dakac

Kali-Produzenten

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Posted · Edited by dakac

In Forum gibt es mehr als 50 Seiten über K+S, aber keine Informationen über andere Kali-Aktien. K+S hat im Jahr 2012 ein Umsatz von etwa $5 Mrd. erzielt, aber es handelt sich um ein Markt im Wert von ca. $22 Mrd.

 

70% davon haben bisher zwei Kartelle unter sich aufgeteilt und es wäre nicht schlecht, wenn wir hier auch andere Firmen erwähnen oder uns über Kali Preise unterhalten. Eine Nachricht aus Russland hat für so viel Wirbel gesorgt und es wäre nicht verkehrt, wenn man auch etwas über Uralkali erfährt!

 

Im Spiel sind hohe Politiker, Oligarchen, man muss sogar Feindesblätter lesen und Lukaschenko aus Weißrussland darf bei all dem auch nicht fehlen. Am 20.Mai gab es ein Treffen zw. ihm und dem Großen Suleiman (Kerimov) und wie es aussieht, es gab Krach!! Daraufhin stiegen zwei Oligarchen bei Uralkali aus, aber auch Lukaschenko zauberte einen neuen Partner aus Katar.

 

Ende Juli ließ der Große Suleiman die Bombe via CEO Baumgertner platzen.

 

Interessant ist auch, dass Kali- König eigentlich Rybolowlew heißt, sein Geld hat er an der Börse gemacht und 1991 hat er Uralkali gekauft. Irgendjemandem hat das nicht gefallen und vermutlich durch eine Intrige wurde er: "als Auftraggeber des Mordes an einem Konkurrenten schuldig gesprochen" sagt Wikipedia dazu. Man zwang ihn 2010 seinen Anteil an Kerimov zu verkaufen und von wem? Putin natürlich, das sagt jedenfalls Wikipedia. Es wird spekuliert, dass hinter Kerimov eigentlich russische Regierung steht.

 

Vielleicht schreibt jemand etwas über kanadische Konkurrenz!!

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Posted · Edited by Schildkröte

Vielleicht schreibt jemand etwas über kanadische Konkurrenz!!

 

Ein Wettbewerber von K+S aus Kanada ist die Potash Corporation of Saskatchewan (PotashCorp) mit Sitz in Saskatoon: http://www.finanzen....en/Potash-Aktie

 

Das Unternehmen ist an der Börse von Toronto im Index S&P/TSX 60 gelistet und ist international der größte Kaliumchloridproduzent und Düngemittelhersteller. PotashCorp wurde 1975 von der Provinzregierung Saskatchewan geründet und 1989 im Rahmen der Privatisierung an die Börse gebracht. Nachdem PotashCorp in den neunziger Jahren einige Kaliproduzenten aus den USA übernahm, versuchte BHP Billiton 2010 PotashCorp für 39 Mrd. $ zu übernehmen, was jedoch fehlschlug.

Quelle: http://de.wikipedia....of_Saskatchewan

 

Es gibt darüber hinaus noch viele weitere börsennotierte Potash- bzw. Kalisalzproduzenten: http://www.finanzen....Textfeld=potash

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Posted · Edited by dakac

.....oder uns über Kali Preise unterhalten.

 

Eine kritische Stimme von Bankhaus Rott: An Salz kann man sich nicht satt essen

 

Seite 2:

Von 2007 bis 2009 hat sich der Preis der Tonne Kalimumchlorid in Euro mehr als verfünffacht. Erreicht der Kurs die von Baumgertner genannte Marke von 300 Dollar pro Tonne, läge der Preis auf Eurobasis immer noch mehr als 70% über dem Wert von Januar 2007, knapp 80% über dem Durschnittspreis seit 1971 und mehr als 140% über dem langfristigen Durchschnittpreis zwischen 1971 und 2006.

 

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Posted · Edited by dakac

Eine Nachricht aus Russland hat für so viel Wirbel gesorgt und es wäre nicht verkehrt, wenn man auch etwas über Uralkali erfährt!

