Festgeld

72 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von Konraber

Ich denke derzeit darüber nach, ob ich einen Teil meines angesparten "Vermögens" in Festgelder anlegen sollte. In diesem Zusammenhang frage ich mich, welche Laufzeit sinnvoll ist. Die Zinsen sind derzeit - selbst bei langfristiger Anlage - recht niedrig. Es stellt sich daher die Frage, ob dieses Niveau in den nächsten Jahren gehalten wird oder ob wir mit einem Zinsanstieg rechnen können.

 

Was haltet ihr von einer Staffelung über 5 Jahre, d.h. ich schließe fünf Festgelder mit unterschiedlichen Laufzeiten ab (1-5 Jahre). Diese Strategie des "Treppenmodells" hat der Finanztest im Juni 2013 vorgeschlagen. Oder sollte ich mein Geld lieber in max. zwei Festgeldern (1 & 2 Jahre) anlegen und hoffen, dass in der Zwischenzeit der Zins wieder steigt?

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Geschrieben

Ich würde die Spekulation über die Zinsentwicklung rausnehmen und das Geld den persönlichen Gegebenheiten anpassen. Vor allem nicht zu klein stückeln. Festgeld kombiniert mit einem Sparplan dürfte für die meisten Leute derzeit optimal sein.

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Geschrieben

Hallo,

 

würde dir denn Vtb-Flex Sparplan empfehlen.

Da bekommst du für 10 Jahre fest 2,5 %

Ist ne österreische-russische Direktbank mit österreischer Einlagesicherung.

 

Geld ist 4 Jahre fest. Danach Kündigungsfrist 3 Monate.

Aber du kannst das Ding weiterlaufen lassen und ab dem 4ten Jahr mtl. bis zu 2000 Euro

rausholen.

 

Steigen die Zinsen unverhofft kannst ja nach 4 Jahren in eine besseres Produkt gehen.

 

Fragte gestern bei meiner Hausbank nach. Festgeld aktuell 0,65% tagesgeld 0,15%

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Geschrieben

Die "Treppenstrategie" ist hier im Forum weit verbreitet unter der Bezeichnung Sparbrief-Leiter. Zu überlegen wäre, ob sich der Zinsaufschlag (gegenüber Tagesgeld) für kurzfristiges Festgeld von 1-2 Jahren wirklich lohnt. Ich würde eher die unteren Laufzeiten weglassen und diese als Tagesgeld oder Monatsgeld halten (liquide!) und nur 3-5 Jahre fest anlegen (nur hier sehe ich nennenswerten Zinsaufschlag, der den Verzicht auf Liquidität rechtfertigen kann). Kolles Vorschlag der Kombination mit flexiblem Sparplan (zB DKB oder PSD-München) für monatliche Sparbeiträge klingt gut.

 

Alternative: Kurzlaufende gute Anleihen oder (wegen geringerer Kursschwankungen) variabel verzinste Anleihen an der Börse kaufen. Vorteile: jederzeit liquide; meist höhere Rendite als Festgeld; wesentliche Nachteile: ggfs. nur mit Kursabschlag verkaufbar; keine Einlagensicherung.

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Geschrieben

Ich würde in der derzeitigen Niedrigzinsphase neben Tagesgeld nur Festgeld und Kündigungsgeld bis zu maximal 3 Jahre anlegen. Das Risiko auf Zinsänderungen kann man durch die bekannte Zinsleiter streuen.

 

Eine längere Laufzeit als 3 Jahre würde ich bei den derzeitig niedrigen Zinsen nicht eingehen. Wenn man das Geld so lange nicht benötigt sind vielleicht eher Renten-ETFs auf breit gestreute sichere Anleihen geeignete Anlagen. Etwas höheres Risiko, was man durch Blick auf die Bonitätsbewertung bewerten kann, dafür aber auch nennenswerte Renditeaussichten, was auch bei langlaufenden Zinsanlagen über 3 Jahre derzeit kaum gegeben ist.

 

Beispiele Renditen:

Tagesgeld: FFS Bank (DE), 1,30 % http://www.ffsbank.de/ffs-tagesgeld.html

Festgeld 3 Monate: NIBC Direct (NL), 1,35 % https://www.nibcdirect.de/produkte/sparen-anlegen/festgeld/konditionen.aspx

Festgeld 6 Monate: NIBC Direct, 1,45 %

Festgeld 1 Jahr: NIBC Direct, 1,70 %

Festgeld 2 Jahre: NIBC Direct, 1,85 %

Festgeld 3 Jahre: NIBC Direct, 2,15 %

Festgeld 4 Jahre: NIBC Direct, 2,30 %

Festgeld 5 Jahre: NIBC Direct, 2,45 %

[...]

