Laser12

Aktiendepot ab 2014

421 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Moin,

 

Am 21.11.2017 um 13:07 schrieb Toni:

Respekt!

mein Bauch fühlt sich gepinselt. Danke schön.

 

Am 21.11.2017 um 13:26 schrieb Ramstein:

Eher schwach, wenn ein (mein) ETF-Depot über 10% gebracht hat.

Bauchpinseln ist des Ramsteins Mission nicht  ;) - eher das Aussprechen von unbequemen Wahrheiten.

 

Aber so schlimm sieht es hier gar nicht aus, wenn man berücksichtigt, dass dieses Depot auch Lasten trägt, die im ETF-Vergleichsdepot von Ramstein nicht vorhanden zu sein scheinen:

- Das Depot hält einen Teil meiner Liquiditätsreserve, ist im Jahresschnitt 2017 unter 90% investiert.

- Bis zum Vergleichzeitpunkt habe ich dieses aus Gesichtspunkten übergeordneter Optimierung mit ca. 1,5% Punkten Steuern belastet, die stand alone nicht angefallen wären.

- Hier fallen einige strategische Lasten an, um ein Gegengewicht bzw. eine Ergänzung zum größeren Fondsdepot 2008 zu bilden. Das lässt sich schwer quantifizieren.

 

Wenn man das so vergleichbar macht: 7,4% / 90% Aktienquote + 1,5% Steuern liegt man bei ca. 9,5%, was dann immer noch unter Ramsteins über 10% liegt.

 

Hungern muss ich deshalb nicht. :)

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Geschrieben · bearbeitet von Laser12

[Edit by Laser12]

Fullquottel entfernt

[End of edit]

 

Nun ja. Mein ETF-Depot hat wie publiziert 12,6% gebracht, das Aktiendepot 22%. Ich bin kein Freund von allen möglichen Nebenrechnungen und Ausreden und mache deshalb getrennte Rechnungen für die einzelnen Assetklassen. Nur so hat man auch im mehrjährigen Vergleich die Übersicht. Und nur die klare Kenntnis der Vergangenheit ist eine solide Basis für die Zukunft.

 

Und ich werde dabei dick und rund.:P

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Geschrieben

Am 21/11/2017 um 13:26 schrieb Ramstein:

Eher schwach, wenn ein (mein) ETF-Depot über 10% gebracht hat.

 

+7,4% entspricht immerhin ziemlich genau dem MSCI World. Die >10% im ETF-Depot hast du wohl primär deinem relativ hohen EM-Anteil und dessen sehr guter Performance letztes Jahr zu verdanken.

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Geschrieben

Moin,

 

hier kommen schon einmal ein paar vorläufige Daten. Wenn OnVista nicht wieder in abgeschlossenen Geschäftsjahren rumbucht, bleibt es dann auch dabei.

 

Performance 2017: +9,67%

Aktienquote 31.12.17: 91,8%

 

Die Performance habe ich mit 2,50 Prozentpunkten Steuern belastet, um eine Besteuerung in das Jahr 2017 vorzuziehen. Eine alternative Gestaltung wäre eine steuerliche Belastung von 0,00% in diesem Depot und Jahr gewesen, dann entsprechend mit einer Performance von 12,17%.

 

Die vorgezogenen Steuern lege ich faktisch als Liquiditätsreserve an für 4,25 Jahre bei der Bundesrepublik Deutschland, zunächst für 15 Monate zu 0% und dann 3 Jahre jeweils 6,0%, Zinsfälligkeit am Laufzeitende. Das ergibt bei 4,25 Jahren Laufzeit für ein AAA-Rating eine Rendite von knapp 4% p.a. mit jederzeitiger Kündigungsoption meinerseits (mit ca. 3 Monaten Frist).

 

Mit der Performance bin ich ganz zufrieden. Normalerweise liegt mein Einzelaktiendepot in guten Börsenjahren eher weiter hinten. Das war im Jahresverlauf auch so. Zeitweise lag dieses Aktiendepot ab 2014 12% hinter meinem Fondsdepot ab 2008. Zum Ultimo 2017 lagen beide wieder gleichauf. Infos wie Transaktionen und Bestand liefere ich noch nach.