 

Hier geht es um die Fusionsmöglichkeiten:

 

 

Kali-Markt: Uralkali düngt Fusionsspekulationen

 

Nachdem die Regeln auf dem Kali-Markt sich geändert haben, stehe nun eine Konsolidierung bevor, erklärte der Generaldirektor von Uralkali, Wladislaw Baumgertner, gegenüber der Zeitung Wedemosti. „Die Konsolidierung ist ein logischer Schritt, wenn man betrachtet, dass der Preis sich auf das Niveau der Kleinproduzenten gesenkt hat", sagte er.

 

Zurzeit sei es aber noch zu früh, das Fusionsszenario zu schreiben, schränkte der Manager der Investmentbank gegenüber Wedemosti ein: Der Markt müsse erst endgültig zusammenbrechen und man müsse sehen, wer übrigbleibt und wie die Preise sich entwickeln. Anschließend müsse man versuchen, nach neuen Regeln zu spielen. In der ganzen Welt gibt es keinen Industriezweig, der dermaßen konzentriert ist wie die Kali-Branche: Sowohl die Zahl der Verkäufer als auch die der Käufer ist äußerst gering.

 

Auch in Kanada hat Uralkali kein Glück gehabt:

Ein ehemaliger Top-Manager von Uralkali erzählte, sämtliche Verhandlungen über eine Konsolidierung, die der ehemalige Uralkali-Eigentümer Dmitrij Rybolowlew Mitte der Zweitausenderjahre geführt hatte, seien an dem Unwillen der kanadischen Regulierungsbehörde, den Deal über die großen Anteilspakete der Potash Corp. zu genehmigen, gescheitert. 2010 lehnte die kanadische Regulierungsbehörde die Übernahme von Potash für knapp 30 Milliarden Euro ab.

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Eine interessante Aktie ist auch SQM. Das ist eine chilenische Firma mit US-Listing. Wesentliches Asset ist die Lizenz zur Ausbeutung der chilenischen Salzseeen.

 

Daraus folgt auch eine Diversifizierung, die SQM in einer Flaute im Kali-Sektor durchaus nützt. Während andere nur Chloridsalze fördern, ist bei SQM auch Iodsalz dabei. Ein Reaktorunfall wie Fukushima beschert also Umsatzschübe, aber auch ohne solche Ereignisse hat die Medizin einen signifikanten Iodbedarf. Manche sehen SQM auch als Möglichkeit an, auf Elektroautos und Stromspeicherung zu setzen, da SQM einer der weltweit wesentlichen Lithium-Produzenten ist.

 

Bei alledem erzielt SQM aber auch einen wesentlichen Anteil mit Dünger u. a. Kalidünger. Den genauen Anteil hab ich nicht im Kopf. Ich meine mich nur zu entsinnen, dass die Marge im Kali-Segment noch schlechter war als bei K+S, d. h. die Förderkosten sind bei SQM noch höher.

 

Das ist nicht uninteressant, denn nach dem Optionsscheinmodell bedeuten hohe Förderkosten einen hohen Hebel auf den Preis des Rohstoffs.

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Posted · Edited by dakac

Interessant was sich alles im Potash Markt abspielt:

 

 

Kremlin's potash war picks its prisoners

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Es gab schon immer Kali-Kriege. Anfang 1900 gab es drei deutsche Kali Produzenten (K+S existiert seit 1889), es gab auch ein Reichskalirat und ein Kalisyndikat, später auch ein Franco-German Kartell.

 

Schon interessant!!

 

 

A Century of International Potash Intrigue

 

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Ein wirklich guter Artikel auf SA: http://m.seekingalpha.com/article/1630112

 

Neben einer guten und ausgewogenen Zusammenfassung des bisherigen Geschehens bringt einen neuen Aspekt ein: China politisches Streben nach Unabhängigkeit bei diesem strategischen Rohstoff.