Festgeld 10 Jahre: NIBC Direct, 3,10 %

 

Aber wer will schon die derzeitigen Niedrigzinsen auf 10 Jahre festgießen?

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Geschrieben

Festgeld 10 Jahre: NIBC Direct, 3,10 %

 

Aber wer will schon die derzeitigen Niedrigzinsen auf 10 Jahre festgießen?

 

Ich krame dieses alte Thema nochmal hervor.

 

Heute wäre mancher (ich z.B.) froh, 3,10% für zehn Jahre zu bekommen. Nach meinen Recherchen bekommt man aktuell maximal 2,5% bei der PBB direkt. Eventuell mehr, für mich aber nicht akzeptabel, bei süd- und osteuropäischen Banken.

 

Ich überlege nun ernsthaft, einen gewissen Teil meines RK1-Anteils zu diesen Konditionen anzulegen (hoffentlich gibt es sie noch ein paar Tage). Angesichts des Zinsverlaufs der letzten 22 Jahre (bei onvista ermittelt, siehe Grafik), glaube ich nicht an einen deutlichen Zinsanstieg.

 

Meinungen dazu würden mich interessieren. Alternativ: falls jemand eine Glaskugel hat: gerne her damit :-

 

Alternativen zur PPB direkt und alternative Vorschläge für ein sinnvolles Anlegen über zehn Jahre (nicht mehr drum kümmern müssen) sind auch gerne gesehen. (im "RK1"-Bereich!)

 

Es grüßt

 

bis_zur_Rente

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Geschrieben

Meine Glaskugel hat gerade frisch ihre Sommerpolitur gekriegt, blickt deshalb ungetrübt in die Zukunft und meint, es sei eine außerordentlich gute Idee, das großherzige pbb-Angebot im RK1-Bereich wahrzunehmen.

 

Voraussetzung ist natürlich, dass man selbst entsprechend weit nach vorne schauen kann und sich ziemlich sicher ist, das angelegte Kapital in den nächsten x Jahren nicht zu benötigen. Dann lässt es sich entspannt zurücklehnen und der Zinswende™ beim Heranschleichen zuzusehen. Ängstliche Naturen, zu denen ich mich zähle, teilen die Anlage in eine 5- und eine 10-Jahressprosse (dazwischen herrscht leider gähnende Leere) und lassen sich überraschen, ob in 5 Jahren eine 5-Jahresanlage zu 3% realisierbar ist. Selbst mit einer 3+5+10-Leiter erzielt man durchschnittlich (ungewichtet) 2% bei einer mittleren Laufzeit von 6 Jahren und außerdem wackelt es auf drei Beinen nicht.

 

(ich habe etwas weniger 5 Jahre und etwas mehr 10 Jahre in den letzten Monaten abgeschlossen und bin überrascht, dass sich die Konditionen seitdem nicht verschlechtert haben)

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Geschrieben

VTB Flex ist der perfekte Hedge dafür. Ich weiß nicht, ob du diese Bank geographisch ausgeschlossen hast (österreichische Tochter und damit Einlagensicherung einer russischen Bank) bzw. dir das Angebot bekannt ist.

 

http://www.wertpapie...andere-produkte

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Geschrieben · bearbeitet von PIBE350

Mal davon abgesehen, dass die Bank einen russischen Hintergrund hat: Die derzeitigen Festgeldangebote auf dem Markt reizen mich irgendwie kaum. Lieber lasse ich meinen sicheren Anteil für 1,2% weiterhin auf dem Tagesgeldkonto und baue dafür meinen MSCI-ACWI-Anteil weiter aus. :)

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Geschrieben

Ich überlege nun ernsthaft, einen gewissen Teil meines RK1-Anteils zu diesen Konditionen anzulegen...

 

Für "einen gewissen Teil" spricht in einer stabilen Lebenslage bis zur Höhe der gesetzlichen Einlagensicherung nichts dagegen ( höher würde ich keinesfalls gehen bei so offensichtlich "günstigen" Offerten, das muss einen Grund beim Emittenden haben wenn er soviel bezahlen muss um an Geld zu kommen ). Andere binden sich z.B. mit weniger rentablen BAV-Modellen länger. Die Banken binden sich bei Immobilienfinanzierungen auch so lange oder sogar länger. Entscheidendes Kriterium für mich wäre: "Brauche ich das Geld in der Zwischenzeit oder nicht". Wenn man Immobilien beleihen kann, bekommt man auch jederzeit einen Kredit, der ist derzeit sogar deutlich billiger als 2,5 % p.a. ( ab 50 T€, noch billiger ab 100 T€ ).