 

Kurz vor Jahresende habe ich Liquidität in Höhe von ca. 10% des Gesamtbestandes (Wertpapiere+Liquidität) abgezogen. Daher ist die Aktienquote vergleichsweise hoch.

 

Für 2018 habe ich wieder absolute Unter- und Obergrenzen für die Summe der Bestände in Aktien- und Fondsdepot festgelegt. Aktuell bewege ich mich an der Obergrenze. Bis zur Untergrenze müsste das Aktiendepot auf ca. 75% Aktienquote reduziert werden.

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Geschrieben

Die vorgezogenen Steuern lege ich faktisch als Liquiditätsreserve an für 4,25 Jahre bei der Bundesrepublik Deutschland, zunächst für 15 Monate zu 0% und dann 3 Jahre jeweils 6,0%, Zinsfälligkeit am Laufzeitende. Das ergibt bei 4,25 Jahren Laufzeit für ein AAA-Rating eine Rendite von knapp 4% p.a. mit jederzeitiger Kündigungsoption meinerseits (mit ca. 3 Monaten Frist).

 

Moinsen, wo kann man von diesem recht attraktiven Angebot Gebrauch machen? 

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Geschrieben · bearbeitet von Laser12

Moin moin,

 

man leiht dem lieben Finanzamt sein Geld. Man erzeugt eine Steuerlast, die das Finanzamt gierig einsammelt, z. B. durch einen Wertpapierverkauf im Gewinn. Dann gibt man für 2017 kurz vor dem 31.12.2021 seine Steuererklärung freiwillig ab. Steuernachzahlungen und -erstattungen werden ab dem 16. Monat mit 0,5% pro Monat verzinst (kein Zinseszins).

 

Voraussetzungen:

- freiwillige Veranlagung, also keine Einkünfte > 410€, für die keine Steuer einbehalten wurde

- Steuersatz für die Einnahme ist in der Veranlagung 0%

 

Mir war aufgefallen, dass die Abgabefrist für freiwillige Veranlagungen inzwischen von 2 auf 4 Jahre verlängert wurde, als ich vor ein paar Tagen beinahe voreilig eine Steuererklärung für 2015 abgegeben hätte. :)

 

Pferdefüße:

Man darf die Abgabe der Steuererklärung nicht verpennen. Sonst ist das Geld weg. Eine Verlängerung dieser gesetzlichen Frist ist nicht verlängerbar möglich.

Wenn man in einem Kalenderjahr vor Abgabe der alten Steuererklärung pflichtweise veranlagt wird, kann das Finanzamt auf die Idee kommen, für alle ausstehende Jahre die Steuererklärungen anzufordern. Dann würde sich der Anlagezeitraum entsprechend verkürzen, was ja schade wäre.

 

Zinsänderungsrisiko:

Falls ein AAA-Schuldner plötzlich mehr als die 4% p.a. bieten sollte, kann man frewillig die bis zu 4 Steuererklärungen früher abgeben und hat dann in ca. 3 Monaten sein Geld.

 

Im Moment habe ich derartige "Steueranleihen" in Höhe des geplanten Kapitalverzehres eines Ausgabenjahres.

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Geschrieben · bearbeitet von heikor

vor 21 Minuten schrieb Laser12:

Mir war aufgefallen, dass die Abgabefrist für freiwillige Veranlagungen inzwischen von 2 auf 4 Jahre verlängert wurde, als ich vor ein paar Tagen beinahe voreilig eine Steuererklärung für 2015 abgegeben hätte. :)

 

 

Hallo Laser12,

 

du hast sogar 7 Jahre mit der freiwilligen Abgabe der Steuererklärung (keine Pflichtveranlagung) Zeit. Die Festsetzungsfrist beträgt wie du richtig schreibst 4 Jahre aber sie beginnt erst spätestens mit Ablauf des 3. Kj. das auf das Kj. folgt, in dem die Steuer entstanden ist.