 

Allerdings liegt darin auch Übertreibungspotential. Der Bau einer greenfield-Kalisalzmine ist schwierig, teuer und langwierig. Daher mal meine Frage im KS-Thread, ob irgendjemand bekannt ist, wann die letzte in Produktion gegangen ist. Meiner Erinnerung nach ist das Dekaden her. Seitdem gab es nur brownfield-Erweiterungen und vor allem Verbrauch bisheriger Kapazität.

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Posted · Edited by dakac

Ein wirklich guter Artikel auf SA: http://m.seekingalph...article/1630112

 

Neben einer guten und ausgewogenen Zusammenfassung des bisherigen Geschehens bringt einen neuen Aspekt ein: China politisches Streben nach Unabhängigkeit bei diesem strategischen Rohstoff.

 

Vielen Dank Checker!! Dieser Artikel warnt eigentlich und das sind fast immer gute Artikeln. China will eigene Abhängigkeit reduzieren "That the largest potash consumer is going from 40% to 80% self-sufficiency is a big deal" und seitdem das bekannt ist fallen die Kali-Preise auch "Since China declared its desire to do this in 2010, its efforts have already been contributing to potash's steady price decline since 2011."

Was das "The more likely scenario is that potash, at worst, will see margins compress to a level similar to where it was between 2001 and 2006, when potash averaged $140 per ton." für viele bedeuten würde, kann sich jeder ausmalen!!

 

Der Bau einer greenfield-Kalisalzmine ist schwierig, teuer und langwierig.

 

kannst du mir das bitte etwas näher erklären? Das mit greenfields verstehe ich nicht so richtig. Danke

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Der Bau einer greenfield-Kalisalzmine ist schwierig, teuer und langwierig.

 

kannst du mir das bitte etwas näher erklären? Das mit greenfields verstehe ich nicht so richtig. Danke

 

Greenfield sind die Minenprojekte wo sprichwärtlich noch grüner Rasen über der zukünftigen Mine liegt. Da sind noch keine großen Investments geflossen ( außer das man weis, das da ein Rohstoff ist, ist noch nicht viel passiert)

Daneben gibt es noch die Projekte, die schon weiter entwickelt sind ( also kurz vor Produktionsbeginn) , bei denen schon erhebliche Investments in Maschinen und sonstiges geflossen sind.

Das sind dann brownfield Projekte.

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kannst du mir das bitte etwas näher erklären? Das mit greenfields verstehe ich nicht so richtig. Danke

 

Greenfield sind die Minenprojekte wo sprichwärtlich noch grüner Rasen über der zukünftigen Mine liegt. Da sind noch keine großen Investments geflossen ( außer das man weis, das da ein Rohstoff ist, ist noch nicht viel passiert)

Daneben gibt es noch die Projekte, die schon weiter entwickelt sind ( also kurz vor Produktionsbeginn) , bei denen schon erhebliche Investments in Maschinen und sonstiges geflossen sind.

Das sind dann brownfield Projekte.

 

 

Yep. So ganz feststehend ist die Terminologie nicht. Zumindest manche zählen zu brownfield auch die Erweiterung einer bestehenden Mine.

 

Letztlich ist es weniger die Mine selbst, deren Bau teuer ist, sondern die Infrastruktur, um das Produkt zum nächsten Tiefwasserhafen bzw Güterbahnhof zu bringen. Das ist übrigens auch der Aspekt der beim Legacy-Projekt von K+S zur Erhöhung des Investitionsbudgets geführt hat.

 

Minenprojekte können an so etwas scheitern. Denn attraktive Mineralogie gibt es in abgelegen Gebieten durchaus. Eine superbillige Kali-Mine wird - falls sie denn gebaut wird - die äthiopische Allana-Kalimine.

 

Der Abbau in Stollen ist dem unterirdischen Erzabbau wohl nicht so unähnlich, aber teuer. Günstiger ist der Abbau von Kalisalz so, wie auch NaCl noch günstig abgebaut wird, nämlich durch Solung. Wer mal in der Gegend ist, kann sich das Salzbergwerk in Berchtesgarden anschauen und dort die Floßfahrt über Solesee in einer unterirdischen Kaverne mitmachen. Dieser Soleabbaudauert aber, da man von der Lösungsgeschwindigkeit des Salzes abhängt. Zudem ist das technisch hochanspruchsvoll. Wüßte nicht, wo chinesische Ingenieure das lernen sollten.