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Geschrieben · bearbeitet von Thomas
<<Werbescheiße entfernt>>

Ich fahr aktuell mit Sparbrief-Leiter mit 3jährigen Sparbriefen auf der <<Werbescheiße entfernt>> recht gut.

Sprich: ich kaufe jeden Monat einen dreijährigen Sparbrief mit aktuell 1,9% Zinsen (Auszahlung komplett Endfällig)

 

Das nutzt mir dann auch wenn meine Eigentumswohnung in ein paar Jahren in die harte Abzahlungsphase geht und ich - sollte ich dann darauf angewiesen sein - über einen Zeitraum von 3 Jahren jeden Monate einen frei-werdenden Sparbrief bekomme.

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Geschrieben

Vorab: nachdem ich mal was gegoogelt habe, mache ich mir weniger über eine eventuelle Zinswende und mehr über die Stabilität der der PBB Gedanken...

 

Desweiteren: Sparbriefleiter habe ich für 1 bis 5 Jahre angelegt. Für mehr als 30% in Aktienfonds bin ich zu alt. => also muss ein großer Teil in "sichere" Anlagen,

 

Meine Glaskugel hat gerade frisch ihre Sommerpolitur gekriegt, blickt deshalb ungetrübt in die Zukunft und meint, es sei eine außerordentlich gute Idee, das großherzige pbb-Angebot im RK1-Bereich wahrzunehmen.

 

Mittlerweile glaube ich fdass es eine gute Idee wäre, einen gewissen Betrag für 10 Jahre zu 2,5% festzulegen, ob die PBB dafür die geeignete Bank ist, zweifle ich langsam an.

 

Ängstliche Naturen, zu denen ich mich zähle, teilen die Anlage in eine 5- und eine 10-Jahressprosse (dazwischen herrscht leider gähnende Leere) und lassen sich überraschen, ob in 5 Jahren eine 5-Jahresanlage zu 3% realisierbar ist.

 

Darf ich fragen, wo du den 10-Jahresanteil angelegt hast?

 

Mal davon abgesehen, dass die Bank einen russischen Hintergrund hat: Die derzeitigen Festgeldangebote auf dem Markt reizen mich irgendwie kaum. Lieber lasse ich meinen sicheren Anteil für 1,2% weiterhin auf dem Tagesgeldkonto und baue dafür meinen MSCI-ACWI-Anteil weiter aus. :)

 

... wie oben geschrieben: dafür bin/fühle ich mich zu alt.

 

 

Für "einen gewissen Teil" spricht in einer stabilen Lebenslage bis zur Höhe der gesetzlichen Einlagensicherung nichts dagegen ( höher würde ich keinesfalls gehen bei so offensichtlich "günstigen" Offerten, das muss einen Grund beim Emittenden haben wenn er soviel bezahlen muss um an Geld zu kommen ).

 

Ja, es geht nur um einen gewissen Anteil. Da ich in ca. 9 Jahren in Rente gehe und bis dahin noch ein locker ausreichendes Einkommen habe (Gesundheit mal voruasgesetzt), brauche ich diesen Anteil mit hoher Sicherheit nicht. Nach dem Eintritt ins Rentnerleben wird es aber ziemlich knapp mit meinem monatlichen Einkommen. Also muss/will ich viel vom vorhandenen Guthaben zurücklegen.

 

Ich fahr aktuell mit Sparbrief-Leiter mit 3jährigen Sparbriefen auf der Fidor-Bank recht gut.

Sprich: ich kaufe jeden Monat einen dreijährigen Sparbrief mit aktuell 1,9% Zinsen (Auszahlung komplett Endfällig)

 

Da es mir weniger darum geht, regelmäßig was wegzulegen, sondern jetzt "auf einen Schlag" eine größere Summe anzulegen, nützt mir deine Stategie nur bedingt. Trotzdem vielen Dank für deinen Beitrag!

 

Herzliche Grüße

 

bis_zur_Rente

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Geschrieben

Auch bei Festgeld sind die Zinsen derzeit so niedrig, dass man sich diese Geldanlage eigentlich auch sparen kann. Man bindet nur sehr lange Geld.

