Jahre danach ihren Höhepunkt erreichen bevor es wieder abnimmt. Ganz allein wird das wohl kaum ein Grund sein. Schaut euch doch mal die Volumina an. Stößt da jemand große Summen ab oder "nur" zittrige Hände ?

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Geschrieben · bearbeitet von Rubberduck

Steht das Unternehmen wirtschaftlich tatsächlich so schlecht da, wie der starke Einbruch der Anleihe und der Aktie befürchten lässt?

 

Lies mal den Post von @Einstein Mein Link

 

Was bedeutet es für eine Klitsche, wenn sie auf einer US-Embargoliste steht???

 

Da konnte man mittels Mittelstandsanleihe zumindest mal

diskret ins Iranische Atomprogramm investieren.

Wer hätte das gedacht?

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Geschrieben · bearbeitet von Chartwaves

Wenn das so stimmt, dass da ein Handelsembargo umgangen werden sollte, dann ist das übel...

 

Im Bondboard-Thread spekulieren manche auf schnell rein, schnell wieder raus.

 

 

Da konnte man mittels Mittelstandsanleihe zumindest mal diskret ins Iranische Atomprogramm investieren.

 

Stand das denn im Wertpapierprospekt drin? :lol:

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Geschrieben · bearbeitet von Rubberduck

Da konnte man mittels Mittelstandsanleihe zumindest mal

diskret ins Iranische Atomprogramm investieren.

BOOOOM

Wer hätte das gedacht?

 

Ich rühr das Teil nicht mit der Kneifzange an.

EDIT: Editiert, wegen konfuser Benutzung der Zitatfunktion.

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Geschrieben

14. Februar 2014

Deutscher Mittelstandsanleihen Fonds verkauft Anleihe der Deutschen Forfait (WKN A1R1CC)

 

 

In den letzten Tagen war das Unternehmen in die Schlagzeilen und die Deutsche Forfait-Mittelstandsanleihe unter massiven Druck geraten. Das US-amerikanische Office of Foreign Assets Control (OFAC) wirft der DF Deutsche Forfait AG vor, gegen die Handelssanktionen gegen den Iran verstoßen zu haben. Die Gesellschaft weist die Vorwürfe als nicht zutreffend zurück und bemüht sich derzeit diese auszuräumen

 

Die Aufnahme der Gesellschaft auf die Sanktionsliste des OFAC hat noch nicht absehbare Folgen für das Unternehmen. Als Folge hat sich herausgestellt, dass Forderungen in Höhe von 1,6 Mio. Euro auszubuchen sind. Beim gestrigen Investor-Call wurde außerdem bekannt, dass weitere Ausbuchungen aus dem (Forderungs-) Handelsbestand hinzukommen könnten. Der aktuelle Forderungsbestand in den Handelsbüchern beläuft sich auf ca. 90 Mio. Euro, davon werden ca. 75-80% in US-Dollar fakturiert.

 

Solange das Unternehmen auf der „Blacklist“ geführt wird, sind Verkäufe der angekauften Forderungen bzw. ein Neugeschäft nur sehr schwer möglich, da beim Großteil der Geschäfte entweder eine US-Bank, ein US-Unternehmen, ein US-Bürger oder die US-Währung in irgend einer Form einbezogen ist.

 

Darüber hinaus hat das Unternehmen gemäß § 15 WpHG gemeldet, dass die Deutsche Forfait AG wegen Umsatzsteuer-Rückstellungen (2,2 Mio. Euro) für das Geschäftsjahr 2013 einen Konzernverlust erwartet.

 

Gerhard Mayer (Vorstand der KFM Deutsche Mittelstand AG): „Der Deutsche Mittelstandsanleihen Fonds steht nicht nur für Rendite und Transparenz, sondern vor allem für Sicherheit. Deshalb ist es nur konsequent, bei der derzeitigen Unsicherheit über die weitere Geschäftstätigkeit, sich von der Anleihe der Deutschen Forfait AG zu trennen.“

 

Die Deutsche Forfait-Anleihe wurde im Mai 2013 mit einem Emissionsvolumen von 30 Mio. Euro aufgelegt. Der Zinskupon der Anleihe beträgt 7,875% bei einer Laufzeit bis zum 27.05.2020. Die DF Deutsche Forfait AG kauft weltweit Forderungen aus Importen und Exporten und bietet die Absicherung von Warenlieferungen in Schwellen- und Entwicklungsländern. Die Kunden der DF Deutsche Forfait sind einerseits exportorientierte Unternehmen, die ihre Forderungen verkaufen, um ihre Liquidität sicherzustellen und andererseits Banken und Investoren, die die Außenhandelsforderungen als Investment von der Deutschen Forfait wieder abnehmen. Insofern fungiert die Deutsche Forfait als Intermediär zwischen der realen Wirtschaft und den nach Rendite suchenden Investoren.

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von Rubberduck

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Im Bondboard kam die Frage auf, welche Fonds investiert sind.

Der letzte Jahresbericht vom Aramea Rendite Plus vermeldete noch eine Beteiligung.

Richtig drin steckt die Bayerninvest. Keine Ahnung, wo die 5% der Aktien vergraben haben.

Capiton Value wird auch nicht amused sein.

 

Immerhin kann man als Kleinsparer wohl besser

einen Fonds kaufen, als sein Geld direkt zu investieren.

 

Das Themenpapier inzwischen zu 65 im Brief in Frankfurt.

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