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Posted · Edited by dakac

Vielen Dank Euch beiden

 

 

 

Letztlich ist es weniger die Mine selbst, deren Bau teuer ist, sondern die Infrastruktur,

Davon habe ich im Goldminensektor was gelesen, teilweise muss man in den unbewohnten und abgelegenen Gegenden ganze Strom Infrastruktur auf die Beine stellen, häufig gemeinsam mit der Regierung des Landes!

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Können Kali Aktien steigen wenn Kalipreise fallen? Ich glaube kaum.

 

In letzten Tagen konnte man hier und da lesen, dass K+S Management versucht hat die Lage zu beruhigen und sie sprachen davon, dass die Preise weiter stabil sind oder heute hat sich auch CEO von Belarusian Potash Companie Valery Kiriyenko gemeldet mit "The impact of Uralkali's decision on the global market is highly exaggerated," he said. "There is no manufacturer who is able to single-handedly change the situation on the market." Quelle

 

Am 07.08. hat sich auch Potash Corp. of Saskatchewan CEO Bill Doyle mit Beruhigungspillen gemeldet: No reason for panic, Potash Corp. CEO tells investors

 

 

ABER noch im Juni konnte man über Überkapazitäten in der Branche was lesen, also ein Monat bevor die komische Scheidung (Kerimov/Lukaschenko) stattgefunden hat.

 

Jetzt kann man auch lesen, dass Inder, als zweitgrößter Importeur auf Preissenkungen stehen:"We will certainly like to negotiate lower prices," said P.S. Gahlaut, managing director of Indian Potash Corp., a big buyer. "We have asked for a 12% discount." Potash Miners Pressured on Prices

 

 

Also, ich kann mir irgendwie zurzeit nicht vorstellen, dass Kalipreise steigen können. Uralkali spielt bewusst die " volume-over-price strategy" und zwar in einem Markt der schon sowieso an Überkapazitäten leidet!

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Posted · Edited by dakac

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Potash Producers Look Expensive Even After Plunge

 

Da ist was dran. Allerdings gehen die Schweinezyklen i.d.R. erst durch die Ausweitung des Angebots zu Ende. Momentan planen alle, dieses auszuweiten, aber noch ist es nicht geschehen. Auch muss der Preis nicht unbedingt aufs Niveau von 2003 fallen. Im übrigen hat K+S auch vor 10 Jahren schwarze Zahlen geschrieben, Gerüchte über Pleiten von teuren Anbietern sind etwas übertrieben.

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Im übrigen hat K+S auch vor 10 Jahren schwarze Zahlen geschrieben, Gerüchte über Pleiten von teuren Anbietern sind etwas übertrieben.

 

Darauf die Frage: Was hat denn ein Barrel Rohöl vor 10 Jahren gekostet? ;)

Antwort: 25-35$

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Potash Producers Look Expensive Even After Plunge

 

Da ist was dran. Allerdings gehen die Schweinezyklen i.d.R. erst durch die Ausweitung des Angebots zu Ende. Momentan planen alle, dieses auszuweiten, aber noch ist es nicht geschehen. Auch muss der Preis nicht unbedingt aufs Niveau von 2003 fallen. Im übrigen hat K+S auch vor 10 Jahren schwarze Zahlen geschrieben, Gerüchte über Pleiten von teuren Anbietern sind etwas übertrieben.

 

Vielen Dank für den Link. Auch die Kommentare fand ich sehr interessant. Die Leute sind sehr skeptisch und ich glaube mit recht! Ich möchte die Branche trotzdem weiter beobachten, ist schon interessant, aber für investieren ist es noch zu früh!