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Geschrieben

Schwierig, dir eine Bank zu empfehlen, wenn eine deutsche Bank mit Mitgliedschaft im BdB-Einlagensicherungsfonds nicht gut genug ist. Bei Einlagen bis 100.000 EUR hätte ich keine Bedenken (auch EU-weit), aber vielleicht bin ich da einfach zu optimistisch.

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Geschrieben

Oder du probierst es bei den diversen Wohnungsbaugenossenschaften mit Spareinrichtung, dort gibt es aktuell noch bis 2,5% für 6 Jahre.

Dort musst du jedoch "Eintrittsgeld" für deine Mitgliedschaft zahlen.

Und eine Einlagensicherung gibt es dort leider auch nicht...

 

 

 

Hier ein paar Beispiele:

 

http://www.gewoba-nord.de/finanzangebote/festzinssparen/ 2,5% 6 Jahre

 

http://www.sparen-csg.de/home/renditerechner-festzinssparen/ 2,25%-2,30% 7 Jahre

 

http://www.wgcarlzeiss.de/spareinrichtung/konditionen_produkte/kapitalSPAREN/ 2,2% 10 Jahre

 

http://www.wbg-einheit.de/itool3/frontend/de/Sparen/Sparangebote__37/ 2,05% 6 Jahre

 

http://www.1892.de/spareinrichtung-1/festzinssparen.html?size=large%23c50 2% 10 Jahre

 

http://www.sbv-solingen.de/sites/zinssaetze.html 2% 6 Jahre

 

 

 

 

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Geschrieben

Auch bei Festgeld sind die Zinsen derzeit so niedrig, dass man sich diese Geldanlage eigentlich auch sparen kann. Man bindet nur sehr lange Geld.

 

Was sonst machen mit Geld, was man lange nicht braucht? (bis zur Rente...) Tagesgeld? Der "Sieger" im Vergleich bei modern-banking, die PSA-Bank, bietet 1,2% (bis zum Februar diesen Jahres noch 1,5%). Tendenz ist wohl weiter fallend, die NIBCdirect schreibt mir in einer Mail: "aufgrund der aktuellen Marktgegebenheiten senken wir den Tagesgeld-Zinssatz mit Wirkung zum 9. April 2015 von 1,05% auf 1,00% p.a." Beim Tagesgeldhopping hab ich auch "wechseln sie ihr Depot"-Angebote genutzt und bekomme noch für ein halbes Jahr 3 bzw. 3,5%. Ist aber auch keine Dauerlösung.

 

Meine Sparbriefleiter geht aktuell von 1 bis 5 Jahren. Da vermute ich aber, dass ich bei Fälligkeit wieder vor der gleichen Frage stehe. Deshalb: Lösung für 10 Jahre gesucht.

 

Schwierig, dir eine Bank zu empfehlen, wenn eine deutsche Bank mit Mitgliedschaft im BdB-Einlagensicherungsfonds nicht gut genug ist. Bei Einlagen bis 100.000 EUR hätte ich keine Bedenken (auch EU-weit), aber vielleicht bin ich da einfach zu optimistisch.

 

Ich habe, im Rahmen meiner Sparbriefleiter, schon was bei der PBB angelegt. Klar, aktuelle Gesetzgebung für 10 Jahre fortgeschrieben, bin ich auf der "sicheren" Seite. Aber ich bin alt genug, um ein gesundes Misstrauen in die politische Entwicklung zu haben. Und Mein Link liefert eine Reihe bedenklicher Infos. Muss ich noch Stress (Ausfall der PBB, Auseinandersetzung mit einem Einlagensicherungsfonds) haben kurz vor der Rente? Andererseits: Banken, denen ich mehr vertraue als der PBB bieten deutlich niedrigere Zinsen.

 

Oder du probierst es bei den diversen Wohnungsbaugenossenschaften mit Spareinrichtung, dort gibt es aktuell noch bis 2,5% für 6 Jahre.

Dort musst du jedoch "Eintrittsgeld" für deine Mitgliedschaft zahlen.

Und eine Einlagensicherung gibt es dort leider auch nicht...

 

Danke für den Hinweis! Hmm, aber im Grunde ist das eine Unternehmensbeteiligung. Und dafür ist die Rendite eigentlich zu niedrig. Da bin ich bei der PBB sicherer aufgehoben.