Siehe AO §170 Abs. 2 Nr. 1

 

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Geschrieben

Moin heikor,

 

ich lese §170 II Nr. 1 AO anders

... spätestens jedoch mit Ablauf des dritten Kalenderjahrs, das auf das Kalenderjahr folgt, in dem die Steuer entstanden ist, es sei denn, dass die Festsetzungsfrist nach Absatz 1 später beginnt

Die Einkommensteuer für 2017 entsteht Ende 2017, 

das auf das Kalenderjahr folgt, in dem die Steuer entstanden ist: --> 2018

mit Ablauf des dritten Kalenderjahres, das darauf folgt: --> 2019, 2020, 2021

 

Was wäre Deiner Meinung nach die Ausnahme, dass z.B. die Festsetzungsfrist 3 Jahre später beginnt (damit man auf die von Dir genannten 7 Jahre kommt)?

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Geschrieben

Laser12,

 

Du hast recht.

wurde mehrfach beim BFH entschieden z.B.

 

Urteil des BFH vom 18.10.2012 - VI R 16/11

Im Fall einer Antragsveranlagung kommt § 170 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 AO nicht zur Anwendung, da eine Verpflichtung zur Abgabe einer Steuererklärung nicht aus § 25 Abs. 3 EStG abgeleitet werden kann. Zwischen Pflicht- und Antragsveranlagung bestehen Sachunterschiede, die eine unterschiedliche Behandlung im Hinblick auf eine Anlaufhemmung rechtfertigen.

 

In einem anderen Fall hat das BVerfG eine Beschwerde wg. Ungleichbehandlung nicht angenommen:

 

BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 18. September 2013
- 1 BvR 924/12 - Rn. (1-22),
http://www.bverfg.de/e/rk20130918_1bvr092412.html

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Geschrieben

Moin,
 
Performance 2018, jeweils aufgelaufen für das Jahr:
per 01/2018: -1,02%
per 02/2018: -2,28%
per 03/2018: -3,76%
per 04/2018: -1,48%
per 05/2018: +4,35%
YTD: +7,88%

 

Aktienquote: 80,1%

 

Liqidität über alle Depots+Konten: 38 Monatsausgaben zu 125% (Ziel normalerweise: 8-20 Monate)
 
Der Rest folgt später.

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Geschrieben

Moin,
 
Performance 2018, jeweils aufgelaufen für das Jahr:
per 01/2018: -1,02%
per 02/2018: -2,28%
per 03/2018: -3,76%
per 04/2018: -1,48%
per 05/2018: +4,35%
per 06/2018: +7,24% (Hoch war am 20.06. mit 8,88%)

 

Aktienquote: 91,0%

Ich habe ca. 8% Liquidität zum Halbjahr rausgezogen für die Brötchen bis zum Jahresende.


Der Rest folgt später.

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Geschrieben · bearbeitet von Laser12

Moin,
 
Performance 2018, jeweils aufgelaufen für das Jahr:
per 01/2018: -1,02%
per 02/2018: -2,28%
per 03/2018: -3,76%
per 04/2018: -1,48%
per 05/2018: +4,35%
per 06/2018: +7,24% (Hoch war am 20.06. mit 8,88%)

per 07/2018: +8,32% (Monatshoch +9,51% am 26.07., Monatstief am +7,11% am 04.07.)

 

Aktienquote: 91,9%


Der Rest folgt später.

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Geschrieben · bearbeitet von Rooki€

Am 8/7/2018 um 17:56 schrieb Laser12:

 

per 07/2018: +8,32% (Monatshoch +9,51% am 26.07., Monatstief am +7,11 am 04.07.)

 

Aktienquote: 91,9%

 

 

Wie ermittelt Ihr denn die Performance? Ich würde gerne die Performance meines Depots vergleichen. Dazu folgende Frage:

Behandlung von unterjährigen Zukäufen: Wenn ich eine Aktie 1 Jahr lang im Depot habe und diese 10% gestiegen ist (Kurs 1.1. 100€, Kurs 29.12. 110€), wie gebt Ihr die Performance an - 10%? Was gebt Ihr die Performance an, wenn ich am 29.12. eine weitere zum Kurs 110€ kaufe - ich hätte dann eine Performance von 2*110/(100+110)=4,8%

Ich habe dazu anhängende Beispieltabelle erstellt: Beide Tabellen haben eine jährliche Steigerung um 7,2%. Im ersten Fall sind 100€ kontinuierlich über 10 Jahre angelegt, im zweiten Fall starte ich mit 10€ und erhöhe jedes Jahr um 10 Euro. Wie kann man nun die Performance beider Tabellen vergleichen (die ja gleich ist)?