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Posted · Edited by fgordonz

Nur im Bergbau nützt es nichts dass man vor 10 Jahren schwarze Zahlen hatte.

 

Kali wächst nicht nach - K+S muss heute deutlich komplexeren Bergbau betreiben um da ran zu kommen.

 

Berg- und Rohstoffabbau ist eben was völlig anderes als Produktion - was vor 10 Jahren war das ist m Normalfall nie mehr möglich, weil einfach für immer weg

 

2-10% Kostensteigerung / Jahr / Abbaustelle allein dadurch, dass man immer tiefer/komplexer werden muss ist normal. Wenn man die nicht bezahlt kommt man nicht mehr an die verbliebenen Rohstoffe der Abbaustelle ran.

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Posted · Edited by dakac

Das ist echt irre, man hat Baumgertner wahrscheinlich in Amerikanka gesteckt:

Amerikanka, or American Lady, is the nickname of the KGB prison in Minsk......
Potash King Becomes KGB Hostage as Lukashenko Pokes Putin

 

Mal schauen was Vlad Hammer aka Putin dazu sagt!

 

 

 

 

Eine interessante Aktie ist auch SQM.

 

Hallo checker, beim nächtlichen Reisen in Kali-Krimi-Geschichten ist mir SQM über den Weg gelaufen: Potash Price Cut of 10% Said to Be Negotiated in Brazil

 

oder auch: Chile fertilizer company SQM posts 2nd qtr profit tumble, cuts capex

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Posted · Edited by dakac

Und man musste nicht lange auf die Antwort warten: Moskau droht Minsk mit Handelskrieg bei Öl und Milch

 

Man hat Baumgertner eingeladen um ihn zu verhaften:

 

„Wie im Mittelalter“

 

Wie einen Schwerverbrecher hatte die weißrussische Polizei vor laufender Kamera den Chef des russischen Bergbaukonzerns Uralkali vorgeführt. Ausgerechnet die Regierung der autoritär regierten Ex-Sowjetrepublik hat den Topmanager Wladislaw Baumgertner offenbar in eine Falle gelockt.

Die Situation eskaliert und es wundert nicht: HSBC downgrades Potash Corp., says investors should avoid potash stocks

 

oder auch: Russia potash row seen causing market tumult and a price drop

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Vielen Dank für die Updates und deine Einschätzungen. Ich bin meist nur stiller Mitleser, deswegen hier mal meine Danksagung.

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Posted · Edited by dakac

Hallo qed1984, Du scheinst wirklich ein gans stiller Leser zu sein, ich wollte Dich schon im Forum willkommen heißen und sehe, dass Du seit 2009 registriert bist!

 

 

 

Der Kali Thriller geht in die nächste Runde, man will auch Kerimov verhaften: Belarusian investigators might open criminal case against Uralkali owner Kerimov

 

Seltsam fand ich, dass Kali Aktien gestiegen sind, als die Nachricht rauskam, dass Baumgertner verhaftet wurde. Der Streit eskaliert und Kali Aktien feierten die Eskalation. Seltsam!

 

Noch seltsamer finde ich, dass Andrei Melnitchenko kaum in der Presse erwähnt wird. Nicht weil er der größter Aktionär von K+S ist, auch nicht weil er mit der schönen Belgraderin Aleksandra verheiratet ist, sondern weil er geplant hat mehr als 8 Mio Tonnen Kalium in Russland zu produzieren. Diese Pläne sind vermutlich auch gescheitert: Russian Eurochem Aims to become the largest Potash and Phosphate Player

 

Mysteriös finde ich auch die CIC Geschichte. Hinter CIC verbirgt sich ein chinesischer Staatsfonds: Chinas Staatsfonds investiert in Uralkali

 

CIC darf 2014 die Anleihen in Aktien umwandeln und die Beteiligung ist schon größer als 10%. Aber das Paket wird vermutlich nur noch die Hälfte wert sein, als was die Chinesen 2012 bezahlt haben. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Chinesen sich gerne übers Ohr hauen lassen.

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