 

Alles nicht so einfach in Zeiten des "Anlagenotstandes", andererseits: "wir hier" im Forum stehen weltweit gesehen deutlich auf der Gewinnerseite. Das sollte man auch nicht vergessen.

 

In diesem Sinne,

 

bis_zur_Rente

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Geschrieben

Die politischen Bestrebungen gehen meinem Verständnis nach eher da hin, bei einer Bankenschieflage die Nachrang- und Seniorgläubiger in Beschlag zu nehmen ("bail in"), um das Guthaben des kleinen Mannes zu schützen. Das finde ich soweit vernünftig, auch wenn es mich selbst betreffen würde, aber höherer Zins = höheres Risiko. Die Folgen, wenn Einlagen bei einer deutschen Bank bis 100.000 EUR nicht mehr sicher sind, wären unabsehbar. Deutlicher könnte man nicht artikulieren, dass Geld auf Konten in der EU nicht geschützt ist. In Zypern hat man gesehen, dass Guthaben bis 100.000 EUR respektiert wurden.

 

Die Abwicklung über den Einlagensicherungsfonds wird ja derzeit reformiert, sodass man schnell und unbürokratisch über das Geld verfügt.

 

http://www.bafin.de/...nsicherung.html

 

Spätestens ab dem 31. Dezember 2023 müssen die Mitgliedstaaten die Frist für die Auszahlung der Entschädigung an die Einleger auf sieben Tage ab Feststellung des Entschädigungsfalls verkürzen. Derzeit beträgt sie 20 Tage.

 

Ich möchte hier kein Übervertrauen in unser Banksystem und die (EU-)Gesetzgebung propagieren, aber ohne irgendein Vertrauen ist die Vermögensanlage schwierig.

 

Ich betrachte die PBB nicht als PBB, sondern für mich ist nur die Einlagensicherung relevant. Dass das eine Problembank war/ist und nicht die Volksbank von nebenan, ist ja bekannt.

 

Disclaimer: ich bin nicht bei der PBB investiert ;), aber vertraue neben der deutschen z. B. der russisch-österreichischen Einlagensicherung. w00t.gif

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Geschrieben

In Zypern hat man gesehen, dass Guthaben bis 100.000 EUR respektiert wurden.

Zypern ist aus meiner Sicht gerade der Beweis des Gegenteils deiner Aussage: zuerst wollte man jedes Guthaben mit einer Stabilitätsabgabe von 6,75% (<100.000 Euro) oder 9,9% (>100 TEUR) belasten. Dann wollte man nur Einlagen bis 20.000 Euro vom Zugriff des Staates ausnehmen. Erst auf europäischen Druck hin konnte man sich einigen, Einlagen bis 100.000 Euro nicht zur Lösung der zyprischen Finanzkrise heran zu ziehen.

 

Die Abläufe zeigen gerade, wie wenig so ein Versprechen von 100.000 Euro Einlagensicherung wert ist, wenn eine Finanzkrise nur ausreichend schwere Auswirkungen hat.

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Geschrieben

Beweis des Gegenteils? Am Ende waren doch die 100k€ geschützt. Wo ist da ein Gegenteil bewiesen?

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Im Zweifelfall kann jedes Geld, das auf einem Bankkonto liegt, jederzeit blockiert und in Haftung genommen werden. Und dafür bekommt man nahe 0% Rendite...

Hilft nur Bares, Gold und Co.

 

Wenigstens teilweise...

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Geschrieben · bearbeitet von tyr

Beweis des Gegenteils? Am Ende waren doch die 100k€ geschützt. Wo ist da ein Gegenteil bewiesen?

Dir beweisen die Vorgänge, dass man dem Versprechen von 100% Einlagensicherung bis 100.000 Euro trauen kann? Ich sehe, dass massiver Druck von außen und mehrere Anläufe notwendig waren, um einen EU-Staat dazu zu bewegen, die 100.000 Euro Grenze einzuhalten. Respektiert wurde da gar nichts.

 

Das Versprechen wurde nicht erst mit eingefrorenen Guthaben eingehalten und man ist mit den Möglichkeiten der Guthaben über 100.000 Euro endgültig gescheitert und wollte danach als letzte Möglichkeit auf Teile des Guthabens der Bürger bis 100.000 Euro zugreifen. Man wollte gleich sämtliche Guthaben mit Zwangsabgaben belegen.