Clipboard01.jpg

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Geschrieben · bearbeitet von Laser12

Moin,

 

in diesem Depot berechnet sich die Performance vergleichsweise einfach:

(Wert (Depot + Cashkonto) aktuell - Stichtag-Wert per 31.12.2017)/durchschnittliches Kapital

 

Normalerweise habe ich nur 1-2 Entnahmen jährlich, entweder zum Halbjahr oder Jahresende. Wenn ich zum Halbjahr entnehme wie in diesem Jahr, dann geht die entnommene Summe nur zeitanteilig in das durchschnittlich gebundene Kapital ein. Bei Entnahme ein paar Tage vor Jahresende korrigiere ich nicht.

 

Steuern sind belastet, soweit sie angefallen sind.

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Geschrieben

Moin,
 
Performance 2018, jeweils aufgelaufen für das Jahr:
per 01/2018: -1,02%
per 02/2018: -2,28%
per 03/2018: -3,76%
per 04/2018: -1,48%
per 05/2018: +4,35%
per 06/2018: +7,24% (Hoch war am 20.06. mit 8,88%)
per 07/2018: +8,32% (Monatshoch +9,51% am 26.07., Monatstief +7,11% am 04.07.)
per 08/2018: +11,81% (Monatshoch +11,81% am 31.08., Monatstief +8,19% am 01.08.)
YTD +8,73
 
Aktienquote 31.08.18: 91,8%

Der Rest folgt später.
 

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Geschrieben

Moin,

 

kurz zur Info, heute ging auch dieses Depot in die Miese: YTD -0,66%.

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Geschrieben

"Der Rest folgt später." hast du vergessen ;)

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Geschrieben

Moin,
 
Performance 2018, jeweils aufgelaufen für das Jahr:
per 01/2018: -1,02%
per 02/2018: -2,28%
per 03/2018: -3,76%
per 04/2018: -1,48%
per 05/2018: +4,35%
per 06/2018: +7,24% (Hoch war am 20.06. mit 8,88%)
per 07/2018: +8,32% (Monatshoch +9,51% am 26.07., Monatstief +7,11% am 04.07.)
per 08/2018: +11,81% (Monatshoch +11,81% am 31.08., Monatstief +8,19% am 01.08.)

per 09/2018: +10,37% (Monatshoch +11,56% am 03.09., Monatstief +8,19% am 12.09., ist wirklich der gleiche Wert wie am 01.08.)

per 10/2018: +4,80% (Monatshoch +10,69% am 01.10., Monatstief +2,86% am 29.10.)

per 11/2018: +2,44% (Monatshoch +7,24% am 08.11., Monatstief -0,73% am 22.11.)

YTD -0,83%
 
Aktienquote : 95,3%

Der Rest folgt später.

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Geschrieben

vor 9 Stunden schrieb Laser12:

YTD -0,83%

Ist Deine Depotzusammensetzung noch wie weiter oben gezeigt oder gab es unterjährig viel Veränderung?

 

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Geschrieben · bearbeitet von Laser12

Moin,

 

mein Depot sieht aktuell so aus:

 

Alphabetisch:

Aktiendepot seit 2014 Bestand 2018-12-07 alphabetisch.jpg

 

Nach Depotanteil:

Aktiendepot seit 2014 Bestand 2018-12-07 nach Depotanteil.jpg

 

Nach Wertentwicklung:

Aktiendepot seit 2014 Bestand 2018-12-07 nach Wertentwicklung.jpg

 

 

Die Forensoftware hat leider einen Fehler. Sie zeigt andere PNG Bilder an, als ich hochgeladen habe. :blink:

 

Ich musste leider ein ineffizientes JPEG-Format verwenden, das schlechter lesbar und ein vielfaches größer ist.

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