 

Man kann natürlich drauf vertrauen, dass es bei der nächsten Finanzkrise wieder jemanden stärkeres als den betroffenen Staat geben wird, der den eigentlich versprochen Schutz der Einlagen bis 100.000 Euro durchsetzt. Oder man nimmt das Beispiel Zypern als Anlass, das eigene Vermögen so gut und wie sinnvoll möglich zu diversifizieren und vor dem schnellen einfachen Zugriff des Staats zu schützen.

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Geschrieben

Auch wenn ich hier den PBB- und Einlagensicherungsfonds-Skeptiker gebe: wenn wir hier in 10 Jahren zypriotische Verhältnisse haben sollten, haben wir, so glaube ich, ganz andere Probleme als Einlagensicherung....

 

Und: auch wenn die zypriotischen "Klein"sparer (100.000 Euro ist ja nicht wirklich klein, mich selbst an die Nase fassend) nochmal davon gekommen sind: gezittert haben werden sie sicher eine ganze Weile. Und das ist nicht gesund, gerade nicht kurz vor der (oder schon in der) Rente.

 

meint

 

bis_zur_Rente (der auch bei der Sparbriefleiter Anbieterdiversifikation betreibt)

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Geschrieben · bearbeitet von vanity

Meine Glaskugel hat gerade frisch ihre Sommerpolitur gekriegt, blickt deshalb ungetrübt in die Zukunft und meint, es sei eine außerordentlich gute Idee, das großherzige pbb-Angebot im RK1-Bereich wahrzunehmen ...

Die pbb nimmt sich die Forumsschelte zu Herzen und reduziert ihre Konditionen in Richtung Marktniveau. Damit keiner meinen muss, die bisher an den Tag gelegte Großherzigkeit hätte nicht ganz so integre Hintergründe.

 

Bitte beachten Sie unsere Zinsänderungen zum 28. April 2015

Zinssatz bis 27.04.2015 -> Zinssatz ab 28.04.2015

Festgeld 5 Jahre 2,00 % -> 1,75 %

Festgeld 10 Jahre 2,50 % -> 2,10 %

Immerhin räumt sie Unentschlossenen noch eine Bedenkfrist von 14 Tagen ein (da steht's).

 

Zum Vergleich:

 

Rabodirect bietet für diese Laufzeiten 0,5% bzw. 1,15%.

BMW bietet beim neuen Z2 für 12 (!) Jahre 1(,1)% (!), und zwar ohne Einlagensicherung der dt. Automobilbauer (A1ZZ02)

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Geschrieben

Zum Vergleich: Die DEKA-Pfandbriefrenditen:

 

post-22756-0-10122400-1429012814_thumb.jpg

 

Die Pbb finanziert Geschäftsimmobilien, dort sind die Zinsen etwas höher als bei privaten Immobilien. Die Kennzahlen im Geschäftsbericht 2014 sehen nicht gerade euphorisch aus, immerhin ein kleiner Bilanzgewinn von 4 Millionen nach Steuern ( 2013: 160 Millionen ), Eigenkapitalrentabilität bei 0,1 % nach Steuern ( 2013: 4,9 % ). Langfristrating nach Standard & Poors BBB, Ausblick negativ. Aber egal für diejenigen mit einem großen Vertrauen in die Einlagensicherung während der kompletten Laufzeit.

 

Übrigens würde ich für Zinsen wie im obigen DEKA-Beispiel mein Geld nicht für lange Laufzeiten parken. Die Gesamtzinsen hat man bei "guten" Tagesgeldangeboten schon nach etwas mehr als einem Jahr mit der Hoffnung, die restlichen Jahre keine Negativzinsen bezahlen zu müssen.

 

Da bin ich mit meinen bestehenden Sparanlagen in einer geradezu paradiesischen Situation ( Durchschnitt > 3 % p.a. bei langer Festschreibung und 3 Monaten Verfügbarkeit ), aber das hilft den anderen nicht weiter, so was kann man neu bundesweit nicht abschließen.

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Geschrieben

Nachdem die pbb ab morgen ihre Konditionen (nach immerhin fast einem Jahr!) angepasst hat, folgt die IKB stehenden Fußes (in der Spitze um 35 Bp). Zwar erst am kommenden Montag, dafür aber nicht mal einen Monat nach der letzten Senkung (zum 01.02.).

 

Vergleich der dann aktuellen Werte, die noch zu den Besseren gehören

 

3y pbb 1,35% IKB 1,00%

5y pbb 1,50% IKB 1,25%

10y pbb 2,00% IKB 1,85%

 

Prognose: es geht abwärts!

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